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3. März 2006 um 19:43 Uhr #619271
Hähhh, siehst Du Gespenster ?
pompa pneumatica
3. März 2006 um 19:45 Uhr #619273bei mir erscheint das :
CAISSE D’EPARGNE-ILLES BALEARS
LASTRAS Pablo ESP
ZABALLA Constantino ESP
RODRIGUEZ Joaquim ESP
REYNES Vicente ESP
PORTAL Nicolas FRA
PEREZ ARRIETA Aitor ESP
GARCIA ACOSTA Vicente ESP
BERTHOU Eric FRA
COLOM Antonio ESP
102
3. März 2006 um 19:52 Uhr #619274Quote:Original von Raumcollagen
Vielleicht ist es taktisch unklug was ich tue, aber erklärt mir mal bitte eure Tipps. Vielleicht bin ich ja zu blöd Profile zu lesen, aber ich sehe da kein Rennen, dass mir nach gemacht für Landis, Julich, Popovych, Azevedo, Parra etc. aussieht. Ist doch eher mittel- bis moderat schwer.Ich würde annehmen, dass es bei den schwereren Etappen zu einer Sprint einer 40-60-Mann-Gruppe kommt und Zeitbonifikationen bei der GW eine große Rolle spielen.
Naja, die Ankunft in St. Etienne gab es ja schon häufiger, durchaus auch mit echten Abständen. Nach Nizza wird allerdings nichts mehr passieren, diese Schlussetappe nervt schon seit Jahren. Ich will das Bergzeitfahren zurück.
3. März 2006 um 20:30 Uhr #619275Quote:Original von Ventil
bei mir erscheint das :CAISSE D’EPARGNE-ILLES BALEARS
LASTRAS Pablo ESP
ZABALLA Constantino ESP
RODRIGUEZ Joaquim ESP
REYNES Vicente ESP
PORTAL Nicolas FRA
PEREZ ARRIETA Aitor ESP
GARCIA ACOSTA Vicente ESP
BERTHOU Eric FRA
COLOM Antonio ESPJa, bei mir jetzt auch. Könnt schwören, da stand vor kurzem noch was anderes drin. Und ich war nüchtern.
pompa pneumatica
4. März 2006 um 1:22 Uhr #619276Quote:Original von Veloce stancoQuote:Original von Ventil
bei mir erscheint das :CAISSE D’EPARGNE-ILLES BALEARS
LASTRAS Pablo ESP
ZABALLA Constantino ESP
RODRIGUEZ Joaquim ESP
REYNES Vicente ESP
PORTAL Nicolas FRA
PEREZ ARRIETA Aitor ESP
GARCIA ACOSTA Vicente ESP
BERTHOU Eric FRA
COLOM Antonio ESPJa, bei mir jetzt auch. Könnt schwören, da stand vor kurzem noch was anderes drin. Und ich war nüchtern.
da standen immer mindestens zwölf…
4. März 2006 um 8:12 Uhr #619277Bei cyclingstartlist haben sie den guten Valverde jetzt auch rausgenommen, also wird er wohl nicht starten.
pompa pneumatica
5. März 2006 um 9:44 Uhr #619278CSC-Fahrer Jens Voigt über die Folgen seiner Schulter-OP und seine Aussichten bei Paris-Nizza.
Kurz vor Beginn von Paris-Nizza: Wie geht es Ihnen nach Ihren Schulter-Operationen und wie ist Ihre Form?
Jens Voigt: Ich denke über die Verletzung bin ich gut hinweggekommen. Allerdings haben mich diese Probleme zu einigen wichtigen Zeitpunkten der Saisonvorbereitung getroffen. Ich hänge noch ein bisschen hinterher und werde noch drei, vier Wochen brauchen, um wirklich zu meiner alten Form zurückzufinden. Zum Criterium International Ende März oder der Baskenland-Rundfahrt Anfang April wird es schon wieder ganz gut laufen. Für die Mannschaft ist das kein Problem, weil wir einige andere sehr gute Leute haben.
Ein Wiederholung des Prolog-Sieges vom Vorjahr kommt also wohl noch zu früh. Dürfen sich die Fans trotzdem auf Angriffe oder gar Etappensiege freuen?
Voigt: Ja sicher. Trotz allem bin ich immer noch Jens Voigt und ich werde mich sicher nicht kampflos geschlagen geben. Ich werde mich voll reinhängen und auch versuchen, mal mit voller Kraft vorauszufahren. Beim Prolog, wo das ganze Leistungsvermögen zählt, kann ich wohl realistisch gesehen nicht um den Sieg mitfahren.
Das Streckenprofil müsste Ihnen eigentlich entgegenkommen. Es gibt kein langes Zeitfahren und keine Bergankunft, dafür viele Etappen, bei denen sich Angriffslust auszahlen könnte….
