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Ich geb dir schon Recht, es hört sich so an, als würde er nicht fahren. Das was ich halt gelesen habe ist, dass die Vuelta-Organisatoren nicht mehr von einem Start ausgehen und das ist natürlich schon ein deutliches Signal.
Hast du dazu eine Quelle? Das einzige, was ich gelesen habe ist, dass es sehr unwahrscheinlich ist. Aber das ist auch keine Aussage von ihm direkt.
Healy hier gute Wahl, und wie schon mal geschrieben gefällt es mir immer, dass man Angriffstlust auch mit ordentlichem GK komibinieren kann.
Mal gespannt wie das heut rausläuft, Wetter sieht bis dato ja sehr ok aus. Würde auf eine Ausreissergruppe mit WvA tippen.
Und Roglic nochmal, der ja hier eine lange Diskussion entfesselte: Hatte doch 2023 seinen größten Sieg. Vermutlich hat man bei Visma aber gesagt, bei der Vuelta fahren wir schon für Dich auch wenn Jonas dabei ist. Dann war der Seppel auf einmal vorn und Vingegaard griff auch des öfteren an, wird ihm in Summe schon nicht gepasst haben und auch der Grund warum er dann weg ist. Dass man einem Fahrer von der Charakteristik von Seppel dann eine GT quasi als Danke überlässt, mit zwei Lídern dabei war ja schon ein Novum, an sowas kann ich mich nicht erinnern. Hinault und LeMond damals, wie auch Roche und Visentini, das waren doch ganz andere Ausgangslagen.
Warum ich den Roglic nicht so wirklich sympathisch finde, fand damals als er aus der Vuelta rausgestürzt ist, war sein Verhalten nachdem er damals an der Vuelta rausgestürzt ist und den Wright dafür verantwortlich gemacht hat. Direkt nach dem Rennen – geschenkt, aber der kam ja Tage danach noch damit an.
Gut, da hast du Recht. Das war wirklich nicht in Ordnung.
Roglic: bei PCS steht bis 25 drin. Vermutlich gibt es so eine Art Option, hoffe aber Denk intelligent genug dass Bezüge neu verhandelt werden. Andererseits wollte er ihn unbedingt und hat vl noch ne Kröte schlucken müssen (?)
Kein Fan aber auch nicht total Anti bei ihm, so wie oben von mir geschrieben ausgewogen charakterisiert denke ich.
Vuelta und die anderen Vismas: habe ich auch so wie Krolle in Erinnerung dass Vingegaard da zunächst sich schon mal auf 2 schob, aber der blieb da irgendwie der nice guy während Roglic die Rolle des Bad guy zufiel. Wobei einem verdienten Helfer ne ganze GT zuzuschieben ich schon etwas problematisch finde. Etappe oder mal ein Tagesrennen unterhalb Großem Rennen ok, aber gleiche ne GT …. weiss nichtSorry, aber die Berichterstattung war damals schon unter aller Sau. Vingegaard hat ständig überall und mehrmals angegriffen, Roglic immer gewartet und dann hat er genau einmal angegriffen und da ist Vingegaard sogar noch mitgefahren und nicht bei Kuss geblieben. Was die Presse damals daraus gemacht hat und warum Vingegaard da so glimpflich weggekommen ist, war mir schon immer ein Rätsel. Mal davon abgesehen, dass ich einen sportlichen Wettbewerb mehr bevorzugt hätte. Ich hätte es lieber gesehen, wenn sie es richtig ausgefahren hätten und nicht den Sieg unsportlich verschenkt. So habe ich das immer gesehen. Weiß, dass stimmt mit den meisten Meinungen nicht überein, so sehe ich das aber.
Und ich verstehe auch nicht, wo Roglic der überkrasse Egoist sein soll? Ist halt ein Siegfahrer, natürlich will er die Nummer Eins sein. Er hat aus meiner Sicht aber nie Lipowitz unnötig attackiert. Er hat sich doch sogar zusammen mit Eisel gefreut, als Lipowitz dann losgefahren ist. War aus meiner Sicht immer noch eine gute Taktik, Lipowitz konnte es halt nicht durchziehen. Auch damals schon bei Vingegaards ersten Sieg, ist doch Roglic gefahren und hat alles aus sich rausgeholt, obwohl er schon wusste, dass er gesundheitlich angeschlagen ist und dann auch ausgestiegen. So hatte ich das zumindest in Erinnerung.
