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Ventil aktualisiert.
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30. November 2006 um 12:00 Uhr #573445
Bin nachmittags um 4 angekommen, absoluter Hochsommer (ca 25. Juli), hatte ein Zimmer…. sonst einfach im Office de Tourisme vorbeigehen, sie haben eine Liste dort.
Kosten: Doppelzimmer glaube ich 30€ pro Nacht (oder waren es 40), keine Ahnung mehr.
30. November 2006 um 12:01 Uhr #573446Kein Basislager!!!!
Start in Nice. Dann Bonette. Dann Vars Izoard nach Briançon. Dann meinetwegen dort eine Art Basislager. Von dort aus Galibier etc. Oder nur ein provisorisches Lager, dann weiter gegen Norden, Iseran, Klein Bärni, Gross Bärni und von Martigny aus zurück in die Barbarei.
Leitplanke
30. November 2006 um 17:08 Uhr #573447ok, nächster punkt:
Anreise.
Auto, oder fliegen ?!
Flug kostet ab D’dorf hin und zurück 200 €, ist also spottbillig.
fahrradtransport als sperrgepäck hab ich noch nicht ausprobiert, hat da jemand erfahrungen mit ?
4. Dezember 2006 um 11:46 Uhr #573448So jetzt antwortet der KV noch etwas ernsthafter, obwohl die letzte Antwort schon relativ ernsthaft war.
Basislager: Ja ja, der KV sieht ja ein dass nicht alle so wie er früher fahren wollen. Aber gerade in den französischen Alpen ist es schwer mit einem Basislager alle guten Routen abzufahren. Aber da RüCup ja seinen Fleischkäse irgendwo lagern will, ok ok. Aber dann Auto, nicht Flugzeug. Grund. Ausser er will regelmässig 200 Km Etappen fahren und dazu 2 tägige Touren verpasst er vieles, egal wo das Basislager ist.
Was ist sehenswert:
Ventoux: **
Ja, ein harter Anstieg, aber der KV weiss um ehrlich zu sein nicht ob es sich lohnt dafür extra einen Abstecher zu machen. Klar, man ist in der Nähe, aber in den Alpen selbst gibt es eigentlich genug schöne Anstiege.Grand Canyon du Verdon ****
Nordseite gefiel dem KV gut, die Extrarunde da wurde allerdings nicht gemacht. Einfach von Castellane nach laPalud sur Verdon, der Anfang ist in der Schlucht und schön, dann eigentlich nichts besonderes, geht auch nciht so schlimm hoch. Auch wenn der gute Herodot da ganz bös am fluchen war, heiss sei es, der KV fütterte ihn zwar nonstop mit Bonbons (und der Kerl war das Papier immer in die Natur, was den KV nicht freute) Die Extrarunde sieht schön aus, lohnt sich vermutlich, 23 Km. Dann runter nach Moustiers, herodotisch am morgen früh, war noch fast dunkel, war aber schön. Aber nicht soviel gesehen, ging halt runter.
Südseite auch sehr schön, ein paar Jahre später auch gemacht. Die Landschaft konnte genossen werden, der KV und Herodot hatten nach fast 3 Monaten Radtour einen grossen Streit, Schuld natürlich der Herodot, der Kerl meinte er schiesse mit dem rechten Fuss besser als der KV mit dem linken, und das war und ist natürlich absoluter Blödsinn. Die beiden Helden stritten sich also eine halbe Stunde, der KV forderte das Dötchen schon zum Faustkampf heraus, absteigen, hopp, aber Dotti wollte nicht, also weiter, dann war der Dot so ruhig, also konterte der KV und sagte gar nichts mehr. Ueber 24 Stunden. Aber am nächsten Tag fiel eben des KVs Kugellager an der Bonette auseinander und der KV hatte kein Geld mehr… also musste gesprochen werden! Die Landschaft aber wirklich sehr schön. Ebenso schön fand der KV die Fortsetzung. Flach nach Comps, weiter die D21 bis sie auf die N85 trifft, dann die D2211 nach St. Auban, gefiel dem KV sehr gut (immer noch schweigend) dann von dort über den kurzen, steilen, geilen, Col du Buis runter nach Entrevaux. Von Entrevaux hoch wäre wohl fast schöner, sicher härter. Aber sehr schöne teilweise etwas karge Region.Dort in der Nähe sind auch die
Gorges de Daluis und die Gorges du Cians
Der KV kennt leider weder noch, eine der beiden Gurgeln wie die im wahren Tourenradlerspeak genannt werden sind wir zwar mal etwas hoch, aber dann wieder runter, lag nicht auf der Route halt.
