Home › Foren › Tour de France › Tour-Rückblick
- Dieses Thema hat 25 Antworten sowie 10 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 18 Jahren, 6 Monaten von
chinaboy aktualisiert.
-
AutorBeiträge
-
23. Juli 2006 um 16:28 Uhr #567262
Wie nach jeder GT rundet der Rückblick die Rundfahrt fast schon traditionell ab!
Zunächst einmal nachträglich zum Parcours:
Zwei lange EZF und kein MZF sind, das hat mir gefallen und so sollte man es immer machen. Die Flachetappen wie immer lange langweilig. Insgesamt sehr viele Ausreißersiege, da die Sprinterteams auch zerbröckelt sind, bzw. die Sprinter weg waren oder schon zufrieden waren. Die Pyrenäen mittelmäßig. Von der Pla de Beret-Etappe hätte man sich mehr erwarten dürfen, ich fand sie aber OK. Die Alpen dann natürlich brilliant, ABER am meisten lag das an den Fahrern und an den Taktiken der Teams! Daher will ich den Parcours nicht zu sehr loben. Kriegt halt in diesem Jahr 8 Punkte. Kommt damit für einen Tour-Parcours schon recht gut weg!Die Punkte gemessen an den eigenen Möglichkeiten und Erwartungen!
Nun die Teams:
Discovery: Man braucht nicht lange drumrumzuden, sie waren eine einzige Enttäuschung! Azevedo, Popovych, Savoldelli , Rubiera, Hincapie. Allesamt im ZF und insbesondere am Berg miserabel! Azevedo hat sich noch in die Top-20 geschmuggelt und war auch noch mit Abstand der beste, aber das kann nicht der Maßstab für Discovery sein. Der Sieg von Popovych mag ein Teilerfolg sein, aber überbewerten möchte ich das nicht. Rubiera und Savoldelli können immerhin noch sagen, wir haben einen guten Giro gefahren. Alle anderen sollen sich mal ne gute Ausrede suchen! 3 Punkte
CSC: Starke Tour trotz des Schocks zu Beginn! Haben sehr verhalten angefangen, aber dann dank Voigts Befreiungsschlag in der letzten Woche aufgetrumpft. Sastre war der stärkste am Berg, hat aber im ZF das Podium verspielt. Schlecks Sieg in Alpe bleibt natürlich ein Highlight, zumal man in dieser Etappe wieder einmal sehen konnte, was eine gute Taktik ausmacht! Vandevelde hat auch eine starke Tour gefahren und Lombardi fehlte der kongeniale Partner zum Beschützen. 8,5 Punkte
TMO: Dito zu CSC! Haben mit ihren 7 Fahrern auch sehr viel erreicht. Podium für Klöden, Sieg in der Mannschaftswertung und drei Etappensiege. Im Nachhinein war natürlich mehr drin, da man durch simple Nachführarbeit hätte die Tour gewinnen können, aber gerade im Fall Landis möchte ich die sportliche Führung in Schutz nehmen. Erwähnenswert auch, dass alle sieben wirklich wertvoll waren. Jeder hatte zwar auch schwächere Tage, aber genau dann waren plötzlich andere zur Stelle. Eine hohe mannschaftliche Geschlossenheit, die auch maßgeblich das Podium gebracht hat. Klöden hätte ohne Guerini/Mazzoleni/Sinkewitz wohl am Joux Planes viel Zeit noch verloren. Rogers zudem auch mit seiner wohl besten GT!
Ein Extralob verdient auch Kessler, den ich schon so oft kritisiert hab. Hat eine super Form gehabt, war der Stärkste in den Ardennen und hinauf nach Alpe sogar der letzte bei Klöden! Chapeau! 9 PunkteAG2R: Siebter und Achter am Ende, wer hätte das gedacht! Eine sehr gute Tour von AG2R, die sich richtig gut entwickelt haben. Dass sie ein Abo auf die Plätze 25-40 haben, ist ja schon seit langem bekannt, in diesem Jahr hatten sie aber auch gute Kapitäne. Dass Dessel besser ist, als er oft gemacht wird, wusste ich, dass er gleich so gut ist wie der KV ihn immer schon sieht, war mir jedoch neu! Moreau hat sich aber auch gut gehalten und vor allem Loyalität gegenüber Dessel gezeigt. Werde ihn zwar dennoch wohl nie mögen, gibt aber trotzdem kleine Pluspunkte. Viele meinen ja nun, Dessel sei DIE frz. Hoffnung, blöd nur, dass er auch schon über 30 ist! Und Calzati hat sich entwurstet! (hoffe der KV kann das bestätigen)
