Home › Foren › Tour de France › Geschwafel während den Etappen der 2. Woche
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fensterscheibe aktualisiert.
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9. Juli 2005 um 15:35 Uhr #598097
ja schon serrano, aber doch nicht jetzt schon. das tief von savoldelli kommt später.
als girosieger lässt er bei so einer steigung reissen, die ihm liegt eigentlich ?
ja für was wurde er den mitgenommen, ja für was wurden den die anderen mitgenommen ?
das riecht für mich eindeutig nach taktik, ob man dem jetzt bluff sagen soll oder nicht ist ja egal.
102
9. Juli 2005 um 15:35 Uhr #598098so lange ist doch t mob nicht nach gefahren. fand ich schon klüger danach ist eine bessere gruppe weg gewesen und warum sollte man was riskieren so viele körner werden das schon nicht gewesen sein. was war mit liquigas los? für wen sind die gefahren?
9. Juli 2005 um 15:39 Uhr #598099ventil was ist das für eine taktik an so einem luluberg so tun als hätte man eine schlechte mannschaft das kann beim runter fahren und nach fahren ganz schön in die hosen gehen.
wenn armstrong nicht immer nach fährt und vino kommt mit noch einem tempobolzer weg ist das ganz schnell eine minute und dann kann er bitte bitte sagen zu den anderen und mit ein bischen pech sind drei vorne und den anderen ganz recht weil valverde auch drinnen ist und schon hätte er lieber hincapie und savo dabei um das loch wieder zu schließen oder auf 15 s zuzufahren.
9. Juli 2005 um 15:47 Uhr #598100o.k. neue Theorie:
Der Bluff gehört zur Armstrong’schen Image-Kampagne.
Mit Tränen in den Augen schauen die gerührten Franzosen auf den armen bedrängten Amerikaner, der völlig auf sich allein gestellt die Welt gegen die Deutschen und den kasachischen Bolschewismus verteidigen muss.
Liberté, Fraternité, ach egal (ite)
9. Juli 2005 um 15:47 Uhr #598101Also alles was recht ist: einen guten Eindruck hat Basso bisher nicht gemacht. er war zwar bei den 30, aber er hat doch mehr so hintendrangehangen.
Armie war gut genug, aber beeindruckend war das nicht, was er gezeigt hat.9. Juli 2005 um 15:47 Uhr #598102als die angriffe kamen zog sich alles in die länge, dann kamen sie wieder heran und soweiter.
armstrong sagte über funk das er keine helfer brauche. ein rennen mit so einer steigung in der schlussphase wird immer nach dem gleichen muster gefahren. armstrongs mannschaft die ein hohes konstantes tempo fahren kann in den steilen bergen hätte da nichts genützt, weil es ein handorgelrennen war am schluss, und wie immer waren dann alle platt. sowas weiss man einfach wenn man schon x mal die gleiche situation erlebt hat.
und warum soll armstrong nicht clever genug sein, die situation wirklich abschätzen zu können und die anderen im glauben zu lassen das irgendwas nicht stimmt , das DC schwäche zeigt ? der hammerschlag dass es nicht so ist in der 10. etappe wird dann umso grösser sein, wenns dann so wäre.stony
bei so einer grossen gruppe, mit so viel favoriten wäre es nie und nimmer alleine die sache von armstrong jemanden hinterher zu fahren.
102
9. Juli 2005 um 15:48 Uhr #598103Quote:Original von Ventil
egal. lassen wir das….34 mann in der ersten gruppe, anscheinend alle favoriten.
Illes Balears am schluss richtig doof. hätten genug fahrer gehabt um das loch zu zufahren
und mit valverde ein guter sprinter, aber nein. lassen die beine hängen.völlig richtig! illes hat viel zu spät reagiert…stattdessen musste valverde selber das tempo am berg machen. er ist zwar nicht der kapitän für die GW aber so leichtfertig nen möglichen etappensieg herzuschenken…unverständlich! mancebo hat sich nachher noch eingespannt als es schon längst zu spät war. wo war karpets mit seinen tollen zeitfahrfähigkeiten…
PS: ventil, lass deine aggressionen mal woanders raus und beleidige die anderen forumsmitglieder nicht. das geht auch anders… :rolleyes:
R.I.P. Piti
9. Juli 2005 um 15:50 Uhr #598104breukink
was war nicht gut bei armstrong ?
hätte er angreifen sollen bei so kleinen steigungprozenten und kraft verschwenden ?
er hat ruhig und sicher jeden angriff gekontert !
ich sehe das problem nicht ?
