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Stahlross aktualisiert.
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4. Oktober 2005 um 19:50 Uhr #566881
Hab gerade einen Seitenblick gewagt und hab folgendes entdeckt, was ich echt, wirklich lustig fand.
Quote:Auf einem längeren Pavé-Sektor in Altlandsberg zerlegt sich das Peleton in seine Einzelteile! J. (unterwegs mit Oldtimer-Stahlrahmen und traditionellen 36-Speichen-Laufrädern) düst mit hohem Tempo über die Katzenköpfe, manche jüngeren Menschen mit Super-“stiffness-to-weight”-Rahmen und modernsten Carbon-Laufrädern geraten etwas ins Hintertreffen. Und wo jetzt jeder schon mal ein wenig am Limit gefahren ist, gibt es auch nach der Regruppierung des Feldes keine Gnade mehr. 36, 38. 40, 42 – es sind nicht die Lottozahlen, die das Tacho-Display anzeigt! ‘Wie unvernünftig!’ und ‘wo soll das bloß enden?’ meldet sich die Stimme der Vernunft in Joaquins Hinterstübchen. Als Resultat dieser Überlegungen beteiligt er sich munter an der üblen Tempobolzerei. Nach getaner Arbeit bemerkt er beim Zurückfallenlassen bereits erste Löcher im Feld, die Schwächeren verweigern die Führungsarbeit, die Formation gerät Durcheinander.Das kann ich nur bestätigen. Der beste Stossdämpfer ist ein Stahlrahmen. Mal sehen wann bei P-R der erste wieder auftaucht.
4. Oktober 2005 um 19:58 Uhr #607156und noch eins…
Quote:Ich will den Glgnfz machen, meine Frau anrufen und mich abholen lassen.Aua glogi, hätte ich nie gedacht, dass …
4. Februar 2006 um 18:31 Uhr #607157Gegen die Ullrichmeldung ist das doch die Sensation!
Quote:Schwule Flamingos stehlen Eier von heterosexuellen ArtgenossenLondon (dpa) – In einem britischen Vogelpark haben zwei schwule Flamingos Eier von ihren heterosexuellen Artgenossen gestohlen und die Küken als ihre eigenen aufgezogen.
„Carlos und Fernando sind seit fünf Jahren ein Paar“, sagte Nigel Jarrett von dem Vogelpark im Südwesten Englands der Zeitung „Daily Mail“. Die beiden seien liebevolle Eltern und hätten bereits drei Flamingo-Küken aufgezogen.
Homosexualität unter Tieren ist zwar nicht ungewöhnlich, aber dies sei der erste bekannte Fall unter Flamingos, erklärte Jarrett. Während der Paarungszeit umwerben sich Carlos und Fernando mit einem für Flamingos typischen Tanz, zu dem aufwendiges Federputzen und Herumstolzieren gehört.
Flamingos suchten sich in jedem Jahr einen neuen Partner, deshalb sei die fünfjährige Beziehung von Carlos und Fernando umso ungewöhnlicher, sagte Jarrett der Zeitung.
4. Februar 2006 um 19:29 Uhr #607158gefunden in FACTS vom 07/09/1999
Aus purer Lust – Schwule Affen und Giraffen, lesbische Eichhörnchen und Pinguine: Homosexualität bei Tieren sei Ausdruck der Spielfreude der Natur, mehr nicht, sagt ein US-Biologe. Von Gaby SchweizerPärchenweise lud Noah die Tiere in seine Arche ein. Je ein Weibchen und ein Männchen sollten später unter Gottes Aufsicht eine Familie gründen. Was Noah in seinem Eifer übersah: Zahlreiche der ins Schiff aufgenommenen Paare dürften homosexuell gewesen sein.
