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11. September 2005 um 16:45 Uhr #605746
Montgomery doch nicht ausgestiegen.
als 41. noch beste Gerols.
Old Path, White Clouds
11. September 2005 um 16:49 Uhr #605747Quote:Original von chinaboy
Montgomery doch nicht ausgestiegen.
als 41. noch beste Gerols.vielleicht haben da ja wieder zwei das fahrrad getauscht?
im ticker stand montgomery, bei den abandonos steht russ…11. September 2005 um 17:04 Uhr #605748opera:
schon gesehen11. September 2005 um 17:50 Uhr #605749Ja, ich fand Uli Jansch allein auch besser zu ertragen als zusammen mit Migels. Es war heute auf jeden Fall unterhaltsamer als sonst, was aber wohl auch an der Spannung der Etappe lag.
Erst spammen, dann denken.
11. September 2005 um 18:05 Uhr #605750Klasse Etappe heute!!!! Schade das Eurosport nicht früher dabei sein konnte.
Da soll mal einer sagen Heras wäre kein Dominator:
Results
1 Roberto Heras Hernandez (Spa) Liberty Seguros-Würth Team 4.53.5Points
1 Roberto Heras Hernandez (Spa) Liberty Seguros-Würth Team 25 ptsGeneral classification after stage 15
1 Roberto Heras Hernandez (Spa) Liberty Seguros-Würth Team 61.47.40Points classification
1 Roberto Heras Hernandez (Spa) Liberty Seguros-Würth Team 132 ptsMountains classification
1 Joaquin Rodriguez Oliver 176 pts
2 Eladio Jimenez Sanchez 109
3 Roberto Heras Hernandez 106Combination classification
1 Roberto Heras Hernandez (Spa) Liberty Seguros-Würth Team 5 ptsLiberty ist ausserdem 2. der Teamwertung.
11. September 2005 um 18:17 Uhr #605751Hallo alle zusammen, lese dieses forum seit seiner entstehung und bin regelmässig (täglich) hier.
Erstmal chapeau Roberto, ein wahrhaftiges Feuerwerk.
Seine Leistung darf nicht geschmälert werden.Aber wenn wir jetztmal auf die taktik von venga eingehen war das schon gut aber keine super Meisterleistung wie manche hier schreiben.
ich denke wenn man weiss dass Menchov nicht gerade die stärkste Mannschaft am start hat und er an den letzten anstiegen immer isoliert war, mein top-mann aber fast mit das stärkste Team bei der runfahrt hat, denke ich dass das eigentlich selbstverständlich ist zu versuchen ihn zu isolieren. gerade am vorletzten anstieg, und gerde nicht am letzetn berg.
wir haben diese taktik ja häufiger bei der tour erlebt, nur wissen wir ja auch wie das dort ausgegangen ist.Im bezug auf menchov hat jemand auch vorhin gepostet, ist glaub ich auch der psychische stress dem dieser „junge Fahrer“ ausgeliefert war ein doch nicht zu unterschätzender faktor.
nun noch zu salvoldelli beim giro.
Simoni hatte nicht die mannschaft um dieses streich zu planen, deswegen hatte salvo auch mit hilfe der anderen die chance genutzt.11. September 2005 um 18:43 Uhr #605752Jaaa! Heras hats doch noch gedreht! Ganz große Etappe von Liberty und von Roberto!
Hätte nie gedacht, dass Menchov dermaßen einbricht, aber natürlich musste er schon tagelang sein Trikot fast alleine verteidigen. Kann aber sicher noch Zweiter werden, was ja auch ein Riesenerfolg noch wäre.
Mancebo wird wohl Vierter werden, aber mal abwarten was die mittelschweren Etappen noch so an Abständen bringen werden. Liberty dürfte jedenfalls von nun an alles kontrollieren und dann sollte das ein lockerer vierter Gesamtsieg werden!
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
11. September 2005 um 18:52 Uhr #605753@opera: Ich glaube, Plaza war heute nur vor Sevilla, weil er vorher in der Spitzengruppe war, während Sevilla von hinten kam.