8 PunkteGerolsteiner: Man hat sich sicher mehr erhofft. Leipheimer war auf einmal der große Favorit, ist dann am Druck zerbrochen und war auch letzten Endes nicht so stark (zumindest nicht immer). Platz 13 war sicher nicht das Ziel! Fothen hingegen der Lichtblick bei Gerolsteiner. Hatte Weiß schon fast sicher, dann kommt da so ein naiver Knirps und schnappt ihm das weg. Aber egal, Top-15 kann er sich einrahmen! Totschnig lange gut, dann völlig eingebrochen. Keine Ahnung warum. Der Rest hat sich mehr oder weniger aktiv gezeigt, war aber erfolglos. Kopp im Sprint ordentlich. 5 Punkte
Rabobank: Lange waren sie auf „10-Punkte-Kurs“! Doch dann Menchov in den Alpen nicht mehr so frisch wie ich dachte. Ob man mit Platz 6 zufrieden sein muss? Ich denke man sollte es nicht sein! Boogerd mit der zweitbesten Tour seiner Karriere. Vor allem am Pla de Beret super! Dafür am Cauberg dämlich und schwach. Ich meine, dämlich ist er dort ja immer, aber sonst wenigstens stark! Hoffe nicht, dass er klassikermäßig abbaut. Wäre zu schade! Rasmussen auch wieder in Form. Locker die Erbsen eingefahren mit beeindruckendem Etappensieg. Hat aber kaum genervt fand ich. Klar muss er mal rausfahren für Punkte, aber das ist ja auch der Sinn des Trikots! Hats aber nicht übertrieben. Eifrig gesammelt, dann auf einer Etappe groß zugeschlagen. Zudem hatten sie mit Freire wohl den zweitbesten Sprinter! Haben den Katastrophen-Giro ganz gut ausgemerzt. 8,5 Punkte
Davitamon: Evans mit einer guten Tour. Viel mehr ist bei ihm wohl nicht drin, aber Fünfter ist ja schon mal sehr gut. Dafür dass er vor zwei Jahren zugucken musste, weil er dauernd stürzt…
McEwen die Nr.1 im Sprint. Vor allem das „Wie“ macht ihn zu dieser. Beeindruckende Siege, diesmal auch völlig fair. Grün war ja fast geschenkt!
Horner und Brandt weit unter den Möglichkeiten. Trotzdem eine gute Lotto-Tour! 7,5 PunktePhonak: Sie stellen den Sieger, der wohl auf die kurioseste Art zu diesem geworden ist! Landis bis La Toussire absolut souverän auf Kurs, dann völlig eingebrochen und dann das Comeback des Radsports! Ein verdienter, aber dennoch glücklicher Sieger. Das Team war bis auf Merckx jedoch eine Katastrophe! MAMP, Moos, Pena, Moerenhout – alles Fahrer von denen man erwarten darf, dass sie zumindest über den Galibier mal rüberkommen! Hab leider den Angriff von Landis nicht gesehen, da soll das Team ja ganz gut gewesen sein, aber insgesamt war das zu wenig! Haben sich aber immerhin mit ihrer Bummelei letzten Samstag den Toursieg beschehrt, wie der KV analysiert hat. Was solls, sie haben gewonnen, sprich das Ziel ist erreicht. Daher 7,5 Punkte
Lampre: Haben sich in der letzten Woche mächtig ins Zeug gelegt! Cunegos Schlussspurt auch als großer Cunego-Gegner beeindruckend. Valjavec, Vila und Bruseghin auch ordentlich platziert. Zumal ja Vila und Bruseghin auch schon einen guten Giro gefahren sind. Von Valjavec hingegen erwarte ich eigentlich noch viel mehr. Stark wurstgefährdet! Bennati im Sprint gut, aber zu langsam. Ansonsten waren sie aktiv aber im Pech (Ballan/Commesso), aber trotzdem bleibt der Fakt, Lampre hat weder beim Giro noch bei der Tour einen Etappensieg geholt! 6 Punkte
Caisse: Großes Pech für Valverde, auf den ich sehr gespannt war. Hätte zwar nicht an einen Toursieg geglaubt, aber bei diesem Verlauf evtl. doch! Es sah nach einer tristen Tour aus! Valverde out, Karpets schwach, Pereiro schwach, Arroyo der einzige Lichtblick. Dann hatten sie aufmal Gelb und stehen als Zweiter auf dem Podium! Sicher glücklich, nach den Alpen für Pereiro aber nicht unverdient. Als Team haben sie aber zu wenig Akzente gesetzt. 6,5 Punkte
QuickStep: Das war wohl nix! Boonen zu lahm, Rujano/Garate außer Form, da braucht es schon den guten alten Tosatto! Auf den ist natürlich Verlass! Zudem Gelb in der ersten Woche. Aber eigentlich schon zu wenig, wobei sie natürlich ein Team der Eintagesrennen sind. 4 Punkte
Credit: Chaucchioli erst in der Schlusswoche gut! Hat die Top-10 klar im ZF verspielt! Hushovd mit dem Prolog und Schlussetappe, sonst in den Sprints nicht so gut wie im Vorjahr! Der Rest auch relativ mager. Chaucchioli hätte ganz einfach zum Giro gemusst, war doch sein Kurs! Wäre mindestens Fünfter geworden. 6 Punkte
