Vuelta a Espana 2011 – Rückblick

Home Foren Vuelta a España Vuelta a Espana 2011 – Rückblick

Ansicht von 7 Beiträgen – 1 bis 7 (von insgesamt 7)
  • Autor
    Beiträge
  • #568447
    Avatar-FotoJaja
    Moderator
      • Beiträge: 10244
      • Radsport-Legende
      • ★★★★★★★★★

      Liquigas: Nibali enttäuschend. Titelverteidigung war angepeilt. An den steilen Anstiegen chancenlos. Das Team besser als beim Giro. Geile Abfahrts-Aktion nach Cordoba. Dazu noch zwei weitere Sagan-Siege. Mit dessen GT-Debüt kann er sehr zufrieden sein. Capecchi auch gut. Offensive Akzente gesetzt, gute Helferdienste geleistet und dazu eine solide Endplatzierung. Nerz scheint auch ein Guter zu sein. Aber der Kapitän eben gefloppt, daher 6,5 Punkte

      AG2R: Roche nun endgültig mit eine schwachen Saison. Hätte bei diesem Verlauf in die Top-10 fahren müssen. Perget und Bonnafond auf typischen AG2R-Plätzen am Ende. Für beide durchaus mal ein Erfolg. Montaguti ging auf Erbsen-Jagd, aber gegen Moncoutie verloren. Trotzdem auch OK. Dem Team fehlte aber mal ein Erfolg, der sich auch im Gedächtnis einbrennt. 5 Punkte

      Andalucia: Das war so zu befürchten. Schwache Vorstellung. Zwar in den Gruppen dabei, aber meilenweit von Erfolgserlebnissen weg. Einladung war sicher grenzwertig, aber man konnte zum Einladungs-Zeitpunkt auch nicht wissen dass Bernabeu einen derartigen Mist dieses Jahr zusammenfahren würde. Lobato und Toribio konnten ihr Potential hier auch nicht andeuten. Caja Rural ist einfach der bessere spanische Zweitdivisionär. 2 Punkte

      BMC: Tschopp dieses Mal nix. Krank wohl und dann raus. Frank einmal Vierter, aber sonst auch schwach. Die ja durchaus vorhandenen Flucht-Spezialisten hielten sich auch sehr zurück. Keine besonders gute GT für BMC. 3 Punkte

      Cofidis: Top wieder einmal bei der Vuelta. Moncoutie schon fast mit dem Standard-Programm (Etappe + Bergwertung). Dazu Taaramae, der zwar wie erwartet hier im GK nichts bestellt hat, aber bei den Lagos de Somiedo voll da war. Starker Sieg da, am Ende gegen Cobo den Vorsprung halten können. Die anderen sah man auch ständig in den Gruppen (u.a. rettete Sijmens Moncoutie das Bergtrikot). Leclerq hat auch eine logische Erklärung. Cofidis ist Vuelta-Sponsor, da muss sich das Team einfach gut präsentieren. 8 Punkte

      Euskaltel: Anton gefloppt, was in der Weise doch sehr überraschend kam. Am Ende „rettet“ er die Vuelta mit dem Sieg im Baskenland zumindest etwas. Aber die Ansprüche dürften andere gewesen sein. Nieve wird 10., fuhr diesmal allerdings im „unauffälligen Modus“. Die Bäume wachsen nicht in den Himmel. 11. beim Giro mit Etappensieg, hier dann 10. Ist absolut OK für ihn. Nächstes Jahr dann eine Steigerung der logische Schritt. Der Rest halt das übliche Euskaltel-Füllmaterial. Hier mal Verdugo, dort Txurruka. Waren präsent, aber die gewinnen eben eh nicht. Schlussendlich aber doch zu wenig für Euskaltel. 6 Punkte

      Geox: Cobo gewinnt hier das Ding. Keine Sensation, aber doch schon überraschend. Am Berg am Ende die Nr.1 und ein verdienter Sieger, auch wenn er ohne Bonifikationen nicht gewonnen hätte. Geox auch plötzlich mal als Team stark. Menchov kam schwer in die Gänge, später dann ein wichtiger Helfer und selbst 5. Sastre halt so wie er mittlerweile fährt. Duarte und De la Fuente auch mit guten Helferdiensten. Cobo lobte ja eh das ganze Team ziemlich überschwänglich. Das war schon eine runde Leistung von Geox. 9 Punkte

      HTC: Cavendish nix dieses Mal. Auch arg schnell hier die Lust verloren. Martin mit dem mittlerweile fast obligatorischen ZF-Sieg, dazu dann noch Albasini aus der Flucht. Also wieder zwei Etappen. Im GK nix, einzige Hoffnung war hier wohl eh Siotsou, der dann aber auch raus. Degenkolb immerhin einmal Zweiter. 5,5 Punkte

      Rest später oder morgen.


      Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.

      #707478
      Avatar-FotoMarillenknödel
        • Beiträge: 1277
        • Kapitän
        • ★★★★★★★★

        Liquigas: Nibali ging gegen Ende der Rundfahrt ziemlich die Luft aus. Ich denke es waren die Folgen des anstrengenden Giro die sich beim Hai aus Messina bemerkbar machten. Platz 7 im GK für ihn als Titelverteidiger natürlich eine Enttäuschung. Die Teamkollegen haben sich da schon besser präsentiert. Capecchi gab einen guten Helfer ab, am Ende sogar selbst nicht so schlecht platziert im GK und Nerz machte auch einen guten Job. Sagan erfüllt mit 3 Etappensiegen sogar die größten Erwartungen. 7 Punkte

        AG2R: Roche setzte seine schlechte Saison hier konsequent fort. Das Ventil glaubte doch tatsächlich, der kann Moreno schlagen. Haha. Bonnafond und Perget entwickeln sich zu typischen AG2Rlern. Montaguti glaubte tatsächlich es mit Mr Bergtrikot Moncoutie aufnehmen zu können. Blöde Idee. Mondory war bei den Sprints nicht wirklich überzeugend, Dessel soll endlich seine Karriere beenden. 5 Punkte

        Andalucia: Gurkenteam. War nix zu erwarten außer erfolglosen Fluchtversuchen. Hoffentlich werden die nächstes Jahr nicht wieder eingeladen. 1,5 Punkte

        BMC: Schwache Vorstellung. Frank bringt aus GK Sicht nichts, Tschopp früh raus. Ein Team, dass Fahrer wie Phinney, Santambrogio, Kroon und Van Avermaet hat, darf im Normalfall nicht ohne Etappensieg bleiben. 2,5 Punkte

        Cofidis: Das ganze Team ist offensiv unterwegs gewesen, ein bisschen so wie FDJeux heuer bei der Tour. Taaramae und Moncoutie sorgten mit ihren Etappensiegen und Letzterer auch wieder mit seinem geliebten Bergtrikot dafür, dass diese Vuelta ein voller Erfolg für Cofidis wurde. 8,5 Punkte

        Euskaltel: Anton mit schlechter Vorbereitung wie es scheint. Wurde dann hintenraus immer stärker und konnte so noch mit einem Etappensieg die Vuelta für das baskische Team retten. Aus GK Sicht war Anton aber natürlich eine Enttäuschung. Nieve blieb diesmal ohne Etappensieg, dafür im GK Top Ten. Wie schon beim Giro besser platziert als Anton. Txurruka, Verdugo und co haben es wie immer mit erfolglosen Fluchten probiert. Von Egoi Martinez kommt überhaupt nichts mehr. Der war früher mal ganz gut, was ich so in Erinnerung habe. 6 Punkte

        Geox: Cobo ist zurück. Und wie! Vuelta Sieg, Kombi-Wertung und Etappensieg. Menchov zu Beginn erschreckend schwach, steigerte sich dann aber und konnte noch ordentlich Schadensbegrenzung betreiben. Sastre immerhin besser als beim Giro. Auch der Rest des Teams war gut. 9,5 Punkte

        HTC: Die komplette Sprintergarde blieb erfolglos. Enttäuschend. Degenkolb war aber nicht so schlecht. Aus GK Sicht kam durch das Aus von Sivtsov auch nix. Tony und Albasini retten mit ihren Etappensiegen diese GT für HTC. 5,5 Punkte

        So. Jetzt mal schauen ob sich bei diesem Kanada Rennen was tut.

        #707479
        Avatar-FotoMarillenknödel
          • Beiträge: 1277
          • Kapitän
          • ★★★★★★★★

          Katusha: Rodriguez bringt im GK nichts. Immerhin hat er diese 2 Rampendinger da geholt. Moreno mit Etappe und Platz 9 im GK. Ist eben genau das was er kann. Solange es reicht um Roche zu schlagen soll mir das recht sein :D Die anderen haben gute Helferdienste geleistet. 7 Punkte

          Lampre: Scarponi schwach und dann raus. Italiener und Vuelta passt in den meisten Fällen einfach nicht. Peta auch schwach. Der scheint mittlerweile etwas komisch zu werden :D Gavazzi holt immerhin wie von Jaja angekündigt eine Etappe. 4 Punkte

          Leopard: Starke Vuelta von den Raubkatzen. Monfort überrascht im GK, auch Fuglsang durchaus gut platziert. Rohregger auch gut für seine Verhältnisse. Dazu kommen Etappensiege durch das MZF und durch Bennati. 8 Punkte

          Movistar: Lastras mit Etappe. Gut. Der Eselzüchter war offensiv unterwegs, das GK Ergebnis ist für einen alten Sack wie ihn auch annehmbar. Pardilla war hier weitaus besser als beim Giro unterwegs, dann aber leider raus. Vom Rest kam nichts zählbares. 5 Punkte

