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Ventil aktualisiert.
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18. September 2005 um 18:31 Uhr #566865
Hier könnt ihr nochmal zurückblicken. Ihr könnt z.B. auf einzelne Fahrer blicken, auf Teams, oder ihr könntet auch eure Vorschau durcharbeiten, und hier schreiben, was wirklich davon gestimmt hat und was nicht. Ich werde auch bald folgen…
Offizieller Mari Holden Fan!!
19. September 2005 um 8:17 Uhr #606392Also was bei mir den nachhaltigsten Eindruck hinterlassen hat war die absolt insdiskutable Livebreichterstattung des spanischen TV. Künftige Übertragungsrechte hin oder her, das war absolut unwürdig für eine GT.
Das sportliche Resultat ist etwa so ausgefallen wie von mir erwartet, wenn auch der Heras-Vorsprung zu deutlich ausgefallen ist für meinen Geschmack.
Aus deutscher Sicht kann man sich über Heinrich Haussler freuen, und es bleibt festzustellen das nicht alle ausländischen Fahrer im Magenta-Dress bei GT’s versagen.
19. September 2005 um 11:54 Uhr #606393Der Rückblick eines Fernsehlosen:
Eigentlich scheint nur auf einer Etappe was wirklich entscheidendes passiert zu sein. Pajares. Sonst war Menchov stark genug um Heras immer zu folgen. Wäre wohl auch besser gewesen den Kurs der dritten Woche noch etwas härter zu machen. Am Ticker hatte man das Gefühl alles sei vorne schon entschieden, das Interesse bei mir war in der letzten Woche Nahe bei 0.
Leitplanke
20. September 2005 um 12:40 Uhr #606394Ich war letztes Jahr mehr Vuelta-Fan als Giro-Fan, aber jetzt genau umgekehrt. das ist meine Fazit.
Old Path, White Clouds
20. September 2005 um 17:46 Uhr #606395hab‘ mir nochmal durchgelesen, was ich in der vorschau geschrieben habe (teilwiese war das gar nicht so falsch). – jetzt also der rückblick:
liberty
deutlich besser als (von mir) erwartet – gerade auch als team. zu heras muss man ja nichts schreiben.phonak
eine einzige enttäuschung, die hatten ihre körner anscheinend schon bei der tour verschossen.illes
hätte mehr erwartet. nur ein etappensieg und den dann auch noch vom besten im gk. aber sie haben manchmal ordentlich betrieb gemacht.euskaltel
laiseka die etappe, aber sonst schon wieder nichts. man sollte doch nochmal über auf- und abstieg in der protour diskutieren.cv
denn dann hätten die eine chance. sehr ordentliche vorstellung, gerade auch von ruben plaza. protour-würdig!4 mal frankreich
allerdings müssten sich dann auch hier einige gewaltige sorgen machen. das war ja wohl mehr als wenig. und dann noch die ziemlich unerfreuliche geschichte mit yus… (habe mcgee nicht vergessen, aber er kann keine drei wochen.)quickstep
boonen enttäuschend, aber bettini und mercado in ansprechender form.lotto
bis auf ardila sehr wenig. hatte aber auch nicht mehr erwartet.disney
ziemlich unauffällig. danielson ganz ordentlich, aber ansonsten auch eher enttäuschend.domina
das kann nächstes jahr nur besser werden. hab‘ gar nicht mitbekommen, dass die überhaupt mitgefahren sind.fassa
petacchi hat gehalten, was er versprochen hatte. was war jetzt eigentlich mit flecha?gerolsteiner
ein etappensieg reißt die mannschaft nicht wirklich raus. auch eher unauffällig.lampre
hatte ich mehr erwartet, nicht nur von simoni. schade, dass vila aussteigen musste. dem hätte ich noch etwas zugetraut.liquigas
sehr unauffälligrabobank
menchov wie erwartet als einzelkämpfer. das aber auf sehr hohem niveau.relax
sie haben versucht, sich zu zeigen. viel mehr konnte man aber auch nicht erwarten.saunier
das bergtrikot, aber so viel mehr dann auch nicht. haben sich aber immer wieder gezeigt. piepoli ist vermutlich über seinen zenit hinaus.csc
gute vorstellung. sastre hat nach der bisher eher enttäuschend verlaufenen saison gezeigt, dass er was kann.t-mob
besser als erwartet. vor allem sevilla ist eine ordentliche vuelta gefahren. zabel ohne sieg, aber mit guten platzierungen.mir hat die vuelta spaß gemacht, wenn auch nicht ganz so viel wie letztes jahr. leider hatte ich nicht sehr viel zeit und konnte einige etappen nur in der aufzeichnung sehen. freue mich aber immer, wenn die strecke durch landstriche führt, in denen ich selbst schon gewesen bin. da kommen immer schöne erinnerungen hoch.
