Wer gewinnt die ProTour?

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  • #570655
    radfanatiker
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    Ich glaube auch, dass das deutsche Fernsehen nicht mehr Radsport zeigen wird, weil es jetzt die Pro Tour gibt. Und es wird auch weiterhin so sein, ob das schädlich ist lasse ich mal dahingestellt, dass sich die Zuschauer und Fans mehr für die einzelnen Rennen, als eine Rennserie interessieren. Ich finde dies gut, denn schließlich ist Radsport kein Motorsport. Diese Saion fand ich es zum Beispiel Klasse wie rebellin das Ardennen Triple gewonnen hat. Das er den Weltcup nicht gewonnen hat, hat bei der Leistung doch gar nicht so stark gewogen. Die Pro Tour kann man auch mit vielen zweiten und dritten Plätzen gewinnen, aber ein richtiger Sieg ist doch mehr wert!


    „Im Radsport darfst du nicht zuviel denken.“
    Jan Ullrich

    #570656
    hannes
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    stop!!
    ich habe nicht gesagtm, dass das deutsche fernsehen mehr radsport zeigt in zukunft, geschweige denn mehr quoten einfährt als fußball oder ähnlichem.
    ich habe nur gemeint, das man der protour durch mehr fernsehn zu mehr popularität in deutschland verhelfen würde.


    flamerouge.blogspot.com[/URL]

    #570657
    Waterloo
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    Hoffentlich überträgt Eurosport nächste Saison alle Rennen live, ich glaube, sie werden auch alle Rechte haben, das war ja ein Sinn der Pro-Tour. Fande schade, dass man manche Rennen nicht live übertragen hat, wie z.B. den (oder von mir aus auch die :D ) Flèche Wallonne, oder einige Weltcups.
    Den Sendern kommt es ja meist darauf an, dass ein deutscher Star am Start ist, möglichst Ullrich oder auch Zabel. Wenn Ullrich bei einer anderen Rundfahrt startet, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass die ARD mal während der Woche überträgt.

    #570658
    tylance mayollrich
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    einerseits gehts um popularität, andererseits um den preis. was ist denn z.b. mit dem krötensender DSF? die haben doch dieses jahr schon die tour de suisse übertragen. also wissen die ja, daß radfahren auch ein sport ist, der im TV gesehen wird.
    aber was bringen die sonst für einen müll – strong men contest und sowas wo abstruse trucks durch schlamm fahren; übrigens sind da keine deutschen stars dabei – so fast food pseudo ammi sport.
    was wäre denn, wenn man denen radsport zu einem ähnlich günstigen preis anbietet. vielleicht wirds über diese strategie populärer? ?(

    #570659
    T-Moby
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    Genau das ist der Punkt. Wenn DSF viel Fussball oder so übertragen würde, könnte man wenigstens sagen das sie halt auf Quoten aus sind. Ist OK müssen ja schließlich Geld verdienen. Wer guckt aber Formel1 Rennen von 1960??? Gut wen es interessiert. Aber da dürften doch deutlich mehr Radsport schauen. Mit einem guten Kommentator.


    Offizieller Mari Holden Fan!!

    #570660
    radfanatiker
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    Original von T-Mobile-Fan
    Genau das ist der Punkt. Wenn DSF viel Fussball oder so übertragen würde, könnte man wenigstens sagen das sie halt auf Quoten aus sind. Ist OK müssen ja schließlich Geld verdienen. Wer guckt aber Formel1 Rennen von 1960??? Gut wen es interessiert. Aber da dürften doch deutlich mehr Radsport schauen. Mit einem guten Kommentator.

    Das hoffe ich doch auch, aber die Realität könnte echt anders aussehen und die haben ja diese alten Rennen auch nicht im Sommer gezeigt, sondern z.Zt, also einer sportlich eher Sauregurkenzeit!


