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Radsportverrückt aktualisiert.
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26. Oktober 2006 um 14:18 Uhr #645799
Strecke sind ganz gut aus, besser als letztes Jahr.
Hätte mir mal wieder ein BZF und den Ventoux(am besten in der Kombination) gewünscht. Auch wenn ich mit dem Wunsch ziemlich alleine dastehe.
„Ich werd aus dir nicht schlau, erst willst du das Eine und dann… willst du wieder das Selbe.“
26. Oktober 2006 um 15:23 Uhr #645800Bin positiv überrascht! Da hat die ASO einen auf den ersten Blick sehr schönen Parcours auf zusammengekleistert. Die Berge recht früh, gute Einstiegsetappe mit Ziel im Tal, dann die tolle Etappe nach Tignes und der Galbier auch OK, muss ja nicht jeden Tag was für die absoluten Spezialisten sein.
Alpen 7,5 Punkte und die Pyrenäen dann 9 Punkte! Der Pailheres wohl zu früh, aber Plateau de Beille eigentlich auch immer interessant. Die Etappe nach Loudenvielle gefällt mir auch. Der Peyresourde als letzter Berg wird dort durchaus für Abstände sorgen und Aubisque passt auch!Kein MZF, das ist gut, 109km EZF (+ Prolog) das ist halt die Tour. Meine 90 würd ja auch reichen. Von mir aus ein 50er und ein 40er, aber zwei so lange Dinger. Dürfte aber trotzdem ne spannende Tour werden, egal wer mitfährt (dass Ullrich und Basso dies tun werden glaube und hoffe ich ja mal nicht)
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
26. Oktober 2006 um 15:40 Uhr #645801Schade dass bei der Galibier-Etappe der kurze Anstieg zur Zitadelle in Briancon fehlt .. würd das ganze noch bissl aufpeppen
Ansonsten find ich die Bergetappen schon ziemlich gelungen .. Aubisque immer schon schwer .. Bergankunft heuer – da wirds wohl ziemlich krachen .. hoffentlich ist dann noch genug Spannung da ..
26. Oktober 2006 um 16:56 Uhr #645802Briancon-Etappe gefällt mir eigentlich gar nicht, da werden Iseran und Galibier mehr oder weniger „verschenkt“. Hätte das Ziel auf dem Lautaret gemacht, da wäre am Galibier einmal richtig die Post abgegangen. So wird dort in einer grossen Gruppe gemeinsam raufgegondelt, während vorne ein paar Ausreisser um den Etappensieg kämpfen, schade!! Die 40km-Abfahrt vom Galibier ist einfach viel zu lang!
Ansonsten gefällt mir der Parcours besser als auch schon!
26. Oktober 2006 um 17:24 Uhr #645803Weiß jemand ob bei der Etappe von Waregem nach Compiene auch der ein oder andre pave-sektor eingebaut ist ..
Waregem ist ja nur 30km von Roubaix entfernt .. würde mal alle Spanier als potentielle Toursieger ausschliessen
26. Oktober 2006 um 17:41 Uhr #645804Quote:Original von Pythagoras
Briancon-Etappe gefällt mir eigentlich gar nicht, da werden Iseran und Galibier mehr oder weniger „verschenkt“. Hätte das Ziel auf dem Lautaret gemacht, da wäre am Galibier einmal richtig die Post abgegangen. So wird dort in einer grossen Gruppe gemeinsam raufgegondelt, während vorne ein paar Ausreisser um den Etappensieg kämpfen, schade!! Die 40km-Abfahrt vom Galibier ist einfach viel zu lang!Mit gefällt der Ausdruck „verschenkt“ nicht wirklich. Mir ist schon klar wies gemeint ist, aber man muss bei der Schaffung eines Parcours wohl neben dem Spektakel auch die Zumutbarkeit überprüfen. Letzteres sollte hierbei im Vordergrund stehen. Und eine Etappe, auf der man die Tour verlieren, aber nicht gewinnen kann, kann bei evtl. Schwäche eines Mit/Top-Favoriten auch sehr schnell sehr spannend werden. Natürlich erwarte auch ich das von dir geschilderte Szenario und werd mit Sicherheit nicht vor Aufregung durchs Haus laufen, aber dafür gibt es andere Etappen. Der Berg ist nicht verschenkt, denn Sprinter werden hier nicht gewinnen. Damit haben Iseran und Galibier doch schonmal einiges bewirkt. Den Rest entscheiden dann die Fahrer.
Und für die Franzosen wirds immer schwerer! Mir ist grad aufgefallen, am 14.Juli gehts nach Le-Grand-Bornand. Chancen durch ne Ausreißergruppe sind sicher da, aber ob da nicht die erbarmungslosen Nicht-Franzosen wieder zuschlagen? Armes Frankreich!
