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Breukink aktualisiert.
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6. Juli 2006 um 4:53 Uhr #567238
also ich interessiere mich nun seit 2 jahren für radsport(ist zwar nicht sooo lange aber trotzdem)
hab mal ne frageich verstehe nicht warum manche Rennfahrer bei komlett flachen etappen manchmal sogar mehr als 3´minuten verlieren.(außer sie hatten einen sturz oder sind angeschlagen)
ich ihr könnt mir die frage beantworten danke schon mal im voraus
6. Juli 2006 um 7:21 Uhr #640711da gibt es viele gründe.
– sie haben während der Etappe viel gearbeitet, und lassen es dann am Ende ruhig angehen, weil sie im GK eh nichts reissen werden und wissen, dass sie am nächsten Tag wieder viel arbeiten müssen.
– wie du schon sagtest: Sturz, Verletzung; gerade in den kritischen Phasen solcher etappen (10-20km vor dem ziel) fängt man sich so schnell 2-3 minuten ein, vor allem wenn man selbst helfer ist und ganz alleine wieder nach vorne fahren müsste. denn wenn das feld in der sprintvorbereitung 50-60 km/h drauf hat, ist ein einzelner der zurückliegt chancenlos da wieder hin zu kommen.
6. Juli 2006 um 8:44 Uhr #640712Außerdem gibt es noch das Phänomen Windkante. Dabei kommt es schon mal vor, dass größere Gruppen Minuten verlieren. Wenn der Wind schräg von der Seite kommt, dann reißt schon mal mitten im Feld ein Loch, das zunächst klein ist, doch das wird immer größer und größer, bis die Verfolger den Mut verlieren und aufgeben.
Gut gedopt ist halb gewonnen!
6. Juli 2006 um 12:54 Uhr #640713Quote:Original von RüCup
da gibt es viele gründe.– sie haben während der Etappe viel gearbeitet, und lassen es dann am Ende ruhig angehen, weil sie im GK eh nichts reissen werden und wissen, dass sie am nächsten Tag wieder viel arbeiten müssen.
– wie du schon sagtest: Sturz, Verletzung; gerade in den kritischen Phasen solcher etappen (10-20km vor dem ziel) fängt man sich so schnell 2-3 minuten ein, vor allem wenn man selbst helfer ist und ganz alleine wieder nach vorne fahren müsste. denn wenn das feld in der sprintvorbereitung 50-60 km/h drauf hat, ist ein einzelner der zurückliegt chancenlos da wieder hin zu kommen.
aber warum lassen sie es ruhig angehen sie könnten auch hinten im Feld ankommen (im windschatten)oder ist ihnen der zeitverlust egal?
6. Juli 2006 um 13:36 Uhr #640714natürlich ist ihnen der rückstand (und damit ihre position im gesamt-klassement) egal. sie sind ja nicht da um (im momentanen fall) die tour zu gewinnen, sondern um für ihren kapitän zu arbeiten. ob sie dabei platz 40 oder 60 in der gesamtwertung belegen ist egal. wichtig ist allein, ob der kapitän erfolg hat, sprich sich die meiste zeit im windschatten verstecken kann, nicht selbt getränke holen muss, nach einem sturz leute hat die ihn ins feld zurückfahren. radsport ist teamsport !
6. Juli 2006 um 14:38 Uhr #640715Ähnliches kann man bei Bergetappen beobachten. Da macht ein Edelhelfer Tempoarbeit für seinen Kapitän, lässt dann abreißen und kommt mit unzähligen Minuten Rückstand ins Ziel. Würde er voll durchfahren, dann wäre sein Rückstand nicht sehr groß und er wäre wohl mit den Verfolgern ins Ziel gekommen. Aber diesen Helfern ist es in der Tat egal, ob sie Platz 40 oder 60 belegen.
Gut gedopt ist halb gewonnen!
6. Juli 2006 um 19:29 Uhr #640716ok danke für die ausführlichen antworten
7. Juli 2006 um 20:04 Uhr #640717Etappenjägern ist der Zeitverlust sogar sehr recht, denn wenn sie für das GK ungefährlich sind, erhöht sich die Chance, daß man sie fahren läßt.
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