Voigt: Mir kommt die diesjährige Strecke tatsächlich entgegen. Es wird ein offensives Rennen werden und viel darum gehen, Bonus-Sekunden einzufahren. Da es eben keine Bergankunft oder ein langes Zeitfahren gibt, können Minimal-Abstände am Ende der Etappen schon zum Goldstaub fürs Gesamt-Klassement werden. Man muss jeden Tag sehr konzentriert sein und darf sich keine Schwäche erlauben. Es kann sich sogar ein Fahrer, der im Prolog nicht ganz vorn dabei ist, mit schlauer Taktik noch nach vorne mogeln. Es wird ein interessantes und spannendes Paris-Nizza.
Ist das geänderte Streckenprofil noch angemessen für eine einwöchige Rundfahrt?
Voigt: Meiner Meinung nach sollte bei jeder Rundfahrt, die über ein Woche geht, ein Zeitfahren und eine Bergankunft enthalten sein. Damit wäre für jeden Fahrer etwas dabei und am Ende gewinnt der beste Allrounder.
In den letzten beiden Jahren hat Ihr CSC-Team bei Paris-Nizza gewonnen. Bobby Julich und Daid Zabriskie haben sich bereits in Kalifornien stark präsentiert. Zwei CSC-Fahrer, mit denen man unbedingt rechnen muss?
Voigt: David mag eigentlich diese nervösen Rennen nicht. Er ist kein Freund von „auf der Kante fahren“, Ellebogen einsetzen und sich in Position reinzudrängeln. Aber wenn er einen guten Prolog fährt, wird er sich durchbeißen und seine Position halten. Wir haben mit Frank Schleck und Bobby Julich Fahren, die zum jetzigen Zeitpunkt sehr gut drauf sind und insgesamt eine gute Mannschaft am Start.
Wer sind die härtesten Konkurrenten für CSC in diesem Jahr?
Voigt: Wenn es das letzte Jahr gewesen wäre, hätte ich gesagt: ‚Ich seh nur uns und Opfer‘ (lacht). Aber wir haben es in diesem Jahr etwas ruhiger angehen lassen und die Situation ist eine andere. Viele Mannschaften sind gut drauf, Gerolsteiner hat schon drei Siege gefeiert, Telekom hat in Kalifornien zwei Erfolge eingefahren. Liberty Seguros gilt es zu beachten sowie die französischen Teams. Ich kann im Moment keinen klaren Favoriten ausmachen.
Wie sieht es mit Floyd Landis aus, der in Kalfornien einen superstarken Eindruck machte?
Voigt: Bei ihm kommt es drauf an, wie er sich motivieren kann. Ob er es nach seinem Sieg in Kalifornien ruhiger angehen lässt oder seine Form so gut ist, dass er jetzt richtig wissen will. Er ist natürlich ein Mann, den es zu beachten gilt.
Ein Wort zu Tirreno-Adriatico. Dort tummelten sich sonst die Sprinter, während es bei Paris-Nizza für die Allrounder hart zur Sache ging. Jetzt gibt es aber bei Tirreno-Adriatico ein Zeitfahren und eine Bergankunft. Leidet da der Stellenwert von Paris-Nizza in diesem Jahr?
Voigt: Ich denke nein. Tirreno lebt davon, dass in den letzten 15 Jahren der Sieger von Mailand-San Remo immer aus diesem Rennen kam. Dagegen stand kaum ein guter Fahrer von Paris-Nizza auf dem Podium von Mailand-San Remo. Das ist der Reiz von Tirreno und deshalb sind dort die Sprinter im Einsatz, weil sie hoffen, bei Mailand-San Remo ein Wörtchen mitreden zu können. Gute Zeitfahrer sind in diesem Jahr also dort besser aufgehoben. Außerdem ist das Wetter und die Pasta dort besser (lacht).
In den letzten Jahren hatten Sie um diese Jahreszeit bereits einige Siege auf der Habenseite. Kratzt das an den Nerven oder hat man aufgrund der Erfahrung die Ruhe weg?
Voigt: Die ganze Mannschaft hatte in diesem Jahr den Plan, etwas später in Form zu kommen. Bei mir speziell hat Bjarne Rijs gesagt, dass ich lieber die Form über den Sommer hinaus bis in den Herbst halten soll. Bjarne hat sich ja fast ein bisschen über die Verletzung gefreut. Natürlich bin ich durch die zwei Schulter-Operationen ein bisschen im Rückstand. Aber das wichtigste an der Sache ist, dass ich weiß, warum ich hinterherhänge. Schlimmer wäre es, wenn ich den ganzen Winter trainiert hätte und jetzt nicht wüsste, warum es nicht läuft.