Euskaltel: Mayo nervt, sollte aufhören, wird doch nix mehr. Zubeldia gut, aber unauffällig. Konnte jedenfalls schon mal viel besser Zeitfahren. Isasi hat sich in den Sprints ganz gut gezeigt, sonst doch sehr euskaltelmäßig! 3 Punkte
Cofidis: Moncoutie garnix, Chavanel auch nicht, Parra nur in den Pyrenäen! Moreni wieder besser als zuletzt! Gab aber auch schon Zeiten, da hätte er einen Tosatto noch niedergesprintet! Es fällt mir schwer es zu sagen, aber Jimmy Casper hat das Highlight für Cofidis gesetzt. 3 Punkte
Saunier: Ob sich Simoni mit dem Tourstart einen Gefallen getan? Ich weiß es nicht. War eigentlich dagegen! Hat sich damit keinen Gefallen getan. Die Form war mittelmäßig, hat aber dann in den Alpen nicht die richtige Gruppe erwischt. Schade, hätte gerne gesehen, was er im Kampf um einen Etappensieg hätte leisten können. Gomez Marchante eine große Enttäuschung, de la Fuente mit gutem Kampf zumindest. Millar noch in der Topverfassung, aber das zweite ZF sollte ihm Hoffnung geben.Ansonsten war bis auf die Tempo-Bolz-Aktion am letzten Freitag leider nicht viel von ihnen zu sehen! 1,5 Punkte
FDJ: Aber zum Glück geht es ja noch schlechter! Sie sind ein frz. Team! Das war ihr Saisonhöhepunkt! Die Leistung ein Skandal! Gilbert nix Lövkwist nix, Eisel stagniert doch auch, Casar giromüde und angeschlagen ist noch am ehesten entschuldigt!
Blödes Team! 1 PunktLiquigas: Waren wenigstens noch bemüht. Fehlte aber auch das Glück (Carlström/Quinziato) und die Form (Garzelli). Backstedt noch weniger bergfest als sonst! 1,5 Punkte!
Bouygues: Sie haben die Rolle des schlechtesten PT-Teams zumindest in dieser Tour abgegeben. Berherzte Fahrweise und ein Highlight von Fedrigo! 5,5 Punkte
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
23. Juli 2006 um 16:29 Uhr #641516Milram: Ich weiß nicht, was die sportliche Führung so darüber denkt, aber nach Giro und Tour ist es doch äußerst bescheiden was sie so leisten, zumal sie ja auch nicht die anderen Rennen am Stück gewinnen. Natürlich fehlt Petacchi, aber ein Team darf nicht so von jmd. abhängig sein. Grivko/Iglinskiy Totalausfälle, die deutschen „Nonames“ Knees und Schröder noch mit am auffälligsten. Zabel fehlt manchmal Glück, aber natürlich auch der letzte Punch. Und Velo passt auch nicht zu ihm als Anfahrer. Einfach ein schlechtes Tandem. 1,5 Punkte
Agritubel: Von Plouhinec und Coutouly hab ich vorher noch nie was gehört, nach der Tour würd ich sie ohne Startliste auch nicht kennen. Mercado hat die Tour jedoch mit seinem Etappensieg enorm versüßt. Martinez eine Enttäuschung! 5 Punkte
Eine spannende, ja dramatische Tour geht zu Ende. Endlich, nach den Jahren drückender Armstrong-Dominanz war der Kampf um Gelb wieder interessant. Gerade die drei Alpenetappen haben mir als Fernsehzuschauer richtig viel Spaß gemacht. Man hat Basso, Ullrich, Mancebo und Co. Nicht vermisst! Vor allem nicht, weil kein Team das Heft in die Hand genommen hat. Das war natürlich mit ausschlaggebend für den kuriosen Verlauf der letzten Woche!
Trotzdem: Vive le Tour!Zum ersten Mal ein zu langer Beitrag von mir…
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
24. Juli 2006 um 15:19 Uhr #641517Es sind wohl über 30 TdFs, die ich mehr oder weniger intensiv verfolgt habe. Viele waren spannend, aber ich erinnere mich an keine, die über so lange Zeit (vom 1. EZF bis zum zweitletzten Tag) so aufregend verlief. Hat nach den langen Jahren der nahezu vollständigen Kontrolle durch den jeweiligen unangefochtenen Patron wieder einmal richtig Spaß gemacht!
Keinen der gesperrten Fahrer habe ich vermisst, wohl aber Vino, der mangels Mannschaft nicht starten konnte.
Besonders aufgefallen ist mir, dass die Teams taktisch oft sehr viel riskiert haben. Manches ist dabei schief gegangen – aber mir fällt kein Team ein, dass dabei richtig viel verloren hätte. Taktische Risiken haben sich meist gelohnt. Hoffentlich merken sich das die Chefs.