29. September 2005 um 15:43 Uhr #60639612 Tage weg und nix los im Rückblick-Thread? Schade, aber ich als mit größter Vuelta-Fan hier muss natürlich noch einige Worte dazusage, aber nur das Wichtigste!
Der Parcours hat nicht unbedingt gehalten was er versprochen hat, aber lag auch etwas an der Besetzung. Eine brilliante Etappe zum Pajares und einige mittelmäßige bis gute Bergetappen. Nichts gegen Moerenhout oder Aerts, aber es spricht eben nicht für die Besetzung wenn diese Fahrer in die Top-20 kommen. Dazu die riesigen Abstände, die nicht nur auf die Pajares-Etappe zurückzuführen sind. Aber trotzdem eine nicht uninteressante Rundfahrt und zudem hat endlich mal der gewonnen, dem ich die Daumen gedrückt hab!
Heras: Meiner Meinung nach sein Meisterstück! Zum einen eben nun Rekord-Vueltasieger, aber auch die Art und Weise beeindruckend. Nach wiederholt schwacher Tour und bis zum Vuelta-Start kaum nennenswerten Ergebnissen musste er kämpfen und stand, obwohl er am Berg der stärkste war, vor einer Niederlage gegen Menchov. Nichtmal der Covadonga reichte zum Abhängen, doch bei der letzten Bergetappe nimmt er das Herz in die Hand, greift früh an und triumphiert! Mit dem Rücken zur Wand die Rundfahrt mehr als gedreht, das sind die „wahren Helden“ des Radsports, auch wenn das katastrophale Wetter die Abstände sicher exponentiert hat. Dazu noch zwei extrem starke flache EZF, beim letzten sogar fast gewonnen!
Menchov: Die große Überraschung aus meiner Sicht. Hatte eine solche Leistung bei der Tour erwartet (da wäre es dann natürlich nicht Platz 2 geworden, aber gute Top-10), da wars nix, dann kommt er und ist kaum abzuschütteln und verliert auch nach dem großen Einbruch nicht die Moral! Super Rundfahrt! Bin gespannt, wenn er nächstes Jahr den Giro fährt!
Sastre: Hab ich auch nicht auf dem Podium gesehen, hat sich aber wohl auf den Punkt vorbereitet, schöner Erfolg für ihn!
Mancebo: Wieder einmal zwei Rundfahrten auf hohem Niveau (der einzige mal wieder), wieder riesig gekämpft, aber doch „nur“ Vierter. Schade irgendwie dass er das Podium verfehlt hat. Zeigt aber, dass man auch zwei GT´s auch ganz hohem Niveau fahren kann!
Comunidad: Die erwartet starke Rundfahrt! Bin persönlich von Bernabeu enttäuscht, der mehr und mehr eingebrochen ist, aber war ja auch seine erste GT.
Ansonsten kriegen noch ein +:
Sevilla, Danielson, Ardila, Mercado, Sanchez, Scarponi und Laiseka
Ein – gibts für:
Piepoli, Simoni (ein Minus mit 7 ?, wegen extremer Schwankungen!), A.Gonzalez (nun mit 5 Minusen), Luis Perez und die vielen prominenten Aussteiger außer A.Osa!
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
15. Oktober 2005 um 15:36 Uhr #606397ProCycling Deutschland hat in ihre aktuelle Ausgabe eine schöne Artikel über diese Vuelta. Der Opera soll aber lieber nicht lesen, denn die sind noch böse als der chinaboy
Old Path, White Clouds
15. Oktober 2005 um 19:34 Uhr #606398Quote:Original von chinaboy
ProCycling Deutschland hat in ihre aktuelle Ausgabe eine schöne Artikel über diese Vuelta. Der Opera soll aber lieber nicht lesen, denn die sind noch böse als der chinaboyHast du den Artikel gelesen? Ich lese ProCycling bisher nie. Schon der Titel „Spanien-Rundfahrt – Perlen vor die Säue…? Wo waren die Zuschauer der Vuelta?“ zeigt mir, das nur polemisiert wird und man die Topographie und Kultur Spaniens noch nicht verstanden hat.
