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Geschrieben von Möve! am 17.03.2017 um 16:11:

Amstel Gold Race

Dann auch hier analog zu PN ein Thread ohne Jahreszahl. Durchsage, Durchsage! Dieser hier ist jetzt auf ewig fürs AGR zu nutzen! Danke, Danke!

Charakteristik massiv verändert. Das Ziel bleibt zwar an der gleichen Stelle und die Schlussrunde sehr ähnlich, allerdings bleibt man nach dem Bemelerberg oben auf dem Plateau und nimmt den direkten Weg zum Ziel statt nochmal nach Valkenburg hinein zu fahren. Heißt also: Het latste Passage van de Cauberg is gestrikken. Den fahren sie zum letzten Mal 18km vor dem Ziel, 7km vor dem Ziel damit Bemelerberg der letzte Anstieg.

Das erhöht die Siegchancen für Sprinter natürlich massiv (nicht für Cav jetzt, aber Dege, Matthews, Sagan...) Ein Ardennentriple wirds somit nicht geben, und das bleibt auch so, solange diese Streckenführung so bleibt, denke ich.

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Zitat:
Original von ReinscHeisst
der klügere vogel hat recht!!!


Geschrieben von Möve! am 17.03.2017 um 16:12:

http://06.live-radsport.ch/details_208552/AMSTEL_GOLD_RACE_2017_(1UWT).html

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Original von ReinscHeisst
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Geschrieben von Kanarienvogel am 18.03.2017 um 13:39:

Ardennentriple schon nur unmöglich weil das Shitrace nichts mit den Ardennen zu tun hat cool

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Geschrieben von Möve! am 16.04.2017 um 14:52:

Beim Blick auf die Startliste wundere ich mich schon, dass Sagan und Dege hier nicht starten. Auch Kristoff würde ich sogar was zu trauen. Sehen die ihre Chancen nicht so stark wie ich vermuten würde, kam die Kursänderung vielleicht zu kurzfristig für ihre Saisonplanung, haben sie es vielleicht tatsächlich gar nicht so wahrgenommen oder sogar einfach gar kein Interesse? geschockt Bin mal gespannt auf den neuen Rennverlauf und ob dann nächstes Jahr vielleicht doch andere Fahrertypen das Rennen (wieder) für sich entdecken.

Aber letztes Jahr haben Colbrelli, Coquard und Matthews schon fast gewonnen, Dege wurde hier schon WM-Vierter mit dem Finale knapp hinterm Cauberg...

Hagen, Ewan oder Gaviria vermiss ich eigentlich auch.

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Zitat:
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Geschrieben von Frank`NFurter am 16.04.2017 um 17:21:

Sehr schön, dass Gilbert Kwiatkowski noch abkocht. Kwiatkowski zwar derjenige, der die endgültige Entscheidung einleitete, aber Gilbert der, der die meiste Arbeit geleistet hat. Beide natürlich in super Form für nächste Woche.
Van Avermaet hingegen wirkte heute schon ein bisschen auf dem absteigenden Formast. BMC leite die Vorentscheidung selbst ein und Van Avermeat verpennt es? Komisch...
Valverde schonte sich entweder dann in Zweifel doch für nächste Woche oder er hatte es heute auch nocht drauf.
Gut aber in jedem Fall, dass Rojas mit der Lutschernummer nicht durchkam, dem hätte ich es am Ende am allerwenigsten gegönnt.

Zur neuen Strecke ohne Cauberg am Ende: Erstaunlich wie gut das heute dem Rennen tat. Die hügelfesteren waren gezwungen früh was zu machen, was das Rennen eindeutig belebte. Wenn es sich so verfestigt in den nächsten Jahren, war die Änderung ein brillanter Schachzug.


Geschrieben von Kanarienvogel am 16.04.2017 um 18:37:

Ist und bleibt ein Shitrace.

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Geschrieben von Möve! am 16.04.2017 um 20:51:

Gilbert riss die Lücke. Bei Kwiatkowski konnten alle am Rad bleiben.

