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VoigtsFötchen aktualisiert.
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20. Januar 2006 um 13:26 Uhr #566986
Da ihr ja wie ich seit der Rujanoabfahrtsqualitätsdiskussion weiss alles angehende Füsikprofessoren oder -innen seid, habe ich wieder etwas für euch gefunden…
Frage:
Ein Flugzeug steht auf einem 3000 Meter langen Laufband, so groß und breit wie eine Startbahn.
Eine Geschwindigkeits-Steuerung setzt das Laufband automatisch in Bewegung sobald die Räder des Flugzeugs anfangen zu drehen. Und zwar mit der gleichen Geschwindigkeit, nur in die entgegengesetzte Richtung.
Das Flugzeug versucht zu starten. Was passiert? Wird es abheben?
20. Januar 2006 um 13:30 Uhr #618804darf man seine Wahl begründen?
1564 verurteilte die Inquisition den Arzt Andreas Vesalius, den Begründer der neueren Anatomie, zum Tod, weil er eine Leiche zerlegt und festgestellt hatte, daß dem Mann die Rippe, aus der Eva stamme, gar nicht fehle. (Karlheinz Deschner)
20. Januar 2006 um 13:35 Uhr #618805Man darf nicht nur, man muss sogar…
Vor allem auf des Kavaus Begründungen bin ich gespannt
20. Januar 2006 um 13:36 Uhr #618806Kannst das Flugzeug auch auf die Rolle oder Walze stellen. Brauchst nicht mal ne Geschwindigkeitssteuerung.
20. Januar 2006 um 13:40 Uhr #618807es bleibt auf der stelle stehen, ergo kein luftwiderstand auf die flügelflächen dass es abheben könnte.
102
20. Januar 2006 um 13:45 Uhr #618808das war natürlich die flasche antwort.
da sich die rolle entgegengesetzt bewegt, unterstützt es die laufgeschwindigkeit der räder sogar noch…
das flugzeug bekommt eine so schnelle beschleunigung dass es dem bauer deinen ganzen acker zur sau macht.
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20. Januar 2006 um 13:46 Uhr #618809ich hab zwar mit nein gestimmt, eben wegen des fehlenden auftriebs, hab aber nochmal drüber nachgedacht, und denke, dass es doch abhebt.
Wenn es ein Auto mit Flügeln wäre, die Antriebsenergie also über die Räder vermittelt würde, bliebe es letztlich unbewegt.
Aber Flugzeuge werden ja auch am Boden durch den eigentlichen Antrieb vorwärtsbewegt, während die Räder, so denke ich jedenfalls, frei drehen. Das heisst dass Flugzeug interessiert sich nicht für die Räder, sondern bewegt sich auf dem Laufband ganz normal fort, ob es sich nun dreht oder nicht. Deshalb muss es ja auch 3km lang sein, andernfalls könnte es ja auch schlicht die länge des Fluzeugs haben.
1564 verurteilte die Inquisition den Arzt Andreas Vesalius, den Begründer der neueren Anatomie, zum Tod, weil er eine Leiche zerlegt und festgestellt hatte, daß dem Mann die Rippe, aus der Eva stamme, gar nicht fehle. (Karlheinz Deschner)
20. Januar 2006 um 13:50 Uhr #618810Ich hau mich in den Dreck!
Ventil, stell dir vor du bist in einem Ubahnwagen der 1000m lang ist. Der Wagen rollt an und du gehst mit der selben Geschwindigkeit entgegengesetzt nach hinten. Dann kannst du der Minolta, die draussen am Bahnsteig steht, noch lange in die Augen schauen.
20. Januar 2006 um 13:56 Uhr #618811Das ist auch egal, ob du drinnen im Wagen läufst oder oben auf dem Dach.
Und wenn du Rollschuhe unter den Füssen und auf dem Rücken einen Propeller hast, der dich antreibt, ist das Ergebnis auch das gleiche.20. Januar 2006 um 14:05 Uhr #618812der wagen ist aber ein geschlossenes System.
Nimm mal ein Spielzeugauto und fahre damit über ein Blatt Papier.
Dann nimmst du das Auto und ziehst das Papier in die entgegengesetzte Richtung. Die Räden drehen sich zwar schneller, aber das Auto kommt ebenso gut voran wie vorher. Dabei musst du das Auto natürlich mit den Fingern ständig antreiben, einfach rollen lassen bringt nix, dann wird die Bewegung wieder über die Räder vermittelt.