Jedenfalls würde der KV wenn es um die Schönheit der Landschaft auch geht ein provisorisches Basislager in Castellane empfehlen. Dann 2 Tage.
1. Tag Grand Canyon du Verdon (Peinlich, jetzt ist gerade eine Socke aus des KVs Pullover gefallen… ganzen Tag damit rumgelatscht, zum Glück passiert sowas zu Hause!) -la Palud sur Verdon-Moustiers-Grand Canyon Südroute, Comps dann über die D955 und D52 nach Castellane zurück. Oder andersrum natürlich. 107 Km, 130 mit der Extrarunde von la Palud sur Verdon aus. Nicht so viele Höhenmeter aber sehr schön.
2. Tag: Castellane, N85, dann D2211, Col du Buis-Entrevaux (oder weiter auf der D2211 bis Puget Thénier ODER ha, Superroute gefunden, nach dem Col du Buis nach rechts über den Trebuchet, sieht auf der Karte super aus) dann jedenfalls Gorges du Cians hoch, Gorges de Daluis runter, Col de Toutes Aures zum Lac de Castillon (der Col ist langweilig, der See sehr sehr schön) zurück nach Castellane. Mmhh, 160 oder so Km, nicht überall findet der KV Km Angaben. Etwas lang vielleicht auch mehr Höhemeter. Aber sicher sehr schön. Notfalls halt die Gurgeln auslassen dafür mehr im Gebiet St Aubun rumkurven, die REgion fand der KV wirklich etwas vom schönsten überhaupt.
Basislager Barcelonnette:
1. Tag: Col d’Allos ** – Col des Champs * – Col de la Cayolle ****
124 Km, 3 Pässe über 2000 Meter. Col d’Allos, der KV fand den nicht so speziell schön. Aber auch nicht hässlich. So Durchschnitt halt, Allerweltspass.
Col des Champs, fast alles im Wald hoch, enge Strasse aber absolut problemlos fahrbar, auf via Michelin sieht es ja fast nach einer Selbsmordstrasse aus, aber ist kein Problem. Abfahrt, St Martin d’Entraunes, wunderbares Dorf, 1990 jedenfalls. KV und Herodot gehen zur Post, Postcheque einlösen, und… ja ja, der Cheque kam nie in die Schweiz, der gute Pösteler hat den wohl verbrannt. Ok, funktioniert ja heutzutage sicher nicht mehr, aber man kann’s ja versuchen. Oder doch nicht, da wird man ja ausgelacht wenn man mit so einem komischen Postcheque kommt. WErden die überhaupt noch akzeptiert?