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
26. Oktober 2006 um 18:37 Uhr #645805„Verschenkt“ vielleicht etwas hart, aber so wird die Etappe tendenziell langweilig…
Etappe um 30km KÜRZEN und gut ist. Auf dem Lautaret hats genug Platz für den ganzen Zirkus, also kein Problem. Die Post am Galibier würde einfach ganz anders abgehen als so.
Ist übrigens JEDES Mal mit dem Galibier so, egal, ob man nachher Richtung Briancon oder Alpe d’Huez/les deux Alpes geht: Die Abfahrt ist einfach zu lang, es passiert eigentlich nie etwas Entscheidendes. Das ist nur schade für einen der härtesten und schönsten Pässe in Frankreich.26. Oktober 2006 um 22:58 Uhr #645806Quote:Original von ReinscHeisst
Weiß jemand ob bei der Etappe von Waregem nach Compiene auch der ein oder andre pave-sektor eingebaut ist ..
Waregem ist ja nur 30km von Roubaix entfernt .. würde mal alle Spanier als potentielle Toursieger ausschliessenJa, ein paar KSP-abschnitte werden gefahren.
27. Oktober 2006 um 10:09 Uhr #645807Quote:Original von Pythagoras
„Verschenkt“ vielleicht etwas hart, aber so wird die Etappe tendenziell langweilig…
Etappe um 30km KÜRZEN und gut ist. Auf dem Lautaret hats genug Platz für den ganzen Zirkus, also kein Problem. Die Post am Galibier würde einfach ganz anders abgehen als so.
Ist übrigens JEDES Mal mit dem Galibier so, egal, ob man nachher Richtung Briancon oder Alpe d’Huez/les deux Alpes geht: Die Abfahrt ist einfach zu lang, es passiert eigentlich nie etwas Entscheidendes. Das ist nur schade für einen der härtesten und schönsten Pässe in Frankreich.das ist wirklich leider so. der galibier an sich würde nämlich einiges hergeben.
27. Oktober 2006 um 10:29 Uhr #645808Vielleicht ist es ja so, dass Briancon viel Geld dafür gibt, Etappenort zu sein. Die kleinen Nester bei Bergankünften (Alpe d*Huez, La Mongie) können da sicher nicht jedes Mal die volle Summe zahelne, nur damit die Tour wiederkommt.
Ob auf dem Lautaret überhaupt jemand ein paar Franc dazugeben würde, kann ich nicht beurteilen. Ich denke außerdem, dass man den Galibier extrem stark machen würde, wenn die Abfahrt nur 8 km lang ist. Im Grunde ist ja der Galibier 35 km lang incl. 5 km leichter Abfahrt nach dem Telegraphe. Das ist ein Wahnsinnsteil und da würde sich ein früher Angriff – nun, der vielleicht nicht, aber ein frühes Abfallen auf jeden Fall – sehr deutlich bemerkbar machen. Prudhomme will ja die Alpen bewusst einfacher halten als die Pyrenäen, wegens der Spannung und da würden 2 Mordsalpenhammer schon zu viel vorentscheiden.
Sollte man aber auf jeden Fall mal probieren. Der Übergangsberg Aubisque nutzt man ja nun auch mal als Bergankunft, obwohl der sich meiner Meinung nach nicht unbedingt aufdrängt.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
27. Oktober 2006 um 17:21 Uhr #645809Viel interessanter als eine Abfahrts-Ankunft auf dem Lautaret fände ich ein Bergankunft auf dem Montgenevre.
Das ist ein schön zu fahrender 6%-Anstieg von ca.8-9 km direkt hinter Briancon.
Oben ist massig Platz für den ganzen Tourtross und die Hotels in Briancon sind praktisch nebenan.
Damit würde der Galibier zwar taktisch auch nicht bedeutsamer aber das doch eher langweilige Abfahren bis nach Briancon wäre weg.
Durch den mässigen Schwierigkeitsgrad des Montgenevre wäre das Finale auch nicht unbedingt auf reinrassige Kletterer begrenzt, sondern da könnte ich mir gut ein Duell zwischen Fluchtgruppe und einer Galibier-Abfahrts-Verfolgertruppe vorstellen.Ich glaub‘ ich ruf mal bei Monsieur Prudhomme an….
28. Oktober 2006 um 11:42 Uhr #645810da musste ihm aber erst noch sagen wo in etwa der galibier liegt :rolleyes:
DAS PERLT!
28. Oktober 2006 um 13:44 Uhr #645811Ich gehe doch davon aus dass ein Tour-Direx, wenn er schon nicht Rennfahrer war, wenigstens als Hobby-Fahrer die Klassiker gefahren ist.
29. Oktober 2006 um 18:12 Uhr #645812Positiv finde ich, dass die alpen früh kommen. Aber um näheres z sagen, müsste ich das restliche profil kennen. Zur zeit siehts so aus, wie dieses jahr: die berge auf einen schlag. Und dazwischen nichts? Hoffentlich nicht. 6 entscheidene etappen, von 19…naja, finde ich net so dolle. Dieses jahr gabs nicht wirklich mittelschwere etappen, nur leicht oder schwer (zumindest für die gesamtwertung)- das sollte sich ändern.
