Amstel Gold Race 2013

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  • #728701
    Kanarienvogel
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    Original von Majka
    Ich glaube, dass der Schl�ssel zum Erfolg einfach in einem eingeschworenen Team steckt. Ein zusammengekaufter Haufen, der einfach nur manchmal zusammen trainiert, aber ansonsten keine Bindung zueinander hat und wo die gute Stimmung fehlt, wird es meiner Meinung nach im Radsport sehr schwer haben, da du dich hier bis zum letzten Hemd aufopfern musst f�r deinen Teamkollegen. Und ich glaube, genau dieses Bewusstsein und diese Opferbereitschaft kann Riis den Fahrern vermitteln, wie kein Zweiter. Es gab zwar auch vor Riis schon Teamchefs, die dieses Teambuilding mit besonderen Ma�nahmen gemacht haben, aber Riis hat das einfach professionalisiert und geschafft, die Fahrer bei Laune zu halten, auch wenn sie sich klar hinter einem Kapit�n einordnen m�ssen.

    Mmh, der KV glaubt seine Ueberlebenscamps waren schon die ersten dieser Art. Vorher halt einfach gemeinsame „normale“ Trainingslager der Standard, dann kam Riis und hat diese Camps eingeführt. Hier Wegbereiter…. ausnahmsweise gibst Riis zu wenig Kredit.
    Aber gegen Riis und den eingeschworenen Haufen spricht: Der Massenexodus 2010-2011. Arsch und Furz wollen ein Luxemburger Team. Ok. verständlich. Aber sie haben dann eigentlich auch relativ klar gemacht dass sie auch von Riis wegwollten. Cancellara und Fuglsang folgten gleich mit. Glaube noch ein paar andere dazu. Und Cancellara hatte da auch nicht viele gute Worte für Riis übrig, unterdessen hat er die wieder relativiert. Aber so toll und eingeschworen sind auch die Riisboys nicht.
    Zusammengekaufte Teams: Gibt’s kaum. Neue Teams ja, dann laufen alle Teams ähnlich ab. Einige kommen, andere gehen. Neue junge kommen. Ab und zu ein Grosseinkauf. Da unterscheidet sich Riis jetzt wirklich nicht von Cannondale, Lampre, Sky, Orica und FdJ. BMC, obwohl auch noch relativ neu, ist zusammengekaufter, ja. Sonst? Der KV sieht eigentlich keine wild zusammengekauften Haufen.

    Quote:
    Original von Majka
    Riis versteht es au�erdem auch, mit unbekannten und noch jungen Fahrern umzugehen und sie in den Profiradsport perfekt einzubringen. Oft nutzt er daf�r den Giro d’italia. Richie Porte und Andy Schleck und Chris Anker S�rensen haben dort noch als relativ unbekannte Fahrer den absoluten Durchbruch geschafft. Das selbe plant er nun mit Majka. Das seltsame daran ist, dass er diese Fahrer zuvor selten in kleineren, unwichtigeren Rennen als Kapit�ne aufstellt. Wenn man nicht zu den Radsportexperten geh�rt und alles nur oberfl�chlich beobachtet, kennt man Rafal Majka zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht. Aber Riis schenkt ihm das Vertrauen, dass man f�r ihn den Giro 2013 bestreitet. Das war ja 2012 schon geplant, bevor sich der Pole verletzt hat. Das ist sehr ungew�hnlich und ich kenne kein anderes Team, das so stark auf noch unbekannte Fahrer setzt, die ihre St�rke noch nicht bewiesen haben.

    Den ABSOLUTEN Durchbruch hat aber nur Arsch geschafft da. Butter wartet immer noch auf den absoluten, und Porte hatte den dann bei Sky… aber ja ja, Punkt ist er lässt den jüngeren am Giro ihre Chancen. Gut. (Ah, und dass er dieses Jahr, Rogers, Butter, Kreuziger als Tourhelfer ansetzt ist natürlich richtig, die waren mit Wenigfahrer nicht gemeint, Contador nr 1, er will die Tour, also das beste TEam, klar)