Col de la Cayolle hat dem KV von den 3 Pässen klar am besten gefallen, NOrdseite rauf, etwas hatte etwas von der Casse déserte am Izoard fand der KV. Südseite runter, weiss er nicht mehr viel.2. Tag Col de la Bonette *****
Muss sein. 2802 Meter und verdammt schön, auch relativ hart. Der KV ist nur die Südseite hochgeradelt (und einmal gelatscht, blödes Tretlager) Nordseite wohl ähnlich hart, aber um einiges weniger schön. Der KV empfiehlt die Südseite. Wie? 2 Möglichkeiten. 1. Col de la Cayolle, Guillaumes, Valberg, St Saveur de Tinée, dann rauf bis zur Bonette und wieder nach Barcelonnette. 185 Km halt. 3 Berge, Cayolle, schön, lang nicht sonderlich steil, am Schluss etwas, Valberg nicht sonderlich schön, und falls man den genialen Castellane Vorschlag annimmt schon gemacht, steil, weiss nicht mehr, einfach rauf halt, langweiliger Hügel. Dann von St. Saveur bis St Etienne immer leicht rauf, von dort 26 harte Km auf 2802. SEhr sehr schön einfach. Wunderbar. Die ersten paar Km im Tal unten, im Wald, dann kommt man aus dem Wald immer noch im Tal und irgendwann mal wenn man gegen rechts schaut…. was ist das da oben, oben am Hang. das kann doch nciht die Strasse sein!!! Doch, ist es. 400 Meter weiter oben. Ein paar Kehren und man ist dort, dann weniger schlimm als erwartet das ganze, schöne Aussicht dann aber wenn man mal dort ist (ca 2200) dann geht es eigentlich nur noch geradeaus… dem Grat entlang, immer höher, einige steilere Abschnitte und dann ist man dort, 2802 Meter, man kann dann noch bis 2860 hochlatschen. Bei schönem WEtter lohnt sich das ganze auf jeden Fall. Wenn möglich abends, 92 waren wir am morgen früh dort, der KV musste ja stossen, immer noch schön, aber viel weniger schön als 88, am Abend, relativ spät, Hochsommer, einfach wunderbar. Herodot hat ein schönes Bild (mmmhh, nein, glaube der KV hat das irgendwo, er hatte immer die Kamera dabei, aber Dot hat dieses Bild gemacht. Soll er das Ding mal mit der Digitalkamera fotieren und dann halt so hier posten, wo das Dia in der CH im kanarischen Chaos ist weiss eh niemand.
2. wohl bessere und humanere Möglichkeit: Cayolle, aber nicht bis ganz oben, sondern nur bis Bayasse. Dort biegt der Wanderweg GR 56 ab. rauf mit dem Rennvelo wohl nicht fahrbar, aber halt ein paar Kilopeter stossen, wird Mr Fleischkäse wohl können. Dort bis zum Col de la Moutière 2454, also insgesamt 700 Höhenmeter schieben, den Schluss kann man allerdings wieder fahren, der Feldweg der von der Bonettestrasse kommt ist auch mit dem Rennvelo fahrbar. DAnn vom Pass runter, soll alles asphaltiert sein, bis zur Bonettestrasse. Bei 1347 fängt dann der Aufstieg an, der wahre richtige Bonettebezwinger fängt zwar in Nice an, so die halbwahren in St Etienne, 1191, aber ok, auch bei 1347 ist es noch akzeptabel. Dann hoch, runter, Barcelonnette.
Kürzer, wohl um die 100 Km inkl die Stosspassage. 82 Km ohne die Stosspassage und den ersten Teil der Abfahrt vom Moutière.
Aber der Col de la Bonette MUSS sein.
3. Tag: Vars* – Izoard**** nach Briançon. Ja ja, das Auto… grr, das bleibt dann in Barcelonette. Doof.
Vars ist nichts besonderes, nach der Abzweigung geht es mal durch eine gefährlich aussehende Schlucht, Herodot und der KV hätten in die Hose gemacht, aber da sie gerade in Röcken fuhren konnten sie nicht. Abfahrt lange und der KV hat keine besonderen Erinnerungen daran. Izoard dann ein schöner Pass, von Guillestre zuerst durch eine mittelschöne Schlucht, dann fängts langsam an. Nach Arvieux eine lange gerade, recht steil, dann geht’s in den Wald. Nicht sonderlich schön dort, Wald halt einfach, aber ein schöner Wald. Aussicht aber keine, dafür eine gute Strasse, nicht allzu steil. Dann aus dem Wald in die casse déserte, ist schon ein Erlebnis dort durchzufahren. Ist fast enttäuschend kurz, runter, rauf und fertig, aber doch beeindruckend. Dann ist man auf dem Pass und runter nach Briançon in die Pyttiboypension wenn’s denn sein muss. Wahre Männer trinken aber nicht nur Erdbeermilch sondern campen auch. Aber egal, Basislager pah.Andere Möglichkeit:
Vars und dann zurück nach Barcelonnette und zwar über den Col de Parpaillon. Feldweg, soll aber fahrbar sein, ganz toll soll es oben sein. Tunnel, und auch im Sommer vereist! Auf Via Michelin steht zwar passage interdit, aber wurde schon oft gemacht, fahrbar, kannst ja im Web suchen, gibt sicher Leute die das in letzter Zeit gemacht haben.