1564 verurteilte die Inquisition den Arzt Andreas Vesalius, den Begründer der neueren Anatomie, zum Tod, weil er eine Leiche zerlegt und festgestellt hatte, daß dem Mann die Rippe, aus der Eva stamme, gar nicht fehle. (Karlheinz Deschner)
20. Januar 2006 um 14:10 Uhr #618813Kann es nicht sein, das sich die Räder deshalb schneller drehen, weil du versuchst, das Auto weiterfahren zu lassen?
20. Januar 2006 um 14:29 Uhr #618814nee. Nimm mal das Auto und halte es fest und ziehe das Papier nur drunter weg. Die Räder bewegen sich mit der Geschwindigkeit, mit der du das Papier ziehst aber du spürst nix davon an der Hand, weil die Räder sich frei drehen.
Allerdings könnte der gute Pythagoras mal auflösen.
1564 verurteilte die Inquisition den Arzt Andreas Vesalius, den Begründer der neueren Anatomie, zum Tod, weil er eine Leiche zerlegt und festgestellt hatte, daß dem Mann die Rippe, aus der Eva stamme, gar nicht fehle. (Karlheinz Deschner)
20. Januar 2006 um 14:38 Uhr #618815Natürlich spüre ich nichts davon, weil die Kraft viel zu gering ist. Trotzdem muss ich eine gleichgrosse Kraft aufbringen, wie die der wegziehenden Hand (Papier) und damit das Auto auf der Stelle verharrt, muss diese auch genau entgegengesetzt gerichtet sein.
20. Januar 2006 um 14:40 Uhr #618816Ich glaube Pytti wird auf die auflösung des Kanarienvogels warten.
20. Januar 2006 um 14:47 Uhr #618817ich bin für eine neue umfrage.
20. Januar 2006 um 15:15 Uhr #618818Quote:Original von Stahlross
Natürlich spüre ich nichts davon, weil die Kraft viel zu gering ist. Trotzdem muss ich eine gleichgrosse Kraft aufbringen, wie die der wegziehenden Hand (Papier) und damit das Auto auf der Stelle verharrt, muss diese auch genau entgegengesetzt gerichtet sein.eben nicht, die räder drehen völlig frei. damit besteht qausi keine verbindung zwischen deiner hand und dem dem papier, wenn man von einem minimalen reibungswiderstand an der achsen absieht. stell dir halt ein förderband vor und halte das auto dort drauf, die räder drehen sich so schnell wie das band, aber du merkst an der hand nix davon.
nächstes Beispiel: du hängst an einem Skilift und wirst nach oben gezogen. Plötzlich erweist sich dein Untergrund als riesiges Schneebrett, das unter dir hinweg abrutscht. Solange du deine Skier auf Kurs hälst, wirst du ganz normal weiter nach oben gezogen, während unter dir der boden in entgegengesetzte richtung abgleitet. Aber unter idealen bedingungen merkst dú davon nichts.
1564 verurteilte die Inquisition den Arzt Andreas Vesalius, den Begründer der neueren Anatomie, zum Tod, weil er eine Leiche zerlegt und festgestellt hatte, daß dem Mann die Rippe, aus der Eva stamme, gar nicht fehle. (Karlheinz Deschner)
20. Januar 2006 um 15:20 Uhr #618819das ist anscheinend eine beliebte forumsfrage ( google ).
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20. Januar 2006 um 15:23 Uhr #618820ha, noch viel geileres Beispiel. So komische tüv-rollen.
Wenn du bei einem hinterradgetriebenen Auto da mit den hinterrädern reingehst, und dann los „fährst“, kommst du nicht voran. Wenn du dich aber mit den vorderrädern da reinststellst, die ja ebenfalls frei drehen, fähst du direkt an die nächste Wand.
1564 verurteilte die Inquisition den Arzt Andreas Vesalius, den Begründer der neueren Anatomie, zum Tod, weil er eine Leiche zerlegt und festgestellt hatte, daß dem Mann die Rippe, aus der Eva stamme, gar nicht fehle. (Karlheinz Deschner)
20. Januar 2006 um 15:40 Uhr #618821Du vergisst völlig, dass wir es hier mit Massen zu tun haben, die beschleunigt werden müssen und Reibungskräfte sollte man nie als minimal ansehen!
