Home › Foren › Profi-Radsport allgemein › Dopage 2007 – Wann erwischts den ersten ?
- Dieses Thema hat 121 Antworten sowie 23 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 17 Jahren, 8 Monaten von
Veloce stanco aktualisiert.
-
AutorBeiträge
-
15. Mai 2007 um 18:27 Uhr #647304Quote:Original von ADLOAL
Es scheint das zur Zeit im Radsport jeder Fahrer , der unter Doping Verdacht steht , oder sogar eine positive Probe hatte , unterschiedlich behandelt wird .Das ist mMn das grosse Dilemma .
Für mich wäre eine Vorgehensweise wie bei Valverde besser , als wie bei Ullrich/Basso .
Solange ein Fahrer nicht gesperrt ist sollte er fahren dürfen .
Ich bin überzeugt , dass wenn die Verbände ein echtes Interesse hätten , wären die Urteile schon lange gesprochen .
Was jetzt abgeht ist eine Farce , nach einem Jahr tauchen plötzlich wieder neue Seiten auf , oder werden freigegeben .
Das gleiche im Fall Landis , obschon eigentlich ein klarer Fall , lässt man ihn einen grossen Medien wirksamen Prozess führen .
Solange diese Fälle nicht abgeschlossen werden , bleibt der Radsport Knietief im Dreck stecken .
Swiss cycling hing doch komplett in der Luft weil sie keine DNA-Proben vergleichen durften. Das konnte nur eine Staatsanw.schaft in die Wege leiten.
Derzeit warten die glaube ich ab was in Deutschland passiert. Bei Ullrich eilts auch nicht mehr so.CONI sperrt Basso auf Grund seiner Aussage/Geständnis. Das Gleiche gilt für Scarponi. Wer übte hier den Druck aus. Wieder war der Verband machtlos, da musste erstmal wieder eine Staatsanwaltschaft in Bergamo am Hahnen drehen, bevor sich was rührte.
Gleiche Situation in Spanien. Hier ist allerdings die Staatsanwaltschaft ein wenig zahnlos, da Doping zum Zeitpunkt der Fuentesgeschichte noch kein Straftatbestand war. Was kann also der spanische Verband tun ausser warten bis weitere 6.000 Seiten Aktenmaterial durchgelesen und ausgewertet sind. WARTEN. Reagieren können höchstens die Teams, die Sponsoren und Veranstalter.
Na ja, einfach mal abwarten bis es die Nächsten erwischt.
pompa pneumatica
16. Mai 2007 um 9:26 Uhr #647305Ich finde, daß Tmob hier nicht ausreichend gewürdigt wird.
Ein Fahrer wird auf Grund von internen Kontrollen suspendiert, weil seine Blutwerte zwar auffällig sind, aber nicht so abweichend, daß er bei einer offiziellen Dopingkontrolle positiv wäre.
Sowas hat es noch nie gegeben!
Und dann ist es auch noch der einzige, der Tmob beim Giro Publicity hätte bringen können.
Da hätte es vorteilhaftere Möglichkeiten gegeben.Wenn sich diese Haltung bei allen Teams durchsetzt, wird Doing zumindest um einiges schwieriger.
16. Mai 2007 um 9:43 Uhr #647306wurde nicht santos gonzalez mal aus gleichen gründen von phonak aus der vuelta genommen, obwohl er bereits in den topten war. 2005 könnte das gewesen sein.
16. Mai 2007 um 9:49 Uhr #647307Recht hat Breukink! + für T-Mobile
Recht hat auch Coolman, aber damals gab es auch kein Plus für Phonak, man hat fröhlich weiter auf die reingehauen.
Leitplanke
16. Mai 2007 um 9:52 Uhr #647308Richtig Coolman. Auch Tomasz Nose wurde im Frühsommer 2005 von Phonak selbst aus dem Verkehr gezogen, bevor ihn eine Dopingkontrolle überkommen konnte.
Das ist ja auch der Grund, warum da eingeprügelt statt gelobt wird. Man verbindet das Team sofort mit einem Dopingfall und nicht mit dem Bemühen, Einzel-Doping der Fahrer zu unterbinden.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
16. Mai 2007 um 10:02 Uhr #647309deswegen hatte ich ja damals auch die vermutung, dass phonak deshalb so viele positive tests hatte, da hier nicht systematisch mit hilfe des arztes gedopt wurde, sondern individuell.
16. Mai 2007 um 10:24 Uhr #647310Quote:Original von Coolman
deswegen hatte ich ja damals auch die vermutung, dass phonak deshalb so viele positive tests hatte, da hier nicht systematisch mit hilfe des arztes gedopt wurde, sondern individuell.ich glaub‘ eher das lag am Botero-Syndrom – der hat ja damals als er zu TMO gekommen ist auf weitere Zusammenarbeit mit ’seinem‘ Arzt gedrängt.
Phonak hat halt innerhalb kürzester Zeit eine ganze Reihe Topfahrer (-> gedopt) aus den verschiedensten Teams (-> verschiedene Ärzte/Dopingpraktiken) zusammengekauft, da wäre es so oder so gar nicht möglich gewesen eine interne Dopingstruktur aufzubauen mit der alle Fahrer zufriedenstellend arbeiten konnten. Ist bei TMO damals in der ullrichlosen Zeit ja auch so passiert, keiner der teuren Zukäufe hat eingeschlagen (ich vermute weil die mit dem Freiburger System nicht klargekommen sind und sich selbst organisieren mussten)…Das war bzw. ist auch das Erfolgsgeheimnis von USP und CSC; die holen vorwiegend junge Leute und bauen die dann über mehrere Jahre nach ihren Vorstellungen auf. Team Telekom war Ende der ’90er ja auch ein langsam gewachsenes Team. Nur alle paar Jahre ist mal ein Topstar zu integrieren, aber selten gibt es mehrere teure Neueinkäufe auf einmal.
