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Doch Moser jetzt zweiter nach CN …. hm
2. Bertagnolli nach CN, interessant Rebellin 4ter, hat wohl jetzt bei Meridiana einen Vertrag, Pellizotti 5ter.
Schönes Ergebnis, obwohl die Äpfel im August eigentlich besser schmecken sollten.
2. Juni 2012 um 10:20 Uhr als Antwort auf: Criterium du Dauphine 2012 – Tippschluss: 3. Juni, 10:00 Uhr #716785***** Wiggins
**** Evans, Menchov
*** Coppel, Porte, Brajkovic
** S. Sanchez, Nibali, van den Broeck, T. Martin
* Peraud, Rogers, Rolland, Westra, FroomeUnd weiter gehts mit
Lotto: Bak mit der Ligurien-Etappe, und de Greef kommt zur Abwechslung mal unter die Top20, natürlich ohne dass man ihn jemals gesehen hat. De Clercq hielt auch noch einigermaßen mit. Mehr konnte man von der Truppe wirklich in erwarten, insofern gar kein schlechter Giro.
Movistar: die Etappen von Ventoso und Amador natürlich erfreulich, vor allem letzterer oft aktiv, vielleicht wird das auch noch mal ein GKler. Die GK-Kampagne jedoch ziemlich schiefgegangen, Intxausti lange auf Top10-Kurs, hatte dann wohl wirklich was, war ja nur noch im hinteren Gruppetto unterwegs. Bruseghin als 17ter schlussendlich der beste, einen Platz vor Pardilla, bei letzterem ist der Platz auch noch halbwegs OK, nicht aber der Abstand, den er auf den letzten Bergetapppen eingefangen. Herrada und Samoilau haben sich auch noch auf einzelnen Etappen gezeigt.
NetApp: viel kritisierte Wild Card, zeigten sich trotz des Fehlens der beiden besten GKler gut, Huzarski und Barta knapp an einer Etappe vorbei, ersterer hielt lange gut mit. Die Alpen dann wohl zu viel für ihn. Summa summarum haben sie nicht enttäuscht, auch recht viele nach Mailand gebracht, auch wenn ein Wyss und König in Form der Mannschaft hier gut getan hätte.
Omega Pharma: Cataldo als 12ter ist halt das was er kann, glaube nicht noch an eine signifikante Verbesserung. Evtl. mal Top10 wenn alles zusammenläuft. Immerhin hat er sich mal offensiv gezeigt. Pauwels teilweise ganz gut, hat sich aber auch ruhige Tage gegönnt. Der Rest fuhr halt auch noch mit, wobei Golas positiv zu erwähnen ist. Dass irgendwelche Erwartungen übertroffen wurden, kann man nicht sagen.
Orica Greenedge: Goss mit Etappe und starker Gegener von Cav am Anfang, dann zeitig raus. Der Rest in den Bergen dann überfordert, konnten diesem Giro nichts weiter geben. Gehören in dieser Form eigentlich auch nicht in die ProTour, weil sie hinter Goss einfach zu wenig haben, um 3 GTs vernünftig besetzen zu können.
Rabobank: Idioten, mit einem ihrer drei GKler hätten sie durchaus ums Podest mitfahren können. So haben die Sprinter keine Etappe geholt und früh keinen Bock mehr gehabt. Der Rest – Slagter hat sich ganz wacker geschlagen, für mehr reichts halt (noch) nicht. Clement hat sich auch ein paar mal gezeigt.
Radioshack: F. Schleck, naja hierzu schon alles gesagt. Roheregger schlussendlich der beste im GK als 31ter, positiv dass er mal was probiert hat. Hermans am Stilfser Joch ganz gut dabei, hatte am Anfang wohl Probleme. Zaugg schlussendlich enttäuschend, immer früh weg, dachte schon dass ihm so ein Monument-Sieg nochmal neuen Schwung gibt. Bennati auch noch mit einem ordentlichen Sprint, Sergent mit einem guten crono.
