Nationale Meisterschaften

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  • #567728
    kaiserslautern1900
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    Die Vorjahres-Meister haben in Luckau ihre Zeitfahr-Titel verteidigt. Sowohl Weltmeisterin Hanka Kupfernagel als auch der High Road/Columbia-Profi Bert Grabsch konnten ihre Meistertrikots behalten, obwohl die Titelkämpfe auf der Bundesstraße 96 in Brandenburg so hochkarätig wie selten besetzt waren.

    Eurosport.de


    #660820
    Jaja
    Moderator
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    Immer wieder spannend dieser Meisterschaftssonntag!

    Favoritensiege für Valverde und Pfannberger, auch völlig normal M.Zberg und Wegmann, aber dann wirds interessant, Vogondy in Frankreich, Boom in den Niederlanden und Simeoni in Italien :D

    Hatte ja mehr zufällig beim Tippen (ich glaub Giro del Trentino wars) in der Startliste gesehen dass er noch fährt, aber dann nochmal Meister zu werden mit 37 bei Flaminia, wo er in der Endphase eher weniger Unterstützung gehabt haben dürfte. Zweiter Visconti, Dritter Pozzato. Wahrscheinlich waren sich hier die großen Teams nicht so richtig einig… Evtl. müssen sich Liquigas, Lampre und QuickStep da heute noch einen bösen Anruf von Armstrong anhören??

    Von unseren getippten Nationen fehlt nurnoch Belgien, da sinds lt. Ticker noch 12km.

    Interessant auch noch, dass Jaan Kirsipuu mit 38,95 Jahren auch nochmal estnischer Meister geworden ist. Immerhin Pütsep geschlagen, der nur Dritter geworden ist.


    Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.

    #660821
    Breukink
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    Jürgen Roelandts in Belgien – sein erster Sieg als Profi.
    Aber er wurde nichtsdestsotrotz zum erweiterten Favoritenkreis gerechnet.
    Boonen wurde beim Sprint vom stürzenden Weylandt behindert.

    @ Jaja
    Durchaus nicht normal, sondern eine ganz starke Leistung, daß Wegmann seinen Titel verteidigen konnte.
    Ähnliches gilt für Visconti.

    #660822
    Stefu
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    Tyler Hamilton ist neuer US-Meister… :(

    #660823
    kaiserslautern1900
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    Oi…, den gibts noch. Vielleicht fährt er noch bei der WM, und siegt nach 250km alleinfahrt mit gebrochenem Schlüsselbein.


    #660824
    friede
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    Nach der Form, die Hamilton in China gezeigt hat, und der dürftigen Konkurrenz, war das wohl ein Favoritensieg. Vieleicht schafft er es ja nochmal in die ProTour oder deren Nachfolgeserie. Ich würde es ihm gönnen.


    Welche Rolle spielte „Eule“?

    #660825
    Coolman
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    sehe ich genau so.

    #660826
    midas
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    Konnte den Dackel zwar nie besonders leiden, sehe aber keinen Grund, ihn nicht bei großen Rennen fahren zu lassen; er hat ja eine Sperre abgesessen.

    #660827
    Breukink
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    @ Midas: Richtig!

    Nichts gegen Cozza, Frischkorn, Pate etc, aber der amerikanische Radsport scheint sich im freien Fall zu befinden. Aus der Generation nach LA gibt es keinen, den man als (PT-)Siegfahrer bezeichnen könnte. Einzige Ausnahme war Raisin, und der mußte seine Karriere beenden.
    Während JU dem deutschen Radsport einen enormen Impuls gegeben hat, scheint der in Amerika ganz ausgeblieben zu sein.

    #660828
    friede
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    Naja, so schwarz würde ich jetzt auch nicht sehen. Trditionell sind die US-Meisterschaften nicht besonders gut besetzt, auch weil der Termin recht ungünstig ist. Deswegen hat hier Armi auch nie einen Stich getan, lägen sie vor der Tour wäre er sicher ein paar mal mehr US-Meister geworden.

    Ansonsten sehe ich den US-Radsport nicht schlechter aufgestellt als in den letzten Jahren, nur dass eben der Überfahrer fehlt.

    Mit Leipheimer, Zabriskie, Farrar, Danielson, Vandevelde, dem erstaunlich formschwachen Hincapie und Julich. sowie Hamilton gibt es durchaus einige Fahrer mit internationaler Klasse. Dazu gibt es einen breiten Unterbau mit der US-Rennserie, wo einige Talente schlummern.


    Welche Rolle spielte „Eule“?

