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midas aktualisiert.
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17. Januar 2006 um 9:43 Uhr #610805
Die HEW-Cyclassics hat Erik Zabel 2001 gewonnen. Der Sieg von Ullrich war übrigens 97, aber trotzdem kein Weltcup, richtig.
Die Meisterschaft von Zürich hat 2003 Daniele Nardello (Telekom) vor Jan Ullrich (Bianchi) gewonnen.
Plouay ist wohl nicht so wichtig und die Fleche hat Rebellin ja schon mal nach Deutschland geholt. Dem Team fehlt also wirklich nur Paris-Roubaix, Lombardeirundfahrt, der Giro d’Italia, die Dauphiné und die Einzel-WM, sonst hat man ja alles Wichtige gewonnen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
17. Januar 2006 um 10:18 Uhr #610806Das Rebellin-Argument muss ich jetzt aber nicht verstehen, oder?
1564 verurteilte die Inquisition den Arzt Andreas Vesalius, den Begründer der neueren Anatomie, zum Tod, weil er eine Leiche zerlegt und festgestellt hatte, daß dem Mann die Rippe, aus der Eva stamme, gar nicht fehle. (Karlheinz Deschner)
17. Januar 2006 um 10:24 Uhr #610807Oje ich sollte mir schnell die Rolle kaufen und hoffen damit die anscheinen stark voranschreitende Vrgreisung aufhalten zu können.
Zabel habe ich übersehen und den Wechsel von Nardello Mapei zu telekom/tmob hatte ich für 2004 in Erinnerung.
Aber Rebellin ist nie für Telekommob gefahren die Fleche ist bei fehlenden Klassiken aufzuführen.
17. Januar 2006 um 14:03 Uhr #610808san sebastian fehlt doch sicher auch, nicht ?
Lapébie
wenn man den giro nie gewinnen konnte, ist alles andere unwichtig.
Edit
die bölts wars !
102
17. Januar 2006 um 14:15 Uhr #610809das: „die bölts wars“
war auf san sebastian bezogen oder ?
17. Januar 2006 um 14:16 Uhr #610810ja
1996 udo bölts
102
17. Januar 2006 um 16:12 Uhr #610811Das mit Rebellin war auch mehr ein Witz. Aber der PR von T-Mobile könnte man so eine Ausrede doch zutrauen.
Ist aber doch auch klar, dass kein Team der Welt sich den Hintern aufreißt, nur um die Fleche mal zu gewinnen.
Quote:Original von Ventil
Lapébiewenn man den giro nie gewinnen konnte, ist alles andere unwichtig.
Nein, ich muss widersprechen. Wie oft sind die Magentas den Giro d’Italia gefahren? (Schätze mal: 5x.) Wie oft hatten sie in dieser Zeit einen halbwegs gesunden Fahrer, der um den Sieg hätte mitkämpfen können? (Schätze mal: 2x.) Wie oft haben sie versucht, den Giro zu gewinnen? (Ich schätze mal: nie.)
Die können es sich leisten, den Giro aufs Gröbste zu vernachlässigen, sind aber trotzdem zuweilen das erfolgreichste Team.
Aber ich sehe ein, falscher Thread.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
18. Januar 2006 um 15:12 Uhr #610812Ich poste den Artikel mal hier, da er dies und das enthält.
Quote:Armstrong: Ullrich wird die Tour gewinnenJohannesburg (dpa) – Radprofi Jan Ullrich wird nach Ansicht seines früheren Dauerrivalen Lance Armstrong in diesem Jahr die Tour de France für sich entscheiden. Bei einem Blitzbesuch in Südafrika meinte der Texaner und siebenfache Tour-Gewinner am Mittwoch in Johannesburg: «Ich denke, 2006 ist Ullrichs Jahr. Ich sage voraus, dass er mit fünf, vielleicht auch vier Minuten Vorsprung gewinnen wird – aber Ullrich wird gewinnen in diesem Jahr!» Der T-Mobile- Kapitän hatte die Frankreich-Rundfahrt 1997 gewonnen.
