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Stahlross aktualisiert.
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10. August 2005 um 14:05 Uhr #600357
wer will mir hier aufgaben verteilen? ich hab gerade ferien
10. August 2005 um 16:15 Uhr #600358@ Heppner
So wird es wohl sein,denn das ist schon eher im Bereich seiner Finanzmittel. Aber dann ist er auf der Team- und nicht auf der Sponsorenseite und daß er gut Sponsoren werben kann, muß er erst noch beweisen.
Da war Ferretti sogar noch in einer viel besseren Position, der der hatte immense Erfolge als Teamleiter vorweisen können – und doch keinen Sponsor gefunden.10. August 2005 um 17:21 Uhr #600359Pro Tour Rennen in den USA?
Es gibt noch genug Klassiker in Europa, die nicht zur PRO-Tour zählen. Da sollte man anfangen.
Radrennen gehören nach Benelux, Frankreich, Spanien, Italien und den deutschsprachigen Raum.
Alles andere finde ich ziemlich uninteressant. Bin im allgemeinen ein moderner Mensch, aber nicht hier. Kriege schon bei den HEW-Cyclassics rote Flecken.
Es gibt kein schlechtes Wetter zum Rad fahren, nur schlechte Kleidung.
10. August 2005 um 18:45 Uhr #600360Armstrong hat sich bisher darauf konzentriert Radrennen bzw. die Tour zu gewinnen. Ich kann mir gut vorstellen, daß er mit den in den letzten Jahren geknüpften Beziehungen einiges für den Radsport in den Staaten bewirken kann. Denn erst jetzt hat er so richtig Zeit für die Marketingaktivitäten seines Teams und dieses floriert erst richtig, wenn der Radsport insgesamt in den USA einen Boom erlebt. Da Armstrong alle Projekte, die er in Angriff nimmt, zu 100% durchführt, bin ich gespannt, was nach seinem Rücktritt als Fahrer in den nächsten Jahren in den USA in Sachen Radsport geschieht.
10. August 2005 um 19:59 Uhr #600361Die Tour gewinnen ist was anderes als Leute zu beschwatzen,das gilt besonders für einen,dessen Beliebtheit außerhalb der USA nicht mal annähernd mit seinen sportlichen Erfolgen schritthalten konnte.
Gerade die Tatsache, daß er Armie ist, wird ihm im Wege stehen, denn wer kann trefflicher symbolisieren, daß die große Zeit des US-Radsports für’s erste wieder vorbei ist, als der Held von früher in eigener Person, mit Anzug und Aktenkoffer?10. August 2005 um 22:27 Uhr #600362genau das wollte ich eigentlich auch sagen. armi hat die tour gewonnen und ist nun der rekordsieger. aber um in den usa was zu bewirken, da braucht er mehr als das. da sind ganz andere fertigkeiten gefragt. er hat ehrgeiz, konnte sich total schinden, aber was bringt ihm die ganze schinderei? er wird viel, viel, viel länger brauchen, bis er da erfolg hat, wenn überhaupt. die usa hat ja auch schon genug sportarten des öffentlichen interesses. es ist ja nicht so, wie z.b. in kasachstan oder so.
10. August 2005 um 23:18 Uhr #600363Wenn es jemals einen Radsportboom in den USA gegeben hätte/geben würde, dann wäre er durch Armstrong bereits eingetreten. Ich kann nicht beurteilen, ob er viele Jugendliche dazu inspiriert hat, Rad zu fahren und eine Profikarriere anzustreben, das würde man ja dann in den nächsten Jahren sehen, ob es da eine Entwicklung gegeben hat, aber wenn Ugrumov schreibt, dort hat sich das Interesse am aktiven Radsport durch Armstrong nicht erhöhen können, wird es wohl nicht so aussehen als hätte Armstrong in dieser Beziehung viel erreicht.
21. August 2005 um 17:59 Uhr #600364…..sieht also so aus:
Frau Crow scheint jetzt wohl als Armi’s Style-Beraterin zu fungieren;
wie sonst ließe sich dieses 70’er Musiker-Outfit erklären.Beim Biken mit unser aller Lieblingspräsi, mußte dann aber wieder alles perfekt sein; bis hin zu Trek’s Carbon-Topmodell mit edler Foxgabel.
Das wäre doch die Gelegenheit gewesen den Schorsch mal unauffällig ins Gebüsch zu kicken.Das kann beim Biken ja schon mal passieren
21. August 2005 um 22:06 Uhr #60036521. August 2005 um 22:38 Uhr #6003668o ist das Bild echt??? So sah ich ja nicht mal nach meiner völlig versoffenen ZK-Party aus, wo ich immerhin plötlich (am nächsten morgen) 2 T-Shirts anhatte und meine Schuhe verloren hatte (unglaublich aber wahr
, fragt mich nicht wie das passiert ist und wie ich heimgekommmen bin). Aber zum Thema, das Bild sieht wirklich richtig geil aus. Wirklich gelungen
. Und der Kerl da unten auf dem Rad soll der doppelte Juhhh (
) sein??? Erkennt man gar nicht, sieht eher aus wie ne Frau 8o .
