midas

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  • als Antwort auf: Teamkanalyse 22 #754445
    midas
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    Team DSM

    Platz 19 nach CQ, 8 Siege. Das ist schon nicht grad viel. 4 davon Storer, 2 Bardet. Immerhin die Hälfte davon WT.

    Top 5 Punkter: No 1 mit Abstand Bardet. Giro 7ter, mit sehr guten Auftritten wie nach Cortina, aber auch nicht 100% konstant. Das dürfte halt mittlerweile so sein Niveau sein bei GTs, der Bardet von 2017 kommt wohl nicht mehr zurück. Vl hätte er da schon von AG2R weg sollen. Im Herbst an der Vuelta früh aus dem GK gestürzt dann auf Etappen gegangen und auch erfolgreich. Immerhin hat er das Siegen wieder gelernt, Burgos-Etappe war auch schon nicht schlecht. No 2 Benoot, 5ter PN, Norden und Ardennen solide mit Platz 7 an LBL das Highlight. Halt auch ohne zu brillieren. TdS ok, dann an der Tour raus. Herbst wieder solide, er ist aber auch kein Siegfahrer. Dann Storer, 2x Vuelta-Etappe war schon gut, dazu Ain und am Giro auch nicht schlecht. Gute Entwicklung. Dainese noch über 300 CQ-Punkte, in den Vuelta-Sprints 3x Podium. Insgesamt sollte er aber mal gewinnen, auch bei kleinem Zeug nur Podium. Zu guter letzt noch Arndt, 2x 3ter am Giro und Polen-Sieg machen schon eine recht gute Saison für ihn, ist ja auch nicht der große Star und zudem auch noch ordentlicher Zeitfahrer. Aber nur 4 Fahrer über 300 CQ-Punkte sagt halt schon einiges aus.

    Out:

    BEL BENOOT Tiesj > Jumbo – Visma
    AUT GALL Felix > Ag2r – Citroën Team
    USA HAGA Chad > Human Powered Health
    AUS HINDLEY Jai > Bora – Hansgrohe
    GER KANTER Max > Movistar Team
    IRL ROCHE Nicolas > Retires
    GER SALMON Martin > Retires
    AUS STORER Michael > Groupama – FDJ
    GER SÜTTERLIN Jasha > Bahrain Victorious
    BEL VAN WILDER Ilan > Quick Step – Alpha Vinyl Team

    Benoot: frühzeitig weg, ist ja bei DSM mittlerweile der Normalfall. Hier reisst er eine Riesenlücke aufgrund seiner Vielseitigkeit, auch wenn er eben selten gewinnt.
    Gall: 98er Österreicher, bisschen bergig aber der ganz große Durchbruch ist nicht zu erwarten. Kein großer Verlust.
    Haga: haut hin und wieder mal gutes ZF raus, sonst aber schon nicht so viel. Geht auf PCT runter, auch schon 33, nun ja.
    Hindley: Giro 2ter von 20 mit Saison zum vergessen, Sitzprobleme. Da ich nicht glaube dass das totaler Zufall war, ein Riesenverlust natürlich. Top10 GKler ist er auf jeden Fall.
    Kanter: so lala Sprinter, mehr Anfahrer/Helfer wohl. Bei Movis nun Canyon Quoten-Deutscher? Kein Riesenverlust.
    Roche: hört mit 37 auf. Nochmal 3ter an einer Giro-Etappe, passt aber auch dass er lässt. Viel war nicht mehr zu erwarten, war mal guter Vuelta-GKler und Helfer, wenngleich natürlich er nicht an seinen alten Herrn herankam.
    Salmon: 97er hört auf, für WT wohl auch nicht gut genug.
    Storer: der nächste Riesenverlust. 97er mit weiteren Entwicklungschancen, wirds jetzt bei FDJ mal GK versuchen. Ob FdJ allerdings die optimale Wahl ist bleibt etwas fraglich.
    Sütterlin: eher so Typ solider Helfer und Zeitfahrer, wenig eigene Ergebnisse aber zuletzt, wobei er bei DSM schon Chancen gehabt haben sollte. Kein großer Verlust.
    van Wilder: im Streit geschieden. 00er durfte nicht zur Vuelta. Romandie aber schon nicht schlecht, Potential hat er und deshalb auch ein großer Verlust.

    In:

    GER DEGENKOLB John < Lotto – Soudal
    GER HEINSCHKE Leon < Development Team DSM
    NOR HVIDEBERG Jonas Iversby < Uno-X Pro Cycling Team
    GER MAYRHOFER Marius < Development Team DSM
    NED NABERMAN Tim < Development Team DSM
    DEN RODENBERG MADSEN Frederik < Uno-X Pro Cycling Team
    BEL VANDENABEELE Henri < Development Team DSM
    AUS WELSFORD Samuel < Elite-2

    Degenkolb: oben bei Lotto schon gehabt, Heimkehrer der noch solide Leistungen bieten kann. Hier auch etwas Road Captain, sollte zu den ganzen Jungen schon passen.
    Heinschke: 99er aus dem Development-Team. Eher der Rundfahrer/Hügel wohl. Resultate unten ganz ok, mal sehen.
    Hvideberg: 99er, sieht nach Klassiker aus, Paris Tour Espoirs gewonnen. Kann schon solide werden evtl.
    Mayrhofer: 00er auch eher maximal Hügel/ZF unten, wird schon etwas Potential haben.
    Naberman: 99er ohne große Resultate unten. Wird dann wohl maximal Helfer, mal sehen ob es für die WT langt. Naja ….
    Rodenberg: 98er, aber auch kein besonders Guter. WT-Potential hat er wenn dann, eher sehr gut versteckt. Warum man ihn ausgerechnet nimmt von Uno-X? Da hängen doch Bessere rum
    Vandenabeele: 00er, er aber schon ein ernsthaftes Rundfahrt-Talent. 2., 3. Baby-Giro, 2. Isard. Muss sich, klar, erst akklimatisieren, aber könnte schon ein Star werden.
    Welsford: 96er Aussie, guter Bahnfahrer wohl. Das ist die Spezialität, auf der Straße aber eher einer fürs B-Programm.

    Transfer-Fazit: zwei der Top-Punkter, einen GT Podium-Finisher verloren, dafür holt man einen alternden Road-Captain und etliche Talente, von denen offenbar aber nicht alle gut sind. Budget wird wohl überschaubar sein. So halt zumindest bezüglich der nächsten Saison ein großes Minus, auch wenn im ohnehin jungen Kader schon Potential da ist.

    GTs/Rundfahrten: Bardet der einzige sichere Wert. Sinnvoll wäre wieder Giro/Vuelta statt Tour aufgrund der Zeitfahren, aber vielleicht muss er wieder zur Tour? Top10 liegt immer drin, aber auch nicht viel mehr. Mit Offensive vielleicht auch Etappe. Bei einwöchigen Rundfahrten durch die ZFs immer erstmal im Nachteil. Arensman hat ja schon Talent angedeutet, könnte nun den nächsten Schritt machen. Brenner 02er noch sehr jung, eher bei kleineren Rundfahrten mal vorn rein wäre das Ziel. Ähnlich bei Vandenaabele. Stork hat mal etwas Talent angedeutet 21, dann gestürzt und kam nicht mehr viel. Insgesamt aber schon sehr dünn hier. Tusveld noch ganz guter Helfer.

