Änderungswünsche zur Pro-Tour

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    Ventoux
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    Da sich ständig Mitglieder über die Pro-Tour beschweren, habe ich mal einen Thread dafür aufgemacht. Hier kann jeder schreiben, was er anders machen würde.

    Ich fang gleich mal an:
    – Punktesytem: Damit nicht nur Klassikerfahrer vorne sind, sondern auch Sprinter und Rundfahrer. Außerdem sollen alle GTs gleich bewertet werden.
    – Rennen: Plouay muss raus!!! Außerdem würde ich auch Hamburg rauswerfen. Stattdessen kommt bei mir der Henninger Turm und eine Neuauflage des Alpenklassikers rein. Sie würde deutlcih anspruchsvoller sein und jedes Jahr den Standort wechseln. Als Beispielkurs habe ich folgenden Vorschlag:
    Garmisch – Fernpass – Landeck – Reschenpass – Stilfser Joch – Livigno – Berninapass – St. Moritz (ca. 250 km)

    #573992
    cedros
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    Polen-Rundfahrt raus, Teamzeitfahren raus, und natürlich auch Plouay raus – da gibt´s wesentlich interessantere Rennen.

    Über das Punktesystem kann man ewig diskutieren – ich würde einfach die Weltrangliste so wie sie jetzt ist neben der ProTour bestehen lassen.

    Ein Ein-Tages-Rennen über Alpenpässe würde ich auch interessant finden – hab mich sowieso immer gefragt, warum es da nicht mehr gibt…

    Hamburg find ich – wohl im Gegensatz zu den meisten anderen hier – gar nicht so schlecht. Fand ich heuer viel spannender als den Henninger Turm (bzw. das Rennen drumherum).

    #573993
    Ventoux
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    In den letzten Jahren fand ich Hamburg auch besser als Heninger Turm, aber das lag daran, dass der Henninger Turm nicht hoch genug eingeschätzt wurde, außerdem hat er viel mehr Tradition.

    Polen Rundfahrt raus, aber eine etwas exotischere darf dabei sein. Als Voschläge hätte ich eine Tour Down Under durch den Südosten von Melbourne nach Sydney. Da sind auch einiges an Bergen dabei (zumindestens auf dem Atlas). Hätte noch eine Tour durch die Rocky Mountains, die Anden oder am besten den Himalaya (über Feldwege) anzubieten. Da wären dann aber alle Fahrer schlapp wegen der Höhenluft. Alternativ aber wesentlich langweiliger wäre eine New-EU Rundfahrt (zwischen Polen, Tschechien und der Slowakei sind ganz schöne Berge).

    Teamzeitfahren kann man von mir aus ersatzlos streichen.

    Über die Tour du Benelux kann man auch streiten, wenn noch nicht mal die Menschen dort sie haben wollen. Vorschläge habe ich ja jetzt genug geliefert.

    Vielleicht könnte man noch einen der italienischen Herbstklassiker ( Giro del Lazio, Mailand – Turin, …) reinbringen. Die fand ich dieses Jahr ganz interessant, sie waren nur etwas unterbewertet (weil Vorbereitung für Lambardei) und es gibt zu viele, sodass die Fokussierung etwas schwer viel.

    #573994
    MaxiHaberl
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    also die Punkteverteilung ist meiner Meinung nach echt eine Katastrophe. Die Rennen finde ich nicht so schlimm. Gut Plouay raus, Team Zeitfahren finde ich keine so schlechte Idee als Eintagesrennen (sollte man dafür lieber bei der Tour streichen), ein Alpenklassiker wäre sicher auch nicht schelcht. Hamburg sollte aber bleiben und die Deutschland Tour wieder etwas nach vorne verschieben. Bei den Teams ist es natürlich immer schwer es allen Recht zu machen, aber ich fände es nicht schlecht, wenn jedes Jahr die 2 schlechtesten Pro Tour Teams ab- und dafür zwei GsII Renställe aufsteigen würden.

    #573995
    cedros
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    Ja, eine sportliche Komponente für die Qualifikation für die Pro Tour wäre natürlich schon wünschenswert – da verstehe ich aber schon, dass das nicht so ganz einfach ist.

    Quote:
    Über die Tour du Benelux kann man auch streiten, wenn noch nicht mal die Menschen dort sie haben wollen.