          Omega: Van den Broeck nach dem Sturz bei der Tour noch nicht wieder in gewohnter Form. Sein 8. Platz im GK angesichts der Umstände aber ok. De Greef und Bakelants waren beim Giro etwas besser. Reynes war ab und zu mal gut dabei, hab ich in Erinnerung. 4,5 Punkte

          Astana: Kessiakoff lange Zeit sensationell, dann leider krank. Schlussendlich im GK dann nur 34. Kiserlovski etwas besser als beim Giro, aber viel war das trotzdem nicht. Ach ja, Kashechkin ist übrigens auch mitgefahren :D 5 Punkte (aber auch nur weil Kessiakoff lange Zeit so gut vorne mitgefahren ist)

          Quickstep: Chavanel ein paar Tage in Rot und auch im GK nicht schlecht. Seeldrayers im GK auch so halbwegs dabei. Boonen durch Verletzung raus, Cataldo und De Weert komplett unscheinbar. 4 Punkte

          Rabobank: Mollema als 4. im GK top. Dazu noch die Punktewertung geholt. Kruijswijk nach Giro und TdS fertig für heuer, Luis Leon wie fast die ganze Saison über schwach. Freire und Breschel leider früh out. 6 Punkte

          Saxo Bank: Der Anker war recht offensiv unterwegs, Platz 12 im GK für ihn nicht übel. Haedo gewinnt dank Glück eine Etappe. 5,5 Punkte

          Skil: Kittel holt eine Etappe. Sehr gut. Geniez krank, vom Rest war ohnehin nichts zu erwarten. 6 Punkte

          Sky: Der Kenianer kam von irgendwoher und holt Platz 2 und ne Etappe. Schon komisch irgendwie. Ich glaub der wird der Giraffe noch das fürchten lehren :D Die Giraffe selbst hier nach dem TdF Sturz wesentlich besser als erwartet. Hab ja gemeint, der wird hier 12. wenn er auf GK fährt. So weit bin ich ja eigentlich gar nicht daneben gelegen :D Lövkvist holt ne Etappe. Ach so, Sutton wars. Leini meinte es müsse Lövkvist gewesen sein, auf dieser ansteigenden Zielgeraden da :D 9,5 Punkte

          Garmin: Dan Martin bewahrt Garmin vor einer Schlappe. War brav offensiv unterwegs, wurde mit einem Etappensieg für seine starke Leistung belohnt, die GK Platzierung kann sich auch sehen lassen. Zeitfahren muss er halt noch ein bisschen üben der Ire. Vllt von Rodriguez ein paar Tipps holen oder so :D Ansonsten schwach eben das Team. Le Mevel war nie zu sehen, Farrar früh raus und Haussler einfach schwach. 5 Punkte

          Radioshack: Wieder ein bisschen Pech dabei, aber das gilt nicht als Ausrede. Brajkovic 22. im GK. Meinten die Ventile nicht, dass der die Vuelta gewinnt? :D Zubeldia und Machado sind auch unter ihren Möglichkeiten geblieben. Warum war Klöden hier eigentlich am Start? :D 3 Punkte

          Vacansoleil: Lagutin und Poels im GK beide gut. Carrara und Devolder floppten dafür. 5 Punkte

          #707480
          Avatar-FotoKanarienvogel
          Teilnehmer
            • Beiträge: 22504
            • Radsport-Legende
            • ★★★★★★★★★

            http://www.cicloweb.it/articolo/2011/09/11/vuelta-a-espana-2011-ma-parliamo-ancora-di-un-gt-riflessioni-a-tutto-campo-sulla

            Kanarischer Rückblick kommt dann auch noch.

            Das aber interessant. (Teilweise)

            Zuerst hauen sie auf den Parcours ein. Vollkommen zurecht. Sei absolut ungenügend
            – Letzte 4 Tage nicht wo man GK machen könne
            – In der letzten Woche nur Pena Cabarga wo die Unterschiede ja auch klein gewesen seien.
            – Start im Süden im August, Mordshitze
            aber am schlimmsten sei
            Keine wichtige GK Etappe mit über 200 KM

            Ja ja, sei bekannt, um sich von den anderen GTs zu unterscheiden gehe man schon eine Weile diesen Weg, kurze Etappen, mit Garagenrampen teilweise am Schluss, keine harten langen Mehretappenfahren. Das könne man schon kaum mehr GT nennen.

            Dann geht’s weiter in tilisches Gebiet. Ja ja, Freunde von Verschwörungen waren die dort auch schon immer. Warum verzichte die Vuelta auf ihre Geschichte, und werde immer leichter? Ob die Vuelta das Laboratorium für die Zukunft sei? Eine Zukunft wo nach UCI ja nur die TdF eine GT sei, Giro und Vuelta auf 18 Tage runter, damit man im globalen Radsport eben Sachen wie California, (Colorado) Deutschland, Polen, Australien, China etc. aufnehmen könne.

