Der KV denkt auch weil es eben anders gefahren wird. Gut, jetzt nicht mehr, Pogacar fährt überall so. Aber sonst zieht die Kombination Naturstrasse+Steigungen (und Abfahrten!!) halt das ganze automatisch auseinander, Selektion ist sofort da. Weniger wie ein „normales“ Rennen, mehr wie Roubaix, Flandern und Lombardia auch, halt einfach durch die langen Anstiege da. Eben Monumente. Liège war in dem Sinn zum Beispiel lange eher nicht mehr „monumental“, nicht mal an der Redoute ging’s los, unterdessen jetzt da los+fertig. Sanremo da die monumentale Ausnahme natürlich. Und eben, Strade Bianche ähnelt diesen selektiven Monumenten eher als anderen Rennen, gerade etwas Resultate durchgeklickt, auch schon in den ersten, einfacheren, Ausgaben gab’s Abstände, die grosse Ausnahme 11, Gilbert, da 19 Fahrer mit der gleichen Zeit, das ist bei Strade Bianche direkt eine Kunst. Sonst immer selektiv, teilweise Riesenabstände. Denke das spielt eine grosse Rolle.
Beliebt, dann wohl auch durch die Landschaft, Stimmung etc. Sonst gibt’s zum Gravelboom ja auch kritische Stimmen, Trentin meinte vor ein paar Jahren (ging wohl um Paris-Tours?) finde es brauche jetzt nicht überall immer wieder Natustrasse, passe bei Strade Bianche, aber sonst….