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Ventil aktualisiert.
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6. September 2005 um 14:00 Uhr #605546
na ja ich hätte jetzt eher gesagt für einen tdf-vierten, denn ein etappensieg bei der tour ist keineswegs höher anzusiedeln als der gesamtsieg bei der tour de romandie.
6. September 2005 um 15:39 Uhr #605547Was ist denn da los? Die Pyrenäen sind dieses Jahr schon wieder so ein Witz wie 2003, obwohl die Etappe gestern doch eigentlich schon sehr schwer war. Zwei Pyrenäenetappen und Piil noch immer auf 15, warum sind die Leistungsunterschiede so gering?
6. September 2005 um 15:42 Uhr #605548Yess, so hat der Schlussanstieg einer Königsetappe auszusehen; Attacke,Attacke,Attacke…..super.
Die Top-5 festigen sich immer mehr, wobei ich nicht weiss
was von diesem Danielson noch zu erwarten ist.
Dafür dass es sein erstes GT-Rennen ist, schlägt er sich gegen die spanische Phalanx ganz gut.
Hat heute seinen 6ten Platz nach hintern weiter abgesichert;
aber schafft der das bis zum Ende ??
Irgendwie weiss man (ausser Georgia-Tour) gar nix von dem Typ, oder ?6. September 2005 um 15:43 Uhr #605549Na zumindest einen Fahrer aus den Top 20 hat die Etappe heute eliminiert
6. September 2005 um 15:44 Uhr #605550Piil fährt eben stark. Die arrivierten Bergleute wie Simoni oder A. Gonzalez leisten eben nichts. Von den Prozentpunkten her war Ordino A. auf jedenfall gut, wird ja auch oft bei der Tour gefahren. Deswegen denke ich ist es falsch wie so oft die Vuelta Berge runterzumachen.
Genialer Laiseka heute hoffe der kann so noch wietere Dinger drehen. Auch Ardila steigert sich von Tag zu Tag.6. September 2005 um 15:56 Uhr #605551Cerler war heute dran, oder? Wenn ich mich richtig erinnere ist der Berg eigentlich auch ganz schwer. Denke es liegt nicht an den Bergen, sondern…. Weiss nicht.
Danielson: Man weiss dass er ein absolutes Riesentalent sein soll. War übrigens schon am Giro am Start, aber rausgestürzt oder sonst aufgegeben. Erwartung: Denke er wird am Schluss 4. (oder 5.???) und gewinnt nacher 8 mal die TdF! Im Ernst, denke er wird nicht einbrechen, all die Lobreden die man über den schon gehört hat bestätigt er jetzt endlich. Wird ungefähr dort enden wo er ist.
Leitplanke
6. September 2005 um 15:56 Uhr #605552Denke, die spanischen Pyrenäen-Anstiege sind nicht so steil, wie Dolomiten-Pässe beim Giro. Heute durchschnittl. 6% auf 12 km – na ja. Und Ordino-Arcalis ist doch dieser Ullrich-Berg – dann wohl auch nicht so wirklich steil.
Die interessantesten spanischen Anstiege sind in der Tat außerhalb der Pyrenäen: z.B. Covadonga, Sra. de la Pandera, Angliru – auch in Covatilla ist in den letzten Jahren meist mehr passiert als in den Pyrenäen. Calar Alto hat mir letztes Jahr übrigens auch recht gut gefallen, vor allem weil der richtig lang ist (ca. 20 km) und immer doch fast 7% im Durchschnitt hat.
Hat aber wohl auch was mit dem ausgeglichenen Feld zu tun.
6. September 2005 um 16:01 Uhr #605553Wenn bei der Tour mal die 5 besten zusammen ankommen, was durchaus schon oft bei der Tour passiert ist meckert auch nie jemand über zu wenig selektive Anstiege. Und dort gibt es ja meistens nur 2-3. Wenn aber bei der Vuelta die 6 Bergankünfte und mehrere schwierige Bergetappen hat mal eine oder 2 Bergankünfte nicht ganz so selektiv waren, wird gleich wieder über das Niveau der Vuelta geschimpft. Also manchmal verstehe ich euch wirklich nicht.
6. September 2005 um 16:14 Uhr #605554Quote:wird gleich wieder über das Niveau der Vuelta geschimpft. Also manchmal verstehe ich euch wirklich nicht.@Oscar:
ich hab hier nicht über das schwache Niveau der Vuelta gemeckert. Finde halt die Vuelta ohne Pyrenäen schöner, weils anderswo in ESP mMn interessantere Ankünfte gibt. (Alto de Abantos hab übrigens ich vergessen – auch immer eine gute Bergankunft). Außerdem sind da meistens mehr Zuschauer.