102
9. Juli 2005 um 15:52 Uhr #598105Retendo
naja , wenn er mich auslacht für was , was ich gar nicht geschrieben habe, finde ich das viel schlimmer als das wort idiot
102
9. Juli 2005 um 15:55 Uhr #598106Warum sollte sich Armstrong bei jeder Flachetappe mit 3,4,5 Helfern für alle Eventualitäten umgeben und bei der ersten Steigung sagt er: Bleibt mal hinten Jungs und spart Eure Kräfte?
Von mir aus kanns ein Bluff gewesen sein, aber ich finde dieses texanische Laientheater manchmal etwas überbewertet. Eigentlich erwarte ich eher dass er Dominanz und Stärke zeigt (ich meine jetzt mit Mannschaft, er selber war heute klar immer auf der Höhe).
9. Juli 2005 um 15:57 Uhr #598107weil es auf dem flachen zu offensichtlich wäre ?
die isolierung war erst gegen schluss der steigung, und wenn armstrong wirklich schiss gehabt hätte, wären ein.zwei dc- fahrer sicher noch nach vorne gekommen in der abfahrt… :rolleyes:geiles rennen.
freut euch daran und hört auf auf mir rumzuhacken und lasst mich in meinem glauben.
danke
102
9. Juli 2005 um 16:03 Uhr #598108Nichts gesehen.
Hä? Also manchmal verstehe ich das Ventil wirklich nicht. WO ist der Vorteil mit dem Bluff? Und warum wäre es für Armstrong dann gut ALLEN zu sagen dass sie sich zurückfallen lassen sollen? Evtl wäre es ja gut noch einen zu haben, man weiss ja nie wann man einen Platten hat und das Velo des Helfers möchte….
Savoldelli lässt reissen, warum nicht? Wo war Honchar? Und der sollte so was wie der Leader sein? Meine blinde Meinung ist. Die konnten nicht mehr. Was nicht heisst dass sie nach Courchevel und Briancon ebenso schwach sein werden, ein Col de la Schlucht ist einfach nicht das gleiche wie Roseland, Courchevel, Telegraphe, Galibier. Und wenn es Bluff war…. jetzt werden wir hier alle verlangen dass man Armstrong am Roseland isoliert. Was bringt das Armstrong? T-Mobile versucht ihn zu isolieren indem sie Sevilla und Guerini Tempo fahren lassen, die DC Truppe kommt hinten mit und lacht sich krumm…. Am Schluss noch 20 Mann, 9 von DC? Aber… wenn sie soooo stark sind können sie ebensogut selbst Tempo machen, sie haben theoretisch ja genug Bergler. Bringt Armstrong gar nichts. Und wenn T-Mobile auf die Idee kommt eine andere Taktik zu versuchen, d.h. Klöden (der mich überrascht hat, hätte ich nicht mehr erwartet, der gewinnt noch die Tour, Jahr der Wurst!!!) soll am Roseland angreifen…. Dann müssen sie ja eher mehr als weniger arbeiten. Wären heute wie immer 3-5 unter den 30 gewesen, wäre am Roseland garantiert nichts passiert. Ja Rasmussen, ok, wen interessiert’s. Aber so ist die Gefahr eines Angriffs der 2.-3. Spitzen, d.h. Sastre, Klöden, Landis, Botero, Pereiro (wer da 1-3 ist ist ein Rätsel), Pellizotti, Garzelli (dito) SERRANO, VIVA SERRANO, sowohl der Fahrer als auch der Poster, dessen Optimismus bestätigt wurde!, und die die ich gerade vergesse durchaus möglich. Die meisten sollten für Armstrong kein Problem sein, aber Sastre und Klöden (in der 04 Form) könnten eins werden. Und auch für Armstrongs Mannschaft ist es besser wenn’s ruhig ist.