So, der KV macht ein anderes Mal weiter.
Leitplanke
4. Dezember 2006 um 13:02 Uhr #573449Ich will sofort in die Alpen!
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
4. Dezember 2006 um 13:11 Uhr #573450Zum Skifahren?
http://skichallenge.orf.at/sc07/
oder
http://www1.sf.tv/sfsport/index.php?catid=sportskichallenge
Bei Pro 7 soll es es dieses Jahr auch geben aber offenbar doch nicht.
Nicht so lustig wie 06, der KV bringt nur eine Fahrt zu stande, dann ruckelt es und tut und macht, dann stürzt der Computer irgendwann mal ab…… Aber immer noch schön, die Alpen halt.
Leitplanke
5. Dezember 2006 um 9:45 Uhr #573451Ok weiter. Die nächste theoretisch Möglichkeit um nach Briançon zu kommen:
Barcelonnette-Col de Larche-Fauniera-Sampeyre-Agnello-Izoard. Ja ja ja, es sind 260 Km, dekadente Basislagerei, pah, geht dann natürlich schon nicht.
Dann halt Basislager Briançon.
Izoard **** Schon beschrieben… von Briançon aus halt die andere Seite rauf, dann runter. aber dann könnte man den Agnel von der franz. Seite her nehmen.
Agnel **** Da ist der KV auf der ital. Seite rauf. Kurz (richtige Steigung) steil, landschaftlich ok, aber einer der Pässe den die härte schön macht. Die französische Seite gefiel dem KV auch, schmalere Strasse, unrythmischer, landschaftlich vielleicht schöner.
Eine Idee wäre also: Izoard-Agnel-Izoard. Einfach hin und zurück. 122 Km.
Montgenèvre-Sestrieres Mongenèvres mmmhhh, nichts besonderes, da geht’s einfach ein bisschen hoch, mehr nicht. Sestrières kriegt null Sterne, blödes Skidorf nichts schönes.
Finestre und Gratstrasse ab Sestrieres ** Gratstrasse, das tolle daran ist das man auf die Pässe runterfährt… Feldweg, mit bepackten Tourenbikes alles fahrbar, aber nicht so toll. Finestre dann runter, andersrum wäre es sicher besser, Finestre von Susa auf rauf, sicher in gutem Zustand, Giro 06 halt..Vermutlich schön, die Bilder waren es jedenfalls, da ist der KV aber runter, weiss nicht mehr viel. In Susa gibt es superbes Eis.
Mont Cenis *
Kein sonderlich schöner Pass eigentlich, lohnt sich kaum. Und Basislager Briançon ist dann schon wieder relativ weit weg. Die Runde Briançon-Mont Cenis-Galibier wäre ca 180 Km, wenn du so fit bist warum nicht.
Also, auch von Briançon gibt es nicht soo viele Routen.
Eine wäre evtl. Briançon, Col de l’Echelle (1766) kennt der KV aber nicht, sollte asphaltiert sein, aber nicht sicher, evtl auch nur ein guter Feldweg) Bardonecchia-Susa (Eis nicht vergessen, Menta-Limone, mmmhh) Finestre-Sestrieres Montgenèvre-Briançon. Mmh, auch 162 Km.
Könntest ja Basislager Bardonecchia machen, von dort aus den Colle de Someiller bezwingen… MTB und Töffstrecke auf 3000 Meter.
Basislager Bourg d’Oisons
Alpe d’Huez **
Ja, Veloce hat schon nicht unrecht. Der KV hat auch eine kleine Abneigung gegen die Steigung. Sooo hart ist sie nicht und jeder Trottel liebt sie. Alpe d’Huez selbst ist auch tatsächlich nichts schönes, muss man nicht gesehen haben. Aber nicht schlimmer als anderes, Sestrieres z.B. und Val d’Isère ist noch 100 mal hässlicher. Der Aufstieg. Nicht wunderschön, aber eben so 2 bis 3 Sterne verdient er. Der KV kann es aber auch schlecht bewerten, kam ihm eher leicht vor weil er da ohne Gepäck hoch ist. Kannst ja dann über den Col de Sarenne runter, kennt der KV aber nicht. Das Internet hilft sicher.