16. Mai 2007 um 10:31 Uhr #647311Nachsatz zu Tmob, nachdem ich die Phonak-Beispiele gelesen habe:
Tmob sagt, daß die Blutwerte innerhalb der zugelassenen Grenzwerte sind, aber gibt es dafür auch eine unabhängige Bestätigung?25. Mai 2007 um 14:03 Uhr #647312von cyclingnews:
Nuno Ribeiro positive for EPO
Nuno Ribeiro of the Portuguese Professional Continental Liberty Seguros has tested positive for EPO in an out-of-competition doping control, according to tuttobiciweb.com. No further details were yet available
R.I.P. Piti
25. Mai 2007 um 14:26 Uhr #647313Nur ein schwarzes Schaf. Bitte weitermachen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
25. Mai 2007 um 14:30 Uhr #647314So, gleich erklärt uns Bjarne live in ntv, wie er nach Hautacam damals das große Blatt aufgelegt hat und die dänischen Fans bei 10 Grad mit nacktem Oberkörper gefeiert haben. Voigte ist ja dabei zum Händchenhalten.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
25. Mai 2007 um 15:01 Uhr #647315riis hat zugegeben EPO genommen zu haben. er hat es sich alleine besorgt und gespritzt.
25. Mai 2007 um 15:34 Uhr #647316„Wenn man dir den Titel aberkennen würde, wer wäre denn dann der Sieger der Tour 96?“
Riis: „Macht doch ne Umfrage.“
der ist so trocken…diese dreistigkeit die der da an den tag legt ist ja schon fast wieder sympatisch
R.I.P. Piti
25. Mai 2007 um 15:39 Uhr #647317Der wird noch von JUs Anwälten hören: Verleumdung!
25. Mai 2007 um 15:39 Uhr #647318Hat der noch einen?
„Ich werd aus dir nicht schlau, erst willst du das Eine und dann… willst du wieder das Selbe.“
25. Mai 2007 um 15:44 Uhr #647319Wer Geld hat, hat Anwälte. Und wer kein Geld hat, muß halt Spenden sammeln.
25. Mai 2007 um 18:10 Uhr #647320Riis. Das fand ich s….. von dir. Basso nicht reingezogen usw. :evil: Außerdem nur so ein dummes Doping Geständnis was nicht sein hätte müssen denn nach gestern war es überflüssig!
Es muss weitergehen. Aber nicht mit dieser UCI.
25. Mai 2007 um 18:19 Uhr #647321Hätte er also weiter alles totschweigen sollen? :rolleyes:
Wer gedacht hätte, dass gerade Riis jetzt den riesen Hammer veröffentlich, der leidet unter Realitätsverlust. Ich war erstaunt, dass er überhaupt was zugegeben hat…
„Ich werd aus dir nicht schlau, erst willst du das Eine und dann… willst du wieder das Selbe.“
25. Mai 2007 um 18:53 Uhr #647322riis fand ich immer schon clever..
bjarne riis war/ist mit abstand der innovativste finger führende s/l eines radteams den es je gab..
legt euch doch selber die karten offen!!
haltet doch mal eure klappe!!!
es gesteht jeder sein geständnis wie er es für sich selber ausmacht in so einer misslicher schwizwaschon…
nicht dass die ventile riis riesigen.. aber haltet doch einfach mal die klappe zu riis und nehmt reinigend ullrich an !!!
102
26. Mai 2007 um 13:07 Uhr #647323Quote:Original von Retendo
„Wenn man dir den Titel aberkennen würde, wer wäre denn dann der Sieger der Tour 96?“Riis: „Macht doch ne Umfrage.“
der is ja mal richtig geil
29. Mai 2007 um 20:18 Uhr #647324Muss ja auch etwas Fahrt hier reinkommen!
BILBAO, 29.05.07 (rsn) – Der baskische Euskaltel-Rennstall hat seinen Fahrer Aketza Pena suspendiert, nachdem dieser am 24.April positiv war auf das anabole Steroid Nandrolon. Wie das Team am Dienstag bekanntgab, war Pena nach der ersten Etappe der Trentino-Rundfahrt in der A-Probe positiv.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
7. Juli 2007 um 19:55 Uhr #647325Caisse d’Epargne-Fahrer war im Februar positiv
LONDON, 07.07.07 (rsn) – Der Italiener Marco Fertonani (Caisse d’Epargne), der nicht bei der Tour de France dabei ist, war im Februar positiv auf Testosterondoping und wartet auf ein Urteil seines Radsportverbandes, wie am Samstag aus seinem Team verlautete. Fertonani, der bei der französischen Mittelmeer-Rundfahrt „positiv“ war, ist von seinem Team suspendiert worden und fährt schon seit Anfang April keine Rennen mehr. Die Leitung von Caisse d’Epargne betonte, man werde den 31-Jährigen fristlos entlassen, wenn er von den Sportbehörden für schuldig befunden wird.
Dann war der Italo also der erste im Jahr 2007. Dauert lange bis dieses Jahr die Meldungen eintrudeln.
Im Oktober erfahren wir dann die Ergebnisse des Giro, im Dezember die der Tour. Prost.
pompa pneumatica
-
AutorBeiträge
- Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.