Von Rojas hätte mehr kommen müssen, wenn er keine Führungsarbeit macht. Eine "Lutschernummer" war das aber natürlich nicht, sondern das einzig korrekte und logische Verhalten als Joker für Valverde.

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Geschrieben von Krollekopp am 17.04.2017 um 13:04:

Super Rennen. Bestes AGR seit langen. Neuer Kurs hat sich erst mal bewährt. Muss man natürlich mal abwarten wie es sich entwickelt, wenn sich die Teams audf den neuen Kurs eingestellt haben. Ist ja auch immer ein bischen Glückssache.

Super gemacht von Kwia/Sky heute wie aus dem Lehrbuch. Henao vorne und Kwiatkowski schliesst auf. Kwiatkowski auch sehr stark konnte ja als einziger zur Führungsgruppe aufschließen.

Zitat:
Original von Möve!
Gilbert riss die Lücke. Bei Kwiatkowski konnten alle am Rad bleiben.


Naja, sah für mich eher so aus, als ob, dass das übliche Anschauen war, Marke fahr du mal. Als Gilbert dann sah das ne Lücke da war, aber schon richtig Gas gegeben und war dann direkt ein richtiger Abstand da.

Den Sprint hat Kwia einfach vermasselt. Wie Sanremo, der eigentlich bessere Sprinter geht zu früh. Zieht der 100 Meter später an hat Gilbert keine Schnitte.

Soll Gilbert Leistung natürlich nicht schmälern. Stark gefahren und verdient gewonnen.


Geschrieben von midas am 17.04.2017 um 20:43:

Heute noch ein bisschen was gesehen, man möche wirklich meinen dass der neue Kurs dem Rennen gut tut.

Bin da ganz klar beim JCL, als Gilbert und Kwiatek weg sind, haben die anderen in der Gruppe etwas gepennt, obwohl gerade Phil schon ein Aktivposten war. Schade dass er nun ausfällt, LBL wäre vielleicht noch mal was gegangen, Fleche denke ich weniger. Am Ende Kwiatek mit ungeschicktem Agieren.


Geschrieben von Möve! am 18.04.2017 um 14:01:

Zitat:
Original von Krollekopp
Zitat:
Original von Möve!
Gilbert riss die Lücke. Bei Kwiatkowski konnten alle am Rad bleiben.


Naja, sah für mich eher so aus, als ob, dass das übliche Anschauen war, Marke fahr du mal. Als Gilbert dann sah das ne Lücke da war, aber schon richtig Gas gegeben und war dann direkt ein richtiger Abstand da.


Ja. Wollte eigentlich nur die Feststellung, dass Kwiatek die endgültige Entscheidung herbei führte, korrigieren.

Ob Kwiatkowski tatsächlich Gilbert mit einer anderen Sprinttaktik geschlagen hätte, lässt sich nunmal kaum noch überprüfen. Gilbert hatte gute Gründe, 300m vor dem Ziel noch nicht voll dagegen zu halten und deswegen lange nur dahinter zu bleiben. Teilweise war das zwar eine ganze Radlänge, aber das geht ja auch noch als das berühmte Sprinterloch durch. In seinen besten Jahren war Gilbert definitiv einer der endschnellsten im Peloton und die Form hat er momentan ja wieder.

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Zitat:
Original von ReinscHeisst
der klügere vogel hat recht!!!


Geschrieben von valvpiti am 19.04.2017 um 17:01:

Valverde zum Fünften! Langsam wird's langweilig...
Heute war's ja noch deutlicher als letztes Jahr. Da müssen sich die Gegner was anderes einfallen lassen. Auf den letzten 300 Metern ist Valverde schlicht unschlagbar, da muss man vorher irgendwie was probieren, gut, der Kurs gibt natürlich auch nicht so viel her.
Müssen sie halt noch 2 Jahre warten bis er aufhört...

großes Grinsen


Geschrieben von Frank`NFurter am 20.04.2017 um 15:54:

Zitat:
Original von valvpiti
Valverde zum Fünften! Langsam wird's langweilig...
Heute war's ja noch deutlicher als letztes Jahr. Da müssen sich die Gegner was anderes einfallen lassen. Auf den letzten 300 Metern ist Valverde schlicht unschlagbar, da muss man vorher irgendwie was probieren, gut, der Kurs gibt natürlich auch nicht so viel her.
Müssen sie halt noch 2 Jahre warten bis er aufhört...
großes Grinsen


Gut, mangels eigenem Thread dann halt noch hier ein Wort zum Flèche Wallonne:
Langweilig? Nicht unbedingt, finde ich. Es gibt zumindest kaum ein Rennen, wo man so schön beobachten kann, wie ein Fahrer über die Jahre ein Rennen so gut studiert und interpretiert hat, dass er es nach einem ersten, frühen Erfolg immer wieder erfolglos probierte, bis er es dann endgültig raus hatte, wie es geht. Youtube ist da echt ein Segen, es ist wirklich interessant sich, sagen wir mal von den letzten 10 Austragungen jeweils nur das Finale anzuschauen. In kaum kürzerer Zeit läßt sich kondensieren, wie wichtig Erfahrung, pure Erfahrung, im Radsport ist. Selbstverständlich bedeutet das aber nicht, dass Valverde die Dinger nur durch seine Erfahrung gewinnt, sondern dass er eben auch die fahrerische Klasse hat. Er gewinnt das heute so sicher, weil er die Klasse und die Erfahrung hat, sonst wär er nicht Seriensieger.


Geschrieben von valvpiti am 20.04.2017 um 20:33:

Zitat:
Original von Frank`NFurter
Zitat:
Original von valvpiti
Valverde zum Fünften! Langsam wird's langweilig...
Heute war's ja noch deutlicher als letztes Jahr. Da müssen sich die Gegner was anderes einfallen lassen. Auf den letzten 300 Metern ist Valverde schlicht unschlagbar, da muss man vorher irgendwie was probieren, gut, der Kurs gibt natürlich auch nicht so viel her.
Müssen sie halt noch 2 Jahre warten bis er aufhört...
großes Grinsen


Gut, mangels eigenem Thread dann halt noch hier ein Wort zum Flèche Wallonne:
Langweilig? Nicht unbedingt, finde ich. Es gibt zumindest kaum ein Rennen, wo man so schön beobachten kann, wie ein Fahrer über die Jahre ein Rennen so gut studiert und interpretiert hat, dass er es nach einem ersten, frühen Erfolg immer wieder erfolglos probierte, bis er es dann endgültig raus hatte, wie es geht. Youtube ist da echt ein Segen, es ist wirklich interessant sich, sagen wir mal von den letzten 10 Austragungen jeweils nur das Finale anzuschauen. In kaum kürzerer Zeit läßt sich kondensieren, wie wichtig Erfahrung, pure Erfahrung, im Radsport ist. Selbstverständlich bedeutet das aber nicht, dass Valverde die Dinger nur durch seine Erfahrung gewinnt, sondern dass er eben auch die fahrerische Klasse hat. Er gewinnt das heute so sicher, weil er die Klasse und die Erfahrung hat, sonst wär er nicht Seriensieger.

Klar. Ich gönns ihm ja auch. Er ist wenigstens jemand, der jetzt seit Jahren von Februar bis September Rennen um Rennen fährt und eig. nie wirklich enttäuscht und das ganze Jahr voll da ist. Find ich schon beachtenswert und 10 mal beeindruckender, als wenn einer 3-4 Monate nicht zu sehen ist, hinterher fährt und dann halt bei der Tour oder bei ner Klassik ein oder zweimal im Jahr voll da ist(Nibali hust) großes Grinsen

Aber gerade weil man ja aus den letzten Jahren weiß, wie Valverde die Mauer fährt und da die letzten Jahre quasi unschlagbar war, hät ich erwartet, dass die Gegner mal was anderes probieren, als nur auf die letzten 300 Meter zu warten. Da ist es dann zu Spät, da schlägt auf so einem Terrain kein Fahrer der Welt einen Valverde in Form.