            Kanarientar:
            Das mit dem einfachen Parcours stimmt. Definitiv. Nicht erwähnt, oder nicht direkt, die pornographische Seite. Muss n icht mal unbedingt mal 200 Km mit x Bergen sein, wenn man meint dieses kurz und nervös sei das nonplusultra, dann halt mal 150 km mit 4 Bergen. Nicht 2x 2, wovon aber einer eh nicht zählt weil der Angliru kommt.

            Die Sache mit den 18 TAgen, also 5 Tage weg, pff, Klar droht die UCI immer wieder. Und der KV fand ja in seiner Vorschau auch man könne die Vuelta kürzen wenn sie weiterhin solche Brunzparcours vorstelle. Aber… wollten halt im Baskenland die grossen Ankünfte, Bilbao war auch cool, Vitoria schon vergessen. Wenn das mit der letzten Woche jetzt Standard wird… ok, Problem, erwartet der KV aber nicht.

            2. Abschnitt: Was habe das diesmal bedeutet:

            Anderer Fahrertyp als für Giro/Tour gefragt. GT Fahrer hätten Ausdauer, Erholung und die Kwalitäten nach grosser Distanz „aufzutauchen, Sachen wie sie eben Nibali, Contador, Evans etc hätten.. Kommen solche Kwalitäten bei so einer Vuelta zum Vorschein?

            Ja ja, manchmal gewinne ein „GT Fahrer“ die Vuelta, aber „trotz“ nicht „dank“. Sind 160 km mit einem Anstieg das gleiche wie 230 mit 3-4? Man rede zwar nicht von 2 verschiedenen Sportarten, aber zu erwarten dass die die bei eben den langen Distanzen stark seien es auch bei den kurzen seien sei schon fast utopisch. GEnauso wie ein für 3 Wochen geeigneter Körper in 2 Wochen nicht unbedingt das beste bringe, dafür solche die für 15 Tage gut seien dann eine brunzige 3. Woche überleben könnten.

            Sei also nicht überraschend Leute wie Cobo und Froome vorne zu sehen, während dieseligere wie Van den Broeck, Nibali Menchov Mühe hätten.

            Kanarientar: Hier viel Brunz. Cicloweb weiss nicht wie man mit Cobo-Froome umgehen soll, wie man die interpretieren soll. Cobo war nach ihnen ja einer der eben GTs nicht kann, nur kürzere Sachen, was Blödsinn ist, weil er als Star eben schlussendlich keine GT wirklich voll fahren konnte. 2008 Saunier raus, da war die Form da, 2009 Vuelta war er nicht der 08, aber in der letzten Woche ja da. Die haben den einfach falsch eingeschätzt. Und Froome kann eh niemand einschätzen.

            Was aber schon stimmt ist das eine Vuelta wie die 11 andere Fahrertypen fordert als andere GTs. Nicht wegen der einfachen letzte Woche allerdings, sondern… einmal mehr die pornographischen Berge. Kurz, 1x rauf, das war’s. Ein Sastre in Topform? Hätte hier keine Chance, Sastre war immer einer der nach mehreren Bergen oder dann halt nach längeren Etappen stark ist. Siehe auch Giro 09, Blockhaus war er mies, Petrano stark. Das kann hier auch einiges erklären wohl. Der KV hofft stimmt auch, jetzt nicht kontrolliert, hat’s aber so im Kopf. Cobo? Könnte mehrere Berge nach KV. Froome keine Ahnung. Wiggins, dem hilft der Kurs auf jeden Fall. Kurze Etappen, ein Anstieg, fertig. Krujswijk z.B. aber auch eher der dem KV eher bei Mehrpässefahrten stark scheint. Wäre wohl trotzdem abgekackt, ok.
            Die 3 Wochen.. .sind immer noch 3. Ja, es gab keien Möglichkeiten zum abkacken mehr, zum vollkommenen Einbruch, ausser man heisst Poels. Aber die Müdigkeit war sicher da, die kurzen Etappen und Pornoberge werden halt intensiver gefahren, sie sagen ja auch, Wattzahlen und VAM seien gut, hoch teilweise, halt im Vergleich nciht Aussagekräftig.. stimmt auch. Jedenfalls heissen kurze Etappen mit Pornobergen nicht unbedingt dass ein 2 Wochenmann 3 Wochen fahren kann. Die 3. Woche war einfach zu einfach, das ist alles. Eben, andersrum Woche 2 und 3, und gut möglich dass es den einen oder anderen noch nimmt, dass Somiedo und Angliru grössere Abstände bringen.
            Aber dass so ein Pornokurs sehr einseitig einen Fahrertyp bevorteilt, den 1-Bergfahrer, und den Mehrpässehelden benachteiligt, ja. Perfekt für Pellizotti hier, schlecht für Masciarelli um ein paar auch Girospezialisten bekannten Namen zu erwähnen. GT Sieger soll ein kompletter Fahrer sein, ja. Dann gehört die Mehrpässefahrt dazu. Punkt. Wie gesagt, wenn’s sein muss kurz.