Trotz ihrer Rivalität bei der Tour de France habe er Ullrich über all die Jahre kennen- und schätzen gelernt. «Er ist ein gefürchteter Konkurrent. All unsere Planungen und Strategien in den vergangenen Jahren konzentrierten sich darauf, wie wir Ullrich in Schach halten können. Aber wir haben großen Respekt füreinander, und der beste Augenblick in unserer Beziehung war, als er im vergangenen Jahr zu meiner Sieges-Party in Paris auftauchte.
Für ihn selbst sei die Tour nun definitiv Vergangenheit. «Die Tour de France werde ich nie wieder fahren. Aber das bedeutet nicht, dass ich darin nicht involviert sein werde. Es ist ein fantastisches Rennen und ich werde es mir immer ansehen, aber ich werde nicht mehr fahren», betonte der Amerikaner. Er könne sich allerdings sehr wohl vorstellen, in Zukunft auch in anderen Teilen de Welt anzutreten, etwa beim berühmten Cape-Argus-Radrennen in Kapstadt.
Er bestritt erneut, jemals Dopingmittel genommen zu haben, erklärte aber, er habe Verständnis für entsprechende Verdächtigungen. Vielleicht waren wir zu erfolgreich», meinte er. Nur ein Jahr nach dem größten Doping-Skandal in der Geschichte der Tour habe er gewonnen, nachdem er zuvor seine Krebserkrankung besiegt habe. „Ich denke, es gab Leute, die dachten, die Story ist einfach zu gut, um wahr zu sein.“
18. Januar 2006 um 16:08 Uhr #610813Wenn ein nichtitalienisches Team Fahrer hat, die den Giro gewinnen können, dann schickt es dir zur Tour, und falls sie da verletzt oder krank waren, zur Vuelta. Traurig, aber ist so. Dass kann man nicht unbedingt TMO oder den anderen Teams ankreiden, die müssen im Interesse ihrer Sponsoren handeln, und die sehen nun mal die Einschaltquoten beim Giro und die bei der Tour und somit ist klar, wo die Prioritäten liegen.
Wobei ich das auch für einen Fehler halte. Als Heppe damals in Rosa fuhr, da hat das in Deutschland schon einige Aufmerksamkeit gebracht. Ist oft auf den Titelseiten aufgetaucht, war ausführlich im Sportteil und auch das Fernsehen ist drauf eingestiegen. Ich nehme auch an, dass die Eurosportquoten nach oben gegangen sind. Ein solches Schlüsselergeignis kann also durchaus (kurzfristig zumindest) Aufmerksamkeit bringen, insofern denke ich, dass mancher Sponsor mit einem dritten Platz beim Giro + Etappensieg besser bedient wäre als mit einem neunten Gesamtrang bei der Tour.
1564 verurteilte die Inquisition den Arzt Andreas Vesalius, den Begründer der neueren Anatomie, zum Tod, weil er eine Leiche zerlegt und festgestellt hatte, daß dem Mann die Rippe, aus der Eva stamme, gar nicht fehle. (Karlheinz Deschner)
18. Januar 2006 um 16:31 Uhr #610814„Prolog und Zeitfahren liegen mir“
Rogers will zum Giro! Ob T-Mobile ihn lässt?
Von Matthias SengMichael Rogers will gleich in seinem ersten Jahr bei T-Mobile nicht nur die Tour, sondern auch den Giro fahren. Der dreifache Zeitfahrweltmeister sagte nach einer Meldung des Internetportals bicirace.com: „Ich habe mich mit der Sportlichen Leitung abgesprochen und mich dazu entschlossen, den Giro in mein Rennprogramm aufzunehmen.“
Obwohl der 26 jährige Australier als Tour-Edelhelfer für Jan Ullrich vorgesehen ist, möchte er die Italien-Rundfahrt nicht nur zum Formaufbau nutzen. „Der Prolog in Seraing und das Zeitfahren in Pontedera dürften mir liegen“, so Rogers, der mit einer Italienerin verheiratet ist und in der lombardischen Stadt Varese lebt. Der Giro wäre also fast so etwas wie ein Heimrennen für ihn. „Außerdem gibt es einige mittelschwere Bergetappen. Ich sehe mich schon in der Lage, im Gesamtklassement eine gute Rolle zu spielen, auch wenn besonders die Etappen der letzten Woche ein ziemlich hartes Profil haben.“
Bei T-Mobile sieht man die Angelegenheit noch nicht in trockenen Tüchern. „Michael möchte gerne den Giro fahren“, bestätigte zwar Pressesprecher Luuc Eisenga, aber: „Wir haben jetzt Mitte Januar und bis Mai ist es noch eine lange Zeit. Zum gegebenen Zeitpunkt wird das Team darüber entscheiden, ob es Michaels Wünschen entsprechen kann.“
DAS PERLT!