    Ja, stimmt. Aber irgendwie denke ich, die könnte ganz interessant werden.

    Quote:
    Team Zeitfahren finde ich keine so schlechte Idee als Eintagesrennen (sollte man dafür lieber bei der Tour streichen)

    Prinzipiell stimme ich dir sogar zu – aber in der Pro Tour hat das imo trotzdem nichts verloren…

    #573996
    Jaja
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    Punkteverteilung ist ein Witz. Ich würd den Weltcup lassen, dazu die WRL (sprich es war perfekt!) Evtl. könnte man, wenn man denn unbedingt will, eine spezielle Rundfahrtswertung aus GT´s (gleich bewertet alle drei natürlich!) und den HC-Rundfahrten Paris-Nizza, Tirreno-Adriatico, Baskenland, Romandie, TdS und Katalonien (hab das Gefühl da fehlt noch eine) machen. GT´s natürlich etwas höher gewichtet, aber so würde man den ‚Rundfahrgott“ finden :)

    Rennen: Plouay, Polen und TZF raus. An Hamburg stört mich, dass das Rennen immer so als absolutes Monument (in den Medien) dargestellt wird. Ein Sieg in Hamburg wird von der ARD höher eingestuft als ein Sieg in Flandern glaub ich manchmal. Daher hab ich eine Hassliebe zu diesem Rennen. Die letzte Auflage war aber durchaus recht spannend.

    Alpenklassiker gehört auch rein. Benelux-Tour prinzipiell garkeine schlechte Idee. Nur lehnt man sie in Belgien kategorisch ab. Klar dass sie eine Belgien-Rundfahrt wollen, aber ich denke auch eine Beneluxtour kann interessant sein. Hab aber nix gegen drei verschiedene Rundfahrten, nur hat man ja keinen Platz im Kalender :D

    Italienische Herbstklassiker gehören sowieso dazu. Und anstatt Polentour würd ich die Portugal-Rundfahrt nehmen. Problem dabei, 11 Tage sind zuviel. Nur die Portugiesen wollen auf keinen Fall eine kürzere Rundfahrt. Selber schuld!


    Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.

    #573997
    Breukink
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    Die Polen-Rundfahrt ist natürlich ein Witz, aber ich finde es schon eine gute Idee, den Radsport in Osteuropa zu stimulieren. Darum haben sie die P-R glaube ich in die Pro Tour ‚reingenommen. Eine ’neue EU-Rundfahrt‘ wäre da eine gute Alternative.
    Die Benelux-Rundfahrt halte ich für eine gute Sache. Die Belgien und Holland Rundfahrten wurden IMO außerhalb des jeweiligen Landes eher wenig beachtet. Die Benelux Rundfahrt hat da eher das Potential, richtig international zu werden, schon allein, weil eine Dauer-Fehde zwischen holländischen und belgischen Mannschaften natürlich vorprogrammiert ist. Und es gibt etwas mehr Platz im Terminkalender.
    Der Weltcup sollte nicht nur beibehalten sondern am besten noch erweitert werden, z.B. mit ein paar italienischen Rennen. Ich finde es eine gute Sache, einen Preis für den besten Klassikerspezialisten zu haben.
    Dagegen halte ich es für unmöglich, ein einheitliches Punktesystem für alle Rennen zu entwickeln,weil man Gts und Klassiker halt nicht vergleichen kann.
    Das jetzige Pro-Tour-Punktesystem ist natürlich besonders schlecht,aber das liegt nicht nur an Verbruggen sondern auch daran,daß ein wirklich faires System einfach nicht möglich ist.

    #573998
    starslight
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    Plouay und Polen Rundfahrt sollten wirklich raus, beim Manschaftszeitfahren bin ich mir da garnicht so sicher. Wenn das nicht für die Einzelwertung zählen würde, sondern nur in der Teamwertung wäre das echt nicht so schlecht.
    Aber das punktesystem ist eine Katastrophe!!! Ich finde zwar schon, dass man irgendwie Eintagesrennen und Rundfahrten zusammen schmeissen muss. Es kann zwar kein optimales system geben, aber ein besseres, als das der Pro-Tour. Meinermeinung nach sind 4 Etappensiege bei Giro, Tour oder Vuelta durchaus vergleichbar mit dem Sieg bei einem Klassiker. Und das kommt dem alten Weltranglistensystem schon sehr nahe. Vier Etappen: 4×70=280; WC Sieg: 240
    Ich würde das Alte Punktesystem beibehalten, bloss ein bisschen weniger Punkte für Sprinter. So 50-60 Punkte bei einer Gt. Bei kleineren Rundfahrten dem entsprechend weiter.