Saxo Bank: Boaro mit einem guten Prolog und noch ein halbwegs guter Sprint von einem der Haedos. Wie erwartet nicht ProTour-tauglich hier.
Sky: ob man die jetzt mag oder nicht, sie schicken immer ambitionierte Truppen an die GTs. Cav mit drei Etappen, gut aber nicht unschlagbar, ist auch in Ordnung so. Positiv auf alle Fälle dass er bis Mailand durchgefahren ist! Die kolumbianische GK-Fraktion mit Uran in weiss, nun wissen wir dass er 3 Wochen bestehen kann. Beindruckender fast noch Henao als 9ter in der ersten europäischen Saison. Vor allem sah es so aus als hätte er am Stilfser Joch auf Uran warten müssen. Auch Flecha mit einer richtig guten Vorstellung.
Vacansoleil: de Gendt, Top10 war nicht auszuschließen, die spektakuläre Etappe und Podium natürlich sensationell. Lagutin hätte ich gerne etwas weiter vorne gesehen als auf Platz 32, war aber nach dem Lago Laceno schon klar dass die letztjährige Vuelta-Form nicht da ist. Larsson fährt halt, wie Larsson meistens so fährt. Carrara hatte wohl mit Sturzfolgen zu kämpfen, am Schluss aber dann da. Egal – so ein de Gendt reicht für sich schon für eine gute Vorstellung.
und noch was zu Basso: dafür dass er sich von seinen Leuten durch ganz Italien ziehen hat lassen, hat er mit dem 5ten Platz dann doch relativ überschaubar geliefert. Ich glaube der kann noch 2 Jahre auf diesem Niveau weiterfahren, aber ganz nach vorn langts wohl nicht mehr.
Eine Vuelta sollte Purito in dieser Form aber schon mal gewinnen können, die dortige Streckenführung sollte ihm mit seinen „Sprüngen“ besser liegen als der Giro. Längere Attacken, so 5-7 km vor dem Ziel eher nicht so seine Spezialität, aber die Kraft zum Sprung hat er immer.
Hihi Berton, il canada uber alles …. war da nicht California ….
De Gendt, ja das war so einer den man tippt wenn man nicht auf den Marth-Award schaut, Top10 ebenso möglich wie 50ter. Das erste mal richtig aufgefallen ist mir der bei der TdS letztes Jahr, als er den Vorsprung auf Arschleck durchbrachte. An der Tour hintenraus schon gezeigt dass die nötige Substanz da sein muss.
Tja Hesjedal, letztes Jahr hat er noch fürchterich genervt mit seiner Tourfixierung, mit diesem Auftritt aber viele Sympathien zurückgewonnen.
15 sec wird Purito natürlich ärgern. Vl mit einem früheren Angriff gestern, bzw. Lago Laceno, da sah Hesjedal schlecht aus, aber wer konnte das ahnen dass der das so durchziehen kann, sogar nicht offensiv wird.
Grande de Gendt! Aber Joaquín greift immer nur so ab <= 2 km an an diesen Giro .... traut er sich nicht mehr zu? Hätte Hesjedal vielleicht noch mehr abnehmen können.
Noch ein paar Worte zu von Jaja nicht erwähnten:
De Gendt zeigt, dass ihm hier zurecht von einigen ein GKler zugetraut wurde.
Gadret ist da, aber zur Form des letzten Jahres fehlt halt ein bisschen was. Dupont zuletzt auch wieder besser, Substanz offenbar schon, aber eher wieder der Dupont vor dem letzten Giro.
Das Sky-Kolumbianerduo hat sich auf hohem Niveau stabilisiert. Uran bestätigt jetzt endültig sein Talent auch auf einer GT; und Henao, für die erste europäische Saison bei einem Giro gleich so aufzuzeigen wie bisher ist schon beachtlich.