Was mich einzig irritiert, ist, dass mir Moreau dank seiner Fahrweise nun symphatisch zu werden beginnt …
24. Juli 2006 um 16:58 Uhr #641518Gibt auch einen kanarischen Tourrückblick vom Kanarienvogel.
PHonak: Landis top, der Rest doch schwächer. Merckx am Schluss auch. Aber nicht vergessen dass Botero gefehlt hat. Und wenn wir schon dabei sind. Phonak wird oft als das Ueberdoperteam dargestellt, aber ist doch das einzige Team das auch Fahrer sperrt/entlässt die interne KOntrollen nicht bestehen. Santos Gonzalez z.B. evtl auch Nose, was da war weiss man ja nie. Als Ultranationalist darf der KV Phonak verteidigen. Heisst übrigens nicht dass der KV denkt Phonak sei sauberer als andere. Zurück zu Landis. Sehr sehr schwach nach La Toussuire, aber am nächsten Tag megastark. Unglaublich. Dieser Ritt verdient den Toursieg, ganz klar.
Caisse d’Epargne:
Glücklich natürlich, aber Pereiro hat superb gekämpft. Karpets eine Enttäuschung, vorallem am Schluss ganz mies. DAs Team ok, aber nicht sooo stark.
T-Mobile: Klöden mit der schlechten Vorbereitung 3. Wenn die Vorbereitung gut läuft, dann……. irgendwie kommt dieser Satz dem KV bekannt vor. Warum nur? Aber das Kummer/Ludwig gehacke jetzt…. Die beiden haben Klöden den Toursieg gekostet. bla bla bla. Nein. Die Tour muss man gewinnen, man kann sie nicht verlieren, und KLöden hat nie was gemacht um die Tour auch zu gewinnen. Ein langweiliger Tempobolzer ist er. Wäre er nicht Deutscher würde man das auch hier realisieren. Evtl sollte man Nationalitäten eh abschaffen, siehe Rogers und Cyclingnews, da wundern die sich doch tatsächlich wie viele Helfer es schon unter die ersten 10 geschafft hätten…. Ja ja ja, Platz 10 als Helfer ist SUPER! Absolut, hat noch nie jemand geschafft vorher. Die T-Mobile Kerlchen waren im Wagen evtl wirklich nicht perfekt, obwohl, normalerweise sollten 6 Minuten vor dem letzten Berg auch gegen Landis reichen. Und dass Pereiro sich so gut verteidigt auch nicht.
CSC:
Sastre! Hä! Schleck wird in den nächsten Jahren auch zu beachten sein. Zabriskie am Berg etwas enttäuschend, Voigt mit Etappensieg, aber eigentlich schwächer als die letzten Jahre.
Davitamon: McEwen dominant, Evans gut, aber nie top. Hat sich schlussendlich gleichmässig und lutschend in die top 5 gequält. Ist kein potentieller TdF Sieger. Punkt Schluss.
Rabobank
Viva Boogerd, Viva Menchov, Viva Freire, Viva Rasmussen, alles gut, alles super, Menchov gegen Schluss mit Problemen, aber für Rabo sicher eine Supertour.
AG2R
Gut, sehr gut. Dessel viel besser als erwartet. Da muss er Jaja widersprechen, auch der KV dachte nie dass Dessel so gut sein könnte. Top 20, ja, Top 15 wenn’s absolut perfekt läuft. Aber so… auch ohne die 7 Minuten wäre er ja in die Top 10. Und Calzaty wurde definitiv nicht entwurstet, war nie eine. Astarloza am Berg ganz ok, Moreau gut, ZF schlecht, Berg gut.
Euskaltel: Zubeldia 9. ohne je gesehen zu werden. Liegt natürlich auch daran dass Kameras für Dessel und Moreau reserviert werden aber….. ER versucht nie was, er fährt einfach mit, langweilig, der KV würde den Haimar nicht vermissen. Wäre fast positiv fürs Rennen wenn man den in einer LIste finden würde.
Lampre: Cunego hat des KVs Erwartungen übertroffen. So um 40 Plätze. Valjavec leicht enttäuschend, aber das ganze Team sehr aktiv, 4 mal 2. wurden sie. Der Sieg fehlt natürlich, verdient hätten sie ihn auf jeden Fall. Als Belohnung nimmt man hoffentlich Italien nächstes Jahr einen ProTour Platz weg.
Gerolsteiner: Ja, der wahre mentale Knirps heisst wohl Markus Fothen. Leipheimer enttäuschend, Totschnnig sowieso. Als Team zu defensiv, zu passiv, ausser Leipheimers Angriff kam da nichts. Leipheimers Angriff das gegenstück zu dem von Landis, wegfahren lassen ist das eine, das andere ist es durchzuziehen. Landis konnte das, hat sich die Tour erfahren, Leipheimer nicht. Aber er hat’s wenigstens versucht, der einzige Lichtblick der Tour sagt der KV. Sonst… der KV empfiehlt nächstes Jahr die Austriatour.
Credit A. Hushovd jetzt doch ein Topsprinter, der KV gibt es zu. Caucchioli und LeMevel beide enttäuschend.
