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Majka aktualisiert.
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21. Oktober 2013 um 14:53 Uhr #568885
Regeln gleich wie beim Eintagesfahrer, 1 Option und 30 Tage Zeit.
Palmares:
2012 Wiggins 62,5%
2011 Evans 50,0%
2010 Nibali 71,43%
2009 Contador 37,5%
2008 Contador 86,4%
2007 Evans 59,4%
2006 Sastre 45,2%
2005 Armstrong (nach altem System)
2004 Mancebo 32,7% (gab aber 2 Optionen)
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
21. Oktober 2013 um 14:57 Uhr #738910Normal kommen nur Nibali und Froome in Frage.
Nibali mit Giro, T-A, Trentino und Platz 2 bei der Vuelta.
Froome mit Tour, Dauphiné, Romandie, CI, Oman und Platz 2 bei T-A.
Kann man für beide wohl ganz gut argumentieren. Ich wähle Nibali, weil er bei zwei GT’s ganz vorne dabei war. Außerdem hat er das einzige direkte Duell bei Tirreno heldenhaft für sich entschieden.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
21. Oktober 2013 um 16:32 Uhr #738911Für den KV Froome. Arschknapp, aber… die Vuelta halt. Für einen Nibali reicht da Platz 2 nicht mehr, muss eins sein.
Leitplanke
21. Oktober 2013 um 20:11 Uhr #738912Knapp für Froome, auch wenn Nibali bei zwei GTs vorne war und Froome bei Tirreno-Adriatico schlagen konnte. Froome war bei allen anderen Rundfahrten, besonders bei der Tour, unglaublich dominant. Das war für mich ausschlaggebend.
22. Oktober 2013 um 11:53 Uhr #738913Bin schockiert, der KV klingt als hielte er die Tour für wichtiger als den Giro
Nibali für mich beim Giro nicht weniger souverän als Froome bei der Tour. Mit Platz 2 bei der Vuelta hat er für mich dann die Nase vorn.
22. Oktober 2013 um 12:35 Uhr #738914Also ich muss den Giro jetzt nicht loben, jeder weiß was das für ein tolles Rennen ist, aber einen Toursieg und einen Girosieg gleich zu setzen und dann aufgrund von Platz zwei bei der Vuelta zu entscheiden ist totaler Quatsch. Wie viele Simonis, Savoldellis, Cuengos und Di Lucas gab es schon, die den Giro gewonnen haben und bei der Tour über einen Top Ten Platz jubeln würden? Der Giro gewinnt seinen Reiz über andere Dinge als rein über das Sportliche, genauer gesagt das Palmares.
Und wenn ein Froome Tour, Dauphine, Romandie, CI und Oman gewinnt, die Tour dabei mit fünf Minuten Vorsprung, dann gibt es da nix zu diskutieren. Außer man hypt den giro aus ästhetischen Gründen, was dieses Rennen gar nicht nötig hat.
Original von ReinscHeisst
der klügere vogel hat recht!!!22. Oktober 2013 um 13:16 Uhr #738915Nibali, da gibts nichts zu diskutieren…
22. Oktober 2013 um 14:18 Uhr #738916Wenn man sich nicht selbst belügt weiß man, dass Nibali bei der Tour eher gegen Rodriguez als Froome gefahren wäre.
Original von ReinscHeisst
der klügere vogel hat recht!!!22. Oktober 2013 um 15:50 Uhr #738917Möve, sollen wir uns dann diese Abstimmung in Zukunft schenken und automatisch den Toursieger zum Rundfahrer des Jahres küren?
Zwei GT’s in einem Jahr auf dem Podium zu beenden ist eine großartige Leistung, an der viele kläglich gescheitert sind. Ja, er war bei der Vuelta nicht in Topform, aber ich würdige mit meiner Wahl auch die Bereitschaft es bei zwei GT’s zu versuchen. Es geht für mich nicht darum ob Nibali Froome bei der Tour geschlagen hätte. Ich denke er hätte es nicht, spielt aber nicht weiter eine Rolle.
Dauphiné und Romandie sind HC-Rundfahrten, aber schlussendlich auch Beigemüse. Er musste sich dort kein Bein ausreißen um Spilak, Costa, Moreno und Fuglsang in Schach zu halten. Bei T-A schienen die Protagonisten hingegen hochmotiviert und rasselten zu Saisonbeginn schon mit den Säbeln!
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
22. Oktober 2013 um 17:17 Uhr #738918Unter der Gürtellinie von Speiche!
Der KV muss aber noch etwas überlegen bis er eine gute Antwort findet.
