Home › Foren › Rad-Touristik › Pässe
- Dieses Thema hat 949 Antworten sowie 48 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 11 Jahren, 10 Monaten von
Ventil aktualisiert.
-
AutorBeiträge
-
17. Februar 2006 um 18:39 Uhr #573120
gereizt nicht, weil mir das gar nie bewusst war dass beides zusammen geht.
ich hab ( leider ) radfahren und zelten immer getrennt.
radfahren war für mich leistung in erster linie mit kopfentlastender befreiung. das süpplen und zelten dann nur zu fuss. jetzt, heute betrachte ich das anders ( dein einfluss dabei 20 % ). kann mir gut vorstellen das ich noch eine satteltasche abfahren werde, aber sicher nicht länger als 4-5 tage. die minolta und ich liebäugelten schon mal mit sowas vor 2 jahren, doch dann ging ich mit ihr skifahren…
102
17. Februar 2006 um 19:02 Uhr #573121Quote:Original von Ventil
ähm veloce stanco..wieso diese frage, was führst du ihm schilde ?
Bisher immer im September in den Alpen mit dem Rad unterwegs gewesen.
Mich reizt mal so ne Passfahrt, wenn noch rechts und links so ne richtig schöne Schicht Schnee rumliegt. Warum weiss ich nicht.Anfang Mai müsste ich halt mal ein paar Kilo weniger als in den vergangenen Jahren wiegen, dann könnts mal vielleicht klappen.
(Bäuerchen, scusi)Was ich mich auch frage, woher stammt der KV eigentlich ursprünglich und woher kommt dieser Drang mit den Satteltaschen. Hat es den Kv noch nie gereizt ohne diese Dinger durch die Gegend zu gondeln. Also ventilistisch sozusagen. Oder nur mit Sackerl auf dem Buckel, nur Notgepäck.
Der KV ist ein Walliser, ursprünglich. Weiss das Ventil woher der Börd kommt?
pompa pneumatica
17. Februar 2006 um 19:30 Uhr #573122herbst ist auch eine wirklich schöne zeit zum pässefahren.
das mit dem schnee links und rechts, ist eine frage wie kalt und wieviel niederschlag es noch gibt den alpen ( feb/märz).
die räumungsarbeiten werden ja nicht in einer woche abgeschlossen sein. mit dem rad kannst du auch auf eigenes risiko schon früher hoch fahren. bin ich auch schon. kein problem.
dieses jahr : viel schnee im moment !! der nufenen wie auch die furka könnten im mai noch schneewände haben..
102
17. Februar 2006 um 19:39 Uhr #573123WALLISER, ICH? GRRRRRRRRRR, pass du mal gut auf!!!! Elendes lombardisch/bayrisches Gemisch! (funktioniert das? So ein Sizilianer hatte es gar nicht gerne wenn man ihn Lombarde nannte…, Bayer will eh niemand sein!)
Ursprünglich aus dem schönen Kanton Bern. Einer dieser Zbergs wohnt übrigens am Thunersee, kürzlich gelesen, halt doch schöner als der Vierwaldstättersee!
Das mit den Satteltaschen hat sich einfach so entwickelt. Mit Herodot als 14 jähriger eine erste 3 tägige Tour, in Jugis, mit 15 + 16 auch noch in Jugis, dann mit 17 halt im Zelt, 2 Wochen französische Alpen. Mit dem Rennvelo, als 17 jährige hat man ja nicht sooo viel Geld, da jeden Abend ins HOtel zu gehen wäre etwas gar teuer, Jugis auch nicht allzu billig und vorallem gibt es das dann doch nicht überall. Rennvelos hatten wir damals auch noch keine, bis 86 immer mit den normalen Strassengöpel unterwegs, ah, mein schönes rostrotes Eiger!!!! 87 haben wir uns dann „teure“ Tourenvelos gekauft, ich ein sehr schönes MBK für 1090 Franken, der Herodot so ein komisches rotes Mondia. Rennvelo war eigentlich ursprünglich schon faszinierender/cooler, aber für Touren halt schon nicht so geeignet. Haben uns auch sonst oft mit dem Velo getroffen, aber eben auch mit den normalen Dingern, später Tourenvelos. Viel später haben wir dann Rennvelos gekauft, ich ein wunderschönes MBK, zwar nicht sooo schön, fühlte mich aber nie besonders wohl. Im Vergleich zum Tourenvelo war der Rahmen zu gross und dazu hatten wir uns unser Touristentempo angewöhnt, dann da plötzlich rumzubolzen ist schwer. Und mit Rucksack noch dazu, nein danke.