DC: Totalausfall, anders kann man es nicht sagen. Savoldelli, Azevedo, Hincapie und Popovych, das war gar nichts. Rubiera mit dem 93. Platz sowieso nicht. Nächstes Jahr Brajkovic mitnehmen!!!!!
Bouyges: Fedrigo. Pineau die Wurst muss natürlich vom KV erwähnt werden.
Agritubel. Salmon auf Platz 39. Super, MErcado mit der Etappe, aber sonst… so toll war das nicht.
Cofidis: Na ja, was erwartete man? Moreni allerdings stark, wird eine gute Klassikersaison zeigen! Chavanel fand der KV auch akzeptabel.
Saunier Duval: Gomez Marchante NULL, Simoni fing ok an, dann allerdings nichts mehr. Positiv: De La Fuente! Kannte der KV nicht, der Kerl hat ihm aber gefallen.
Liquigas: nichts.
Milram: nichts
FdJ: Nichts
Quickstep: Nichts (Richtig, Boonen nichts, Garate wie erwartet nicht, warum nimmt man den mit? Rujano auch nichts. )Tosatto zählt nicht, das war Zufall. (Der KV hatte den Sieg vergessen….. aber jetzt den Titel zu ändern ist zu anstrengend)
Wer fehlt?
Fazit: Geile Tour, der KV liebt die langweiligen 5! Ok, einen sicher nicht, den Oberlangweiler Evans. Landis der verdiente Sieger, 1 überragender Tag, viele lutschende und einen miesen. Sastre am Berg der Beste, enttäuschendes 2. ZF. Leipheimer die Enttäuschung Klöden der Langweiler.
Leitplanke
30. Juli 2006 um 20:03 Uhr #641519Ich möchte nun auch zurückblicken, es wird aber moralisch ausfallen und ich möchte meine Aussagen relativ allgemein halten, da der Fall Floyd Landis betrifft und ihm nicht gerade meine Sympathien gehören.
1. Sportler sind nicht nur Idole, sondern auch Vorbilder. Andere Leute sind auch noch Vorbilder und wenn ein Christoph Daum sich zum Vollhannes macht, dann ist das Schlimmste daran, dass er als designierter Bundestrainer eines der größten Vorbilder für die Jugend ist.
Beim Idol Jan Ullrich kann man sich an den Gedanken klammern, dass er seine Mitstreiter nicht betrogen hat, sondern ein Teil des Systems ist, der dopt, um mithalten zu können. (Muss man dem Jan ja nicht zu Gute halten, kann man ihm andersrum ja auch anlasten.)
1b. Der Toursieger ist ein besonderes Idol und Vorbild.2. Floyd Landis ist durch Betrug Toursieger.
Ich würde sagen, er hat entweder nur an diesem Tag was genommen und ansonsten war die Tour sauber oder er hat den allgemeinen Vollgepumptheitsgrad an diesem Tag überschritten, weil er eh nichts mehr zu verlieren hatte.3. Der betrügende Toursieger gesteht seinen Fehler nicht ein. Er könnte eine formidable Vorbildwirkung erzielen, wenn er diesen Fehler zugibt. Er kann dies meines Erachtens nicht tun, weil das System die Verlogenheit gegenüber der Öffentlichkeit beinhaltet wie das Fahren mit Kette. Ich kann Ventils Auslegungen in anderen Threads zu dieser Sache nur zustimmen.
4. Der betrügende Toursieger begründet seinen großen Heldenstatus mit dem Wechsel von Niederlage und Sieg. Nach Alpe d’Huez war Landis alleiniger Topfavorit. Er verlor die Tour einen Tag später nach La Toussuire. Er beschreibt selbst, dass dies seine größte Niederlage war, er war unendlich deprimiert. So weit so gut. Menschlich, nachvollziehbar.
Anschließend betrinkt er sich, was schon weniger vorbildlich ist. Es ist außerdem regenerativ und trainingsmethodisch bedenklich.
Die Frage ist, wie geht der Champion im Moment der Niederlage mit seinem Schicksal um? Fordert er es erneut heraus, gibt er sich kämpferisch? Die Tour mit 8 Minuten Rückstand und 10 Leuten im GK vor sich zu gewinnen, ist illusorisch. Ein Etappensieg wäre die richtige Antwort. Er entscheidet sich für die größenwahnsinnigste aller Möglichkeiten und versucht, die Tour auf Krawall doch noch zu gewinnen. Er ist erfolgreich, Zufall.
Eine andere Möglichkeit wäre gewesen, sich aufzugeben. Oder wiederum eine, doch noch auf Platz 5 zu fahren, ein schönes Ziel für einen, der da noch nie drin war. (Woher nimmt er die Anmaßung, unbedingt gewinnen zu müssen?)5. Landis hat seine Niederlage nicht akzeptieren können und gibt der Welt das falsche Vorbild, dass man sich eine Niederlage nicht gefallen lässt und zur Not eben mit unfairen Mitteln seine Siegchance sucht. Er zeigt hierin überhaupt keine Größe.