6. September 2005 um 16:46 Uhr #605555Bin mit Midas nicht einverstanden!!!!!! Muss notiert werden! Heute ist der 07.09.2005 n.Ch! (Zeitverschiebung!!)
1) Dolomiten sind auch nicht soo steil. Pordoi etc. ein langweiliger gleichmässiger 6% Es gibt auch etwas steilere, aber im Allgemeinen behaupte ich mal dass die Dolomiten nichts ausserordentlich hartes sind.
2) Die Pyrenäen braucht es. Klar gibt es andere gute Berge in Spanien, steilere etc. Aber es ist immer schwierig „richtige“ Bergetappen, mit mehreren schwierigen Aufstiegen zu machen. Dafür sind die Pyrenäen da. Denke auch dass das Anti-Pyrenäen-denken Langzeitschäden von der Vuelta 03 sind. Da waren die Pyrenäen ja wirklich nichts.
3) Abantos fand ich immer doof. Fängt cool an, schön steil, aber dann das blöde Flachstück und dann irgendwie nicht mehr so steil. Einzig gute am Abantos ist das der drin war als Pellizotti seine gute Vuelta fuhr.
Calar Alto fand ich letztes Jahr übrigens auch sehr gut! Den Berg vor Granada auch, der gefiel mir sehr gut. Covatilla… ist das der bei Bejar? Auch gut. Covadonga sowieso, einer meiner Lieblingsberge. Obwohl der oben auch eher einfach ist. Pandera ist der eher kurze und steile Valverde-03 Berg. Gut, aber viel viel zu kurz. Und die Sierra Nevada nervt nur. Sollen wenn schon mal etwas höher rauf. Muss ja nicht gleich auf den Gipfel sein, dort ist die Strasse dann auch zu eng! Oder halt wie beim Finestre von der anderen Seite rauf, den letzten Km Sackgasse zum Gipfel links (von der Seite zwar rechts, sowieso wieso LINKS???? Ab sofort rechts liegen lassen allgemein üblich, Dekret Nr 25a) signiert KV, Datum 07.08.34 n.K.) liegen lassen und dann mal runter in das doofe Dorf.
Also doch schlussendlich mit einigem Einverstanden!
Leitplanke
6. September 2005 um 17:08 Uhr #605556sierra nevada ist zwar lang und nicht so steil, trotzdem hab ich an den anstieg eigentlich nur gute erinnerungen und freu mich immer, wenn der wieder im profil ist.
6. September 2005 um 18:47 Uhr #605557Quote:Original von Coolman
sierra nevada ist zwar lang und nicht so steil, trotzdem hab ich an den anstieg eigentlich nur gute erinnerungen und freu mich immer, wenn der wieder im profil ist.Als BZF ist die Sierra Nevada gut geeignet, aber als Bergankunft einer Etappe mit Massenstart find ichs nicht so toll. Was soll ich von heute halten? Der Rentner hat gewonnen
Hat sich ja schon etwas angedeutet gestern, aber dass er gleich gewinnt, Chapeau!
Lag jetzt aber nicht daran, dass er der stärkste war, aber was solls! Ihm ist halt keiner nachgefahren (wozu auch). Um Menchov abzuhängen war der Anstieg noch zu leicht, aber da hoff ich ja auf den Covadonga! Aber Menchov ist besser und zäher als Savoldelli, wenn ichs jetzt mit dem Giro vergleiche und einfach Menchov und Heras gegen Savoldelli und Simoni austausche
Santos Gonzalez fährt bislang ne sehr konstante Vuelta, hat ja eigentlich auch zwei Jahre recht wenig gebracht, wurd ja bei ihm dann wieder Zeit.
*edit*
Quote:Original von Kanarienvogel
Heute ist der 07.09.2005 n.Ch! (Zeitverschiebung!!)Ha! In Asien hab ich schon Geburtstag 8o
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
6. September 2005 um 18:58 Uhr #605558Gehe mit dem KV konform, die Pyrenäen müssen wegen der großen Bergetappen in die Vuelta. Drei Wochen lang Flachetappen mit Bergankünften sind ausgesprochen fad.
Nur scheint es mir schon ein generelles Problem der Vuelta zu sein. Ich denke z.B. an die Vuelta 1998, als nach 19 Etappen noch acht Fahrer innerhalb von drei Minuten lagen. Aber ist das spannend? Kleine Abstände sind doch nur dann spannend, wenn die auch aufgeholt können. Und da scheinen mir zwei Minuten bei der Vuelta mehr Kapital zu sein, als fünf Minuten bei Tour oder Giro.