    Klassiker Norden: Dege wird fast eher leadern müssen, als Road Captain machen dürfen hier. SK Anderesen sollte es eigentlich auch können, aber kam weniger als ich dachte beim nachsehen. Eenckhoff ggf noch.

    Klassiker Ardennen/Hügel: Bardet sollte es ja eigentlich können. Aber mehr als Top10 ist für ihn dann auch schwer, wenn er fährt. Sonst nun ja, wenig. Arensmann? Brenner war am Fleche schon ganz ok. Aber richtige Resultate eher nicht. SK Anderesen vielleicht sogar eher MSR-Mann als Norden?!

    Sprint: mit Bol, Arndt und Dainese hat man schon eine solide Reihe, die auch auf WT-Niveau Resultate, hin und wieder auch Siege bringen können. Dainese muss mal mehr zu gewinnen anfangen, als 98er aber mit größtem Potential noch. GT-Etappen dürften aber schwer werden, darunter schon möglich.

    Flucht: werden es hier probieren müssen, SK Andersen holt dann auch ab und was. Sonst ggf noch Pederesen. Denz, der versuchts oft, aber gewinnt doch eher selten was. Chancen werden sie genug suchen. Solide Zeitfahrer hat man zwar ein paar, aber auch keinen Siegfahrer.

    Fazit: dürfte eine schwere Saison werden. Mit Intermarche, Lotto, Cofidis zu den schwächsten WT-Teams gehörig. Viel hängt von Bardet ab. Die vielen Jungen haben zwar durchaus Potential, aber dass die alle zusammen nächstes Jahr explodieren glaube ich nicht. So einen Benoot zu halten, hätte hier schon gut getan. Bei der Einkaufspolitik hat man aber fast den Eindruck, die waren nicht böse ein paar Etablierte von der Payroll zu bekommen weil das Budget knapp ist.

    als Antwort auf: Teamkanalyse 22 #754444
    midas
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    Mach dann mal DSM.

    Bernal hat daheim offenbar Bekanntschaft mit einem Omnibus gemacht. Der sah nicht mehr gut aus, Egan wohl auch nicht. Liest sich so, als kann er die Saison vermutlich bis in den Sommer rein erstmal vergessen :-(

    als Antwort auf: Teamkanalyse 22 #754441
    midas
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    Lotto: Hat der @Kanarienvogel natürlich recht. Vermeersch hab ich vergessen, wollte ich eigentlich vorher lobpreisen, dann einfach vergessen. Hole ich gerne nach:

    Vermeersch die junge Nordklassiker-Hoffnung, 99er. Die Fahrt bei PR war schon sehr stark. Man wird jetzt natürlich ein Auge auf ihn haben, aber glaube nicht an eine Eintagsfliege. Zusammen mit Wellens Nord-Leader. Große Siege in 22, das glaube ich noch nicht, aber gute Platzierungen sollten angestrebt werden und sind auch realistisch.

    Noch paar Worte zu Movi, die ich mir auch schon etwas ansah: Weggang Mora ein Bahnspezialist, derzeit vl bester Spaniockel auf der Bahn (?!). Finde ich eigentlich cool, dass Movi einen Bahnfahrer nahm, hatten sie vor ein paar Jahren glaub ich schon mal (weiß aber nicht mehr wie der hieß).
    Weggang Soler: Top10 Giro war er auf dem Weg, so eng wie es war nach dem Podium wäre auch Platz 5 nicht ganz unrealistisch gewesen. Das dürfte aber auf eigene Rechnung wohl das Maximum sein. Er war wohl auch ein bisschen sauer dass er bei Movi immer so rumgeschoben wurde (z.B. GK Giro 20).
    Zugang Sosa: Abgang war wohl nicht so ganz einfach bei Ineos. Aber er blieb sehr smart und diplomatisch zumindest nach CN Artikel. GK, hm glaub eher das ist ein Etappenjäger eigentlich. Aber dennoch, GK wäre mal schön.
    Mas: hat jetzt bewiesen dass er TdF und Vuelta sehr solide GK-doubeln kann. Vuelta dieses Jahr stark, konnte doch oft mit Roglic mithalten, dafür fand ich, war er bei der Tour trotz nur einem Platz schlechter deutlich weiter ab vom Schuss als im Vorjahr. Eintagesfahrer ist er aber denke ich gar nicht.
    Sonst der KV hier ausgwogen & realistisch und reiht sich nicht ins notorische Movistarbashing ein, das auf manchen anglophonen Foren Usus ist.

    als Antwort auf: Teamkanalyse 22 #754437
    midas
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    Schön, dass sich noch wer anders beteiligt @Piak! Was ist mit @Jaja, lese ich auch gern in der Vorschau?

    Weiter gehts mit Lotto-Soudal

    Platz 20 nach CQ, 12 Siege. Das war nix, und man muss um die WT-Zugehörigkeit bangen, wobei das Ende eher wohl wieder mal monetär, denn sportlich gelöst werden wird. 6 der Siege kamen von Ewans, das wären ohne den Sturz an der Tour natürlich noch mehr geworden. Sonst kam aber schon wenig.

    Top5-Punkter 2021: Wellens, gut los an Etoile de Bessege, mit (den einzigen beiden) Saisonsiegen, TA auch gut. Im Frühjahr dann wenig, er kommt irgendwie auch nicht vom Fleck, hatte ihm mal einen Ardennen-Sieg oder sogar auch Lombardia zugetraut, glaube aber nicht mehr daran. Herbst dann mit Polen und Benelux (da ja immer gut) wieder solide, ohne Ausrufezeichen aber. Dann van der Sande, gut Platzierungen im Frühjahr und auch Herbst, aber eben auch kein Sieg. Ewan, wie gesagt Tour-Sturz hat ihm die Saison etwas ruiniert, am Giro hat er mit zwei Siegen ja geliefert. Da dann abgeschenkt, wenn er gewusst hätte wie es weitergeht wäre er wohl dabei geblieben. Dann Degenkolb, 2ter Frankfurt das Top-Resultat, zwar auch noch die ein oder andere Platzierung, aber am Ende erwartet man doch mehr. Zu guter letzt dann Vermeersch unter den Top-Punktern, das meiste kam natürlich von der couragierten und starken Fahrt bei PR.

    Bester Fahrer gerade etwas über 600 CQ-Punkte, nur 5 über 300, eigentlich war das in 21 nicht WT-würdig, eher so höhere PCT-Niveau. Ohne Ewan-Sturz hätte es besser ausgesehen, aber trotzdem nicht phänomenal viel.

    Transfers:

    Out:

    GER DEGENKOLB John > Team DSM
    BEL GOOSSENS Kobe > Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux
    POL MARCZYNSKI Tomasz > Retires
    ITA OLDANI Stefano > Alpecin – Fenix
    BEL THIJSSEN Gerben > Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux
    BEL VAN DER SANDE Tosh > Jumbo – Visma

    Degenkolb: kehrt zu DSM heim, wie oben schon geschrieben blitzt alte Klasse hin und wieder noch auf, aber auch hier nie konstant, leider wurde er nie mehr der Fahrer, der er vor dem Unfall mal war. Nach wie vor Verlust aber, wenngleich er wohl nicht ganz billig war.
    Goossens: kann auch ein bisschen Berg, aber richtig groß wird er nicht rauskommen, von daher ein verkraftbarer Weggang.
    Marczynski: 37 unterdessen, seine Zeit war vorbei, 2017 letztes Mal richtig groß aufgezeigt, so kein Verlust mehr und verdienter Ruhestand.
    Oldani: endschneller 98er der Talent angedeutet hat, 2x Top 10 am Giro. Hier schon ein Verlust.
    Thijssen: 98er auch, eher so der Typ solider Nordhelfer. Solche hat man ja einige, kein Verlust.
    van der Sande: einer der Top-Punkter, wenn man so wenig zu bieten hat, quasi schon ein Riesenverlust, könnte aber auch seine Karrieresaison gewesen sein.