Ventil: Ueberzeug die Minolta!!!! Kannst ihr nochmal die heissen Männer im Maggiatal zeigen, oder dann eben diese tollen Berge bei Martigny!!! Skifahren finde ich nämlich nicht lustig! Ich 20% Einfluss???? So viel! Das Ventil hört auf mich, ich bin begeistert! Aber evtl solltest doch mal nach Münsingen….
Leitplanke
18. Februar 2006 um 7:25 Uhr #573124kanarienvogel
dieser zberg wohnt am schönen thunersee weil seine frau von dort kommt und nicht weil der vierwaldstättersee ein hässlicher see wäre. markus heisst dieser zberg mit vornamen.
wieso habt ihr euch denn überhaubt rennvelos gekauft ?
musstet ihr auf eurer trainingsstrecke jeweils an vielen strassencafés vorbei fahren um ins grüne zu gelangen ? wars das ? ein rennvelo sieht einfach cooler aus ?
stell ich mir gerade vor. der kanariengovel und herodot setzen sich auf ihre neuen coolen rennvelos und fahren mit ihrem touristentempo los. nach zwei stunden der kanarienvogel : *und ? bei mir tut sich nichts, und bei dir ?* herodot : *nein, bei mir tut sich auch nichts* kanarienvogel : *und wieso nennt man sowas rennvelofahren ?*hattest du demfall nie eine rumbolzenphase wenn du dir das touristentempo nicht abgewöhnen konntest ? ( herodot-sprints gelten nicht, zu kurz ! oder doch nicht? !! ).
wenn schon dann diese tollen berge in martigny, oder wäre das zu streng ? du hast da ja mal ein,zwei routen beschrieben, muss mir das nochmals ansehen…
102
18. Februar 2006 um 8:22 Uhr #573125Also ich mag ja eigentlich jede Sorte Rad. Würde auch mal gerne so ein Hollandrad oder ein Klapprad (die neuen, die es jetzt gibt sind richtig „geile Dinger“) fahren.
Tourenrad / Rennrad – Übergang.
Interessant ist wenn man mal eine Weile mit dem Tourenrad unterwegs und dies gewohnt war / ist. Der Rollwiderstand und das Gewicht sowie die Haltung, bei der man ja dann immer noch den Wind abbekommt.
Dannach setzt man sich auf ein Rennrad und fährt automatisch mit dem gleichen Kraftaufwand wie beim Tourenrad. Irres Gefühl wie schnell man doch mit dem Rad unterwegs sein kann. Ein richtig gutes Gefühl.Rennrad / Tourenrad – Übergang.
Im Sommer bin ich eigentlich nur mit dem Rennrad unterwegs. Tourenrad verstaubt dann. Man kommt mit dem Rennrad einfach weiter rum. Ausserdem fährt der klägliche Rest der noch Rad fährt auch Rennrad. Also, fährt man halt „gebückt“.
Die Radtouren im Herbst dann immer mit dem Tourenrad. Wasn Scheiss. Dieser schwere Bock, die Satteltaschen, und dieses hässliche überdimensionierte Ritzelpaket am Hinterrad ohne das ich in den Alpen garnicht zurechtkommen würde. Ja, und dann versuch mal das Tempo wie auf dem Rennrad hinzubekommen, jetzt auch mal ohne Gepäck. KEUCH! Nicht das ich einen Geschwindigkeitswahn hätte, aber irgendwie schaut man ja doch immer wieder auf den Tacho und denkt sich, hmmm, das ging doch aber auch schon mal etwas flotter. Na ja, nach einem Tag gehts dann. Die Grenzen sind dann bekannt und der Blick auf den Tacho erspart man sich halt und schaut sich halt die Berge an. Deswegen ist man ja auch eigentlich losgefahren.