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22. Oktober 2013 um 17:18 Uhr #738919Schwierige Entscheidung. Rein von den Ergebnissen Nibali leicht vorne. Giro und Zweiter bei Vuelta schon etwas mehr als ein Toursieg. Kleingemüse Froome zwar mehr, aber Nibali den direkten Vergleich bei TA.
Allerdings wenn ich mir die Art und Weise der Siege anschaue und die jeweiligen Gegner bin ich mir ziemlich sicher, dass Froome der bessere Rundfahren war und Nibali bei ner GT geschlagen hätte.
Das ist für mich zwar nicht das Hauptkriterium, gibt aber für mich den Ausschlag, da es rein nach den Rennergebnissen sehr knapp ist. Auf jeden Fall aber ne enge Entscheidung, enger als letztes Jahr mit Wiggins.22. Oktober 2013 um 18:13 Uhr #738920Ich denke schon, der Nibali vom Giro hätte das Zeug gehabt, den Rodríguez von der Tour sowohl am Berg als auch im Zeitfahren deutlich zu distanzieren. Vielleicht nicht jeden Tag, aber summa summarum schon in beiden „Disziplinen“. Hätte er Froome geschlagen – glaube nicht. An der ersten Bergetappe wär er wohl näher drangewesen, danach hätte er wohl auch mal etwas Zeit gutmachen können, aber mit den cronos hätte es nicht gereicht.
Im übrigen bin ich bei Jaja und bewerte Sieg und zweiten Platz bei einer GT sehr hoch. Dazu noch der heisse Kampf beim Tirreno. Deshalb Nibali, wenngleich es für Froome auch gute Argumente gibt. Dauphine wertet Jaja arg ab, Romandie war früher mehr wert, ist aber schon so 10 Jahre her. Dass er (Froome) es aber dieses Jahr zwangläufig sein muss, sehe ich nicht.
22. Oktober 2013 um 18:23 Uhr #738921Ein Girosieger braucht einen wertlosen Titel wie „Rundfahrer des Jahres nicht“! Er hat den wichtigsten Titel des Jahres schon!
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23. Oktober 2013 um 13:00 Uhr #738922Quote:Original von Jaja
Möve, sollen wir uns dann diese Abstimmung in Zukunft schenken und automatisch den Toursieger zum Rundfahrer des Jahres küren?Die Frage muss sein, wer hätte gewonnen, wenn beide in Topform beim gleichen Rennen gegeneinander gefahren wären? 2010 hätte ich Basso eine Chance gegen Schleck und Contador ausgerechnet.
Für mich war 2011 und 2008 Contador der Rundfahrer des Jahres, 2007 Evans (weil es so knapp war) und 2006 hätte man fast losen müssen, Basso oder Sastre oder Vino oder Valverde oder Klöden, aber niemals Pereiro.
Und wer sagt hier, dass Nibali gegen Froome gewonnen hätte? Ich glaube, kaum jemand.
Original von ReinscHeisst
der klügere vogel hat recht!!!23. Oktober 2013 um 13:52 Uhr #738923Genau das ist aber eben NICHT die Frage. Und muss es auch nicht sein.
Da können wie dann nämlich sonst auch einfach Tony Martin zum Rundfahrer des Jahres erklären weil er ja x Sachen hätte gewinnen können, wenn….
Nibali hat den Giro gewonnen, dazu TA gegen Froome, dazu noch 2. an der Vuelta
Froome hat die TdF gewonnen, dazu Oman, erstes allgemeines Gipfeltreffen 13 (TA war das 2.) was den Sieg für den KV wichtiger macht als z.B. den im Criterium INternational. Dazu noch Romandie und Dauphiné. Ob Froome Nibali am Giro hätte schlagen können oder Nibali Froome an der Tour ist eh nur Spekulation… nehmen wir die REsultate die da sind findet der KV.
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23. Oktober 2013 um 14:30 Uhr #738924Ist die Frage nicht, wer ist der beste Rundfahrer des Jahres 2013?
Original von ReinscHeisst
der klügere vogel hat recht!!!23. Oktober 2013 um 15:14 Uhr #738925Die Frage ist wer der „Rundfahrer des Jahres“ ist. In Frage kommt da bei mir nur jemand, der bei MEHREREN Rundfahrten sehr erfolgreich war ( vorzugsweise GT’s). Nach deiner Interpretation wäre wohl Armstrong von 1999 bis 2005 immer Rundfahrer des Jahres geworden, weil er die Tour deutlich gewonnen hat und niemand ihm Paroli bieten konnte. Oder verstehe ich das falsch?
Spekulationen wer wo hätte gewinnen können, bringen hier nichts.