18. Januar 2006 um 16:38 Uhr #610815Wenn ein 7-maliger Toursieger so etwas sagt, dann kann er wohl nicht falsch liegen. Schließlich hat er ja auch in jedem Winter vor der Tour gesagt, dass er gewinnen wird.
@VF
Schau mal im Giro 06: Die Favoriten, die Riesendiskussion der Girofraktion-Thread, da wurde schon was zu Rogers und Giro gepostet.
Gut gedopt ist halb gewonnen!
18. Januar 2006 um 16:51 Uhr #610816Filippo Simeoni ist vor einem Pariser Gericht im Verleumdungsprozess Lance Armstrong unterlegen. Armstrong hatte Simeoni in Sachen Doping 2003 als „absoluten Lügner“ bezeichnet, woraufhin sich der Italiener an die Justiz wandte.
Simeoni zieht gegen Armstrong den KürzerenArmstrong, der im Sommer 2005 zurückgetretene Seriensieger der Tour de France und mittlerweile vom Dopingschatten eingeholt, und Simeoni sind sich seit langem spinnefeind. Simeoni, auf dem Velo ein Nobody, bezichtigte den italienischen Sportarzt Michele Ferrari, Doping an mehrere Spitzenfahrer weitergereicht zu haben. Weiter sagte Simeoni, Armstrong sei seit 1995 beim Präparator Ferrari in Behandlung. Armstrong bezeichnete Ferrari schon mehrmals als „guten Freund.“
Während der Tour de France 2004 jagte Armstrong als Träger des Leadertrikots Simeoni höchstpersönlich nach, um einen Fluchtversuch des Rivalen zu unterbinden.
Quelle: live-radsport.ch
Gut gedopt ist halb gewonnen!
18. Januar 2006 um 17:10 Uhr #610817Das Gericht hat die Klage formal abgewiesen. Im März beginnt in Italien der eigentliche Prozess.
18. Januar 2006 um 19:20 Uhr #610818im radsport sind und waren ja einige gerichtliche prozesse im gange. die anklage *doping-vergehen* in welcher breite auch immer steht sicher im vordergrund.
weiss jemand aus anderen sportarten ( neuzeitlich ) ebenso schlimmes ?
102
19. Januar 2006 um 16:32 Uhr #610819laut einer baskischen zeitung wird aitor g. nicht bei euskaltel bleiben. anscheinend hängt das noch irgendwie mit der positiven probe aus dem herbst zusammen…
20. Januar 2006 um 12:28 Uhr #610820Opera, gehört das nicht in den Wechselgerüchte2006thread?
20. Januar 2006 um 13:11 Uhr #610821Quote:Original von Pinarella
Opera, gehört das nicht in den Wechselgerüchte2006thread?wenn man wüsste, ob er anderswo einen vertrag bekommt…
gehört auch in den doping-thread…
man könnte es auch in den uci-chaos-hread stellen…also ist es dies und das. (denke ich)
20. Januar 2006 um 13:27 Uhr #610822Quote:Original von Lapébie
Ist aber doch auch klar, dass kein Team der Welt sich den Hintern aufreißt, nur um die Fleche mal zu gewinnen.Ist Belgien nicht von dieser Welt?
