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Kanarienvogel aktualisiert.
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15. Oktober 2012 um 11:54 Uhr #568790
Können wir noch ein paar Tage mit warten, aber zumindest können wir die Teams schon mal verteilen. Also Reservierungen für WorldTour-Teams hier rein.
Ich sicher mir gleich mal Katusha und Lampre.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
15. Oktober 2012 um 12:36 Uhr #735425Pffffffffffuiiiii, auf Lampre hatte sich der KV gefreut.
Leitplanke
15. Oktober 2012 um 13:28 Uhr #735426Macht er halt ag2r!
Schlechte Saison. Punkt.
4 Siege, dass Siegfahrer fehlen weiss man, aber nur 4 doch zu wenig.
1x Belleti
2x Hinault
1x Georges
3x Mistrennen, einmal ein besseres Mistrennen, Georges in California.Das alleine ginge ja noch, aber auch die Platzierungsfahrer haben eher versagt.
Gadret: Giro 11. Vuelta out, mies sowieso. Nach 11 musste man mehr erwarten.
Dupont: 7. Trentino, 16. Giro, TdF verletzt raus. Route du Sud 2. vorher. Mehr CQ Punkte als 11, aber doch auch irgendwie enttäuschend. Giro zwar 16. aber irgendwie nie gesehen.Peraud: MTB Freak, gar nichts.
Roche: Kleiner Rebound nach 11, aber nach 10 konnte man auf mehr hoffen. Eine solide Saison, 20 PN, 10 TdS, 12. TdF, 12 Vuelta. Passt als ag2r Platzierungsfahrer, aber genau das sollte er ja nicht sein, er sollte der Kerl sein der eben mehr bringt.Das die 4 GT Stars, der REst alphabetisch wenn’s was zu sagen gibt.
Bardet, einer der wenigen Lichtblicke. Gute offensive erste Saison, zeigt sich bei Klassikern mit Angriffen.
Belletti: Enttäuschend, einfach zu wenig. Auch ein Fisch/Fleischtyp natürlich, aber entwickelt sich irgendwie überhaupt nicht weiter, stagniert oder wird sogar schlechter.
Elmiger: Wiederholt 11, also auch klar zu wenig. Vom endschnellen Flüchtling der auch bei Hügelrennen ganz gut sein kann zum reinen Mitfahrer irgendwie.
Georges: So ein altneo
Hinault: 2 Siege. Jahrgang 74. Gut. Aber traurig wenn er 50% der Siege holt
Kadri: PN out mit Verletung, TdF dann schlecht, kann man noch verstehen, war eine etwas grössere Verletzung? Aber Vuelta dann auch mies. Miese Saison.
Mondory: Solide wie immer, offensivsprinter der alles etwas kann. Aber den Sprung hat er auch 12 nicht geschafft. So ein Magnien, nur noch eine Stufe darunter. Oder ist Magnien auch da steckengeblieben? Mmh, Mondory zwar wohl noch etwas bergfester als Magnien.
Montaguti: Ok, halt was er ist, solide, gut, kann angreifen, aber kein Star oder Siegfahrer. Der KV hoffte auf etwas mehr, halt ähnlich wie 11 schlussendlich. Oder hatte er da auch noch was gewonnen?
Nocentini: Sieglos aber gut. Machte im Herbst durchgehend einen sehr starken Eindruck. Gute Vuelta, Beijing einer der stärksten. Oh, Frühling war auch gut, Tirreno, dann gute Ardennen. Fehlt halt einfach der Sieg, aber seine Saison war gut.Fazit, wie oben schon gesagt, enttäuschend. Zu wenige Siege. die Platzierungsfahrer entwickeln sich nicht weiter, eher sogar schlechter. Die Riblons und Bouets, so Flüchtlinge, kommen auch auf keinen grünen Zweig. Die PUnkteeinkäufe a la Zardari, Casper sowieso nichts.
Ah, top 5 nach CQ Punkten
Nocentini 855
Roche 502
Mondory 395
Belletti 343
Peraud 333Note.. mmh, gibt’s Noten? 4 oder 3, je nachdem wie hoch die Erwartungen waren, aber da müsste der KV jetzt den Kanalysenthread nochmal lesen.
Leitplanke
17. Oktober 2012 um 13:52 Uhr #735412Astana:
20 Siege, aber 6 davon nationale Meisterschaften.
Dafür aber natürlich 3 wichtige Siege.
Amstel Gasparotto
LBL: Iglinsky
Olympia: VinokurovDahinter noch 2 Giroetappen, 2 ZF Siege für Kessiakoff, TdS und Vuelta, Brajkovic die annulierte Catalunyaetappe, sonst eigentlich nur MIst, inkl Gavazzis Mist in Beijing.
Kwalität stimmt, Kwantität nicht ganz.Fahrer:
Vino mit einer katastrophalen Saison bis zur Tour. An der Tour war er dann durchaus ok, dann OLYMPIA! Natürlich irgendwo auch ein Glückstreffer, aber rettet seine Saison trotzdem. War aber wirklich nur Olympia und eine ok TdF schlussendlich.
Die Top 5 Punkter
1 Kreuziger: Aber eigentlich DIE Enttäuschung im Team. Schafft den Sprung zum wirklichen Siegkandidaten einfach nicht. Giro an einem Tag alles weg, am nächsten Tag schöne Trotzreaktion, aber das ist eigentlich zu wenig. 3. Tirreno, 6. Romandie, 6. TdS passt alles einigermassen, wieder mal sowas gewinnen würde auch nciht schaden, aber so weit so gut, das Problem halt Platz 15 am Giro, da wo er jetzt doch aufs Podest hätte fahren müssen.
2 Brajkovic: Darf erstmal richtig leadern, und zeigt was er kann und was nicht. Mehr als ein Top 10 Fahrer ist er wohl schon nicht. Gute TdF, Slowenien gewonnen, sonst halt Platzierungen, 7. Dauphiné, 9. TdR. Ist wohl was er ist, Top 10 TdF, kann auhc noch höher als 9., aber mehr… eher nein. Für ihn aber eine gute Saison so, das hatte er nötig, zeigen dass er es kann, die Möglichkeit hatte er ja vorher nie richtig.
3. Kessiakoff: Jetzt ein ZF Held. Dafür im GK keine Rolle mehr, wenn, dann hätte der KV erwartet dass er im GK eine Rolle spielen kann, so top 10 Vuelta vielleicht, Top 20 TdF. Aber ZF Star? Brrr. Komisch. Saison natürlich gut, TdS Cancellara im ZF schlagen schaffen nicht viele. Dann noch das Vuelta ZF gewonnen. Wie das alles geht kapiert der KV nicht wirklich, aber egal. Seine Saison dadurch gut. Und im Herbst war er dann plötzlich auch sonst wieder da, Milano Torino, Emilia und so. Vorher war’s abgesehen von seinen ZF eher anonym. TdF Erbsenjagd, aber keine Chance gegen Voeckler, sonst nichts.
4 Gavazzi: Fast die Hälfte seiner Punkte in Beijing… Vorher nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut, ab und zu platziert, zum Sieg reicht es nie, egal ob Polen oder Catalunya, Oesterreich oder TdS. Dann in Beijing 2. GK und eine Etappe, nach CQ die Saison gerettet, in Realität….. ja, doch etwas, weil vorher war’s ja nicht schlecht, einfach auch nicht wirklich gut.5 Dyachenko: Ah ne, der hat noch die Hainanpunkte von 11 im current, ohne nur 480, lassen wir also sein
5 VINO: Ein wahrer Held. Siehe oben.
REsT:
Bazayev: Enttäuschend. Kasachenmeister, sonst nichts eigentlich
Bozic: Kommt auch nicht weiter, Platzierungen, mehr nicht. Enttäuschend
Dyachenko: Der Mann für Bauernrennen. Langkawi, Türkei, da sogar number one, geerbt aber nr 1, Oesterreich. Bei den anspruchsvolleren… nichts. DAbei soll er irgendwas können nach Vino.
Gasparotto: Nach CQ nicht top 5, aber klar ein Highlight. Nach x mageren Jahren ist er wieder da. Wenn auch nur eine Woche, Amstel, Flèche, LBL, 1, 11., 3. Sonst… nichts. Aber natürlich positiv, weil erwarten konnte man das eigentlich nciht mehr.
Grivko: Eine weitere Saison für nichts irgendwie. Der KV dachte mal der könne was werden, jetzt einfach ein ok Fahrer, der einfach als Helfer wohl am besten ist.
Guarnieri: Den sieht der KV noch so positiv. Im Frühling überraschende Hügel und Pavéfähigkeiten bewiesen, danach das gewohnte was man nach 11 erwarten musste, also nichts. Sicher keine GUTE Saison, aber man kann ihn noch so beachten, evtl reicht’s mal für einen Sieg hier oder da. Oder er geht voll auf Pavé jetzt, von 23. auf 1 bis Roubaix ist’s zwar weit, aber im reinen Sprint ist er nicht wirklich näher an der Spitze.
Iglinsky: Sein Comeback bei den Pavéklassikern hätte weniger überrascht als sein Comeback bei den reinen hügeligen… Wie Gasparotto im Prinzip. Ardennen, sonst wenig.
Kangert: Von den jungen der positivste. Ok Giro, TdS, nichts mehr, aber immerhin.
Kiserlovski: Von den Resultaten her besser als Kangert, klar, aber Erwartungen waren höher. PN 9. Catalunya 7. Pais Vasco 11. dann die Ardennen gut, 29/5/14. Bis da alles ok, dann… TdS 13., müsste mehr sein, TdF enttäuschend, natürlich ein Opfer des Gemetzels, aber… seither nicht mehr gefahren. Fing ok an, danach…
Masciarelli: Ex PRofi leider.
Seeldrayers: Dass der mal weiss vor Masciarelli gewinnen konnte. Nicht katastrophal, aber gut auch nicht.
Silin: Enttäuschung. Das ganze Jahr NICHTS gezeigt. 11 teilweise noc hgute Ansätze, 12 nichts. Dagegen war Geniez ein Held.
Tiralongo: Guter Giro mit Etappe, gegen Schluss nachgelassen. Dann peinliche Vuelta. Ist ja gut dass er mit Contador gut auskommt, aber so offensichtlich für Contador fahren ist eigentlich schon fast skandalös. Soll zu Saxo wechseln wenn er Contadorhelfer sein will.
Zeits: Ok, ist nichts. Nicht ganz so schlecht wie Silin dieses Jahr, aber auch 2 Jahre älter. Wird wohl nie mehr als ein Helfer.Also, die grossen Siege täuschen etwas über eine schlussendlich nciht wirklich tolle Saison. Gasparotto-Iglinsky-Vino. Dahinter aber eben nicht so viel. Giroetappe mit Tiralongo gut, ja, aber Kreuziger…. Platz 3 ohne Etappe wäre besser. ZF Kessiakoff noch, sonst eben sehr wenig. Die jungen entwickeln sich nicht gross, die älteren stagnieren auch, ausser Brajkovic der endlich was zeigen darf/kann.
Note 7 weil 1 Monument und Amstelkacke und Olympia alles retten natürlich.
Leitplanke
17. Oktober 2012 um 17:57 Uhr #735399BMC
21 Siege! Ohne jetzt nachzuschauen würd ich sagen die beste BMC-Ausbeute der letzten Jahre, aber ja kein Wunder. Team wurd stetig verstärkt. Dennoch, Siege muss man erstmal holen. Und die beiden Superstars hatten nicht mal wirklich gute Jahre. Dennoch Gilbert und Evans mit je 3 Siegen noch vorne. Dann mit 2 Siegen Pinotti, Blythe, Phinney, Tschopp, Ballan und Cummings.
Top-5:
Gilbert: Behauptet die Nr.1 im Team, auch wenn er grad mal ein Drittel der Punkte aus 2011 holen konnte. OK, 2011 ein Überjahr das sich kaum wiederholen lässt, besser als 12 sollte aber schon der Maßstab sein. Erst im Herbst wieder in Form gekommen, zwei Vuelta-Etappen und eben Weltmeister. Damit das Jahr fast noch gerettet, immerhin ein Titel den er noch nicht hatte. Im Frühjahr Probleme mit Verletzungen, dennoch dann in den Ardennen nicht ganz weit weg, aber 6.Amstel, 3.Flèche registriert man bei ihm ja kaum. Fehlte halt ein Stück zur Topform. Danach für ihn natürlich auch schwierig zu glänzen, im Herbst dann doch noch aufgetrumpft, eine Woche später gleich den Fluch dieses Trikots erfahren. Für ihn zu hoffen dass das jetzt schon der ganze Fluch war…
Van Garderen: Klar der Aufsteiger im Team natürlich. Superbe Tour mit Platz 5, hätte ohne Helferdienste auch 4 werden können. Damit den großen Durchbruch geschafft, dem ich ihm in diesem Jahr noch nicht zugetraut hätte. Sonst auch eine gute Saison, P-N, Romandie gut, dann halt das Ami-Zeugs natürlich. Eine Zeitfahr-Medaille knapp verpasst. Die Tour überstrahlt aber natürlich alles.
Evans: Schwache Saison? Ja, weil die Tour in die Hose ging. Und weil danach eben auch nichts mehr kam. Bis zur Tour eigentlich OK, CI gewonnen, dann ein paar Verletzungsprobleme, aber Dauphiné dann doch voll da, mit einem spektakulären Etappensieg! Vorbereitung schien zu passen, auch wenn unser Ventil ja schon vorher wusste es wird in die Hose gehen. Tour bis zur Hälfte auch OK, dann eben ziemlich eingegangen. Zu gewinnen war diese Tour für ihn selbst in Topform nicht, in Richtung Platz 3 hätte es aber schon noch gehen können. Danach auch noch gesundheitliche Probleme und die Saison wurd schließlich beendet.
