Paris-Nizza 2010

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  • #568059
    Möve
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    http://www.letour.fr/indexPNC_us.html#zone4

    Wie passend das angesichts der Pitti-PaNi Diskussion der neue Kurs rauskommt. Keine große Bergankunft, stattdessen Mende und die übliche Schlussetappe, der vorletzte tag haut mich nicht so aus den Socken. Keine Ahnung ob Contador da an den Start geht, ehrlich gesagt sollte der Kurs Valverde sehr gut liegen. Contador eher nicht so


    Original von ReinscHeisst
    der klügere vogel hat recht!!!

    #672705
    Breukink
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    Contador? Valverde? Chavanel!
    Die Strecke kommt ihm sicher entgegen und vor allem hat er auch angekündigt, auf Sieg fahren zu wollen.
    Und damit ist er bis dato meines Wissens der einzige.

    #672706
    Möve
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    klar ist er ein kandidat

    mit mende kann ich mir aber auch rodriguez hier vorstellen statt bei tirreno weil es ist prestigeträchtiger… und wer montelupone gewinnt, warum soll der in mende nicht ein favorit sein?

    bringt aber nix jetzt schon namen zu nennen, valverde nur weil es grad die diskussion gibt, contador weil der immer PN auf Sieg fährt


    Original von ReinscHeisst
    der klügere vogel hat recht!!!

    #672707
    Breukink
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    Wie ist so ein Paris-Nizza GK-Sieg eigentlich einzuordnen?
    Klar, für LL war das letztes Jahr ein Riesenerfolg, auf den er stolz sein kann. Sein Name erscheint jetzt auf einer Liste mit Anquetil, Merckx, Indurain etc.
    Aber insgesamt finde ich, dass die Siegerliste eher von Leuten geprägt wird, die hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind.
    Am augenfälligsten ist da die „Jahrhundertwende der nichteingelösten Versprechen“:
    98 Vandenbroucke, 99 Boogert, 00 Klöden, 01 Frigo. Ihre Siege wurden damals allesamt nur als Anfang einer glänzenden Karriere gesehen, zu der es dann nicht gekommen ist.
    In den Neunzigern davor war das Niveau höher, aber es ist doch das Jahrzehnt der „nicht-Tour-Sieger“: Zülle, Rominger, Jalabert, wobei der letztere wohl nur in Frankreich als potentieller Toursieger gesehen wurde.
    Also eine Liste, auf der ich Namen wie Kreuziger oder Nibali irgendwie doch lieber nicht sehen möchte.
    (Ich vermisse eigentlich De las Cuevas.)

    Sehe ich Gespenster?

    #672708
    Jaja
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    Also Contador hat jedenfalls im Rahmen von P-N schonmal in Mende gewonnen.

    http://cqranking.com/men/asp/gen/race.asp?raceid=5060

    Insgesamt ein enttäuschender Parcours. Mende zwar schön, aber vermutlich wird sich dort alles entscheiden. Die Möve sagts richtig, die vorletzte Etappe fehlt einfach. Da war ja die übliche Variante nach Cannes noch besser. Hmm, obwohl im letzten Jahr warens auch noch 30km vom Gipfel ins Ziel und trotzdem wurde eifrig angegriffen. Also doch nicht so schlecht die Etappe?


    Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.

    #672709
    Möve
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    Original von Breukink
    Wie ist so ein Paris-Nizza GK-Sieg eigentlich einzuordnen?
    Klar, für LL war das letztes Jahr ein Riesenerfolg, auf den er stolz sein kann. Sein Name erscheint jetzt auf einer Liste mit Anquetil, Merckx, Indurain etc.
    Aber insgesamt finde ich, dass die Siegerliste eher von Leuten geprägt wird, die hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind.
    Am augenfälligsten ist da die „Jahrhundertwende der nichteingelösten Versprechen“:
    98 Vandenbroucke, 99 Boogert, 00 Klöden, 01 Frigo. Ihre Siege wurden damals allesamt nur als Anfang einer glänzenden Karriere gesehen, zu der es dann nicht gekommen ist.
    In den Neunzigern davor war das Niveau höher, aber es ist doch das Jahrzehnt der „nicht-Tour-Sieger“: Zülle, Rominger, Jalabert, wobei der letztere wohl nur in Frankreich als potentieller Toursieger gesehen wurde.
    Also eine Liste, auf der ich Namen wie Kreuziger oder Nibali irgendwie doch lieber nicht sehen möchte.
    (Ich vermisse eigentlich De las Cuevas.)