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Diese Antwort wurde vor 9 Monaten, 1 Woche von
Coolman geändert.
Der wird halt wirklich einfach kaputt gewesen sein. Vielleicht hat er tatsächlich auch die ganze Woche schon eine Erkältung. Weiß ja jeder von uns wie platt du dann bist, wenn du trotzdem Sport machst oder arbeiten gehst. Das Wetter tut ja auch sein übriges, war auch nicht toll heute. Der will denke ich echt einfach was essen und dann ins Bett.
Die Kommentatoren auf Eurosport waren wirklich unterirdisch. Der Bengsch nervt mich schon seit längerer Zeit, der schätzt gefühlt viele Situationen falsch ein und hält zu viel von seiner eigenen Meinung. Migels auch schon immer nervig und redet einfach ununterbrochen, war aber aus meiner Sicht noch deutlich besser als Bengsch. Gestern als Roglic attackiert hatte, musste man sich das Interview bis zum Ende reinziehen und dann hat noch diese Kulturfrau weitergelabert, alles während interessanter Rennszenen. Und der Migels scheint ja eh total auf sie zu stehen und unterbricht sie dann nicht mal. Fand ich sehr daneben.
Der Velo-Club mit Jan Ullrich aber ein richtiger Lichtblick. Toll ihn wieder öfter zu sehen. Auch wenn er bei einigen Taktiken meiner Meinung nach falsch lag, aber war ja schon zu seiner Fahrerzeit da nicht der beste. Trotzdem der hat einfach diese tolle Ausstrahlung und ist halt durch seinen Tour-Sieg über fast alles erhaben und kann da natürlich als einziger Mitreden, wenn es um den Gesamtsieg geht usw.
Ich kann ehrlich gesagt den großen Taktik-Fehler von Bora nicht sehen. Klar, dass hier und auch im TV viele die deutsche Brille aufhaben, aber Roglic war nicht weit hinter Onley. Wieso sollte er warten? Macht null Sinn aus meiner Sicht. Wenn man einen Fehler finden möchte, dann den, dass Roglic oder Lipowitz nicht gleich bei O’Connor mitgefahren sind. Man kann auch sagen Roglic müsse so viel Erfahrung haben, dass er in einer so entscheidenden Situation nicht pinkeln geht. Die Attacke von Lipowitz war auch immer noch eine gute Strategie. Er hat halt dann einfach abgebaut und hat es einfach nicht mehr im Tank gehabt. Dann am besten nicht attackieren, aber hinterher ist man immer schlauer. So etwas kann passieren. Am Ende hätte man Roglic warten lassen können, aber selbst dann fraglich. Nehmen wir an Lipowitz hat morgen einen schlechten Tag, dann verliert man jegliche Perspektive auf das Podium.
Andere Sache ist die Visma-Taktik. So etwas dämliches habe ich lange nicht mehr gesehen. Außer vielleicht an diesem einen Klassiker, wo in der Vierergruppe drei Visma-Leute sind und sie das Ding verlieren. War doch dieses Jahr erst, oder? Entweder später am Medeleine angreifen oder Jörgensen einfach weiterfahren lassen bis zum Beginn des Schlussanstieges und dann alles auf eine Karte setzen. Hätte heute so und so nicht gereicht, aber das weiß man ja vorher auch nicht.
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Diese Antwort wurde vor 9 Monaten, 1 Woche von
Coolman geändert.
Denke Bora ist gut aufgestellt. Ich habe das Gefühl selbst wenn Lipowitz jetzt einbricht oder größere Schwächen offenbart, ist Roglic da und fährt auf Platz 3. Seine Vorstellung am Ventoux fand ich schon sehr überzeugend, scheint besser in Form zu kommen. Fährt der noch die Vuelta? Fände ich sehr interessant.