Was ist der Vorteil? Und Coolman hat Recht, auch wenn am Dienstag die Plätze 1-9 von DC besetzt sind heisst das nicht dass sie heute mehr konnten.
Irgendwer hat geschrieben dass das heute die schwächste Mannschaft der Armstrongära war, nein, vergiss 2000 nicht, da waren sie nie zu sehen, deshalb kam 01 ja die spanische Armada.
Leitplanke
9. Juli 2005 um 16:05 Uhr #598109@ Ventil
Er fuhr zeitweilig in 10. Position. Nicht gerade ideal, um Angriffe zu parieren, aber natürlich Taktik.
Armie ist immer noch hoher Favorit und DC immer noch die beste Mannschaft, aber deswegen alles heilig zu sprechen, was die machen ist Unsinn.9. Juli 2005 um 16:06 Uhr #598110Wirklich eine tolle Etappe und zum ersten Mal konnte man die T-Mobile Taktik erkennen. Vino greift an, Armi muss hinterher (übrigens: haben da nicht einige behauptet, DC hätte die mit Abstand beste Mannschaft im Peleton, naja ist jetzt egal), kommt an Vino ran. Da geht Hilde. Ich hoffe, dass T-Mob das gleiche nach Courchevel macht, dann könnte Armi richtig Probleme bekommen.
Klöden hätte mMn auf dem letzten Kilometer intelligenter fahren sollen. Gut, er wollte mehr Zeit rausholen, aber schlussendlich wird er im GK nicht so eine Rolle wie Vino und Ulle spielen können. Heute wäre er stärker als Weening gewesen, wenn er am Schluss ein Paar Tritte ausgelassen hätte.
Gut gedopt ist halb gewonnen!
9. Juli 2005 um 16:09 Uhr #598111Wartet nur bis T-Moby auftaucht….. (also wenn er wieder nüchtern ist), dann gibt’s Haue für die Anti-T-Mobile-Sprüche….. Die Taktik ist ja aufgegangen….
Leitplanke
9. Juli 2005 um 16:21 Uhr #598112@kv: honchar ist heute morgen ausgestiegen
9. Juli 2005 um 16:22 Uhr #598113nehmen wir mal an, ein starke Armstrong kann am Berg jeder Angriff kontern. aber was ist in Abfahrt bzw. Flache??????????????
Ventil hat keine Ahnung von Radsport!!!!
Old Path, White Clouds
9. Juli 2005 um 16:28 Uhr #598114@ chinaboy
Armie ist technisch hervorragend, auch wenn man das nicht immer sieht. Wir können getrost davon ausgehen, daß ihm keiner so leicht Zeit in der Abfahrt abnimmt.
Als bester Zeitfahrer seiner Generation wird er auch im Flachen keine Probleme haben.9. Juli 2005 um 16:31 Uhr #598115Anonym
- Beiträge: 59
- Amateur
- ★★★
Ich denke mal, die DC-Leiute haben gestern beim Rundgang durch Karlsruhe zuviele Bratwürste gefressen, deswegen sind sie aber noch lange nicht selber welche. Bis zum Schlussanstieg nach Courchevel werden sie die verdaut haben.
Es ist ein Markenzeichen von Armstrong, dass er auch dann, wenns mal nicht so gut läuft, den Schaden begrenzen kann. Echte Probleme hatte er heute nicht. Im Hochgebirge wird er Vino und Klöden abhängen können, was Ulrich da bringt, ist fraglich.
Auf jeden Fall ist es eine sehr spannende Tour.
9. Juli 2005 um 16:33 Uhr #598116Gerade hat Armi bei FR2 die tägliche 10-minütige Etappen-Zusammenfassung kommentiert.Hier einige LA-Aussagen:
– Der Tag fing gut an, TMO mußte arbeiten, was sie aber ganz clever gemacht haben indem sie nicht überdreht haben und zum Schluß Hilfe von Phonak bekamen.