    DAmiano Caruso soll Cannondaleleader an der TdF werden. Auf Klassement fahren. Nr 1 Sagan und grün, Caruso Freiheiten. Ist auch nciht anders als Majka am Giro. Cannondale hat auch sehr früh Nibali und KReuziger (Damals eher noch Kreuziger und Nibali) bei der TdF als Leader aufgestellt. Ist also nicht einzigartig. Van den Broeck ist auch am Giro als erstes aufgefallen. Lotto schon damals? Lotto eh oft so, leider können die meisten dann nichts…De Greef.. brr. Kruijswijk auch, Rabobank. FdJ in früheren Jahren auch, jetzt weniger. Casar-Gilbert-Lövkvist alle am Giro erste GTs glaubt der kV, auch mit Freiheiten. .. mmh, De Gendt natürlich letztes Jahr, Vacansoleil.. mmh, gibt sicher noch x andere Beispiele.. fallen dem KV gerade nicht ein. Machado.. zählt der? Auch wenn er nicht viel kann bisher? Vuelta das gleiche, auch da kriegen jüngere noch unbekanntere Fahrer oft ihre Chance. Anacona z.B. letzes Jahr… und sicher noch mehr, aber da hat der KV noch weniger im Kopf als vom Giro. Jedenfalls findet das der Kv jetzt wieder nichts spezielles.
    Ok, viele dieser Fahrer kriegen dann auch sonst ihre Chancen…. ja… deutet aber dann wieder auf Riis-wenigfahrerförderer hin. Das ist euer Ziel, da müsst ihr top sein, vorher in Form fahren. Der KV mag eher den Vielfahrstil, Contador und jetzt das halbe Feld zeigen ja dass es auch geht, aber ok.

    Ah, etwas dem KV dafür an Riis sehr gefällt… er hat keine „Singleleader“ Fixierung. Wie Gerolsteiner oder so es mal hatten. Leipheimer oh oh, Leader, a b und c sind Helfer. Riis meinte mal irgendwann… als Basso noch nicht ganz top war glaubt der KV: Nö, Basso ist nicht Leader und Fahrer b (war eventuell Sastre) Helfer. Basso kann jetzt nichts gewinnen, Top 10 braucht er keinen Helfer, er soll einfach fahren und Fahrer b ebenso, wenn dann einer plötzlich auf Podestkurs sein sollte, DANN, ja, dann ist einer Leader der andere Helfer… aber für Platz 10, nö. Auch der Sastresieg war dann ja so… Gab keinen fixen Leader, Furz oder Sastre, beide hatten ihre Chancen (die Schlecks meinten dann zwar was anderes später, aber das sind Laberköpfe und Jammeris) Oft wird zu früh ein „Leader“ bestimmt auf den gefahren wird, auch wenn’s nur um Platz 8 gehen wird höchstwahrscheinlich. Riis eben erst wenn’s wirklich um mehr geht, gefällt. Vaughters scheint das ähnlich wie zu machen, ah, Talansky Vuelta 12 wäre auch ncoh ein Beispiel für oben.

    Quote:
    Original von Majka
    Von Riis kann man halten was man will … ist jedem selbst �berlassen. Aber ich finde, wenn man ihn als Fahrer, Teamchef und teilweise auch als Menschen sieht, dann sehe ich vorwiegend einen Mann, der unglaublich ehrgeizig ist, fast schon brutal verbissen. Einer, der genau das hat, was einem Ullrich oder Gerdemann oft gefehlt hat. Dieser unglaubliche Wille. Und das finde ich einfach bewundernswert und das �bertr�gt er einfach auch auf seine Fahrer. (An Andy Schleck ist das aber wohl vorbei gegangen muahahahahaha)

    Halt halt.. immer dieses Ullegehaue. Ulle war verbissen. Ulle war ehrgeizig. Wenn es Ulle an Ehrgeiz gefehlt hätte, hätte er die Tour nie gewonnen. Und er hätte ohne Ehrgeiz nicht noch x Mal immer wieder Armstrong gestellt. Ja, auf dem Niveau macht auch 0,00001 Ehrgeiz was aus… Aber wie man das genau misst dem KV unklar. Nur weil Ulle ein netter Bursche von nebenan ist, während Armstrong der mit dem Arschlochcharakter war, und dann immer gewonnen hat heisst nicht dass Ulle weniger ehrgeizig war. Oder eigentlich talentierter.

    Aber ja, man kann halten von ihm was man will…. nochmal die KV Zusammenfassung was er von ihm hält

    Fahrer: Mag er ihn nicht, warum erklärt
    DS: Findet ihn gut. Aber nicht wirklich ein Genie. Bester Taktiker, bester Teamchef. Einfach ein guter. Manche Sachen gefallen, manche weniger, manche kann der KV gar nicht einschätzen, da er ja nicht sieht was wirklich läuft
    Als Mensch: Keine Ahnung. Kennt ihn ja nicht. Kommt sympathisch rüber… .ok. aber heisst ja nicht dass der KV den mögen würde wenn er ihn kennen würde.


