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Geschrieben von Kanarienvogel am 24.10.2019 um 20:46:

Giro 2020

Start in Ungarn, dann in Sizilien ohne Ruhetag weiter. Ueberzeugt den KV ja nicht wirklich. Machen die jetzt alle 2 Jahre den Trottelstart? Holland, Dänemark, Nordirland, Holland, Israeal, Ungarn. Wann kommt Island? Und träumen wohl immer noch von Amerika.... aber max 2 Ruhetage jetzt, den Extratag kriegen sie von der UCI nicht mehr.


In Ungarn alles relativ Standard, Prolog, 8,6 km, letzter Km hoch, 64 Meter in 1,3 km. GEfolgt von 2 hundsnormalen Flachetappen.

Sizilien:
Kurz, hügelig, Zielankunft oben in Agrigento. WM Leblanc?
5: Aetna, die Seite, scheint ja 800 zu geben wohl ok, lange 7% am Schluss steiler. Etappe auch eher kurz,
6: 138 km, langer 20 km 800 HM Berg in der Mitte. Sprint

Auch Sizilien überzeugt den KV nicht endlos... aber was ihm nicht wirklich gefällt weiss er auch nciht, passt also dann wohl.

7: 223 Km, hügelig, der letzte Berg 26 km, 1400 Hm, nicht GK, aber kann eine interessante Etappe werden.

8: Flaaaaaaaaach, jetzt machen die das schon in Apulien? Wie sieht dass dann in der Poebene aus?

9: Hügel, aber könnte auch flach sein? Ein 6%? Berg in der MItte, dann hügelig, bis zum Schlusskurs nie wirklich flach. Da dann auch nochmal auf 97 Meter hoch, von Meereshöhe. Kommt sehr darauf an wie steil das ist... Sieht schon kurz aus, darum wohl für Sprinter doch zu hart?

Dann Ruhetag, na ja, Aetna, sonst eigentlich keine Selektion. Etappe 7 evtl als Halbselektion gedacht, aber dafür sieht das dem KV zu sehr nach Rollerberg aus.
4 Sprints, dazu ein halber? Wird wohl hintenraus wenige dann... (der KV klickt sich da langsam durch, MIlano ZF mitbekommen, sonst nichts)
2,5 Gehügel, die 7 gefällt, als Hügeletappe, man kann flüchten, früh was episches versuchen wenn man am Aetna versagt hat, hm, der 2. Teil des Berges aber doch härter, 13,4 km 804 Höhenmeter, also 7%, kann doch auch im GK was laufen. Nicht enorm viel, aber gefällt jetzt noch besser.
Agrigento auch ok. Die 9. hingegen scheint dem KV eher was komisches hier.
Revolutionäres Wochenende auf jeden Fall, komplett flach und eben die 9. Haben die Angst Juventus ist noch nicht Meister und der 37. Spieltag mit Inter-Napoli ist so wichtig dass alle nur das schauen????

WEiter:

10: Hügel, schön. Ist das die softe Version von der Tirrenomörderetappe von vor ein paar Jahren? Viele kleine harte Hügel im Finale, gefällt sehr.
11: Sprint, minihügel, easy.
12: Hügel, auch eine coole Etappe, fast Faenzamässig? Ende aber eher flach, schade, aber wenn man unbedingt wieder nach Cesenatico will.... Ist ein Pantanijubiläum? Start und Ziel...
13 Poebene, hier ist sie. Aber für Flüchtlinge, Hügelfeste Sprinter, alles flaaaach, dann 2 Hügel, 4 km 6%, 3km fast 6,5% 29 +16 km vor dem Ziel. Einige (Trentin, Sagan, der ja starten soll) schaffen das ja vielleicht.
14 ZF, 34 km, eine Mauer früh, dann ein leicht ansteigend gegen Ende. passt.
15 Piancavallo, Bergankunft mit 3 Bergen, alle unter 1000 davor. Der 2. sieht ganz ok aus, der 3. auch, aber die Zahlen sagen der dritte ist eher nichts. Passt trotzdem.

2. Woche, nur ein Sprint, da wäre ein 2. besser gewesen. 10+12 Hügel, beides tolle Etappen, auch wenn wohl wenig passiert. 13 dafür umso nerviger... Dann ZF und Bergankunft, passt, deutet alles auf sehr hecklastig hin.... Der KV hätte lieber eine 2. GK Etappe in der ersten Woche gesehen, am liebsten für Etappe 9, dafür hier die 13. einen hundsnormalen Sprint. Die Sprints aber allgemein sehr einfach, 1-2-6-8-11 scheinen ungeheuer einfach, 6 mit dem langen Rollerberg auch, zu weit weg, den verdauen die Sprinter problemlos. Dann so 2 halbe Sprints eben 9+13, beides vielleicht schlussendlich nur für wirklich hügelfeste? Na ja.

