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opera aktualisiert.
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13. September 2005 um 19:52 Uhr #600004
Ich hätte den B. Grabsch fürs EZF nominiert. Er hat zum Saisonende immer eine gute Form. Er hat natürlich keine Siegchance, aber es wäre mal eine Belohnung Wert gewesen.
Zu Rich: Ich bin der Meinung, es ist Zeit Good bye zu sagen. Das meine ich nicht im schlechten Sinne.
13. September 2005 um 20:15 Uhr #600005Ich bin für Lang und Voigt, nachdem Rich ja auch bei der Hessenrundfahrt im Zeitfahren nicht so gut wie sonst war. Eigentlich natürlich noch Ullrich oder Klöden, aber die wollen ja nicht oder sind verletzt und Fothen, den ich noch auf der Rechnunghätte, hat noch weniger Form als Rich.
13. September 2005 um 20:20 Uhr #600006Für mich ist Rich Favorit. Er wird alles daran setzen, ein letztes mal richtig reinzuhalten. Der Kurs, jedenfalls das Profil, sollte ihm ja liegen und die Zeitfahren im Herbst sind eh seine besten. Ich würde mich für Rich sehr freuen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
13. September 2005 um 20:55 Uhr #600007Quote:Original von StahlrossKnackpunkt dafür, das es vielleicht keinen Sprint royale gibt ist die 180 ° Kehre kurz vor Schluss. Ist jemand ortskundig, um zu sagen, wie schnell man die nehmen kann?
Zitiere mich mal selbst. Da ich noch keine Antwort bekommen habe, probiere ich es noch mal. Kennt jemand die Ecke und könnte die entscheidend sein?
13. September 2005 um 21:15 Uhr #600008@Stahlross
hab‘ mir die strecke noch nicht angeschaut.
wo genau in madrid soll das sein?edit: kann den streckenplan in diesem thread leider auch nicht im großformat öffnen; muss mir noch eine andere quelle suchen…
13. September 2005 um 22:39 Uhr #600009Quote:Original von Stahlross
Ich hätte den B. Grabsch fürs EZF nominiert. Er hat zum Saisonende immer eine gute Form. Er hat natürlich keine Siegchance, aber es wäre mal eine Belohnung Wert gewesen.Er ist wegen einer Schulterverletzung aus der Polen-Rundfahrt ausgestiegen. Also wohl keine WM.
Offizieller Mari Holden Fan!!
14. September 2005 um 0:02 Uhr #600010Quote:Original von StahlrossQuote:Original von Stahlross
Knackpunkt dafür, das es vielleicht keinen Sprint royale gibt ist die 180 ° Kehre kurz vor Schluss. Ist jemand ortskundig, um zu sagen, wie schnell man die nehmen kann?Zitiere mich mal selbst. Da ich noch keine Antwort bekommen habe, probiere ich es noch mal. Kennt jemand die Ecke und könnte die entscheidend sein?
kenne diesen teil von madrid nicht besonders gut; war erst ein paar mal dort…
allerdings liegt die strecke nicht im zentrum von madrid. rund um das estadio bernabeu sind die straßen relativ breit.
wenn ich mich recht erinnere, befindet sich an dieser stelle keine kehre, sondern ein relativ großzügiger kreisverkehr (auch im streckenplan sieht es eher nach einem rondell aus)…da die fahrer ja wissen, was sie erwartet, könnte ich mir vorstellen, dass sich diese „kehre“ kontrolliert ziemlich schnell fahren lässt. (falls es die stelle ist, an die ich denke.)