Klar, man sollte hohe Ziele haben und diese anstreben und man sollte vielleicht auch alles für einen Triumph geben. Aber wir wissen, zum Leben gehören auch Niederlagen, die man ertragen lernen muss.6. Dass ihn seine Konkurrenten nicht oder nur halbherzig anklagen, wirft kein gutes Licht auf diese, aber das ist ein anderes Kapitel.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
31. Juli 2006 um 10:54 Uhr #641520Eigentlich wird ja in diesen Threads nicht kommentiert, da aber in diesem Jahr eh keiner zurückblicken wollte/konnte, lohnt es meiner Meinung nach nicht einen neuen Faden zu machen.
Quote:Original von Lapébie
1. Sportler sind nicht nur Idole, sondern auch Vorbilder. Andere Leute sind auch noch Vorbilder und wenn ein Christoph Daum sich zum Vollhannes macht, dann ist das Schlimmste daran, dass er als designierter Bundestrainer eines der größten Vorbilder für die Jugend ist.
Beim Idol Jan Ullrich kann man sich an den Gedanken klammern, dass er seine Mitstreiter nicht betrogen hat, sondern ein Teil des Systems ist, der dopt, um mithalten zu können. (Muss man dem Jan ja nicht zu Gute halten, kann man ihm andersrum ja auch anlasten.)
1b. Der Toursieger ist ein besonderes Idol und Vorbild.Absolute Zustimmung!
Quote:Original von Lapébie
3. Der betrügende Toursieger gesteht seinen Fehler nicht ein. Er könnte eine formidable Vorbildwirkung erzielen, wenn er diesen Fehler zugibt. Er kann dies meines Erachtens nicht tun, weil das System die Verlogenheit gegenüber der Öffentlichkeit beinhaltet wie das Fahren mit Kette. Ich kann Ventils Auslegungen in anderen Threads zu dieser Sache nur zustimmen.Sehe kein System der Verlogenheit. Denke aber er wartet die B-Probe ab und wird dann, wenn es aussichtslos ist, die Sache zugeben.
Quote:Original von Lapébie
4.So weit so gut. Menschlich, nachvollziehbar.
Anschließend betrinkt er sich, was schon weniger vorbildlich ist. Es ist außerdem regenerativ und trainingsmethodisch bedenklich.
…
Oder wiederum eine, doch noch auf Platz 5 zu fahren, ein schönes Ziel für einen, der da noch nie drin war. (Woher nimmt er die Anmaßung, unbedingt gewinnen zu müssen?)Ich weiß ja nicht, inwiefern er sich betrunken hat. Erst hieß es immer 1 Bier (auch 3 oder 4 könnte ich absolut verstehen nach so einer Niederlage), jetzt will er es auf deutlich mehr Bier und Whiskey schieben um den hohen Wert zu begründen, natürlich Blödsinn. Denke nicht, dass er sich wirklich betrunken hat.
Er wollte die Niederlage nicht akzeptieren. Aber dass er ernsthaft noch die Tour gewinnen könnte, war ihm doch wohl selber nicht mehr klar. Ich denke er wollte (auf beeindruckende Weise) die Etappe gewinnen. Er hätte es auch ohne zusätzliches Testosteron schaffen können glaube ich. Aber eben nicht mit 6, sondern vielleicht mit 2 Minuten Vorsprung. 6 hätten sie ihm hinten in den Joux Planes wohl so oder so gegeben. Dann hätten sie halt vorher weniger noch gearbeitet. Dass er dann im GK wieder im Spiel war hat er danach erst gemerkt und dann gemeint, war alles so geplant etc.
Dass er unbedingt den Sieg wollte, hat er ja das ganze Jahr erzählt. Vielleicht weil es wohl seine letzte Saison war und er zum Abschluss ganz nach oben wollte. Halte ich auch nicht für ein falsches Ziel. Schon garnicht, als Basso und Ullrich dann weg waren.Quote:Original von Lapébie
5. Landis hat seine Niederlage nicht akzeptieren können und gibt der Welt das falsche Vorbild, dass man sich eine Niederlage nicht gefallen lässt und zur Not eben mit unfairen Mitteln seine Siegchance sucht. Er zeigt hierin überhaupt keine Größe.
Klar, man sollte hohe Ziele haben und diese anstreben und man sollte vielleicht auch alles für einen Triumph geben. Aber wir wissen, zum Leben gehören auch Niederlagen, die man ertragen lernen muss.Absolute Zustimmung!
Quote:Original von Lapébie
6. Dass ihn seine Konkurrenten nicht oder nur halbherzig anklagen, wirft kein gutes Licht auf diese, aber das ist ein anderes Kapitel.Klöden hat ihn doch angeklagt. Was soll er sonst tun, als zu sagen, er fühle sich betrogen? Dass keiner gerne nachträglich wegen solchen Umständen vorrückt, ist doch wohl klar. Jeder will auf der Straße gewinnen!
