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  • als Antwort auf: Doping im Jahr 2009 #663530
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      Hypokrisie

      Ihren ärztlichen Grundsatz „nihil nocere“ (keinem Patienten Schaden zufügen) mit Füssen tretend, sind es doch medizinische „Fachleute“ , welche in marginalen, privaten Labors die Entwicklung u. Herstellung neuester, höchst wirksamer Medikamente zur Leistungssteigerung seit jeher vorantreiben (allein 2006 bspw. wurde sechs mal mehr Epo produziert u. in Umlauf gebracht, als von tatsächlich Kranken benötigt!) und Doping überhaupt erst „hoffähig“ gemacht haben! Um anschließend, in Sportverbänden u. Antidoping-Gremien, ja sogar olympischen Komitees (Beispiele gibt’s genug) mit überheblichster Selbstverständlichkeit u. Scheinheiligkeit, das Dopen, die anhängenden Praktiken und die Dopingsünder, an den Pranger zu stellen!
      Glaubt wirklich jemand ernsthaft, dass der Hochleistungssportler sich, als so
      genannter „Selbstversorger“, den „Stoff“ in Fitness-Studios oder in der Apotheke um die Ecke verschafft, und im Alleingang, im Labortest nicht erfassbare Pharmaka, zur Anwendung bringt?
      Damit will ich keineswegs den Profis einen Heiligenschein an „Unschuld“ aufsetzen, sondern lediglich daran erinnern dass es Täter und Opfer auf beiden Seiten zu verfolgen und in Verantwortung zu bringen gilt!


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      als Antwort auf: Lance is back #659459
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        Lance – Mania?
        Die allgemein ausgebrochene „Euphorie“ betreff Wiedereinstieg des L.A.(Lance Armstrong), welcher das Sprichwort – „they never come back“ – ad absurdum führt, empfinde ich als enormen Rückschlag im Antidoping-Kampf und dem Radsport ungemein schädigend !
        Umsomehr wenn L.A. – über jeden Zweifel erhaben – seine „Wiederauferstehung“ freundlich lächelnd im Namen seiner Krebsstiftung „verscherbelt“!
        In Sachen come-back (in Australien – Tour down under – wurde L.A. als grösster Athlet des 21 Jahrhunderts gefeiert)) geht‘s doch schlicht und ergreifend nur um das Thema: “Den Texaner lieben oder hassen„?
        Glaubt man den Medien, welche dato in diesem Kontext eine regelrechte „Beweihräucherungskampagne“ gestartet haben, dann schliesst das Eine das Andere nicht aus?

        Als wäre er nie weggewesen:
        Egal wo er startet und klassementspezifisch „landet“, ihm wird mehr Aufmerksamkeit geschenkt als den jeweiligen Siegern!
        Als Bernard Hinault als junger Spunt seine Profi-Laufbahn mit den Ardennen-Klassikern begann und nacheinander Het Volk und L-B-L gewann, stand in der belgischen Presse: “Im Lande der Blinden, ist der Einäugige König”! Über seine anschliessende “Laufbahn” braucht man sich nicht länger unterhalten!
        Genauso die Anfänge des Texaners.
        Er wurde, als so genannter Newcomer, der “Überraschungs-Weltmeister” schlechthin.
        Nach seiner schweren Krebs-Erkrankung mutierte er (they ever come back!) zum Super-Profi, und, wie Phönix aus der Asche, zum siebenmaligen T.D.F.-Sieger und nachweislich “intelligentesten Doper” der Rad-Sport-Geschichte.

        Lance Armstrong am 24 July 2001:
        “Wenn ich morgens aufstehe und in den Spiegel schaue, kann ich zu mir sagen: Ja, ich BIN sauber! An euch zu beweisen dass ich schuldig bin!”
        Greg Lemond in der Sunday Times, July 2001:
        “Wenn seine Geschichte wahr ist, dann ist es das grösste Come-back der Sportgeschichte.”
        Ist sie es nicht, dann ist es der grösste Betrug.”

        Da mittlerweile fast alle – Geständige als auch Uneinsichtige – ins „Profi – Geschäft“ (Doping-Zirkus!) zurückgefunden haben:

        „Ist der gute Ruf erst mal ruiniert, dopt ruhig weiter, ganz ungeniert„! Aber, ist ja alles „Schnee“ von Gestern!


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