15. Oktober 2005 um 20:02 Uhr #606399Quote:Original von Stahlross
Ich lese ProCycling bisher nie. Schon der Titel „Spanien-Rundfahrt – Perlen vor die Säue…? Wo waren die Zuschauer der Vuelta?“ zeigt mir, das nur polemisiert wird und man die Topographie und Kultur Spaniens noch nicht verstanden hat.hab‘ auch noch nie reingeguckt – dein kommentar zum titel passt!
(vielleicht sollte ich den artikel spaßeshalber mal lesen – aber dafür geld auszugeben?!?)15. Oktober 2005 um 20:11 Uhr #606400Habe gerade mal auf der I-netseite geschnüffelt, um zu sehen, ob der Artikel online verfügbar ist. No, senor!
Dafür gibt es für jeden Testaboler entweder eine Trinkflasche, Socken oder den Continental Ultra Gator Reifen. Ist der neue Conti Reifen wirklich so schlecht?
15. Oktober 2005 um 20:38 Uhr #606401Quote:Original von Stahlross
Habe gerade mal auf der I-netseite geschnüffelt, um zu sehen, ob der Artikel online verfügbar ist. No, senor!lo sé.
wenn überhaupt radsport-magazin, dann ‚tour‘ oder ‚ciclismo a fondo’…edit: vielleicht kann chinaboy den artikel ja abschreiben und ins forum stellen…
15. Oktober 2005 um 20:46 Uhr #606402Ehrlich gesagt, will ichs gar nicht wissen. Denn die werden in die Kerbe schlagen, dass langfristig oder mittelfristig die D-Tour die dritte grosse Rundfahrt sein werden möchte.
15. Oktober 2005 um 20:49 Uhr #606403wer macht das eigentlich? ist doch eigentlich ein ami-magazin; haben die eine eigene deutsche redaktion?
15. Oktober 2005 um 20:55 Uhr #606404Quote:Original von StahlrossHast du den Artikel gelesen? Ich lese ProCycling bisher nie. Schon der Titel „Spanien-Rundfahrt – Perlen vor die Säue…? Wo waren die Zuschauer der Vuelta?“ zeigt mir, das nur polemisiert wird und man die Topographie und Kultur Spaniens noch nicht verstanden hat.
Nun, ich war als Touri in Spanien. Meistens an der Baggerküste (Nähe Valencia), aber auch in Madrid und Cuenca.
Jetzt muss mir einer die Kultur der Spanier und die Topographie des Landes erklären und den kausalen Zusammenhang mit dem Fernbleiben bei der Landesrundfahrt.
Stahlross, das wird für dich mit mir nicht leicht. Bin Alu-Rahmen-Fahrer. Du kannst es dennoch probieren, im Keller steht noch ein alter Columbus Stahlrahmen in Perlmut.
pompa pneumatica
15. Oktober 2005 um 21:06 Uhr #606405Also mit dem Columbus in Perlmut kannst du mich nicht locken. Den fahre ich z.Z. selbst.
Die Kultur Iberiens kann man nicht so leicht in ihrer Gesamtheit beschreiben, aber es gibt in Spanien und auch in Lateinamerika die Tradition der SIESTA. Sie verliert in gerade in Großstaädten an Bedeutung, ist aber auf em Land fest verwurzelt. Wenn nun ein Peloton sich anschickt zu früh mittäglicher Zeit über Land zu fahren, ist das eine Sache, ob es andere vom Stuhl reisst eine andere. Gerade in den letzten Jahren, wurden die Rennzeiten vorverlegt, um dem renninteressieten Mitteleuropäer entgegenzukommen. Fussballspiele finden z.B. erst um 10 abends statt.
Zur Topo später.
15. Oktober 2005 um 21:15 Uhr #606406Quote:Original von Stahlross
Also mit dem Columbus in Perlmut kannst du mich nicht locken. Den fahre ich z.Z. selbst.Obwohl, schick mal ein Foto mit Kurzbeschreibung des Vorlebens und Preisvorstellung.
15. Oktober 2005 um 21:32 Uhr #606407Okay, die Siesta. Kenn ich auch noch aus süditalienischen Zeiten. Ungewohnt für uns „Tedeschi“, nachmittags kein Geschäft geöffnet, dafür abends bis um 22 Uhr.
Trotz Siesta, für ein, zwei Stunden an den Strassenrand stehen und Anteil nehmen. Das müsste auch der Siestaspanier auf sich nehmen können.