    „Im Radsport darfst du nicht zuviel denken.“
    Jan Ullrich

    #570661
    Statistikzwerg
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    ich warte noch was mit meinem tip, bei dem derzeitigen Pro Tour Kalender wird ja wohl der Fahrer die Gesamtwertung gewinnen der z. B. das 50. Breitengrad Tripel gewinnt (Siege bei den Traditionsrundfahrten Belgienrundfahrt, Deutschland- und Polen Tour)

    #570662
    CrazyIvan
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    Original von T-Mobile-Fan
    Genau das ist der Punkt. Wenn DSF viel Fussball oder so übertragen würde, könnte man wenigstens sagen das sie halt auf Quoten aus sind. Ist OK müssen ja schließlich Geld verdienen. Wer guckt aber Formel1 Rennen von 1960??? Gut wen es interessiert. Aber da dürften doch deutlich mehr Radsport schauen. Mit einem guten Kommentator.

    Zu nem Kosten-Nutzen-Verhältnis gehört – wie eben der Name schon sagt – neben dem Nutzen auch die Kosten.
    Oder meinst Du, dass alte F1-Rennen auch nur ein 10tel der Übertragungsreche eines ordentlichen Radrennens kosten? Wenn dann halt auch nur 1/4 der Zusachauer einschaltet hat es sich fürs DSF doch schon gelohnt. So und nicht anders sieht die Realität aus.
    Was glaubst Du, warum Pro7 und Co. den ganzen Tag nur noch billig produzierten Müll senden? Es gibt immer genug Dumme, die trotzdem einschalten…

    #570663
    T-Moby
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    Ja aber man kann ja nicht irgendein Müll senden, nur weil das billiger ist. Man muss ja auch auf die Quoten schauen. Aber sonst hast du schon Recht.


    Offizieller Mari Holden Fan!!

    #570664
    CrazyIvan
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    Tja, leider zeigt die heutige Fernsehlandschaft, dass man auch im hinblick auf Quoten scheinbar jeden Müll senden kann.

    BTW
    Ab 23. Dezember ist er wieder zurück und mein Kabelanschluss hat wieder eine Daseinsberechtigung *ggg*

    #570665
    tylance mayollrich
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    das problem ist vielleicht, daß radsport so völlig gegen den trend ist. zur zeit ist ja sensationshaschen um jeden preis bei minimalem aufwand angesagt (dagegen ist ER übrigens auch nicht immun).

    dschungelkönige und große brüder verschwinden bald im mülleimer der geschichte – aber radsportlegenden bleiben!


    __o


    _ <,
    (_)/(_)

    #570666
    Statistikzwerg
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    Ich denke nicht, dass die Pro Tour installiert werden soll um kurzfristig mehr Aufmerksamkeit/Medienpräsenz zu erreichen, sondern um eine langfristige positive Entwicklung einzuleiten. und einen kontinuierlichen Abstieg wie etwa beim Tennis zu verhindern. M. E. befindet sich der Radsport z. Zt. was Medienpräsenz (in Deutschland) umgesetztes Geld und Gehälter der Spitzenfahrer angeht auf einem Höhepunkt.

    Der Grundgedanke der Pro Tour, eine reduzierte Anzahl von Top Ereignissen zu definieren und wichtige Ereignisse in weiteren Ländern zu erschaffen, ist grundsätzlich richtig.

    Ich halte dieses Ansinnen aber für gründlich missglückt.

    Bei der derzeitigen Pro Tour Gestaltung (mit den GT Veranstaltern ohne diese ist eine Pro Tour eine Farce) auf eine weitere Stärkung der Tour de France hinaus. Anders als den Weltcup bisher kann der Sieger der Tour, wenn er sich mit den richtigen Rennen vorbereitet die Gesamtwertung der ProTour gewinnen (TdF 100 Punkte + Dauphine 50 Punkte + Punkte für die Tagessiege sind schon fast 4 Klassikersiege mit 40-50 Punkten).