            Rest dann nicht sooo faszinierend…


            Leitplanke

            #707481
            Avatar-FotoKanarienvogel
            Teilnehmer
              • Beiträge: 22504
              • Radsport-Legende
              • ★★★★★★★★★

              Ok, mehr kanarisches

              Keine gute Vuelta. Einfach der Kurs zu fad. Spannung. Ja, war da, ja ja, vor dem entscheidenden Wochenende noch… 6? 7? Fahrer im Kampf, Froggins, Mollema, Nibali, Kessiakoff, Cobo, sonst noch einer? Aber tolle Etappen gab’s kaum. Richtig ‚exciting‘ war’s selten. 3x?

              La Covatilla: Ja, Wiggins optisch alles zerstört, praktisch dann weniger, trotzdem stark. Nibali mit einem Angriff der gut aussah, bevor eben Wiggins maschinierte.

              Angliru: Ja, Cobo fährt Wiggins vom Rad, zieht durch, der KV dachte am Anfang sei evtl zu früh. Dann umfallende Motorräder, sonst wäre der Rest des Moments am Ziegenpfad da sicher auch cool gewesen. Rest wie halt so Mörderanstiege so sind, sie fahren hoch, automatische Selektion.

              Pena Cabarga: Der Mörderangriff Froomes, cool.

              Rest war einfach nichts wirkliches. Sierra Nevada,gäähn, das eine Ding nach dem Ruhetag, ultragääh, der KV weiss schon gar nicht mehr was da lief, Somiedo auch nichts faszinierendes.

              Die Rampen halt auch nur Rampen, schön 45% in San Lorenzo… schön. Und?

              BERGETAPPEN. Nicht Bola del Mundo mit 800% am Schluss, nicht Angliru, kann auch alles rein ab und zu, aber wie am Giro 11, DIE Etappe war Gardeccia. Nicht Zoncolan. Sowas MUSS rein.

              Vueltanote 4. (1-10)

              Teams:

              Liquigas: Nibali enttäuschend. Sagan auch. Ja, 2 Etappen, aber der KV hätte von einem Sagan hier das PUnktetrikot erwartet. Muss er halt dafür kämpfen. Muss er halt Urkiola mit Bennati hochkommen. Resp. 1′ oder so langsamer, waren ja unten sozusagen nur noch 1′ vorne die Flüchtlinge. Muss ein Sagan können. Ok, 3 Etappen, natürlich nicht enttäuschend, aber dass er nicht für ein Punktetrikot kämpft dass mehr als nur in Reichweite gewesen wäre.. doch nicht toll. Nibali, na ja, 7. enttäuschend klar. Ok bis gut am Anfang, als es ernst wurde nicht mehr. TEam.. Capecchi gut, Agnoli weniger. Nerz gefiel da bei seinem Antritt irgendwo. Caruso dafür auch bei den Resultaten nie aufgefallen. 7, aber wenn man die GK Erwartungen berücksichtigt nur 6.

              AG2R:

              Bonnafond zeigt sich, offensiv, trotzdem GK noch einigermassen dabei. Jahrgang 87 Gute Vuelta für ihn. Perget im GK vorne, zeigt sich aber nie. Höseler. Roche, mies. Top 10 muss da drin sein. Schlechtes Jahr, damit wie gesagt… leck mich Nicolas soll Vincent nächstes Jahr vor der TdF sagen. Dupont wartet nicht mehr auf dich, jetzt musst dir deine dir so wichtige Leaderposition erstmal wieder erfahren. Giro Gadret, TdF dann Peraud, Roche, Dupont, Kadri mal alle 3 auf einer Stufe los. Dessel+Lelay nichts hier. Dafür Montaguti und Mondory offensiv und auch gut. Champion fehlt noch, den auch mal gesehen, Flucht? Insgesamt 5,5. Schuld bei Roche, kein Peraud der das Team rettet dabei. Roche 3 hier, Rest des Teams 6,5

              Andalucia: Mal in Fluchten, mehr wurde nicht erwaretet, 4

              BMC: Ab und zu mal einen gesehen. Für ein PT Team peinlich. Ok. WT. 2

              Cofidis: Ok, doch ein motivierter Moncoutié. Dazu ein toller Taaramäe, cool die Etappe gewonnen. Der Rest, mmh, irgendwie nicht viel gesehen findet der KV. Evtl die falschen Etappen gesehen. 7