20. Januar 2006 um 15:19 Uhr #610823Zählt für einen Belgier Roubaix und ganz und gar die Ronde nicht viel mehr? Schön, wenn man mal Fleche Wallone Sieger werden kann, aber das Letzte gibt man doch nur in der Flandernrundfahrt.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
20. Januar 2006 um 16:04 Uhr #610824Für einen Wallonen zählt wohl LBL mehr als die Flandernrundfahrt. Aber sowieso, es gibt nur wenige Fahrer die sowohl Flandern als auch die Fleche oder LBL gewinnen können, Bettini vielleicht, Flecha wenn er sich weiterentwickelt, darum stellt sich meistens die Frage nicht, ob man auf Flandern oder LBL (mit der Fleche als grosses Extra) 109,8% geben will.
Leitplanke
21. Januar 2006 um 13:42 Uhr #610825Der Traum eines Belgiers, der dafür geeignet ist (also wahrscheinlich in Flandern wenig Chancen hat) ist nicht LBL, sondern das Doppel und inzwischen wohl das Tripel.
LBL gewinnen ist eine grosse Sache, aber mit dem Doppel oder gar dem Tripel macht man sich unsterblich.
Wenn also auch (heutzutage, nachdem das Rennen zurechtgestutzt wurde) ein LBL-Sieg mehr wert ist als FW, ist letzterer doch von zentraler Bedeutung.
Dafür reisst man sich gerne den Arsch auf.
Auf jeden Fall ist der Flêche höher angesehen als Gent-Wevelgem.23. Januar 2006 um 8:52 Uhr #610826endlich haben die schweizer einen ersatz für den kanarienvogel gefunden !!
Francisco Mancebo zieht in die SchweizDer spanische Radprofi Francisco Mancebo (29) wird gemäss der Internet-Seite «Todociclismo» in naher Zukunft in die Schweiz ziehen.
Mit seiner Frau Luisa und seiner fünf Monate alten Tochter Paula will sich Mancebo in Onex, in der Nähe von Genf niederlassen. Der Vierte der Tour de France 2005 will sich damit in der Nähe seines neuen Teams AG2R mit Sitz in Chambéry niederlassen. Bereits Mancebos Landsmänner Oscar Freire und Oscar Sevilla sowie Jan Ullrich (De) haben ihren Wohnsitz in der Schweiz.
102
23. Januar 2006 um 11:42 Uhr #610827in el barraco haben sie eine straße nach jose maria jimenez benannt. zudem wurde ein denkmal für ihn errichtet:
23. Januar 2006 um 12:35 Uhr #610828Quote:Original von Kanarienvogel
Für einen Wallonen zählt wohl LBL mehr als die Flandernrundfahrt. Aber sowieso, es gibt nur wenige Fahrer die sowohl Flandern als auch die Fleche oder LBL gewinnen können, Bettini vielleicht, Flecha wenn er sich weiterentwickelt, darum stellt sich meistens die Frage nicht, ob man auf Flandern oder LBL (mit der Fleche als grosses Extra) 109,8% geben will.Mir fällt kaum eine Handvoll Fahrer ein, denen ich das realistisch zutrauen würde. Bettini auch nur bedingt. War der bei der Ronde überhaupt schon mal in den Top10? Flecha kann sich tatsächlich weiterentwickeln, aber Flèche müsste er schon fast als Ausreisser gewinnen. Und ansonsten? Hincapie, Boogerd, in ferner Zukunft vielleicht mal Haussler oder T. Dekker, alles keine befriedigenden Antworten. Vom Fahrertyp her – schlagt mich – würde ich es am ehesten Noch Ullrich zutrauen. Aber dann müsste er die Dinger jetzt zwei oder drei Jahre fahren, zwecks Lerneffekt, um später eine Chance haben, und so lange wird die Karriere wohl nicht mehr andauern.
1564 verurteilte die Inquisition den Arzt Andreas Vesalius, den Begründer der neueren Anatomie, zum Tod, weil er eine Leiche zerlegt und festgestellt hatte, daß dem Mann die Rippe, aus der Eva stamme, gar nicht fehle. (Karlheinz Deschner)
23. Januar 2006 um 12:38 Uhr #610829warum sollten wir dich schlagen ?!
es gibt viele leute die ulle beeindruckende fähigkeiten auf KSP attestieren.
wenn er sich 2-3 jahre ernsthaft drauf konzentrieren würde warum nicht ?
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