Bourg d’Oisans lohnt sich aber wohl vorallem für die Runde Croix de Fer***(*)-Galibier*****. Ca 160 Km und natürlich viele Höhenmeter. Wohl beide Richtungen ok, Lautarets von Bourg aus wohl lang doof und nervig lang eben, nicht so steil, dann von dort bis zum Galibier dann schön und überraschend einfach, man sieht vom Lautaret eigentlich schon alles, sind noch 600 Höhemeter, geht aber sehr schnell vorbei. Runter, Télégraphe dann nichts, kurze Gegensteigung einfach. Runter, rechts, St Jean de Maurienne (eigentlich fast besser geeignet als Basislager, ausser die Alpe muss unbedingt sein) dann hoch ein Zwischenhügel der ganz schön ist, der KV aber gelitten hat, wieder runter dann der eigentliche Croix de Fer, hat dem KV sehr sehr gut gefallen. Aber vielleicht janur weil er gut in Form war und der Herodot hinten am kämpfen war. Andersrum geht’s wie gesagt auch, Croix de Fer länger und da ist der KV nur runter hat ihm aber irgendwie von der Landschaft her weniger gefallen, da gibt’s nur 2 Sterne (andere Seite 4). Dafür ist dann der Galibier ein richtiger Berg, beim runterfahren fand der KV die Landschaft schön, dazu alles relativ steil. Und der Galibier ist ein MUSS. Punkt, ein Monument. Der erste hohe wirlich hohe Pass den der KV kannte. Jugendherberge in Saanen anno 85, klein KV und klein Herodot haben mit 1249 (ohne Gewähr, werde alt) in Saanenmöser einen neuen Höhenrekord) erste 3 tägige Tour, und da ist ein verrückter Holländer in der Jugi der von einem Galibier erzählt, der 2800 hoch sei. (Dann halt nur 2645, aber haben es evtl nicht richtig verstanden) Da war klar, der muss mal bezwungen werden. Und wer den nie fährt ist kein Mann. Sagt der KV. (Ausnahme: Veloner die den Aecherli bezwungen haben)
St JEan de Maurienne:
– Die Runde geht auch.
– Man kann noch eine kürzere Glandon-Croix de Fer Runde machen. Glandon kennt der KV nicht, aber egal, soll steil sein, steil macht die Pässe auch schön.
– Madeleine, da ist der KV nur runter, sah aber a) schöner und b) härter aus als die Nordseite. Ist aber kein 2000er, da können die Franzosen jammern was sie wollen, ich vertraue den Franzosen die bei MIchelin arbeitenAnders Zeugs
Iseran *(**(*))
Elender Schweinehund von einem Pass, 2 mal rüber (immer Südseite) 2 mal von Herodot brutal dominiert, demontiert, distanziert. Und es hatte Gegenwind, verdammt nochmal. Ja ja, für beide, auch für den Herodot natürlich. Aber den Gegenwind lässt sich der KV nicht nehmen. Und ein böser Hund der uns im Dunkeln anbellte, 88 war der auf jeden Fall da. Also * Stern. Eigentlich eher 3, die alles was über 2500 ist, ist schön. Aus Prinzip. Und wenn man da einigermassen fit raufkommt könnte er sogar 4 sein. Auf der Nordseite dann Val d’Isère, gibt natürlich Abzug. Schrecklich. Problem ist einfach dass es sich schlecht integrieren lässt, ausser du willst mit deinme behinderten Basislager eben Riesenrunden machen. Denke die Runde Iseran-Madeleine wäre an die 200 Km, wäre für den KV doch zu hart. Obwohl er natürlich ein wahrer Held ist.
Schlussempfehlung. Basislager nicht fix, sondern mindestens 2.