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    #728702
    Kanarienvogel
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    Argh… sollte 1 Post mehr da sein Tour 11, beim trennen irgenwie gelöscht….. morgen nochmal….


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    #728703
    speiche
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    Interessante Diskussion, wegen solchen Inputs lese ich hier mit, vielen Dank.

    Als DS ist auch mir Riis mit dem Stichwort Teambuilding aufgefallen. Survival-Camp, Engerling-Degustation, River-Rafting, Mushroom-Searching, Candlelight-Brotzeiting und solches Zeug haben zweifellos ihre Wirkung.

    Die große Flucht aus Riis‘ Team könnte (zumindest auch) im Kontext der Dopingdiskussion stehen, die seit 11/12 nicht mehr nur auf einzelne Länder beschränkt ist.

    #728704
    speiche
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    auch noch mein Senf zum eigentlichen Thema, dem AGR: Not as boring as expected. Waren doch richtig viele Angriffe in der Schlussphase, ich kann mir vorstellen, dass da auch mancher DS den Überblick verloren hat, wer alles da vorne gerade in welcher Richtung unterwegs war. Kreuziger gönne ich das sehr und das Lebenszeichen von Wegmann (=Tim ohne Struppi) hat mich auch gefreut.

    #728705
    Majka
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    Original von Kanarienvogel
    Riis war bis 93 ein nichts. (Ok, nicht nichts, aber auf keinem Gebiet ein Star, Helfer der ausreissen kann, da eventuell mal was abschiessen kann, mehr nicht)

    Ich verstehe nicht, wieso jemand ein Star gewesen sein muss, um irgendwann in den Bergen vorne mitfahren zu können. Was sagst du denn, wenn z. B. ein Chris Anker Sörensen plötzlich bei der Tour de France zu den fünf besten Bergfahren gehört? War der vorher mal ein Star? Nein … wieso muss er das denn gewesen sein? Jeder von uns, der hier Ahnung von Radsport hat, weiß doch, dass du durch gewisse Veränderungen in deinem Training eventuell die Chancen hast, deine Stärken zu verschieben. Bestes Beispiel ist hier immer noch Laurent Jalabert (der ja auch mal für Riis fuhr :) ). Wieso kann also ein Fahrer, der Ausreißer, Helfer, ehrgeiziger Arbeiter war, durch hartes Training weniger glaubwürdig ein starker Bergfahrer werden, als ein Fahrer wie Wiggins? Das ist für mich einfach nicht begründbar dieses Argument. Erst Recht verstehe ich deine Aussage nicht, wenn du schreibst, Riis sei „mehr aus dem Nichts“ gekommen als ein Froome.

    Quote:
    Original von Kanarienvogel
    Trotzdem hat der KV den (evtl falschen) Eindruck dass von Riis ausgebildete Stars oft auf wenige Rennen angesetzt werden. Weniger als bei anderen.

    Ich stimme dem zu, interpretiere das aber nicht negativ. Denn lieber fahre ich wenig, und gewinne recht viel davon, als dass ich viel fahre, und recht wenig davon gewinne. Das war auch das, was ich meinte. Schlau ist ein Teamchef dann, wenn er die Stärken an den richtigen Stellen ausspielt. Aktuelles Beispiel ist wieder Kreuziger. Im Baskenland hat er noch Contador unterstützt, aber ist nicht voll aufgefallen. Ich bin sicher, dass er hätte viel weiter vorne landen können, aber Riis sagt ihm „Nein, wir fahren hier für Contador und du hilfst ihm, danach nimmst du die Beine hoch und sparst Kraft.“ Es ist extremst auffällig, dass die Fahrer von Riis sich extremst schonen, so bald ihre Arbeit erledigt ist. Ich weiß das deshalb, weil ich wetttechnisch im Radsport viel unterwegs bin und daher schon viele Head-to-Head-Wetten analysiert habe. Kein Team macht das so extrem, wie das von Riis. Er konzentriert die Stärken der Fahrer. Natürlich kann man sagen „Ist doch schade, dass Kreuziger dann nicht weiter vorne im Baskenland rumgefahren ist“, aber dem entgegne ich nur „Hätte er dann das Amstel Gold Race gewonnen?“

    Quote:
    Original von Kanarienvogel
    Aber gegen Riis und den eingeschworenen Haufen spricht: Der Massenexodus 2010-2011