Phinney: Auch mit einem Riesensprung. Giro-Prolog und WM-Silber als Highlights, in den Zeitfahren etabliert (4.Olympia). Aber kein reiner Zeitfahrer, auch im Norden hat er Qualitäten. 15.Roubaix, könnte mal ein Rennen für ihn sein. Relativ endschnell, das eröffnet ihm auch Möglichkeiten.
Van Avermaet: Gute Saison, auch wenn es weniger Punkte als 11 sind. Hat mir gerade im Herbst gefallen, muss aber dann auch mal Rennen gewinnen. Das hat er 12 vergessen. 2.Quebec, Wallonie, 4.Flandern, 5.Omloop, Strade Bianchi, Brabant, 6.P-T. Scheint vor allem noch hügelfester geworden zu sein, damit durchaus auch fürs Amstel mal ein Favorit. Flexibel einsetzbar bei Klassikern aller Art. Und langsam ist er ja prinzipiell nicht, diese Sieglosigkeit muss nicht von Dauer sein…
Rest alphabetisch:
Ballan: Gleich die Nr.6 nach Punkten. Beste Saison seit Jahren, damit auch klar ein Gewinner! Musste man ja fast schon befürchten da kommt nicht mehr viel. 3.Flandern und Roubaix, 4.Strade Bianchi. Meldet sich da also zurück in der Weltklasse. Einen Frühjahrssieg dann aber woanders geholt, beim Giro di Toscana. Danach nicht mehr viel, aber immerhin die Eneco-Etappe in Geraardsbergen. Also er kann wieder „Norden“, das die Erkenntnis der Saison. Sonst auch recht viel Leerlauf, aber man ist ja genügsam nach so vielen Wurstjahren.
Blythe: Ordentliche Saison, 2 Siege, viele gute Platzierungen. Nach dem Herbst vor zwei Jahren konnte man fast mehr erwarten, aber können ja nicht alle durch die Decke gehen. Jetzt könnte man ihn mal eine GT fahren lassen.
Cummings: Vuelta-Etappe, jetzt auch noch eine Peking-Etappe dazu. Damit seinen Beitrag mehr als erfüllt.
Frank: Hat halt bestätigt was er kann und was eben nicht. Einwöchige Rundfahrten gehen, bei GT’s reichts halt nicht. TdS gut, Trentino, Peking, Utah noch OK. Ordentliche Saison.
Hincapie: Nur noch Helfer, reicht auch im Norden nicht mehr für gute Platzierungen.
Hushovd: Total verkorkst, ein Jahr zum Abhaken. Einfach nicht in die Gänge gekommen, immer wieder Rückschläge, dann frühzeitiges Saisonende.
Morabito: Für mich wie ein Frank-Double, oder eher Frank ein Morabito-Double. Der Steve ja ein paar Jahre älter. 2.Österreich dieses Jahr erwähnenswert, Vuelta lange Zeit sogar recht gut, dann eben eingebrochen.
Pinotti: Zwei Zeitfahr-Siege (Giro+Österreich), was die Zeitfahren angeht sicher eine gute Saison. Bei Olympia auch sehr ordentlich, dafür am Berg doch zu wenig. Dass der Giro nicht für ihn gebaut wurde schon klar, aber dann nix im GK? So um Platz 20 darf man schon erwarten. Insgesamt keine totale Enttäuschung, aber hat auch schon bessere Jahre gehabt.
Santambrogio: Ja, Viva Santambrogio! 4.Lombardia, 6.Piemonte, das hat mir gefallen. Dafür aber davor anderthalb Jahre kaum zu sehen. Immer nur sehr sporadisch mal in Form. Kann ja richtig was, hoffe er zeigt das auch mal öfter. Da der letzte Eindruck zählt, kann er ja ein gutes Gefühl mitnehmen in den Winter.
Schär: Heimlicher Lieblingsfahrer von Jean-Claude Leclercq, also wird der hier erwähnt. 180 Punkte für ihn auch ein Bestwert. Warum wird mir jetzt auf die Schnelle nicht klar, aber wohl einfach ein guter Helfer. Vom Norden bis ins Hochgebirge immer ein solider Finisher zwischen 30 und 50.
Tschopp: Mein Lieblings-Schweizer?! (also von den aktiven Radprofis). Weiß ich grad nicht, muss ich mal ne Liste erstellen
Aber sympathisch find ich ihn irgendwie schon. Giro sehr stark, 14. Sollte persönlicher Bestwert sein, oder? Glaub Top-20 hatte er schon, aber 14.? Dann sogar noch was gewonnen, die Tour of Utah inkl. Etappensieg. Gutes Jahr.
Fazit: Obwohl die Topstars wankten eine gute Saison für BMC. Man stelle sich vor Gilbert und Evans hätten auch noch ihre Normalform erreicht. Die Breite deutlich stärker als noch vor zwei, drei Jahren. Dazu zwei US-Youngster auf dem Weg in die absolute Weltspitze, oder gar schon drin. Note 7,5.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
18. Oktober 2012 um 7:12 Uhr #735400Der KV möchte wissen ob wir hier protestieren/kommentieren dürfen!
Falls ja: 7,5 etwas hoch irgendwie bei den Erwartungen. Evans/Gilbert/Hushovd zusammen ja eigentlich ein Reinfall schlussendlich.
Leitplanke
18. Oktober 2012 um 8:56 Uhr #735401Ja, denke hier kann ruhig diskutiert werden. Haben wir glaub ich sonst auch nicht so streng gesehen. Welche Note wäre nach KV angemessen? Ich finde TJ, Phinney und die gute Breite können viel auffangen.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
18. Oktober 2012 um 17:25 Uhr #735402Als Ergänzung noch die CQ-Rankings von AG2R, Astana und BMC:
AG2R: 15
Astana: 10
BMC: 7Fänds gut wenn die jetzt immer neben der Anzahl der Siege erwähnt würde.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
18. Oktober 2012 um 18:21 Uhr #735403Euskaltel:
8 Siege, 4x Sanchez, 3x Izagirres (2xIon und 1xGorka) und Urtasun.
Ja nie ein Team das 20 Siege holt, aber 8 dann doch recht wenig. Auch wieder Schlusslicht im CQ-Ranking der WT-Teams. Platz 20 (haben wir ja sonst auch immer hier dazugeschrieben).
Top-5:
Samuel Sanchez: Pech-Saison mit dem Sturz bei der Tour. Was da möglich gewesen wäre, ließ sich noch nicht abschätzen, obwohl die erste Bergetappe recht schwach war. Aber ja immer jemand der sich dann auch steigern kann. Frühjahr sehr gut, Pais Vasco gewonnen mit 2 Etappensiegen, Catalunya-2. mit Etappensieg, Ardennen dann zweimal 7. Fast schon viele Resultate für seine Verhältnisse. Lombardia dann noch sehr stark und 2. Also eigentlich eine gute Saison, der Rest entschuldigt.
Igor Anton: Das ist dann zu wenig, wenn man die ganze Saison auf die Vuelta auslegt. 9., nicht ganz so unterirdisch wie 11, aber doch weit weg. Davor sporadisch mal ein Resultat (3.Lagunas de Neila), aber bei den anderen gefahrenen WT-Rundfahrten auch kein Spitzenergebnis. Schwach.
Ion Izagirre: Einer der Gewinner im Team, Giro-Etappe, auch sehr gut herausgefahren, dazu das Asturien-ZF. Ein Zeitfahrer auch noch? Sprechen die anderen Resultate eher weniger für, eher der schlechten Besetzung da geschuldet. Aber kann auf jeden Fall was, guter Etappenjäger, hügelfest. Obs mal was fürs GK wird? Glaub eher nicht, aber vielleicht weiß Luengo mehr. 7.Polen auch noch ein gutes Resultat, aber spricht ja auch eher für die Hügelthese.
Nieve: 10.Giro, 5.TdS, wohl auf dem Weg ein relativ konstanter Fahrer zu werden. Viel mehr im GK wohl nicht drin, dafür aber mit seiner Fahrweise immer für einen Etappensieg gut. Dieses Jahr nicht, aber trotzdem gute Saison, auch wenn nach der TdS nix mehr kam (aber eben auch keine Rennen gefahren die ihm liegen).
Verdugo: Fast sensationell die Vuelta, 11. am Ende, die Contador-Etappe hat geholfen, aber Top-15 wäre es so oder so geworden.
Rest:
Astarloza: Wenig nach der Sperre, Romandie, TdS OK, dann bei der Tour auch im großen Sturz. Ob da mehr möglich gewesen wäre, lässt sich nicht sagen.
Gorka Izagirre: Der ältere Bruder, ob langfristig der schlechtere wird sich zeigen. Bin mir noch nicht so sicher. Scheinen beide gut. Prueba Villafranca gewonnen, noch besser aber seine Tour-Fluchten. Eigentlich immer unterwegs da. 3. und 5. aus Bergfluchten. Passt.
Landa: Eigentlich nix, doch ein paar Punkte gemacht. Ahh, 2.GP Indurain, dann Lagunas de Neila das einzig vernünftige Bergresultat. Scheint ihm zu liegen der Anstieg, konnte aber Burgos 11 nicht im Ansatz bestätigen. Noch jung, wird daher noch nicht abgeschrieben, aber sollte doch 13 dann zeigen ob und was er nun genau kann.
Martinez: Mal wieder ein gutes Jahr für den Egoi, vor allem bei der Tour. Als Dauerflüchtling 17.
Sicard: Siehe kanarische Franzosen-Auswertung. Immerhin dieses Jahr auch mal Rennen gefahren und auch durchgefahren. 5. Bola del Mundo aus der Flucht, immerhin da waren welche auch schlechter aus der Gruppe. Platz 44 bei der Vuelta ja fast schon ein Hoffnungsschimmer nach anderthalb verkorksten Jahren.
Txurruka: Macht was er halt immer macht. Flüchten, reicht selten für was, aber OK.
Urtasun: Britain-Etappe dank Hilfe von Sanchez. Das hat er da wirklich gut gemacht. Sonst ja auch eher so ein unscheinbarer Euskaltel-Fahrer. Im Frühling auch schon ein paar gute Plätze in Spanien, für ihn ein gutes Jahr.
Velasco: Auch ein besseres Jahr für ihn, Vuelta ganz OK, Beijing jetzt 11. zum Abschluss.
Fazit: Bleibt einfach sehr dünn besetzt das Team. Ja auch deutlich nur mit 23 Fahrern, mit denen sie das WT-Programm absolvieren müssen. Sonst eben das Team der 3 (Sanchez, Anton, Nieve). Sanchez mit Pech, Anton schwach, Nieve OK aber unauffällig. Da fehlt eben schon was. Der Rest für Euskaltel-Verhältnisse fast schon erstaunlich gut. Ein WT-Team ist das aber einfach nicht.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
19. Oktober 2012 um 9:49 Uhr #735404FDJ=KV, kommt später heute!
Da er eh schreibt, nochmal kurz BMC. Die jungen, ja. Also 2. TJ und Phinney. Die kriegen eine 9 oder so. Aber die grossen. Gilbert, Saison gerettet. Von den Erwartungen her gemessen nichts mehr. Resultate fehlten im Frühling, aber auch klar die Form, war halt nicht nur ok, er hat nicht gewonnen, aber war schon stark, er war klar schwächer. Evans…leicht negativ. Hushovd. Riesennegativ. Darum findet der KV 7,5 doch zu hoch, 6-6,5 hätte er gegeben.
Leitplanke
19. Oktober 2012 um 14:09 Uhr #735405MEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEERDE
Alles gelöscht. Scheisse. Kacke. Mist.
Nochmal
FdJ. 24 Siege, nr 9 mit MTN und Itera, gut! 12 davon durch die 2 Jungsprinter. Die damit dem Team eine neue Richtung geben. Vor der Saison: Flüchtlingsteam, Fédrigo/Roy/Vichot/(Offredo)/Roux, dazu noch junge Sprinter und Bergfahrer. Schlussendlich waren es aber dann nicht die Flüchtlinge die am meisten überzeugt haben.
Top 5
1. Vorschau klicken, damit wenigstens was rettbar ist….
Fahrer 1: 845 Punkte, Bouhanni und Demare! Alphabetisch
Bouhanni: Exposion. Aus dem Nichts sozusagen. 6 Siege plus Lorraine GK. Ausser die franz. Meisterschaften alles Mist, aber egal. Leicht enttäuschend die Vuelta, von Degenkolb dominiert. Ueberraschend auch, Degenkolb sollte ja nicht ein reiner Sprinter sein, Bouhanni natürlich auch nicht, der kommt durchaus gut über Hügel. Keine Lust den Rest noch zu schreiben, über den hatte der KV etwa doppelt so viel, grrr2. Demare (oder Démare?) Viel weniger überraschend als Nacer. 6 Siege, der wichtigste Hamburg, sonst auch bei Bauernveranstaltungen erfolgreich. Dafür der Giro nicht eine Enttäuschung, da war die Konkurrenz halt viel grösser, da konnte er gar nicht enttäuschen. Hätte vielleicht an der Vuelta nicht mehr erreicht als Bouhanni, aber… Mmh, von Bouhanni wurde er auch ein paar mal geschlagen. Aber Supersaison auch von ihm. Teilt sich schon jetzt mit Bouhanni den Platz des besten franz. Sprinters. Petit ist weeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeit hinten schon.