Zu Bejar, Pandera&co. Das sind zwar teils nette Berge, aber zu entscheiden ist eine GT an ihnen nicht. Wieso hat Heras denn die Vuelta 02 nicht gewonnen? Weil es nur drei selektierende Etappen gab: Pandera, Angliru und La Covatilla.
Pandera:
1 Roberto Heras (Spa) US Postal Service 3.56.47 (38.79 km/h)
6 Aitor Gonzalez (Spa) Kelme-Costa Blanca 0,48Angliru:
1 Roberto Heras (Spa) US Postal Service 5.01.02 (35.2 km/h)
5 Aitor Gonzalez (Spa) Kelme-Costa Blanca 2.161 Santiago Blanco (Spa) iBanesto.com 5.04.17 (38.19 km/h)
2 Roberto Heras (Spa) US Postal Service 0.39
8 Aitor Gonzalez (Spa) Kelme-Costa Blanca 1.16Heras also bei diesen drei Bergankünften der Beste der Favoriten, Aitor Gonzalez auf den Platzen 6,5,7. Für mich war der Heras von 2002 in der Form seines Lebens. Und wenn es eine ernste Bergetappe mit drei oder vier schweren Pässen und harter Bergankunft gegeben hätte, hätte er meiner Ansicht nach gewonnen.
6. September 2005 um 20:04 Uhr #605559Mann was für eine Etappe heute *gähn*!!!! Warum hat Heras denn nicht attackiert??? So finde ich es eigentlich ganz gut, dass Eurosport so spät überträgt, weil es geht eh nichts vor der Stunde die sie übertragen, und dannach leider auch nicht ;( .
Offizieller Mari Holden Fan!!
6. September 2005 um 20:15 Uhr #605560Quote:Original von T-Moby
Mann was für eine Etappe heute *gähn*!!!! Warum hat Heras denn nicht attackiert??? So finde ich es eigentlich ganz gut, dass Eurosport so spät überträgt, weil es geht eh nichts vor der Stunde die sie übertragen, und dannach leider auch nicht ;( .ich bin ganz deiner Meinung. ich dachte heute findet ma ne Selektion statt, aber da war ja gar nix.
6. September 2005 um 20:16 Uhr #605561diese langweiler!! jetzt weiß ich wieder warum ich L.A’s abschied bedauere: keine mansnchaft kann die favoriten wegfahren! heras, azevedo, landis, popovych, allesamt haben sie (co-)favoriten weggefahren und hier? hier fährt der starke scarponi zwar auch viel topleute weg, aber halt nichts sensationelles und auch keiner der favoriten riskiert was, außer sastre. warum attackiert heras nicht pausenlos? kraft zu sparen ist zu riskant! warum fährt quesada keine frühere attacke (auch durch)? naja, es ist halt das was ich bei der vuelta als langweilig empfinde: kein tempo in der gruppe, und deshalbn kaum abstände. grauenhaft! spaß machts trotzdem
DAS PERLT!
6. September 2005 um 20:50 Uhr #605562na ja bis jetzt bin ich auch nicht so zufrieden mit der vuelta. das liegt aber hauptsächlich am profil. es sind keine richtigen bergetappen. immer mehr tdf-stil. entweder nur schlussanstiege oder zu viel abstand zum schlussanstieg. eine attacke am vorletzten berg hätte heute nichts gebracht.
die vuelta 1998 war aber nicht so, soweit ich mich erinnern kann. olano musste den abstand immer in grenzen halten und konnte nicht mitfahren. vorne räumte jimenez fast alles ab. also die vuelta fand ich eigentlich super und die war auch ausschlaggebend dafür, dass ich dann radsportfan geworden bin.
6. September 2005 um 23:44 Uhr #605563unai yus – weiß nicht, ob auf eurosport schon etwas dazu gesagt wurde…
er hat heute ein ausführliches kommunique an die presse gegeben. demnach waren die medikamente (die liste findet ihr im artikel) alle legal und von der uci zugelassen. yus selbst hat die medikamente aufgelistet.
zudem wurden die medikamente nicht ‚gefunden‘ – er hat sie den ‚kontrolleuren‘ selbst gegeben!
von der mannschaftsleitung wurde ihm daraufhin startverbot erteilt. zeitgleich bot man ihm an, seinen nicht-start mit einer magenverstimmung oder ähnlichem zu erklären… dem hat sich yus verweigert!
http://www.todociclismo.com/noticia.asp?id=27981
(in dem artikel steht noch ’ne ganze menge mehr – solltet ihr also noch nachfragen haben…)
7. September 2005 um 1:48 Uhr #605564also ich finde das ist eigentlich ne riesensauerei. der hat nichts gemacht, gar nichts und sein team lässt ihn nicht starten und der soll dann lügen. wenn dann sollen sie halt zu ihrem zeugs da stehen und dann net noch so nen müll machen. wie wärs mit nem wechsel?