pompa pneumatica
24. Februar 2006 um 11:32 Uhr #573126Ventil
Warum Rennvelos gekauft: Weil man eben doch schneller ist. Aber umgewöhnen ist schwer. Wenn du oft so 10-13 Stunden Etappen in gemächlichen Tempo gemacht hast, dann sollst aufs Rennvelo umstellen und die gleiche Distanz dann in der halben Zeit zurücklegen… ist schwer. Habe es hauptsächlich für kleine 20-50 Km Touren benutzt, für Heldengeschichten nur einmal. Natürlich nicht NUR diese bis 50 Km Dinger aber hauptsächlich. Und natürlich fürs Zeitfahren vom Kanariennest zum Griechenheim. Haben immer schön der Rekord runtergetrieben, wir 2 Supertourenfahrer. Jetzt hat ihn aber so eine Wurst namens Pythgoras…. Deprimierend. Cool? Cool waren wir auch ohne Rennvelo, schon 1993 waren wir nämlich 2000er! Schlecht geplant, dachten jetzt seien wir modern, dafür sind wir jetzt schon veraltet. Dumm. Blöde Radlerhosen und Trikots haben wir aber auch auf dem Rennvelo nicht getragen, ah das Herodotli vielleicht schon, aber wahre Männer fahren im T-Shirt und normaler Turnhose. (Im Trikot fällt der Bauch ja auch so extrem auf…)
Martignyberge!!!!!! Weiss allerdings doch nicht ob das eine gute Idee für die Minolta ist, weiss ja nicht wie fit die ist. Also meine Frau würde ich da nicht raufbringen. Die Col des Planches-Champex-La Fouly Route ist wohl zu schwer. Wie oft hat sie den Aecherli schon absolviert? Im Vergleich zum Planches ist der nämlich lächerlich. Ha, der Lächerlipass sollte er ab sofort heissen! Champex ist auch nicht allzu leicht, La Fouly dann schon, ist aber eine Sackgasse, von dort aus musst dann wandern. Oder zurück fahren. Planches und Champex kann man natürlich leicht umfahren, einfach auf der Hauptstrasse bis Orsières, der Verkehr… die Strasse ist breit, eigentlich nicht so schlimm. Aber für schönes romantisches Partnerradeln empfehle ich sowieso immer die Auvergne! Sehr schön, gibt Hügel, aber nicht zu viele. Die Martignyberge nur wenn sie wirklich fit ist und es der Minolta auch Spass macht.
Veloce Tourenrad: Mein wunderbares Tourenrad ist aber von der Haltung her wie ein Rennrad; Tourenrad: Rennlenker, sinnvolle Gänge, nicht so ein komisches MTB Hybrid Dingsbums Traktorzeugs, unfahrbar sowas. Mehr Wind bekommt man allerdings schon ab, hält sich ja meistens oben am Lenker. Der Uebergang zum Rennrad, ja es war schon immer unglaublich wie viel leichter es geht, voralllem die Beschleunigung. Aber ich fand es immer viel schwieriger das Tempo zu halten, auf dem tourenrad, wenn ich das Tempo mal hatte, hatte ich es, halt nicht sooo schnell wie auf dem Rennvelo aber..,auf dem Rennvelo musste ich immer kämpfen, fand ich. Evtl auch einfach das falsche gekauft…..
Leitplanke
24. Februar 2006 um 16:58 Uhr #573127kanarienvogel
rennvelo/tourenrad-tempo :
ich verstehe glaub was du meinst. hat man die doppelte zeit zur verfügung kann man auch so doppelt langsam fahren. kannte ich eben nie, da kein tourenrad.
martignyberge
gibt es irgendwo ein profil vom planches ? wieso sollte der den aecherli lächerli machen ? dass musst du mir erst noch als druckreife klolektüre bestätigen.
die minolta ist sehr klein. fit ? sie hat kräftige ober- und unterarme vom älplern. eine katze könnte sie leicht 15 – 20 meter weit werfen ( eine vollgefressene ).
wir wollen aber nicht zum katzenwerfen nach martigny gehen, sondern zum, wie du so schön ausdrückst, partnerradeln. ich werde mir bei nächster gelegenheit mal deine beschriebenen strecken genauer anschauen und begooglen. danke.