Offizieller Mari Holden Fan!!
21. August 2005 um 23:34 Uhr #600367also ich finde sein styling cool
22. August 2005 um 11:15 Uhr #600368Quote:Original von T-Moby
8o ist das Bild echt??? So sah ich ja nicht mal nach meiner völlig versoffenen ZK-Party aus .Das war bei einer Trek-Werksbesichtigung und der Typ neben Armi,
der wie ein irischer Strassenschläger aussieht, ist wohl Scott Daubert,
der all die Jahre bei Trek für Armi’s Spezialwünsche zuständig war.2. September 2005 um 5:47 Uhr #600369Eigentlich bin ich ja ein stummer Leser des Forums, aber da ich letzten Donnerstag angefangen in Delaware (f�r Freunde von Wayne’s World ‚Dela Where?‘) zu studieren, ein kurzer Kommentar zu Ugrumovs (den fand ich irgendwie auch mal geil) Post weiter oben.
Ich war doch sehr �berrascht, als ich am Samstag eine Gruppe von drei Rennfahrern gesehen habe, ne halbe Stunde sp�ter sind 4 an mir vorbeigerast, am Sonntag noch 4 andere. Fand ich irgendwie schon �berraschend, an einem Wochenende 11 Fahrer in einer winzigen Stadt, in der nur 4000-5000 Nicct-Studenten wohnen. Die Fahrer sahen n�mlich alle deutlich �lter als Studenten aus. Kann es sein, dass es in Michigan vielleicht zu kalt ist zum Radfahren? Da geht einfach mal 5 Monate nichts. Armstrong hat sicherlich nicht eine Euphorie entfacht wie Ulle in old good Germany, aber so ganz ohne Wirkung war das bestimmt nicht.
Die Amis haben vom Radsport wahrscheinlich genauso viel Ahnung vom Radsport wie vom Fussball, d.h. fast keine, aber bekannt ist er schon. Das sollte reichen wenigstens ein paar zu motivieren, es ihm nachzumachen. Ich glaube der Post ist irgendwie misslungen, kann aber dran liegen, dass ich gerade 5 Whiskey-Cola getrunken hab. Da werde ich mal wieder stumm, wollte das nur mal loswerden.
2. September 2005 um 10:45 Uhr #600370Da sieht man mal das Verhältnis. Wenn ich an einem SAMSTAG im Mergelland unterwegs bin gibt es in der Regel mehr Rennradfahrer als Autos und das heisst weit mehr als 11, nach dem 150. hört man dann auch auf zu zählen. Hier gibt es nur Rennradverrückte und Radsportgeschäfte, überall sind Radrouten angezeichnet und in den Cafes sitzen die meisten Leute in Fahrradhosen. Das ist wohl das andere Extrem, aber ich denke, dass es in Europa überall und auch gerade in Deutschland viele solche Radregionen gibt, von den Alpenländern mal ganz zu schweigen.
Ich habe keine Ahnung wie kalt es in Michigan ist, aber dort ist doch jetzt auch Sommer. Hört sich jedenfalls so an als würde es da nur einen kleinen harten Kern geben der sich am Wochende zum Radfahren trifft.7. September 2005 um 3:25 Uhr #600371Mir ist klar, dass man das nicht mit Europa vergleichen kann. Im Odenwald oder Taunus (oder nach Tour-Etappen überall in D
) fahren viel mehr Rennfahrer rum als irgendwo in den USA. Ich wollte das nur relativieren, da es sich so angehört hat, als würde hier niemand Rad fahren.
Ansonsten habe ich festgestellt, das der gute Hr. Armstrong hier eher als der Superheld bekannt ist, der Krebs besiegt hat und danach noch Sport macht. Was für einen Sport er macht, ist dabei eher nebensächlich.
Das Thema Doping und L’Equipe war hier auch kurz ein Thema, er war sogar auf wenigen Titelseiten von amerik. Internetseiten. Es wurde eindeutig Stellung für ihn bezogen. Eine richtige Diskussion gab es aber nicht, das der Hurrikan ihn ganz schnell aus den Schlagzeilen befördert hat.