              Euskatel: Anton.. mies. Nieve nach der Vuelta 10 und dem Giro 11 schlussendlich auch enttäuschend. Er hatte die Leaderposition ja sehr früh eigentlich. 2 Fahrer die zählen, der Rest ist Beigemüse und kann halt einfach nicht viel…. Etappe in Bilbao rettet aber alles, darum 6, ohne die dafür mit sonst einer 5…

              Geox: 1. Cobo 5. Menchov. Menchov der vermutlich sogar nr 3 war hier… schlechter Anfang, das heisst die Panne, das glaubt der KV ja unterdessen da am 2. oder 3. TAg. 3. 1’26“ verloren. Danach war er immer da. Oh, La Manzaneda nicht, sonst war er dann da, stark. Rest ok, Duarte etwas schwächer als erwartet, Sastre halt was er jetzt ist, De la Fuenta stark und wartend. Nur MZF muss noch geübt werden, da vorletzte… 8,5

              HTC: Peinlich. Goss out, ok krank. Cav out, ok Memme. Degenkolb ok, Martin das ZF, sonst peinlich wie eh und je. Albasini Etappe, mmh, ok, rettet das ganze etwas. Siutsou nie gesehen den Res auch nicht 5 trotz der 2 Etappensiege. Als Abschluss hätte man was besseres zeigen können.

              Katusha: Rodriguez…. kann die längeren Berge nicht mehr? Ja, Rampen waren immer seine Spezialität, aber ganz so mies war er bei langen Anstiegen auch nicht. ZF war für seine Verhältnisse ok. War nur was 3’+ hinten. WEnn er da seine Form gehabt hätte, mit Bonifikationen, wäre noch vieles dringewesen. So halt Etappensiege, 2, GK enttäuschend. Moreno auch eine Etappe, GK 9, Daniel „Superstar“ M. halt. Muss jetzt noch lernen nicht auf Rodriguez zu schauen… Sein ZF grässlich natürlich, war ja hinter Rodriguez. Top 5 als klarer Leader könnte er schon mal anpeilen. Wäre eine Ueberlegung wert. Karpets gut als Helfer, der Rest auch, fing alles sehr gut an eigentlich.. dann… La Covatilla pff, bis da 10 eigentlich, nachher halt… 6,5, trotzdem 3 Etappen.

              Lampre: Scarponi out, fing gut an dann ganz weg. Petacchi nichts. Gavazzi gut. Rest, wer war sonst noch da? Niemec, am Anfang ok, dann nicht mehr. Reicht nicht, 5

              Leopold: Monfort stark. Fuglsang lächerlich. So wie der jetzt jahrelang gepusht wurde hätte man meinen können wenn er mal leader ist fährt er gleich aufs Podest. War am Berg immer überfordert und er war am Anfang Leader. Lächerlich. Vollidiot. Cancellara ZF versaut. Sonst nur Fuglsang rumpilotiert. Bennati lahm, reicht aber in Vitoria. In Madrid noch 2. 7 Insgesamt, starker Monfort, Bennati etappe.

              PAuse


              Leitplanke

              #707482
              Avatar-FotoVentil
                • Beiträge: 35248
                • Radsport-Legende
                • ★★★★★★★★★

                Daumen nach unten keine Frage.

                Ist halt eben schon so, im Vorfeld auf dem Papier sieht alles anders aus. Und ein dummer Nebeneffekt zusätzlich sind die Streckengrafiken der Spanier. Das bringt dich beim beurteilen der Strecke nur noch mehr durcheinander. Jetzt im Nachhinein empfinde ich den Kurs als einiges „unbrauchbarer“ als im Vorhinein.

                Die Etappen sind zu kurz, klar. Sogar Cancellara beklagte sich man kann die Rundfahrt nicht mal als WM Vorbereitung gebrauchen. Die Vuelta 11 war für mich ein fiftyfifty Ding. Bisschen was für einen „anderen Fahrertyp“, bisschen was für die „klassischen Rundfahrer“ weil es halt doch viel Hügelterrain und kürzeren Etappen immer noch 3 Wochen sind.
                Es fehlte z.B. eine Königsetappe. Plus ein weiteres ZickZackZickZack Gerüst ..eben 250 Km.
                All diese Klassikerzielankünfte waren einfach zu Viele. Eben, vorallem wenn man bedenkt dass da 20 Sekunden locken. Bin ja offen für Neues, aber diese Vuelta gefällt mir nicht. Im grossen und ganzen sollte man die Grand Tours nicht ändern. Vl. einfach wieder obligatoisch 2 Zeitfahren abhalten. Giro, Vuelta und Tour unterscheiden sich doch genug voneinander durch die Topografie wie auch mit den heroischen Hügelchen. Angliru muss ich nicht haben. Kann ja nicht sein dass ein Ziegenweg eine grosse Rundfahrt entscheidet.

