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Ventil aktualisiert.
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26. Mai 2006 um 21:23 Uhr #613597
Ganz einfach. Mich nervt es persönlich, dass es bei solchen Geschichten immer solange dauert, bis Ergebnisse vorliegen. Da werden dann unzählige Möglichkeiten genannt, wieso jemand etwas gemacht hat oder wieso etwas bei jemandem gefunden wurde (hier z.B. die Blutkonserven). Klar, jeder ist unschuldig, bis das Gegenteil bewiesen worden ist. Aber offensichtlicher können die Beweise doch nicht sein. Klar, ich weiß jetzt nicht alles genau, was man gefunden hat. Aber wenn Blutkonserven bei einem Arzt eines Sportlers oder einer Sportmannschaft gefunden werden, dann ist doch alles klar.
Gut gedopt ist halb gewonnen!
26. Mai 2006 um 21:29 Uhr #613598selbst wenn das so klar ist, dann muss man doch erstmal nachweisen, wem welche blutkonserven gehören. ich stell mir das nicht so einfach vor. da steht bestimmt nicht basso oder csc drauf. dann wären die ja noch blöder. und selbst dann, muss man es erst noch beweisen. da kann ja ich kommen und die hinhängen.
26. Mai 2006 um 22:21 Uhr #613599Hinzu kommt wahrscheinlich auch noch, dass nachgewiesen werden muss ob bei den Blutkonserven eines bestimmten Fahrers Veränderungen im Sinne von Doping durchgeführt wurden. Ich bin mir da nicht so sicher ob man Fahrer sperren kann wenn man Blutkonserven von ihnen findet. Die könnten ja sonst was erzählen. Wird bestimmt sehr schwer jedem einzelnen Doping nachzuweisen. Bis das geschehen ist werden wir womöglich gar keine Namen erfahren. Fürchte fast schon, dass es nur ein paar Bauernopfer geben wird und der Rest munter weitermacht.
26. Mai 2006 um 23:40 Uhr #613600@fenster
dass nicht von heute auf morgen ergebnisse vorliegen, liegt an proben, gegenproben, an einsprüchen und widersprüchen – und das ist mehr als gut so!du weißt jetzt aus den medien, dass die beweise eindeutiger nicht sein könnten – das gros der medien weiß nicht mehr als du oder ich… nur weil du neugierig bist, solltest du von wada, dopingkontrolleuren und justiz kein bild-zeitungs-niveau erwarten!
27. Mai 2006 um 0:36 Uhr #613601@ Coolman
Die Zuordnung wird kein Problem sein. Bei so vielen Konserven müssen die Namen einfach irgendwo im Klartext abgelegt sein. Die müssen die ja auch selber zuordnen können.
Fuentes ist übrigens was die Ausbildung betrifft gar nicht Sportarzt, sondern Gynäkologe.
Und er kommt angeblich aus einer sehr reichen Familie.
Des Geldes wegen macht er das also nicht: Ein echter Überzeugungstäter!27. Mai 2006 um 6:48 Uhr #613602Was ich mich noch frage:
Der Typ ist doch der offizielle Teamarzt von Liberty, oder? Hat er da nicht auch einen Arbeitsvertrag der ihm gewisse Verpflichtungen gegenüber seinem Arbeitgeber auflastet?
Klar das da nix von Doping drinsteht und Manolo solche Leistungen extra und an der Steuer vorbei abführt (obwohl, wie erklärt man das Fehlen von 60.000 Euro in der Steuerabrechnung?), aber das es von Manolo toleriert wird das der Knilch auch noch die Konkurrenz beliefert wundert mich eigentlich schon. Denn wenn absehbar ist das sich alle bei dem mehr oder weniger das gleiche Zeug holen, kann man es sich denn dann nicht gleich ganz sparen? Oder heißt es jetzt (wenn man den Radioberichten Glauben schenken darf) „alle gegen Valverde“?27. Mai 2006 um 13:21 Uhr #613603nur weil valverde nicht auf der liste steht, heißt das keinesfalls, dass er sauberer ist. es gibt mehr als einen arzt. das nervt schon wieder an der diskussion. ja, der große valverde ist natürlich nicht dabei.