3 Fedrigo: Ueberraschend. Tour mit der Etappe gerettet. Saison auch. Dann eigentlich nur noch C.I. Platz 2, sonst nur Bauernpunkte bei Melkerrennen. Von ihm müsste man etwas mehr erwarten. Wenigstens Platzierungen bei Klassikern. Mit der Touretappe kann man nicht von einer schlechten Saison reden, aber ist etwas wie Gilbert bei BMC. Saison genügend, evtl sogar gut, aber…. eigentlich müsste mehr da sein.
4 Roy: Der KV schreibt auch diesmal wieder dass er paff ist. 5xx Punkte, klar die beste CQ Saison. Aber…. irgendwie komisch. TdF passiv, Form war aber da. Vorher gezeigt, nachher auch. Dafür platziert er sich jetzt unsinnig, Paris Nice, TdS, Bayern etc, gibt Punkte, aber…. Flüchtling… immer noch Flüchtling, TdS 2. Sörenberg durch Flucht, aber an der Tour halt nicht. DAbei 11 mehrmals knapp vorbeigesegelt. Kann alles eigentlich. Bergfest, wusste man, ZF kann er auch, wusste der KV nicht… jetzt schon. 1 Sieg, Limousinetappe, 2. GK Solosieg. Endschnell wohl also eher nicht… Mit der ZF Stärke dann noch zweiter Poitou Charentes… Problem: Dieses Jahr schlussendlich weder Kartoffeln noch Reis. Flüchtling ja, aber nicht beim Grossreignis. GK Fahrer dank ZF Stärke ja, aber Poitou Charentes. Irgendwie.. dann doch bitte Dunkerque (falls ZF da, wenn nicht auch, kann er) oder etwas wichtigere ZF lastige Rundfahrten GK Mann spielen. Wenn nicht an der TdF flüchten, dann doch den Giro fahren und dort losziehen. Mit all den CQ Punkten keine schlechte Saison.. aber irgendwie auch keine gute. eben, seine Stärken nicht da ausgespielt wo es was „bringt“. PN Top 10, Romandie Top 10 mit diesen ZF Stärken gut möglich dieses Jahr. Soll doch dort! Note… 6? Ein Sieg, gut natürlich, aber gesehen hat man ihn kaum… und für die nr 93 nach CQ ist das irgendwie wenig.
5 Pinot 442. TdF Etappe, 10. GK. 11. Romandie, TdS ok unterwegs, dann out. TdF natürlich superb, fast mehr als die Etappe eigentlich wie stark er teilweise in den Bergen war, La Toussuire vorallem, aber auch die 2. Pyrenäenetappe. Sehr gute Saison. Auch wenn vorher und nachher eigentlich nicht so viel lief, so ein paar Resultate mehr wären ok gewesen, aber der ist 22, passt schon.
REst:
Bonnet: Sprinthelfer jetzt, nicht mehr. Hat auch 0 Resultate.
Casar: Enttäuschende Saison. Oman gut, Frühform, Platz 4 im GK, 3 am Berg, sehr gut. Danach… Giro mehrmals in der Flucht, aber immer klar zu schwach dann. Tour wieder am flüchten, auch nicht gut genug. 25+22 im GK, zeigt dass er schon noch was kann, auch wenn mit Fluchten.. aber… wäre wohl besser gewesen ihn nur eine der 2 fahren zu lassen, vorallem weil man ja mit Fedrigo/Roy/Roux/Vichot x andere Flüchtlinge hat. Saison nicht schlecht, aber doch enttäuschend, die Siege zählen. Natürlich schwer wenn man fast nur WT fährt wie er.
Chainel: Hat einen Fan im Forum. Sonst, ok, Norden, aber nicht wirklich gut.
Courteille: Hat einen Fan im Forum. Muss eigentlich was können, als nr 5? oder 4 im Sicardweltmeisterteam, zeigt es aber nicht.
Delage: Ein weiterer Flüchtling, erfolglos
Elissonde: 1 Sieg, dann 4. Route du Sud. Noch ein Jahr jünger als Pinot, wohl nie so gut wie der, aber für eine erste Saison als 20-21 jähriger ok.
Geslin: Ok, ist was er ist, gewinnen tut er eh nie… hätte aber etwas mehr bringen können.
Guesdon: Frühling, dann fertig. Enttäuschend aber. Gut, in dem Alter…
Hutarovich. Jetzt nr 3 im Team. War der TdF sprinter, erfolglos. 3 Siege, 2x Ain, 1 mal Weissrussland. Platzierungen da, von Australien bis August. TdF nichts eigentlich, etwas bessere Platzierungen wären keine Ueberraschung gewesen. An und für sich eine ok Saison, keine schlechte, aber mit der Plosion der 2 anderen… für ihn eher negativ.
Jeannesson: Alles auf die TdF gesetzt, konnte nicht fahren, Vuelta dann peinlich schwach. Damit bleibt Platz 6 bei PN (+5 Oman) vorallem durch die Vuelta, klare minus Saison.
Ladagnous: WEiterer Flüchtling und Fédrigotyp… Dunkerque spezi, nicht mal gefahren dieses Jahr, dafür ganz ok im Norden, mmh. RVV und PR, E3 sogar 7. Nicht schlecht, evtl seine Nische ab jetzt? Weil mit all den anderen Flüchtlingen, die erst noch alle die TdF fahren wird’s hart. Durch die Nordhoffnungsresultate knapp genügend sagt der KV
Offredo: Halt out
Pauriol: Ueberraschend gute Vuelta, 23., plus ein Sieg irgendwo, also für ihn gut.
Rollin: NAch 11 enttäuschend. 11 zeigte er im Norden doch Potential, 12 ncihts.
Roux: Katastrophe. TdF nichts, nicht unerwartet bei der Masse an potentiellen Angreifern, aber auch sonst… nichts. Auch ein fast reines WT Programm, macht’s schwerer, aber…
Soupe oder Soupé, wäre ja noch wichtig zu wissen wie er jetzt heisst….: Sprinter nr 4 also… 3. einer Giroetappe, gut. Also positiv.
Vaugrenard: Etwas besser als 11, aber immer noch nicht wieder gut. Also minus
Vichot: 11 mehr Punkte, aber 12 halt eine Dauphinéetappe. Ardennen ganz ok, nicht wirklich gut, aber darauf kann man aufbauen. Auch ein WT Programm, hat sich gut geschlagen findet der KV. +FAzit: Die Sprinter explodieren, wenn auch erst auf dem nicht WT Niveau. Pinot begeistert. Das Rückgrat des Teams, die Flüchtlinge.. von ok bis war nichts. Ein Problem da nach KV Madiot. TdF, man startet mit Fédrigo, Casar, Roux, Roy, Ladagnous und Vichot. 6 Fahrer die stark genug sind eine Flucht durchzubringen, also eigentlich nicht in Woche 1 Werbungsfluchten gehören, sondern wirklich ihre Chancen bei den paar erfolgsversprechenden Etappen suchen sollten… Overkill. Besser verteilen. Es gibt 3 GTs, dieses Jahr Giro+Vuelta nach KV nicht sonderlich fluchtfreundlich, trotzdem. 3 oder max 4 der 6 da reichen für die TdF. Dafür noch ein paar mit Formplanung darauf nach italien und Spanien schicken. Alle an der Tour=schwache Teams an den anderen GTs und auch an der TdF gibt’s nicht genügend Etappen für alle.
Aber insgesamt eine recht gute Saison. TdF ein Erfolg, die sprinter. Etwas anonym sonst in der WT, darum nur 6,5 und nicht 7
Leitplanke
21. Oktober 2012 um 17:30 Uhr #735406Würde dann auch noch einen oder zwei Rückblicke machen. Im Moment keinen Saft, zu anstrengend diese Rad-Saison 12 .. vorallem IHR !
Team Garmin gerne, also wenn’s nach T und nicht G geht.
102
22. Oktober 2012 um 18:14 Uhr #735407Katusha:
Platz 2 – 30 Siege
Liest sich sehr gut und ist es auch. Rodriguez macht ein Drittel der Siege aus, dazu 7x der Superstar und dann halt der Rest für das Beigemüse
OK, zu hart formuliert, denn auch da nur wenig unbedeutende Siege dabei (3 Meisterschaften und ne Bulgarien-Etappe, aber sonst schon meist WT oder 2.1/1.1).
Die Top-5:
Rodriguez: Alles schon x-mal geschrieben im Prinzip, wer noch nicht genug hat schaue in den „Fahrer des Jahres“-Thread. Überragend einfach, auch wenn es dann nicht zum GT-Sieg gereicht hat.
Moreno: Der Superstar weiß auch zu glänzen. 7 Siege dürften auch für ihn Bestwert sein. Und das alles obwohl er meistens Rodriguez den Rücken frei halten musste. Der Giro von ihm etwas enttäuschend, hat das aber danach mehr als korrigieren können. 2 Dauphiné-Etappen, dann Burgos gewonnen (mit 2 Etappensiegen) und 5. bei der Vuelta.
Kristoff: Kommt auch auf 934 Punkte! Das große Highlight sicher die Olympia-Medaille, gewonnen hat er eine De Panne und eine Dänemark-Etappe. Dazu noch viele 2. und 3.Plätze, u.a. beim Giro und Fourmies. Sehr vielseitiger Fahrer, für den flachen Sprint reicht es wohl nicht ganz, dafür aber hügelfest. Mal sehen ob er sich noch irgendwie spezialisieren kann. Der Norden könnte doch was sein, oder?
Freire: Muss ich jetzt eine Laudatio halten? OK, ein großer Rennfahrer verlässt die Bühne. Hat wohl auch eingesehen, dass es nicht mehr ganz reicht, dennoch bis zum Schluss absolut respektable Ergebnisse. Fehlte halt der Sprint um auch mal was zu vollenden. 2 Siege zu Saisonbeginn ( Down Under/Ruta del Sol), dann ein guter Frühling (2.E3, Brabant, 4.Amstel, G-W) und im Herbst auf dem Paris-Bruxelles-Podium. Was an ihm einfach beeindruckend war, man musste immer mit ihm rechnen, egal wie er vorher fuhr. Wäre irgendwie bezeichnend gewesen, wenn er noch ne WM-Medaille geholt hätte. Ein Fahrer für große Rennen, bis zum letzten Tag!
Paolini: Gute Saison mal wieder von ihm, fehlen nur Siege. 2.Piemonte, Prato, 4.Quebec, Wallonie. Wusste dann auch im Norden zu gefallen, 7.Flandern/11.Roubaix. Man muss schon noch mit ihm rechnen.
Rest:
Brutt: So ein komischer Kerl irgendwie. Gewinnt Hel van het Mergelland. Dachte das wäre eher was für Nord-Fahrer?! Sonst aber auch wenig.
G.Caruso: Unsichtbare Saison, 3.Melinda als Höhepunkt. Als Helfer aber noch zu gebrauchen.
Galidingens: EPO. Schade, schien was drauf zu haben. Gut daran, dass wir die Schreibweise nicht lernen müssen.
Haller: Sprinttalent, das war bekannt, in Peking dann doch etwas überraschende Explosion. Sonst nicht so in Erscheinung getreten, mal sehen wie das weitergeht.
Isaychev: TdS-Etappe aus der Flucht. Für einen Helfer ein Highlight.
Kolobnev: Wieder da, gute Resultate auch dabei. 4.Polen, 3.Montreal. Sonst vieles wie immer, Attacken einfach zu früh. Aber er sollte nicht aufgeben, Marcato hat ja jetzt auch mal was gewonnen…
Kuznetsov: Als Stagiaire eine Bulgarien-Etappe gewonnen, scheint ein Sprinter zu sein. Wie talentiert wird man nächstes Jahr sehen. Sprinttalente unter Zabels Führung hat man ja einige.
Menchov: Schwache Saison, da gibt es wenig zu beschönigen. Vorbereitung auf die Tour ausgerichtet, da dann an einem Tag alles verspielt. Vorher aber auch nicht überzeugend. Der Vuelta-Auftritt dann fast schon peinlich, den konnte er aber mit der Bola del Mundo doch noch retten. Die Frage nach dieser Saison aber, ob er noch wirklich mehr drauf hat. Ich würde eher sagen nein.
Porsev: Konnte in Mallorca auf sich aufmerksam machen, aber wohl eher eines der schlechteren Sprinttalente.
Selig: Etwas wenig, nach dem der Herbst 2011 ja vielversprechend war. Aber auch noch ein junges Sprinttalent.
Spilak: Unberechenbar. Frühjahr ordentlich, P-N sehr gut (4.), Pais Vasco und Romandie auch noch OK, dann aber kaum noch was. Keine GT für ihn, OK, einwöchige Rundfahrten scheinen seine Stärke, aber trotzdem schon ein Fahrer den man z.B. zur Tour hätte schicken können.
Vicioso: Enttäuschende Saison, P-N noch gut, aber danach kaum zu sehen. Kann mich auch an keine Giro-Flucht erinnern. Vielleicht hat Rodriguez ihn da etwas blockiert, aber entschuldigt die Gesamtsaison ja nicht.
Vorganov: Russischer Meister und 19. der Tour. Damit eine gute Saison.
Zakarin: Vielversprechender Stagiaire, im Katusha-Dress aber noch ohne Sieg. Dafür davor mehr als ordentlich.