(sollte ich mich komplett getäuscht haben, bitte nicht übel nehmen. habe versucht, die ecke über straßenkarten und blasse erinnerungen zu rekonstruieren…)
14. September 2005 um 7:02 Uhr #600011Quote:Original von Stahlross[…] keinen Sprint royale […]
Off-Topic:
Die Verwendung von dem Begriff „sprint royal“ ist in Deutschland meist fehlerhaft. Die Franzosen (daher kommt der Begriff) verstehen unter „sprint royal“ einen Sprint der Besten. Konkret ist das eine Ankunft mit Armstrong, , Basso, Hinault, Indurain, Merckx, Ullrich…
On-Topic:
Diese Sprint royals gab es früher häufig bei WMs. Seit geraumer Zeit wird das immer seltener. Vermutlich wird es auch dieses Jahr wieder ein Ausscheidungsfahren geben, bei dem zum Schluss noch 30-40 Mann über bleiben und aus diesem Feldchen wird der Sieger mehr oder weniger ersprintet. Die letzten WMs (Verona-Freire, Kanada-Astarloa, Spa-Cipo, Lissabon-Freire, Pluä-Vainsteins) liefen alle so. So ein Spektakel wie in Kolumbien zwischen Indurain+Olana und Pantani, Verona mit Ulle und VDB oder noch früher in Chamberry gab´s schon lange nicht mehr.
Die Reduzierung von 12 auf 9 Fahrer macht das Rennen sicher weniger kontrollierbar. Dennoch befürchte ich, dass in dem 30-Mann-Feld zum Schluss alle 9 Italiener sein werden und die einen perfekten Zug bauen werden – egal obs ne Haarnadelkurve vorm Ziel gibt oder nicht.
14. September 2005 um 10:26 Uhr #600012Quote:Original von UgrumovQuote:Original von Stahlross[…] keinen Sprint royale […]
Off-Topic:
Die Verwendung von dem Begriff „sprint royal“ ist in Deutschland meist fehlerhaft. Die Franzosen (daher kommt der Begriff) verstehen unter „sprint royal“ einen Sprint der Besten. Konkret ist das eine Ankunft mit Armstrong, , Basso, Hinault, Indurain, Merckx, Ullrich…
Off topic
Wenn es zum Sprint einer grösseren Gruppe kommt, kann man immer von einem Sprint royal sprechen, weil sich einfach die besten des Rennens durchgesetzt haben.
In Kolumbien haben damals zwar die besten den Sieg unter sich ausgemacht, aber dies war kein sprint royal.
14. September 2005 um 12:51 Uhr #600013Jeder kann den Begriff selbstverständlich anwenden, wie er möchte. Der Franzose unterscheidet beim Verwenden des Begriffes schon, ob es sich um die „Könige des Sprints“ (das wird mit einem einfachen „sprint massif“ geringschätzt) oder ob es sich um einen Sprint der Klassementsbesten handelt. Der Begriff „royal“ in diesem Zusammenhang bezieht sich auf die Allerbesten, bspw. spricht man von der legendären Attacke Indurains (mit Bruyneel) bei der TdF-Etappe nach Lüttich noch heute von einer „échappée royale“.
16. September 2005 um 0:41 Uhr #600014anscheinend fahren auch die italiener mit einer mehrfach-strategie:
nachdem bettini seinen virus überwunden hat, setzt man auch auf ausreißer-gruppen… das hauptziel bleibt aber der massensprint. dass die zielgerade leicht ansteigend ist, sollte – nach valladolid – nicht unbedingt ein hindernis sein…16. September 2005 um 5:29 Uhr #600015valladolid und madrid, sind diese zwei das so san remo-mässig ansteigend ?
102
16. September 2005 um 21:30 Uhr #600016madrid ist wohl etwas weniger heftig als valladolid, aber dennoch ansteigend.
italien für madrid:
Quote:Los convocados por el seleccionador italiano, Franco Ballerini, para la cita española, son los siguientes:– Prueba en línea: Alessandro Petacchi, Marco Velo, Lorenzo Bernucci y Matteo Tosatto (Fassa Bortolo); Paolo Bettini, Filippo Pozzato, Luca Paolini y Davide Bramati (Quickstep-Innergetic); Alessandro Ballan y Daniele Bennati (Lampre-Caffita); y Giovanni Lombardi (Gruppo Sportivo Team Csc).
De estos 11 corredores saldarán los 9 que finalmente disputarán la prueba en línea.