27. Mai 2006 um 16:35 Uhr #613604Quote:Original von Stefu
Was ich mich noch frage:
Der Typ ist doch der offizielle Teamarzt von Liberty, oder?Falls „der Typ“ Fuentes sein soll, dann ist er nicht der Teamarzt, er war es mal bei Once und bei Kelme, aber jetzt arbeitete er wohl nur als Dopingfachmann…
„Im Radsport darfst du nicht zuviel denken.“
Jan Ullrich27. Mai 2006 um 17:31 Uhr #613605angeblich kann man diese konserven doch nicht identifizieren, da fuentes wohl alles im kopf haben soll. scheint doch nicht so leicht zu sein …
27. Mai 2006 um 17:51 Uhr #613606Der Mediziner Fuentes habe sämtliche Daten im Kopf.
ja logo ! :rolleyes:
über sowas führt man heutzutage nicht mehr buch, die daten müssen irgendwo elektronisch abgespeichert sein. am ehesten auf einem laptop. dazu wird er sicher auch noch sicherheits-kopien abgespeichert haben.
und da das ganze ein überraschungs-coup war, müsste sich dass beweismaterial irgendwo dort befinden, wo fuentes wohnt oder arbeitete .
mit einem hausdurchsuchungsbefehl sollte sich doch was finden lassen.
102
27. Mai 2006 um 17:52 Uhr #613607ich hab auch immer alle telefonnummer im kopf
—–__o
—_ <, --(_)/(_)27. Mai 2006 um 20:18 Uhr #613608ich liebe diesen sport wirklich.
will mich mal wieder ein bisschen unbeliebt machen hier…
wir kennen doch sicher alle das gefühl; man will was erreichen von dem man überzeugt ist. man gibt all seine energie da rein. glaubt an die sache. baut sich was auf.
wird dann aber betrogen, hintergangen oder beschissen, angelogen. kann im beruf sein, hobby, beziehung, freundschaft oder in flüchtigen angelegenheiten.
die folge ist; man fühlt sich verletzt.
nicht ?
jetzt sollten alle ja sagen, ausser voigt..
und diese verletztheit drückt sich dann in wut, aggression oder stille aus. ja ?
komme jetzt zum punkt :
in letzter vergangenheit wurden schon etliche radsportler betrogen, beschissen oder hintergangen, weil ein gedopter fahrer sie auf den zweiten platz verwies, wie sich nachträglich heraus stellte, nicht ?
und jetzt der entgültige punkt :
könnt ihr die aussagen der betrogen fahrer, welche ja nicht gedopt sind, auch hören wie ich ? fahrer die hart für ihr ziel, ihre einstellung, ihren glauben gearbeitet haben ?
hineinsetzung : wäre ich ein solcher fahrer, der sauber fährt, der alles gegeben hat für ein ziel zu erreichen, welches andere auch verfolgen in einem machtkampf, würde dann aber verlieren, nur rein des betrugs…..
ich würde fluchen ! ich würde die betrüger als betrüger betiteln ! ich würde aussagen dass der beste und ehrlichste schlussentlich doch gewonnen hat.
ihr nicht auch, in etwa ?
wer zeit und lust hat, soll sich mal zitate von radfahrern raussuchen, welche einen sieg geerebt haben.
daraus kann ich nur eins lesen : auch er dopt !!
102
27. Mai 2006 um 20:43 Uhr #613609Ich darf jetzt auch mit ärzlichem Attest. Kortison und Salbutamol. Seitdem ich darf sind die Symptome weg. Ich hasse Arneikram!
27. Mai 2006 um 21:03 Uhr #613610was willst du damit aussagen stahlross ?
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27. Mai 2006 um 21:13 Uhr #613611U.a. das mir mein Hausarzt beim geringsten Anzeichen von Bronchialasthma mir das verschrieben hat.
Bestimmte verbotene Mittel der Dopingliste lassen sich wirklich leicht aushebeln. Wenn du erst mal einen Salbutamolattest hast, kannst es doch missbrauchen und oral einnehmen.27. Mai 2006 um 21:19 Uhr #613612ah okay
raumcollagen soll übrigens nicht nur lebenslänglich online sein, sondern auch was aus dem big brother c4f berichten !!!
102
27. Mai 2006 um 21:21 Uhr #613613…und sich morgen bei mir seinen neuen Avatar + Sig abholen. Vermute mal das es diesmal keine Verhaftungswelle mehr geben wird und Schumacher jenseits der 20 enden wird.
27. Mai 2006 um 22:10 Uhr #613614Quote:Original von Ventil
ah okayraumcollagen soll übrigens nicht nur lebenslänglich online sein, sondern auch was aus dem big brother c4f berichten !!!