Fazit: Top-Saison dank Rodriguez/Moreno, die weite Teile der Saison mit Top-Resultaten abgedeckt haben. Die Saisonmitte mit der Tour dann etwas unterbesetzt, aber wird insgesamt gut kaschiert. 8,5 Punkte.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
26. Oktober 2012 um 15:37 Uhr #735338Lampre:
Rang 19 – 7 Siege
Ganz viel Magerkost, nicht nur bei der Zahl der Siege. Gibt jetzt auch nicht die Unmengen an 2. und 3.Plätzen sodass man einfach vom Pech reden könnte. Die Qualität der Siege auch nix, die Trentino-Etappe von Cunego das Highlight…
Die Top-5:
Cunego: Ganz gutes Frühjahr, 6.Catalunya, 4.Pais Vasco, 2.Trentino. Den Giro fand ich jetzt nicht überragend, aber durch die Stelvio-Etappe dann noch auf 6 vorgekommen. An dem Tag auf jeden Fall eine starke Leistung. Danach kam aber dann kaum noch was. An der TdS und Vuelta teilgenommen, bemerkt hat man es selten. Damit kein wirklich gutes Jahr, hat sicher auch schlechtere schon gehabt, aber die Ansprüche dürften doch höher sein.
Scarponi: Beim Giro fehlte irgendwie immer ein Stück. Ohne De Gendt wäre es trotzdem das Podest noch geworden, aber schon schwächer als 11 in jedem Fall. Dann die Tour auf Etappen und Erbsenjagd. Beides erfolglos, hätte aber durchaus klappen können. Nach der Tour nichts mehr. Damit eine durchwachsene Saison.
Ulissi: Klar der Lichtblick hier, wieder eine gute Saison, immerhin mit 3 Siegen (2 Settimana-Etappen + GP Carnaghese), den Giro als Helfer auch gut durchgefahren. Platz 21, da ist sicher noch Luft nach oben, wobei ich nicht ganz sicher bin in welche Richtung es nun geht. Hat sicher in beide Richtungen Potential, wäre wohl am besten er entscheidet sich dann für eines. So Mischmasch-Fahrer sind ja eher nicht sonderlich erfolgreich. Oder er wird ein Rodriguez, aber das wäre ja jetzt noch vermessen.
Petacchi: Alt. In Bayern plötzlich noch mal der Seriensieger, sonst auch gegen mittelmäßige Konkurrenz nur noch Platzierungen.
Rest:
Ja, ich hab mich nicht verzählt, aber Mori jetzt noch in die Top-5 wäre einfach unpassend. Lampre hat nur eine Top-5 mit 4 Leuten verdient.
Anacona: Der Herbst lässt hoffen, gute Vuelta, auch wenn er wohl froh war als sie endlich rum war. Ein paar Probleme in der 3.Woche, aber Platz 19 völlig OK. Milano-Torino, Lombardia auch noch solide dabei. Lässt auch hoffen.
Bertagnolli: Ex-Profi jetzt, die erste Halbsaison aber auch nicht erfolgreich.
Bole: Auch wenig gezeigt, bei P-N zweimal mit guten Uphill-Sprints, danach nix mehr. Z.T. auch als Helfer eingespannt, aber trotzdem kann er ja deutlich mehr.
Cattaneo: Gutes Talent, 11 Girobio-Sieger, 3.L’Avenir, jetzt wieder 3.L’Avenir und auch gleich als Lampre-Stagiaire 14.Agostoni, 11.Tre Valli. Das schaut doch gut aus.
Ukrainer-Fraktion: Fangen fast alle mit „K“ an. Außer den Co-Sponsor zu beglücken taugen sie aber recht wenig. Yuriy Krivtsov läuft jetzt als Franzose? Kriegt nicht mal mehr seine Standard-Sinnlosfluchten hin.
Malori: Rosa beim Giro erkämpft, starke Leistung an dem Tag. Sonst außer ein paar Zeitfahr-Platzierungen nicht so viel.
Mori: Für ihn schon eine ordentliche Saison. Gerade ab Juli die Rundfahrten im Vorderfeld beendet. Viel kaufen kann man sich dafür aber nicht.
Niemiec: Ja, top die Vuelta! Für mich dann schon überraschend dass er sowas doch hinkriegt, war da ja eher skeptisch. Füllt ansonsten eben seine Helferdienste aus. Schade nur dass durch die Vuelta der ital. Herbst dann zu kurz kam, da ja sonst zu Miche-Zeiten immer für Ergebnisse gut. Aber man kann nicht alles haben, dafür konnte er mal leadern.
Pietropolli: Auch unter den Erwartungen, nicht mal seine sonst übliche Januar/Februar-Frühform war da.
Stortoni: Nach dem letzten Herbst hätte ich doch etwas mehr erwartet. 6.Coppa Placci sticht da heraus, sonst aber nichts.
Vigano: So ein Pseudo-Sprinter. Eigentlich nicht erwähnenswert. Was aber auffällt, das war sein 5.Team in den letzten 5 Jahren!
Wackermann: 92er-Stagiaire mit komischem Namen der gleich 5. bei Tre Valli wird. Muss man ja spontan Fan von werden…
Fazit: Schwache Saison, ohne Frage. Top-Resultate bei den Klassikern fehlen komplett, keine Etappensiege bei GT’s, kein Podium, bei der Tour niemand im GK vernünftig dabei. Es ist aber auch einfach ein schwacher Kader, dem man nicht mal so viel vorwerfen kann. Ja, Scarponi und Cunego können sicher etwas besser fahren, Petacchi hat sonst noch etwas höherwertige Siege geholt, aber trotzdem… Immerhin scheint der 13er-Kader besser zu werden. Und man hat doch auch Talente die was werden könnten.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
27. Oktober 2012 um 10:09 Uhr #735371Liquigas frei?
Ok… der KV übernimmt:
38 Siege, überraschend für den KV dass Sagan davon nur 16 hat, dachte der hat sicher die Hälfte aller Siege… Doch nicht.
Gute Saison natürlich, aber nicht perfekt.
Im Prinzip ein Sagan-Nibali-team, mit kleinen Problemchen. Oman, Sagan „klaut“ Nibali an einem Zwischensprint die Sekunden… also Nibali GK nur 2. Tirreno hatten wir die Diskussion hier dann auch. MSR dafür fast umgekehrt. Nibali vorne, Sagan hinten blockiert.
Aber ok, Fahrer:
1 Sagan, gibt nicht viel zu sagen irgendwie.. California und TdS dominiert, TdF grün mit 3 Etappen. Gute Klassiker, MSR schon erwähnt, Gent 2., Stark in Flandern, 5., im Sprint 2. einer Gruppe, aber hat’s immerhin vorher noch alleine versucht. Kleine Durststrecke Ende des Jahres, wo er ungewöhnlich lange sieglos oder auch sonst ohne gute Platzierungen war. Trotzdem ein tolles Jahr
2 Nibali: Nach dem Reinfall 11, 12 wieder da. Stark von Anfang an, Tirreno, Stark in MSR, aber müsste mal einen Sprintkurs nehmen. LBL 2., dann das Hauptziel die TdF 3. Klarer dritter, sowohl nach vorne als auch nach hinten. Hat schon klar gezeigt dass er eben mehr als die Van den Broecks etc ist. Und auch an seinem schlechten Tag immer noch nur 9″ hinten Van den Broeck z.B. Danach kam auch nicht mehr viel. Ok, Padania gewonnen, interessiert aber nicht wirklich… Lombardia und Vorspiel hingegen, da war er aber doch enttäuschend. Schlussendlich gute Saison, nur 2 Negativpunkte eigentlich: 1 Dauphiné wo er noch überhaupt nicht da war 2. Lombardia. Sonst gut, wieder auf dem Niveau von 10, oder noch etwas stärker.
3 Moser schon, für den KV doch überraschend: Aber hatte wohl schon vergessen dass der Polen gewonnen hat. Und wenn nicht vergessen wusste er es gar nie.. Also Polen. Sonst noch den ehemaligen Turm und jetzigen Finanzplatz. Gut in Montreal, gute italienische Meisterschaft. Hat noch seine Durchhänger, ist aber ja klar. Ist ja doch sogar noch fast ein Jahr jünger als Sagan. Saison natürlich unerwartet gut. Ueber 1000 CQ Punkte
4 Viviani: 7 Siege, inkl. eine Rundfahrt. Aber…. halt was. Am 12.02. hatte er schon 4 Etappen und die Rundfahrt… danach nur noch 2 Siege, was eigentlich zu wenig ist. Bahn hin oder her. Die 2 Siege dann auch nicht wirklich hochkarätig. Beijing und eine Coppi-Bartali Etappe. Noch ein paar 2. Plätze, 2x in POlen hinter Swift, Vuelta 2x 2. hinter Viviani, Pantani von Felline übersprintet. Vorallem die Vuelta war eigentlich eine Enttäuschung. Das war seine Chance, kein Sagan, kein wirklicher GK Kapitän, versagt. Muss er 13 nutzen.
5 Basso: Schlechte Saison. Giro sehr selbstsicher, Team ackern lassen, schlussendlich für nichts. Platz 5 Und das war seine Saison, Klassiker waren nie was für ihn, TdF war er halt Helfer, ok, hätte vielleicht besser sein können, aber wurde nicht wirklich erwartet. Herbst war eigentlich auch nichts, bis er noch den Japan Cup gewonnen hat. Klares minus für ihn 2010 war halt doch noch der letzte Ausrutscher nach oben.
Rest:
Agnoli: Brillant! Dann nichts mehr. Aber der Anfang der Saison war superb. Le Manie? Agnoli im Tempo, Cav fliegt. Poggio. Agnoli ist immer noch im Tempo und greift auch noch an. Pseudo, aber trotzdem. Giro? Bei jeder (vom KV gesehenen) Bergetappe: Tempo tempo. Irgendwann bevor Capecchi, Caruso und Szmyd einsteigen (resp direkt abfallen…) Aber z.B. Alpe di Pampeagoetappe. Irgendwie läuft’s nicht, früh weg, Salerno? mal 1′, dann Capecchi oder Caruso direkt, der bringt auch nichts und ist weg, wer kommt wieder und fährt ewig? Agnoli. Danach aber gar nichts mehr, Saison war mit dem Giro sozusagen fertig. Slowenien, Utah, Colorado und Quebec Montreal danach noch, das war’s. Als Helfer aber für die Hälfte der Saison sehr stark, wenn er das ein ganzes Jahr schafft…. oder halt noch etwas mehr im Herbst. Wird wohl nie mehr einer der auf eigene Rechnung fahren kann, aber als Helfer kann er sehr wichtig sein.
Capecchi: Giro stark. Vuelta gut los, dann doch nachgelassen, sehr schlechter Tag beim einem Ziegenpfad…. Bola del Mundo aus der Flucht auch nciht besser eigentlich, da nur 6. Giro stark… .aber obwohl er ENDLICH doch was zeigt, bei Gianetti nach seinem Baskensieg ja überhaupt nichts mehr, halt doch auch mit schwächen. Nicht nur Vuelta, auch Giro liess er nach. Ja, vorher natürlich viel Arbeit, aber trotzdem… hat sein Talent gezeigt, aber wohl auch seine Limiten.
Caruso: Mit Capecchi am Giro letzter Mann für Basso. Als möglicher Leader nach KV aber vielversprechender. Schade dass er nicht noch die Vuelta gemacht hat. Danach auch nicht mehr viel, aber am Giro sehr gut.
Koren: 3. in Slowenien, hinter Brajkovic und POzzovivo. Sonst… kommt nicht wirklich vorwärts, kein Wunder, mit Sagan-Nibali-Basso ist ja fast überall ein klarer Leader am Start. Und dann noch Moser neu…Dort wo er darf, war er ok, Slowenien eben.
Nerz: Nicht schlecht, siehe Koren, ausser dass Nerz wohl mehr als Koren werden kann. Aber halt keine Freiheiten TdF war aber ok, fand der KV, jetzt mit den Resultaten weniger.
Oss: Halt hier wirklich nur Sagansidekick. Saison noch gut los, oft platziert, bis GW alles ok eigentlich, dann nachgelassen. TdF wieder als Sagansidekick beschäftigt. 0 Siege, jedes Jahr ein bisschen weniger CQ Punkte. Hat aber viel mit Sagan zu tun, der wird ja jedes Jahr nochmal besser. Keine schlechte Saison, aber auch keine gute, als reiner Helfer sieht er sich ja wohl selbst auch noch nicht, hat ja auch das Potential teilweise ganz vorne mitzufahren. Müsste er auch als Sidekick öfter zeigen.
Ratto; Mmh, nicht viel gezeigt. Bergfest und endschnell eigentlich oder? San Seb 17. Pais Vasco ein paar Mal top 10, das war’s.
Salerno: Giro für den KV enttäuschend, aber ok…. bei dem Team. Basso-Caruso-Cappecchi-Szmyd-Agnoli… nr 6 also? War also wohl früh im Tempo und am Flaschen holen.. der KV erwartete schon dass er den Agnoli Job teilweise übernehmen kann, konnte er nie. Vuelta dann mit Freiheiten war auch ncihts.
Sarmiento: Gar nichts. Ja ja, die Leader davor, aber Vuelta hatte er Freiheiten, nichts. Zwar so viele CQ Punkte wie noch nie 100 (40 für den Bergpreis Dauphiné) aber bei den Seifenhelden hat er wenigstens zwischendurch kleine Hoffnungen erwecken können. Hier nichts. Im Jahr der Kolumbianer sicher der klare Loser.
Szmyd: Soll am Giro teilweise noch ok gewesen sein, sah der KV nicht, da war man auf dem Schiff wohl. Insgesamt aber… mehr CQ Punkte, aber der Topszmyd ist er schon lange nicht mehr. 3. Trentino, im Frühling ganz ok, Giro noch so ok wohl, aber nicht wirklich danach auch nichts mehr
Fazit: Gute Saison, aber mit Sagan im Team ist das eh klar. Das TEam ist aber auch gut, viele halt als Helfer „vergeudet“… Oss, Caruso, Agnoli, Capecchi etc. Könnten mit Freiheiten wohl etwas mehr erreichen. Aber so lange die Leader nicht versagen… passt. Und Sagan versagt nicht, Nibali auch nicht wirklich. Basso, ja, darum sieht die eigentlich sehr starke Giroleistung des Teams im Nachhinein auch saudumm aus… Aber wenn Basso gewinnen wollte war die Taktik schon richtig. Basso hätte halt mal bemerken müssen dass er’s nicht wirklich hat.