Dem KV hat der Süden eigentlich besser gefallen, ist halt anders als der hochalpine Norden. So ab Galibier könnte man auch in der CH, sein, Gletscher, weisse Gipfel, etc. Darum Barcelonnette auf jeden Fall rein, eben Bonette. Und evtl noch die Allos-Champs-Cayolleroute. Dann könntest ja wirlich über Vars Izoard nach Briançon übersiedeln… knappe 100 Km. Und notfalls kannst ja am Tag vorher oder nachher mit dem Auto übersiedeln, nur das Rad da lassen, also sozusagen einen Tag vergeuden. Basislager, päh. Oder am Abend irgendwie zurück. Und dann halt noch Bourg d’Oisons oder St Jean de Maurienne oder Briançon als Basislager, je nachdem was du neben dem Galibier noch willst. Abenteuer=Echelle, Finestre, Sommeiller=Briançon. Retortendorf=Alpe d’Huez=Bourg, klassische Anstiege=Madeleine, Glandon, Croix de Fer=St Jean de Maurienne.
Dem KV würde natürlich das Castellane Lager gefallen, wirklich schön, aber halt schon nicht Hochgebirge. Aber schön! Schön! SCHOEN!
Leitplanke
5. Dezember 2006 um 9:51 Uhr #573452Pytti…
Kriegst wohl bald Probleme, wenn ein gewisser Herr das liest:
Quote:absoluter Hochsommer (ca 25. Juli)
Leitplanke
5. Dezember 2006 um 13:50 Uhr #573453KV
danke. galibier, izoard, alpe d’huez wollten wir auf jeden fall fahren. mal sehen was wir sonst noch so mitnehmen. cime de la bonette hört sich interessant an.
8. Dezember 2006 um 4:21 Uhr #573454In einem italienischen Forum grad folgendes gelesen.
Einer hat sich zum 60. Geburtstag diese Tour geschenkt.
Lasa (muss irgendwo vor dem Stelvio sein, keine Ahnung wo) -Stelvio-Bormio-Grosio-Mortirolo (die „dritte“ Seite, 18 Km hoch, nicht so steil)-Ponte di Legno-Gavia-Bormio-Stelvio-Lasa
220 Km in 12 Stunden, inkl. 3 Pausen zum essen. 5700 Höhenmeter, 34/50 X 13-29 CAMPAGNOLO.
Die anderen meinten dann er lüge, dass seien 6500 Höhenmeter, er hat dann zugegeben dass es wohl 6300 waren. Aber in einem Flachstück sei er im Windschatten anderer Radler gefahren, zähle nicht so richtig. Die Stoppuhr habe er auch erst in Prato allo Stelvio ehm angeklickt? gestartet? angemacht? Lappiiiiiii, help! also nochmal 100 Höhenmeter weniger (der KV kapiert die Logik aber nicht ganz…)
Ein Tier jedenfalls der Kerl. 60 und über 6000 Höhenmeter, 12 Stunden!
Herr Stanco, Sie haben Konkurrenz! Wir brauchen neue velocige Heldengeschichten, oder wir haben ein neues Idol der Jugend.
Leitplanke
8. Dezember 2006 um 7:45 Uhr #573455Gestartet ist gut.
Campagnolo – ist das wichtig? Wertet das die Tour noch auf?
Wenn Veloce mal 60 wird, dann kann er sicher auch noch solche Sachen machen. Im moment soll er lieber mal nen ruhigen Winter machen und sein nicht erkanntes Drüsenfieber vom Sommer/Herbst auskurieren.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
8. Dezember 2006 um 7:51 Uhr #573456In Geographisachen halfe ich ja gern.
Sieht ja ganz schnucklg aus, wie viele Orte dort.
Campagnolo, wenn man drauf schwört, macht sicher einige km/h schneller.
8. Dezember 2006 um 8:29 Uhr #573457Ne, einfach kopiert das Campagnolo. der hatte den ganzen Pst GROSS GESCHRIEBEN. ER SOLLE NICHT SCHREIEN MEINTEN DIE ANDEREN, ALSO WAR DER NAECHSTE POST klein. alles.
Leitplanke
8. Dezember 2006 um 22:54 Uhr #573458Überlege mir gerade ein richtiges Crossrad zu kaufen.
OCCP falls das dem einen oder anderen was sagt.
50 / 50 stehts. Wär schon rallig drauf, aber irgendwie weiss nicht. Kein Platz mehr im Keller für noch ein Velo.Stichwort Campagnolo. Bisher alle Räder Shimpanso. Auch echt zufrieden mit dem Zeugs. NUUUUR, als Halbitaliener muss irgendwann mal eine CAMPA-Gruppe das Rad zieren. Gefühlsentscheidung. Centaur 07 könnte ich mir gerade so leisten.
