Deutschland Tour

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  • #754390
    Crack Vanavama
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    Bockt traditionell wahrscheinlich immer noch keinen in dieser Runde, weil „Shitrace“ B-) Ich verfolge es nach wie vor (bzw. nach 10 Jahren Pause) wieder sehr interessiert, vor allem die Streckenpläne, immer in der Hoffnung, dass das Rennen in der Nähe vorbeikommt. War 2018 und 2021 dann in Merzig und Erlangen auch dabei. Durch das ASO-Engagement die Bestzung auch deutlich besser als früher, wobei 21 jetzt wieder etwas schwächer, u.a. wegen Olympia denk ich.

    2022 gibt’s nach vielen Sprint-Etappen – wenn auch meist mit Hügeln im Finale – erstmals wieder eine Bergankunft am Schauinsland. Wenn man da alle Pässe im Südschwarzwald mitnimmt dann ist das sogar fast eine GT-Etappe, mal sehen. Ansonsten steht fest: Start mit Prolog in Weimar, Ziel in Stuttgart, erstmals seit Relaunch 5 statt 4 Tage. Dazwischen:
    Prolog: Weimar
    1. Etappe: Weimar – ?
    2. Etappe: ? – Marburg
    3. Etappe: Freiburg – Schauinsland
    4. Etappe: Schiltach – Stuttgart

    #754391
    midas
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    Das liest sich doch nach einem interessanten Parcours. Mit dem Schauinsland kann man schon was machen. Es reicht ja wenn man noch ein bisschen was davor mit reinnimmt, müssen ja nicht gleich alle Pässe sein.

    Auch wenn nicht so hoch kategorisiert, finde ich es so eigentlich besser als vor der Pause. Mit den ganzen Bergetappen in Österreich, weil die da gut gezahlt haben.

    #754394
    Crack Vanavama
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    Das neue Tirol ist jetzt Thüringen. Das Sponsoring von dort ist offenbar auch nicht zu verachten, immerhin geht es bei der vierten Austragung heuer schon zum dritten Mal dort hin. Stuttgart scheint aber mit D-Tour 2018 und 22 sowie Deutschen Meisterschaften 20 bzw. 21 auch wieder seinen Frieden mit dem Radsport gemacht zu haben, nachdem die WM 2007 zum Eklat wurde.

    Ob besser oder schlechter als die D-Tour vor der Pause hängt glaub ich stark vom Jahr ab. Wenn Jens Voigt das Rennen gewonnen hat, war das irgendwie schon frustrierend, 2007 zB einmal Sölden, ein MZF, ein EZF, sonst 0 Kampf ums Klassement. Die Ausgabe von 2005 find ich aber nach wie vor eins der besten Rennen im Kalender damals. Zeitgemäßer ist das Rennen jedenfalls so, wie es aktuell ist. Als Zuschauer kann man es am Bildschirm kompakt verfolgen, mit hügligen Schlussrunden und Sekundenkämpfen ums GK. Vor Ort kommen die Etappen zu den Menschen in die Städte, haben zwei, drei Zielrunden und Rahmenprogramm wie eine Jedermann-Tour oder Laufradrennen. So bringt man den Radsport zu den Leuten, denn dass die Leute im Fußball-Land Deutschland zum Radsport kommen, ist eh super schwierig. Glaube trotzdem, dass es für die ASO nach wie vor ein dickes Draufzahlgeschäft ist, wobei die Erweiterung vielleicht auch für das Gegenteil spricht und ich vielleicht zu pessimistisch bin. Dass Merzig von der Etappe 2018 allerdings einen bleibenden Gewinn gehabt haben könnte, kann ich dort bislang nicht feststellen. :D

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Wochen, 3 Tage von Crack Vanavama.
    #754400
    Coolman
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    Bin persönlich kein Freund von der Deutschland-Tour. Es sollte eine geben, aber man sollte sich auch nicht zu wichtig nehmen. Das hat der Leiter vor der D-Tour Pause auf jeden Fall nicht hinbekommen. Der Radsport hat bei uns mittlerweile aber schon eine Chance bekommen, der Fußball ist tatsächlich im Abbau. Spiele selbst Fußball und bin auch ein bisschen Fan, aber was momentan während Corona beim Fußball abgeht, schreckt mittlerweile viele Leute ab. Da ist die Diskrepanz zwischen Amateur- und Profisport kaum noch zu ertragen. Und ich rede nicht von der Gehaltsdebatte, Geld interessiert mich da nicht.

