Friedensfahrt

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  • #566777
    tylance mayollrich
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    ich möchte mal ein lanze für den Course de la Paix brechen. ein einmaliges und früher sehr populäres rennen – ehemals das schwerste amateurrennen der welt. man hätte gerne einen Täwe Schur oder einen Szurkowski bei der Tour de France erlebt! man kann nur hoffen, daß dieses rennen erhalten bleibt.

    Sieger der Friedensfahrt:
    1948 ZORIC Alexander (CSR)
    1949 VESELY Jan (CSR)
    1950 EMBORG Willy (Den)
    1951 OLSEN Kaj Allan (Den)
    1952 STEEL Ian (Gbr)
    1953 PEDERSEN Christian (Den)
    1954 DALGAARD Eluf (Den)
    1955 SCHUR Gustaf-Adolf (DDR)
    1956 KROLAK Stanislaw (Pol)
    1957 CHRISTOW Nencho (Bul)
    1958 DAMEN Piet (Hol)
    1959 SCHUR Gustav-Adolf (DDR)
    1960 HAGEN Erich (DDR)
    1961 MELICHOW Juri (URS)
    1962 SAJDUZIN Gajnan (URS)
    1963 AMPLER Klaus (DDR)
    1964 SMOLIK Jan (CSR)
    1965 LEBIEDIEW Genadi (URS)
    1966 GUYOT Bernard (Fra)
    1967 MAES Marcel (Bel)
    1968 PESCHEL Axel (DDR)
    1969 DANGUILLAUME Jean-Pierre (Fra)
    1970 SZURKOWSKI Ryszard (Pol)
    1971 SZURKOWSKI Ryszard (Pol)
    1972 MORAVEC Vlastimil (CSR)
    1973 SZURKOWSKI Ryszard (Pol)
    1974 SZOZDA Stanislaw (Pol)
    1975 SZURKOWSKI Ryszard (Pol)
    1976 HARTNICK Hans-Joaquim (DDR)
    1977 PIKKUUS Aavo (URS)
    1978 AWIERIN Alexander (URS)
    1979 SUCHORUTSCHENKOW Sergej (URS)
    1980 BARINOW Juri (URS)
    1981 ZAGRETDINOW Sachid (URS)
    1982 LUDWIG Olaf (DDR)
    1983 BODEN Falk (DDR)
    1984 SUCHORUTSCHENKOW Sergej (URS)
    1985 PIASECKI Lech (Pol)
    1986 LUDWIG Olaf (DDR)
    1987 AMPLER Uwe (DDR)
    1988 AMPLER Uwe (DDR)
    1989 AMPLER Uwe (DDR)
    1990 SVORADA Jan (Cze)
    1991 RZAKSINSKI Viktor (URS)
    1992 WESEMANN Steffen (Ger)
    1993 BILEK Jaroslav (Cze)
    1994 VOIGT Jens (Ger)
    1995 PADRNOS Pavel (Cze) – bis 1995 amateurrennen
    1996 WESEMANN Steffen (Ger) 2.5
    1997 WESEMANN Steffen (Ger) 2.5
    1998 AMPLER Uwe (Ger) 2.5
    1999 WESEMANN Steffen (Ger) 2.4
    2000 WADECKI Piotr (Pol) 2.4
    2001 PIIL Jakob (Den) 2.3
    2002 SOSENKA Ondrej (Cze) 2.2
    2003 WESEMANN Steffen (Ger) 2.2
    2004 SCARPONI Michele (Ita) 2.2
    2005 eingestuft als rennen der 2.HC kategorie, aber ausgefallen!
    2006 ???

    #600663
    tylance mayollrich
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    nachdem die tschechen den karren in den dreck gefahren haben, wird jetzt ein neuanfang versucht. ich meine, unser oberradler Scharping mit angeblich so viel connections sollte das zur chefsache machen!

    Quote:
    Ist die Friedensfahrt noch zu retten? 28.07.2005, radsportaktiv

    (sid) – Der tschechische Radsport liegt derzeit am Boden. Nach dem Desaster beim Radrennen in Prag ist auch das Comeback der Friedensfahrt im Jahr 2006 in weite Ferne gerückt. Tschechiens Radstar Lubor Tesar sieht die Zukunft der Friedensfahrt skeptisch, die in diesem Jahr erstmals seit 1948 ausgefallenen war. „Die zuständige Agentur hat gerade in Prag vorgeführt, dass sie die finanzielle Grundlage selbst für ein kleines Radsportereignis nicht gewährleisten kann.“

    Die drei Radsport-Präsidenten von Tschechien, Polen und Deutschland hatten sich auf den Neustart der Friedensfahrt in der zweiten Maihälfte 2006 geeinigt. Der Radsport-Weltverband UCI hatte bereits sein Einverständnis signalisiert, nachdem der tschechische Verband nach dem Abschied des bisherigen Veranstalters Pavel Dolezal nunmehr alleiniger Lizenz-Inhaber ist. Der Leipziger Agentur von Friedensfahrt-Marketingdirektor Jörg Strenger war zuvor 2004 von Dolezal gekündigt worden.