    In:
    BEL BEULLENS Cédric < Sport Vlaanderen – Baloise
    BEL CAMPENAERTS Victor < Team Qhubeka – NextHash
    BEL DE LIE Arnaud < Elite-2
    AUS DRIZNERS Jarrad < Hagens Berman – Axeon
    GER SCHWARZMANN Michael < Bora – Hansgrohe
    GER SELIG Rüdiger < Bora – Hansgrohe

    Beullens: 97er, Nordhelfer wohl ?! Resultate reissen jetzt nicht vom Hocker, kann mitfahren aber wohl auch nicht mehr.
    Campanaerts: der Top-Einkauf. Hat sich ja jetzt als Etappenjäger etwas neu erfunden. Benelux war auch gut, das passt schon. Zumal er auch Publicity bringt.
    De Lie: 02er, Talent scheint er schon zu haben. Eher hügelig wohl (Süd Bäähmen, Ardennen gut). Man muss ihm natürlich Zeit geben.
    Drizners: 99er Aussie, ok, aber de Lie wohl größeres Talent. Auch in Richtung Klassiker, aber ob mehr Hügel oder Pflaster bleibt mir bis dato noch verborgen.
    Schwarzmann: Anfahrer für Ewans-Zug, eigene Resultate nicht zu erwarten, aber verlässlich sollte er sein.
    Selig: bring schon eher mal was nach Hause. Die letzten beiden Jahre aber nix, hier auch einer für den Ewans-Zug.

    Transfer-Fazit: unterm Strich leichtes Minus. Nur Campanaerts für Resultate eigentlich, den Jungen muss man Zeit geben, und es sind auch nicht alle so gut. Dafür hat man den Ewans-Zug etwas ausgebaut.

    GTs und Rundfahrten: sinniger Weise kann man nur mit Wellens auf einwöchige gehen, die nicht zu lange Anstiege drin haben. Und ein Stef Cras darf noch am Giro oder der Vuelta um Platz 20 bis 25 kämpfen. Auf WT-Niveau kann Wellens Benelux holen, sonst eher darunter.

    Norden: Wellens kann etwas mitmischen, aber eher 5 bis 10 als Podium das Maximum bei den großen Sachen. Gilbert, da glaube ich nicht mehr dran. Zumindest nicht an den großen Nord-Sieg. Das Knie machte ihm nach dem Sturz schon noch lange zu schaffen.

    Hügelklassiker: hier Wellens eigentlich mit mehr Chancen als im Norden aus meiner Sicht. Aber wie schon geschrieben, man traut ihm den ganz großen Wurf da einfach nicht zu. Gilbert zum Abschied, wäre ja schön, aber wie gesagt, da reicht es einfach nicht mehr.

    Sprint: alles für Ewan. Er gehört zweifelsohne zu den besten Sprintern, und garantiert auch GT-Etappensiege, wenn er fit ist. MSR will er auch, sah letztes Jahr echt gut aus am Berg, und würde es ihm auch zutrauen. Gilbert will da auch die Monument-Sammlung komplettieren, aber so schön es wäre, siehe oben ….

    Flucht: da muss man sich mit Campanaerts, van Aert und auch Kron versteifen. Die können schon alle mal was holen, wobei ein de Gendt auch schwächer wird. Van Moer, der war auch noch gut letztes Jahr. Campanaerts wird sich zumindest bei einwöchigen Rundfahrten auch im ZF zeigen.

    Fazit: Lotto bleibt auch 2022 eines der schwächsten WT-Teams. Mit Ewans sind zwar große Siege drin, aber sonst hängt im Grunde alles an Wellens-Resultaten und möglichen Flucht-Erfolgen. Sportlich dürfte ein Klassenverbleib schwer werden. Nennenswerte Classement-Punkte in GTs sind praktisch unmöglich. Soudal will wohl aussteigen, vielleicht gehts ohnehin in Zukunft erstmal auf PCT-Niveau weiter.

    als Antwort auf: Tirreno Adriatico #754436
    midas
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    2022er Kurs ist raus. Jetzt parallel zu Paris Nizza. Etwas schade fand das leicht verschobene Programm besser. ZF nun am Anfang, keine lange Bergankunft, eher Rampen. Die Etappe mit 2x Carpegna wohl entscheidend.

    als Antwort auf: Teamkanalyse 22 #754434
    midas
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    Israel: ja die Strategie ändert sich nicht, erinnert so an Fußballvereinen mit neuem Sponsor und Kohle, die dann erstmal Altstars übertreuert einkaufen …. Froome sollte es eigentlich einsehen. Für die Kohle die er kostet, könnten sie etliche gute Jüngere holen. Houle in erster Linie wg PremierTech Connection.

    Intermarche: sehe ich ähnlich wie der KV, letztes Jahr fast Optimum an Ergebnissen rausgeholt. Gegeben der Erwartungen war das schon gut, und man muss es erst nochmal so realisieren.

    als Antwort auf: Teamkanalyse 22 #754429
    midas
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    Yates – hm ja, 21 zweitbeste Saison, ganz knapp hinter 19. Gefühlt aber sogar dieses Jahr etwas besser, nicht nur wegen Catalunya-Sieg, GT nicht verhauen und starke Serie noch bei Herbstklassikern.

    Ob ihm der Wechsel nun gut getan hat, nun ja geschadet sicher nicht. 20 sah etwas nach Stagnation aus, andererseits verkürzte Saison, kann man nicht voll bewerten. GT-Limiten zeigte er, wie oben schon geschrieben, auch 21.

    als Antwort auf: Teamkanalyse 22 #754426
    midas
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    Ineos

    2021 Nr 2 nach CQ mit 38 Siegen. Das sind nach wie vor sehr gute Zahlen. Man hat aber den Eindruck, sie sind nicht mehr das Mekka, an dem sich alle anderen Teams, methodisch gesehen, orientieren. Andererseits fährt man mittlerweile erfrischend offensiv.

    Highlights sind der Giro-Sieg von Bernal, den ich ihm nach den Rückenproblemen, die offenbar nicht trivial waren/sind, nicht gleich zugetraut hätte, und der Olympiasieg von Carapaz, wenngleich auch im Nationaltrikot eingefahren. Dazu starke einwochen GK-Serie mit Catalunya (Yates), Romandie (Thomas), Dauphine (Porte) und TdS (Carapaz). TdF und Vuelta auch nicht schlecht, aber die Ansprüche halt hoch. Bei den Klassikern hatte man mit van Baarle und Pidcock zwei größere Siege. Pidcock beim AGR auch noch knapp dran, ebenso wie Moscon bei PR.