Stahlross, Centaur? Vergleichbar mit Ultegra? Mit was fährst Du eigentlich rum. Veloce?, Record, Chorus….
Was den 60-jährigen Italiener mit seiner Campa-Ausstattung angeht. Fährt wohl so eine Compaktkurbel. Hab mich mal informiert, kostet alleine schon die Kurbel von Campagnolo 400 Euro (Centaur) bis 600 Euro (Record). Guuulp. Allzu oft hat er wohl 34/29 nicht gewählt bei der Zeit, die er für 220 Kilometer benötigt hat.
Herr Kanarienvogel,
Ihre Einstellung zum Radeln gefällt mir. Leute, die Pässe hochradeln und dabei Zigarettenpausen machen, das ist für mich die wahre Radreise. So was nenne ich eine „gesunde“ Leck-mich-am-Arsch-Einstellung.
Lapebie,
gutes „Stich“wort, auskurieren.
1. Teil
Sommer, Mückenstich, Schienenbein zum Ballon angeschwollen, Arzt, Antibiotika, 10 Euro, 5 Tabletten, Schwellung abgeklungen, Darmflora im „Arsch“!!
2. Teil
Darmflora immer noch im Arsch (Einzelheiten erspare ich allen), Arzt, Privatrezept, Tropfen, Langzeitanwendung, ca 70 Euro X(
3. Teil
Wirkstoff: Faecalis-Bakterien (sprich flüssige Scheisse)
4. Teil
Art der Anwendung: Morgens, mittags und abends jeweils 30 Tropfen, die man eine Weile im Mund behalten muss und dann noch gurgeln sollte bevor man sie runterschluckt.Fazit:
Sticht im Sommer dich eine Mucke
hilft vielleicht ein wenig Spucke
vielleicht gibts auch was von ratiopharm
ist aber dann nicht so gut für deinen Darm
willst Du das dann wieder reparieren
gibts ne Menge Geld zu verlieren
denn wegen so ner blöden Mucken
darfst du jetzt teure Scheisse schlucken
_____________________________________________Wo ist eigentlich dieses Ventil ?
pompa pneumatica
8. Dezember 2006 um 23:52 Uhr #573459ähm..
am lesen.
102
10. Dezember 2006 um 15:45 Uhr #57346010. Dezember 2006 um 20:16 Uhr #573461Quote:Wo ist eigentlich dieses Ventil ?Ach, Veloce, jetzt war gerade etwas Niveau in den Thread gekommen und da rufst du das Ventil zurück? :rolleyes:
@RüCup: Basislager für eine Woche ist schwierig. Basislager für 3 Touren sind besser (an sich sind Basislager sowieso gut). Die Ausführungen vom Vogel klingen gut. Ich war dort noch nie, kenne die Gegend also nur vom Lesen (Internet, Bücher, Karten). Viele tolle Pässe gibt’s da auf jeden Fall. Gegebenenfalls weiter im Internet nach Pässen / Tourenvorschlägen suchen oder mal im Denzel gucken (wenig bekannte Pässe und Straßenbeschaffenheit).
Quote:Campagnolo – ist das wichtig? Wertet das die Tour noch auf?Nicht die Tour, sondern den Geschmack des Fahrers.
Wenn ich’s zusammenzähle komme ich auch auf 6500hm. Da hat der gute Mann aber ne schöne gefahren, möchte ich auch mal machen. 34×29 hat der bestimmt öfter genutzt. Damit ist man dann nicht langsam, sondern fährt nur ne anständige Trittfrequenz!!Zum Thema Crossrad lohnt sich vielleicht auch ein Blick in die aktuelle TOUR (da sind welche getestet).
Schließlich noch ein Link.
Ich weiß, dass sind welche von der anderen Seite, aber ich find’s trotzdem ganz nett, um einen Eindruck zu kriegen, ob ein Pass eine Reise lohnt oder nicht. Wenn ich das Monument der Innerschweiz nicht schon kennen würde, würde er bei mir nach diesen Bildern ganz oben auf der Liste der dringendst zu fahrenden Pässe stehen.