102
24. Februar 2006 um 20:42 Uhr #573128Quote:Original von Ventil
kanarienvogelrennvelo/tourenrad-tempo :
ich verstehe glaub was du meinst. hat man die doppelte zeit zur verfügung kann man auch so doppelt langsam fahren. kannte ich eben nie, da kein tourenrad.
martignyberge
gibt es irgendwo ein profil vom planches ? wieso sollte der den aecherli lächerli machen ? dass musst du mir erst noch als druckreife klolektüre bestätigen.
die minolta ist sehr klein. fit ? sie hat kräftige ober- und unterarme vom älplern. eine katze könnte sie leicht 15 – 20 meter weit werfen ( eine vollgefressene ).
wir wollen aber nicht zum katzenwerfen nach martigny gehen, sondern zum, wie du so schön ausdrückst, partnerradeln. ich werde mir bei nächster gelegenheit mal deine beschriebenen strecken genauer anschauen und begooglen. danke.
pompa pneumatica
25. Februar 2006 um 4:20 Uhr #573129Andere Seite. Diese ist viel zu einfach. Von Martigny aus.
Leitplanke
25. Februar 2006 um 5:37 Uhr #573130Schöne Gegend, gerade ein wenig gegoogelt. Ein Profil von Martigny aus hab ich auf die Schnelle allerdings nicht gefunden.
Hier gibts a paar Bildle; 3. Pass, runter scrollen
Akanarienv.,
kennst eigentlich die Strasse von Aigle hoch zum Lac de Hongrin über Corbeyrier? Führt durch so ein militärisch genutztes Sperrgebiet, kann daher nur am Wochenende befahren werden.
pompa pneumatica
25. Februar 2006 um 5:52 Uhr #573131Schöne Gegend, ja! Sage ich ja schon lange, nur glaubt man mir nie was…..
Die Strasse von Aigle aus kenne ich nicht. Einbahnstrassen kenne ich sowieso nicht so viele.
Die Photoseite… also die Planchesbilder sind ja nicht so speziell. Da war jemand zu faul mal unterwegs anzuhalten zum fotieren!!!!! Was die Höhenangaben auf der Seite angeht, Veloce!!!!! Oberalp 2046 ist falsch, aber ok, damit können wir schon fast leben, fast, aber Furka 2413 und Gotthard 2091 ist ja nun wohl wirklich das Hinterletzte!!!! Der grosse Eberhard überzeugt mich mit 2473 natürlich auch nicht, habe aber gerade vergessen wie hoch der sein sollte.
Leitplanke
25. Februar 2006 um 6:01 Uhr #573132Mmmhhh, was ist dieses Moosalpdings? Kennst du das Veloce? Und der Col du Lein sieht ja auch ganz schön aus!
Leitplanke
25. Februar 2006 um 6:05 Uhr #573133Zu dem See hoch ist keine Einbahnstrasse, geht dann weiter nach Montbovon.
Oder man biegt vor dem See rechts ab und kommt nach La Lecherette. Das ist ein Ort auf dem Weg hoch zum Col de Mosses.Hab mir die Seite, die ich verlinkt habe nicht sonderlich lange angeschaut.
Habe auch noch ein paar andere Bilder gefunden, mit Blick ins Rhonetal runter. Aber alles wollt ich hier nicht reinnageln.
pompa pneumatica
25. Februar 2006 um 6:10 Uhr #573134Quote:Original von Kanarienvogel
Mmmhhh, was ist dieses Moosalpdings? Kennst du das Veloce? Und der Col du Lein sieht ja auch ganz schön aus!Nee, die beiden kenne ich nicht. Ich habe ja zum Glück noch nicht alle Pässe befahren. Somit bleiben ein paar Ziele übrig. Wenn ich die Schweiz dann mal passfahrtechnisch für mich erledigt habe, probiere ich mal des Ventils Vorschlag in der Kneipe in Gersau aus.