– Cronómetro: Marco Pinotti (Saunier-Duval) y Marzio Bruseghin (Fassa-Bortolo).
todociclismo
17. September 2005 um 0:24 Uhr #600017Da es nun also wohl 600 Meter vor dem Ziel (so Migels/Jansch) diese schwierige Stelle gibt (Kurve, oder 180° Kreisverkehr?) und dann die Gerade etwas ansteigt, darf man wohl keinen Sprint wie 2002 erwarten. Italien wird, denke ich, bis zu dieser Stelle einen Zug drauf haben, dann geht es auseinander. Gut möglich, dass dann zwei Australier kommen (der zweite ist McEwen) und an den verdutzten Italienern vorbei gehen und McEwen versucht, zu vollenden. Zabel zum Schluss trotz aussichtsreicher Position etwas eingeklemmt. Dritter Boonen, der wurstelt sich durch.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
17. September 2005 um 7:17 Uhr #600018ich denke dass diese kurve eher noch ein vorteil für italien sein kann. wenn sie am schluss noch genügend fahrer haben die einen zug bilden können, davon gehe ich mal aus, werden sie als erste in diese kurve reinfahren. natürlich wird es vor dieser kurve ein riesengedränge um die guten plätze hinter dem zug geben, was eine grosse sturzgefahr darstellen könnte. auf jeden fall können die italiener nach der kurve, dank freier fahrt voll rausbeschleunigen. zwei helfer vorne sollten dann petacchi genügen. und einer, oder noch besser zwei die hinten vor dieser kurve abschirmen und dann nach ausgang der kurve das loch aufreissen lassen.
102
17. September 2005 um 9:01 Uhr #600019Aber die zwei Leute (Helfer) sollten es schon sein, das heißt, man müsste idealerweise den drittletzten bis zu der Kurve fahren lassen. Ob das 600 Meter vor dem Ziel möglich ist bei den ganzen Halbsprintern im Feld, die dann nach vorne wollen, wage ich zu bewzweifeln, auch wenn die Italiener auf dem Papier nen starken Eindruck hinterlassen, wie immer eigentlich.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
17. September 2005 um 10:08 Uhr #600020ich frag trotzdem nochmal:
warum seid ihr euch so sicher, dass es einen sprint mit peta, mcewen,… geben wird? es gibt zwei 1km-anstiege mit 5%. dh es werden insgesamt an die 50 anstiege geben!! hamilton war auch nur etwas schwerer, und da waren die sprinter zwar realtiv nah dran, aber eine reele chance hatten sie mE nicht wirklich. wollen wir nicht mal ein paar suzenarien durchspielen?eine gruppe mit perdiguero, pozzato, kessler, moerenhout, vicioso, halgand, gusev geht am ersten anstieg der drittletzten runde (gut 30km zum ziel) und fährt die vorn fahrenden barry, lövkvist und b.zberg auf.
diese 10 mann gruppe umfasst nahezu alle favoriten. was passiert? die australier müssen nachführen, haben aber kaum helfer übrig, weil die italiener und spanier in jede gruppe einen mitgeschickt haben. wer hilft? die gruppe geht mit 1min20 in die letzte runde. das feld ist aufgrund des schweren rennens auf 65 fahrer zusammengeschmolzen: petacchi, zabel, mcewen, boonen sind noch dabei hushovd zB aber niocht mehr, zu wenig unterstützung (das wasser holen…) die belgier steigen mit ein, obwohl das vertaruen in TB geing ist. zum 1.anstieg sinds noch 50sec und in der spitze lassen gusev, moerenhout (die vuelta…) halgand und die aufgefahrenden reissen, während hinten petegem attackiert. bettini und valverde gehen ebenso wie wesemann und schleck mit. nach der abfahrt: gruppe um perdiguero – 35sec – gruppe um bettini und halgand – 20 sec – feld mit nun 50 mann. vor dem nächsten anstieg: G1 – 25sec – G2 – 25 sec – P
am letzten anstieg geht vicioso, de rest reagiert nicht, während hinten nur noch bettini und valverde sind.
am „gipfel“: Vicioso – 10sec – Perdiguero, Kessler, Valverde, Pozzato, Bettini – 25sec – Feld mit 35 Fahrern, ohne McEwen.
