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Aber wenn das der Preis für die Kommerzialisierung des Rennens ist, dann kann man ihn schon zahlen. Andere Sportarten bluten da deutlich mehr.
Bei kleineren Rennen, die wirklich ums finanzielle Überleben kämpfen müssen, habe ich Verständnis dafür, wenn man für die Live-Zuschauer am Ende im Runden-Modus unterwegs ist, aber bei der Ronde…?
Ich fand die alte Strecke mit Kapelmuur und gleich danach den Bosberg nicht nur sportlich noch etwas attraktiver, sondern vorallem hatte dieses Finale einfach wesentlich mehr Flair. Ob man dem Rennen dauerhaft einen Gefallen tut mit den drei Runden über den Kwaremont kann ich mir langfristig betrachtet nicht vorstellen. Vielleicht kommt man ja irgendwann dahin, dass man die Strecken immer mal wieder wechselt. Das hielte ich für einen guten Kompromiss.
Remco wohl nicht gut genug für bergige Etappen. Doch eher Klassikerfahrer?
R.E. ist mit 1.71 ziemlich klein, wirkt aber sehr massig, bzw. muskulös. Ich glaube, er wird sich entscheiden müssen, ob er ein paar kg Muskelmasse opfert und dadurch die Lücke zu den Weltklasse-Bergfahrern vielleicht schließen kann, oder auf Zeitfahren und Klassiker setzt. Bei seiner Größe und seinen Voraussetzungen würde ich aber denken, dass er besser beraten wäre, wenn er ein bisschen abnimmt und seine Chancen bei GTs austestet. Wenn das nicht klappen sollte, kann er immer noch umdisponieren.
Allerdings muss man auch sagen, dass er vor seinem heftigen Unfall in der Lombardei bergauf schon wesentlich besser unterwegs war. Vielleicht fehlen ihm ja da auch nur noch einige Prozent?
Pogacar wird für die nächsten Austragungen wissen, dass er einen Sieg am Paterberg klarmachen muss. Ich bin gespannt, ob er bei so Hügel-Puncheur-Sachen noch etwas besser werden kann in den nächsten Jahren, dann hätte er wirklich beste Chancen. Er hat ja bei UAD Vertrag bis 27, evtl. bekommt er noch den entscheidenden Edelhelfer.
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