    #660829
    Kanarienvogel
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    Der KV sieht das ähnlich wie friede. Der grosse Star fehlt. Aber wenn man schon unbedingt mit D. vergleichen muss. Nach ok, fast mit Armstrong kamen immerhin Hamilton und Landis, das ist mehr als D mit Klöden hat. Und dazu dann noch Leipheimer nicht vergessen. Wer kommt nach? Raisin wurde erwähnt, sehr schade. Farrar sollte ein Supersprinter sein, grosse Enttäuschung bisher, noch schwächer als Grillo und schon der ist schwach. Zabriskie? DER Pechvogel der letzten Jahre. Der KV würde dem ja nach wie vor auch eine GK Platzierung zutrauen. Zabriskie dort wo Vandevelde dieses Jahr war hätte den KV viel weniger überrascht. Eben VdV, von dem wusste man dass er als Leader mehr können würde als als Helfer, gleich so gut erwartete ihn natürlich dann wohl keiner.

    Die jungen? Scheint keiner zu kommen. Aber das liegt halt auch an der Geographie. Wie der KV all die jungen Deutschen nicht immer kennt, wenn nicht sogar immer nicht kennt, und sich dann von Pinarello aufklären lassen muss kennen wir halt die US Talente nicht. Einige kommen dann nach Europa, als Riesentalente verschrien, DAnielson, Farrar, Raisin etc., einige schaffen’s einige nicht wie in Italien, Deutschland, Spanien etc. auch. Andere brauchen dann länger, Chris Horner wohl das beste Beispiel, ein früher Versuch sich in Europa zu etablieren hat gar nicht geklappt, zurück in die Staaten, Jahre später ging’s dann doch. Wäre Horner Europäer gewesen wäre er viel früher bekannt geworden. Kein Superstar, aber ein solider Fahrer wäre er eh geworden. Der KV denkt es gibt da noch andere die wohl den Sprung schaffen könnten. Aber den nächsten Armstrong will man schon…. mmmmh, die Franzosen warten seit ca 800 Jahren auf den nächsten Hinault. Auf den nächsten Fignon. Unterdessen wäre man schon mit dem nächsten Luc Leblanc zufrieden…

    Das macht die USA natürlich nicht zum Radsportland, auch Armstrong schafft das nicht. Der KV liest ab und zu in einem US Basketballforum etwas mit, während der Armstrongzeit wurde auch immer die Tour etwas kommentiert, seither gar nicht mehr… Armstrong weg, Tour viel weiter weg. Und damit der Radsport.


    Leitplanke

    #660830
    Breukink
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    Original von friede
    Mit Leipheimer, Zabriskie, Farrar, Danielson, Vandevelde, dem erstaunlich formschwachen Hincapie und Julich. sowie Hamilton gibt es durchaus einige Fahrer mit internationaler Klasse. Dazu gibt es einen breiten Unterbau mit der US-Rennserie, wo einige Talente schlummern.

    Das ist es ja gerade: Die Amis der internationalen Klasse, bzw die, die Ergebnisse einfahren sind alle noch aus der LA-Generation. Danach ist nichts gekommen. Und von Talenten kann man doch erst wirklich sprechen, wenn sie in europäischen Rennen was sehen lassen. (Horner hat in den USA so ziemlich alles gewonnen, was es da zu gewinnen gibt.)

    Andererseits: Schlechter als in der Zeit nach LeMond stehen sie nicht da. -Oder doch? Hatte es da nicht einen hochtalentierten Klassikerspezialisten gegeben?

    #660831
    midas
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    Cozza, dieser Cozza gefällt mir von den jungen Amis ganz gut. Gut dabei in den belgischen Frühjahrsrennen, auch bei Prologen nicht schlecht; könnte zumindest ein solider Fahrer für Frühjahrsklassiker und kleinere Rundfahrten ohne zu viele Berge werden.

    #660832
    Breukink
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    Cozza hat sicher die Aufmerksamkeit, die er wegen seines Schnurrbartes gekriegt hat, rechtfertigen können.
    Die Klasse von einem Leipheimer oder auch nur Vandervelde hat er aber (noch) nicht.

    #660833
    midas
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    Die Klasse von einem Leipheimer oder auch nur Vandervelde hat er aber (noch) nicht

    Glaube auch nicht dass er in Richtung große Rundfahrten geht. Eher einer für Frühjahrsklassiker.

    #660834
    Breukink
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    So war das auch nicht gemeint.
    Gemeint war: So gut wie die zur Zeit besten Amis (die auch nicht wirklich gut sind) ist er noch lange nicht.

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