Home › Foren › Tour de France › Eine revolutionäre Zukunft? Bester Jungprofi 2006
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VoigtsFötchen aktualisiert.
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22. Juli 2006 um 17:28 Uhr #640397Quote:Original von Jaja Fothen hat aber auch ne gute Tour gefahren! Wird aber auch nie eine GT gewinnen.
Wieso das??
22. Juli 2006 um 17:37 Uhr #640398Quote:Original von BreukinkQuote:Original von Jaja Fothen hat aber auch ne gute Tour gefahren! Wird aber auch nie eine GT gewinnen.Wieso das??
1.Ich sehe in ihm nicht den Fahrertyp, der ganz vorne landen kann. Er fährt am Berg sehr solide und ist gut im ZF. Könnte sich zu einem Honchar vielleicht entwickeln. Dann wäre es aber schon eine sehr gute Entwicklung.
2.Es mag blöd klingen, aber vielleicht ist er einfach schon zu alt. Er ist erst 24, ja, aber wenn man sieht, was ca. gleichaltrige wie Cunego oder Valverde (OK ein Jahr älter, aber auch vor drei Jahren schon auf dem Vuelta-Podium!) schon jetzt geleistet haben, deutet das für mich darauf hin, dass die Zeiten, in denen Fahrer sich Jahr für Jahr steigern vorbei sind. Oft gewinnen die „Großen“ auch in jungen Jahren schon sehr viel. Hat er nicht. Ist ja auch kein Siegfahrer! Natürlich gibt es immer wieder Ausnahmen, aber oft enden solch gute Leistungen nur darin, dass es in den nächsten fünf Jahren immer wieder heißen wird, Markus Fothen, das Riesentalent, wieder einmal mit einer tollen Leistung. Top-10 kann er erreichen, viel mehr sehe ich bei ihm nicht. Oft wird vergessen, dass diese Leute auch älter werden und die Erwartungen steigen müssen. Bei Kessler ist es zum Beispiel extrem! Immernoch ist man mit guten Plätzen in den Ardennen zufrieden. Kann nicht sein!
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
22. Juli 2006 um 17:58 Uhr #640399Mein Gott, Jaja, was hättest Du bloß zu dem 24-Jährigen Indurain gsagt, oder dem 24-Jährigen Basso?
Fahrer, die früh Siege einfahren, höhren normalerweise auch früher auf, sich weiterzuentwickeln.
Vorhersagen läßt sich sowas nicht.
Fothen kann durchaus noch zum GT-Sieger werden, Valverde in seiner Entwicklung steckenbleiben, aber das Gegenteil ist auch möglich.
Vor allem sind auch bei jungen Fahrern plötzliche Sprünge in der Entwicklung, vielleicht sogar nach einer Stagnationsphase denkbar -oder Stagnation nach einem Sprung.Darum wage ich da keine Vorhersagen.
Aber prinzipiell hat Fothen die Anlagen zu einem GT-Sieger: Guter Zeitfahrer, der in den Bergen mithalten kann (sich da aber noch sehr verbessern muß).
Was mir vor allem gefällt ist, das er sich so richtig quälen kann, wenn es sein muß.
Cunego ist da seit heute einen Schritt weiter, dernn er durchaus gut zeitfahren kann, wenn es sein muß.
Fothen hatte doch im Grunde nur gesagt, was vor der Etappe jeder, aber auch wirklich jeder halbwegs kompetente Mensch gedacht hatte.22. Juli 2006 um 18:12 Uhr #640400Quote:Original von Breukink
Mein Gott, Jaja, was hättest Du bloß zu dem 24-Jährigen Indurain gsagt, oder dem 24-Jährigen Basso?Indurain vor meiner Zeit, aber hab schonmal gehört, der soll auch erst spät gut gewesen sein. Basso hat sich auch gesteigert, das ist schon richtig. Hab ja gesagt es gibt immer Ausnahmen, aber ich sehe ganz einfach in Fothen keinen potentiellen GT-Sieger.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
22. Juli 2006 um 19:19 Uhr #640401Fothen is für mich 2009 ein potenzieller toursieger….mit gerdemann, cunego und evl ncoh basso mit 31 jahren oder 32…dazu valverde wenn nicht auch in doping verwickelt…und mal abwarten wer noch so kommt..das is ja das spannedne…di ezukunft…
22. Juli 2006 um 21:47 Uhr #640402übrigens zählt Klöden für mich auch in die Kategorie „erst relativ spät ein guter GT-Fahrer geworden“…
23. Juli 2006 um 2:10 Uhr #640403fothen ein indurain und kein honchar!
btw. valverde wird NIE eine gt gewinnen (giro, tour; vuelta ist nur rumgeeier. außer 05 da war sie vollwertig, siehe ergebnis!)
DAS PERLT!
23. Juli 2006 um 9:38 Uhr #640404so ein blödsinn. sehe nicht den grund, wieso ein valverde keine gt gewinnen sollte. er war schon top3 bei der vuelta. und die ist nicht nur rumgeeier. wenn man das objektiv sieht, dann war die tour dieses jahr viel mehr rumgeeier. bei fothen sehe ich einen speziellen grund, warum er nicht gt-sieger wird. er ist bis jetzt bei seinen beiden gts in der letzten woche eindeutig schwächer geworden und das ist immer schlecht für einen topfahrer. und das kann man auch irgendwo nicht trainieren, kann mich jetzt persönlich zumindest an keinen fahrer erinnern, bei dem das in der karriere gedreht hat.
23. Juli 2006 um 10:27 Uhr #640405in diesem jahr war er durchgehend um platz 20, nur pla de beret besser, zudem war das 2. ITT deutlich schwerer, das ist auch der grund, warum sein 2. giro-ZF schwächer als das 1. war. ansonsten hat er sich zum ende hin eher gesteigert! auf der 2. bergetappe der 2. woche und auf der letzten bergetappe seine besten resultate gehabt! das würde heißen, dass er immer stärker wird je näher es in richtung ruhetag, schluss geht! 1. bergankunft ist ja eh immer was besonderes, sein bergniveau bei dieser tour lag nunmal bei platz 20 und nicht bei platz 10, das ist alles.
DAS PERLT!
23. Juli 2006 um 13:23 Uhr #640406Vor dem Giro letztes Jahr hatte Fothen vorhergesagt, daß er in der dritten Woche garantiert einbrechen würde. Soweit ist es nicht gekommen.
Diese Jahr ist er vielleicht ein wenig schwächer geworden, aber dramatisch war das nicht.
Platz 15 mit 24 bei der ersten Tour, das kriegen nicht viele hin.
Schaut mal auf den Zeitunterschied zwischen Platz 2 und 3 beim weissen Trikot.
Im Zeitfahren wird F beinahe sicher stärker werden, am Berg bin ich mir da aber nicht so sicher.
Fazit: Natürlich ein potentieller GT-Sieger, aber von der eher langweiligen Sorte, der im Zeitfahren zuschlägt und am Berg kontrolliert.23. Juli 2006 um 21:10 Uhr #640407ihr alle mit den „langweiligen zeitfahrern“…es geht doch gerade darum, dass es die kletterer und die zeitfahrer gibt, oder wollt ihr dass alle kletterer sind die zu zehnt oben ankommen?? das eine geht nicht ohne das andere, die einen sind die kämpfer, die anderen die mutigen, das machts doch aus!
DAS PERLT!
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