    30 Rennen mit 130 Renntagen sind keine echte Konzentration auf einige Topereignisse.

    Aber vielleicht krankt die ProTour auch daran, dass die Konzentration auf ein Top Ereignis (TdF) und die Spezialisierung der Fahrer in TdF Fahrer, Rundfahrer, Sprinter und Klassikerfahrer bereits unumkehrbar erfolgt ist. Eine erfolgreiche Reform daf nicht davon träumen, dies zurückzudrehen, sondern muss dieses berücksichtigen.

    #570667
    CrazyIvan
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    Original von tylance mayollrich
    (dagegen ist ER übrigens auch nicht immun).

    Ich hoffe doch, dass er auf lange Sicht die einzige Ausnahme bleibt. Kostenmäßiger Minimalismus ist bei ihm ja nicht durch Maximierung des Profits, sondern durch Unnötigkeit begründet. Es reicht ja schließlich auch aus, Moulin Rouge mit Playmobil nachzuspielen, um das Publikum auf intelligente Art zu erheitern.

    P.S.
    Für alle die, die nicht wissen, wer mit er gemeint ist.

    #570668
    Eddy M.
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    Hallo,

    ich denke das Valverde, Cunego, Vinokourov und Armstrong sehr gute Chancen haben.
    Dann kommen Fahrer wie Boogerd ,Bettini, Basso ,Freire und Rebellin. Vielleicht noch Ulle.

    Ich glaube das Armstrong sich nächstes Jahr nicht nur auf die Tour konzentrieren wird, sondern einige Rennen mehr in der Pro Tour Serie bestreiten wird. Und das mit Erfolg.

    #570669
    Raumcollagen
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    Ich denke, es besteht schon eine gewisse Chance, mehr Radsport im Fernsehen sehen zu können, als in der Vergangenheit.

    Eurosport wird wohl kaum weniger übertragen, das DSF hat mit der Vuelta ja schonmal einen Testballon gestartet, es besteht also auf jeden Fall ein grundsätzliches Interesse und auch die öffentlich-rechtlichen haben letztes Jahr eher mehr gesendet, als die Jahre zuvor.
    Die Quoten sind halt gut, der Nachteil des Radsports für die Sender ist eben, dass sie immer ihre komplette Nachmittagsschiene räumen müssen. Und davor schrecken eben dann doch viele (verständlicherweise) zurück.


    1564 verurteilte die Inquisition den Arzt Andreas Vesalius, den Begründer der neueren Anatomie, zum Tod, weil er eine Leiche zerlegt und festgestellt hatte, daß dem Mann die Rippe, aus der Eva stamme, gar nicht fehle. (Karlheinz Deschner)

    #570670
    tylance mayollrich
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    na dann sollnse eben abends um elf eine ausführliche zusammenfassung bringen tun, dagegen tun wir doch nichts haben.

    #570671
    Retendo
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    abends um elf müsste ich mich dann aber zwischen ihm und dem radsport entscheiden…
    ich wäre ja dafür das zusammenzulegen. nach jedem rennen eine heitere zusammenfassung von ihm.

    jetzt mal spaß beiseite. ich kann mir kaum vorstellen dass diese komischen quiz-sendungen nachmittags beim dsf einschaltquoten bringen. die hätten also im prinzip kein verloren gegangenes nachmittagsprogramm um das sie sich sorgen müssten. und bei eurosport ist halt das problem, dass wenn gerade auch noch andere sportliche „großereignisse“ sind, die zeit kanpp wird für den radsport.
    ich würde mich bei vielen rennen (besonders GT-Flachetappen) allerdings auch schon mit einer std. live-radsport zufrieden geben.

    PS: mag er eigentlich radsport? ich kans mir irgendwie nicht vorstellen…


    R.I.P. Piti

    #570672
    tylance mayollrich
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    ER nicht, hat eher ahnung von entertainment und kultur. aber Andrack – das bodenständige pendant – war 2003 live in Alpe d’Huez. eine witzige alternative zu den dödelkommentatoren von ARD und 2DF.

    #570673
    speiche
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    ein klein wenig Wunschdenken ist dabei: Vino

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