3 Woche

16: Hügel, schön, aber passt hier nicht wirklich findet der KV. Schlussrunde 3x einen schönen 2,8 km 10,4% Hügel, Monte di Ragogna, nie gehört... 13 km bis zum Ziel dann. Schöne Etappe, aber was soll die hier? GK Angriffe vor den gleich zu erwartenden Dolomiten ja kaum. Einfach eine eher langweilige Gruppe....

17: Mehrpässefahrt! Valbona, Bondone, Durone, Madonna di Campiglio. Schön, aber nichts ultrahartes dabei. Valbona lange, 21,9 km 6,6 Schnitt, Bondone auch 20 km 6,8 Schnitt, unrythmisch. Dann wird's aber leichter, Durone 10km 6%, Madonna di Campiglio 12,5 a 5,7%, ok, Ende flach, davor aber auch nur knapp über 6% Schnitt. Theoretisch kann man da natürlich auch Abstände rausfahren, praktisch erwartet der KV gleich Monsteretappen, darum hier eher eine grössere GK Gruppe hinter der Flucht.

18: Jap.. Stelvio und Schlussanstieg 8,7km 6,8% Perfekt. Vor dem Stelvio 2 Berge, der 2. eine neue STrasse. aber entscheidet sich hier klar alles am Stelvio, sehr schön, perfekt findet der KV. Kastriert aber wie gesagt dann 16 etwas... gleich so was tolles hätte der KV hier ja nicht erwartet.

19: 251 km, flach... die 6. einfache Sprintetappe, aber mit der Distanz nach den 2 vorherigen (auch über 200 km, hilft ja den Sprintern, aber die Höhenmeter nicht) auch eine Flucht möglich, weil TdF Sprinter schon zu Hause sind...

20 Sestriere, der KV freute sich schon auf den Finestre, aber nein, man kommt von Frankreich. Auch ok, Agnel, Izoard, Montgenevre und SEstriere. Die 2 letzten sind natürlich wieder Rollerberge, wie Madonna, aber hier ist's die letzte Chance, da kann man auch am Sestriere noch jemanden knacken, dazu eben vorher möglich. hier anders als auf Etappe 17 kaum Flachstücke. Keine eigentlich. 17 fast 20 km Tal vor Madonna, hier wenn man mal im Agnel ist keinen Meter mehr. Auch superb.

21: ZF, Milano, 16,5 km, flach, passt

3 Woche gut.

Direkt Gesamtfazit
2 absolute Monsterbergetappen die alles andere etwas überschatten, aber passt. Die 3 anderen Bergetappen passen nämlich auch, Aetna früh, gut, Piancavallo direkt nach dem ZF, auch schön, Madonna riskiert wenig zu passieren, aber da noch zu den 3 Cime wäre dann zu viel des guten gewesen wenn man sieht was noch kommt. Etwas schwerer hätte es sein dürfen, das Ende, aber Höhenmeter gibt's, verdammt viele, fährt auch in die Beine, Abstände auf der Stelvioetappe dann umso grösser. Passt also. Dazu die 7. die mit den 7% am Ende halt doch halb dazu zählt... die gefällt auch, etwas zu früh für den KV aber.

Hügeletappen gibt's auch 4 sehr schöne, ok, sagen wir sogar 5. Agrigento auch, vergisst der KV gern. Dann 7, 10, 12 und 16. Das Problem mit 16 ist aber dass sie da für nichts ist. Lieber da direkt in die Berge, dann zwischen Stelvio und Agnel noch so eine Etappe. Vor oder nach dem Sprint. Hügeletappen aber auch 2 saudämliche, die in der Poebene und je nachdem wie schwer dieser Rundkurs ist die 9.

Sprint, 6 sichere und einfache, da käme sogar Guardini mit, endlich ein Giro für ihn, blöd dass er unterdessen auch nicht mehr sprinten kann. Die Sprints irgendwie ok, nicht immer die Hügel drin im Finale, aber einen etwas anspruchsvolleren hätte es geben dürfen. Evtl ja Etappe 9. Die ist aber auch als Sprint scheisse, die ist nichts. Und nach Etappe 11 kommt nur noch ein sicherer Sprint, der Reiz da "ciao ragazzi, vado in Francia" zu sagen dann für die Sprinter schon gross. Wozu sich noch 10 Tage für einen Sprint rumquälen?