    Top-Punkter: Bernal, Giro vgl oben, Vuelta dann nicht in Top-Form, aber dennoch couragiert gefahren. Das war schon eine sehr gute Saison. Dann A. Yates, Wechsel hat ihm gut getan, starke Serie bei einwöchigen und auch am Ende noch Lombardia gut. An der ebenfalls gut, aber da hat man auch seine Limiten gesehen, deshalb nie ein GT-Siegkandidat. Carapaz knapp dahinter Dritter, auch hier gute Saison eigentlich mit dem Olympiasieg als Krönung. An der Tour aber hätte ich mir erhofft, dass er etwas näher an Pogacar dran sein kann, das eine ganz leichte Enttäuschung, weniger als die Platzierung. Den etwas uninspirierten Auftritt an der Vuelta hätte es auch nicht gebraucht. Dann überraschender Weise E. Hayter, der endschnelle 98er Hügelmann, der die Punkte fast ausschließlich im B-Programm geholt hat und nun höhere Ansprüche anmelden kann. Thomas noch in den Top5, gefühlt war die Saison schlechter, aber bei den einwöchigen bis zur Tour war er schon nicht schlecht. Sicher auch Pech an der Tour, aber ein Sieganwärter war er dort nicht mehr, und wird es auch nicht mehr sein. Wenn sich Ganna nicht so viel auf der Bahn und Pidcock nicht so viel auf dem MTB rumgehangen wären, wäre einer von den beiden in die Top5 gekommen.

    Transfers 2021/22:

    Out:
    ITA BASSO Leonardo > Astana Qazaqstan Team
    AUS DENNIS Rohan > Jumbo – Visma
    GBR DOULL Owain > EF Education – EasyPost
    POL GOLAS Michal > Retires
    COL HENAO GOMEZ Sebastian > Astana Qazaqstan Team
    ITA MOSCON Gianni > Astana Qazaqstan Team
    COL SOSA CUERVO Ivan Ramiro > Movistar Team

    Basso: Ineos mindestens eine Nr zu groß für ihn, durfte da lang bleiben. Castelli/Pinarellomann? Kein Verlust.
    Dennis: so gut wie 2020 hat er nicht funktioniert, keine GT. Dennoch den ein oder anderen ZF-Sieg, aber der ist einfach schwierig und auch Glückssache wie eine Saison läuft. Geht halt zu direktem Konkurrenten, von daher schon ein Verlust.
    Doull: Nordklassiker-Talent, der es dann doch nicht so recht wurde. Hätte vl van Baarle helfen können, aber Verlust überschaubar.
    Golas: solider Helfer der auch alterte. Kein Verlust mehr, Karrierende ok.
    Henao: auch hier kein nennswerter Verlust, ganz gut los mal, wurde aber immer mieser.
    Moscon: absolut wieder im kommen. Als GT-Helfer der lange noch dabei sein kann und bei den Klassikern Ergebnisse einfahren kann, natürlich trotz seiner Verhaltensauffälligkeiten ein echter Verlust.
    Sosa: funktionierte hier nur bei kleinerem und durfte dieses Jahr kaum noch fahren. So kein großer Verlust, er kann aber durchaus noch kommen.

    In:
    ESP FRAILE MATARRANZ Omar < Astana – Premier Tech
    GER HEIDUK Kim < Team Lotto – Kern Haus
    AUS PLAPP Lucas < INEOS Grenadiers (Trainee)
    USA SHEFFIELD Magnus < Elite-2
    GBR TULETT Ben < Alpecin – Fenix
    GBR TURNER Ben < Elite-2
    ITA VIVIANI Elia < Cofidis

    Fraile: anderswo schon geschrieben, so einen wie Omar kann man immer brauchen. Gute Zukauf.
    Heiduk: 00er aus D, Hügelsprint wohl die Spezialität. Kann schon was werden, zunächst B-Programm hier.
    Plapp: 00er Aussie Talent. ZF wohl die Spezialiät. Auch hier Aufbau im B-Programm zunächst.
    Sheffield: 02er gar Ami-Talent. Eher Berg mit ZF, also Rundfahrer? Programm siehe die oberen beiden.
    Tulett: 01er Brite, der bei Alpecin schon gut Fleche und Polen gefahren ist. Bergtalent, der auch schon mal zu was größerem fahren darf nehme ich an.
    Turner: weiteres Brit-Talent, 99er also länger unten. Was er jetzt kann? Hm eher endschnell und auch ein bisschen ZF wohl.
    Viviani: der Stareinkauf für dieses Jahr. Muss die Sprints wohl recht alleine machen, nehme aber an zum Giro darf er schon, Tour wohl eher ein GK-Team. Vielleicht findet er wieder zu alter Klasse zurück hier, die Zeichen gegen Cofidis-Ende deuteten auf einen Aufwärtstrend hin.

    Transfer-Fazit: deutliche Verjüngung, man hat sich viel von Mitfahrern getrennt, nur Moscon und Dennis echte Verluste. Dafür halt einige junge rein, man muss bei Ineos ja nicht nehmen was überbleibt, von daher denke ich dass es schon smart war und sich ein paar von denen auch durchsetzen können. Mit Viviani wieder einen klassischen Sprinter, hatte man Jahre nicht mehr. Interessant obs klappt.

    GT/Rundfahrten: hier nach wie vor die Kernkompetenz. Carapaz wohl Giro-Leader fix. Da ist er auch ein heisser Sieg-Kandidat. Dann Gögeli Hart als Co-Leader? Stand glaub ich mal wo, der muss auf jeden Fall dass er kein One Hit Wonder ist (denke er ist eins zumindest auf einem GT-Podium). Letztes Jahr war er ja nix. Bernal voll auf die Tour, mit den ganzen ZF dürfte es aber schwer werden, gegen Pogacar, Roglic. Thomas hier wohl eher so ein Capitaine du Route. A. Yates gibt man wieder die Vuelta?! Dani Martínez muss man auch was geben nach letztjähriger, oder darf er ggf am Giro Helfer mit Feiheiten machen? Sivakovs Ansprüche dürften mit seinen ganzen Sturz-Fauxpas eher gelitten haben. Wie immer die Qual der wahl, bei den kleineren Rennen werden die genannten Namen, und auch noch Porte in seiner Abschiedssaison, leichter aufzuteilen sein. Da sind auf jeden Fall Erfolge zu erwarten. Zuverlässig helfen dürfen Castroviejo (wird immer besser), Amador (wird schlechter), de Plus (muss was zeigen), Kwiatkowski (war schon besser), van Baarle auch.

    Norden: van Baarle kann schon was großes gewinnen. Rowe kann helfen, lässt aber zuletzt nach. Hayter ist hier auch interessant.

    Hügel/Ardennen: hier hat man mit den GKlern schon einige gute Karten. Yates mischte vorne mit, Bernal bei Strade Bianche auch, Carapaz kann man es auch zutrauen spätestens seit dem Olympiasieg. Pidcock, Hayter (wenn man ihn jetzt zu größeren Rennen schickt) natürlich auch, und Kwiatkowski zwar mit eher schwacher Saison, aber nach wie vor ein Faktor. Breit aufgestellt in diesem Segment.

    Sprint: Viviani wieder da. Wie gesagt, denke dass er am Giro fahren darf, und als Ziel sollte auch ein Etappensieg angestrebt werden. Bei schwierigeren Ankünften kann Hayter auch reinhalten. Ebenso Swift, der im ausgedünnten immer wieder mal ein gutes Resultat einfährt, wenngleich auch nicht oft.

    Zeifahren: Ganna für viele und auch große Siege hier eine Bank.

    Flucht: keine Ineos-Spezialität, aber je wie es im Rennen steht, ist die Qualität schon da, jemand reinzubringen, der auch mal mit Sieg abschließen kann.