                Dritte Woche, da dachte das Ventil bei den minimalen Zeitabständen könnte Die powern. War aber nicht so. Zusätzlich so eine Etappe wie die am letzten Samstag mit einem toten Rennen auf den letzten 40 Km.
                Vielleicht wäre mehr dringelegen wenn die erste Woche weniger kräftezerrend gewesen wäre.

                Ich würde jetzt aber damit nicht sagen dass ein Nibali darum abkackte bloss weil lange Etappen und grosse Pässe fehlten. Das ist natürlich völliger Quatsch. Sehe diese Rundfahrt jetzt auch nicht Cobo auf den Leib geschneidert, oder gar Fromme. Noch mehr Quatsch. Es ist einfach die Summe vieler komischer Umstände ..wer hier was erreichen konnte und wer nicht.


                102

                #707483
                Avatar-FotoJaja
                Moderator
                  • Beiträge: 10244
                  • Radsport-Legende
                  • ★★★★★★★★★

                  So, gestern schon einiges zu Katusha, Lampre und Leopard geschrieben, dann ein falscher Klick und alles weg. Rumgeflucht und die Lust verloren. Jetzt ein neuer Versuch, zunächst sicherheitshalber in Word geschrieben:

                  Katusha: Hätte man eine Bewertung nach der 8.Etappe gemacht, müsste Katusha wohl 12 von 10 Punkten kriegen. Rodriguez mit den zwei steilen Dingern und dem roten Trikot, dazu Moreno in der Sierra Nevada. Perfekte erste Woche. Danach kam aber nicht mehr viel hinzu. Rodriguez kann nicht zufrieden sein. Ziel war mindestens das Podest – hat er klar verfehlt (und nicht wegen des Zeitfahrens). Konnte in den hohen Bergen hier nicht mithalten. Kam jetzt doch überraschend. Am Ende nach Sturz noch zurückgefallen, aber ob 13. oder 19. ist für ihn unwesentlich. Kämpfte am Ende ums Punktetrikot, aber das wurde ihm auf der Zielgeraden entrissen. Moreno mit guter Vorstellung. Knüpft an seine guten Vueltas aus der Vergangenheit an (und verbessert sich sogar). Vuelta einfach ein Rennen für ihn, da wäre er auch mal ein ordentlicher Leader. Der Rest hat viel und ordentlich gearbeitet. 7,5 Punkte

                  Lampre: Ha, Gavazzi! Warum wollte eigentlich niemand wetten? So ein Sieg eine logische Entwicklung. Enorm bergfest geworden, dazu endschnell und was man hier gesehen hat clever. Gehe davon aus der baut seine Palmarès in den nächsten Jahren weiter aus. Petacchi wird alt. Er schafft es nicht mehr konstant einen Sprint wie den anderen zu fahren, aber wenn alles passt kann er immer noch große Siege einfahren. Hier trotz am Ende mauer Konkurrenz aber nicht. Scarponi auch so ein Rätsel. Bei den steilen Dingern noch gut, dann lässt er nach Bejar sein Team wie wild arbeiten, greift ganz früh an und merkt dass er hier bei weitem nicht zu den stärkeren gehört. Niemiec konnte anschließend nicht in die Leaderrolle schlüpfen. 5 Punkte

                  Leopard: Gute Vorstellung der Leoparden. MZF gewonnen, am Ende sogar noch ein Bennati-Sieg. Monfort wird hier 6. Äußerst anonym unterwegs hier. Im Normalfall wird man als derart anonymer Fahrer höchstens 12., bei dieser Vuelta war es schon gut wenn man einfach immer dabei war. Seine beste Etappenplatzierung war Rang 8, aber seine schlechteste eben auch nur Rang 35 (mit Ausnahme der ersten Sprintetappe). Sprich er war immer konzentriert und hat nichts unnötig liegen gelassen. Gab hier einige Etappen, auf denen andere GK-Fahrer völlig unnötig haben Zeit liegen lassen. Hat er eben auch von profitiert, aber warum soll sowas nicht mal belohnt werden. Ganz so überraschend kommt es dann ja auch nicht. Hat auch zu Cofidis-Zeiten schon gute GT’s gefahren. Fuglsang 11. ist auch OK, immerhin hat er mal eine GT ohne Einbrüche/Stürze etc. durchgebracht. Ganz unabhängig davon ob er gehyped wird oder nicht. Cancellara hat das ZF versäbelt. 7,5 Punkte