    #754401
    El pistolero97
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    Naja der Fußball geht hauptsächlich dadurch kaputt das es immer um mehr Geld geht… WM in Katar,WM bald alle 2 Jahre austragen, mehr Wettbewerbe, Abspaltung der Fans siehe in München…mehr Kommerz Vereine als Traditionsvereine bzw. welche die sich umstrukturieren müssen gegen den Willen der aktiven Fanszene sprich 50 plus 1 kippen um wettbewerbsfähig zu bleiben aufgrund der vielen Spiele… Aber klar durch corona verändert sich einiges bin selbst sehr oft im Stadion aber macht weniger Spaß… auch im Amateurbereich geht es auch immer mehr um Geld wenn selbst der Bezirksligist mit Investoren ausläuft und Spieler da gutes Geld bekommen… finde aber schon das man in Deutschland durchaus eine wichtige Rundfahrt zu stande bringen sollte die Begeisterung dafür ist definitiv da sportlich sind wir auch gut vertreten nicht nur als Team wie zum Beispiel Bora also von daher sollte man da auch was auf die Beine stellen können um den Radsport mehr Chancen zu geben

    #754402
    Crack Vanavama
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    Im Fußball wäre es natürlich schön zu sehen, wenn das System implodieren würde. Nicht weil ich Fußball nicht mögen würde, ganz im Gegenteil, sondern weil es dem Sport gut täte. Aber ich glaube noch nicht daran, dass nachhaltig viele Menschen abgeschreckt sind. Und selbst wenn, glaube ich nicht, dass der Radsport noch mit dem Fußball um Aufmerksamkeit konkurriert. Das sind, vom Juli mal abgesehen, ganz andere Dimensionen. Was es früher an Radrennen in Deutschland gab! Regio Tour, Sachsen, RLP, Niedersachsen, Thüringen, Bayern-Rundfahrt… alles weg. Da ist eine Landesrundfahrt, egal wie klein und zurecht bescheiden auch immer, schon das Minimum.

    #754404
    Kanarienvogel
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    Deutschland Tour, Deutschland Tour, braucht’s nicht. Warum? Weil man in einer Woche, weil länger kann die ja nie werden, Doitschland gar nicht sinnvoll befahren kann. Und auch wenn man Infantino als neuen UCI Chef einstellt der dann jeden Monat eine GT einführt, eine davon in Barbarien… dann fehlt das Terrain doch irgendwie. Für eine einwöchige ginge das schon, muss ja nicht alles für Bergfahrer sein. Aber eben, eine Woche Deutschlandtour…. na ja..

    Was viel wichtiger wäre, da hat Crack Dummkopf ja recht obwohl er’s nicht explizit sagt: Bayern Rundfahrt, Hessen Rundfahrt, Niedersachsen, Sachsen Anhalt, Brandenburg Baden Württemberg, muss ja nichtmal ein Bundesland sein, Frankenrundfahrt ginge auch. 2-3 solche 3-5 tägige Dinger, die es auf 2.1 oder sogar 2.HC (oder Pro halt unterdessen) bringen wäre für den Radsport im Barbarenland viel wichtiger. Deutschlandtour klingt gut, Zugpferd, aber effektiver wäre eben eine lebendige Szene, nicht ein Aushängeschild.


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    #754419
    Bearclaw
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    Ich denke der Aufwand für eine 4-Etappen-Deutschland Tour ist schon so groß, dass es ohne ein weitreichendes Umdenken keine Chance für mehrere Etappenfahrten gibt. Das Umdenken bezieht sich vor allem auf Bürokratie. Die Kosten für zb Straßensperrungen und Sicherheitsvorkehrungen sind so gewaltig, dass es ohne viele Sponsoren nicht geht.

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