3 ZF, Prolog, 34 flach leicht hügelig, 16,5 flach, passt.

Seeehr schöner Giro, der KV hat nur kleine Probleme. Das grösste wohl sogar dass eben die Sprints so früh fertig sind, alle gehen nach Hause. Sonst... eben 7. schön, aber zu früh, zu nah am Aetna, lieber als 9. 9. sowieso ein Problem, am Sonntag sowas... 13. auch, macht die Hügel 20 km weiter vom Ziel oder so wenn die unbedingt rein müssen. Damit es für Sprinter was sein kann. Und noch 16, passt irgendwie schon, nicht ZF-Berg-Ruhetag-Berg, sondern noch Hügel rein.

Gefällt. Uran-Rosa machen den Sieg unter sich aus. Garantiert, jede Wette. Falls beide nicht starten halt nicht (das rettet dann den KV)

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Geschrieben von midas am 05.12.2019 um 23:52:

Total will nicht fahren, was ja schon mal gut ist dass sie es einsehen dass sie mit drei GTs überfordert sind.

Leider haben die Italo-PCTs eher Federn gelassen (bzw. CSF war ja letztes Jahr schon nicht gut).


Geschrieben von Kanarienvogel am 07.12.2019 um 11:10:

Bardiani aber verstärkt. Lonardi. Hat am Giro bei Nippo in den Sprints eigentlich gefallen.. .als Jüngling und Neo. Natürlich muss mehr kommen, aber besser als die STarsprinter 19, Guardini + Simion sollte er sowieso sein.
Sonst halt ein paar Junge, eventuell kann einer was. Verloren nichts wollte der KV sagen, aber gut Rota nach PC weg mit ?, Starpunkter 19, nicht dass da was beeindruckendes dabei war, aber halt so manchmal Top 20 irgendwo.

Androni ja, aber weniger als auch schon. Masnada, Vendrame, Cattaneo weg, aber Savio schafft's ja immer wieder gute zu finden. Restrepo könnte hier durchaus was bringen.

Scinto nicht angesehen, aber die hatten doch wie Bardiani 19 eh auch nicht viel zu verlieren?

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Geschrieben von Kanarienvogel am 17.01.2020 um 05:01:

3 Italiener also. Bernaudeau und Wanty verzichten beide..
Kapiert der KV aber nicht ganz, für die TdF war nur Total sicher, hier aber war Wanty auch automatisch qualifiziert? Oder hat CN das falsch?

Egal, so besser, egal wie schwach die 3 Italiener sind.

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Geschrieben von midas am 17.01.2020 um 20:44:

Die Regelung mit Wanty verstehe ich auch nicht. Ebensowenig warum die von vorneherein verzichtet haben. Sportlich hätten sie ein ordentliches Team stellen können, die Sponsoren sind wohl nicht so interessiert.

Zu den Italos noch demnächst ....


Geschrieben von Kanarienvogel am 13.03.2020 um 17:55:

Giro verschoben. Etwas gar früh denkt der KV, da hätte man doch gut bis zu diesem ominösen 3. April warten können.

Da wird jetzt entschieden wann er gefahren wird...
Juni? Direkt vor der Tour, gibt also sozusagen keine Doubler.
Juli parallel zur Tour, wäre saucool aber doch eher unwahrscheinlich.
August? Da kommt die Vuelta
September-Oktober?
Wenn, dann wohl September Oktober? Aber na ja kann auch ganz abgesagt werden.

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Geschrieben von Lapébie am 16.03.2020 um 16:00:

Selbst wenn ab morgen die Zahl der neuen Infektionen in Italien zurückgeht, dauert es noch 4-8 Wochen, bis man nur noch wenige neue Infektionen pro Tag hat. Sagen wir im besten Fall vier Wochen. Danach kannst du wieder anfangen, das Leben hochzufahren. Da ist die Vorbereitung eines Radrennens, auch wenn es zur Staatsreligion gehört, nicht die erste Maßnahme. Die Zeit reicht einfach nicht, das Rennen rechtzeitig vorzubereiten. Das kann man jetzt schon abschätzen.

Kniffliger wird es, wenn nicht der beste Verlauf eintritt, sondern andere Szenarien. Wenn ich drauf wetten müsste, würde ich sagen, es gibt dieses Jahr gar keinen Giro. Und selbst für 2021 würde ich im Moment auf 25% Absage-Chance kalkulieren.

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