29. Oktober 2006 um 18:43 Uhr #645813find ich auch. wie beim giro dieses jahr. zum beispiel die beiden etappen die schumacher gewonnen hat. so etappen würde ich mir für die tour auch mal wünschen.
29. Oktober 2006 um 19:04 Uhr #645814auf das es halt dann doch nicht nur bergetappen und den „rest“ gibt.
29. Oktober 2006 um 19:33 Uhr #645815Quote:Original von RüCup
find ich auch. wie beim giro dieses jahr. zum beispiel die beiden etappen die schumacher gewonnen hat. so etappen würde ich mir für die tour auch mal wünschen.Was war denn dieses Jahr mit Valkenburg? Würd ich auf jeden Fall auch in diese Kategorie stecken wie Namur. Aber prinzipiell geb ich dir Recht, dass es durchaus noch zwei, drei Etappen dieser Art geben dürfte. Cuenca fällt mir da spontan bei der Vuelta ein, wo Sanchez in diesem Jahr in der Abfahrt triumphiert hat und vor ein paar Jahren Telekom für Zabel noch die Ausreißer gestellt hat.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
4. November 2006 um 21:57 Uhr #645816Quote:Was war denn dieses Jahr mit Valkenburg?Von dieser etappe hatte ich mir viel mehr versprochen. Das war keine mittelschwere etappe. Dann wären keine spirnter (vor allem in der menge) mit in der spitzengruppe gewesen. Die angesprochende etappe beim giro war eine mittelschwere etappe, die die das feld „gesprengt“ hat. Oder die letztjährige touretappe, über den col de la schlucht, die wenning gewonnen hat. Das meine ich mittelschwere etappen. valkenbrug war am ende ein massensprint.
4. November 2006 um 22:30 Uhr #645817Namur fand der KV auch nicht so toll…. alles am Schluss passiert. Bei mittelschweren Etappen sollte das Feld schon kleiner sein.
Leitplanke
4. November 2006 um 23:45 Uhr #645818Quote:Original von der deutsche baske
Von dieser etappe hatte ich mir viel mehr versprochen. Das war keine mittelschwere etappe. Dann wären keine spirnter (vor allem in der menge) mit in der spitzengruppe gewesen. Die angesprochende etappe beim giro war eine mittelschwere etappe, die die das feld „gesprengt“ hat. Oder die letztjährige touretappe, über den col de la schlucht, die wenning gewonnen hat. Das meine ich mittelschwere etappen. valkenbrug war am ende ein massensprint.trotzdem kommt es wie schon öfter erwähnt immer auch darauf an, wie die etappe gefahren wird. wenn bei der etappe über den col de la schlucht kein kasachen-angriff gekommen wäre, wär warscheinlich ne 80 mann gruppe über den pass gefahren, und es hätte nen sprint gegeben.
5. November 2006 um 11:59 Uhr #645819@ Rücup
Du hast zwar im Prinzip recht, aber der Schlucht-Paß (eigentlich ein Widerspruch in sich) war mindestens eine Nummer zu groß für die Sprinter.
5. November 2006 um 13:44 Uhr #645820Genauso ist es. Ab bestimmten steigungen, egal wie sie gefahren werden, setzen die körperlichen vorrausetzungen ein, die dann das feld zerteilt.
5. November 2006 um 15:18 Uhr #645821Quote:Original von der deutsche baske
Genauso ist es. Ab bestimmten steigungen, egal wie sie gefahren werden, setzen die körperlichen vorrausetzungen ein, die dann das feld zerteilt.im Vergleich zu der Steigung ist die Länge noch wichtiger.
20% auf 500 Meter wird Sprinter wie Boonen/Zabel kaum Problem bereiten. aber 4% auf 5 Km schon.
Old Path, White Clouds
5. November 2006 um 17:07 Uhr #645822denke nach deiner ansicht hängt es wieder davon ab, wie gefahren wird. 4% auf 5 km können sprinter auch mithalten, wenn normal gefahren wird.
bei 20% schon nicht mehr. sie schaffen dannach vielleicht wieder den anschluss, wenn nicht konsequent durchgefahren wird, wenn die steigung nur ein paar 100 meter geht. und da ich vom zielbereich spreche (letzten 10 km) sollten die fahrer die vorne sind so ambitioniert sein das ding durchzuziehen. und dann kommen die sprinter auch nicht zurück.5. November 2006 um 17:25 Uhr #645823Quote:Original von der deutsche baske
4% auf 5 km können sprinter auch mithalten, wenn normal gefahren wird.was heisst normal?? Am letzter Berg Kurz vor Ziel war/sind noch nie normal gefahren.
Old Path, White Clouds
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