20. Januar 2006 um 15:45 Uhr #618822Quote:Original von Raumcollagen
ha, noch viel geileres Beispiel. So komische tüv-rollen.Wenn du bei einem hinterradgetriebenen Auto da mit den hinterrädern reingehst, und dann los „fährst“, kommst du nicht voran. Wenn du dich aber mit den vorderrädern da reinststellst, die ja ebenfalls frei drehen, fähst du direkt an die nächste Wand.
Ja aber nur weil du das Auto soweit beschleunigt hast, dass beim Überqueren der Hinteräder über die TÜV Rollen, diese das Auto nicht mehr halten können. Das hat was mit Trägheit zu tun.
20. Januar 2006 um 15:51 Uhr #618823Ich nehme mal an, das Flugzeug wird durch einen Flugzeug geeigneten Antrieb bei dem Startversuch angetrieben (Propelle, Strahltriebwerk). Damit wird es dann durch Wechselwirkung zur Luft bzw. Rückstoß angetrieben. Der Antrieb hat also nichts mit der Rollbahn zu tun, durch das Förderband drehen sich nur die Räder doppelt so schenell. Wenn die Räder nicht vor dem Start durch Überdrehzahl platzen startet das Flugzeug.
20. Januar 2006 um 15:52 Uhr #618824klar spielt die eine rolle, es um beispiele. Aber du verstehst nicht, worauf ich hinauswill. Es ist ein himmelweiter unterschied ob die vorder- oder die hinterräder drinstecken. Bei den Hinterrädern wird nichts passieren, solange die Rolle schnell genug mitläuft bzw. ihre geschwindigkeit anpasst. Bei den Vorderrädern gilt es lediglich die Trägheit zu überwinden.
Ventil: was sagt google?
Edit: Danke Statistikzwerch.
1564 verurteilte die Inquisition den Arzt Andreas Vesalius, den Begründer der neueren Anatomie, zum Tod, weil er eine Leiche zerlegt und festgestellt hatte, daß dem Mann die Rippe, aus der Eva stamme, gar nicht fehle. (Karlheinz Deschner)
20. Januar 2006 um 15:55 Uhr #618825google sagt, dass es Pythagoras sache ist dieses rätsel zu lösen.
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20. Januar 2006 um 16:00 Uhr #618826Ha, hab keine Ahnung worüber ihr da am sprechen seid!!!!
CrazyIvan wird die Lösung sicher finden.
Ich behaupte mal dass das Flugzeug schon in der Luft ist, aber seine Räder nochmal ausgefahren hat. Das 3000 Meter lange Laufband wird also nur nur zur Folge haben dass das Flugzeug bei der Landung Probleme hat, weil es ja die Landebahn nicht sieht. Wenn wir mal annehmen dass das Laufband durchsichtig ist (wurde ja nicht klar gesagt aus welchem Material dieses Laufband nun ist) kann das Flugzeug dann wohl landen, inkl. Laufband, evtl. auf den Verkehr aufpassen sollte es, wenn es dann landet dreht sich das Laufband und die armen Passagiere (falls Passagiere dabei sind) müssen dann ewig bis zum Terminal latschen, Zürich Kloten hat sich wohl dieses pythagorische System zum Vorbild genommen. Und nachher können keine anderen Flugzeuge mehr landen. Oder weiter vorne, aber das erste Flugzeug wird dann vom Laufband geworfen, könnte etwas teuer werden. Aber sicher wäre es nicht schlecht für Notlandungen, einfach ein mehr oder weniger Flaches 3 Km Stück finden und schwupps, es geht, evtl könnte man auch auf Häusern landen.
Ob die Flugis dann aber auch wieder abfliegen bezweifle ich.
Leitplanke
20. Januar 2006 um 16:45 Uhr #618827Zuerst dachte ich, David hat recht.
Aber da sich das Laufband ja der Geschwindigkeit der Räder anpasst, kann das Flugzeug eigentlich nicht vorwärts kommen.
Ich denke, der Anschub wird also zur Gänze zur Überwindung des Rollwiderstandes benötigt. Da dieser im Vergleich zum Luftwiderstand aber nicht besonders hoch ist, bedeuted das, dass die Drehgeschwindigkeit der Reifen rel. schnell ansteigt und die Reifen den Physikern die rundherum stehen um die Ohren fliegen.
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