Mal ne ganz neue Herausforderung !!
pompa pneumatica
25. Februar 2006 um 6:11 Uhr #573135So hab ich halt meine CH Karte hervorgeholt.
Sehe es jetzt, aber wie gesagt, kenne ich nicht. Höhenangabe finde ich keinem, ausser beim See. Wie hoch? Und diese Moosalp habe ich jetzt auch gefunden, bei Visp. Scheint durchgehend asphaltiert zu sein, über 2000 Meter, allerdings kein Pass. Muss wohl doch wieder mal mit dem Training anfangen.
Leitplanke
25. Februar 2006 um 6:18 Uhr #573136eine wirklich schöne gegend !! der kanarienvogel hat geschmack !
die höhenmeter-angaben auf veloce stanco`s seite sind aber durchs band eine katastrophe !! das ist es doch genau, der nachteil vom internet. da stellen unwissende schöne bilder ins netz und geben sich dann bei der textierung der sachwerte keine mühe mehr, und das chaos ist perfekt !
102
25. Februar 2006 um 6:26 Uhr #573137Eijeijei, dabei gings mir doch nur um die Bilder. Die Höhenangaben habe ich mir nicht angeschaut. Man muss hier ja echt vorsichtig sein. Werde mich in Zukunft auch nicht mehr vor irgendwelchen Passschildern ablichten lassen.
pompa pneumatica
25. Februar 2006 um 6:40 Uhr #573138so so !!
war denn das bei dir so eine art sich mit einem double von einem filmstar ablichten lassen, dieses oberalp 2046- foto ?
nein, solche seiten schaue ich mir natürlich immer wieder gerne an, auch wenn es dann viel arbeit gibt den machern von solchen pages per e-mail verständlich zu machen, dass es nicht gut für die jugend ist seiten ins netzt mit falschen angaben zu stellen !!
was nur, wenn es jugendliche gibt die den girothread lesen ?diese martigny-gegend werde ich ziemlich sicher dieses jahr besuchen. ob mit velo oder auto an einem wochende weiss ich nocht nicht. kann man auf diesen hochgebirgen auch gut zelten ? finde diese gegend wirklich brillant auch wenn mir die serpentinen ein wenig fehlen !!
102
25. Februar 2006 um 6:55 Uhr #573139Ach die Jugend…
Finde aber keine guten anderen Bilder, und solange wir aufpassen stören VS Bilder ja nicht, wir korrigieren und protestieren einfach immer!
Im Girothread leidet die Jugend nicht! Da ist man einem Teilnehmer der Diskussion ja hörig
Leitplanke
25. Februar 2006 um 7:23 Uhr #573140Dafür ein Photo vom Lächerli gefunden:
Leitplanke
25. Februar 2006 um 7:27 Uhr #573141Und Fauniera! Ist ja fantastisch!
Leitplanke
25. Februar 2006 um 7:39 Uhr #573142eine superseite !!! und das foto von der furka ist klasse !!
2044 !! so ist es richtig ! 2044 wie es in jeder strassenkarte steht !! ausser in veloce`karte nicht. da wurde eine 6 mit filzstift über die 4 geschrieben.ja das bild vom aecherli. diese kleine lichtung im wald ist anfangs steigung. hier gehen sie alle beten bevor sie sich mit dem aecherli einlassen. hab welche gesehen die schon beim gebet zusammen gebrochen sind !!!!!
102
2. März 2006 um 18:32 Uhr #573143Meine erste Passfahrt
Wassen 916 m – Sustenpass 2224 m – Innertkirchen 625 m – Brünigpass 1008 m – Luzern 436 m – nach Hause
Ausrüstung : Frisiertes Citybike ( 18 Kilo ? ) mit Schnallriemen – Turnschuhe – abgeschnittene Jeans – 3 Baumwollshirts – 1 Baumwollpullover ( für die Abfahrt ) – Rucksack mit Bananen – Walkman.