Ich beziehe mich nicht nur auf die Vuelta, selbst bei der WM in Madrid, ich weiss nicht, irgendwie wars zu leer.Aus dem Columbus will ich mein Winterrad machen. Ist jetzt bestimmt schon zehn Jahre unbenutzt im Keller gestanden. Verkaufen möchte ich es nicht. Ein Bildchen kann ich aber bei Gelegenheit trotzdem mal reinstellen.
pompa pneumatica
15. Oktober 2005 um 21:41 Uhr #606408Quote:Original von Veloce stanco
Trotz Siesta, für ein, zwei Stunden an den Strassenrand stehen und Anteil nehmen. Das müsste auch der Siestaspanier auf sich nehmen können.
Ich beziehe mich nicht nur auf die Vuelta, selbst bei der WM in Madrid, ich weiss nicht, irgendwie wars zu leer.einige (vor allem jüngere) machen es ja auch…
aber du kannst den menschen aus medien-kommerz-gründen nicht ihre gewohnheiten austreiben.
(die deutschen bekommst du von ihrem autoputz-fimmel am samstag ja auch nicht wirklich weg… außer mit premiere und bundesliga.)15. Oktober 2005 um 21:47 Uhr #606409Ich bin mir sicher, dass die Siesta ein wichtiger Grund für das Fernbleiben ist. Das hat aber weniger mit Desinteresse zu tun. Ausserdem ist es in modernen Zeiten total egal, wieviele Zuschauer an der Strecke stehen. Die zahlen eh kein Eintrittsgeld. Wichtiger ist, wieviel Kohle man durch TV Einnahmen durch Zuschauerquote und Sponsoren macht. Und da fühlt sich die D-Tour wohl ziemlich stark.
Liebgewonnenes gibt man nicht gern her
. Photo wäre trotzdem schön für die Galerie.
16. Oktober 2005 um 1:16 Uhr #606410Stahlross, ja ich habe die Artikel gelesen. Ich muss sagen, die haben eigentlich echt objektiv berichtet.
Ich tippe mal die erste Absatz ab:
„Vor zehe Jahren gelang es, der etwas schwächelnden Vuelta a Espaná durch einen neunen Termin im September wieder Leben einzuhauchen. Doch nun scheinen sich die Umstände schon wieder gegen die Vuelta und ihren Termin zu verschwören. Während die positiven Stimmen zum ersten ProTour-Jahr eindeutig lauter sind als die negativen, ist Vuelta-Chef Victor Cordero gar nicht glücklich über eine derart lange Rennsaison. Er ist der Meinung, dass die ProTour so kräftezehrend ist, dass hauptsächlich sie Schuld daran trägt, dass so viele Fahrer die Vuelta vorzeitig verlassen mussten. Und als wäre das nicht genug, sah keine Sau zu. Die spanische Öffentlichkeit- un die europäische sowieso – straft die Vuelta mit Nichtbeachtung. „
Old Path, White Clouds
16. Oktober 2005 um 2:02 Uhr #606411noch ein Abschnitt:
„wie konnte der Vuelta, die noch vor drei Jahren auf einer Welle aus Popularität, Prestige und Spannung getragen wurde, so plötzlich die Luft ausgehen, Mehrere Faktoren – einige hinter den Kulissen und einige vor ihre Augen – sind für die Rennorganisatoren zu einem möglicherweise tödlichen Cocktail geworden.
Erstens hat die Vuelta ihre kurzen, explosiv gefahrenen Etappen zu gunsten längerer Tagesstrecken aufgegeben – ein einmaliges Experiment, wie es heisßt. Abschnitte von mehr als 200 Kilometer Länge, die es seit fünf Jahren nicht gegeben hat, waren dieses Jahr wieder im Programm. ……………..
Doch es gab auch andere Gründe für den Niedergang der Vuelta. Die Verlegung auf den September, einst als Rettung der Spanien -Rundfahrt gefeiert, wurde zum Fluch. Abgesehen davon, dass die Fahrer müde und unmotiviert an der Start gingen, musste Vuelta auch noch mit dem Auftakt der spanischen Fussball-Saison konkurrieren.
Die Vuelta spielte in den täglichen erscheinenden Sportzeitung eine Nebenrolle. Sogar als Heras das Goldene Trikot eroberte, beherrschte der Fussball die Titelseit, in der Marca, Spaniens führender Sportzeitung, wurde die Vuelta gar auf die vierte Seite verdrängt…………………………………… Die Zuschauerzahlen fielen von zwei Mio. am Tag auf eine Mio. Lateinamerikanische Seifenopern, die auf Konkurrenzkanälen lifern, zogen regelmäßig mehr Zuschauer an.Ein Teil des Problems ist auch, dass der private Fernsehsender Antena 3 im Frühjahr die Aktien von UniPublic für 42 Mio. gekauft hat. Die Fernsehrechte werden jedoch bis 2007 noch vom öffenlichrechtlichen Sender Television Espanola(TVE) gehalten.