Euskaltel muss man auch mal lobend erwähnen, Nieve fährt solide, mit den allerbesten mitzufahren reichts nicht ganz, aber weit weg ist er nicht. Im GK schleppt er noch den MZF-Rucksack mit. Positiver aber, dass er hier nicht alleine ist, Izagirre auch wieder ordentlich dabei, Txurruka sah man in den letzten Tagen öfters, auch Oroz OK, da kannten wir schon ganz anders.
25. Mai 2012 um 15:56 Uhr als Antwort auf: Giro d’Italia, 20. Etappe (Tippschluss 26.5. 10 Uhr) #716722** Hesjedal
* Scarponi, JoaquÃn RodrÃguezHihi der wahre Held im Processo ….
Wilde Attacken am Mortirolo aber nun das einzige Rezept um Hesjedal den Giro noch zu nehmen.
Am Giau schon einer der stärkste, und hier reisst der Kanadier mit einer Attacke das Loch, das Scarponi trotz drei versuchen nicht gelungen ist.
Savio stocksauer auf Rujano ….
Berton …. schreit er dir wieder zu unmotiviert herum

Rod …. nicht wirklich eigentlich, Tour auf GK am Tourmalet eigentlich gut, Vuelta eher zwischendrin mal schwächer oder abgekackt, am Giro letztes Jahr Finestre auch einer besseren.
Tja, den ganzen Tag bergab ist natürlich was für Guardini. Jetzt hat die Scinto-Truppe schon zwei Etappen, vor einer Woche hatte ich für die Vorschau so was wie „nur Rabottini konnte ein bisschen mithalten von denen“ im Hinterkopf ….
24. Mai 2012 um 18:04 Uhr als Antwort auf: Giro d’Italia, 19. Etappe (Tippschluss 25.5. 10 Uhr) #716713** Joaquín Rodríguez
* Pozzovivo, ScarponiBayern-RF, hihi das wurde mal wieder als Königsetappe angekündigt und dann gewinnt Petacchi …. wobei das Sudelfeld gar nicht so ein schlechter Berg ist, ein bisschen was könnte da schon passieren. Aber die schaffen es hier immer, das Ziel so weit weg zu von den Bergen dass auch garantiert nichts passiert ….
Leider heute nur noch die letzten 20km von so einem Tubisten aufgezeichnet gesehen. Tja Schlüsse – Kreuziger kaputt, Joaquín da, ebenso Uran und Pozzovivo (wahr wohl nicht sein Wetter am So). Scarponi hat nochmal Glück gehabt, aber kriegt auch nicht jedes Mal Krämpfe.
Hesjedal ist jetzt natürlich der Mann, dem sie tunlichst mal Zeit abnehmen sollten, sonst gewinnt der hier tatsächlich. Was ich gesehen habe sah recht überzeugend aus.
Failli, warum erst jetzt? Und ja, auch Felline wieder da. Henao, Intx, Pardilla, de Gendt, Brambilla aus meiner Sicht vollkommen OK.
@KV: Berton, ja zwischendurch schreit er mal grundlos rum, hört sich immer so an als will er sicher stellen dass keiner einschläft. Scinto ruft er auch etwas häufig an, aber schon OK. Am So. hatte ich mal kurz RAI, dachte eigentlich die sind mittlerweile Geo-Restricted. Sind die unterm Strich besser; früher gabs mals den Bulbarelli, ist der da noch? Einer von den beiden am So. hat das R so komisch gesprochen hat für einen Italiener, fast wie ein Franzose ….
Erwarte morgen eine starken Scarponi. Die Anstiege steil, insbesondere der Giau am Schluss, aber auch schon der Duran, und kommen schnell hintereinander. Zwar haben wir nicht ganz die Länge, aber letztes Jahr bei der Gardeccia-Etappe war er schon sehr stark. Falls Joaquín mithalten kann, siehts in der Tat gut für ihn aus.