Daher schätze ich Sevilla am Berg zur Zeit stärker ein, aber im Zeitfahren ist Plaza deutlich besser. Mal sehen ob Sevilla auf den beiden Bergetappen noch was rausholen kann. Ich glaub eher nicht so daran, weil Heras nicht mehr alles auseinanderfahren muss, nachdem er jetzt so deutlich führt und nur noch reagieren muss. Bis jetzt war es doch er, der für die meisten Attacken gesorgt hat.11. September 2005 um 19:07 Uhr #605754@Ventoux
plaza war laut dem spanischen vuelta-ticker zu keiner zeit in einer spitzengruppe. er scheint genauso wie sevilla und mancebo von hinten gekommen zu sein…
also war plaza heute anscheinend mindestens genau so stark am berg wie sevilla.11. September 2005 um 19:25 Uhr #605755@ t-moby: warum soll man den den scarponi herausheben? natürlich war er sehr!!! stark aber waren das nicht andere auch? beloki, serrano, vicioso, diese leute haben heras über 3min herausgefahren! nur weil sie ihre kraft vorher verbraucht haben, heißt es ja nicht, dass sie schlechter waren.
trotzdem fährt scarponi beim giro unter die top-5. :]
DAS PERLT!
11. September 2005 um 19:40 Uhr #605756@ VoigtsFötchen
Scarponi war der letzte, der noch für Heras Tempo gemacht hat und hat das wirklich erstaunlich lange durchgehalten, und er wurde am Ende immerhin noch vierter.Menchov ist nicht eingebrochen.
Die ersten Sekunden hat er auf der Abfahrt verloren, die er im Gegensatz zu Heras nicht kannte. Im Flachen mußte er dann praktisch allein gegen 4 Liberties fahren, was ihn natürlich viel Kraft gekostet hat. So gesehen hat er den Verlust eigentlich noch in Grenzen gehalten.
Wenigstens hat es sich für Sastre und Quesada nicht ausgezahlt,daß sie kein Tempo gemacht haben.11. September 2005 um 19:43 Uhr #605757Das ist schon davor waren es aber 3 gegen einen, und danach Scarponi gegen Menchov, und trotzdem hat er den Vorsprung noch ausgebaut. Und wiel lange er Heras den Berg hochgezogen hat, chapeau!!! Und dann noch 4. wirklich extrem stark.
Offizieller Mari Holden Fan!!
11. September 2005 um 19:53 Uhr #605758Quote:Original von Breukink
Menchov ist nicht eingebrochen.
Die ersten Sekunden hat er auf der Abfahrt verloren, die er im Gegensatz zu Heras nicht kannte. Im Flachen mußte er dann praktisch allein gegen 4 Liberties fahren, was ihn natürlich viel Kraft gekostet hat. So gesehen hat er den Verlust eigentlich noch in Grenzen gehalten.
Wenigstens hat es sich für Sastre und Quesada nicht ausgezahlt,daß sie kein Tempo gemacht haben.du hast sicherlich recht, dass es auch mehr zeit hätte sein können. aber auch sastre hat im flachen tempo gemacht. sicherlich musste menchov sehr viel arbeiten, aber er hatte heute einfach einen nicht so guten tag, sonst hätten ihn nicht noch eine ganze reihe fahrer von hinten überholt… es ist ja keine schande gegen einen entfesselt fahrenden heras zeit zu verlieren.
11. September 2005 um 23:36 Uhr #605759Eigentlich habe ich mich heute sehr gefreut als Heras, Menchov distanziert. Aber andererseits ist die Frage die sich mir nun stellt: Ist Heras wirklich würdig alleiniger Rekord-Sieger dieser wunderbaren Rundfahrt zu sein?
Ist er wirklich besser als ein Rominger, der auch anderswo erfolgreich war, etwa den Giro `95 gewann so wie mehrere 7-Tage Rundahrten oder den Stundenrekord. Dazu war er auch bei der Tour sehr stark nur immer vom Pech geplagt, aber immerhin einmal 2. Was hat Heras wirklich abseits der Vuelta erreicht? Fände es besser wenn er sich diese Leaderrolle weiter mit Rominger teilt.12. September 2005 um 0:31 Uhr #605760Quote:Original von OscarSeviLLa
Ist er [heras, anmerkung: ich…] wirklich besser als ein Rominger, der auch anderswo erfolgreich war, etwa den Giro `95 gewann so wie mehrere 7-Tage Rundahrten oder den Stundenrekord. Dazu war er auch bei der Tour sehr stark nur immer vom Pech geplagt, aber immerhin einmal 2. Was hat Heras wirklich abseits der Vuelta erreicht? Fände es besser wenn er sich diese Leaderrolle weiter mit Rominger teilt.anscheinend entwickelt sich heras zum señor vuelta – hat jemand ein problem damit?
