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    Beiträge
  • #566592
    opera
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    bahn-spezialisten und keirin-liebhaber – der giro 2005 öffnet (neue) blicke auf den australischen radsport.

    kommentare australischer fahrer zur drängel-etappe (3.):

    Henk Vogels (Davitamon-Lotto)
    On Petacchi’s complaints about the sprint, Vogels responded, „This is a ProTour race now. It’s not the Giro of the last couple years where the Italian guys have let Petacchi ride to the finish behind his train and let him go at 200 metres. Now you’ve got the FDJ train, the Credit Agricole train, the Lotto train, and all the other Italian teams. He’s still going to win, but he’s just not going to have it his own way, As you’ve seen in the last few days, I think the level’s gone up a bit.“

    Mark Renshaw (Francaise des Jeux)
    As far as Petacchi’s comments went, Renshaw had his own take on it, „It’s the first time he’s ever been hit, that’s the problem! It’s good that everyone has started to get in amongst it instead of letting Petacchi just ride away with it all the time.“

    Matt Wilson (Francaise des Jeux)
    Matt Wilson’s main job is to keep the team’s sprinter Baden Cooke out of trouble. „It’s going alright,“ he told us today. „Nothing too exciting has happened so far. Cooke was up for the finish yesterday but it was a bit gnarly. He just needs to get a straight run in, get a bit of luck. He’s got the power there.
    „Petacchi likes it all nice and smooth running in, so he’s not liking this so much. Good to see it’s a bit more open and a bit more competitive.“

    Baden Cooke (Francaise des Jeux)
    „I’m sick of these easy sprints; I might really take some risks today,“ Cooke joked to us at the start. He also squashed any potential rumours that he and McEwen might work together against Petacchi. „Robbie and I are really going to organise something like that against Petacchi!“
    [ausschnitte aus interviews mit australischen fahrern (sprintern) – cyclingnews]

    fasst man diese aussagen – bezogen auf den keirin-aspekt – zusammen, wissen wir jetzt warum petacchi gar nicht gewinnen konnte:

    – bisher haben die italiener petacchi immer gewinnen lassen
    – protour – endlich sind auch australier dabei!!!
    – petacchi darf nicht mehr seine linie fahren (???)
    – p. ist erstmals geschlagen(hit!) worden – das ist sein problem
    – petacchi mag es lieber nett und geschmeidig; weniger offen(?)
    – cooke hat die leichten sprints satt: er will risiko! (angeblich ein joke…)
    – cooke und mcewen – joke again? – organisiert gegen petacchi…

    wäre also zu resumieren, dass
    – petacchi kein „echter“ sprinter ist, weil er nicht gerne (körperlich) geschlagen wird
    – davitamon petacchi von der linie /aus dem tritt bringen will
    – kirsipuu von allen vorwürfen freigesprochen ist, weil ihn die australier gar nicht brauchen…

    nur zwischen welchen fahrern war petacchi denn eingeklemmt? meine erinnerung sagt mir, dass es mcewen und cooke waren…

    #584434
    Ventil
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    fettsack k. vorne fahrend nachdem er einen f.b.f. angerempelt hatte. hinter fettsack k. der giftzwerg m.
    giftzwerg m. sagte aus, dem windschatten von fettsack k. gefolgt zu sein. windschatten f. k. fuhr gerade weiter. giftzwerg m. sah von hinten rechts p. aufkommen. giftzwerg m. verliess seine linie schnell und klemmte p. zwischen sich und c. ein ( körperkontakt aller drei ). p. musste tempo rausnehmen und warten bis das hinterrad von giftzwerg m. an seinem vorderrad vorbei war, da es sonst zum sturze gekommen wäre.


    102

    #584435
    Retendo
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    • ★★★★★★★

    hmm…moment ich glaub ich hab da noch n zitat von nem australier was nicht nur auf petacchis sondern auch auf eure äußerungen passt:
    Stuart O’Grady (Cofidis, 7th): „What a lot of bullshit.“
    :rolleyes:


    R.I.P. Piti

    #584436
    opera
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    @Retendo
    „bullshit“ scheint zwar ein lieblingswort von o’grady zu sein, aber es ist unter deinem sonst üblichen niveau.
    mir geht es nicht darum, australische rennfahrer generell zu verteufeln, sondern um die – anscheinend existente – unterschiedliche sicht auf den radsport. möchte im übrigen auch keinesfalls bewerten, ob die eine oder die andere die bessere ist. (auch wenn es mir lieber ist, wenn es nicht zu körperlichen auseinandersetzungen kommt.) deshalb stehen hier zitate, die ich zwar interpretiert habe – aber ohne wertung. (o. k. den letzten satz könnte man wertend werten…)

    mich interessiert wirklich, wie sich die sicht unterscheidet:
    ein unterschied sicherlich, dass die australier fast ausnahmslos von der bahn kommen; deshalb vermutlich auch die spezialisierung auf (kürzere) zeitfahren und sprints. und – wie immer gibt es ausnahmen.

    #584437
    opera
    • Beiträge: 4273
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    weiß schon, dass es als ehrenrührig gilt im selbst inszenierten thread zu posten…

    aber heute war nur ein australier nicht im grupetto (der prolog-sieger). weist das nicht doch darauf hin, dass australische radfahrer eher auf (einzel-)sieg als auf gesamt-klassement fahren?!?

    #584438
    Escartin
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    McGee versucht ja, sich um GK-Fahrer zu wandeln, im letzten Giro war er ja auch schon recht stark, auch wenn er bei einer 200+ Bergetappe in den letzten Tagen wohl deutlich Zeit verloren hätte, am Ende kroch er doch ziemlich auf dem Zahnfleisch. Alle anderen Australier sind eben Sprintertypen, dass die in den Bergen nichts zu bestellen haben, ist klar.

    #584439
    hannes
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    Evans wohl auch nicht.


    flamerouge.blogspot.com[/URL]

    #584440
    fensterscheibe
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    Es gibt aus Australien bisher so wenige GK-Fahrer, weil dort viele auf der Bahn mit Radsport beginnen. Die Wandlung zum Sprinter auf der Straße fällt da natürlich einfacher, als zum GK-Fahrer.
    Anders sieht es bei Mountainbikefahrern wie eben Evans aus.
    Außerdem kennen wir hier in Europa (und auch die außereuropäischen User) nicht alle australischen Radfahrer, die vielleicht auch gute GK-Fahrer sind.


    Gut gedopt ist halb gewonnen!

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