    Du hast Recht, dass das Riis in einem fragwürdigen Licht erscheinen lässt. Riis ist als Mensch und vor allem als Chef sicherlich nicht einfach, aber ich denke, dass man hier die betreffenden Fahrer auch mal betrachten sollte und vor allem, wie diese Trennung zu Stande kam. Soweit ich informiert bin (und ich habe das Riis-Buch gelesen, sowie natürlich auch die Medien verfolgt), ist das ganze schon nicht sehr fair gegenüber Riis abgelaufen. Einige wollten auch einfach ihren Sportlichen Leiter behalten, der dann mit den Schlecks zum Luxemburg-Team ging (zB Voigt). Vieles hatte also direkt mit Riis nicht viel zu tun. Jedoch sind die Schlecks und gerade auch Fuglsang ja wohl ein Paradebeispiel dafür, dass diese nicht zu Riis gepasst haben. Alle drei Fahrer ordne ich unter dem Punkt „faul, zu wenig ehrgeizig“ ein. Eben genau das, was ein Riis nicht mag. Ein Riis will ne Kampfsau haben, einen, der ehrgeizig ist bis aufs Blut, einen, der sich den Arsch aufreißt, um Erfolg zu haben und gemeinsam den Weg gehen will, auch wenn er schwer wird. Auch ein Basso hat da nicht rein gepasst.

    Quote:
    Original von Kanarienvogel
    Halt halt.. immer dieses Ullegehaue. Ulle war verbissen.

    Seh ich anders. Ulle ist für mich das Paradebeispiel dafür, wie ein Fahrer sein Talent weg wirft. Ulle hat im Winter IMMER geschlampt. Jedes Jahr. Immer wieder ist er zu dick aus dem Winter gekommen, zu spät in Form gewesen und wurde bei der Tour dan zerfetzt von Armstrong. Hätte er sich nur ein einziges mal richtig vorbereitet, wäre es enger geworden. Nicht umsonst sagt man, dass man im Winter bereits die Tour verlieren kann. Und das hat Ulle mehrmals, während Armstrong im Winter schon die Grundsteine zum Toursieg gelegt hat.


    I think we’ll ride fast tomorrow.
    Bjarne Riis

    #728706
    Kanarienvogel
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    Zuerst mal zum Forumsdummerchen

    Liste.. ui ui ui, grosser Faux Pas. Wurde dem KV strengstens verboten Ventillisten zu kommentieren und kritisieren. Dann gleich eine Liste mit Frage? Fehlen natürlich x Fahrer, einige gehören da nicht rein, aber wenn man das Gedächtnis des Ventils kennt: Doch eine überraschend gute Liste.

    Quote:
    Denke

    Hier urteilen wer in der 90er Jahren aus dem ‚Nichts‘ kam und wer nicht ist völliger Schwachsinn großes Grinsen

    Mal abgesehen davon dass das Ventil eigentlich der gleichen Meinung ist wie der KV, es halt aus Feigheit nicht zugeben kann:
    Natürlich ist genau die Uebergangszeit, also EPO, DIE Periode in der das am sinnvollsten ist. Vorher Dopinggleichheit, dann kam 98? 97? Die 50er Grenze, später dann EPO Tests. Und jetzt der Biopass. Was alles wieder näher zusammenrückt, wo man eigentlich davon ausgehen muss dass alle gleich geladen sind. In der Uebergangszeit aber nicht, da war wildes Wallis, jeder wie er will sozusagen.

    Midas: Mauri.. Hmm, ja… Lejarreta.. der hat irgendeinmal kurz vor der Vuelta einen Unfall gehabt. Könnte 91 gewesen sein, Saison war dann futsch, Karriere eigentlich dann auch bald fertig. (war der Grund für die Ersatzfahrer in der KV-Pytti (damals Herodot) Wette… 91 denkt der KV fast. Cubino? War aber doch nie bei Saiz? Chozas evtl da noch da, aber der kam immer erst zur Tour besser in Form:) Ruiz Cabestany eher noch! Aber sonst… keine Ahnung wer da noch gewesen sein könnte. Warum der junge Mauri? Keine Ahnung… Uebergangszeit… evtl wollte einige auch da nicht das neue Ding testen. Also, KV Theorie wäre der war bereit während andere noch Skrupel hatten und eventuell wirkte das ganze bei ihm besser. Oder so?