    Nach den Vorfällen von Prag, hat Strenger aber jetzt nun doch eine Einladung vom tschechischen Radsportverband erhalten. Die Hoffnungen für die Friedensfahrt ruhen nun auf dem Einsatz des in der Aquirierung von Sponsoren erfahrenen Sachsen.

    #600664
    paco
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    ich hoffe echt, dass sie die friedensfahrt wieder auf die beine stellen.
    ich stand früher schon als kleines kind am straßenrand und hab den fahren zugejubelt.
    schließlich hatte man in der ddr schon relativ früh nen bezug zum radsport, in der fibel (so hieß das schulbuch der ersten klasse) war ne ganze doppelseite zur friedensfahrt abgedruckt.

    #600665
    Basso
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    Wie schwer bzw. selektiv war die Friedensfahrt eigentlcih? Mit welchem Rennen könnte man das vergleichen?

    #600666
    tylance mayollrich
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    eine typische friedensfahrt ging über 2 wochen und 2000 km, nach dem mauerfall dann nur noch etwa 1500 km. vorbild war natürlich die Tour de France, nur dass es nicht ums geld ging, sondern um den frieden ;) . hochgebirge (Tatra) und diverse mittelgebirge waren immer dabei. schwierigkeitsgrad vielleicht so wie die Deutschlandtour.

    #600667
    paco
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    legendär war das zeitfahren im tschechischen harrachov. es ging hoch zu den skisprungschanzen. es war so steil, dass viele ihr rad schieben mussten. hab sowas seit dem nie wieder gesehen.
    irgendwann ende der 80er muss das gewesen sein

    #600668
    Statistikzwerg
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    Die Harrachov Etappe war die 9. der 40. Friedensfahrt ’87 über 22 km , gewonnen hat U. Ampler in 33 min. Daran erinnern kan ich mich nicht, da ich mich damals nur für die Tour de France interessiert habe. Im Fernsehn West gabs wenn ich mich richtig erinnere in dieser Zeit überhaupt keinen Radsport.

    #600669
    Stahlross
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    bergzeitfahren_harachow.jpg

    So sah es bei sehr vielen Fahrern aus, bei einer max. Steigung von 28%. Man muss dazusagen, das viele Teams nicht die passende Ausrüstung dabeihatten, um so einen Anstieg hochzufahren.

    #600670
    Jol
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    28%? Kann man so eine Steigung überhaupt noch hochfahren? Für mich sind ja 10% schon einigermaßen steil :).

    Kann man die Prozent Steigung eigentlich direkt am Berg messen (mit einem bestimmten Gerät?) oder muss man diese immer ausrechnen?


    Erst spammen, dann denken.

    #600671
    Stahlross
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    Es gibt Steigungsmesser, die man sich an den Lenker montieren kann. Funktionieren wie eine Wasserwaage. Habe so ein Teil jedoch noch nicht ausprobiert, da es hier keine Berge gibt. Weiss auch nicht wie die Genauigkeit ist.

    #600672
    fensterscheibe
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    Quote:
    Original von Jol
    28%? Kann man so eine Steigung überhaupt noch hochfahren? Für mich sind ja 10% schon einigermaßen steil :).

    Sicher kann man 28% hochfahren. Der Angliru hat ja als Maximalsteigung 23%.
    Das dir schon 10% als steil vorkommen, kann ich nachvollziehen. Was die Profis da leisten ist doch sowieso unglaublich.


    Gut gedopt ist halb gewonnen!

    #600673
    Basso
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    Jens Heppner hat das glaub ich auch mal erwähnt bei einer TdF-Übertragung, mein ich. Er hat gesagt er wäre auch nicht abgestiegen, wenn ich mich recht entsinne…

    #600674
    T-Moby
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    Jups, er hat glaube ich sogar gesagt das er 3. oder so geworden ist, und dass das wirklich unglaublich steil war.


    Offizieller Mari Holden Fan!!

    #600675
    Pinarella
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    28% kann man schon fahren. Die Frage ist nur wie lange. Ich weiss auch nicht, ob es vor fast zwanzig Jahren schon so einfach war die Übersetzungen anzupassen, wenn nicht kann man sowas nämlich wirklich nur kurz aushalten.
    Aber die Jungs die das damals gefahren sind waren ja auch Profis…

    #600676
    Ventil
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    man kann auch 35 % fahren. das ist nur eine sache der �bersetzung und gewichtsverlagerung, aber mit rennradfahren hat das nichts mehr zu tun.

    ich kenne diesen berg nicht, denke aber das diese 28 % wohl eher das maximum sind als ein durchschnittswert eines laengeren streckenabschnittes. mir persoenlich ist zum beispiel der angliru zu steil f�r ein rennen der strassenprofis. hier geht es wirklich nur noch ums spektakel und nicht um einen charakterzug einer strecke, wie zum beispiel die steilen kurzen abschnitte bei der flandern rundfahrt. wenn dann wirklich nur noch geknorzt wird am berg, und sie fast stillstehen….verstehe ich nicht, was daran sportlich optisch knackig sein soll, ein gewisses tempo am berg wo attacken zulaesst und nicht jeder fuer sich selber am kaempfen ist, bietet doch weit interessenteren sport.
    man kann dann zwar nicht vor glotze sitzen und schreien : guck nur, der steht ja fast still, mann oh mann, was muss das steil sein.
    waere einstein radsportfan gewesen, haette er vor der glotze nicht geschrienen sondern besonnen gesagt : wie steil das auch immer ist, das ganze ist nur relativ steil, gemessen an der uebersetzung zur gefahren geschwindigkeit mit der zu verfuegung stehenden kraft eines profis.