die vuelta des herrn rominger entspricht längst nicht mehr dem rennverlauf der heutigen spanien-rundfahrt: fünf berge und dennoch knapp 40 km/h – das tempo selektiert!!!12. September 2005 um 6:11 Uhr #605761So gesehen kann man sagen dass Rominger natürlich der erfolgreichere Profi war. Aber wenn Heras die Vuelta 4mal gewinnen sollte, ist er natürlich ein würdiger Rekordhalter. Er hat dann nämlich die Vuelta 4 mal gewinnen müssen und gewonnen…….. Warum soll er des Rekords bei der Vuelta nicht würdig sein nur weil er ausserhalb der Vuelta immer weniger zeigt? Das kommt dann ins Spiel wenn man über die ganze Karriere spricht. Da ist Heras auch mit 4 Siegen, und auch mit 5 denke ich noch hinter Rominger. Lombardei, Giro, zählt alles auch. Aber wenn’s um die Vuelta geht, geht’s um die Vuelta und da ist der am würdigsten der die am meisten gewonnen hat.
Muss schon sagen, bin vom feedback hier etwas enttäuscht. Rein von dem was ich gelesen habe muss das eine der geilsten Etappe der letzten Jahre gewesen sein, aber hier steht ja nichts.
Stelle ich mal halt Fragen: Auf cyclingnews sagt Heras er sei mit Menchov und Sastre auf dem Colladiella angekommen, hätte sie dann in der Abfahrt abgehängt. Stimmt das? Hatte ja gestern in den verschiedenen miesen Ticker das Gefühl er sei alleine oben angekommen, stand zwar nirgendwo dass man oben war…. und sowieso, da hat Heras innerhalb von weniger als einer Minute seinen Abstand von 19 auf 1’03 vergrössert und solche Sachen…. Also, wie genau lief das ab.
2. Serrano: Nach irgendeinem Ticker war er auch mal vorne in der Riesengruppe… Fehlinfo oder war er doch dort?
3. Heras überirdisch, kann man das so sagen? Menchov hat ja auf Sastre „nur“ 1’30“ verloren, zwar relativ viel, aber irgendwie kein Einbruch.
4. Wer war vorne wer war hinten?????? Sehr verwirrend das ganze, war Mercado nicht in der Gruppe??? Was ist mit Charly G.C. falls der auch von hinten kam wäre dass ja sensationell. Pereiro und Aerts wohl vorne (Aerts nur wegen T-Moby und Coolman erwähnt, Diskussionsstoff.
5. Wo bleibt chinaboy? Wäre es der Giro würde er jetzt mit dem zu starken einen Team kommen, das alles kontrollieren und dominieren kann….
6. Warum zum Teufel bringt Heras sowas nicht in Frankreich???? Ah, falscher Thread.
Anderes: Sevilla. Besser als erwartet, hätte ich ihm nicht mehr zugetraut. Aber andererseits hat er heute wieder seine Limiten aufgezeigt. Vor 4 Jahren dachte man er würde mal MIT Heras so vorne wegfahren. Nicht mit fast 5 Minuten Rückstand ins Ziel kommen. Trotzdem, hätte ihm einen Platz unter den ersten 10 nicht mehr zugetraut.
Serrano, der Poster…. Cuenca/Manzano vs Zaballa hatte er ja Recht, ABER….. Aitor-Unai, wer ist schon lange ausgestiegen? Adolfo-Carlos? Würde jetzt doch sagen dass Charly der bessere ist. Rik-Ief, noch niemanden getroffen der das Gegenteil behauptet hat….
Scarponi rettet gerade seine Saison. Wäre er am Giro so gefahren hätte es für die top 10 gereicht, dort hat er aber grausam versagt.
Ruben Plaza, sehr gut, ist das der CV Mann fürs GK in den nächsten Jahren? Nein, der muss ja dann Team wechseln, irgendwann…. ProTour wird sich nämlich schon irgendwie durchsetzen, und was das heisst wissen wir alle.
Leitplanke
12. September 2005 um 6:13 Uhr #605762Habs auch gerade erst gelesen, dass Heras in der Abfahrt attackierte. Das ist dann schon extrem bitter für Menchov, allerdings sehr verwunderlich, dass Heras auch alle anderen abhängen konnte. Vielleicht (Wahrscheinlich) wäre es für Menchov besser gewesen, in einer großen Gruppe mit Mancebo etc (Sevilla) zu fahren, so hat er mit Sastre das Tempo in einer kleinen Gruppe gemacht. Zuviel Kraft verloren und wurde letztendlich noch von Mancebo und Sevilla überholt.