    Majka:

    TdF 11, argh, gelöscht, argh, nochmal schreiben. Wohl kürzer als die erste Version

    Quote:
    Ich erinnere mich an die Etappe, die du angesprochen hast, aber interpretiere das völlig anders. Contador war nicht im geringsten in der Form, in der er hätte die Tour gewinnen können. Er hatte den Giro in den Beinen und man hat schon auf den ersten Bergen gesehen, dass er es hier nicht nach ganz vorne wird schaffen können. Und dass die Entscheidung von Riis richtig war, Schleck und Monfort nicht zu jagen, zeigt sich doch dann auch am Etappenergebnis.

    Ging nicht darum Schleck und Monfort nicht zu jagen. Ging um davor. Keinen in die Flucht zu schicken. Vorallem um selbst die Möglichkeit zu haben anzugreifen, aber notfalls auch um sich gegen andere, z.B. Schleck zu verteidigen.
    Die Ausgangslage war auch nicht so wie du jetzt sagst. Nicht im geringsten die Form? Er war da Favorit nr 2 hinter Evans. Nach KV nr 1, ok ok, die meisten sahen Evans als Favoriten. Dahinter Contador vor den Schlecks. 1. ZF, das kann Contador einfach besser als Schleck. Und vor einem Normalevans braucht er auch keine Angst zu haben. Dazu war Contador da klar im Aufwind. Gap, 1′ auf Arsch gewonnen. Evans noch etwas mehr. Und die Zeit die Contador hinten war hatte er bei Stürzen verloren (zumindest hauptsächlich) Da war längst nicht alles verloren. Sogar das Ventil erklärte dank Ferndiagnose den schlimmen mentalen Knacks als vorbei. Und einen Tag später hat Contador ja auch gezeigt dass er schon da war, ein paar Sekunden auf Arsch und Evans gewonnen.
    War eh hoffnungslos: Nein.
    Taktisch eigentlich auch alles einfach: 1. Mit in die frühe Gruppe. 2. Wenn man doch nicht unbedingt will, wenigstens Leopolds und BMCs abdecken, nicht dass die ihre Helfer vorne haben und Contador isoliert ist. Resulta: Leo mit Monfort +x, BMC hatte auch einen (evtl sogar 2 und einer kackte dann schon früh ab, so genau weiss der KV das auch nciht mehr). Und da hätte einfach einer nach vorne gemusst. Ob der dann wenn Contadors Beine an dem Tag nicht wollen hätte helfen müssen oder nicht… kann später entschieden werden, aber da hätte zumindest einer vorne sein müssen.
    Ging also wie gesagt nicht darum ob man Monfort und Schleck als der dann ging jagt oder nicht. Aber: man hat die 2 gejagt. Gestern noch x Zitate aus dem CN Race Report. Verzichtet der KV diesmal.
    War in etwa so:
    Arsch geht am Izoard.
    Contador will nach, sieht jedenfalls ein bisschen so aus (das KV Erinnerung, die evtl auch nciht stimmt), geht dann doch nicht.
    Dann kam Navarro wohl von hinten und macht Tempo im Izoard.
    Geht dann raus.
    Dann doch irgendwann wieder rein.
    Abfahrt, Flachstück BMC und Euskaltel vorallem. Der KV meinte da eigentlich Saxo auch wieder gesehen zu haben, stand aber nichts davon bei CN. (Nur race report kontrolliert, den Ticker nicht)
    Dann alle Helfer kaputt… Contador und Evans übernehmen zusammen.
    Contador geht dann bald mal raus, dann jammert Evans etwas rum bis er einsieht dass er jetzt halt einfach alleine muss.
    Riis halt also durchaus jagen lassen. Zuerst Navarro, dann noch so etwas minim Navarro, dann Contador persönlich.

    Quote:
    Wie lächerlich wäre denn die Vorstellung von Riis gewesen, wäre er hier nach gefahren, damit Contador dann so abkackt? Richtig, dann wäre es eine falsche Herangehensweise gewesen.

    Dann bist du aber schlussendlich der Meinung Riis habe hier versagt. Weil man ist nachgefahren. Nach KV wurde am Morgen versagt, als man eine Gruppe mit 2 Leos und 1 BMC wegliess.