    #573999
    Jaja
    Moderator
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    Friedensfahrt statt Polentour wäre garkeine so schlechte Idee. Da hätte man Tradition und Osterweiterung drin. Natürlich müsste man sie schon etwas anspruchsvoller machen, aber ich denke im Erz und auch im Riesengebirge dürfte es durchaus Möglichkeiten für schwere Etappen geben.


    Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.

    #574000
    Ventoux
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    Ich finde die Benelux-Runddfahrt nicht besonders sinnvoll. Ich denke auch, dass es schon genügend andere Rennen in Belgien und den Niederlanden gibt, die deutlich angesehener sind. Stattdessen könnte man eher einen meiner oben genannten Vorschläge für eine exotischere Tour machen, um den Radsport auch in anderen Teilen der Welt zu verbreiten. Dafür müsste man dann nur einen angemessenen Termin im Kalender finden, damit die Fahrer genügend Zeit für den Hin- und Rückflug haben.

    #574001
    cedros
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    Quote:
    Friedensfahrt statt Polentour wäre garkeine so schlechte Idee. Da hätte man Tradition und Osterweiterung drin. Natürlich müsste man sie schon etwas anspruchsvoller machen, aber ich denke im Erz und auch im Riesengebirge dürfte es durchaus Möglichkeiten für schwere Etappen geben.

    Ja, eine etwas modifizierte Form der Friedensfahrt hätte ich auch wesentlich sinnvoller gefunden, als die Polenrundfahrt.

    #574002
    Breukink
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    @ Ventoux:
    Ich könnte ohne die Benelux-Tour leben, die betroffenen Radsportverbände aber wohl nicht. Sie ist doch offensichtlich ein Trostpflaster dafür daß keine der drei nationalen Rundfahrten PT Status gekriegt hat. Trotzdem besteht finde ich durchaus die Möglichkeit, daß sich daraus ein interessantes Rennen entwickelt. Dagegen halte ich das Mannschaftszeitfahren für ein totgeborenes Kind.
    @ Weltrangliste:
    Eine Weiterführung der alten Weltrangliste fände ich trotz meiner grundsätzlichen Bedenken auch nicht schlecht. Ich hab‘ mich halt an sie gewöhnt, weiß, was man aus ihr ablesen kann und was nicht, und sie ist vor allem auch eher unverbindlich.

    #574003
    hannes
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    gabs eigentlich prämien von der uci wenn man in der weltrangliste auf platz 1 war?


    flamerouge.blogspot.com[/URL]

    #574004
    radfahrer
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    Jedes Rennen ist so schwer wie es von den Fahrern her gemacht wird. Da ist es relativ egal wo das Rennen jetzt stattfindet, zudem ist wohl niemanden im Forum bekannt wie beliebt der Radsport in Polen ist und wie belebend die Fans am Streckenrand sind.
    Zu Hamburg ist zu sagen, dass das Streckenprofil zumindest über die ersten 150 km ein Witz ist und nicht mal C-Lizenzniveau hat, aber das ganze drumherum ist absolut einzigartig in Deutschland und traditionelle Rennen wie beispielsweise Henninger Turm und Rund um Köln haben sich über Jahre hinweg auf ihre Lorbeeren ausgeruht und den abfahrenden Zug einfach schlichtweg ignoriert. Und solange Freizeitradler aberwitzige Startgelder bezahlen, um am Elbdeich ein Jedermannrennen mitfahren zu dürfen, ist das Hamburger Rennen einfach das womit man in Deutschland derzeit das beste Geld verdienen kann.
    Wie mit der Friedensfahrt umgegangen wird ist eine absolute Frechheit und das sage ich als Wessi. Die Friedensfahrt fährt durch wundérschöne Länder mit wunderschönen Landschaften und einem wirklich begeisterungsfähigen Publikum. Wieso diese Rundfahrt so ignoriert, ja soger zerstört wird, wird mir ein ewiges Rätsel bleiben.
    Ob das Punktesystem gut oder schlecht ist werde ich erst im November sagen können, am Ende wird aber doch wieder der Fahrer vorne liegen, der über die gesamte Saison am stabilsten war und darum gehts eigentlich doch, oder?