8
Leitplanke
27. Oktober 2012 um 15:03 Uhr #735388Um Lotto reisst sich hier immer keiner, mach ich mal:
Rang 14 nach CQ, 27 Siege
Für die erste Nach-Gilbert-Saison liest sich das nicht übel, wobei natürlich viele Greipel-Siege dabei sind.
Top 5:
1. Greipel: 19 Siege, also das Gros für das Team durch ihn, davon 3 Etappensiege an der Tour und 2ter Grün, das ist gut und unterstreicht dass er mehr als ein Shitrace-Mann ist. Wusste man aber schon spätestens aus dem letzten Jahr. Allerdings auch Niederlagen im Eintages-Geschäft, zB Hamburg. Zuverlässiger Siegsprinter, aber ohne großen Schritt nach vorn – war aber auch schwierig dieses Jahr, MSR zB. nicht sprinterfreundlich gefahren.
2. van den Broeck: der Rundfahrt-Leader bestätigt seine 10er Saison an der Tour. Anfangs Peck an den Belles Filles, aber schon sichtbar dass mehr als 4te Platz summa summarum nicht drin war. Er kann schon noch irgendwann mal auf ein GT-Podium rutschen, aber nur wenn alles zusammenläuft. In der ersten Saisonhälfte eine gute Rundfahrt-Serie mit Plätzen 4 in der Algarve, 3 in Katalonien und 5 bei der Dauphine. Vuelta dann gar nichts mehr, aber OK. Gute Saison, aber er ist auch kein Siegfahrer.
3. Roelandts: überraschend für mich, hat sich doch 2x hingelegt, dafür aber gut gepunktet. 3 Siege, allerdings nur Luxemburg und Franco-Belge (inkl. GK). Gute Bilanz auch wegen der vielen Punkte des überbewerteten Olympia-RRs (7ter). Wenn er nächstes Jahr sturzfrei durchkommt, sollte er auch mal in wichtigeren Rennen was holen.
4. Meersman: gefühlt mit deutlich besserer Saison als Roelandts, was sich bei genauerem Blick auf die Resultate auch bestätigt. Highlight der PN-Etappensieg, ansonsten noch viele Podiumsplätze, u.a. auch San Sebastian (3ter), so wie eine Serie von Top10-Plätzen an der Vuelta. Gute Entwicklung, ein Etappensieg an einer GT im hügeligen Terrain sollte Ziel fürs nächste Jahr sein. Mal sehen was in den Ardennen noch nach vorne geht.
5. Jelle Vanendert: trotz mehr GK-Punkten als im Vorjahr wirkte er als Leader schwächer denn als Gilbert-Sidekick. Dabei war die Ardennen-Kampagne (4ter Brabant, 2ter AGR, 4ter Flèche, 10ter LBL) gar nicht schlecht. Tour dann unauffällig 29ter, dieses war natürlich auch ein GKler bis zum Schluss dabei. Danach aber dann so gut wie nichts mehr, hier fehlt schon noch das ein- oder andere gute Herbst-Resultat, evtl. auch eine Vuelta mit Etappenjagd. Ebenso fehlt ein Sieg.
Restliche Fahrer:
Bak: Giro-Etappe clever rausgefahren, dazu noch im Herbst Fourmies. Gut, in anderen Jahren ist aber an GTs schon länger drangeblieben in den Bergen.
Bille: ein noch jüngerer (88er), immerhin mit einem Sieg (Pino Cerami), sonst wenig
de Clercq: am Giro dieses Jahr recht unauffällig, dafür hat er an der Vuelta, nicht nur mit dem 17ten Platz, mit seiner starken Fahrweise am Ende gezeigt dass er mehr werden kann als ein de Greef (bzw. schon ist).
de Greef: ist halt de Greef, immerhin mal ein paar Plätze besser am Giro (19.) und glaubs auch mal im Bild.
Henderson: als Greipel-Anfahrer von Sky gekommen. Hatte auch seine Chancen erhalten, reichte aber nicht mal zu einem Shitrace-Sieg.
Reynes: ist auch noch da, unterdessen immer schlechter. Top10 in Covadonga (!)
Sohrabi: unterirdisch, kaum mal mit dem Hauptfeld im Ziel. Schade, diese Vorstellung wird europ. Teams eher abschrecken, auch mal einen der Berg-Perser unter Vertrag zu nehmen, die vielleicht wirklich nicht so schlecht sind.
van der Sande: Peter Tosh mit ein paar Top10 Resultaten, 90er einer der wenigen jungen hier die etwas Potential andeuten.
Dennis Vanendert: der kleine Bruder darf auch mitmachen. Immerhin den Giro zu Ende gefahren, auf Qualität deutet aber wenig hin.
Wellens: der 91er Stagiaire scheint hier von den jungen mit dem meisten Potential, 10ter Avenir, 10ter Peking, 50ter Lombardia.
Fazit: beim genaueren Hinsehen war die Saison auch nicht wirklich gut. Greipel überdeckt vieles, dazu eine gute Tour und andere Rundfahrten von van den Broeck, Vanendert mit soliden Ardennen, Meersman zeigt. Aber das Pavé-Fach hat man gar nicht besetzt, für eine belgische WT-Truppe beschämend schwach besetzt (warum haben die Vanmarcke nicht geholt?!). In der Breite einfach zu dünn besetzt, man beschäftigt über 30 Fahrer, davon viele mittelalte die seit Jahren halt „auch da“ sind. Dass Giro und Vuelta nicht zum totalen Fiasko wurden, hing an ein, zwei Fahrern. Ich sehe auch keinen Nachwuchsmann, der hier explodieren könnte.
6 Punkte.
29. Oktober 2012 um 15:00 Uhr #735339Movistar auch noch, durchaus nicht unbeliebt hier, aber soweit gesehen nicht reserviert:
Rang 4 nach CQ, 29 Siege
Breit aufgestellte Rundfahrten-Truppe, viele Fahrer steuern Punkte bei, aber jetzt auch wieder mit Chef.
Top 5:
1. Valverde: starke Comeback-Saison, vor allem die Vuelta mit 2 Etappensiegen, Platz 2 und der Tatsache, dass er mit Purito und Contador da wirklich mithalten konnte. So stark hätte ich ihn da nicht erwartet. Dazu die Tour GK-mäßig eher so lala mitgefahren (20.), aber dann einen prestigeträchtigen Etappensieg geholt. Schlussendlich dann noch bei der WM auf dem Podium rundet die Saison dann ab. Aber auch schon im Frühjahr (3. PN) schon sehr gut dabei. Nur die Ardennen waren bei ihm ziemlich anonym.
2. Faria da Costa: Romandie schon mit Stockerl, an der Tour de Suisse (Besetzung war hier aber schon besser) mit starkem Etappensieg zum Auftakt, dann am Ende das GK über die Zeit gezittert. An der Tour bester im Movistar-GK (18.). Bemerkenswert der starke mit Platz zwei beim „Bauernrennen“ und überzeugenden Auftritten in Kanada. Die mit Abstand stärkste Saison des Portugiesen, ob er auch mal ein Top10-Kandidat über 3 Wochen wird, oder bei der TdS bereits sein Limit liegt ist noch nicht endültig nachgewiesen. Aber bei den Hügel-Klassikern mit Potential zum Siegfahrer, die Ardennen auch schon zumindest solide.
3. Quintana: der 90er Kolumbianer mit einigen sehr überzeugenden Auftritten und 7 Siegen. Herausragend sicher der Giro dell’Emilia sowie die Dauphine-Bergetappe. Dazu noch Murcia und Route-du-Sud. An der ersten GT zunächst unsichtbar, in den schwierigsten Etappen aber dann da, oft als letzter bei Valverde. Hier fehlt noch etwas an Konstanz, das kann aber nächstes Jahr schon ganz anders aussehen, zumal er bei Unzue wieder seinen Chancen erhalten sollte. Ein absoluter Siegfahrer ist er auch.
4. Visconti: immerhin so weit vorne, eigentlich aber eine enttäuschende Saison. Die Herbstkampagne nicht wirklich mies, aber es fehlen einfach die Siege, nur Getxo und Klasika Primavera für ihn zu wenig. Gerade bei den großen Rennen (Ardennen) nur unauffällig. GT-mäßig ein Podium am Giro, aber auch nicht zu Ende gefahren. 7ter im Burgos-GK noch einer der wenigen positiv-überraschenden Resultate.
5. Castroviejo: der Zeitfahrer punktet in der ersten Saison bei Unzue viel bei kleineren Rundfahrten mit signifikanten crono-Anteilen, zB. Murcia, Madrid, Castilla-León etc Top10, dazu TTT und erster Vuelta-Líder. Dass es aber im größeren Rahmen auch reicht ist er schon noch etwas schuldig geblieben. Die Platzierung zeigt auch Schwächen im CQ-System auf ….
Weitere wichtige Fahrer:
Amador: kämpferischer Giro mit Etappensieg und Cervinia und noch einem dritten Platz aus einer Flucht (29ter im GK), dann glaubs auch mal verletzt. Starke Vorstellung, könnte sogar noch mehr gehen.
Arroyo: schwache Saison, 12ter Burgos noch das beste Resultat. Durfte aber auch keine GT fahren. Nächstes Jahr dann Líder bei Caja Rural, mal sehen was noch geht.
Bruseghin: 17ten Platz am Giro reichts immerhin noch, man sah ihn da auch öfter mal. Ansonsten aber nicht mehr viel.
Cobo: die Enttäuschung, an der Tour noch mit der ein oder anderen ordentlichen Etappe, an der Vuelta dann unterirdisch, aber auch irgendwie krank. Der soll nächstes Jahr früher zum Trainieren anfangen ….
Jesus Herrada: ein Etappensieg in Asturien, ansonsten aber wenig für das Talent.
Intxausti: Asturien gewonnen, als designierter Giro-Líder zunächst stark, in den entscheidenden Etappen aber krank und weg (38.). An der Vuelta dann trotz Helferdiensten noch 10ter im GK und mit einigen guten Platzierung. Unterm Strich doch gute Saison das Potential eines regelmäßigen Top10-Finishers an den GKs ist offenbar schon da.
Karpets: ist halt unterdessen auch noch da. Kommt fast nichts mehr.
Kiryenka: der KV-Liebling mit einer guten Dauphine (6ter) und 3ter im WM-crono. Die Tour trotz Freiheiten als GKler wie auch dann Etappenjäger chancenlos. Insgesamt ein Rückschritt, nächstes Jahr dann wohl hauptsächlich Sky-Helfer.
Lastras: scheint nicht mehr ganz zu reichen für den Etappenjäger.
David Lopez: für das ein- oder andere Resultat bei einer kleineren Rundfahrt noch gut, mehr wirds einfach nicht mehr.
Javi Moreno: Castilla-León gewonnen, auf kleineren Rundfahrten da, an der Vuelta dann unauffällig, aber auch nur Nr. x. Schon in Ordnung.
Pardilla: 18ter am Giro, ganz gut, aber in den wichtigen Etappen doch deutlich zurück, hätte erwartet dass er doch besser mitkommt. Murcia (4.) und Ain (2.) noch gut. Bei MTN nächstes Jahr dann Líder, aber erstmal keine GTs mehr wohl.
Ruben Plaza: rollt unterdessen nur noch mit, schwach.
Rojas: grad noch ein Viertel der letztjährigen CQ-Punkte. Immerhin ein País-Vasco-Etappensieg, aber sonst zu wenig.
Samoilau: stagniert auf sehr mäßigem Niveau.
Ventoso: zuverlässiger Sprinter, wenns mal etwas hügeliger wird. Giro-Etappe geholt, dazu noch zwei kleinere Siege. Das passt, würde ich sagen.
Fazit: neben Valverde steuerten vor allem Faria da Costa sowie der junge Quintana, als auch die Ansätze von Intxausti und die couragierten Auftritte von Amador dazu bei, dass man von einer gelungen Saison sprechen kann. Die Tour rettete der Etappensieg von Valverde, die mäßigen Ardennen-Ergebnisse kann man bei diesem Kader auch noch kritisch anmerken.
7,5 Punkte
29. Oktober 2012 um 17:24 Uhr #735372Castroviejo: Nach KV nicht nur die fehlenden TopZF bei grossen Rennen enttäuschend, das eigentilch nicht einmal so, sondern dass er wirklich gar nicht nach einem GK Mann aussieht. Und war als U23 eigentlich auch da durchaus gut dabei, der KV (der ihn beim Franzosenjagen auch mal durchgeklickt hat, wohl wegen Sicard oder weil er irgendwo auftauchte) erwartete den schon als möglichen GK FAhrer. Aber eben, irgendwie 0 Anzeichen darauf bisher. Noch schlimmer als Malori, bei dem war der KV eher so… vielleicht, bei Castroviejo dachte er ja, GK Mann, wie gut weiss man nciht, evtl nie gut genug dass es sich lohnen würde, aber mehr GKler als reiner ZFler.