Der Medien-Deal bringt beide Seiten in einen Interessenskonflikt. Antena 3 ist nicht scharf darauf, Werbung für die Vuelta zu machen, aus dem einfachen Grund, dass die Zuschauern vom eigenen Nachmittagsprogramm weg- und zum TVE hingelenkt werden. Auf der anderen Seit will TVE nicht viel in die Vuelta investieren, weil sein Konkurrent aus dem privaten Sektor langfristig die Früchte ernten wird.
Infolgedessen hat TVE seine täglichen Werbezeiten drastisch gekürzt und die Vuelta in ein kleinere Sendefenster gequetscht. Die Live-Berichterstattung im Fernsehen begann erst um vier Uhr nachmittags, so dass die Zuschauer gerade mal die letzten 25 Kilometer verfolgen konnten, wenn das Peleton das Ziel schneller erreichte als erwartet. So dümpelte die Vuelta 2005 im Niemandsland der visuellen Medien. Ohne die Lebensader der Fernsehberichterstattung sieht es für jedes Rennen schlecht aus. „ok, genug getippt.
Old Path, White Clouds
16. Oktober 2005 um 9:37 Uhr #606412Typisch Procycling – gut recherchiert, objektiv und interessant zu lesen. Bestimmt gab es auch noch ein paar schöne Fotos.
Ich warte allerdings eher auf den Armstrongartikel, wo mit Sicherheit noch einige Dinge drinstehen, die ich nicht wusste.16. Oktober 2005 um 11:18 Uhr #606413Ich würde nicht soweit gehen und behaupten, das der Vuelta die Luft ausgegangen ist und die momentanen ünglücklichen Umstände als tödlichen Cocktail bezeichnen. Grundübel ist die Protour mir ihrer Startberechtigung für die ProTour Teams bei allen Rennen. Ich hoffe, das die Grossen 3 im nächsten Jahr aus der PT aussteigen oder aber mit der UCI einen akzeptabelen Kompromiss aushandeln, der für mich so aussieht, das neben den nationalen PT Teams auch den 2. klassigen Teams die Startmöglichkeit am grössten nationalen Rennen eingeräumt wird. So wird auch das Interesse der Zuschauer wieder grösser werden.
Im Übrigen waren auch an der D-Tour viele unmotivierte Quotenfahrer dabei, was man an der Vielzahl der vorzeitigen Ausstiege sieht.
Das mit den Fernsehrechten sollte sich in 2 Jahren erledigt haben und man muss auch deutlich sagen, das Eurosport eindeutig den US Open Vorrang eingeräumt hat und die schon knappe Sendezeit damit noch verkürzte.
Mit dem Konkurrent Fußball muss sie leben, egal ob sie im Herbst oder Frühjahr stattfindet.16. Oktober 2005 um 12:40 Uhr #606414Quote:Original von Pinarella
Typisch Procycling – gut recherchiert, objektiv und interessant zu lesen. Bestimmt gab es auch noch ein paar schöne Fotos.
Ich warte allerdings eher auf den Armstrongartikel, wo mit Sicherheit noch einige Dinge drinstehen, die ich nicht wusste.hast du das satzzeichen für ironie vergessen?
16. Oktober 2005 um 13:11 Uhr #606415drei sachen, die uns hier in deutschland die vuelta ziemlich vermiesen, also meiner anischt nach:
1. natürlich die übertragungszeit. 16 uhr? das ist ja ein witz. die entscheidende szene hat keiner sehen können. das noch bis 2007. das ist in meinen augen eine katastrophe. fußball kann kein argument sein. außerdem interessiert sich z.b. hier in deutschland eh kaum jemand für die spanische liga und das ist in anderen ländern auch so. zeit hätte man also genug die vuelta zu sehen.
2. eurosport und ihre us-open. die priorität liegt ganz klar auf tennis. live kommt es doch in der nacht, da braucht man nicht noch die vuelta zu kürzen. in meinen augen eine riesenfrechheit. rühmt man sich doch als radsportsender nr.1. tennis kam da ja wirklich den ganzen tag. kaum noch auszuhalten.
3. die streckenführung. halte aber nichts davon, das an den 200 km etappen festzumachen. das problem ist eindeutig die fixierung auf den schlussanstieg. es werden kaum vernünftige bergetappen mehr hingestellt. dann lohnt es sich auch nicht mehr vorher einzuschalten. und als es sich gelohnt hätte, konnte man es nicht sehen.
soweit so gut.
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