    Fazit: verjüngte Truppe, insgesamt aber mit wenig Änderungen. Bei den Namen sind Erfolge eigentlich garantiert. Die Tour dürfte schwer zu holen sein, aber sonst wieder Rundfahrt-Dominanz zu erwarten. Mal sehen wie es mit Viviani läuft, spannend auch was die ganzen Jungen (wenn auch im B-Programm) schon so zeigen können.

    als Antwort auf: Teamkanalyse 22 #754425
    midas
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    Mache dann mal mit Ineos weiter

    als Antwort auf: Teamkanalyse 22 #754422
    midas
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    Kurz angemerkt:

    Cofidis: Thomas hast etwas unterschlagen, ist ja auf Cofidis-Niveau einer besseren Zugänge. Allerdings besser los, die letzten Jahre stagnieren.

    EF: dieser Steinhauser ist ja der Sohn vom Tobias, der von Gerolsteiner u.a. damals, ganz solider Profi. Gilt als Rundfahrt-Talent, was die Ergebnisse auch hergeben. Ob er ZF kann, kann ich nun auch nicht sagen. Der alte Steinhauser war darin schon ok.

    als Antwort auf: Teamkanalyse 22 #754416
    midas
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    Bora

    2021 Platz 6 nach CQ mit 31 Siegen. Das sind schon recht gute Zahlen, dürften auch in etwa mit dem Budget übereinstimmen. Bei den Siegen waren nicht alle hochklassig. Highlights der in der Tat glückliche PN-Sieg von Schachmann, die Giro-Etappe von Sagan und die Tour-Etappen von Politt und Konrad. Erwähnenswert noch der Überraschungssieg von Walls bei Piemonte. Im GK der solide aber auch eher langweilige 5te Platz von Kelderman an der Tour. Pechvogel war Buchmann, dem die Top5 am Giro gut und gerne zuzutrauen gewesen wären, nach Lage der Dinge. Gemessen an den Erwartungen war es von Sagan schon nicht so viel. Kämna nach Katalonien-Etappe total abgetaucht wegen irgendwelchen Problemen (?). Da wird man auch nicht so recht schlau, aus ihm. Top five Punkter waren Schachmann, Sagan, Ackermann (ohne GT), Kelderman, Politt.

    Schauen wir uns mal Zu- und Abgänge an, es hat ja ein Umbruch stattgefunden:

    Out:

    GER ACKERMANN Pascal > UAE Team Emirates
    SVK BASKA Erik > Dukla Banska Bystrica
    POL BODNAR Maciej > TotalEnergies
    GER BURGHARDT Marcus > ???
    ITA OSS Daniel > TotalEnergies
    SVK SAGAN Juraj > TotalEnergies
    SVK SAGAN Peter > TotalEnergies
    GER SCHILLINGER Andreas > Retires
    GER SCHWARZMANN Michael > Lotto – Soudal
    GER SELIG Rüdiger > Lotto – Soudal

    Ackermann: sichere Siege gehen weg, aber zuletzt nur eingeschränkt ganz oben. Den Anschluss zur Top-Reihe der Sprinter hat er etwas verloren. Ob er bei UAE mehr Chancen erhält, wage ich, mit fehlendem D-Bonus auch noch, zu bezweifeln.
    Baska: Saganspezl, aber eher Conti als WT-Fahrer. Kein Verlust.
    Bodnar: nächster Saganspezl, als solider Helfer und auch guter Zeitfahrer aber schon immer da.
    Burghardt: hatte wohl Sturz und man hat den Vertrag nicht mehr verlängert. Etwas unschöner Abgang, aber mit 38 Karrierende wahrscheinlich.
    Oss: nächster Saganspezl. Von der Leistung her verkraftbar, eigene Resultate wie früher brachte er in den letzten 2 Jahren kaum noch ein. Andererseits weiß er sich gut zu vermarkten.
    Sagans: Peter schon immer noch irgendwie vorn dabei, aber man gewinnt den Eindruck die besten Zeiten sind vorbei. Auch wenn man nie weiß, traue ich ihm kein Monument mehr zu. Tour-Etappen etc Punktewertungen ist schon noch drin. Er generiert halt viel Publicity, deshalb ist er teuer. Summa summarum sportlich nicht falsch, nicht mehr mit ihm zu verlängern. Juraj ist halt ein Brüderchen.
    Schillinger: verdienter Helfer der aufhört, kein Verlust mehr aber.
    Schwarzmann: ähnlich Schillinger nur in jünger. Wohl für den Ewan-Zug bei Lotto dann.
    Selig: dass er mal bei GT-Etappen vorne mit reinhält ist leider schon ne Weile her. Auch mit rüber zu Lotto, Verlust hält sich in Grenzen.

    In:

    NZL ARCHBOLD Shane < Deceuninck – Quick Step
    IRL BENNETT Sam < Deceuninck – Quick Step
    AUT HALLER Marco < Bahrain Victorious
    COL HIGUITA GARCIA Sergio Andres < EF Education – Nippo
    AUS HINDLEY Jai < Team DSM
    GER KOCH Jonas < Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux
    GER LÜHRS Luis-Joe < Junior
    IRL MULLEN Ryan < Trek – Segafredo
    BEL UIJTDEBROEKS Cian < Junior
    NED VAN POPPEL Danny < Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux
    RUS VLASOV Aleksandr < Astana – Premier Tech

    Archbold: Sprinthelfer den Bennett überall mitnimmt. Wohl nicht teuer, aber auch nicht außergewöhnlich.
    Bennett: Rückkehr nach Trennung im Streit. Er steht jetzt schon unter Zugzwang, sich wieder als Topsprinter zu etablieren. Ohne Ackermann und Sagan hier klare Nummer 1. Mal sehen ob die letztjährigen Turbulenzen Spuren hinterlassen haben.
    Haller: solider Helfer der mehr Potential mitbringen sollte als die Weggänge dieser Kategorie. Sollte passen.
    Higuita: Verstärkung der GK-Truppe, aber eher erst Nummer 4 oder so. Ob er selbst ein regelmäßiger Top10 Finisher sein kann ohnehin die Frage, aber eigentlich schon ein guter Kauf.
    Hindley: Überraschungszweiter vom 20er Giro mit miesem letzten Jahr. Muss sich nun beweisen, ob es eine Eintagsfliege war oder nicht. Im ZF fehlts wohl ein bisschen, aber Top10, eher Top5 an einer GT muss schon das Ziel sein.
    Koch: so ein endschneller Fahrer, der aber eher selten gewinnt. Im Summe solider Einkauf.
    Lührs: erinnere mich noch gut an das ein oder andere lokale Rennen wo wir auch waren, als er und sein Bruder in der Bubenklasse antrat. Wer hätte damals gedacht, dass er WT-Fahrer wird. Sprintig ist er wohl eher. Aber Jg 03, man zieht ihn schon sehr früh hoch. Ob das gut ist? Habe etwas Zweifel.
    Mullen: Ire der hauptsächlich in Irland gut ist. Hier als Flachhelfer wohl eingeplant, aber nicht überragend.
    Ujtdebroecks: der 03er den man sehr früh hochzieht. Aber soll ja Ausnahmetalent sein. Denk will wohl unbedingt den zweiten Remco rausbringen. Wenn man die Resultate so sieht zweifelsohne ein Riesentalent. Aber dennoch bleibt die Frage ob man nicht noch mit ein/zwei Jahre U23 besser gefahren wäre.
    D. van Poppel: super Saison 21 nach den Punkten, häufig Podium. Eher 1.1 als WT zwar, aber warum nicht.
    Vlasov: der Stareinkauf in Richtung GK, mit dem auf Podium will. Als 96er noch mit Potential nach oben, allerdings am Giro auch näher am 7ten als am 3ten Platz unterm Strich. Mal sehen was er fahren soll. Er versucht auf jeden Fall mal was, im Gegensatz zum eher langweiligen Kelderman.