                  Movistar: Lastras nahm mit seiner Etappe früh ein wenig den Druck raus. Im GK am Ende nur Bruseghin dabei. Fuhr auch überraschend offensiv. 14. am Ende, immerhin kann er das noch. Man musste ja befürchten er kriegt nicht mehr viel hin. Pardilla war gut unterwegs, dann wie das halbe Team auch krank. Vom Team aber doch eine enttäuschende Vorstellung. Intxausti scheint mit den GT’ seine Probleme zu haben. Pena Cabarga wird er guter 10., sonst aber eher nix. Manzaneda noch aus der Gruppe heraus 2., aber chancenlos gegen Moncoutie. Lopez ist dann eben endgültig nur einer für eine Woche. 5 Punkte

                  Omega: Van Den Broeck war dabei, nach der Verletzung solide gefahren. Nicht mehr, nicht weniger. Das war nicht seine Topform. Bakelants längst nicht so offensiv wie beim Giro. Für De Greef die letzte Woche zu leicht, daher dieses Mal ein paar Plätze weiter hinten. Sebastian Lang hört auf – ein sympathischer Helfer! 4,5 Punkte

                  Astana: Kessiakoff lange verdammt gut dabei. Der Ausflug nach Österreich scheint ihm jedenfalls gut getan zu haben. Kiserlovski wurd 18.? Selten ja gesehen, aber gerade noch passabel, Petrov nix, Kashechkin fuhr wirklich drei Wochen mit? Schwach! 3,5 Punkte

                  QuickStep: Seeldrayers fuhr lange ordentlich mit, dann 10’ im Baskenland verloren. Naja, immerhin fährt er nicht mehr wie zwischenzeitlich im Gruppetto rum. Chavanel hat schon mal mehr probiert. De Weert nix, Cataldo auch nicht. Langweilige Mannschaft. 3,5 Punkte

                  Rabobank: Mollema zeigt hier sein wahres Potential. Knapp am Podest vorbei, der Angliru vielleicht suboptimal, aber danach auch wieder zurückgekämpft. Als Belohnung am Ende die Punktewertung. Kann diesen vierten Rang durchaus in der Zukunft noch steigern. Kruijswijk hatte nicht mehr so viel drauf, ist aber nach der Saison absolut OK. Zwischendurch hat er sich als Helfer betätigt. LL Sanchez schwach. Freire ließ sein Können einmal aufblitzen, dann raus. Wenn er in 12 Tagen allen um die Ohren fährt, hat er wieder alles richtig gemacht. Lassen wir uns überraschen. 6,5 Punkte

                  Saxo: Butter offensiver 12. Gemessen an der Saison ein gutes Resultat. Haedo war zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Majka deutete mal an dass er kein Schlechter ist. 6 Punkte

                  Skil: Kittel mit einem Sieg, hat gezeigt dass er zu den interessanteren Jung-Sprintern gehört. Geniez krank. Dann noch einmal Dritter aus der Flucht. Wenn man sich seine ganze Saison anschaut, muss man sich fragen ob der wirklich Richtung Rundfahrer geht. Die Ergebnisse mehr in Richtung Klassiker/Etappen, aber ja noch so jung dass viele Wege möglich sind. 6 Punkte

                  Sky: OK, muss ich in diesem Fall eingestehen, mit meiner Vorschau komplett daneben gelegen zu haben. Sutton gleich mal mit einer Etappe, danach kommt ein Froome ziemlich aus dem nichts (wäre ohne Zeitgutschriften jetzt Vuelta-Sieger) und die Giraffe fährt auch noch aufs Podium. Beide werden wohl in Zukunft alles andere als meine Lieblingsfahrer sein, aber sie waren eben hier top. Kann man irgendwo was abziehen?? Ja, Lövkvist mal deutlich unter seinem Niveau, also passen Knödels 9,5 Punkte

                  Garmin: Dan Martin mit guter Vuelta, Etappensieg und Platz 13. Sehr stark angefangen, dann ein paar Tiefen auch drin, dazu ein katastrophales Zeitfahren. Die anderen hab ich wenig wahrgenommen. 5 Punkte

                  RadioShack: Bei der Tour konnte man noch Mitleid mit ihnen haben, hier dann doch eher weniger. Klödens Start von Anfang an Blödsinn. Fuhr ja sonst nicht mal mit Form die Vuelta, jetzt tut er sich das ohne an. Da hätte man besser einen Hermans mal fahren lassen. Brajkovic schwach, Machado und Zubeldia in der zweiten Hälfte auch eingebrochen. Das war nix. 3,5 Punkte

                  Vacansoleil: Poels hier sehr stark. Viel Zeit unnötig verloren, der gehörte am Berg zu den stärksten. Am Ende etwas die Luft ausgegangen. Lagutin meldet sich überraschend zurück und dann gleich mal mit einer Top-15. Carrara nix, aber trotzdem eine ordentliche Vuelta fürs Team. 6 Punkte


                  Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.

                Ansicht von 7 Beiträgen – 1 bis 7 (von insgesamt 7)
                • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.