@Pinarella
So gut kenne ich mich in Michigan auch nicht aus. Aber ich bin sicher, dass von Dezember -März richtig viel Schnee liegt, wenn nicht sogar noch länger. Davor und danach dürfte das Wetter auch nicht viel angenehmer zum Radfahren sein.8. September 2005 um 16:44 Uhr #600372für ein land das angeblich keinen radsport-boom a la ullrich in deutschland hatte, sind diese amerikaner gar nicht so schlecht :
UCI-ProTour Nationen:
1.ITA 599
2.USA 559
3.ESP 370
4.GER 356
5.AUS 262( stand; 8.09.05 )
102
9. September 2005 um 9:11 Uhr #600373Wer ausser Armstrong, Hincapie und Julich hat denn da groß gepunktet? Und die sind alle aus der selben Generation und schon deutlich über 30…
Leipheimer, dann kommen vielleicht noch ein paar Punkte von Danielson dazu und dann war’s das.9. September 2005 um 9:16 Uhr #600374wenn ihr nur immer diese amerikaner runter machen könnt !!!!
und was ist mit landis, oder zabriskie ?
102
9. September 2005 um 9:26 Uhr #600375Quote:Original von Stefu
Wer ausser Armstrong, Hincapie und Julich hat denn da groß gepunktet? Und die sind alle aus der selben Generation und schon deutlich über 30…
Leipheimer, dann kommen vielleicht noch ein paar Punkte von Danielson dazu und dann war’s das.Sorry, Stefu, aber da solltest du Dir mal die Rangliste genau anschauen:
1 DI LUCA Danilo (ITA) 184
2 ULLRICH Jan (GER) 140
3 ARMSTRONG Lance (USA) 139
4 VINOKOUROV Alexandre (KAZ) 136
5 LEIPHEIMER Levi (USA) 131
6 JULICH Bobby (USA) 130
7 HINCAPIE George (USA) 129
Dazu Landis (30), Horner (26). Zabriskie lediglich 7 Punkte.
Du hast Recht, USA ist in der Breite nicht so stark wie Italien und Spanien, aber in der Spitze sind sie die Besten! 4 der ersten 7 sollte Beweis genug sein.9. September 2005 um 9:46 Uhr #600376Außerdem haben sie vermutlich einen besseren Nachwuchs als wir in Deutschland. Z.B. Tyler Farrar, Saul Raisin usw. Also so schlecht stehen sie wirklich nicht da.
Offizieller Mari Holden Fan!!
9. September 2005 um 9:55 Uhr #600377Armstrong kann nächstes Jahr schon gestrichen werden, Julich fährt auch nur noch max. 2 Jahre auf diesem Niveau. Hincapie hat eine Sahnesaison und das kann bei Eintagesrennen auch ganz schnell wieder anders aussehen (Rebellin ist dieses Jahr auch nur unter ‚ferner liefen‘ unterwegs).
Tyler Farrar? Saul Raisin? Sind mir bisher noch nicht sonderlich aufgefallen (im Gegensatz zu einem Gerdemann, Sinkewitz, Fothen oder Haussler).
9. September 2005 um 9:59 Uhr #600378Ob der Nachwuchs besser ist muss man abwarten. Wir haben schon einige vielversprechende Leute. Alleine die ganz junge Garde mit Haussler, Gerdemann, Burghardt, Fothen und vielleicht Ciolek (wer weiß?), dazu gute schon recht erfahrene Fahrer mit Kessler, Wegmann, Ziegler und Sinkewitz. Da mach ich mir keine Sorgen. Ob da ein Überflieger wie Ullrich oder Zabel dabei ist, kann man nicht einschätzen.
Stefu hat bei den Amis schon recht, es ist eine Generation, wie das ist 5 Jahren, wenn wirklich alle weg sind, aussieht, kann ich nicht beurteilen.
9. September 2005 um 10:04 Uhr #600379Sinkewitz? Sorry, dieses Jahr ein Minus. Zabriskie und Danielson zeigen mehr Potential.
Leitplanke
9. September 2005 um 10:26 Uhr #600380Danielson ist schon 27 und somit zweieinhalb Jahre älter als Sinkewitz (noch 24?), Zabriskie wird Anfang nächsten Jahres auch schon 27 wenn ich mich nicht irre.
Also als wirkliche Nachwuchstalente gehen die nicht mehr durch wenn ihr mich fragt, überhaupt gibt es in den USA sehr viele Spätdurchstarter was nicht unbedingt für konsequente Nachwuchsförderung spricht…Dagegen: Fothen (ich seh‘ grad der wird heute 24, HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!), Haussler (21), Gerdemann (bald 23)…
9. September 2005 um 16:41 Uhr #600381also mir gefällt der deutsche nachwuchs ganz gut. ob er besser ist als der us, kann man schwer sagen, denke ich denn wir werden einige talente, die nur drüben fahren wohl zur zeit noch nicht kennen.
aber mit Raisin, Zabriskie, Danielson(auch wenn die schon älter sind) sehe ich schon einiges an potenzial.
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