Das Reich der Tiere besteht im Bibelunterricht und in Biologiebüchern aus Weibchen und Männchen, die wie Schloss und Schlüssel zusammenpassen. Doch die Natur ist experimentierfreudiger: Bei rund 450 Tierarten haben Forscher Sex zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern entdeckt. Delphinweibchen schieben ihre Flosse in den Genitalschlitz der Partnerin, Bonobomännchen . auch Zwergschimpansen genannt . nuckeln am Penis eines anderen Männchens, und Seekühe bearbeiten die Männlichkeit ihres Partners mangels Händen mit den Flossen. Flußdelphine stecken ihren Penis ins Blasloch des Kumpanen, Koalaweibchen besteigen andere Weibchen, und Möwenmännchen bauen gemeinsam ein Nest. Vom gelegentlichen Seitensprung bis hin zur lebenslangen Bindung haben Forscher alles beobachtet. Homosexuelle Silbermöwen- und Pinguinpaare bleiben sich ein Leben lang treu. Bei über 60 Tierarten treiben es manche Weibchen und Männchen nur mit ihresgleichen.
Weshalb die Homosexualität im Tierreich einen festen Platz hat, obgleich sie der Fortpflanzung und der Evolution nicht zu nützen scheint, darüber existieren zahlreiche Thesen. Der neuste Beitrag stammt vom Biologen Bruce Bagemihl, der in zehnjähriger Arbeit Hunderte von Studien gesammelt hat. In seinem 750-seitigen Buch „Biological Exuberance“ beschreibt er die Vielfalt der Homosexualität im Tierreich . und stellt die provokative These auf, es sei Unsinn, beim Anblick schwuler Giraffen oder lesbischer Eichhörnchen über einen rationalen Sinn zu grübeln. Vielmehr sei die Homosexualität Ausdruck der Spielfreude der Natur . mehr nicht. Die Geschichte der Homosexualität und der Wissenschaft ist eine der einseitigen Abneigung. Wörter wie „seltsam“, „pervers“ oder „unnatürlich“ durchziehen die Literatur von Beginn des Jahrhunderts bis heute. Vor hundert Jahren titelte ein Biologe: „Sexuelle Perversion bei männlichen Käfern“, vor vierzig Jahren ein anderer: „Aberrantes sexuelles Verhalten beim südafrikanischen Strauss“. Noch immer will die Homosexualität nicht ins Bild passen, das sich die Forscher von der Evolution machen. Homosexuelle Handlungen bei Killerwalen werden als „unpassend“, bei der Vogelart Grasläufer als „sexueller Nonsens“ beschrieben.
Reiben zwei Bonoboweibchen ihre Geschlechtsteile aneinander und stossen dabei Schreie aus, greifen Biologen nach Worten wie „Begrüssungsverhalten“, „Beruhigungsverhalten“, „Versöhnungsverhalten“ oder gar „Futteraustauschverhalten“. „Alles mögliche soll es darstellen“, ereifert sich Bagemihl, „nur nicht vergnügliches Sexualverhalten.“
Die Evolution wird getrieben von der Auslese neu entstandener Generationen. Haben zwei Weibchen Sex miteinander, entsteht kein Nachwuchs. Wenn Homosexualität den Nachwuchs nicht liefern kann, weshalb gibt es sie? Biologen haben eine Fülle von Erklärungen bereit, denen Bagemihl widerspricht: Die Homosexualität ist ein Ersatz für Sex zwischen den Geschlechtern, wenn geeignete Partner fehlen. Falsch, sagt Bagemihl. Bei Orang-Utans, Königspinguinen und vierzig anderen Tierarten haben Untersuchungen gezeigt, dass homosexuelle Weibchen und Männchen das andere Geschlecht ignorieren, auch wenn das Angebot gross genug ist. Gefangenschaft ist die Ursache von Homosexualität. Grosse Tümmler etwa wurden in Gefangenschaft beim gleichgeschlechtlichen Liebesspiel beobachtet. Auch hier widerspricht Bagemihl. Zwar scheint Homosexualität bei einigen Arten in Gefangenschaft öfters vorzukommen als in der Wildnis, wie etwa bei Orang-Utans, doch dies erklärt noch nicht, weshalb Tiere in der freien Natur gleichgeschlechtliche Sexpartner vorziehen. Ausserdem sei Homosexualität bei zwei Drittel der untersuchten Arten nur in der Wildnis beobachtet worden. Homosexuelle Paare dienen der