@Nebtune: Das Forum existiert schon sehr lange. Es gab ein Vorgänger-Forum, was damals von der Seite Radsport-News betrieben wurde. Wenn ich mich richtig erinnere, wurde das irgendwann geschlossen und Cedros hat dann auf Eigeninitiative hin dieses Forum eröffnet. Seitdem sind wir hier und tauschen uns aus. Es gab noch einen weiteren Schreiber, das Ventil, ich glaube er hat immer noch die meisten Beiträge, ist aber leider mittlerweile verstorben.
@KV: Danke für die Erläuterung, sowas finde ich immer interessant.
Ansonsten ist wohl das halbe Peloton krank und hustet und niest. Das sagt zumindest Pogacar, der den Mist wohl auch selbst hat. Von daher die ein oder andere Schwäche durchaus erklärbar.
„I’m getting less and less sick now, thanks for the concern. Half the peloton has sore throats and is coughing and sneezing. I’m almost through it,“ Pogacar said in a press conference this Monday afternoon.
Hab ja die Etappe heute nicht so verfolgt, aber war schon lustig die Szene als sich Pogacar beschwert, dass Visma angreift, wenn ihr Leader gestürzt ist. Ich tu mich gerade schwer die Situation richtig einzuschätzen, wollte man trotzdem jemand vorne haben, obwohl Vingegaard gestürzt ist oder was war da los? Pogacar fragt sich wohl auch, was da los war:
@KV: Finde ich einfach klasse, dass du es uns so einfach machst. Bist einfach ein klasse Typ! Ansonsten ist es halt auch schwierig dir zu widersprechen, wenn du auch noch schreibst dann soll lieber Pogacar gewinnen. Das seh ich genau so, da hast du halt einfach Recht. Arensman aber heute schon ein sehr verdienter Sieger.
Was mich aber schonmal interessieren würde, wie ist der KV eigentlich nach Japan gekommen (und kannst du auch richtig japanisch)? Musst natürlich auch nicht antworten, wenn du nicht willst.
Ist es wirklich insgesamt so heiß? Ich glaube an die Tour 2003 kommt das ganze lange nicht ran. Aber da hat es auch eine entscheidende Rolle gespielt und als es kälter wurde, hat Armstrong Zeit geholt.
Es ist ja jetzt auch so, dass Pogacar Jörgensen nicht mehr hinterherfahren muss. Das sah vor ein paar Tagen noch anders aus. Er muss „nur“ Vingegard folgen. Der kann ihn wahrscheinlich nur brechen, wenn er ihn an Bergen vor dem Schlussanstieg isoliert, er davonfährt und dann die Mannschaftskollegen ihm helfen. Außer Pogacar bricht halt ein oder wird krank.
Ne ziemlich gute Frage Nebtune. Meine Einschätzung ist, dass UAE nicht so gut aufgestellt ist dieses Jahr. Von daher, selbst wenn sie es wollten, werden sie Etappen an Gruppen abgeben. Ventoux kann man meistens gut kontrollieren, da fährt Pogacar auf Sieg. Morgen würde ich die Chance eher bei einer Gruppe sehen und ob Visma morgen nochmal Vollgas gibt, würde ich auch bezweifeln.
Habt ihr das auch, dass wenn man die quote-funktion benutzt, dass die beiträge verschwinden?
deshalb nochmal in kurz: gab doch erst nen artikel, dass pogacar alleine schon deshalb schneller als armstrong ist, weil das rad ja so viel besser ist. riis ja noch ein paar jahre länger her und trotzdem schneller.
Bei Hautacam 2000 waren fast alle, die vorne waren, in einer Ausreißergruppe. Der nächste, der aus dem Peloton kam war Christophe Moreau und der hatte auch mehr als 2 Minuten Rückstand auf Armstrong.
https://www.procyclingstats.com/race/tour-de-france/2000/stage-10
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Diese Antwort wurde vor 9 Monaten, 2 Wochen von
Coolman geändert.
Tatsächlich hat mich das ganze an Alpe d’Huez 2001 erinnert. Da ging Rubiera nach vorne, ist vielleicht 500 Meter voll gefahren und dann ging Armstrong los. Mag sein, dass Narvaez noch explosiver gefahren ist als Rubiera damals. Ihr könnt ja mal reinschauen hier:
Eventuell hast du mich ein bisschen falsch verstanden. Ich meinte, ob auch am Fuße von Hautacam schon voll gefahren wurde. Fahre ich den ganzen Anstieg 100% Anschlag oder nur 80%, macht ja doch einen Unterschied. Und heute ging es ja gleich Vollgas los.