Ich bin der Erstnick vom Ventil!!!
11. Dezember 2006 um 21:40 Uhr #573462Thanks Stahlross,
habe mich aber schon irgendwie verguckt. Beiden Rahmen gemeinsam ist ihr Entstehungsort. Auch occp fertigt in Tschechien.
Gut, Veloce, Centaur, weiss ich noch nicht. Vielleicht gehts auch kombiniert.
Mal fragen.Kaervek,
die Ausgabe der Tour habe ich. Aber diese Zeitschrift ist eigentlich ein Werbebladdel mit Radsportteil.
Ein alter italienischer Haudegen (der 60-jährige) fährt keine anständige Trittfrequenz. Glaube eher an die unrhytmische Fortbewegung.
pompa pneumatica
20. März 2007 um 9:38 Uhr #573463Ventil, du Halbgott der Innerschweiz, ich habe mal eine Frage: wovon ist am meisten abhängig wann die Pässe geöffnet werden? Vom gesamten Niederschlag im Winter? Vom Niederschlag in der zweiten Winterhälfte? Nur vom Wetter die letzten 2 Wochen vor Passöffnung?
Ich möchte möglichst früh abschätzen können ab wann die großen Pässe offen sein werden! (Das immer ein kurzer Wintereinbruch kommen kann, wonach ein Pass kurzzeitig zu ist, weiß ich.)p.s. Habe ich schonmal erwähnt, dass meine Diplomarbeit von Ventilen handelt?
Ich bin der Erstnick vom Ventil!!!
20. März 2007 um 12:42 Uhr #573464Quote:Original von Kaervek
p.s. Habe ich schonmal erwähnt, dass meine Diplomarbeit von Ventilen handelt?maschinenbauer oder was ?!
21. März 2007 um 20:43 Uhr #573465Quote:maschinenbauer oder was ?!Nein, bewahre. 8o Die Maschinenbauer haben nur die Daten geliefert.
Bezüglich der Schneefrage: natürlich dürfen auch anderen Schweizer, die sich damit auskennen antworten. ADLOAL z.B, wer hier sonst noch Schweizer ist, ist mir nicht bekannt.
Ich bin der Erstnick vom Ventil!!!
29. März 2007 um 15:44 Uhr #573466Hat keiner diesbezüglich schonmal Beobachtungen angestellt? ;(
D.h. ich muss einfach mal mit den üblichen Ende Mai / Anfang Juni Terminen planen….
Ich bin der Erstnick vom Ventil!!!
18. April 2007 um 21:38 Uhr #573467Ok. Nachdem meine Frage bezüglich der Schneebedingungen auf so reges Interesse gestoßen ist, habe ich noch weitere, auf die ihr bestimmt genau so gerne antwortet.
a) Wo sind schöne (mit dem Rennrad) anfahrbare Hochpunkte oder Pässe im Tessin?
b) Wo sind schöne (mit dem Rennrad) anfahrbare Hochpunkte nicht allzu weit von Andermatt entfernt?
c) Was kann man schönes in oder in der Nähe von Andermatt an einem Tag machen, an dem man nicht radelt?zu a) kenne ich bereits:
Alpe di Gesero, Alpe die Neggia, Lago di Naretzu b) ist mir bekannt:
Oberaargletscher, Engstlenalp, Männlichen
Ich bin der Erstnick vom Ventil!!!
18. April 2007 um 21:53 Uhr #573468zu c) Eis essen.
8. Mai 2007 um 7:08 Uhr #573469Quote:zu c) Eis essenWo gibt’s denn dort leckeres Eis?
(Das Ventil scheint ja momentan ziemlich beschäftigt zu sein…..)
ADLOAL: Männlichen kennst du doch bestimmt? Tatsächlich so schön, wie man hört? Ist der Weg dorthin in Grindelwald leicht zu finden?
So, die Pässe machen schonmal alle rechtzeitig auf, selbst der Susten ist bereits für den 25.5. geplant. Jetzt braucht’s in 3 Wochen nur noch gutes Wetter.
Ich bin der Erstnick vom Ventil!!!
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