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Servus, nach zehn Jahren Abstinenz will ich auch mal wieder meinen Senf dazugeben.
Auf den ersten Blick sieht das für RBH ziemlich blöd aus. Aber man muss da doch differenzieren, auch wenn der Denk sicher kein Guter ist, wie man im bayrischen Schwaben so sagt.
Voigte hat Politt auf 600000 bis 800000 p.a. taxiert. Das konnte Denk letztes Jahr für Fahrer dieser Kategorie noch nicht anbieten.
Der Belgier hat sich selbst abgeschossen, da wurde von außen viel Druck auf den Buben gemacht.
Buchmann liefert als Topverdiener seit Jahren nicht. Mault rum, dass er nicht als Co-Kapitän zum Giro darf und schafft es dann nicht einmal, die drittklassige Ungarn-Tour zu gewinnen. Da stimmen Anspruch und Wirklichkeit nicht überein, zudem raus aus der Prime. Was soll von ihm noch kommen?
Schachmann war auch angezählt, weil er immer nur krank war. Ergebnisse dieses Jahr so lala, vermutlich wird das Leistungsangebot nicht zu den Preisvorstellungen gepasst haben. Nur weil plötzlich Kohle da ist, muss man sie ja nicht für Mittelmaß verballern.
Bleibt Kämna. Der sieht sich inzwischen als GT-GC-Fahrer, was völlig ok sein kann für Teams, die mit Platzierungen zwischen 7 und 10 zufrieden sind. Auch war er ähnlich verletzt wie Vingegaard, nur fährt der eine die Tour und der andere heuer vermutlich gar nicht mehr. Da darf man als Teamchef schon vorsichtig sein. Wenn dem Fahrer der Spatz in der Hand dann lieber ist, muss das akzeptiert werden.
Denk wird halt mit Vlasov, Hindley, Roglic?, vielleicht Lipowitz und xxx die Brosamen aufzusammeln versuchen, die die Außerirdischen liegenlassen und das wird schwer genug. Vielleicht taucht in den nächsten 5 bis 6 Jahren doch noch irgndwo das Supertalent auf, das es mit P. und V. aufnehmen kann und bei Denk unterschreibt.
Mit dem neuen Chinesen-Sponsor bei Astana ist selbst das nicht garantiert.
Habe fertig.Mich überzeugt die Strecke nicht. Es gibt zwar interessante Abschnitte, in der Gesamtschau wirkt es irgendwie verkrampft.
Ich habe den Eindruck (wie in den letzten Jahren auch), dass da verschiedene Leute an einzelnen Bereichen werkeln und wenn sie ihre Ideen dann zusammenwerfen, stellen sie fest, ui, sind ja 28 Etappen.
Dann streichen sie das zusammen und verlieren sich in den selbst auferlegten Zwängen.
Wir wollen in England starten, wir wollen an den hundertsten Jahrestag des Kriegsausbruchs erinnern (warum auch immer das nötig ist), wir wollen die Vogesen aufwerten. Alpen und Pyrenäen müssen sein, Zeitfahren auch, Überführungsetappen für Flüchtlinge sowieso und vor der letzten Etappe muß alles entschieden sein. Am Ende bleibt unharmonisches Stückwerk.
Den Anfang in England kann man so machen. Besonders die 2. Etappe mit mehreren 15-25% Rampen auf den letzten 30 km ist gut.
Auch die Idee, den Frontverlauf des 1.WK zwischen Ypern und den Vogesen nachzuzeichnen, ist erst einmal eine. Nachdem man aber schon 3 Tage in England war und noch eine Flachetappe dazwischen geschoben hat, ist es zuviel des Guten, dafür 4 Etappen aufzuwenden, zumal man in der Gegend eher schlecht mit der Topographie spielen kann. Also baut man für die Spannung die Pave-Etappe ein, die in diesem Ausmaß in einer Grand Tour nichts verloren hat. Es sei denn, man legt Wert darauf, dass einige GK-Fahrer schon am 5. Tag die Lust verlieren. Nun ja…
Der Schlußanstieg der 8. Etappe ist schön und ab da könnten sie es krachen lassen. Aber nö, sie verschenken den nächsten Tag, in dem sie auf den Vogesenhauptkamm hochfahren, dort es so ein bißchen vor sich hin hügeln und vom Großen Ballon 50 km nach Mühlhausen wieder runter fahren lassen. Ein kurzes, stark kuppiertes ZF wäre an der Stelle die interessantere Variante gewesen.
Die folgende Mittelgebirgs-Rundfahrt ist gelungen, wobei sie weniger für das GK, als für Leute von Bedeutung ist, die 2 Tage in Gelb fahren wollen.
So ist dann am 1. Ruhetag die Hälfte der Tour vorbei und wenn auf der 5.Etappe nichts passiert, ist eben nichts passiert. Das ist irgendwie unspektakulär…Fortsetzung folgt.
http://blog.veloviewer.com/the-climbs-of-stage-2-of-the-2014-tour-de-france-part-2/
Sieht interessant aus.
26. Oktober 2012 um 14:28 Uhr als Antwort auf: Welche war die letzte wirklich gute Tdf? Parcourstechnisch! #734825Für mich ist der 96er Kurs der beste. Auch wenn die Kombi Iseran/Galibier dem Wetter zum Opfer fiel.
Nein, Ponte nie. Auch so, Papa, Opa, Onkel gleichzeitig geworden, kostet Zeit und Budget. Aber Ambri mußte immer sein, wenigstens einmal in Jahr. Der Weg ist weit aus Berlin.
Einfacher, kleiner Sprint? Vielleicht. Am Anstieg wird es nicht liegen. Damals war es gerade oben halt ziemlich eng und verwinkelt, wenn es noch so ist, wird es schwer, einen Zug aufzubauen. Aber Binse verkündet: Das Rennen wird von den Fahrern gemacht.
Keine Sorge, das Ventil ist mir wurscht. Jedenfalls jenes hier im Forum…
Quote:Original von Ventil
1oo prozent normal bist du aber auch nicht, oder ‚fragezeichen‘hoi streckenkartensammler
zeig doch bitte ein foto.
Ich habe es damals nicht fotografiert. Das touristische Highlight war die Auffahrt nach Posillipo nicht.
Aber wenn du es so dringend sehen willst, versuche es doch mal bei google street view.Quote:Original von Ventil
Ach hör doch mal mit dem doofen Kopenhagen auf .. da waren im Netz etliche Mongofotos von der Steigung im Umlauf. Sogar der Veranstalter verfälschte Grafiken ( Spektakel ) .. was will man da machen ?(Aber hier, klarer Fall ! Es geht runter, das Foto ist der Beweis .. weil es handelt sich um ein 3/4 Horizontalfoto .. sowas gabs von Kopenhagen nicht.
Kannst ja dann beim livestreamen Lappi erklären wieso man beim Rauffahren nicht treten muss
Es geht nicht runter. Ich weiß es, ich war schon da.
Die Steigung ist teilweise aber so albern gering, dass sie für das Rennen nichts bringen wird, selbst wenn die da 10 mal hoch müssen. Reines Alibi, um auch die schönen Teile Neapels im Fernsehen zeigen zu können. -
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