Leitplanke
29. Oktober 2012 um 17:32 Uhr #735373Noch zu Jelle Vanendert. Fand seine Tour doch schon sehr enttäuschend. Gehörte ja 11 in den Pyrenäen plötzlich zu den Besten, auch wenn die Favoriten sich da nur anschauten. Alpen zwar dann auch nicht mehr, aber für mich schien er doch auch im Hochgebirge einiges an Potential zu haben. Seh grad in diesem Jahr nach Peyragudes auch immerhin 13. Entweder ein Pyrenäen-Liebhaber, oder jemand der es nicht über 3 Wochen hinbekommt? Das nächste Jahr wird vielleicht mehr Aufschluss geben.
Ich mach dann Omega, wahrscheinlich noch heute abend.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
29. Oktober 2012 um 19:36 Uhr #735374OmegaPharma – QuickStep
Platz 3 – 51 Siege
Siege, Siege, Siege…. Nicht alles hochwertig, u.a. auch 8 Meistertitel dabei, San Luis, Qatar, Oman etc., aber in dem Maße Quantität ja auch positiv. Vor allem von Boonen und Martin ja auch große Siege dabei. Aber nur eine Gt-Etappe (Cataldo). Und man darf sich Mannschafts-Weltmeister nennen…
Top-5:
Boonen: 13 Siege wenn ich richtig gezählt habe, aber zählen in erster Linie die 15 Tage Ende März/Anfang April. E3, GW, Flandern, Roubaix. Beeindruckende Siegesserie! Macht im Prinzip schon eine überragende Saison, dazu dann aber auch noch Paris-Bruxelles, eine PN-Etappe, belg. Meister und diverser Kleinkram. Seit langem seine beste Saison ohne Frage.
Martin: Auch eine sehr gute Saison, vor allem wenn man bedenkt dass er zwei Verletzungen drin hatte. Wieder Weltmeister, Olympia-Silber, zwei Rundfahrten gewonnen (Belgien, Peking). Letztere ohne ein Zeitfahren. Die Art und Weise mit der Attacke in der Abfahrt muss man ihm ja lassen war schon stark. 5.Pais Vasco auch erwähnenswert, weils eine seiner stärksten Bergleistungen in letzter Zeit war. Wenigstens hat man ihn bei der Vuelta auch mal ordentlich gebügelt. Zwar ein sauschweres ZF, aber für einen Tony De France sollte das doch nicht im Vorfeld schon eine Ausrede sein
Sylv. Chavanel: Zweitbestes Jahr seiner Karriere nach CQ. Nach meinem Gefühl aber eher nicht. Ordentliches Frühjahr, aber sicher auch nicht überragend. In erster Linie Boonen-Helfer, 2.Dwars sein bestes Resultat, dann De Panne gewonnen (das bringt ihm ordentlich Punkte). PN war schon mal besser. Auffällig dass er in den Zeitfahren sehr gut war dieses Jahr. Zeitfahrmeister, 5.Dauphiné, 5.Tour. Ansonsten die Tour aber eher verkorkst. 2.Eneco hat dann auch noch gut Punkte gebracht. Ordentliche Saison ja, aber überragend auch nicht.
Terpstra: Top! Super Frühjahr, Dwars gewonnen, dann noch 6.Flandern, 5.Roubaix, das alles im Boonen-Team! Danach nicht mehr so viel, aber immerhin zwischendurch noch Erfolge. Meistertitel, 3.Eneco, 3.PT (grr, ärgert mich jetzt wieder dass er da nicht gewonnen hat…). Klarer Leistungssprung vom guten Flüchtling zum Fahrer mit Klasse, der auch große Rennen gewinnen kann.
Leipheimer: Man merkte ihm dann dieses Jahr sein Alter doch an, kam an seine Grenzen. Vor allem hat er das Zeitfahren offenbar verlernt. 3.TdS noch ein positiver Ausreißer nach oben, da vor allem am Berg herausgefahren!! Die Tour eine Enttäuschung, bei den US-Rennen auch nicht mehr der Seriensieger, 3. der USA Pro Challenge, Utah und California „nur“ 6. San Luis im Januar gewonnen. Jetzt wohl eh ein Ex-Profi…
Rest:
Cataldo: 12.Giro, eben das was er kann. Die Vuelta dann eigentlich eine Enttäuschung, aber immerhin noch eine Etappe gewonnen. Am schweren Ziegenpfad gegen De Gendt der Stärkere, damit auch die Vuelta gerettet. Gewinnt ja sonst fast nie was. Gute Saison damit. Ital. Zeitfahrmeister im Übrigen auch?!
Chicchi: 4 kleine Siege, für ihn damit eine gute Saison.
Ciolek: Stagniert, bzw. wird eher schwächer. Weiß wohl selbst nicht so recht was er nun kann. Sprinten jedenfalls nicht, Hügeln eigentlich besser. In Kanada wieder recht weit vorne.
De Weert: Dieses Jahr keine gute GT dabei.
Devenyns: Nord-Helfer, sonst mal als Flüchtling unterwegs. Hat aber schon bessere Jahre gehabt.
Fenn: Hat mich ja fast ein halbes Jahr hier geprägt, obwohl ja eine Woche auch gereicht hätte. 2 Mallorca-Siege ziemlich aus dem Nichts, dann sporadisch ein paar Ergebnisse, u.a. in Peking mal 2. Nicht immer mit Freiheiten, ähnliches Programm wie Chicchi gefahren und häufig durfte der dann auch die Nr.1 im Team sein. Schon nicht ganz uninteressant der gute Andrew.
Kwiatkowski: Highlight sicher Platz 2 in Polen, da über die ganze Woche stets vorne dabei. Fällt sonst als guter Prologer/Zeitfahrer auf, Hügel kann er auch, Jg.90. Passt.
Pineau: Fällt hier kaum auf, damit ein schlechtes Zeichen.
Stybar: Recht viele Punkte?! Aha, Polen-Etappe und 2.Dünkirchen. Wohl ein endschneller mit Hügelqualitäten.
Trentin: Nicht Guido, der hat wohl schon vor Jahren aufgehört. Matteo heißt er. Sprinttalent, ist mir bei meinen ital. Jungsprintern schon mal ins Auge gefallen. Nicht so vielversprechend dieses Jahr. 2. mal in der Algarve. Reicht nicht für meine Umfrage.
Van Keirsbulck: Unklar was er nun genau kann. Jg.91 und schon zwei ganze Jahre als Profi jetzt gefahren. Immer mal gute Ergebnisse, wohl so für belgische Klassiker nicht unbegabt, auch keine Zeitfahr-Wurst.
P.Velits: Keine gute Saison, zumindest was das GK angeht. Bei der Tour in den Zeitfahren gut dabei, auch 3. bei einer Hügelankunft, in den Bergen aber schwach. Zog sich auch so durch die Saison bei den anderen Rundfahrten. Oman gewonnen, das rettet ihm die Saison punktemäßig, aber nicht sportlich…
Fazit: Gute Saison im Jahr 1 nach der Fusion. Boonen überragend reißt vieles heraus, dann kann auch kompensiert werden, wenn der eine oder andere unter den Erwartungen bleibt. Dazu konnte die 2. und 3.Garde mit kleinen Siegen die Siegbilanz noch aufbessern. Schwach hingegen die GT’s. Im GK höchstens noch die Cataldo-Platzierung erwähnenswert. Nur eine Etappe ja auch nicht gerade gut. Man konnte da keine Podest-Platzierungen erwarten, aber Leipheimer und Velits hätten da schon was vernünftiges einfahren sollen. De Weert auch ein Top-15-Fahrer. Note 8 trotzdem.
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30. Oktober 2012 um 12:40 Uhr #735375Orica KV!
31 Siege, viele, aber so was in der Art konnte auch erwartet werden. Ueberraschend eher von wem die Siege kamen. Die Kwalität auch ok. Down Under, dann MSR, Catalunya (speziell natürlich), 1 Giro Etappe, verschiedenes WT Gemüse, halt die Zeitfahrer auch, 1 Vuelta Etappe.
Eigentlich wurden mehr GT ETappen erwartet, weniger MSR und Albasini… schlussendlich nciht die erwartete Saison, aber doch keine schlechte, halt einfach anders.Top 5
1 Gerrans: Seine beste Saison bisher, klar. Down Under sicher nicht überraschend, MSR dann schon eher. TdF war dann eigentlich enttäuschend, danach kam er nochmal, 2. Bästeli und Sieg in Québec. Gute Saison natürlich, mit MSR war die Saison für die Aussies ja schon gut.
2. Albasini: Schafft den Sprung auch, wie Gerrans, erfüllt also die Erwartungen, übertrifft sie eher sogar noch. Catalunya 2 Etappen und GK, GK natürlich glücklich, die 2 Etappen nimmt man ihm aber nicht weg. Flèche 2., scheint ihm einfach zu liegen. TdS Etappen noch dazu, passt alles. TdF dann auch eher für nichts, immerhin 5. bei einer Rampe am Anfang. Danach aber auch nichts mehr wirklich, WM war er noch ok, 17. aber sonst wirklich nichts mehr. Trotzdem der 2 grosse Pluspunkt. Die 2 alleine reichen eigentlich schon um eine gute Saison zu haben.
3 Goss. Die grosse Enttäuschung Vom Kampf mit Greipel um Platz 2 der Sprinter zu…. Farrar II? Der fing ja auch so an, zuerst nur noch 2. Plätze, unterdessen nicht mal mehr das… mal sehen wie es nächstes Jahr läuft, aber 12 war für Goss ein Reinfall. 1 Sieg, Giroetappe, sonst… nichts. Symptomatisch für seine Saison die Türkei: 4x 2. hinter Bos, Greipel, Renshaw und Modolo. TdF auch Platzierungen, aber richtig stark sah er irgendwie trotzdem nie aus. Erste Saison als klarer Leader und Challenger Cavs: Katastrophe. DIE Enttäuschund des Jahres bei Orica sicher, im ganzen Peloton evtl auch. Gibt da zwar wohl einige
4 Durbridge: Sarthe und Poitou Charentes GK dank ZF Siegen, dazu noch Dauphinéprologsieg, 5. Eneco. 3 ZF/Prologsiege insgesamt, plus Duo Normand mit Tuft. Jahrgang 91, also alles sehr gut natürlich. Scheint aber bei langen ZF noch nciht ganz mithalten zu können, aber eben, Jahrgang 91. Gute Saison, mal sehen wie’s weitergeht. Längere ZF und ob er mal ein GK Kandidat werden kann, GTs natürlich.
5. Clarke: Zeigt dass er was kann, Vueltaetappe und Bergtrikot noch dazu, vorher aber eher wenig. Herbst lief besser, ab Burgos war er da. Kann sich noch zum 3. starken Mann hinter Gerrans/Albasini entwickeln, endschnell und relativ bergfest.
Rest;
Beppu, bleibt der 2. beste Japaner, Arashiro 100x besser. Und eigentlich kein WT Mann dieser Beppu, aber war bekannt.Cooke: Bleibt auch in Australien der neue Cooke, einfach ein Helfer
Davis: Für den KV unterdessen nur noch ein Rätsel der. WM 6., wieder mal stark, Vuelta auch ganz ok, vorher ab und zu Platzierungen. Klar, die Entwicklung hügelstark (war er zwar immer) weniger schnell war voraussehbar, aber der macht irgendwie noch was ganz anderes. Mist, ok, stark, mist, mist, ok… So, keine schlechte Saison, zeigt eben zwischendurch plötzlich wieder was, aber eine gute auch nciht, 0 Siege bleiben 0 Siege.
Hepburn: Nichts gezeigt, kaum Einsätze. 91, hat noch Zeit.
Howard: 89 Sprint mit Hügelkwalitäten wohl, dachte der KV könne sich evtl als nr 2 etablieren. Njet. 1 Sieg, Britain, sonst sehr sehr sehr wenig.
Impey: 2 Siege, Slowenienetappe und Pais Vasco, passt also.
Keukeleire: Zeigt etwas Nordpotential, sollte aber doch eigentlich besser als nur Potential sein? Ok, Norden aber, aber nichts mehr.
Kruopis: 4 Siege, keine wichtigen, trotzdem damit Sprinter nr 2 fast. Oder Impey, falls man den als Sprinter klassieren will. Eher Mistprogramm für ihn, da aber was gezeigt. Polensieg sogar WT natürlich. Ueberraschend gute Saison findet der KV, mit dem rechnete er nicht wirklich.
Langeveld: Nordleader, enttäuschend. Keukeleire war besser
Cameron Meyer: 10. Tirreno, 11 California, immerhin, Tirreno war ja schwer dieses Jahr, kleine Schritte richtung GK Mann, aber schon kleine. Vuelta dann enttäuschend.
Travis Meyer: Nichts. Unterdessen muss wohl der ältere Bruder als der bessere zählen… dabei kriegte Travis 11 für Down Under mehr Sterne als Cameron, der nur von einem wahren Kenner berücksichtigt wurde. Sieht sehr nach nichts aus im Moment Travis.
O’Grady: Nordhelfer ohne Leader, dazu wohl Capitaine de Route, keine Erwartungen was Resultate angeht, also alles in Ordnung
Teklehaimanot: Nichts. Viel nicht erwartet, aber eine etwas bessere Vuelta hätte es sein dürfen. So halt wirklich nur Exotenattraktion. Nicht viel gefahren, aber dann gleich WT meistens… evlt ihn mal bei kleineren Sachen fahren lassen?
Tuft: 2 Einzelzeitfahren und Duo Normand mit Durbridge gewonnen, Eneco im GK 7. Nach dem Abstieg nach Kanada 11 kam er 12 eigentlich stärker zurück als der KV erwartet hätte. Gute Saison für ihn, aber auch nichts ausserordentliches.
Vaitkus: Gar nichts mehr. DAvis unterdessen vor ihm, waren vor der Saison wohl so ähnlich.. .beides ?. Norden nichts, Sprint mal 3. Giro, sonst auch nichts.
