Wie geht ihr persönlich mit der aktuellen Situation um?

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  • #567563
    MuffinBoy
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    Hallo erstmal.
    Ich weiß nicht, ob es hier schon ein ähnliches Thema gibt, ich hab zumindest keines in der Art gesehen.

    Ich wollte mich mal umhören, wie ihr persönlich mit dieser aktuellen Situation fertig werdet, kaum hat es sich ein wenig beruhigt, schon haben wir wieder den nächsten Dopingfall, und noch einen, und noch einen…

    Ich bin momentan echt fertig, diese Leute waren meine Helden, meine erste Tour hab ich gesehen…bewusst, ich glaube, dass war die Tour, die Ullrich gewonnen hat, da war ich 8 Jahre alt, ich hab jeden Sommer die Tour gesehen, bin imme mehr Fan geworden, hab dann in den letzten 2,3 Jahren mich immer mehr für den Sport interessiert, hab kein Rennen im Fernsehen mehr verpasst.

    Und jetzt das alles. Angefangen vor knapp übe einem Jahr, mit Ullrich. Die ersten Meldungen hat man ja noch abgetan, so in der Art: Ach, das stimmt doch eh nicht, der Armstrong war mit Sicherheit gedopt, aber doch nicht unser Jan.

    Dann der Tag vor dem Tour-Start, die Nachricht kommt rein, dass Ullrich definitiv nicht starten wird. Ich bin mehr oder weniger heulend zusammen gebrochen. Eine Tour ohne Ullrich, das war für mich unvorstellbar.

    Aber dann ist es ja doch irgendwie weitergegangen, es war ja trotzdem eine schöne und spannende Rundfahrt, man hat sich einreden können, das alles in Ordnung ist. Der Radsport hat dem Doping den Kampf angesagt, man selbst informiert sich über das Thema, man weiß, dass der Radsport nicht sauber ist, aber man stellt sich gegen diese allgemeine Meinung der Medien, die einen Jan Ullrich ja wirklich an die Wand gestellt und mit Tomaten beworfen haben, es tut einfach zu weh, den eigenen Helden so am Ende zu sehen, und man sieht auch im Vergleich dazu, wie andere Länder mit ihren Verdächtigen umgehen.

    Mit den Monaten hat man es dann geschafft, mit der Situation umzugehen, es ist zum Alltag geworden. Es kommt ein Giro, an sieht ihn plötzlich mit ganz anderen Augen, Man fragt sich wirklich: Ein Andy Schleck, so jung wie der ist, kann der überhaupt mit legalen Mitteln so gut fahren? Kann man sich überhaupt über die Siege der Fahrer noch freuen?

    Das Buch von D’Hont bekommt man wegen seines Abi’s nur am Rand mit, die Pressekonferenz von Aldag und Zabel verfolgt man gespannt mit, nach den Prüfungen. Man fühlt mit Zabel mit, ist selbst den Tränen nahe, kämpft selbst in seinem inneren mit für einen neuen Radsport, mit neuen Helden. Gerdemann, Förster, Fothen, Sinkewitz und anderen.

    Zum Beginn der Tour muss man sich dann entscheiden: Geniaße ich den Radsport auf Eurosport, oder schaue ich mir lieber die kritische Übertragung von ARD/ZDF an? Da man ja doch wissen will, was wirklich los ist, man sich ja auch für einen sauberen Sport interessiert, guckt man ARD/ZDF. Es scheint eine Tour zu werden, spannend wie selten. Insgeheim hat man schon auf einen Tour-Sieg von Gerdemann gefreut, nach seinem Etappensieg und der Leistung am Tag dannach, naja, das war wohl doch ein wenig utopisch, aber trotzdem ist es die spannendste Tour seit Jahren, seit bestimmt einem Jahrzehnt.