Evolution als Helfer. Sie unterstützen Verwandte bei der Aufzucht der Jungen. Bagemihl stört an diesem Ansatz die Annahme, homosexuelle Tiere würden sich nicht fortpflanzen. Weibliche Möwenpärchen ziehen eigene Jungtiere auf, die einem heterosexuellen Seitensprung entstammen. Schwangere Gorillaweibchen gehen homosexuelle Beziehungen mit anderen Gorillafrauen ein. Würden sie das tun, wenn der Zweck der Homosexualität darin bestünde, anderen selbstlos bei der Aufzucht zu helfen? Genetische Modelle scheinen zu zeigen, dass Homosexualität existiert, weil damit die Bisexualität gefördert wird. Die Bisexualität ist laut diesem Modell die erfolgreichste Fortpflanzungstrategie. Beobachtungen stützen die These: Männchen von Trauerschwänen paaren sich mit einem Weibchen, warten die Geburt der Jungen ab, verjagen das Weibchen und suchen sich einen männlichen Ehepartner. Die bisexuellen Kraftprotze sind im Verteidigen ihres Nestes erfolgreicher als ein Weibchen und ein Männchen. Bagemihl kontert: Wäre die Bisexualität das Lieblingskind der Evolution, hätte sie diese mehr gefördert. Bei vielen Tierarten existieren homosexuelle Paare, ohne dass Bisexualität auftritt. Zudem hat eine dreissigjährige Studie mit über 80 000 Silbermöwen gezeigt, dass sich bisexuelle Tiere weniger erfolgreich fortpflanzen als heterosexuelle. Bruce Bagemihl schmettert allen Theorien, die die Homosexualität rational erklären, eine Fülle von Untersuchungen entgegen, die das Gegenteil beweisen sollen. Doch er macht es sich einfach mit der Theorie, Homosexualität sei bloss ein Ausdruck der biologischen Vielfalt. Während ihm Belege für seine Theorie fehlen, wirft er verschiedene Formen der Homosexualität und Bisexualität in einen Topf, um Thesen zu widerlegen, die gewisse Aspekte der Homosexualität zu erklären versuchen. Wer nach dem Zweck eines homosexuellen Pinguinpärchens fragt, dem wirft er vor, rational verblendet zu denken. Für seinen vernichtenden Rundschlag erntet der Autor viel Kritik. Volker Sommer, Anthropologe am University College in London, sagt: „Die Theorie ist nicht befriedigend. Je nach Tiergruppe kann eine andere Erklärung gelten.“ Sommer ist Verfasser des Buches „Wider die Natur“, in dem er nach den versteckten Vorteilen der Homosexualität sucht.
Auch Martin Daly, Evolutionsbiologe von der McMaster University in Ontario, ist mit Bagemihl uneins. Für ihn hat die scheinbare Homosexualität nichts mit Sex zu tun, sondern dient den Tieren dazu, sich kennen zu lernen. „Dies in einen homosexuellen Kontext zu stellen, ist zu einfach.“
Bruce Bagemihls Theorie fehlt ein wissenschaftliches Fundament, doch sein Buch ist ein wertvolles Sammelwerk einer Fülle von Studien über die Homosexualität. Ob und wie der Mensch in Bagemihls Theorie des biologischen Reichtums passt, bleibt offen. Eine spitze Bemerkung kann sich der Biologe aber nicht verkneifen: Der Mensch sei die einzige Spezies, welche die Homosexualität als etwas Abnormales betrachte.
Anmerkung von uns: Vielleicht ist die Theorie von Bagemihl nicht vollständig haltbar und erklärbar und vielleicht
macht er es sich auch manchmal zu einfach – fest steht aber: Homosexualität kommt nicht nur bei Menschen vor, sondern ist auch im Tierreich verbreitet. Gerade das bestreiten ja viele – vor allem christliche Gegner der Homosexualität. Sie argumentieren ja gerade damit; weil Homosexualität im Tierreich nicht vorkäme, sei sie auch bei Menschen falsch oder Sünde.Ähm, kann man sowas hier herein kopieren?
pompa pneumatica
4. Februar 2006 um 20:49 Uhr #607159Schon passiert.
Das was mich an der Meldung schockiert ist, das die hochnäsigen Engländer ihren homosexuellen Vögeln spanische Vornamen geben!
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