Weening: Der „GK Mann“ 11. Dauphiné, sonst katastrphal. Natürlich mehr ein schwächerer Gerrans-Albasini ohne viel Luft nach oben, aber das war auch aus dieser Sicht nichts dieses Jahr.
Note 8 Erste Saison ist natürlich nicht einfach, haben sie im Prinzip besser gemeistert als ihre Vorgänger Radioshack, Sky, Leopolds und so, darum +1, rein von der Leistung her 7 passender. Gerrans Albasini 9, Goss dafür unterirdisch, und er sollte wohl eigentlich der Garant für eine gute erste Saison sein. Als WT Team aber natürlich limitiert, wusste man, hat sich bestätigt, fehlt einfach an Bergstärke. Dieses Jahr gut abgedeckt. Hier riskiert aber die 2. Saison schlechter als die erste zu werden.
Leitplanke
30. Oktober 2012 um 16:28 Uhr #735376Rabobank
23 Siege, Rang 10 nach CQ. Viel bescheuerte als die Niederländer kann man seine GKler eigentlich nicht allokieren, vor allem wenn sich dann bei ihrem Hauptereignis alle hinlegen …. mal sehen ob das im nächsten Jahr als White-Label besser wird, fürchte aber wieder „Alles auf Tour“ um PR für neue Sponsoren zu kriegen.
Top 5:
1. LL Sanchez: gute Saison mit 7 Siegen, darunter San Sebastián, Tour-Etappe, PN-Etappe, 2x Romandie-Etappe dabei, also durchwegs gute bis sehr gute Qualität. Stark auch der Auftritt im zweiten Tour-Crono. Dagegen ist er in den GKs nicht mehr so weit vorne, auch in den kürzeren Rundfahrten. Dass er bei den GTs den Etappenjäger gibt aber sinnvoll, bei als Platz 10 mit ach und krach ist bei ihm wohl das Optimum erreicht.
2. Boom: überraschend, viele Punkte halt aus dem Eneco-GK, auf höherwertigem Niveau ist Platz 6 PR und Platz 5 an der WM respektabel. Ob bei den ganz großen Pavé-Rennen noch ein absoluter Sieganwärter wird, wage ich zu bezweifeln, so eine GP E3 oder Het-Nieuwsblad-Sieg ist aber schon mal drin. 2 Siege in 2012.
3. Gesink: der erste GK-Líder kam ja von einer schweren Verletzung zurück, die Ardennen noch unauffällig. Danach ein starker Auftritt in Kalifornien mit GK, Bergetappe und starkem ZF. Man dachte er startet zur Tour hin jetzt richtig durch, die TdS (4.) aber dann an der ersten Bergetappe enttäuschend, dafür nochmals ein gutes Crono. Tour dann Sturz und später raus, wird vermutlich schon stark beeinträchtigt gewesen sein. Der Aufbau zur Vuelta hin vernünftig, aber der 6. Platz mit viel Abstand nach vorne – schlussendlich halt ein Niveau, dass er schon so 2008 hatte. Im Spätherbst im Gegensatz zu früheren Jahren wenig. Insgesamt etwas enttäuschend, die Frage bleibt wie stark die schwere Verletzung von 2011 ihn noch beeinträchtigt hat.
4. Mollema: komische Saison, eigentlich gut los als 3. im Baskenland und ordentlichen Ardennen (Top10 jeweils), dann aber schon eine maue TdS. An der Tour auch hingelegt, wohl Wirkung da, fährt noch eine Weile chancenlos mit und dann raus. Vuelta dann im Gegensatz zum letzten Jahr schwach (28.), wobei auch hier anfangs noch gute Resultate da sind, dann aber weg. Schlussendlich noch Top10 Lombardia, aber summa summarum ein eindeutiger Rückschritt der Nummer 2 für die GKs.
5. Renshaw: der Sprung vom Cav-Sidekick zum Siegsprinter gelingt nicht wirklich, nur eine Truthahnetappe ist zu wenig. Bei großen Rennen reichts für ganz vorne nicht, erwähnenswert noch 2ter Paris-Brüssel und 3ter eine Giroetappe. Da er sich regelmäßig in den Top5 klassiert ist die CQ-Ausbeute ordentlich, aber zumindest die ein- oder andere Ster-ZLM-Etappe hätts schon sein dürfen, schlussendlich sogar müssen.
Weitere interessante Fahrer:
Barredo: Blutpass und Out, davor noch 3ter Belgienrundfahrt. Bei Quickstep irgendwie noch besser.
Bos: der böse Theo mit immerhin 7 Siegen, jetzt nicht die ganz großen Sachen, aber immerhin halbwegs solide auch dabei (Dwaar door Drenthe, Eneco-Etappe, Van Steenbergen). Bessere Ausbeute als Renshaw.
Breschel: eine Burgos-Etappe, 3ter Gent-Wevelgem die Highlights, 9ter Ronde …. nicht ganz schlecht, aber für einen einstmals kommenden Sieg-Anwärter auf den Pavés auch nicht ganz gut.
Browne: die anderen beiden Sprinter haben ihm den Rang abgelaufen, nur noch Anfahrer unterdessen.
Celement: ordentliche cronos bringt er nach wie vor hin und wieder, aber schon wesentlich besser
Garate: fährt auch noch mit, ordentliche Fluchten kriegt er nicht mehr hin. GK ist ja schon lang vorbei.
Kelderman: die neue GK-Hoffnung, 91er, mit einer sehr starken Dauphine als 8ter, dazu noch Top10 in Kalifornien, Dänemark und Andalusien. Crono scheint er auch zu können. Sehr gut!
Kruijswijk: die 10er/11er Entdeckung als dritter GKler enttäuschend. An der Tour auch hingelegt, immerhin als 33ter durchgekämpft, davor schien die Form halbwegs zu passen, 8. TdS. Danach nur noch kleineres Zeug gefahren, kein Sieg, Ardennen auch nichts. Auch hier ein Rückschritt, kommt aber auch davon wenn man alle GKler zur Tour schickt.
Martens: schöne Burgos-Etappe an den Römerbädern. Sonst aber wenig, warum nicht öfter so was?
Matthews: 2 Siege, Almeria das Highlight. An die ganz großen Rennen hat man sich wohl noch nicht rangetraut, deutlich weniger CQ-Punkte als im Vorjahr, aber erst ein 90er.
Niermann: letzte Saison, solider Helfer noch aber mittlerweile gar keine eigenen Resultate mehr.
Olivier: 92er, als Stagiaire von unten nachgerückt, 4ter Ain und 8ter Avenir, weiteres Rundfahrt-Talent offenbar.
Slagter: wackerer Giro als 30., hier natürlich noch keine Líder. Dazu noch 5ter Quebec, 6ter Oman. Noch einiges Potential da.
ten Dam: 8. Vuelta, dazu 28. an der Tour und hat sich da auch mal gezeigt. Gute Saison, schlussendlich zweitbester GKler dieses Jahr. Auch ihn könnte man z.B. mal am Giro leadern lassen ….
Wynants: eines seiner besten Jahre, 10. PR, die Punkte aber dann auch vom GK Circuit Franco-Belge. Naja ….
Fazit: die einigermaßen versöhnliche Vuelta und die Siege von Sanchez retten die Saison einigermaßen. Man sollte aber die GKler wieder besser aufteilen, so halt am Giro quasi ein Totalausfall, und wenns dann an der Tour blöd läuft steht man schon mal schlecht da. Als Quasi-Heimteam mit diesem Kader kann man in den Ardennen auch mal mehr bringen. Mal sehen ob sie einen Sponsor finden. In Anbetracht der Erwartungen nicht mehr als 5,5 Punkte.
31. Oktober 2012 um 18:51 Uhr #735377Ich mach Radioshack.
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2. November 2012 um 16:15 Uhr #735378Radioshack
Platz 5 – 15 Siege
Platz 5 hätte ich jetzt nicht gedacht, aber sie haben halt relativ viele passable Fahrer die auch ihre 500 Punkte machen. Die Qualität der Siege nicht so toll, 2 GT-Etappen, sonst ein paar Etappen und Rundfahrten, aber dazu bei den Fahrern dann mehr. Dafür dass die 3 Topstars alle ihre Sorgen hatten eigentlich noch eine recht gute Saison. Die Breite hat ihre Leistung gebracht, die Spitze hat sich entweder hingelegt oder dann sonstige Problemchen bekomen…
Top-5:
Cancellara: Pech-Saison und/oder mentaler Schaden. Das sollen hier die Experten beurteilen. Kann jeder seine Meinung zu haben. Die Form im Frühjahr schien sehr gut, Strade Bianchi gewonnen, bei MSR sehr stark (und auch dämlich), dann in Flandern der Sturz. Wäre sehr spannend gewesen, Boonen und Cancellara in Topform, das hatte es in den Jahren zuvor nicht gegeben. Leider blieb das Duell aus. Zur Tour dann wieder in guter Form zurück, Prologsieg und ein paar Tage Gelb. Dann der Sturz bei Olympia und keine Chance dadurch im ZF. Sehr unglückliche Saison, hat schon einiges draufgehabt.
Nizzolo: Die Nr.2 nach Punkten?! Wer das vor der Saison behauptet hätte, wäre hier auch verspottet worden. Sehr gute Saison, auch wenn die Entwicklung in eine andere Richtung geht. Endschnell immer noch, aber auch sehr hügelfest. Dürfte da ein interessanter Fahrer für die nächsten Jahre sein. Tour de Wallonie gewonnen, dazu eine Eneco-Etappe (da wohl sogar im flachen Sprint), aber dort eben auch 11. in Geraardsbergen. 3. in Hamburg spricht auch für diese Entwicklung, auch dort ja die hügelfesten Sprinter oftmals spritziger noch als die reinen Sprinter.
Fuglsang: Der verschmähte. Luxemburg und Österreich gewonnen, damit schon zwei der größeren Erfolge für das Team geholt. WT-Rennen hat man ihn dann aus unverständlichen Gründen nicht mehr fahren lassen. Gute Saison unter den Umständen, die TdS hätte allerdings besser sein dürfen.
Horner: Für einen 40-jährigen (ist jetzt vor kurzem schon 41 geworden) natürlich eine sensationelle Saison. Aber bei Horner gelten ja nach KV andere Altersregeln. Scheint was an der These dran zu sein. 2.Tirreno war stark, danach nicht ganz das 11er-Niveau gehabt, aber ist ja Jammern auf hohem Niveau. 13. bei der Tour, auch als Helfer z.T. unterwegs. Passt auch noch. Bei den US-Rennen nicht so weit vorne, aber die sind mir eh immer etwas dubios.
Bennati: Naja, ist halt irgendwie nicht mehr wirklich ein Sprinter. Bei der schwach besetzten Vuelta hats dann sogar noch mal gereicht. Der einzige Saisonsieg. Damit doch klar zu wenig. 2.beim Tirreno-Zeitfahren? Ist mir da gar nicht so aufgefallen. Glückstreffer?
Rest:
Bakelants: Ordentliche Saison, das was er eben kann. Solide Rundfahrten, gerne in der Flucht. Sollte sich irgendwann auch mal mit einem Sieg belohnen.
Gallopin: Sehr gutes Jahr, 3.Oman, 6.Bayern, Dauphiné gut dabei, eine überragende 1.Tourwoche, dann krank raus. Aber hat ja hier sein großes Potential mehr als angedeutet. Kann irgendwie fast alles außer Zeitfahren. Endschnell, Hügeln, Berge, in Flandern auch in der ersten großen Gruppe dabei. Im Herbst bei den Kanada-Rennen noch 10. und 11. In welche Richtung geht das nun bei ihm? Würde meinen so Klassiker wäre nicht verkehrt.
Gerdemann: Fällt kaum noch auf, 5. in Polen und mal aus ner Vuelta-Flucht. 2. bei den Meisterschaften, aber insgesamt sehr durchwachsen.
Hermans: Ein Rückschritt, kaum Resultate.
Klöden: Kam nicht aus den Startlöchern irgendwie. 11 ja im Frühjahr sehr erfolgreich, bei der Tour dann allmählich im OK-Modus. Hätte für das was er eben am liebsten ist (Helfer) ja auch gereicht. Gab halt bloß keinen Kapitän. Denke so langsam muss er dem Alter auch Tribut zollen.
Machado: Enttäuschend. Gutes Frühjahr sogar noch, Down Under, Algarve, Castilla y Leon gut dabei, dann viel Durchschnitt bei den Rundfahrten. Jetzt nie unterirdisch, aber eben auch kein Fortschritt den man ja bei ihm erwarten sollte. Die Vuelta dafür aber dann unterirdisch. Hätte nach der Saison der Höhepunkt sein müssen und wäre auch seine Chance gewesen. Dann wird er 40. …
Monfort: Sehr solide, das gebracht was er kann. 16. bei Tour und Vuelta. Im Frühjahr PN und das CI in den Top-10 beendet.
Rast: Im Norden unverhofft zum Kapitän geworden. 11.Flandern, 13.Roubaix ist OK. Viel mehr wohl nicht drin für ihn. Sonst ein guter Helfer.
Rohregger: Stagniert auf mäßigem Niveau.
A.Schleck: Blamable Saison, nicht wegen dem Sturz dann bei der Dauphiné. Auch in den Ardennen dieses Mal nicht und vor seinem Sturz ja auch ein peinlicher Auftritt bei der Dauphiné.