    Heute Mittag, im Radio. Sinkewitz gedopt. Schluck. Erstmal nicht daran denken, das war jetzt ja nur eine kruze Meldung, in 2h geht die Übertragung los, da erfährt man genaueres. Im Videotext steht, das ARD und ZDF aussteigen. Man ist erst einmal geschockt. Wie können die nur jetzt aussteigen? Man bereitet sich schon darauf vor, Eurosport zu sehen, Tour bleibt Tour und ist nur einmal im Jahr. Man überprüft trotzdem, ob ARD/ZDF wirklich aussteigen und sieht so den Sonderbericht im Ersten.

    Wie kann man nur so „dumm“ sein, wie ein Patrick Sinkewitz? Weiß er überhaupt, was er damit alles kaputt macht? Kann man einem Linus Gerdemann überhaupt noch die Daumen drücken? Ich will es. Aber, diese Stimme im Kopf, der Zweifel schweigt nie. Mein liebster Sport ist dabei zu sterben, jede neue Dopingmeldung hat mich mehr deprimiert: Kessler, Mazzoleni, Petacchi. Und heute der Super-Gau.

    Der Radsport ist für mich wirklich, der schönste Sport, nichts gegen Fußball udn Formel 1 und so, aber der Radsport ist viel schöner. „Fußball ist unser Leben“? Für mich ist es der Radsport. Und jetzt muss ich zusehen, wie er imme weiter stirbt. Ich kann langsam nicht mehr, aber man kann sich ja jetzt in der schwersten Stunde nicht abwenden. So sehr es weh tut.

    Wenn jetzt noch irgendwas kommen sollte, in der Art „Voigt gedopt“ oder irgendwas in der Art (ohne den Teufel an die Wand malen zu wollen), ich weiß nicht, ob ich noch so eine Meldung vertragen würde, ich bin jetzt schon am Ende.

    Darum hab ich mich jetzt auch kurzfristig hier angemeldet, um mal zu hören, wie andere Fans darüber denken, ob es euch ähnlich geht damit, wie ihr mit der Situation umgeht. Und um einfach mal alles loswerden zu können.
    Mit freundlichen Grüßen.

    #655117
    enfant terrible
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    Einfach die Fakten realisieren.

    – Ca. 90% des Pelotons der Tour ist gedopt
    – Das war die letzten 50 Jahre nicht grundsätzlich einig
    – Die meisten anderen Sportarten sind nicht anders, Leichtathletik, Boxen, Schwimmen, Wintersport. Auch im Fussball wird anchgeholfen.

    Entweder man wird damit fertig oder man wendet sich vom Radsport ab und schaut dann andere Sportarten. Dabei muss man sich dann allerdings einreden, dass diese sauber sind.

    Dir würde ich raten was anderes zu schauen. Begründung:

    Quote:
    Original von MuffinBoy
    Und jetzt das alles. Angefangen vor knapp übe einem Jahr, mit Ullrich. Die ersten Meldungen hat man ja noch abgetan, so in der Art: Ach, das stimmt doch eh nicht, der Armstrong war mit Sicherheit gedopt, aber doch nicht unser Jan.

    Dann der Tag vor dem Tour-Start, die Nachricht kommt rein, dass Ullrich definitiv nicht starten wird. Ich bin mehr oder weniger heulend zusammen gebrochen. Eine Tour ohne Ullrich, das war für mich unvorstellbar.

    Eine ganz große Überraschung war das ja nun nicht. Ulle hat seine größten Erfolge in der Hoch-Zeit von EPO gefeiert. Ab den 90er wurde EPO flächendeckend genommen, ohne wäre man wohl kaum Tour Sieger geworden.

    Quote:
    Original von MuffinBoy
    (…)die Pressekonferenz von Aldag und Zabel verfolgt man gespannt mit, nach den Prüfungen. Man fühlt mit Zabel mit, ist selbst den Tränen nahe, kämpft selbst in seinem inneren mit für einen neuen Radsport, mit neuen Helden. Gerdemann, Förster, Fothen, Sinkewitz und anderen.