    102

    #600677
    Stahlross
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    @ vredestein

    Genauso isses. Die DDR-Profis wechselten vor dem Schlussanstieg das Rad, was die meisten Exoten wie die Mongolen nicht konnten. Es war kein reines BZF sondern ein ZF (22km) mit Schlussanstieg und die 28% waren das steilste Stück. Ampler fuhr ca. 40 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit als Sieger.

    #600678
    Jol
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    Danke für die Antworten :).

    Aber wenn ich jetzt schon um die 100 km die Woche fahre, dann dürfte ich in fortgeschrittenen Jahren auch so eine Steigung hochkommen (hoffe ich…).

    :)


    Erst spammen, dann denken.

    #600679
    Coolman
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    sehe ich etwas anders ventil. das spektakel war doch immer recht schön am angliru und fand das auch nicht übertrieben oder so. bedenke, wenn jeder für sich alleine kämpft, wird auch die taktik fast zu 100 % in den hintergrund gestellt. fordern das hier nicht die meisten? da bringt der knopf im ohr auch nichts mehr.

    #600680
    Ventil
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    nein coolman

    das ist einfach nur noch ein kampf die erdanziehungkraft zu ueberwinden. zudem wirken die meisten dabei auf dem fahrrad wie ein pavian der einen epileptischen anfall hat. mit aesthetik hat das nicht mehr viel zu tun, und fuer mich verbindet radsport sehr viel mit aesthetik.

    zu dem kaempfen die athleten auch bei einer steigung von 15 % fuer sich alleine. und mit dem knopf im ohr hat das sowieso nichts zu tun, ausser backstedt gibt ueber funk seinem sportlichen leiter den befehl ein taxi fuer ihn zu bestellen, weil es ihn anscheisst zu fuss nach oben zu gehen.

    kommt noch hinzu, dass der weg sehr schmal ist, gerade du wo gestern bei der deutschland rundfahrt kritisiert hast,
    dass die gegner nicht vorbei kamen im sprint, ja wo bitte sollten sie dann auf diesem schafweg vorbei kommen ?

    du schaust dir leiber jean claude van damme filme an, ich mir lieber mississippi burning. ;)


    102

    #600681
    Coolman
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    ach komm ventil. der vorletzte absatz ist aber nicht dein ernst. auch von einem anstieg erwartet man doch schmale straßen. da kommt es außerdem eh nicht mehr zum sprint und für so einen kleinen gruppensprint, reicht die straße dort locker. das kann man nicht vergleichen, ansonsten siehst du das halt einfach anders. ich bleibe aber dabei. angliru ist immer cool.

    #600682
    Ventil
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    von einem anstieg erwartet man nicht unbedingt schmale strassen.
    und wer spricht hier von einem sprint ? es geht ums vorbei fahren koennen, ueberholen falls du das besser verstehst !!
    wenn da die zuschauer links und rechts stehen kann man wirklich nicht mehr ueberholen. darum gehts, und nicht um einen sprint. :rolleyes:


    102

    #600683
    Coolman
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    ja super das ist dann wohl nicht wegen der straße, sondern wegen den zuschauern und das hast du bei jeder bergankunft der tour. also ich versteh nicht, auf was du hinaus willst.

    #600684
    Ventil
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    nein, das ist schon wegen der strasse.

    bei der tour, bei einer bergetappe ist die strasse drei, vier mal so breit. bei der tour sind dass immer strassen, wo zwei autos mühelos aneinander vorbei kommen.
    der angliru ist soviel ich weiss kein pass, noch weder ne autostrasse, darum der name *ziegenweg* oder was weiss ich. diese strasse ist so breit wie du deine arme ausbreiten kannst, mehr aber auch nicht. und wenn dann noch fanatische fans ihren kopf in die kamera zeigen wollen, ist wirklich kein platz mehr zum überholen.
    auf was ich hinaus will :
    das ist wie fussballspielen mit einer bleikugel.
    das ist wie geräteturnen an einem 5 cm balken.
    das ist wie turmspringen in ein 2 meter x 2 meter becken.

    schlussendlich einfach ein spektakel zum *oh und *ah schreien als zuschauer, aber auf die dauer entfremdet dass die sportart nur.


    102

    #600685
    Coolman
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    hmm ehrlich gesagt komm ich grad mit deinen komischen ansichten überhaupt nicht überein. wenn es wirklich so schlimm wäre, dann hätten sie wohl schon längst absperrungen verwedent, okay ich glaube, das haben sie eh schon gemacht.

    #600686
    Stahlross
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    Was hat das alles mit der Friedensfahrt zu tun? ?( ?( ?(

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