    Sehe ich Gespenster?

    Ein bisschen

    Klöden passt auf keinen Fall in die Reihe, Boogerd wohl auch nicht weil wenn die keine glänzende Karriere hingelegt haben weiß ich es auch nicht… das waren und sind doch beides echte Spitzenfahrer, oder wie nennt man sowas?

    Paris-Nizza ist doch schlicht das größte Etappenrennen hinter den GT‘ s wenn die TdS so weiter macht, die Dauphinee ist doch eigentlich immer nur Vorbereitung… das ist wirklich das Rennen der enttäuschten Erwartungen weil wie oft konnte der Sieger das versprochene bei der Tour nicht halten…


    Original von ReinscHeisst
    der klügere vogel hat recht!!!

    #672710
    Kanarienvogel
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    Aendert sich natürlich schon immer etwas der Stellenwert der Touren hinter den GTs. Und muss Möverich zustimmen, PN ist da weit oben. Als stolzer Schweizer Ultranationalist muss der KV zwar sagen die TdS ist viel wichtiger, aber wenn sie so weitermachen…

    Nicht zustimmen kann ich Möve bei „Klöden und Boogerd“ gehören nicht in die Liste… .Die Liste besteht aus? Zülle, Rominger, Jalabert, VdB, Frigo, Klöden Boogerd? Wenn schon gehört da nur Frigo nicht in die Liste. VdB kriegt eine eigene Kategorie Zülle Rominger und Jaja sind immerhin GT Sieger, Klöden GT Fahrer, Boogerd enttäuschender GT Fahrer.

    PN, Stellenwert, wie gesagt ändert sich, der Stellenwert ist wohl etwas gesunken, während Dauphiné wieder steigt, in den 90ern war da ja teilweise Gomes weit vorne, Dufaux 2 Siege als noch nicht wirklicher Topmann. Und das oft eher schwach besetzt. Teilweise dank Armstrong hat das Ding aber in den 2000ern wieder an Stellenwert gewonnen. Trotzdem, PN irgendwie wichtiger, halt anders, Dauphiné eine Bergrundfahrt, PN eine viel offenere, von Kelly bis Indurain kann alles gewinnen. Welche andere Rundfahrt könnte wichtiger sein? TdS, ja, aber die müssen echt aufpassen, Dauphiné als KOnkurrenz, groteskte Routen… Sonst? Tirreno nein, Catalunya nein, und die waren jetzt voll in der Krise.Romandie, nein, war früher ein Girovorbereitungsrennen, jetzt ist es ein Vorbereitungsrennen für die 3. Garde… pfui. Pais Vasco? Schwer zu sagen… PN war dem KV immer ein Begriff, Pais Vasco weniger, war einfach eins dieser spanischen Rundfährtchen, haben ja nix anderes. Zwar eine schöne Siegerliste, wird aber von Flandern überschattet. Der KV würde schon sagen PN ist nach den GTs mit der TdS im Kampf um Platz 4. Wohl 5.


    Leitplanke

    #672711
    Breukink
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    @ Möve
    Es geht nicht um die absolute, sondern die relative Qualität der Erfolge.
    Bei Frigo habe ich das nicht so mitverfolgt, aber Klöden war damals der neue Jan Ullrich, Boogert ein zukünftiger Klassiker-Dominator und GT-Sieger, und Vandenbroucke war Gott.
    In allen Fällen kam zwar nach den ersten großen Erfolgen noch einiges, aber eben nicht so viel, wie ursprünglich erwartet.
    Man vergleiche das mal spaßeshalber mit Indurain, der 89 und 90 gewann.

    #672712
    ReinscHeisst
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    Sehe auch Pari – Nies sehr, sehr weit oben, wenn nicht sogar gleich hinter den GT’s, dann erst Dauphine und TdS.
    Es ist nunmal die erste große und prestigeträchtige Rundfahrt im Jahr. Dazu mit klingendem Namen! Fernfahrt Paris – Nizza.
    Das Rennen zur Sonne. Früher immer das erste Rennen auf Eurosport, jetzt diese dumme Katar-Dings, könnens wieder weglassen, und voll auf Paris-Nizza fokusieren, mit 2 Wochen vorher beginnender Vorschau usw.. :P
    Früher als ich nur die GT’s schaute, wusste ich wenig von Flandern, Roubaix und Weltcup, aber Paris-Nizza kannte ich, wußte sogar den Termin dazu. Also P-N auch ganz weit oben für mich!
    Dazu einfach ein malerischer Kurs. Episch und Traditionell!
    Beginn in Paris, Wind und Regen auf den ersten Etappen. Teilweise tief winterlich im Zentralmassiv, und dann toller Sonnenschein bei 15°C an der Cote d’Azur. Schöne letzte Etappe mit toller Ankunft an der Promenade in Nizza!!