Im Übrigen sage ich ja auch nicht dass eine Wahl von Froome völlig daneben ist. Man kann das sicher vertreten. Sie ist aber auch nicht alternativlos.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
23. Oktober 2013 um 15:14 Uhr #738926Sehe das im ersten Ansatz auch so wie Möve, die Frage ist ja „Wer ist der Rundfahrer des Jahres?“, nicht wer hat die meisten / wichtigsten Rennen gewonnen.
So weit so gut. Die Frage ist natürlich wie stellt man das fest. Da sind natürlich die Rennergebnisse das beste Kriterium. Das Problem bei Fernvergleichen ist , dass man Äpfel mit Birnen vergleicht und das immer subjektiv sein wird. Hat immer was von „was wäre wenn“. Und gewichtet oft auch die Vergangheit mit ein.
Andererseits würde ich, das auch nicht völlig rausnehmen, insbesondere wenn es offensichtlich erscheint, wie z.B. zu Armstrongs Zeiten.
Ich habe mich dafür entschieden, in erster Linie nach den Ergebnissen zu gehen, da das die harten Fakten sind. Wenns aber relativ knapp ist, lasse ich mein Bauchgefühl wer denn „eigentlich“ der Bessere ist mit einfließen.
23. Oktober 2013 um 15:34 Uhr #738927Wenn das alles messbar wäre, „bräuchte“ es doch keine solchen Umfragen. Ich habe überhaupt keinen Ehrgeiz, hierbei objektiv zu sein. Schließlich bin ich Radsportfan und kein Weitenrichter in der Leichtathletik. Das bisherige Abstimmungsergebnis zeigt doch auch, dass es dieses Jahr eben nicht so eindeutig ist.
23. Oktober 2013 um 16:09 Uhr #738928Was auch zum großen Teil daran liegt, dass Nibali nicht so robotermäßig daherkommt und viel mehr Risiko geht. Außerdem ist er Italiener und hat damit hier im Forum ne viel größere Lobby.
Aber am Ende wurde er von einem 42-Jährigen geschlagen und hat Valverde und Rodriguez viel weniger abnehmen können als Froome. Außerdem ist die Kombination Tour/Vuelta härter als Giro/Vuelta wegen der kürzeren Regenerationszeit dazwischen. Dementsprechende haben die Tourfahrer in dieser Umfrage den Nachteil.
Original von ReinscHeisst
der klügere vogel hat recht!!!23. Oktober 2013 um 16:17 Uhr #738929Quote:Original von JajaNach deiner Interpretation wäre wohl Armstrong von 1999 bis 2005 immer Rundfahrer des Jahres geworden, weil er die Tour deutlich gewonnen hat und niemand ihm Paroli bieten konnte.Armstrong gewann jedes Jahr zwei bis vier Rundfahrten auf GT bis HC/1-Niveau, und damals gab es die Pro Tour noch nicht.
Original von ReinscHeisst
der klügere vogel hat recht!!!23. Oktober 2013 um 16:56 Uhr #738930Du hast auch Riesenprobleme mit anderen Meinungen eh?
Die Lobby ist’s also!
Jaja, der berühmte Nibali-lobbyist, der schon immer sagte Nibali sei besser als Kreuziger
Leitplanke
23. Oktober 2013 um 17:21 Uhr #738931Hat Armstrong das? Alles so lange her. Mach ich sofort eine Stichprobe. 2004 gewann er Georgia und die TdF? Reicht das? Ha, alle Jahre durchgegangen. Er gewann nie mehr als 2 Rundfahrten! Schwierig mit Möve, ich formulier die Frage noch mal um:
Stell dir einfach vor Froome hätte in diesem Jahr nur die Tour gewonnen und wäre bei den anderen Rennen nur so mitgefahren. Wäre er dann der Rundfahrer des Jahres, weil ihm bei der Tour niemand das Wasser reichen konnte?
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
23. Oktober 2013 um 17:25 Uhr #738932Immerhin kann ich anerkennen, dass Nibali doch tatsächlich ganz gut geworden ist, vielleicht sogar besser als Kreuziger. Obwohl ich nach Möve ja auch argumentieren könnte, dass Kreuzigers 5.Platz (noch dazu als Helfer) bei der Tour höher als Nibalis Girosieg einzuordnen wäre
Außerdem ist er in meinem Wett-Team, das macht mich automatisch zum Lobbyist!
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
23. Oktober 2013 um 18:34 Uhr #738933OK, Wettteam=Lobbyist ist ein überzeugendes Argument.
Falls Armstrong übrigens jedes Jahr 2 Rundfahrten gewann, dann stimmt Möve&s Aussage natürlich. 2-4. Der KV vermutet aber 99 war’s nur die Tour? Grr, er kontrolliert jetzt doch..99+2000 nur die TdF. Respektive ja gar nichts unterdessen.
Leitplanke
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