Gesamtdistanz ca. 140 km – Höhenmeter 1800 m
Anfahrt nach Wassen mit der Bahn. Ich war total nervös, erstmals getraute ich mir einen Rundkurs im Gebirge zu. Es war Frühling und noch frisch. Meine Waden reibte ich mir mit Tigerbalsam ein. Wieso ? Keine Ahnung mehr, irgendwie war ich wohl im Glauben dass mich das stärken würde diese Tour so besser durchzustehen.
Ich hatte den letzten Sommer und Herbst fleissig an meinem Hausberg trainiert; war also Ready für diesen Tag, machte aber trotzdem fast in die Hose. Es war so neu, dass Velo im Zug verladen und im Gedanken an eine ( meine ) grosse Tat richtung Süden zu fahren. Der 7.00 Uhr-Zug, war nicht gross besetzt, aber immerhin zwei, drei andere Velofahrer. Nach zwei Stationen stiegen zwei weitere Radfahrer ein. Rennradfahrer, mit bunten Trikots und am Klang und Gang mit gefährlichen Klickpedalen ausgerüstet. Sie setzten sich das Abteil neben mich hin. Der eine war ein grosser schlacksiger mit einem Schnauz, etwas älter und der andere ein kleiner, einiges jünger. Eine neutrale Person hätte natürlich sofort den Unterschied zwischen diesen zweien und mit erkannt. Da die Profis und hier ich, der Anfänger. Ich blieb cool. Aus dem Gespräch der zweien konnte ich raushören dass Sie den Sustenpass fahren. Irgendwie machte ich fast in die Hose, aber anderseits konnte ich es kaum erwarten zu sehen was für ein Tempo der Grosse und Kleine anschlagen.Ich hatte in dieser Phase einen Tick alles immer aufzuschreiben was ich so fuhr. Anhand dieser Werte machte ich mir dann eine persönliche Marschroute wie lange ich jeweils für die Anstiege und Abfahrten benötigen sollte, obwohl ich die Strecke gar nicht kannte. Ich klebe mir dann den Zettel mit diesen Angaben in Wassen vorne auf den Lenker. Gross und Klein waren schon weg als ich mir noch den Walkman aufsetzte, alles kontrollierte am Rad und dann losfuhr. Der Tag war wunderschön, keine Wolken weit und breit.
Die Riemen fest zugeschnallt durchfahr ich die ersten Tunnels, über die ersten Brücken rauf zum Sustenpass. Das erste Ziel an dem Tag war, den Grossen und Kleinen einzuholen. Das war einfach so, ich konnte mich gar nicht dagegen wehren, ich wollte wissen ob das zu schaffen sei. Autoverkehr war an diesem Tag kein Thema, obwohl Samstags, aber eben, noch ziemlich früh im Frühling. Weitere Tunnels folgten, kurvig, die Steigung nahe an 10 Prozent, aber nur streckenweise, nicht Durchschnitt. Dann öffnete sich das Tal, auch die Strasse, man hatte Sicht. Für mich, Sicht auf weitere Fahrer vor mir. Ich überholte dann eine kleine Gruppe, diese waren mit Bike`s unterwegs. Die Karte hatte ich gut studiert, ich wusste genau bei allen Ortschaften, oder grossen Kurven wie ich im Zeitplan war. Man schlängelte sich so rauf.
Vor Färnigen sah ich dann die zwei vor mir, so 200 Meter. Dass gab mir Mut, immerhin war ich der Auffassung dass ich schneller unterwegs sein musste. Es war aber noch weit bis zur Passhöhe. Ich wurde unsicher und euphorisch zugleich, was, wenn ich zu Ihnen aufschliesse ? Habe ich die Kraft mein Tempo bis zur Passhöhe durchzuziehen ? Es war alles so neu für mich, da beim Aufstieg des Hausberges selten andere Fahrer unterwegs waren, zu meiner Tageszeit.
Ich wollte es wissen ! Schaffe ich es oder nicht ? !! Kam dann immer näher an die zwei ran. Im roten Bereich war ich nicht, eher schoss mir das Adrenalin durchs Blut. Diese Landschaft, dieser Sound, dieses Körperempfinden; einfach unbeschreiblich. Irgendwie wie in Trance, ich hätte doch schon längst eine Banane essen sollen, aber nein, ich bockte und machte keinen Halt.