12. September 2005 um 6:26 Uhr #605763Quote:Original von Kanarienvogel
So gesehen kann man sagen dass Rominger natürlich der erfolgreichere Profi war. Aber wenn Heras die Vuelta 4mal gewinnen sollte, ist er natürlich ein würdiger Rekordhalter. Er hat dann nämlich die Vuelta 4 mal gewinnen müssen und gewonnen…….. Warum soll er des Rekords bei der Vuelta nicht würdig sein nur weil er ausserhalb der Vuelta immer weniger zeigt? Das kommt dann ins Spiel wenn man über die ganze Karriere spricht. Da ist Heras auch mit 4 Siegen, und auch mit 5 denke ich noch hinter Rominger. Lombardei, Giro, zählt alles auch. Aber wenn’s um die Vuelta geht, geht’s um die Vuelta und da ist der am würdigsten der die am meisten gewonnen hat.Sehe ich auch so. Der berühmt berüchtigte Amerikaner ist ja auch der beste Tour-Fahrer aller Zeiten, aber nicht der beste Rennradfahrer aller Zeiten.
Quote:Muss schon sagen, bin vom feedback hier etwas enttäuscht. Rein von dem was ich gelesen habe muss das eine der geilsten Etappe der letzten Jahre gewesen sein, aber hier steht ja nichts.Es war wohl die nicht nur subjektiv, sondern auch objektiv spannendste Etappe der letzten Jahre, kommt für mich persönlich an die berühmte Tour-Etappe 03 ran (mir entfallen immer die Namen der Anstiege), das „Warten auf Armstrong“. Aber gestern war schon extrem spannend. Blöd nur, dass Eurosport erst drauf ging als Heras schon 1:40 Vorsprung hatte. Weitere Anmerkung: Die angesprochene Etappe 03 lebte natürlich von der von mir empfundenen Bedeutung der Tour als das größte Radrennen und der von mir empfundenen Hoffnung, dass „mein Fahrer“ das Rennen gewinnen kann. Die Etappe gestern war sportlich sicherlich hochwertiger, da gab es keinen Sturz oder ähnliches. Es war Radsport pur!
Quote:Stelle ich mal halt Fragen: Auf cyclingnews sagt Heras er sei mit Menchov und Sastre auf dem Colladiella angekommen, hätte sie dann in der Abfahrt abgehängt. Stimmt das? Hatte ja gestern in den verschiedenen miesen Ticker das Gefühl er sei alleine oben angekommen, stand zwar nirgendwo dass man oben war…. und sowieso, da hat Heras innerhalb von weniger als einer Minute seinen Abstand von 19 auf 1’03 vergrössert und solche Sachen…. Also, wie genau lief das ab.so steht es auch auf RSN. Wie oben geschrieben, im Fernsehen kam der Angriff nicht. Wir müssen auf die Berichte vertrauen.
Zu 2: Keine Ahnung, würde sagen Fehlinfo, mir ist er nicht aufgefallen und normalerweise würde dieser Fahrer mir auffallen.
Überirdisch ist vielleicht zu hoch gegriffen. Warum konnte keiner Heras auf der Abfahrt folgen. Ist er ein „kleiner Savoldelli“? Darüberhinaus hat ja seine Mannschaft im Flachen die Arbeit gemacht, während Menchov und Sastre höchstpersönlich arbeiten musste. So hat Heras schon mind 2 Minuten im Flachen gewonnen während sein Kontrahent mehr Kraft als er selbst verbrauchte.
Zum Rest kann ich nicht viel sagen, das können andere besser beurteilen.
12. September 2005 um 6:31 Uhr #605764Yo, danke
Ok, überirdisch evtl zu stark. Allerdings hat er ja dann im Schlussanstieg auch noch viel Zeit gewonnen. Sagen wir mal everestisch? Das ist 8848 M.ü.M (oder wurde das jetzt auf 8850 korrigiert?) das ist immer noch erdisch, aber weit oben.
Muss aber noch sagen dass natürlich die Finestreetappe auch zu den genialsten Etappen der letzten Jahre zählt……
Tour 03 Etappe, Tourmalet dann Luz Ardiden meinst du?
Leitplanke
12. September 2005 um 6:34 Uhr #605765Finestre konnte ich leider nicht sehen, zum Glück war ich gestern „im Bilde“, ich hatte eigentlich auch für gestern mit einer gemeinsamen Ankunft von 4 der ersten 5 gerechnet, aber es wurde ja alles anders.