Pozzato holt Vicioso zurück, Perdiguero macht nun das Tempo. Das Feld wird wieder von den Belgiern angeführt, 40 Fahrer, McEwen wieder dabei. Das Feld hat beim letzten Km 25sec rückstand und wird von rogers, gilbert und merckx gezogen.
valverde und bettini fahren als kapitäne den sieg unter sich aus während pozzato, perdiguero und vicioso keine chance haben.
ergebnis:
1 valverde
2 bettini
3 kessler
4 pozzato 0:02
5 vicioso 0:05
6 perdiguero 0:07
7 Petacchi 0:13
8 McEwen 0:13
9 Zabel 0:13
10 Boonen 0:13ich hoffe ihr versteht was ich damit meine…
ps: was ist mit rebellin? argentinien oder gar nicht?
DAS PERLT!
17. September 2005 um 13:11 Uhr #600021Rebelln weiß ich nicht, aber Wese startet definitiv als Schweizer.
Offizieller Mari Holden Fan!!
17. September 2005 um 14:51 Uhr #600022rene savery oder wie man den schreibt hat auch bei eurosport gesagt, dass sie sehr glücklich sind, dass sie nun einen fahrer wie wesemann haben. dort sei er einer der leader.
17. September 2005 um 17:02 Uhr #600023ja Weseman ist schon zu beachten und sie haben ja mit Leuten wie Cancellara oder Elmiger auch starke Helfer.
17. September 2005 um 17:36 Uhr #600024Für den Schweizer Radsport ist es schon ein wenig
traurig , dass sie Fahrer von anderen Ländern
hohlen müssen .
In den neunziger Jahren wäre dies noch umgekehrt
gewesen , da wären die deutschen froh gewesen ,
sie hätten ein paar gute Schweizer erhalten .
Obschon Wesemann auch dieses Jahr dem deutschen
Team gut stehen würde , wenn es keine Spurt Entscheidung gibt .
Und Gilbert ist doch kein ewiges Talent!
17. September 2005 um 18:39 Uhr #600025An den 90gern würde ich die Schweiz nicht messen. Das war wirklich ein Riesenjahrzehnt für sie. Ich würde sagen, jetzt ist man halt wieder zurück beim Normalzustand.
17. September 2005 um 19:50 Uhr #600026Die 90er waren schon eine goldene Aera für die Schweiz.
Rominger, dann Dufaux/Zülle, dazu Fahrer wie Järmann B. Zberg, Jeker, Camenzind………
Aber seit ich den Radsport verfolge hatte die CH eigentlich immer gute Fahrer, denke momentan ist fast sowas wie ein Tiefpunkt. Kein GT Fahrer, da hatte man in den 80ern auch einen Zimmermann, notfalls noch Rüttimann und dazu Calanda Bräus Bruder. Die Järmanns etc. fehlen aber momentan auch irgendwie. Elmiger ist ganz gut, aber eine Stufe drunter, Rast ok, Cancellara ja, aber sonst… vergesse ich jemanden?
Leitplanke
17. September 2005 um 21:21 Uhr #600027Moos ist für mich noch einer der besten Bergfahrer, aber außerhalb der Tour de Suisse auch nicht so gut dieses Jahr
18. September 2005 um 8:34 Uhr #600028Quote:Original von ADLOAL
Für den Schweizer Radsport ist es schon ein wenig
traurig , dass sie Fahrer von anderen Ländern
hohlen müssen .
…Das würde ich ja jetzt mal nicht auf Wesemann beziehen. Der wechselt die Staatsbürgerschaft ja aus familiären Gründen und nicht um einen Platz in der Nationalmannschaft zu bekommen. (vgl. älteres Statement dazu von ihm auf http://www.t-mobile-team.de)
Ich glaube auch nicht, dass der Schweizer Radsportverband da irgendwelche Anreize gegeben hat. -
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