    Transfer-Fazit: Umbau von Sagan- zu GK-Truppe, mit starkem Sprinter. Das Terrain Nord-Klassiker hat natürlich gelitten, man setzt nach Sagan nun verstärkt andere Akzente.

    GT und Rundfahrten: da hat man nun viele Anwärter, wer sich aber durchsetzt, das Team hinter sich zu vereinigen, ist mir etwas unklar. Auch wer welche GT fahren soll. Sinnvoll wäre Kelderman wieder zur TdF, und Vlasov im Debut dazu als Doppelspitze. Buchmann wird auch wieder eine GT kriegen, Sponsorentechnisch wäre wohl die Tour erwünscht, sportlich würde aber wegen der ZF-km Giro mehr Sinn machen. Ggf mit Hindley im Duett. Vuelta, da hat sich Großschartner im Kampf um die Top10 jetzt etabliert, es werden aber nun auch andere wollen, je nachdem wie die ersten beiden GTs laufen. Higuita, Konrad, die eher vorher helfen, werden auch ihre Freiheiten einfordern. Dazu noch Aleotti als GK-Talent, der sich auch mal beweisen will. Bleibt spannend wie sich das aufteilt. Bei den 1wöchigen hat sich Schachmann bei PN etabliert. Vlasov sind hier auch Erfolge zuzutrauen, Kelderman kann sich gut platzieren wenn ZF-Kilometer dabei sind. Und kommt Kämna wieder? Bleibt spannend. Fabbro, Zwiehoff, Schelling können helfen. Ujtdebroecks lernt bei kleinerem Zeug denke ich mal.

    Norden: Politt die Nummer 1, der einzige den man einen großen Sieg zutrauen kann wenn alles passt. Schelling vielleicht ein bisschen, aber der ist eher Ardennen. Andererseits ist Meeus als schneller Nordmann auch nicht zu unterschätzen, zumindest wenn die Profile nicht so schwer sind.

    Hügel: Schachmann der natürliche Leader. Großer Sieg wird aber auch schwer für ihn, da er zwar gut ist, aber in einer Zeit fährt wo immer der eine oder andere alles was er kann, noch ein bisschen besser kann. Schelling ist nun auch ein Kandidat, wenn es vielleicht nicht um die ganz großen Rennen geht. Vlasov kann das mit einem Lombardia-Podium und Emilia-Sieg auch, Higuita kann ebenfalls mithalten. Hier ist man gut aufgestellt.

    Sprint: alles auf Bennett nun. Einen vollen Zug wird er hier nie kriegen, da Fokus doch stark auf GK liegt. Aber er war ja immer so einer, der das nicht so benötigte wie andere. Sonst Meeus für schnelle Finals bei Eintagesrennen, ähnlich auch wie van Poppel, wenn nicht so hochklassig. Laas ist für Shittiges da und Luis-Joe zum lernen.

    Flucht: Politt prädestiniert. Nachdem man für einen Kelderman oder Vlasov auch nicht das Rennen machen muss, da gibts andere Teams, wird er nach wie vor Chancen auch an der Tour erhalten, und kann auch liefern. Kämna auch, wenn wieder da. Ebenso Schachmann, wenn es halt bergiger ist.

    Fazit: das neue Team ist schon ziemlich breit aufgestellt. Die Frage ist wie man die GT-Chancen verteilen will. Die Frage ist halt auch der ökonomische Aspekt. Wenn z.B. ein Bora-Russe Vlasov aufs Giro-Podium fährt, interessiert das in D nicht die breite Masse. Da hatte ein Typ wie Sagan schon anderen Impact. Hoffen wir die lassen sich davon nicht zu sehr leiten und stellen vernünftig auf. Hindley und Bennett aus meiner Sicht die beiden Neuzugänge, die etwas zu beweisen haben. Ob das gelingt, auch davon wird abhängen ob die Saison außergewöhnlich erfolgreich wird. Einen totalen Reinfall mit diesem Team erwarte ich jedoch nicht.

    als Antwort auf: Teamkanalyse 22 #754415
    midas
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    Ich mach dann mal quasi das Heimat-Team hier ….

    als Antwort auf: Teamkanalyse 22 #754412
    midas
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    Jo, da sind wir uns recht einig. Nur eins sehe ich etwas anders: Lopez kenne ich mental eigentlich schon lang eher instabil. Schau mal die erratische Fahrweise bei den Giroetappen da am Anfang, als er am Ende recht gut platziert war. Da war er doch dauernd im Gebüsch. Das Versagen beim ZF an der 2020er Tour war wohl auch mental getrieben. Er setzt sich offenbar selbst sehr stark unter Druck und entwickelt dann Versagensängste. Hat mal irgendwer wo geschrieben. Würde aber durchaus ins Bild passen. Nichtsdestotrotz die beste GK-Karte hier. Würde ihn aber auf den Giro voll ansetzen. Aber da wird Vincenzo Ansprüche anmelden.

    als Antwort auf: Teamkanalyse 22 #754410
    midas
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    Meine Herren, jetzt macht der KV Astana ….

    als Antwort auf: Teamkanalyse 22 #754409
    midas
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    Da mach ich doch gleich mal weiter mit

    Astana

    In Qazaqstan gehts ja grad rund, das vorneweg. Von daher würde ich nicht drauf wetten, dass sie die Saison durchhalten. Andererseits, nach Lage der Dinge wird sich das alte System in irgendeiner Form schon halten, dann dürfte die Finanzierung halbwegs gesichert sein. Aber das hier ist keine Geopolitik-, sondern Radsportforum, deshalb schauen wir mal aufs Sportliche:

    2021 Platz 13 nach CQ, 13 Siege. Das ist jetzt nicht so besonders, gefühlt sahen sie irgendwie besser aus. Vlasov, Lutsenko, Ion Izaguirre, Aranburu und Fuglsang die Top-Punkter. Bei den Siegen fehlt das große Ding, dazu noch viele Meisterschaften. Baskenland-Etappen und Agostoni/Veneto Classic fast schon die Highlights, naja. Als Leistungen bleibt der 4. Platz von Vlasov am Giro und der 7te von Lutsenko an der Tour am meisten hängen.