Onley ist heute 30 Sekunden langsamser Hautacam hochgefahrn als Pogacar 2022 und hat 3 Minuten auf ihn verloren. Dementsprechend ist Pogacar 2,5 Minuten schneller als damals gefahren. vingegaard ist also 20 Sekunden schneller als Pogacar 2022 gewesen, aber gleichzeitig über 40 Sekunden langsamer als er selbst 2022, wenn die Zeiten und meine Rechnung so passen
1. Pogacar 2025 – 35:06
2. Vingegaard 2022 – 36:32
3. Vingegaard 2025 – 37:16
4. Lipowitz 2025 – 37:29
5. Pogacar 2022 – 37:36
6. Onley & Johannessen 2025 – 38:06Müsste irgendwie so aussehen wegen dem Vergleich des Niveaus zu 2022
Guter Vergleich, ich kann mich halt nur nicht an 2022 erinnern. Wurde da auch von Anfang an voll gefahren oder erst nach einige Kilometern? Das könnte den Abstand von Pogacar etwas relativieren.
Van Aert war doch auch letztes Jahr an der Vuelta in einer Top-Form. Und musste dann auch lange aussetzen mit seiner Verletzung. Und ist jetzt wohl auch öfter krank, weil er Kinder daheim hat (kenne ich von mir selbst, da bekommst du einfach alles ab). Ich denke der ist noch nicht fertig, aber so gut wie Van der Poel ist er halt nicht.
Also, mich nerven langsam diese seltsamen Etappen. Erst nach 1.5 Wochen erstmal ins (Halb)Gebirge ist zu lang. Man hätte zumindest 1 Gebirgsetappe in Woche 1 einbauen können. Klassische Sprintettapen waren das bisher ja auch kaum. Am ehesten Klassiker. Das ist 1, 2 mal OK. Aber die ersten 1.5 Wochen bestehen ja fast nur daraus. Mir fehlt da heuer etwas die Durchmischung bei der Streckenplanung….
Kann ich verstehen, ich finde es jetzt gar nicht so schlecht. Besser als 10 Sprintetappen, trotzdem bin ich bei dir. Eine Bergankunft wäre schon sinnvoll gewesen. Van der Poel sah ja heute gar nicht gut aus, geht der morgen ein?
Ich denke mir das schon seit Jahren. Wer möchte denn, dass ein Klassementfahrer in einer sinnlosen Sprintankunft stürzt und ausscheidet? Warum wird das nicht schon seit Jahren umgesetzt? Ich verstehe das einfach nicht.
Ist die Regel, dass dort die Zeit genommen wird oder bekommt man nur die selbe Zeit wie der Sieger, wenn man stürzt? Wie gesagt, vielleicht habe ich einige Regeländerungen nicht mitbekommen, aber früher war es doch so, dass man die Zeit nur bei Sturz oder Defekt bekommen hat.
Wenn man Sprinter ist, muss man Sprints fahren und gewinnen. Das wird sich nie ändern, sie könnten aber die Gefahr für andere Fahrer minimieren, indem man bei solchen flachen Etappen die Zeit 10 Kilometer vorm Ziel nimmmt. Oder wird das mittlerweile gemacht?
RB Bora: Bergteam dann also Roglic, Lipowitz und Vlasov. Dani Martínez, haben wir ja am Giro gesehen ist irgendwie mal wieder von der Rolle. An Podestträume mit Roglic da glauben die doch selber nicht mehr dran, wenn man so aufstellt. Das sieht eher so nach Etappen auch mal im Sprint versuchen und im GK mal sehen was so geht aus.
Sehe ich prinzipiell ähnlich, aber für das Podium brauchst du auch kein überragendes Bergteam. Zwei Leute reichen, im Normalfall wird eh von UAE oder Visma alles kontrolliert. Vielleicht möchte man auch einfach nicht mir leeren Händen dastehen, falls Roglic wieder stürzt.
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Diese Antwort wurde vor 9 Monaten, 1 Woche von
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