    Zabel ist ein großer Lügner. Einmal EPO und das wars? Ja mit EPO vielleicht. Ein Weltklasse-Sprinter ohne Wachstumshormone und den ganzen Scheiss? No Chance!
    Ich gehe davon aus, dass Gerdemann und co auch nicht nur mit Wasser kochen.

    Quote:
    Original von MuffinBoy
    Da man ja doch wissen will, was wirklich los ist, man sich ja auch für einen sauberen Sport interessiert, guckt man ARD/ZDF.

    Wenn du dazu die öffentlich Rechtlichen brauchst, tust du mir leid. Wer sich etwas mit Doping beschäftigt, lernt bei denen nun nix Neues mehr. Dachte zuerst du würdest scherzen.

    Quote:
    Original von MuffinBoy
    Der Radsport ist für mich wirklich, der schönste Sport, nichts gegen Fußball udn Formel 1 und so, aber der Radsport ist viel schöner. „Fußball ist unser Leben“? Für mich ist es der Radsport.

    Wenn jetzt noch irgendwas kommen sollte, in der Art „Voigt gedopt“ oder irgendwas in der Art (ohne den Teufel an die Wand malen zu wollen), ich weiß nicht, ob ich noch so eine Meldung vertragen würde, ich bin jetzt schon am Ende.

    Sorry aber ich glaube du bist mehr ein Ulle als ein Radsportfan. Aufgrund deiner Fixierung und deiner Naivität kann ich nichts anderes glauben.

    Voigt und nicht gedopt? Hast du die letzte Saison verfolgt? :D

    Wenn deine Liebe zur Radsport so groß ist, warum machst du sie dann von einem Heuchler wie Voigt abhängig?
    Darum hab ich mich jetzt auch kurzfristig hier angemeldet, um mal zu hören, wie andere Fans darüber denken, ob es euch ähnlich geht damit, wie ihr mit der Situation umgeht. Und um einfach mal alles loswerden zu können.
    Mit freundlichen Grüßen.[/quote]


    „Ich werd aus dir nicht schlau, erst willst du das Eine und dann… willst du wieder das Selbe.“

    #655118
    enfant terrible
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    Einfach mal hier http://www.cycling4fans.de/index.php?id=3614 reinschauen und dann nochmal überlegen, ob du weiterhin Radsport gucken willst.


    „Ich werd aus dir nicht schlau, erst willst du das Eine und dann… willst du wieder das Selbe.“

    #655119
    Plattfuß
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    Ach ja :D

    Solange einem im Leben nichts schlimmeres passiert als daß einige Protagonisten der Lieblingssportart gedopt sind gehts ja noch. Über die durchgeknallten Fernsehfunktionäre sollte man sich auch nicht zu sehr aufregen, die kriegen sich auch wieder ein. Momentan erinnert mich das ganze Theater doch etwas an die Hexenjagd im Mittelalter. Gibt es eigentlich nichts wichtigeres auf der Welt als einige gedopte Sportler?

    #655120
    Coolman
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    mir würde da einiges einfallen plattfuß. gerade heute gab es ja wieder so einen fall, bei dem man sich richtig aufregen hätte können und es auch getan hat, aber dies hier ist nunmal ein radsportforum.

    wer ard/zdf die letzten jahre gesehen hat, da wundert es mich nicht, dass man nicht so viel zum thema doping weiß. früher kaum darüber etwas gesagt, heute übertragung aussetzen. so ein quark. auch eurosport nervt schon etwas, mit dem ja ist ja gut so, dass der heute nicht so kann und so einen blödsinn. aber andy schleck ist sauber, klar … und mazzoleni und di luca voll bis obenhin.

    ich mach es so: ich verfolge das ganze dopingzeugs natürlich. man nimmt es zur kenntnis, man bildet sich seine meinung. meine ist die anderen sportarten sind auch nicht sauberer. vl ist nächstes jahr ja der radsport schon sauberer als die meisten anderen sportarten. nur merken wird mans nicht. stichwort fußball und nandrolon. kann man mal googlen gehen.

    also mein tipp genieße die übertragungen, am besten auf eurosport und denke nicht immer ans doping. ich schreibe morgen noch zwei prüfungen und dann erst wieder in nem monat. da knall ich mich sowas von auf mein sofa und zieh mir die bergetappen von anfang bis ende rein.