    2022:

    Out:

    ESP ARANBURU DEBA Alexander > Movistar Team
    COL CONTRERAS PINZON Rodrigo > Elite-2
    ESP FRAILE MATARRANZ Omar > INEOS Grenadiers
    DEN FUGLSANG Jakob > Israel – Premier Tech
    DEN GREGAARD WILSLY Jonas > Uno-X Pro Cycling Team
    CAN HOULE Hugo > Israel – Premier Tech
    ESP IZAGIRRE INSAUSTI Gorka > Movistar Team
    ESP IZAGIRRE INSAUSTI Ion > Cofidis
    ERI KUDUS Merhawi Gebremedhin > EF Education – EasyPost
    CAN PERRY Benjamin > WiV – SunGod
    ESP RODRIGUEZ GARAICOECHEA Oscar > Movistar Team
    ESP SANCHEZ GIL Luis Leon > Bahrain Victorious
    ITA SOBRERO Matteo > Team BikeExchange – Jayco
    KAZ STALNOV Nikita > Retires
    RUS VLASOV Aleksandr > Bora – Hansgrohe

    Aranburu hat sich als Hügelfahrer und Etappenjäger fest etabliert, kann auch Siege holen. Das ist ein Riesenverlust.
    Contreras: für WT hats da nicht wirklich für mehr als Mitfahren gereicht.
    Fraile: dieses Jahr Spaniockelmeister, sonst immer für Etappe gut. So einen hat man in jedem Team gern, Verlust.
    Fuglsang: nach drei sehr guten Jahren hat er schon nachgelassen, 3ter TdS das Highlight. Schon ok, ihn für den Preis ziehen zu lassen, richtig billig wird er bei ISN nicht sein.
    Gregaard: Norweger eher fürs B-Programm, 96er, bei UNO-X wohl in Summe besser aufgehoben.
    Houle: solider Helfer ist er ja schon. Gehört zur PremierTech Fraktion, deshalb geht er mit denen mit.
    Gorka Izaguirre: schon bessere Saison, ganz schlecht aber auch nicht. Schon Verlust, wenngleich er auch schon 35 wird.
    Ion Izaguirre: konnte die Saison über überzeugen, wenngleich auch kein richtiger GT-Fahrer. Aber bei einwöchigen und Etappen verlässlich, klarer Verlust. Mal sehen wie schlecht sie den bei Cofidis machen.
    Kudus: überraschend viele CQ-Punkte, aber auch so ein B-Programm-Fahrer hier. Bei Turkey müsste er es sich dann eigentlich schon holen. Hatte mal auf Top10 bei einer GT gehofft für ihn, aber wird wohl auch bei EF nichts.
    Perry: PremierTech Boy, aber für WT hats nicht gereicht. Folgerichtig geht er auch runter.
    Rodríguez: paar gute Resultate, aber auch Enttäuschungen. Hätte mir etwas mehr erhofft bei Astana. Aber dennoch solide, mal sehen wie es bei Movis läuft.
    LL Sanchez: der gute alte Road Captain. Immer noch für einen Sieg gut, aber wird schon 39. Der Verlust daher verkraftbar.
    Sobrero: interessant wie er sich entwickelte. Guter ZF, in Slowenien auch am Berg vorn dabei. 97er, hat schon noch Potential in Richtung GK. Großer Perspektiv-Verlust.
    Stalnov: Kasachenrusse, der mithalten konnte, aber nicht mehr. Kein Verlust.
    Vlasov: das natürlich der größte Verlust. GK-Fahrer mit Perspektive mal auf ein Podium, und auch noch recht jung.

    In:

    ITA BASSO Leonardo < INEOS Grenadiers
    ITA CONTI Valerio < UAE Team Emirates
    ESP DE LA CRUZ MELGAREJO David < UAE Team Emirates
    USA DOMBROWSKI Joseph Lloyd < UAE Team Emirates
    ITA GAZZOLI Michele < Team Colpack – Ballan
    COL HENAO GOMEZ Sebastian < INEOS Grenadiers
    COL LOPEZ MORENO Miguel Angel < Movistar Team
    ITA MOSCON Gianni < INEOS Grenadiers
    ITA NIBALI Antonio < Trek – Segafredo
    ITA NIBALI Vincenzo < Trek – Segafredo
    KAZ NURLYKHASSYM Nurbergen < Vino – Astana Motors
    BLR RIABUSHENKO Aliaksandr < UAE Team Emirates
    ITA VELASCO Simone < Gazprom – RusVelo
    KAZ ZEITS Andrey < Team BikeExchange

    Basso: hing 4 Jahre bei Ineos rum, ohne viel gezeigt zu haben. Frag mich was sie dort in ihm sahen und erwarte wenig.
    Conti: letzte zwei Jahre nicht so, obwohl er bei UAE durchaus Chancen hatte. Kann aber wieder als Etappenjäger kommen, passt schon.
    De la Cruz: das Podium traut er sich an der Vuelta zu, sagt er. Finde ich etwas optimistisch, aber solider Top10-GKler und auch guter Berghelfer ist er schon, guter Kauf. Er traut sich ja auch mal was zu und fährt offensiv.
    Dombrowski: der Landaabräumer vom Giro. Da blitzte es mal wieder auf, danach nicht mehr so, aber war ja selbst schwer gestürzt. Weiss nach wie vor nicht was man von ihm noch so erwarten darf. Eher Etappenjagd in den Bergen.
    Gazzoli: 99er aus einem Conti-Team. Eher Hügelsprinter?! Erwarte mal nicht so viel.
    Seb. Henao: als Berghelfer mag er noch ok sein, aber viel kam zuletzt nicht mehr. Wird eigentlich jedes Jahr schlechter. Vl war er günstig. Oder Superman-Buddy
    Lopez: der eine Stareinkauf. Muss sich nach dem Vuelta-Kasperltheater nun beweisen. Sollte an Giro und Vuelta aber die Chance kriegen und da muss auch Podest mit Etappe das Ziel sein.
    Moscon: kam ja letztes Jahr wieder zurück. Er scheint schon etwas gereift und hier als Klassikerleader mit definitiv etlichen Freiheiten. Guter Einkauf, muss aber auch liefern.
    V. Nibali: was kann er nochmals bringen? Einen guten Giro zum Abschluss, das dürfte aber auch nicht mehr als Platz 7, 8 werden. Vl noch Etappe. Große Klassiker trau ich ihm nicht mehr zu, aber man weiß nie. Vermutlich ist er aber teuer.
    Den Quotenkasachen und das Brüderchen lass ich mal aus.
    Riabushenko: Helfer der bei den Italo-Herbstrennen ab und an mal einen raushaut. Schon ok.
    Velasco: letztes Jahr Hochpunkter bei den Russen, aber auch viel kleineres Zeug. Gut dass er in der WT ist, glaube schon dass er da aufzeigen kann.
    Zeits: nach 2 Jahren Australien wieder hier. Solider Helfer wie immer, wird halt auch älter.

    Fazit Transfer: durch Sponsorausstieg auch begründet, großes Durchmischen. Man hat schon viel Qualität verloren, aber auch eingekauft. Dabei jedoch auch alternde Stars wie Nibali. Perpektive war vorher mehr, daher muss man von leichtem Transfer-Minus sprechen.

    Programm:

    GTs und Rundfahrten: Nehme mal an, Lutsenko darf wieder die Tour machen. Der letztjährige Platz aber auch schon am Maximum dran, dass er noch weiter vor kommt, da müsste schon sehr viel zusammenlaufen. Nibali wohl Giro auf GK zusammen mit Lopez (?). Lopez halt erratisch, aber hat schon bessere Chancen als der alterne Vincenzo. Vuelta dann Lopez zusammen mit De la Cruz als Líder, um den Movis eins reinzuwürgen? Könnte passen, Bergteam gesamt war schon mal besser, aber eigentlich müssen das Rennen auch nirgendwo an einer GT machen. Bei den einwöchigen ist Lutsenko die beste Karte, und auch potentieller Siegfahrer, wenn ZFs dabei sind.

    Norden: alles für Moscon. Aber er ist schon auch ziemlicher Einzelkämpfer da. Battistella, Boaro, Basso könnten ggf helfen, aber eine Armada ist das auch nicht. Es müsste schon viel zusammenkommen für einen großen Sieg, aber ausschließen sollte man es nicht.