F.Schleck: Auch nicht in die Gänge gekommen, in den Ardennen zwar vor seinem Bruder, aber auch weit weg von der Musik. Dann ein plötzlicher Giro-Start, war nicht mal so schlecht unterwegs, aber es war kalt und regnerisch… 2.TdS, nach Verbier sah das lange sehr stark aus, aber lag dann doch eher an der sich belauernden Konkurrenz. Die Geschichte bei der Tour ist ja dann bekannt.
Sergent: Hat relativ viele Punkte, ah ja 3. im Abschluss-ZF beim Giro. Zuvor ein Spezialist für 3 Tage (De Panne und Westflandern). Da gibt’s halt kurze ZF und die kann er gut. OK, hab ich ihn durschaut.
Voigt: Bringt sich immer wieder in erstaunliche Form, dann in den USA auch noch mit einem Sieg belohnt. 3’ Vorsprung, wohl eines seiner Kampf-Solos. Bei der Tour mit starken Fluchten wie eh und je. Beeindruckend wie er da alleine wieder an die Voeckler-Gruppe ranfuhr als niemand mehr wusste wo er überhaupt steckt.
Zaugg: Nach Lombardia steigen natürlich auch die Erwartungen, die konnte er nicht erfüllen. Sogar noch schwächer als sonst. Beim Giro keine Rolle gespielt, in Österreich auch nicht, dafür dann wieder in der Lombardei. Dieses Mal Platz 8. Trotzdem zu wenig natürlich insgesamt.
Zubeldia: Platz 6 bei der Tour, stärker als im Vorjahr, aber man sollte es auch nicht überbewerten. Fast 16’ Rückstand auf Wiggins und eher so ein „best of the rest“. Aber eben seine Leistungen gebracht. Solide wie meistens. Galt auch für Rennen außerhalb der Tour. Gute Saison also.
Fazit: Gefloppte Kapitäne, die Basis schon größtenteils OK oder sogar gut. Halt alles keine großen Siegfahrer, sondern Helfer-Typen…
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
4. November 2012 um 17:44 Uhr #735379Macht der KV halt Sky… die sind ja wohl dran, oder?
Top 5? Hier machen wir Top 6
Nr 2 CQ: Bradley Wiggins: 4 Rundfahrten, Olympia ZF. Sonst wenig unterwegs, aber da wo er am STart war, war er zum Siegen da, und machte das auch.
Nr 6 CQ; EBH: Ueberraschend so weit vorne. Saison war schlussendlich ja für ihn kein wirklicher ERfolg findet der KV. Klassikerleader, oder zumindest Co-Leader von MSR bis Roubaix, war gar nichts. Dann Dauphiné, TdF hauptsächlich als Helfer, nicht mal wirklich Edel… Helfer, mit Freiheiten, ok. SEhr stark unterwegs auch am Berg, wie schon 11 an der Dauphiné. Entwicklung Richtung GK Mann wäre nicht auszuschliessen. Etappe gab’s keine, obwohl Wichsi sich sogar 2 Mal für ihn „opfern“ wollte, ein paar 100 Meter Tempo. Oder nur einmal? Dazu Sagan noch zu stark anfangs mal. Danach, Plouaysieg, 2. Valkenburg. Gibt nr 6 CQ… aber nur 5 Siege, nur 3 WT, Tirreno+ Dauphinéetappen und Plouay, dazu halt noch die norwegische Meisterschaft und eine Etappe der Tour of Norway… nicht viel das alles. Rundfahrtsieg gab’s einen, Tour of Norway. Viel platziert dann, ja, aber… eigentlich eher zu wenig. Vorallem weil er da wo er Leader war schlussendlich versagt hat. MSR, PR. Sonst ist er natürlich schon oft entschuldigt. Wichsi nr 1 ok, und eben 12 dann noch Cav der bei den flächeren Dingern mal Leader ist. Schwer so Siege zu sammeln. Aber irgendwie hätte es doch ETWAS mehr sein dürfen. Wie er damit nr 6 wird… rätselhaft übrigens
Nr 11: Froome: Bis Dauphiné unsichtbar, dort eigentlich auch, musste ja gar nie was machen irgendwie, dort locker Platz 4 mitgenommen, Tour sehr stark, 2. Aber dafür keine Eier gezeigt. Gewonnen hätte er nicht, dafür Wichsi im ZF zu stark, aber wenn er nach La Toussuire und Peyragudes halt mal für sich gefahren wäre hätte er eine Etappe mehr und wäre klarer 2. geworden. Dafür wohl 2013 nicht Leader im Skytourteam. Mmh, recht clever eigentlich der Froome. Danach noch Vuelta, da war er aber klar schwächer als die Top 3, schlussendlich 4. sah aber gerade gegen Ende alles andere als überzeugend aus. Trotzdem gut natürlich, 11 bestätigt, jetzt gehört er zu den Stars.
Nr 16: Uran: Auch seine Breakoutseason. Giro hat er gezeigt dass er’s kann, TdF 11 liess ja doch einige Fragen offen, Einbruch am Ende nachdem er weiss getragen hatte. Giro zwischendurch mit Schwächen, aber gut rübergebracht, kann ein GT Sieganwärter werden wenn er sich so weiterenwickelt. Vuelta als Helfer etwas enttäuschend dann. Klassiker: ARdennen, die ihm auch liegen sollten eher enttäuschend, der KV hielt ihn für einen brandgefährlichen Aussenseiter. Im Herbst war er dann da. Zuerst 2. Olympia, dann Piemontesieger und 3. Lombardia.
Nr 18: Cavendish: 15 Siege, nr 3 2012. 3 TdF Etappen, 3 Giroetappen die wichtigsten. Dann noch eine Tirrenoetappe in der WT und Kuurne Brüssel Kuurne. Der Rest eher Shit races, eigentlich 12 überraschend viele Shitraces gewonnen, weil sonst gewinnt er ja wirklich gerne wichtiges Zeugs. TdF klar unter Wichsi gelitten, Giro Pech dass es nicht rot gab. Enttäuscht hat er aber bei MSR, peinlich früh weg, die Form schien zu stimmen, Gent ein anderes erklärtes Ziel auch nichts. Olympia dann ok, war nicht haltbar das Ding für die Briten. Nach CQ Punkten die schlechteste Saison seit 08, war es wohl auch, trotz der Shitracessiege. Aber natürlich immer noch eine gute Saison, 6 GT Etappen, wer ausser Cav schafft das? Für ihn eher wenige fast, jeder andere wäre Fahrer des Jahres Kandidat
Nr 19 und nr 6 im Team: Henao: Giro, 9. 2 Plätze und MInuten hinter Uran… Beide hatten ihre schwachen Tage, dann war Uran vorne, Henao schien teilweise sogar stärker, Stelvio z.B., musste dann aber warten. Vuelta war er dann eigentlich klar stärker als Uran, immerhin noch 14. Aber auch reiner Helfer für Froome, Vergeudung… die Form der 2 kann nicht so schlecht gewesen sein. Henao dazwischen noch in Polen 3. und Burgos 2. Klassiker: Ardennen ok, wohl langfristig weniger gute Aussichten als Uran, der ist einfach endschneller wohl. Zwar nicht sicher, Uran ist es, wie’s mit Henao aussieht weiss der KV nicht so richtig… Herbst auch gut, Piemonte, Lombardia gut dabei. Für seine erste Saison in Europa sehr sehr stark. Wie Henao ein möglicher zukünftiger GT Sieganwärter.
Also, 6 Fahrer in den Top 20 nach CQ und dürfte schon passen, auch wenn EBH als nr 6 etwas gar gut wegkommt… der KV sähe ihn als nr 6 im Team eigentlich.
Rest alphabetisch:
Appollonio: Verlorene Saison. 0 Siege, aber auch wenige Möglichkeiten. Keine GT, Vuelta wo was frei gewesen wäre dann Swift… auch logisch, Appollonio weg war schon klar da. Vorher wenn er mal leadern durfte immerhin platziert, wenn auch 3x von Napolitano geschlagen, Wallonie… peinlich fast. Keine gute Saison, aber kein Reinfall… noch jung und halt keine Freiheiten meistens.
Dowsett: Britischer ZF Meister. Waren aber nur Würste am Start… Sonst halt Helfer und in ZFs gut.
Eisel: Der Cav-mann. 3. Harelbeke für sich, sonst nichts…
Flecha: Kein Sieg, 4. Roubaix, 3. Het Volk. Reicht wie immer nicht ganz. Vuelta offensiv, Giro auch ganz gut aber nicht offensiv in Erinnerung. Ok Saison.
Hayman: 8. Roubaix.
Kennaugh: Enttäuschendes 2012. Oder ist das auch ein Bahnfahrer? Mal checken. 11 jedenfalls gut unterwegs, 3. Route du Sud, 5. Polen. 2012 Giro dabei, nichts, aufgegeben danach nichts mehr. Ok, Dänemark dabei… OK, Bahnmensch. Alles ok dann, gute Saison
Knees: Jajas Liebling (Laurent). TdF Bergleistungen fand der skandalös. Eigentlich ja nicht, Knees kommt doch einigermassen rüber, durfte ja früher bei Milram auch supeb GKlen. Aber offenbar ein Wichsiliebling, sozusagen sein Pampersmann (meinte wohl Briteurosportmal), hält ihn aus dem Wind und alles. Dann als 1. Stufe der Bergrakete sehr verlässlich. Sehr gute Saison also.
Lövkvist: 12=Ende der Hoffnung. Er ist ganz klar kein Star. Ja, keine Freiheiten, aber andere haben sich die halt erfahren, Uran-Henao. Er nicht. TdS wohl sowas wie Leader, 17. reicht einfach nicht.
Nordhaug: Das Gegenteil von Lövkvist. Vor der Saison, nie gehört. Hing schon 2 Jahre bei Sky rum. Im ersten Jahr vorletzter bei Lombardia, 33. hehe, 11 14. und 11. bei Murcia und Crit Int. 12 dann wirklich fast aus dem Nichts: 4. Crit, 6. Pais Vasco, 20. LBL (ok ok, nicht so toll und auch im ersten Jahr war der da ok, 28. Fleche) und GP de Montréal Sieger. Keine GT, was schade ist, wäre interessant zu sehen was er da kann. Eher ein Kurzbergmann oder geht’s auch länger?
Pate: Schon bei HTC einfach früüüher Tempomacher, hier noch mehr, reinster Helfer. Ist er natürlich auch, aber etwas mehr REsultate könnte er bringen. Wenn er dürfte. Als Flüchtling ja nicht vollkommen unbegabt.
Porte: Der KV hat sich geirrt. DAchte als Helfer sei er nie wirklich was, eben, STarpotential, als Leader gut, Helfer weniger. Bah, guter Helfer.. sehr guter. Nicht ganz so gut wie Rogers, aber gut. Algarve gewonnen, Romandie 4. Dauphiné 9. TdF 34, dann noch die vuelta, da 68. Passt die Vuelta. Gute Saison türlich
Rogers: Sensationelle Saison. Nr 22 CQ auch. Romandie, Dauphiné 5. und 2. (!!!!!!!!!!!) Vorher 4. Australien, 3. Crit Int, 21. Pais Vasco, zwischen Romandie und Dauphiné Bayern gewonnen, dann 23. TdF. Als Leader hätte es mehr werden können, viel mehr. Belles Filles noch 14. (Porte 13.) danach dachte man wohl übertreiben sei nicht gut und die 2, oder einer der 2 jeweils hat rausgenommen.
Rowe: Jahrgang 90, Etappe in Britain. Muss das sein?
STannard: Britmeister. Mmh, sonst nichts, der KV meinte der habe sich sonst mal gezeigt… egal
Sutton: Mittelmässiger Sprinter der natürlich hier 0 FReiheiten hatte. Logisch, normal.
Swift: Könnte was werden, wenige Freiheiten, Vuelta von Degenkolb zersägt. Dafür 2 Polensiege. Ohne Cav wird’s besser. Hügelstark ist er aber auch, wusste der KV gar nicht.
Siutsou: Gute Saison. Einfach weil er’s ins Tourteam geschafft hat, das heisst bei Sky ja schon was. Danach nichts mehr gefahren, hoffe der ist ok. Bayern 5. ganz gut.
Thomas: Halt eine etwas verlorene Strassensaison, Bahn halt, wie Kennaugh. Trotzdem Romandieprolog und 2. am Giroprolog. Und 2. im Abschlusszf. Im Norden nichts, aber ok, Olympia halt. Mal sehen in welche Richtung es jetzt geht… Norden wohl erst? GK ist ja kein Platz da, obwohl er wie EBH durchaus wohl das Talent hätte um in die Richtung zu gehen.
Zandio: Irgendwie enttäuschend… Vuelta, aber gar nichts. Aber ok, auch langsam alt. Und hier halt einfach Helfer. War er zwar bei Caisse auch, zeigte aber irgendwie mehr. Hier… etwas überflüssig unterdessen,
Fazit: TEam das Jahres, ganz klar. 6 unter den besten 20 CQ, 7 unter den besten 22. 4 der 10 wichtigsten Rundfahrten gewonnen. Klassiker fehlt was, sowohl Norden als auch ARdennen, aber kann ja auch noch kommen. Dazu dieses Jahr dank Cav auch noch Sprintsiege. Und waren wirklich fast überall dabei. Die 10 wichtigsten Rundfahrten:
PN: Sieg
TA: VERSAGT: (Hayman 46)
Cat: 5. Uran
PV: 6. Nordhaug
Romandie: SIEG
Giro: 7+9 Uran+Henao
Dauphiné 1+2+4 (Wichsi-Rogers-Froome
TdS: VERSAGT (Lövkvist 17.)
TdF SIEG
Vuelta 4.Klassiker etwas weniger, aber da waren sie auch oft.
Leitplanke
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