– Im Mittelteil der Etappe war alles noch relativ ok, DC hat einige Ausreisser wieder eigefangen.
– Für den Col de la Schlucht haben wir Attacken erwartet
– Ich habe mich auf Vino und Ulllrich konzentriert; Klöden habe ich fahren laßen, da er keine unmittelbare Gefahr darstellte.
– Heute Nacht habe ich schlecht geschlafen, fühlte mich aber im letzten Berg recht gut.
– Als ich über die Ziellinie fuhr, dachte ich : Was für ein Scheißtag.
– Ich weiß auch nicht wo alle Kollegen waren, das müßen wir gleich nochmal alles durch diskutieren.
– Ich bin froh wenn es in die steilen Berge geht, das liegt mir mehr.9. Juli 2005 um 16:41 Uhr #598117Die T-Mob’s stark, auch taktisch ganz gut.
Bei den DC’s? Können die wirklich alle so schwach sein,
an einem Tag. Da stinkt was.
Oder sie haben sich alle geschont, weil Armi sie nicht brauchte.
Obwohl:
Sie müssen jetzt damit rechnen, dass eine Revolution ausbricht. Die Illes werden angreifen, die T-Mobs’s, die CSC’s. Ich weiß nicht so recht. Wer Stärke demonstriert, lässt die Gegner ruhiger werden.
Trotzdem gefällt mir das nicht.
Wir werden sehen.
Es gibt kein schlechtes Wetter zum Rad fahren, nur schlechte Kleidung.
9. Juli 2005 um 16:47 Uhr #598118Quote:Original von Breukink
@ chinaboy
Armie ist technisch hervorragend, auch wenn man das nicht immer sieht. Wir können getrost davon ausgehen, daß ihm keiner so leicht Zeit in der Abfahrt abnimmt.
Als bester Zeitfahrer seiner Generation wird er auch im Flachen keine Probleme haben.meinst du ernst?????????????????????????
wenn 3-4 Fahrer zusammenschliessen, und andauernd attackieren, dann kein Armi niemals bestehen.
Old Path, White Clouds
9. Juli 2005 um 16:51 Uhr #598119chinaboy, bist du heute genervt? Sind ja schon fast ventilistische Kommentare!!!!!!
Honchar, danke Bremsklotz… a propos Bremsklotz, evtl waren ja die Bremsen bei DC alle falsch eingestellt und haben die Felgen touchiert….. soll ja vorkommen.
Kirsipuu etc. ? Kontrollschluss, muss ja enorm sein, bei einer nicht sooo schweren Etappe verlieren die so viel und sind immer noch im Klassement?
Leitplanke
9. Juli 2005 um 17:06 Uhr #598120Habt ihr gesehen wie Kirsipuu und Nazon im ‚Schlucht‘ sich durchkämpfen mußten ?
Die ganzen Rad-Touris waren schon wieder unterwegs und der ein oder andere Camper war gerade mitten auf der Strasse am rangieren.
Die Jungs fuhren eh schon auf der Felge und dann mussten sie immer wieder fast stehen bleiben und wieder anziehen.
Dazu noch regelmässige ‚Klapser‘ auf den durchgeschwitzten Rücken; wie ätzend muss das alles sein.Ich kann die sogenannten Radsport-‚Freunde‘ echt nicht verstehen; wollen bez. Rennverlauf,Taktik und Fahrerleistungen alles besser wissen und kriegen’s dann
nicht mal auf die Reihe den Besenwagen abzuwarten, dessen Bedeutung doch wirklich allen klar sein sollte.9. Juli 2005 um 17:18 Uhr #598121@ Chinaboy
In so einer „Klassikersituation“ ( im Finale ist eine Gruppe mit den Favoriten vorne) ist das theoretisch richtig, aber die Herausforderer fahren ja auch gegeneinander, also wird Armie auch dann nicht ganz auf sich alleine gestellt sein, wenn er keine Helfer mehr hat – siehe Giro 05. -
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