    Hügel/Ardennen: sollte für einen Top-Moscon ja eigentlich auch was sein. Vielleicht sogar besser als Norden. Bei nicht so schwerem Gehügel mit sprintigem Finale ist dann Battistella ein Kandidat. Ebenso Velasco. Felline sollte es auch können, wenngleich er auch nie das wurde, was wir uns hier teilweise von ihm erhofft hatten.

    Sprint: da ist man eigentlich blank. Müssen Velasco, Battistella richten. Einen richtigen Flachsprinter hat man nicht im Portfolio.

    Etappenjagd: Dombrowski für die Berge, wenn er nicht helfen muss. Und ggf Nibali nochmals an der Tour? Sonst wäre Moscon auch noch eine gute Möglichkeit. Conti sollte sich da auch wieder mal hervortuen dürfen.

    Einen richtigen Zeitfahr-Spezialisten hat man auch nicht. Dieser Romo, mal unabhängig vom Zeitfahren, ist das dieser Triathlet oder Langläufer? Der war ja gar nicht so ganz schlecht in der Profisaison.

    Fazit: nun ja, man ist auf ein paar große Namen fixiert, die bei Rundfahrten schon einigermaßen zuverlässig sind. Und nun auf Moscon für die Klassiker. Viele Siege werden es aber auch in 2022 nicht werden. Zudem ist mit finanziellen Turbulenzen zu rechnen. Wird wohl Nibalis Abschiedssaison sein, denke ich.

    als Antwort auf: Frohe Weihnachten #754392
    midas
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    Wünsche allen Foristen hier ein Frohes Fest!

    als Antwort auf: Deutschland Tour #754391
    midas
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    Das liest sich doch nach einem interessanten Parcours. Mit dem Schauinsland kann man schon was machen. Es reicht ja wenn man noch ein bisschen was davor mit reinnimmt, müssen ja nicht gleich alle Pässe sein.

    Auch wenn nicht so hoch kategorisiert, finde ich es so eigentlich besser als vor der Pause. Mit den ganzen Bergetappen in Österreich, weil die da gut gezahlt haben.

    als Antwort auf: Transfers #754389
    midas
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    Groenwegen zu BikeExchange. Macht ja Sinn. Bei Jumbo als GK-Team mit van Aert der auch sprinten will, tut er sich bei großen Rennen schwer. Zudem vielleicht ganz gut, aus dem Benelux-Umfeld mal wegzukommen.

    als Antwort auf: DIES und DAS #754388
    midas
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    Scintotruppe gibt’s nächstes Jahr nicht mehr als PCT. Vini macht jetzt Co-Sponsor bei Wanty, und die machen vielleicht noch auf Conti-Niveau weiter. Aber mit neuer Regel müsste doch noch einer von Eolo, Bardiani und Drone Hopper am Giro zuschauen, wenn man nicht wieder auf 23 Teams geht.

    als Antwort auf: DIES und DAS #754385
    midas
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    Qhubeka kriegt keine WT-Lizenz. Dafür dann Arkea mit Wild Card für alle GTs. Nun ja, gab schon schlechtere Teams die alle drei GTs fuhren.

    Etwas schade wenn Pozzovivos Karriere jetzt sang und klanglos zuende gehen würde. Für einen letzten Giro nochmals zurück zu Bardiani wär cool.

    als Antwort auf: Transfers #754384
    midas
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    Ja das ist richtig. Der ist da allerdings in einem zusammengewürfelten Team gefahren. Mittelfristig ist das Ziel in Holzkirchen PCT. Einfach ist das denke ich nicht, da wird schon >= 3 Mio Budget notwenig sein und die große Business ist halt auch nur ein paar km entfernt.

    als Antwort auf: Transfers #754380
    midas
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    Grad gesehen, das Conti-Team aus der Nachbarschaft holt den guten alten Italo-Herbst Helden Finetto. Hm mal sehen, vielleicht kriegen sie ein paar bessere Einladungen mit ihm. Auf Conti-Niveau sicher noch eine große Verstärkung, auch mit 36.

    als Antwort auf: Transfers #754379
    midas
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    Benoot ein guter Einkauf für JV. Gewinnt zwar selten, aber er kann vieles gut. Warums bei DSM nicht mehr gepasst hat …. hm, angeblich ist man nicht im Streit geschieden.

    als Antwort auf: Fahrer des Jahre 2021 #754373
    midas
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    1. Pogacar

    Tour souverän gewonnen, 2 Monumente, Tirreno dazu und auch noch was kleineres. Diskussion über Platz 1 eigentlich überflüssig.

    2. Roglic

    Pech an der Tour, aber souveräne Vuelta, Baskenland, ZF Olympia, MiTo, Emilia, bei Lombardia noch vorne dabei. Bei PN auch schon Pechvogel, wie immer eigentlich das ganze Jahr da.

    3. van Aert

    Bei den großen Zielen hats immer knapp nicht gereicht. Aber immerhin Gent Wevelgem, AGR und ZF, Sprint- und Bergetappe an der Tour, wann gabs das zuletzt. Wout gehört auf jeden Fall hier rein.

    Danach wirds etwas schwieriger ….

    4. Alaphilippe

    Die WM in beeindruckender Manier hats am Ende rausgerissen. Ansonsten hatte er schon konstante Saison, aber die zugegebener Maßen hohen Erwartungen nicht immer erfüllen können. Wird Zeit fürs zweite Monument. LBL muss er ja irgendwann mal ….

    5. Colbrelli

    Fing in der Romandie zu siegen an, aber ab der Dauphine gefühlt ein anderer Fahrer. Benelux, EM, und am Ende PR reichen knapp in die Top5. „Kritikpunkt“ hier, dass er bei seinen größten Erfolgen halt auch immer etwas „smart“ gefahren ist.

    Habe ich dann am Ende etwas CQ orientiert. Genauso hätte man auf 4 oder 5 sehen können:

    Carapaz: am Ende sprach dagegen, dass er bei Tour einen Vingegaard nie distanzieren konnte und die etwas unmotivierte Vuelta am Ende.

    MvdP: wenn das Olympia-Abenteuer nicht so schief gegangen wäre hätte man ihn fast nehmen müssen. Im Frühjahr schon sehr stark und die eine Tirreno-Etappe eines der besten Rennen der Saison.

    Bernal: Giro-Sieger muss eigentlich ein Kandidat sein. Dagegen sprach die nicht ganz schlechte, aber doch enttäuschende Vuelta.

    Asgreen: Vlaanderen in überzeugender Manier und GP E3, dazu war die weitere Saison bei weitem nicht schlecht, wenn auch nicht mehr so spektakuläre Resultate. Hat in anderen Jahren schon mal in die Top5 gelangt.

    Wie gesagt von 4 bis zu den hier genannten (Cav als Comeback-Sprinter ggf auch noch) waren die Differenzen eher minim.

    als Antwort auf: Giro 2022 #754369
    midas
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    Pogacar: denke dass er eher mal versucht als andere, tiefer im Ciclismo und die alte Lampre-Organisation mit Colnago im Hintergrund. Aber da hat der KV schon recht, man muss es versuchen wenn man top ist. Andererseits schaut man immer auf die Tour, Pogacar hat die realistische Chance auf die 5 Siege, das wird dann auch nicht riskiert.

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