@Möve: höre die beiden Gazzettisten Berton und Saligari eigentlich recht gerne, nachdem hier ja vor zwei Jahren Eurosport abgedreht wurde schau ich eigentlich immer hier. Beim Giro allerdings deutlich besser als bei TA.
22. Mai 2012 um 20:05 Uhr als Antwort auf: Giro d’Italia, 17. Etappe (Tipschluss 23.05.12, 10h) #716731** Scarponi
* Joaquín Rodríguez, GadretIch sage trotzdem mal Scarponi, wenn der auch nicht hundertprozentig überzeugt hat. Mir fällts schwer vorzustellen dass Basso ihn mit seiner Diesel-Taktik distanzieren kann, eher sehe ich dass dieser gegen ihn noch verliert. Die Cortina-Abfahrt dürfte ihm eher nicht schmecken. Und was hat Basso, seit er nicht mehr bei Riis ist, im crono noch gezeigt, eigentlich nichts auf das er sich verlassen kann. Dass er hier nochmal signifikant besser wird glaub ich nicht.
Bei Joaquín muss man einfach sehen wie er sich auf den Mehrpässefahrten schlägt. Wenn er da das Basso-Tempo mitgehen kann traue ich ihm sogar in den Finals nochmal den ein oder anderen Antritt zu der ihm 10 bis 20 sec bringt (zB Pampeago), das könnte dann sogar schon reichen.
Kreuziger sehe ich etwas dahinter, der kann zwar im crono noch ein bisschen was holen, hat aber am Berg weniger überzeugt als Scarponi und Basso.
Sieganwärter sehe ich sonst nicht mehr, ein entfesselter Gadret könnte zwar in der letzten Woche noch aufs Podium stürmen, aber zum Sieg reichts nicht, eher fraglich ob er noch entfesselt fährt. Hesjedal wird an den steilen Rampen, Pampeago und (je nachdem wie gefahren wird) auch Mortirolo, evtl. Giau, noch so viel Zeit einbüssen, dass er selbst mit einem für seine Verhältnisse sehr guten Schlusszeitfahren nicht mehr gewinnen kann.
Wovon ich aber überzeugt bin ist, dass wir in den nächsten Tagen schon noch den Schlagabtausch der Topfavoriten bekommen werden, den wir am Giro sehen wollen.
Tja, wie bewertet man das bisher gefahrene nun …. Rodríguez von il Big bisher mit der überzeugendsten Vorstellung, heute war das aber auch ein Schlussanstieg für ihn, steil und nicht so lang – so was kennt er von der Vuelta her gut. Basso lässt seine Mannschaft ziemlich ackern (Szmyd hintenraus doch wieder voll da), mit seinem Diesel braucht er aber so was wie Stilfser Joch um da Leute entscheidend zu distanzieren, Cortina und Pampeago Etappen eher nicht. Scarponi hats gestern und heut probiert hat nicht gereicht, kriegt aber noch Chancen. Dazu eine besser geschonte Mannschaft als Basso (Niemec heut voll da, Cunego eindeutig nicht mit der Form des letzten Sommers aber). Kreuziger nicht überzeugend heute, am Schluss warens aber nur vier Sekunden, mit Tiralongo den stärksten Co aber.
Bei den reinen Bergfahrern hat mich Pozzovivo heut schon enttäuscht, vielleicht auch nicht sein Wetter. Rujano ganz mau (Savio platziert dieses Jahr keinen im GK, bei dieser Mannschaft trotz der Etappensiege schon enttäuschend). Gadret kommt zwar, aber ganz die Form des Vorjahrs ist offenbar nicht da. Dafür Henao sehr erfreulich, Uran hingegen nach 14 Tagen etwas Probleme?? dieses Muster schon an der Tour und Vuelta aufgefallen, die nächsten Tage werden es uns zeigen.
F. Schleck, wohl keinen Bock mehr gehabt. So ein Unsympath der.
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