    #672713
    Lapébie
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    Nach Tour und Giro kommt ja wohl erstmal die Deutschlandrundfahrt. Dann lange nichts und dann vielleicht die Vuelta. Dahinter ist eh alles minderwertig. Die einzigen noch erwähnenswerten Rundfahrten sind Tour de Suisse, hat Ulle schließlich 2x gewonnen und dann noch Flandernrundfahrt und Lombardeirundfahrt.

    Also ich meine, die Siegerliste von PN kan sich wirklich sehen lassen. Dass aus VdB nix geworden ist, kann man ihm sportlich nicht vorwerfen. Klöden hats probiert, aber es hat „nur“ zu zwei Podestplätzen bei der Tour gereicht. Dass aus Boogerd kein GT-Sieger wurde – mh, verwunderlich vielleicht, aber wer weiß schon, was dahinter steckt. Er ist einen anderen Weg gegangen und hat dort reihenweise herbe Niederlagen kassieren müssen, aber dafür ist er schon genug gescholten worden. Nichtsdestotrotz eine tolle Karriere.

    Dann kam Vino, der ganze Stolz der kasachischen Armee. Vielleicht noch heldenhafter für sein Land als Boogerd für seines. Jörg Jaksche und Bobby Julich sind dann eher schon zweifelhafte Könner im Bereich der Rundfahrten. Dann haben Landis und Contador gezeigt, dass der PN-Sieger auch im Juli triumphieren kann und erst die letzten beiden Jahre geht der Trend zum Prestigesieger. Warum? Rebellin und Sanchez sind keine GT-Sieger, für die ist PN kein Sprungbrett, sondern das ausgegebene Ziel.

    Ist aber auch überinterpretiert. Mit ein bisschen mehr wasauchimmer hätte Contador wieder gewonnen.

    Ob nun Valverde PN auf Sieg fährt? Ich meine ja, aber nur, wenn die Form ohnehin da ist. Für einen Valverde kann das kein Ziel sein. Für einen Valverde können nur Ardennenklassiker, GTs, WM/Olympia und als Zusatz hügelige Etappen im ganzen Kalenderjahr das Ziel sein. Obwohl seine Hauptsorge sicher ist, dass er bald weg vom Fenster ist.

    Cunego gewinnt dieses Jahr LBL!


    Vive le Tour. Vive le cyclisme.

    #672714
    Möve
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    Original von Breukink
    @ Möve
    Es geht nicht um die absolute, sondern die relative Qualität der Erfolge.
    Bei Frigo habe ich das nicht so mitverfolgt, aber Klöden war damals der neue Jan Ullrich, Boogert ein zukünftiger Klassiker-Dominator und GT-Sieger, und Vandenbroucke war Gott.
    In allen Fällen kam zwar nach den ersten großen Erfolgen noch einiges, aber eben nicht so viel, wie ursprünglich erwartet.
    Man vergleiche das mal spaßeshalber mit Indurain, der 89 und 90 gewann.

    ich denke du stellst die Erwartungen zu hoch. Klöden fuhr gegen Lance, Ulle und Basso auf Platz 2 der Tour, was für ein Erfolg! Und das als ursprüngliche Ulle-Helfer… Man kann keinem vorwerfen nicht gegen Armstrong gewonnen zu haben. Bei ihm stehen auch Siege bei Tirreno und Romandie zu Buchem dazu Platz 2 bei der TdS und ein Meistertitel. Boogerd hat einige Niederlagen einstecken müssen aber war immer vorne dabei, eine große Karriere. VDB hat einfach eine eigene Kategorie… da lag es wahrscheinlich nicht am sportlichen Vermögen, sondern der ist einfach gescheitert.