    Quote:
    Die Lage war doch klar: Evans ist der Favorit auf den Toursieg, Chancen hat noch Andy Schleck. Also muss Evans nach fahren. Punkt. Aus. Riis und Contador wussten, dass es nicht mehr um den Sieg geht und wahrscheinlich auch nicht mehr um das Podium. Also warum sollten sie das Ruder hier in die Hand nehmen? Für mich war das vollkommen die richtige Entscheidung und genau das macht einen guten Sportlichen Leiter auch aus: Er konzentriert sich auf die wichtigen Etappen und legt dann dort alles rein. Wo er wenig Chancen hat und nicht viel ausrichten kann, verpulvert er auch keine Kräfte.

    Ne, so wie du sagst war die Lage eben gerade nicht. Siehe oben.
    Und auf welche wichtigen Etappen wollte er sich dann noch konzentrieren? Contadors letztes grosses Rennen des Jahres. Für x Helfer zählt das gleiche. Wofür will man da jetzt Kräfte sparen?

    Nein, der KV bleibt dabei, klarer Fehler, da muss einfach einer mit in die Gruppe. Wie und ob der dann benutzt wird… eine andere Frage, aber ein Porte oder Butter hätte da einfach mitmüssen.

    Vom letzten Post auch noch was:

    Quote:
    ch verstehe nicht, wieso jemand ein Star gewesen sein muss, um irgendwann in den Bergen vorne mitfahren zu können. Was sagst du denn, wenn z. B. ein Chris Anker Sörensen plötzlich bei der Tour de France zu den fünf besten Bergfahren gehört? War der vorher mal ein Star? Nein … wieso muss er das denn gewesen sein? Jeder von uns, der hier Ahnung von Radsport hat, weiß doch, dass du durch gewisse Veränderungen in deinem Training eventuell die Chancen hast, deine Stärken zu verschieben. Bestes Beispiel ist hier immer noch Laurent Jalabert (der ja auch mal für Riis fuhr smile ). Wieso kann also ein Fahrer, der Ausreißer, Helfer, ehrgeiziger Arbeiter war, durch hartes Training weniger glaubwürdig ein starker Bergfahrer werden, als ein Fahrer wie Wiggins? Das ist für mich einfach nicht begründbar dieses Argument. Erst Recht verstehe ich deine Aussage nicht, wenn du schreibst, Riis sei „mehr aus dem Nichts“ gekommen als ein Froome.

    Antwortest teilweise selbst auf die Fragen.
    Z.B. Warum muss jemand ein Star gewesen sein? Später: stärken verschieben. Eben. Bei Riis gab’s einfach nichts zu verschieben. Bei Wiggins schon, bei Jalabert auch.
    Sörensen? Butter Top 5 (ok, in diesem Team mit AC, RK, MR, NR schon eher nciht)… warum nicht. Sörensen das falsche Beispiel hier. Der hat zwar ungefähr das richtige Alter, aber hat halt schon immer Bergtalent gezeigt. Wenn der jetzt explodiert.. nicht mehr erwartet, aber keine grosse SEnsation. Der Vergleich der zu Riis passen würde ist.. Morkov. Wenn Morkov jetzt plötzlich 5. der TdF würde. DAS war Riis (so ungefähr, ganz so oft angegriffen wie Morkov 12 hat Riis nicht)
    Aber Gegenfrage halt mal. Warum Wiggins merkwürdiger?
    Die Entwicklung ab der ersten Stufe ist sehr sehr ähnlich. Riis 93 5. dann Sieg 96
    Wiggins 09 4.? 5.? 12 Sieg. Was war bei Wiggins dann nach dir merkwürdiger als bei Riis?

    Froome? Einfach. Majka. Froome war irgendwann mal sowas wie Majka. Einer der durchaus gut werden könnte. Majka hat an der Vuelta 11 was gezeigt. Froome damals… ah, das ist das Problem, finden es nicht mehr… aber mach mal eine Suche „Froome“.. und schau dir die ersten Beiträge an… 07/08 oder so, Giro, da wird er von einigen von uns erwähnt, mal weiter beobachten was er kann… irgendwann kamen wir dann zum Schluss könne wohl doch nichts, obwohl er uns vorher irgendwo irgendwann durch gute Bergleistungen aufgefallen war. Wenn jetzt Majka am Giro versagt.. .Team wechselst, da zuerst auch 2 Jahre eigentlich nichts mehr bringt… dann plötzlich 2016, bam, 2. der Vuelta. Hatte irgendwelche Bakterien heisst es dann… Dann hast Froome II.
    Riis war halt wie gesagt ein Morkov (obwohl der Prologe und so kann, oder? Konnte Riis nicht)

    Ah, noch zu Ulle:

    Mmh. Ehrgeiz lässt sich halt nicht messen.
    Aber schau dir mal Indurain und Rominger an. Ein Päärchen wie Ulle und Armstrong. Einer ein netter lieber Kerl, der andere ein arrogantes Arschloch.
    Wer wird meist als grösseres Talent der 2 Päärchen hingestellt: Indurain. Ullrich.
    Wer ist ein Kämpfer, einer der sich alles hart erarbeitet, ehrgeizig, underdog der den eigentlich besseren schlägt oder in Romingers Fall fordert: Rominger, Armstrong.
    Und ist eigentlich immer so, der mit mehr Ecken und Kanten wird als der Ehrgeizigere angesehen. Aber „Aggressivität“, „Arschloch sein“ sind halt nicht das gleiche wie Ehrgeiz.
    Bei Ulle die ewigen Gewichtsprobleme. Anderer Körper.. und vielleicht nicht pefekte Trainingspläne. Weil trainiert hat der auch, der war auch über Weihnachten nicht zu Hause bei Kind und Kegel sondern in Südafrika im Trainingslager.

    Ah, Basso, warum der nicht reinpasst.. dem KV unklar.

    Bah… 1500 Wörter gelöscht..


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    #728707
    Krollekopp
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    Interessante Debatte!

    Für mich eine der wichtigsten Aussagen (vom KV):

    „da sieht man übrigens dass es einfacher ist taktisch brillant auszusehen wenn man den stärksten Fahrer hat“

    Ich denke, dass trifft es genau. Wie oft wurde von Bruneel erzählt, wie taktisch versiert der ist. Naja mit einem Armstrong ist das halt leicht. Geht die Taktik schief, fällt es nicht groß auf, weil es Armstrong auch so richtet. Klappt es, ist er der Held. Zu dem sind viele taktische Manöver eben besonders einfach oder sogar nur möglich wenn man den stärksten Fahrer hat. Z.B. die 08/15 Taktik, dass man Helfer vorschickt, dann setzt sich der Kapitän ab, und hat Helfer vorne. Dazu gehört halt, dass man sich absetzen KANN, oder fahren gelassen wird. Also man muss entweder stärker sein als die anderen Kapitäne, oder braucht die Mithilfe (= taktische Fehler) der anderen.

    Zu Riis: Ja, ist sicher ein guter, macht vieles richtig, wird aber meiner Meinung nach auch überbewertet.

    Ein noch nicht erwähnter krasser Fehler war z.B. bei der Tour 2006, als man Perreiro ne halbe Stunde oder so geschenkt hat. Haben ja alle zurecht! auf T-Mobile rumgehackt, aber von Riis wars ja genauso schlau. Sastre war zu dem Zeitpunkt mindestens genauso im Rennen wie Klöden. Und auf der Etappe, als Landis ging, macht man das gleiche noch mal. Und auch hier war Sastre noch gut dabei. Zweimal der gleiche Fehler in einem Rennen.

    Und noch mal zu Bruneel: Der macht (wie alle anderen auch) im nächsten! Jahr den gleichen Fehler noch mal mit Rasmussen.

    #728708
    Pepe
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    Da wir hier eh vom Thema AGR abgekommen sind, noch ein Wort zu Froome:
    Als sehr guter Bergfahrer ist er mir zum ersten Mal bei der Alpe d’Huez Etappe bei der Tour 08 aufgefallen. War da am vorletzten Berg in der zwischenzeitlich nur ca. 15 Mann großen „Gruppe Favoriten“ (am Gipfel war sie wieder etwas größer) und fuhr dort meist sogar an ca. 6. Position. Seitdem stand der bei mir unter Beobachtung.


    Nooit eerder heb ik zo’n koude voeten gehad

    #728532
    Ventil
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    Quote:
    Original von speiche
    Interessante Diskussion, wegen solchen Inputs lese ich hier mit, vielen Dank.

    Als DS ist auch mir Riis mit dem Stichwort Teambuilding aufgefallen. Survival-Camp, Engerling-Degustation, River-Rafting, Mushroom-Searching, Candlelight-Brotzeiting und solches Zeug haben zweifellos ihre Wirkung.

    Die große Flucht aus Riis‘ Team könnte (zumindest auch) im Kontext der Dopingdiskussion stehen, die seit 11/12 nicht mehr nur auf einzelne Länder beschränkt ist.

    Zu viel Palaber

    Der Kanarienvogel, unser Gott .. holt unnötig wie selbstherrlich hier aus ..

    Speiche dem auch hörig.