Bin gespannt, wie LBL am Sonntag laufen wird. Diesmal wird's nicht wie letztes Jahr Schnee oder nen großen Kälteeinbruch geben, von daher ist da Valverde natürlich der große Topfavorit. Aber in LBL gibt's natürlich viel mehr Möglichkeiten um ihn und Movistar unter Druck zu setzen.


Geschrieben von midas am 15.04.2018 um 19:21:

Ohne Cauberg am Ende immerhin die letzten 20 km spannend. Starker Valgren, aber auch mit Fuglsang gut gespielt von Astana, hatten als einzige zwei vorn.

Valverde erschien sehr stark an den Anstiegen, für Fleche und LBL Favorit. Da muss sich Alaphilippe wohl noch etwas gedulden.

Kreuziger und Gasparotto sind auch so AGR Spezialisten. Gilbert enttäuschte, im Finale nicht da. An den Ardennen geht wohl etwas der Saft aus bei ihm.


Geschrieben von valvpiti am 15.04.2018 um 20:52:

Zitat:
Original von midas
Ohne Cauberg am Ende immerhin die letzten 20 km spannend. Starker Valgren, aber auch mit Fuglsang gut gespielt von Astana, hatten als einzige zwei vorn.

Valverde erschien sehr stark an den Anstiegen, für Fleche und LBL Favorit. Da muss sich Alaphilippe wohl noch etwas gedulden.

Kreuziger und Gasparotto sind auch so AGR Spezialisten. Gilbert enttäuschte, im Finale nicht da. An den Ardennen geht wohl etwas der Saft aus bei ihm.

Jup, die letzten 20-25 Kilometer waren durchaus interessant, Valgren durchaus ein verdienter Sieger.

Ja, Valverde scheint in absoluter Topform zu sein, auf dem alten Kurs hätte er heute wahrscheinlich gewonnen, war bei den letzten Hügeln klar der Stärkste, insgesamt ist das Finale aber ein wenig zu einfach für ihn um da zu gewinnen.
Wenn das Feld beim FW wieder geschlossen zur Mauer kommt wird er locker gewinnen, ähnlich wie in L-B-L wenn wieder 20 Fahrer im Finale nach Ans den letzten Hügel noch fahren. Da am Ende ist er unschlagbar, da müssen die anderen Favoriten vorher was probieren. Hoffe da ist diesmal mehr Action drin als letztes Jahr.

Gilbert schien etwas platt, war diese Saison aber eh insgesamt nicht so stark wie letztes Jahr, ähnlich ist es ja beim Greg auch.


Geschrieben von valvpiti am 18.04.2018 um 16:34:

Balaphilippe schlägt Valverde an der Mauer. großes Grinsen
Ganz stark.


Geschrieben von valvpiti am 18.04.2018 um 18:27:

Alaphilippe hat 2:48 für die Mauer gebraucht. Das ist die schnellste Zeit seit der Rekordzeit von 2:41 von Valverde 2014. Seit 2015 gibt' ja den
Hügel nach Cherave noch zusätzlich und dementsprechend sind auch die Zeiten für die Mauer in der Folge leicht nach oben gegangen.
Valverde war heute gleich schnell wie in den letzten 3 Jahren, war also nicht schwach wie ich erst gedacht hab, Alaphilippe war einfach nur verdammt stark... smile


Geschrieben von midas am 18.04.2018 um 22:09:

Alaphilippe hat sein Blatt auch geschickt ausgespielt, als Valverde grad ein bisschen weiter hinten war. Am Ende war aber offensichtlich dass er heut der Stärkste war.

Jelle Vanendert muss man auch loben, sein bestes Rennen seit Jahren.


Geschrieben von Kanarienvogel am 19.04.2018 um 11:45:

Seid ihr wahnsinnig? Schreibt ja auch nicht im Vuelta a Asturiasthread über den Giro.

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Geschrieben von midas am 19.04.2018 um 23:00:

Oh je .... Jaja, räum mal bitte auf ;-)

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