    Julich und Jaksche sind jetzt nicht die großen Namen, aber die gewannen ja nicht als Hoffnungsträger, nach ihrem Sieg hieß es ja nicht aus denen wird nochmal was sondern das ist ihr größter Erfolg. Jaksche hat ja ziemlich lange für Beloki udn Co. geschuftet und hatte hier mal freie Hand, Julich etwa ähnlich.

    Dass Contador mal in Mende gewonnen hat wusst ich nicht, aber eigentlich gibt es auch keinen Grund der dagegen spricht. Dachte zunächst er wäre nicht so für Hügel, aber er ist explosiv und tempohart, also spricht logischerweise nichts gegen ihn als Fahrer auch für nicht so lange Anstiege. Der Kerl müsste einfach mal die Ardennenklassiker fahren! Danach ein Monat Pause und wieder Aufbau zur Tour das sollte doch hinhauen


    Original von ReinscHeisst
    der klügere vogel hat recht!!!

    #672715
    ReinscHeisst
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    Ja würde den Contador auch gerne mal bei Fleche Wallonne und L-B-L mit Topform erleben. Vasco und Ardennen 1. Höhepunkt. Tour 2. Höhepunkt. Müsste doch machbar sein.


    #672716
    Breukink
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    Klödens „Schwäche“ ist, daß er einfach nicht das Zeug zum GT-Siegfahrer hat; und es ziert ihn, daß er das besser einsieht als die meisten Beobachter. -Aber wer hätte das im Jahre 2000 vorherzusagen gewagt?
    Bei Boogert gehe ich natürlich von den Erwartungen aus, die man in NL an ihn hatte, also die internationalen Erwartungen hoch 3.

    Wahrscheinlich resultiert mein Eindruck gerade aus solchen überzogenen Erwartungen. Sollte dieses Jahr Chavanel gewinnen: der war in Frankreich mal der zukünftige Tour-Gott. Valverde: hat auch ein paar GTs weniger gewonnen als erwartet. Contador: der wird einigen Beobachtern zufolge Armstrong in den Schatten stellen. Was, wenn er die Tour nur 6 mal gewinnt?

    Der einzige auf den das definitiv nicht zutrifft ist Sean Kelly, weil der mit sieben P-N Siegen hintereinander seine eigene Meßlatte geschaffen hat.

    #672717
    Breukink
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    Original von ReinscHeisst
    Ja würde den Contador auch gerne mal bei Fleche Wallonne und L-B-L mit Topform erleben. Vasco und Ardennen 1. Höhepunkt. Tour 2. Höhepunkt. Müsste doch machbar sein.

    Dieses Szenario hat letztes Jahr Cunego mit den Worten „dann haben wir ein Problem“ kommentiert.

    #672718
    Lapébie
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    Cunego ist halt ein schlaues Bürschchen!

    Ich hoffe, das Ventil liest hier nicht mit.


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    #672719
    Francesco
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    schlaue buerschchen mit schoene tattoo

    #672720
    midas
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    PN war um die Zeit des Klöden-Siegs aber nicht so attraktiv von der Strecke her. Das waren 6 Sprint oder Mittelgebirgsetappen wo das Ziel noch relativ weit vom letzten Berg weg war. Das GK wurde dann durch das Col-d’Eze ZF entschieden. Seit Mitte des letzten Jahrzehnts hat man dann wieder durchwegs anspruchsvollere, attraktivere Profile gehabt.

    #672721
    Coolman
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    contador kann armstrong in den schatten stellen. das hängt aber nicht alleine davon ab wie oft er die tour gewonnen hat. hat schon alle drei gts gewonnen. das ist schon eine riesen riesen leistung. es kann auch schnell vorbei sein, wenn er nächstes jahr erwischt wird. ich hoffe es jedoch nicht.

    #672722
    Breukink
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    @ Coolman
    Das war nur als Illustration der These gedacht, daß es, egal wie gut ein Fahrer ist, immer jemanden gibt, der noch mehr erwartet.
    Vor Contadors Karriere-Ende ist es in der Tat nicht sinnvoll, darüber zu diskutieren.


    @midas

    Tatsächlich, die Sprintetappen sind in den letzten Jahren angenehmerweise reduziert worden. Das sollte man auch mal lobend erwähnen.
    Das Zeitfahren vermisse ich eigentlich auch nicht. Ein nicht allzu kurzer Prolog reicht völlig, sonst haben die Zeitfahrspezialisten zu viele Vorteile.
    Klöden hatte 2000 aber auch die Baskenrundfahrt gewonnen. Der war also nicht nur wegen der relativ leichten Strecke gut.