7. September 2005 um 3:11 Uhr #605565Solange die Medikamente sauber sind, kann man eigentlich nichts dagegen sagen. Wahrscheinlich hat er aber in seinem Vertrag stehen, dass der Teamarzt über alle Medikamente Bescheid weiss und sein ok gibt. Ich find’s gut, dass er keine Erkrankung als Grund für den Ausstieg angegeben hat, aber er hat auch keine andere Chance, keiner würde ihm in 2-3 Wochen bei einer nachgereichten Erklärung mehr glauben.
7. September 2005 um 7:06 Uhr #605566@KV:
1) dachte immer, der Pordoi wär ein 7 bis 7.5 %er. Aber du bist ihn vermutl. schon gefahren, also hast wohl recht.
2) Du hast schon recht, die Vuelta braucht „richtige“ Bergetappen. Allerdings waren bei den beiden Pyrenäenetappen von gestern u. vorgestern die Berge vor dem Schlussanstieg relativ weit entfernt bzw. einfach nicht so hart, dass da schon viel passiert. Aber gibt es in Asturien, Kantabrien oder der Gegend um Sra. Nevada nicht noch andere Puertos, um daraus z.B. eine schwere Mehrgipfel-Etappe mit Angliru als Schlussanstieg zu machen? Calar Alto sind sie letztes Jahr übrigens 2x gefahren, war eine richtig harte Etappe (auch wenn ich das 2x Fahren eigentlich nicht so gut finde). 2001 waren die Pyrenäen übrigens auch schon nicht besonders (zwar Beloki-Einbruch, aber Covadonga und auch Aitana waren in diesem Jahr mMn interessanter).
3) Abantos: da ist zwar das Flachstück drin, aber trotzdem gut. Erinnert ihr euch noch an den Dreikampf Heras – Laiseka – Simoni von 2000?
@Jaja: herzl. Glückwunsch!7. September 2005 um 7:51 Uhr #605567Quote:Original von Coolman
also ich finde das ist eigentlich ne riesensauerei. der hat nichts gemacht, gar nichts und sein team lässt ihn nicht starten und der soll dann lügen. wenn dann sollen sie halt zu ihrem zeugs da stehen und dann net noch so nen müll machen. wie wärs mit nem wechsel?Ich sage nur: Abwarten , nur weil er das sagt, muss es noch lange nicht stimmen. Also kein Grund für eine übertriebene Reaktion.
Offizieller Mari Holden Fan!!
7. September 2005 um 9:05 Uhr #605568Quote:Wenn bei der Tour mal die 5 besten zusammen ankommen, was durchaus schon oft bei der Tour passiert istAlso ich kann mich in den letzten Jahren nicht erinnern, dass bei einer Bergankunft bei der Tour die ersten 5 im GK gemeinsam angekommen sind…
Ich möchte eigentlich weder die Qualität der Fahrer noch die Schwierigkeit der Anstiege bei der Vuelta bezweifeln.
Heute wars zwar so, dass viele größere Gruppen angekommen sind – aber ich denke das war doch eher eine Ausnahme. Bei der nächsten Bergankunft sieht´s wieder ganz anders aus.Wenn ich mich nicht irre (habs nicht gesehen) waren beim heutigen Schlussanstieg auch immer wieder kurze Flachstücke oder sogar Abfahrten dazwischen. Da is es halt auch blöd, wenn man alleine vorne raus fährt, und die Gruppe dann im Flachen das Loch wieder zufährt. Vielleicht sind deshalb heute einige eher etwas vorsichtiger gefahren.
7. September 2005 um 12:54 Uhr #605569@cedros:
Was war 2003 bei Alpe d`Huez? Da sind hinter Mayo und Vino etwa 6 Klassementfahrer mit Armstrong zusammen angekommen. Oder 2005 in Courchevel als Mancebo, Valverde, Armstrong und Rassmussen zusammen angekommen sind. Es kommt eben manchmal vor das die Top Fahrer in einer Gruppe ankommen. Allerdings wenn eine Rundfahrt 6 Bergankünfte hat und das 2-3 mal vorkommt ist das kein Problem. Doch bei nur 3 Bergankünften müsste eigentlich jeder Berg selektieren.7. September 2005 um 14:32 Uhr #605570 -
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