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
31. Juli 2006 um 20:40 Uhr #641521Quote:Original von Jaja
Er wollte die Niederlage nicht akzeptieren. Aber dass er ernsthaft noch die Tour gewinnen könnte, war ihm doch wohl selber nicht mehr klar. Ich denke er wollte (auf beeindruckende Weise) die Etappe gewinnen. Er hätte es auch ohne zusätzliches Testosteron schaffen können glaube ich. Aber eben nicht mit 6, sondern vielleicht mit 2 Minuten Vorsprung. 6 hätten sie ihm hinten in den Joux Planes wohl so oder so gegeben. Dann hätten sie halt vorher weniger noch gearbeitet. Dass er dann im GK wieder im Spiel war hat er danach erst gemerkt und dann gemeint, war alles so geplant etc.Ich dachte auch zunächst so. Als ich aber die Eindrücke von Michael Rogers zu dem Angriff hörte, begann ich, meine Meinung zu ändern. Rogers sagte aus, dass es ja für T-Mobile zunächst ganz gut lief, da die erste Attacke von Landis auf jeden Fall Pereiro, wahrscheinlich auch Menchov gekostet hätte. Sie hätten dann mit Klöden, Sastre, Evans und Sinkewitz von vorn, nicht zu vergessen den einen oder anderen fremden Helfer aus der Spitzengruppe eine ausreichende Gruppe gehabt. Doch Landis startete (nicht aus erster Position, sondern von Rogers‘ Hinterrad) einen zweiten Angriff und erst als niemand mehr folgen konnte, zog er richtig durch.
Landis wollte damit meines Erachtens die Tour gewinnen und nicht „nur“ die Etappe. Wenn von seinen Begleitern welche nicht mitführen, hätte er sie später noch abhängen können. Er hat auch Sinkewitz an seinem Hinterrad geduldet, obwohl man annehmen musste, dass dieser ausgeruht den Etappensieg möglicherweise abgreift.
Quote:Original von JajaQuote:Original von Lapébie
6. Dass ihn seine Konkurrenten nicht oder nur halbherzig anklagen, wirft kein gutes Licht auf diese, aber das ist ein anderes Kapitel.Klöden hat ihn doch angeklagt. Was soll er sonst tun, als zu sagen, er fühle sich betrogen? Dass keiner gerne nachträglich wegen solchen Umständen vorrückt, ist doch wohl klar. Jeder will auf der Straße gewinnen!
Wenn ich Klöden (oder Pereiro oder Sastre) wäre und sauber, und wenn ich vermute, dass außer denen, die positiv getestet werden auch alle sauber sind,
dann würde ich Floyd Landis gerade deshalb, weil er den Mythos der Tour de France beschädigt und ehrlichen Leuten ihre größten Triumphe klaut nur weil er nicht akzeptieren kann, eine dreiwöchige Rundfahrt nicht durchstehen zu können, lautstark anklagen und die volle Härte der juristischen und medialen Schelte verlangen. Wohlmöglich wäre ich so besonnen, bis nach der B-Probe damit zu warten.Die Aussage von Klöden ist ein auswendig gelernter Witz.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
15. September 2006 um 9:38 Uhr #641522Mein Fazit:
Pereiro geht wohl als der schwachste Tour-Sieger der letzten 50 Jahren ins Geschichte.
Old Path, White Clouds
15. September 2006 um 16:09 Uhr #641523wegen einem schwachen tag?
15. September 2006 um 16:10 Uhr #641524Deutlich mehr als 1 schwacher Tag!
15. September 2006 um 16:14 Uhr #641525Wen interessiert das in 49 Jahren? Wieso eigentlich 50 und nicht 100 oder überhaupt in der TdF Geschichte? Hast du recherchiert?
15. September 2006 um 16:36 Uhr #64152615. September 2006 um 16:41 Uhr #641527Etwas cholerisch veranlagt der Junge. Aber so schlecht ist das gar nicht. Schließlich wurde er noch mal 2. und davor Vueltasieger.
15. September 2006 um 19:09 Uhr #641528Quote:Original von Stahlross
Wen interessiert das in 49 Jahren? Wieso eigentlich 50 und nicht 100 oder überhaupt in der TdF Geschichte? Hast du recherchiert?machst genau wieder diesen Fehler wie viel auch machen. kla interessiert in 49 Jahren niemand mehr, wie das zu Stand kommt, aber für Pereiro ist wichtig, was die Leute jetzt, in 5 Jahren oder in 10 Jahren denken, nur das zählt für sein Ego, Vermarktung usw. Mit seinem schwach Auftitt bei Vuelta hat er endgültig die Möglichkeit kaputt gemacht, nämlich als Held(normalerweise ist Tour-Sieger ein Held) in der Geschicht eingeht.
schade, aber irgendwie auch gerecht.
Old Path, White Clouds
15. September 2006 um 19:12 Uhr #641529Total bescheuert deine Argumentation. Pereiro wird sich ins Fäustchen lachen, das er es mit diesem Coup und passiver/aktiver Mithilfe der Konkurrenz geschafft hat, die Tour de France zu gewinnen. Scheiss egal wie seine Watt/kg Werte sind. ER HAT GEWONNEN!! Wenn deine Wetten in den Arsch gegangen sind, ist es nicht seine Schuld!