Ja, genau, Tourmalet und dann Luz Ardiden. Danke!
12. September 2005 um 7:30 Uhr #605766Plaza, der ist wohl mit der Unzue-Truppe einig, war auch nicht in der Spitzengruppe. Platz 6 allemal drin. Könnte ein Mann fürs Podium bei GTs werden, wenn er sich weiter so entwickelt. Vielleicht auch ein guter Tour-Fahrer, da er Zeitfahren kann und ihm die etwas flacheren Berge entgegenkommen könnten.
12. September 2005 um 8:00 Uhr #605767finestre fand ich doch einiges spannender, da gestern gegen schluss der etappe doch schon früh alles *relativ* klar war in der schlusssteigung.
yo? ist der kanarienvogel ein basler ?
verstehe den vergleich rominger-heras ausserhalb der vuelta bezogen zur vuelta nicht ! wenn heras ein 4. mal gewinnt, dann ist er verdiennt der alleinige rekordhalter !! bei gotti und giro wäre dass was anderes gewesen. weil er ja quasi ein sieg geschenkt bekam. und überhaubt. was schreib ich da eigentlich utopisches bekacktes !!!
heras gestern sicher eine klasse für sich. überirdisch würde ich nicht sagen, da er doch viel auf seine mannschaft abgestützen konnte. menchov als gradmesser hinzunehmen wäre falsch, der ist einfach total eingebrochen.
102
12. September 2005 um 9:38 Uhr #605768Kanarienvogel, heras war mMn gestern gar nicht so stark gefahren. Nur 33 Sekunde in ein Anstieg von über 14 Kilometer auf ein S.Sanchez gut gemacht ist keine meisterhafte Leistung. Sein Team war stark und die Strategie war natürlich super, allerdings der Hauptgrund für sein Erfolg gestern liegt mMn wesentlich darin, dass Rabobank zu schwach ist und dazu stark dezimiert. Menchov hat eigentlich alles richtig gemacht aber allein in Flach gegen so viele Fahrer wäre selbst ein Armstrong chancelos.
Menchov hätte sicher 2-3 Minuten weniger verloren, wenn er einfach zurückfallen ließt und andere der Verfolgung überlassen. Aber wer gibt kampflos Führung ab?Auch Scarponi war mMn nicht so stark gefahren wie viele meint, am Beginn der Anstieg war der Vorsprung von Heras zu Sastre circa 2:15-2:30, Scarponi hat zwar lang geführt(insgesamt wohl zwischen 7-8 Kilometer), aber der Abstand zwischen Sastre und Heras belieb konstant während seine Führung um 2:20. Erst danach hat Heras gegenüber Sastre/C.Quesada wieder Vorsprung herausgefahren. Allerdings war er der einziger Top-Fahrer, der bis dahin kaum führen müsste.
Liberty ist sicher stark, aber lang nicht so dominiert wie Saeco letztes Jahr bei Giro. Hier gibt durchaus einige Teams die mit Liberty Paroli bieten können.
Old Path, White Clouds
12. September 2005 um 9:53 Uhr #605769Quote:Menchov hat eigentlich alles richtig gemacht aber allein in Flach gegen so viele Fahrer wäre selbst ein Armstrong chancelos.Nana, mal nicht knackige Golden Delicious-Äpfel mit kleinen Stachelbeeren vergleichen.
Hab den Schlussberg gesehen und Heras war schon stark. Aber eine der besten Etappen der letzten Jahre? Hmm, dafür war Heras doch zumindest am Schluss zu gut bzw die anderen zu schlecht. Und irgendwie habe ich schon beim zusehen gefroren (was natürlich auch an der Magen-Darm-Grippe liegen kann…)
50% der Bundesliga war gedopt.
12. September 2005 um 10:16 Uhr #605770Quote:Original von Christophe MoreauQuote:Menchov hat eigentlich alles richtig gemacht aber allein in Flach gegen so viele Fahrer wäre selbst ein Armstrong chancelos.Nana, mal nicht knackige Golden Delicious-Äpfel mit kleinen Stachelbeeren vergleichen.
doch, das meine ich ernst. das ist auch der Grund, warum Armi immer eine nur an ihm gerichtet Mannschaft aufgebaut hatte. Er hatte jahrlang auch so praktiziert, dass er KEIN Meter zu viel im Wind stehen muss.
Old Path, White Clouds
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