    #655121
    Retendo
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    • ★★★★★★★

    mein gott…das sind halt realitäten die man erkennen sollte. mein lieblingsfahrer ist auch voll bis oben hin. find ich scheiße, aber da ich das von den anderen genauso scheiße finde gleicht sich das wieder aus.
    am besten du gewöhnst dir an ein fan von einem fahrer zu sein aufgrund seiner fahrweise und nicht aufgrund seines charakters außerhalb des rennens. damit fährst du am sichersten. wenn ich den herrn valverde jetzt 2 jahre nicht fahren sehen könnte würde mich das schon nerven, aber gleichzeitig würde es mich freuen dass sie den nächsten drangekriegt haben und mehr kontrollen anschlagen.
    von daher…sinkewitz positiv? find ich gut!

    du darfst halt nie davon ausgehen dass dein fahrer supersauber ist. solange du das akzeptierst kannst du den radsport auch weiterhin genießen.


    R.I.P. Piti

    #655122
    OWI
    • Beiträge: 202
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    Ich kann mich den Vorantworten nur anschliessen. Es ist wie in einer guten Ehe (ich bin schon 18 Jahre verheiratet): Ich liebe meine frau so wie sie ist mit ihren guten Seiten und natürlich auch mit ihren Fehlern. Und man steht zusammen „in guten wie in bösen Tagen“.

    In meiner österreichischen Tageszeitung schreibt heute Paco Wrolich, nachdem er die übliche Erschütterung über den neuesten Fall zum Ausdruck bringt, etwas ganz Entscheidendes:

    Ein Phänomen ist nur der Fan.Der auf der Strasse steht, der vor dem TV sitzt, nun eben Eurosport, den Doping scheinbar nicht interessiert, der der Faszination Radsport unterliegt.“

    Genauso ist es. Das sind die wahren Fans, und davon gibt es noch genügend. Lassen wir uns also nicht ins Bockshorn jagen. Denn dieser Sport lebt von drei „Komponenten“:

    1. (und vor allem anderen) den Fahrern

    2. den Veranstaltern der großen Rennen

    3. den Fans

    Er lebt nicht von ARD oder ZDF oder sonst irgendwelchen scheinheiligen Heuchlern…

    Wer den Radsport so liebt wie ich und viele hier im Forum, der wird dabeibleiben. Wer das nicht kann, dem sei völlig unbenommen, sich eine andere Sportart zu suchen. Allerdings frage ich mich schon, welche er zu finden gedenkt…

    Gruß

    Karl-Heinz

    #655123
    Christophe Moreau
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    • ★★★★★★

    Entscheidend ist doch die Chancengleichheit. Die war früher okay, da alle voll waren. Heute ist es schon schwerer, da man sich momentan in einem Zwitterstadium, wo einige vielleicht mehr oder übrhaupt was nehmen als andere, befindet. Radsport wird es ewig geben.


    50% der Bundesliga war gedopt.

    #655124
    speiche
    Teilnehmer
    • Beiträge: 513
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    • ★★★★★★

    Gute Frage!

    Wie gehe ich persönlich mit Doping um?