    #672723
    midas
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    @Breukink:

    wobei man bei der Baskenland-Tour damals auch sagen musste, dass sie hauptsächlich durch das Zeitfahren entschieden wurde, bei den Etappen davor kamen 20-30 Fahrer in der gleichen Zeit an. Mich hatten die Erfolge von Klöden damals nicht so sonderlich beeindruckt, dachte halt an einen guten Zeitfahrer, der solche Rundfahrten gewinnen kann wenn sie nicht so schwer sind. Umso überraschender dann die Podiums-Plätze an der Tour. Mehr als dass was er heute noch so fährt hätte ich ihm damals bei so einer GT nicht zugetraut.

    #672724
    Möve
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    Original von midas

    @Breukink
    :

    wobei man bei der Baskenland-Tour damals auch sagen musste, dass sie hauptsächlich durch das Zeitfahren entschieden wurde, bei den Etappen davor kamen 20-30 Fahrer in der gleichen Zeit an. Mich hatten die Erfolge von Klöden damals nicht so sonderlich beeindruckt, dachte halt an einen guten Zeitfahrer, der solche Rundfahrten gewinnen kann wenn sie nicht so schwer sind. Umso überraschender dann die Podiums-Plätze an der Tour. Mehr als dass was er heute noch so fährt hätte ich ihm damals bei so einer GT nicht zugetraut.

    stimmt, wenn mich nicht alles täuscht war vor diesem Eibar-Anstieg, den man von der Euskal Bizikleta übernommen hat vorher nie eine Bergankunft dabei, oder slten oder so kleine Hügel, noch kleiner als Eibar was mit 500m jetzt auch kein Megaberg ist


    Original von ReinscHeisst
    der klügere vogel hat recht!!!

    #672725
    Coolman
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    Original von midas

    @Breukink
    :

    wobei man bei der Baskenland-Tour damals auch sagen musste, dass sie hauptsächlich durch das Zeitfahren entschieden wurde, bei den Etappen davor kamen 20-30 Fahrer in der gleichen Zeit an. Mich hatten die Erfolge von Klöden damals nicht so sonderlich beeindruckt, dachte halt an einen guten Zeitfahrer, der solche Rundfahrten gewinnen kann wenn sie nicht so schwer sind. Umso überraschender dann die Podiums-Plätze an der Tour. Mehr als dass was er heute noch so fährt hätte ich ihm damals bei so einer GT nicht zugetraut.

    das stimmt. die frühjahresrundfahrten haben in den letzten jahren ganz schön angezogen. um die jahrtausendwende waren die eigentlich generell sehr langweilig. deshalb habe ich auch nie etwas von klöden erwartet, da diese erfolge zwar beachtlich waren, aber nicht auf ein sehr gutes talent am berg gedeutet haben. umso überraschender für mich, dass er jetzt doch ein so guter fahrer geworden ist.
    ein wesemann oder ein kessler hat für mich in seinem gebiet wesentlich mehr talent gehabt. wesemann hat das ja zumindest ganz gut bestätigt, bei kessler steht das immer noch aus. da dachte ich, das könnten raketen werden, klöden war da eher die zweite oder dritte reihe.

    #672726
    Lapébie
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    Du hast gedacht, Wesemann könnte ne Rundfahrtrakete werden, weil er ein paar mal die Friedensfahrt gewonnen hat?

    In Klöden hat man meiner Meinung nach 2000 schon große Hoffnungen gesetzt, aber 2001-2003 hat er die einfach nicht bestätigen können, nur um dann noch mehr zu explodieren.


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    #672727
    Jaja
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    Original von Lapébie
    Du hast gedacht, Wesemann könnte ne Rundfahrtrakete werden, weil er ein paar mal die Friedensfahrt gewonnen hat?

    Denke mal es ging um Nord-Klassiker. Coolman hat ja auch gesagt „in seinem Gebiet“. Und hier hat Wesemann eben zumindest einen großen Sieg. Hat ansonsten auch oft Pech gehabt!


    Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.

    #672728
    Lapébie
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    Ah sorry, so hatte ich das nicht verstanden.

    Sein Gebiet = Klödens Gebiet = Rundfahrten … hatte ich gedacht.


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