    #574005
    Coolman
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    des wird alles nicht so schlimm werden wie es die meisten leute hier sehen. ich sehe große vorteile in der protour und freue mich jetzt schon wahnsinnig auf die protourrennen vor allem natürlich auf die gts (egal ob sie jetzt dabei sind oder net die ptt laden sie ja ein und der rest ist egal). machen wir halt auch mal ne abstimmung ob die protour den sport weiterbringt oder nicht.

    #574006
    Ventoux
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    Auch wenn das hier vielleicht anders klingt, eigentlich bin auch ich für die Pro-Tour.

    Ich bin nur von Haus aus Perfektionist und hatte gerade etwas Zeit. Deswegen habe ich mir einige Verbesserungsvorschläge (siehe oben) überlegt.

    #574007
    Breukink
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    Laut UCI-Webseite sind die Ziele der Protour: Den Radsport attraktiver machen für Sponsoren und Publikum und ihn außerhalb Europas zu fördern.
    Das ist natürlich eine gute Sache, aber die Ausführung finde ich einfach schlampig,was man vor allem am Widerstand der GT-Organisatoren sieht.
    IMO hätten die sich viel mehr Zeit nehmen müssen um so radikale Aenderungen gut zu durchdenken und mit allen Beteiligten abzusprechen.
    Jetzt besteht die Gefahr, daß in den nächsten Jahren immer wieder nachgebessert wird, bis schließlich überhaupt niemand mehr durchblickt.
    Am besten wäre es, wenn die UCI diese Saison als ‚Testlauf‘ deklarieren und während dieses Jahres in Absprache mit allen Beteiligten eine Version erarbeiten würde, mit der alle leben können und die nicht in ein paar Jahren wieder geändert werden muß.

    #574008
    CrazyIvan
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    @ Breukink

    Vielleicht hat man das inoffiziell ja schon lange so vereinbart. Es sehe nur blöde aus, wenn man die 05er Saison öffentlich als Testlauf deklariert. Wes es danach ginge, müsste man die F1 WM der letzten 20 Jahre annullieren. Da wird auch jedes Jahr am Regelwerk geschraubt – einmal in 2 Dekaden wird das auch der Radsport überleben.

    #574009
    radfahrer
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    Also, generell gebe ich der Protour eine Chance, aber es ist nach dem ersten Jahr abzusehen, dass es doch einige Rennen weniger geben müsste, da allein schon die viel gerügte Polenrundfahrt vom Termin her schon kaputt gemacht wird. Wie soll die vom Image her sehr kleine Rundfahrt überhaupt mit der Spanienrundfahrt harmonieren. Da ist Polen doch schon chancenlos. Und der Termin für die Deutschlandtour ist dch nur auf den ersten Blick gut. Es ist genau in der Mitte zwischen Tour de France, Spanienrundfahrt und WM. Wer wird sich da von den Topleuten ein Bein ausreissen. Weiss überhaupt nicht wieso sich die Organisatoren der Deutschlandtour so über den Termin gefreut haben? Der Termin für Hamburg ist dahingehend ein Hammer. Fazit: Weniger könnte mehr sein, das wird die UCI wohl auch merken.

    #574010
    tylance mayollrich
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    die ProTour wird latürnich ein voller erfolg werden. die paar klitzekleinen kinderkrankheiten werden sicher keine rolle spielen. wenn die sponsoren der teams und der rennen der EuropeTour nicht abspringen, wenn die zahl der ProTeams um zwei vermindert wird und alle 2 jahre die beiden letzten der teamwertung absteigen, wenn PolenTour, Teamzeitfahren, Plouay, BeneluxTour rausfliegen, Henninger Turm und Friedensfahrt dafür rein, wenn das punktesystem verändert wird so daß es gerechter wird, z.B. der vierte beim etappensprint und der zehnte der Tour de Suisse auch ein paar punkte bekommt, wenn TdF, Giro & Vuelta gleichwertig sind, wenn die WM aufgewertet und Olympia überhaupt gewertet wird, wenn der weltcup wieder eingeführt wird, wenn vielleicht noch der mitfahrzwang gelockert wird, wenn sich die GT organisatoren noch friedlich mir der UCI einigen, wenn all diese nebensächlichkeien geklärt sind, dann wird alles gut! 8)

    ach ja, und dann möchte ich, daß Heppner den UCI laden übernehmen tut – mit Eddy Merckx und Mario Cipollini als stellvertreter! :D :D