    Seit über 30 Jahren Radsportfan beschäftige ich mich beinahe ebenso lange mit dem Thema, und im Laufe der Zeit wird mir meine eigene Einstellung dazu immer unklarer. Dabei widersprechen sich nicht nur Vernunft und Bauchgefühl, beide sind schon in sich (bzw. in mir) ambivalent. Ein Versuch, das in wenige Worte zu fassen:

    Rational schwanke ich zwischen:

    a.) Doping ist unsportlich, unfair, gefährlich, verzerrt den Wettbewerb (schließlich möchte ich nicht wissen, wer besser spritzen bzw. sich den pfiffigeren Arzt leisten, sondern wer besser radeln kann), mit einer Freigabe öffnen sich alle Schleusen bis hinein in den Schulsport.

    b.) Was soll’s? Schon 1896 soll einer tot vom Rad gefallen sein, Eltern geben ihren Kindern allerlei bunte Pillen, damit sie in der Schule still sitzen und sich konzentrieren, was unter Fernfahrern und Schichtarbeitern üblich ist und beim Militär erfolgreich eingesetzt wird, sollen Sportler nicht dürfen?

    Emotional ist es wohl noch schwieriger zu formulieren. Um ehrliche Selbstbetrachtung bemüht stelle ich fest:

    a.) Wird Fahrer A erwischt, trifft es mich ins Herz (so ist es tendenziell, aber beileibe nicht immer, wenn ein Wasserträger überführt wird).

    b.) Wird Fahrer B erwischt, freue ich mich klammheimlich (eher bei den Siegfahrern).

    In beiden Fällen jedoch greife ich nach meinem Lieblingswerkzeug, öffne eine Flasche Vino (sic), dope mich also ein wenig, und freue mich auf das nächste Rennen, darauf, meine eigenen taktischen Überlegungen anzustellen und zu überprüfen, mitzufiebern, mir für den Moment einen Lieblingsfahrer herauszupicken und ihm die Daumen zu drücken, bis mir ein anderer ins Auge fällt, der einen schönen Stil fährt, mutig attackiert oder sonst irgendetwas anstellt, das sehenswert ist.

    Meine aktuell größte Sorge ist, ob ich von diesen Rennen zukünftig weniger miterleben kann, weil sich Sponsoren zurückziehen oder weil es immer schwieriger wird, für eine geächtete Sportart öffentliche Straßen sperren zu lassen.

    #655125
    Coolman
    Teilnehmer
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    • ★★★★★★★★★
    Quote:
    Original von speiche
    Meine aktuell größte Sorge ist, ob ich von diesen Rennen zukünftig weniger miterleben kann, weil sich Sponsoren zurückziehen oder weil es immer schwieriger wird, für eine geächtete Sportart öffentliche Straßen sperren zu lassen.

    das ist auch genau meine sorge. und es wird wohl auch irgendetwas passieren. das interesse an sensation und damit doping ist nur kurzfristig, damit lässt sich langfristig keine quote erzielen, es sei denn wir hätte wieder einen wie ullrich. mittlerweile vermisse ich ihn richtig.

    #655126
    Golfer
    • Beiträge: 81
    • Amateur
    • ★★★
    Quote:
    – Die meisten anderen Sportarten sind nicht anders, Leichtathletik, Boxen, Schwimmen, Wintersport. Auch im Fussball wird anchgeholfen.

    Ich denke diese Aussage ist falsch. Klar wird in der Leichtathletik, Wintersport, Schwimmen und Gewichtheben auch gedopt, allerdings stellen dies Sportarten nicht die Mehrheit aller anderen Sportarten und sind lange nicht so kommerzialisiert wie der Radsport. Es gibt wohl kaum eine so beliebte Sportart wie der Radsport, in der das Doping derart institutionalisiert ist. Wenn es irgend ging und man dachte man könnte dopen ohne erwischt zu werden, wurde immer flächendeckend gedopt. Wissen tut es niemand wieviel in allen anderen SPortarten gedopt wird, aber ich denke, der Radsport steht schon ziemlich an der Spitze.
    Zum Top:
    Ich bin zwar immer noch Radsportfan, aber immer mehr dann doch nur Fahrer und weniger Gucker. Geahnt/gewusst haben wir es zwar schon immer, aber da konnte man wenigstens noch so tun, als wenn die alle mit Milch und Vitamin C die Berge hochfahren :rolleyes:


    „Ich wollte mich mit Dir geistig duellieren, aber ich sehe du bist unbewaffnet!“

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