Es fehlten etwa 20 Meter und ich hätte die zwei ( irgendwie sahen Sie von hinten doof aus, ein Kleiner und ein Grosser nebeneinander fahrend ) ein – und überholt. Aber nein, beim Sustenbrüggli bogen sie rechts weg. Dort hat es eine Beiz. Sie in die Beiz und ich fuhr weiter. Der richtig harte und zugleich auch schönste Streckenabschnitt folgte jetzt erst. Verflucht habe ich Sie, diese beiden !! Dann wurde ich unsicher und überlegte ; die gehen jetzt wenn’s erst richtig los geht in eine Beiz ? Kapiere ich nicht ! Schlussentlich fuhren Sie gar ganz locker rauf und ein Bier jetzt ? Und ich hab mich so abgequält ? Das gab mir wirklich zu denken, wie kann man auch nur mitten in einem Pass anhalten und was trinken gehen !!
Sah dass ganze dann aber Positiv ; die zwei waren sich schon im Zug meiner Stärke bewusst und sahen wie ich immer näher kam ! Der einzige Fluchtpunkt vor einer Überholung war das Bier im Sustenbrüggli !!Oben auf den Sustenpass zog ich das nasse Shirt aus und ein neues an. Den Baumwollpullover drüber, kurzer Blick auf die Marschtabelle, alles okay soweit.
Zwei Bananen mit Blick hinunter ins Gadmental in den Magen. Casettenwechsel…..Wahnsinn !!!!Die Abfahrt nach Innertkirchen runter ist eine der wirklich schönsten Strecken aller Pässe, wers kennt wird mit recht geben. Bei diesem Streckenabschnitt habe ich mich verrechnet, war länger unterwegs, weil es doch längere flache Streckenabschnitte hatte und auch sehr viele enge Kurven.
In Innertkirchen Pullover ab und eine Banane rein, und weiter Richtung Brünigpass. Zwischen Innertkirchen und Meiringen ( ab Meiringen geht’s den Brünig hoch ) hatte es noch eine kleine, aber für doch sehr kraftraubende Steigung. Der Zeitplan kam durcheinander !! ( Unsicherheit ). Fühlte mich aber soweit immer noch gut. Der Clou bei dieser Streckenwahl war ja, dass ich ab diesem Zeitpunkt immer in die Bahn einsteigen hätte können.
Der Brünigpass kann man von Süden her auf zwei Strassen in Angriff nehmen, welche dann aber im oberen Drittel in die eine, schlussentliche Strasse zum Brünig hinauf kreuzen ( versteht man diese Erklärung ? ) . Die meine war die ältere Strasse mit längeren 10 % igen Abschnitten. Ich war am Anschlag. Total ! Hatte schwer zu kämpfen. Schaffte es aber.
Brünig bis nach Luzern; Zuerst eine steile Abfahrt und dann schlängelt es sich so hin, flach leicht coupiert. Zu essen hatte ich nichts mehr, gegessen hatte ich eh zu wenig, aber es war rein nur die Euphorie und das Adrenalin was mich noch voran trieb. Auch in diesem Terrain, flach, was ich gar nicht mal allzu viel gefahren bin bis zu diesem Zeitpunkt in meinem Radfahrerleben. Fuhr nur immer hoch und runter.
Die Strecke an diesem Tag ( inkl. Bahn ) war ein Kreis, kam also immer näher der Landschaft welche mir vertraut war. Ab Luzern waren es dann noch 30 Kilometer bis nach Hause. Es war in etwa 15.00 Uhr als ich Bekannte unten am See sah. Sie lagen und sitzen so da, im Gras und einer winkte mir zu. Ich war wieder zu Hause. Am liebsten hätte ich angehalten und Ihnen erzählt wie glücklich ich mich fühlte über mein gelingen. Aber dass hätte glaub kaum einer verstanden dort unten welcher es nicht selbst mal erlebt hätte.
102
2. März 2006 um 21:25 Uhr #573144ich bin zu tränen gerührt, ventil !!!
-
AutorBeiträge
- Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.