Mach ich auch gerne, nach was soll ich suchen??
Offizieller Mari Holden Fan!!
27. Mai 2006 um 22:21 Uhr #61361528. Mai 2006 um 17:44 Uhr #61361629. Mai 2006 um 22:26 Uhr #613617ich lese in letzter zeit immer wieder tourdirektor leblanc. aber ich dachte, es sei mittlerweile dieser prudhomme oder wie der heißt. hat hier jemand vielleicht eine ahnung davon. ich kann den typen nämlich nicht mehr sehen, aber sowas von überhaupt nicht.
30. Mai 2006 um 6:13 Uhr #613618Nach der Befreiung Frankreichs 1944 wurde L’Auto eingestellt, zwei Jahre später gründete Goddet jedoch die neue Sportzeitung L’Équipe , die erneut die Organisation der Tour durchführte. 1965 übernahm die Amaury-Verlagsgruppe die Zeitung und ordnete dem bis dahin fast allmächtigen Direktor Goddet einen zweiten, vor allem für die wirtschaftliche Seite verantwortlichen Direktor bei. Nach einer kurzen Übergangsphase begleitete 1989 erstmals Jean-Marie Leblanc , der wie seine Vorgänger ebenfalls aus dem Journalismus kam, die Tour als Direktor. Die Organisation des Rennens ging auf die Amaury Sport Organisation (ASO) über, deren Chef seitdem offiziell die oberste Kontrolle über die Tour ausübt. Die konkreten Entscheidungen wurden allerdings weiterhin von Leblanc getroffen, unter dessen Direktion die Vermarktung der Tour de France einen neuen Grad der Professionalität erreicht hat. Ab 2006 wird Christian Prudhomme die Direktion der Tour übernehmen.
Die Amaury Sport Organisation (A.S.O.) ist eine französische Firma, die sich auf die Organisation und das Management großer Sport-Veranstaltungen spezialisiert hat. Das 1992 gegründete Unternehmen ist eine Tochter der französischen Pressegruppe Philippe Amaury, welche unter anderem die Sportzeitung L’Équipe und die Zeitung Le Parisien herausgibt.
Jean-Marie Leblanc (* 27. Juli 1944 in Nueil-sur-Argent) ist ein französischer Sport-Journalist und ehemaliger Radrennfahrer.
Als Amateur-Radrennfahrer wurde er 1964 französischer Universitätsmeister. Von 1966 bis 1971 war er Profi, war allerdings wenig erfolgreich und gewann lediglich sechs unbedeutende Rennen. Sein bedeutendster Erfolg war 1970 der zweite Platz bei den Vier Tagen von Dünkirchen . Zweimal nahm er an der Tour de France teil.
Nach Beendigung seiner Sportkarriere arbeitete er als Journalist bei La Voix du Nord und L’Équipe . Seit 1989 ist Leblanc Direktor des Radrennens Tour de France, unter dessen Ägide die Vermarktung der Tour einen neuen Grad der Professionalität erreicht hat.
Ab 2004 bis Ende 2006 gibt er die Leitung der Tour schrittweise ab an Christian Prudhomme der, anders als Leblanc, vom Rundfunk stammt. 2005 fuhr er in den Fahrzeugen der Organisation nicht mehr vor sondern hinter dem Fahrerfeld.
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30. Mai 2006 um 13:44 Uhr #613619na klasse, dann muss ich mir den typen dieses jahr immer noch ansehen. der soll mal aussteigen, der nervt.
31. Mai 2006 um 13:06 Uhr #613620http://radsportnews.net/2006/saizdop7valenc.shtml
und die nächste tat.
31. Mai 2006 um 13:46 Uhr #613621Es ist eine eigene Welt mit eigenen Gesetzen. Eines besagt zum Beispiel, dass nicht attackiert wird, wenn einer der Favoriten im Feld stürzt. Allerdings kann dieses Gesetz außer Kraft gesetzt werden, wenn gegen die oberste Maxime verstoßen wurde: das Schweigen. Der Schweizer Alex Zülle hat das erlebt. Als der Banesto-Fahrer bei der Tour 1999 stürzte, startete das spanische Team Once einen Großangriff. Es war die Quittung dafür, dass Zülle über Doping bei seinem früheren Arbeitgeber Once geplaudert hatte.
ftd
hab ich jetzt so auch noch nie gelesen oder durchdacht…
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