Aber gerade Ihnen als „Frühstarter“ und ehrgeiziger Fahrer müsste doch der Rückstand besonders an die Nieren gehen…
Voigt: Es ist für mich schwer. Ich bin kein Trainingsweltmeister, sondern Vollblutrennfahrer. Natürlich fällt es mir schwer, wenn ich nicht in Siegform bin. Ich bin ja in den letzten Jahren immer ein Frühstarter gewesen, von daher ist es schon schmerzhaft. Ich in diesem Jahr mit Leuten abgehangen – die kannte ich vorher gar nicht. Es ist schon nicht einfach. Ich habe mich schon manchmal selbst zur Ordnung rufen müssen und mir sagen müssen, dass ich einfach Geduld haben muss.
5. März 2006 um 15:23 Uhr #619279Julich also zum Auftakt vorne! Gehe eigentlich auch davon aus, dass CSC die Dominanz der letzten Jahre bei diesem Rennen auch dieses Jahr fortsetzen wird.
Boonen sensationell! Dürfte in der momentanen Form morgen wohl Gelb übernehmen!
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
5. März 2006 um 15:44 Uhr #619280Boonen wollte aber eigentlich gewinnen.
er meinte hinterher, daß er zu vorsichtig begonnen war.
Eigentlich schade für Kashechkin. Ich hätte ihm den Sieg gegönnt.5. März 2006 um 17:48 Uhr #619281konnte es leider nicht sehen…
wie ist das wetter dort unten?das vollständige ergebnis:
5. März 2006 um 17:51 Uhr #619282wetter ? trocken, kein schnee. 7 °C
5. März 2006 um 21:19 Uhr #619283Das gilt fuer Paris.
Ich habe das Gefuehl, dass wieder mindestens eine Etappe wegen Schnee gekuerzt werden wird.6. März 2006 um 8:20 Uhr #619284OMG, T-Mobile letzter Platz im Mannschafts-Klassement sogar noch schlechter als Agritubel. Der Pro-Tour Auftakt ist ja wohl mal voll in die Hose gegangen…
6. März 2006 um 11:45 Uhr #619285Ist doch bloß nach dem Prolog. Es kommen noch bergige Etappen da werden sie sicher weiter nach vorne kommen.
Gut gedopt ist halb gewonnen!
6. März 2006 um 12:29 Uhr #619286also wenn, dann ist das wohl eher ein motivationsproblem und kein formproblem. kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
6. März 2006 um 12:56 Uhr #619287Man fragt sich eher, warum sie bei diesem Kurs keinen Sprinter dabei haben. Und Pollack hätte sich beim Prolog möglicherweise schon mal zeigen können.
1564 verurteilte die Inquisition den Arzt Andreas Vesalius, den Begründer der neueren Anatomie, zum Tod, weil er eine Leiche zerlegt und festgestellt hatte, daß dem Mann die Rippe, aus der Eva stamme, gar nicht fehle. (Karlheinz Deschner)
6. März 2006 um 15:59 Uhr #619288Boonen gewinnt die 1. Etappe sicher vor Allan Davis.
Gut gedopt ist halb gewonnen!
6. März 2006 um 16:02 Uhr #619289aber sowas von sicher !
der konnte ja wirklich machen was er wollte…
6. März 2006 um 16:06 Uhr #619290schade für die beiden ausreißer…
7. März 2006 um 13:54 Uhr #619291agritubel scheint schon bei paris-nizza seine tour-nominierung rechtfertigen zu wollen – das gefällt mir.
7. März 2006 um 15:07 Uhr #619292Heute gibt es wohl einen Überraschungssieg. 40km vor dem Ziel führt Nicolas Crosbie von Agritubel mit ca. 12min vor den Verfolgern.
Opera hat Recht mit der Rechtfertigung.
Gut gedopt ist halb gewonnen!
7. März 2006 um 15:29 Uhr #619293Ich bin sonst eigentlich nicht auf der Seite der Ausreißer von wegen sie hätten es verdient nach so langer Führung usw. Aber der Junge tut mir echt leid. Hat fast ne halbe Stunde Vorsprung rausgefahren und bricht hinten raus so weg, schade, schade.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
7. März 2006 um 16:09 Uhr #619294Hm heute eine wirklich sehhhr schöne Etappe, spannend bis zum Ende mit einigen Attacken usw…hat spaß gemacht…nur schade, dass der Crosbie das nicht geschafft hat…
Offizieller Mari Holden Fan!!
7. März 2006 um 17:17 Uhr #619295muss ganz ehrlich sagen, bin meistens auf der seite von dem feld bei solchen flachetappen. und heute war das wieder so. find ich einfach spannender so sprint ausm hauptfeld als einen ausreißer. dazu kommt noch, dass ausreißer meistens fahrer sind mit denen ich nicht sympathisiere. wie sieht das eigentlich bei euch aus?
7. März 2006 um 17:20 Uhr #619296Falls sich Agritubel nur mit langen Ausreissversuchen die Rechtfertigung erstreiten möchten, dann sind sie ungerechterweise bei der Tour dabei.
Aber solche Kasper gabs ja immer wieder, Lino, Agnolutto, Durand, Voeckler, Simon … -
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