15. September 2006 um 19:53 Uhr #641530Quote:Original von Stahlross
Total bescheuert deine Argumentation. Pereiro wird sich ins Fäustchen lachen, das er es mit diesem Coup und passiver/aktiver Mithilfe der Konkurrenz geschafft hat, die Tour de France zu gewinnen. Scheiss egal wie seine Watt/kg Werte sind. ER HAT GEWONNEN!! Wenn deine Wetten in den Arsch gegangen sind, ist es nicht seine Schuld!natürlich wird er lachen, das darf und soll er auch.
er profitiert auch davon, dass er Tour-Sieger ist(wird).
Aber im Vergleich zu andere ehemalige Tour-Sieger wird er nicht so viel sein Tour-Sieg vermarken können, denn er hat die wichtigeste Zeitpunkt der Vermarkung verpasst, nämlich kurz nach Tour. und jetzt wieder ein sehr sehr schwache Vuelta.bis UCI irgendwann ihm als Tour-Sieger erklärt, gibt nicht viel mehr zu holen.
Old Path, White Clouds
15. September 2006 um 19:58 Uhr #641531Achso du meinst hauptächlich die monetäre Seite oder ruderst du herum?. Wenn nicht, hätte ich gleich drauf können müssen, du als Chinese.
Na gut, schau dir Menchov an. Letztes jahr erbte er den Vueltasieg irgendwann im Herbst. Dieses Jahr war er kaum präsent. Das nenn ich schwach, vor allem warum war er letztes Jahr noch besser als der heute fahrende Rest? Natürlich wissen wir warum. Eine richtige arme Sau.
15. September 2006 um 20:04 Uhr #641532Quote:Original von Stahlross
Achso du meinst hauptächlich die monetäre Seite oder ruderst du herum?. Wenn nicht, hätte ich gleich drauf können müssen, du als Chinese.Na gut, schau dir Menchov an. Letztes jahr erbte er den Vueltasieg irgendwann im Herbst. Dieses Jahr war er kaum präsent. Das nenn ich schwach, vor allem warum war er letztes Jahr noch besser als der heute fahrende Rest? Natürlich wissen wir warum. Eine richtige arme Sau.
die sind doch Profi!!! daher ist monetäre Seite fast genau so wichtig wie sportliche Seite.
stellt mal vor, landis hätte in 17.Etappe nicht so weit gedopt und Pereiro gewinnt Tour in Paris, dann könnte er sein Tour-Sieg ganz so vermarken lassen wie alle andere Tour-Sieger zuvor.
aber jetzt?
sicher unglücklich für Pereiro, aber irgendwie auch gerecht.
Denn er ist mit Sicherheit nicht der stärkste Fahrer bei diesem Tour. weit verfehlt.
Old Path, White Clouds
15. September 2006 um 20:06 Uhr #641533Du redest immer viel zu viel im Konjunktiv.
15. September 2006 um 20:09 Uhr #641534Quote:Original von Stahlross
Du redest immer viel zu viel im Konjunktiv.will was für eure Konjunktur tun.
Old Path, White Clouds
15. September 2006 um 20:10 Uhr #641535Und was soll das mit der Werbung. Ich kenn mich in der spanischen Werbelandschaft nicht so aus, denke aber, das auch Fahrer aus der 2. und 3. Garde gute Verträge bekommen können. Das hängt nicht nur von der sportlichen Leistung ab. Man darf nicht D als Maßstab nehmen. Überhaupt, was machst du jetzt den Sieg von Pereiro nach 2 Monaten so madig?
15. September 2006 um 20:21 Uhr #641536natürlich stimmt das hier mit der vermarktung und dem geld. genau deshalb ist sportbetrug hier auch nicht runterzuspielen.
16. September 2006 um 0:37 Uhr #641537chinaboy macht das schon richtig..
ich lobe den kanarienvogel ( finde sicher noch einen weiteren thread zum weiter loben ).
coolman; sollte das eine anspielung sein auf mein „schwanzlutscher“ ?
102
16. September 2006 um 19:55 Uhr #641538@ Ventil
Pingeon war meines Wissens in dem Jahr der stärkste Franzose. Darum ist Polidour von Anfang an für ihn gefahren.
Und Leute wie Janssen, Gimondi oder Jiminez hinter sich zu lassen, ist auch keine schwache Leistung.16. September 2006 um 20:11 Uhr #641539breukink
ja. war eine zu schnelle googlische handlung von mir.
kenne den typ doch nicht. bei der tour ist es aber einfach immer auffällig wurstig wenn ein name nur „einmal“ in der siegerliste steht, stand, und keine zweit- drittplazierungen vorhanden sind.
okay. 2ter wurde er auch.
entschuldige mich bei ihm.
102
-
AutorBeiträge
- Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.