    102

    #728533
    Ventil
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    90% dem der den Kv’gähn umschreibt ist ‚leerer Luftraum‘ .. wie auch tot.

    Langweilig


    102

    #728534
    Ventil
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    Was so ?

    Ich lese nur Scheissdreck der nichts aussagt.


    102

    #728535
    David aka cvier
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    och ventil ;)


    Sieg oder Spielabbruch!

    #728768
    Kanarienvogel
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    Hier weiter… 14 gleich ein eigener Thread irgendwie nicht nötig.

    Langweilig wie immer….
    Matthews gewinnt!


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    #728769
    Carlos
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    Gilbert wie bei der WM 2012.

    #728770
    midas
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    Läuft halt vorm Cauberg alles immer zusammen. Gilbert überzeugend, blitzt dieses Jahr alte Klasse wieder auf. Vanendert auf einmal wieder da, das sicher die Überraschung hier.

    #728771
    Kanarienvogel
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    Stream wechselt im letzten Km auf Fussball…
    Gilbert halt… stark aber.
    Valverde hinten zu sehr am nach hinten schauen, soll sich Rückspiegel montieren.


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    #728772
    Jaja
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    Nix gesehen, Vanendert mal wieder mit einem guten Resultat nach Ewigkeiten. Und Arashiro der neue japanische Berg/Hügel-Superstar?!


    Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.

    #728773
    Rindfleisch
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    Der neue Parcours ist einfach dumm, mehr braucht man nicht sagen.

    #728774
    Kanarienvogel
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    Arashiro wäre nicht der neue sondern der erste.

    Aber so Hügelpotential hat er ja eigentlich auch vor ein paar Jahren mal gezeigt, selten, aber doch manchmal.

    Kurs? Was ist das Problem… also dem KV hat das Rennen ja noch nie wirklich gefallen, aber viel anders als Ziel am Gipfel ist es ja nicht? Läuft eh auf den letzten Cauberg hinaus…eigentlich fast lieber so, dann kommen manchmal Degenkolbs und Matthews zurück, manchmal nicht.


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    #728775
    Rindfleisch
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    Mein Problem ist nicht die Zielankunft sondern die Bemelerschleife. Man sollte die einfach mal weglassen.

    #728776
    Kanarienvogel
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    Oh, so genau studiert der KV das nicht.. aber dieser Bemeler oder sonst was relativ einfaches war doch schon immer da?


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    #728777
    Möve
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    Ne, früher waren die letzten Hellingen relativ hart. Eyserbosweg, Gulpenerberg, Fromberg, Keutenberg, so irgendwie war das Finale. Zwischen Keutenberg und Cauberg halt 12km flach.

    So schlimm fand ich das Rennen jetzt nicht. Die Voecklergruppe war stark und teilweise ja auch 30sec weg. Die hätte es auch schaffen können. Letzten Endes ist der Unterschied zwischen beiden Kursen nicht so wahnsinnig dramatisch. Hat beides so seine Vor- und Nachteile.

    Tauscht man Kreuziger gegen Vanendert sind die Top 5 die gleichen Namen wie letztes jahr.


    Original von ReinscHeisst
    der klügere vogel hat recht!!!

    #728778
    ReinscHeisst
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    schade das 2014 nicht mehr einen eigenen thread bekommt :(

    fand das Rennen schon spannend. aber das lag nicht am kurs sondern an der fickler van arschmat gruppe!

    der alte kurs war gulperberg, eyserbosweg, fromberg, keutenberg alle schwer und dicht beisammen ohne viel flachzeugs. dann nach dem keutenberg oben dieses ewig lange plateau wo die fürze usw. wegfuhren konnten. dann gefährliche schnelle abfahrt nach valkenburg und dann cauberg schau.

    im aktuellen format wird halt der schwere keutenberg extrem kastriert. stöhrt schon ziemlich.

    man sollte einfach wieder die alte streckenführung nehmen ohne der bemelerfurz runde und dafür das wm finale belassen. nicht oben am cauberg ziel sondern eben 2km dahinter. das find ich ganz gut eigentlich. wenn gilbert nicht ganz so dominant wäre, wären die 2km nochmal etwas mehr spannend wenn da noch was zusammenrollen kann.

    zum rennen. gilbert hätt ich nicht erwartet. vanendert aus dem nichts. arashiro unfassbar :D
    alles andere so irgendwie erwartet.
    was ist mit purito ?


    #728779
    Carlos
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    Purito ist gestürzt und musste dann aufgeben.

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