    #574011
    Breukink
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    @Crazyivan:
    Natürlich wird der Radsport die Einführung der Protour überleben, aber die UCI wolte ihn doch populärer machen und was das breite Publikum betrifft,werden sie das mit diesem Regelwerk wohl kaum hinkriegen.
    Dem breiten Publikum ist das alles aber wahrscheinlich sowieso egal. Die wollen wissen,wer zB die TdF gewinnt und da ändern sich die Regeln ja nicht. Und die Polenrundfahrt wird mit Protour-Status nicht populärer oder der Omloop ohne Protour Status weniger populär werden.
    Den wohl wichtigsten Teil der Reform, nämlich den Sponsoren mehr Sicherheit zu geben scheinen sie ja erreicht zu haben.
    Trotzdem hätte ich mir eine bessere Planung gewünscht und hoffe sehr, daß die Regeln dieses Jahr endgültig festgelegt werden.
    Andererseits: Worüber sollten wir sonst mitten im Winter diskutieren ;) ?

    #574012
    Statistikzwerg
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    Ein einheitliches Punktesystem ist schon möglich. Die Weltrangliste deckt sich bei mir häufig nicht mit meiner „gefühlten“ Rangliste, da viel gute bis mittlere Platzierungen (besonders bei kleinen Rennen) m.E. überbewertet werden. D. h. Vielfahrer werden eher bevorzugt. Ich muß allerdings zugebe, daß ich letzes Jahr nur wenige Rennen richtig verfolgt habe und mein Bild daher u. U. etwas schief ist.

    Zum Vergleich unten die ersten 15 der Weltrangnliste, einer Vergleichswertung 2004 nach protour Punkten und einer auf cycling4All veröffentlichten Auswertung, die meiner „gefühlten“ Rangliste am nächsten kommt.

    Weltrangliste 2004
    1 CUNEGO
    2 BETTINI
    3 ZABEL
    4 FREIRE
    5 VALVERDE
    6 REBELLIN
    7 ARMSTRONG
    8 O’GRADY
    9 PETACCHI
    10 BOONEN
    11 BASSO
    12 HONDO
    13 ARTIN PERDIGUERO
    14 MANCEBO PEREZ
    15 ULLRICH

    Protour 2004
    1 Rebellin
    2 Freire
    3 Bettini
    4 Cunego
    5 Armstrong
    6 Basso
    7 Zabel
    8 Mancebo Perez
    9 Boogerd
    10 O’Grady
    11 Ullrich
    12 Klöden
    13 Cioni
    14 Hamilton
    15 Martin Perdiguero

    Cycling 4 all
    1 Bettini
    2 Cunego
    3 Freire Gomez)
    4 Armstrong
    5 Rebellin
    6 Zabel
    7 Petacchi
    8 O’Grady
    9 Ullrich
    10 Hamilton
    11 Heras Hernandez
    12 Boogerd
    13 Basso
    14 Mancebo Perez
    15 Perez Fernandez

    #574013
    tylance mayollrich
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    @statzwerg
    wo findet man diese cycling4all auswertung? ich hab sowas nicht gesehen.

    meine gefühlte liste wäre ähnlich, nur ist Freire nicht so weit vorne.

    #574014
    Statistikzwerg
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    @taylance

    Es ist die Auswertung von Daniel Marszalek (war der link nicht von Dir?). Die Rangliste steht zimlich weit unten unter III.

    #574015
    tylance mayollrich
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    ach soo, ja die dritte rangliste ist interessant. Valverde erscheint erst auf platz 18. er hat 2004 seine erfolge fast nur in Spanien erzielt bei rennen, die nicht gewertet werden. aber das wird sich 2005 wohl ändern, weil ihn die ProTour zwingt, auch außerhalb Iberiens zu siegen. das ist doch mal ein positiver aspekt!

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