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Joelle van Dyne aktualisiert.
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13. April 2025 um 23:16 Uhr #775382
Bestes Interview im Ziel:
14. April 2025 um 10:13 Uhr #775384Van Aert hat schon ein Monument, irgendwie wird das ständig vergessen. Sanremo 2020
Crack Mövenarsch (ohne Klasse)
14. April 2025 um 18:38 Uhr #775389Interessant fand der KV dass es eigentlich schon vor der Trouée d’Arenberg losging. Im Sektor davor wurde schon mal gefahren, Pogi war’s oder? Der wollte schon mit einem kleineren Feld da reinkommen. Arenberg an und für sich nicht sooo viel passiert, dann halt Van der Poel Attacken, bis die 5er Gruppe weg war.
Leitplanke
14. April 2025 um 19:54 Uhr #775392Gemäß den Post-Race-Interviews schien allen glasklar, dass es dieses mal im Sektor Haveluy à Wallers losgeht. Es war übrigens Mats Pedersen der als erster den Fehdehandschuh warf:
Mads Pedersen (Lidl – Trek) spannt sich auf den Steinen nun selbst vors Feld. Damit ist er der erste der Favoriten, der selbst in die Offensive geht. Und Pogacar gibt eins besser. Van der Poel hängt sich an dieses Duo. Das Tempo geht dann direkt hoch, der Vorsprung der Ausreißer schmilzt auf 35 Sekunden.
14. April 2025 um 23:46 Uhr #775394@Crack: da wird nichts vergessen, ein Monument, schreib ich doch. Bin ja wirklich nicht Anti-WvA, aber halt auch Realist.
15. April 2025 um 9:06 Uhr #775399@Crack: da wird nichts vergessen, ein Monument, schreib ich doch. Bin ja wirklich nicht Anti-WvA, aber halt auch Realist.
Stimmt, sorry, hab den Satz falsch gelesen, mea culpa!
Crack Mövenarsch (ohne Klasse)
9. April 2026 um 15:18 Uhr #779471Visma wurde nun untersagt die Laufräder mit der Luftdruck-Anpassungs-Technik zu verwenden. Offizielle Begründung: die Firma die diese Räder herstellt ist insovent (das ist schon seit Wochen bekannt) und kann nicht mehr liefern. Deshalb könne es zu einer Wettbewerbsverzerrung kommen. Zuvor war die Technik erlaubt. Klingt nicht total abwegig, die Entscheidung hätte aber vielleicht früher kommen können/müssen.
Mich wundert bei der Geschichte eigentlich was anderes: Als ich das erste mal von dieser Technik hörte, war ich mir sicher, dass sich das insbesondere in PR aber vielleicht auch noch ein paar anderen Rennen durchsetzen wird. Es erschien mir total überzeugend auf dem Kopfsteinpflaster mit deutlich geringerem Druck zu fahren und dann beim Wechsel auf die Straße wieder per Knopfdruck am Lenker nachzupumpen. Da reden wir ja dann vermutlich über die gesamte Strecke von einem Vorteil, der sich schließlich im Bereich meherer Minuten abspielt und wie wir alle wissen, werden ja sonst auch keine Kosten und Mühen gescheut Vorteile im Sekundenbereich zu erlangen. Also warum hat sich diese Technik nicht durchgesetzt? Kennt sich da jemand von Euch aus?
10. April 2026 um 13:07 Uhr #779474Das System ist recht schwer, 450g pro Nabe, also 900g pro Rad, damit ist die Anwendung zu begrenzt. Wer im ambitionierten Hobby Bereich oder Amateurbereich zahlen wohl wenige 3000-4000€ um das Rad ein Kilo schwerer zu machen. Im Profibereich ist dann die Frage, ob es außer bei Roubaix noch andere Rennen gibt, wo der Luftdruckwechsel mehr Vorteil bringt als das Mehrgewicht Nachteil.
Visma hat es eingesetzt? auch 25? da war Wout van Aert 4. und Dylan van Baarle 35. Daneben gab es mehrere Teams, die 2 oder mehr in die Top 30 gebracht haben.10. April 2026 um 14:20 Uhr #779475Danke für die Antwort.
Das mit dem Gewicht hatte ich mich auch schon gefragt. Funktioniert dann wohl nur, wenn man in der Lage ist 900 Gramm woanders einzusparen oder wenn der positive Effekt vermutlich überwiegend übers Hinterrad vermittelt wird und man nur dieses Rad dafür verwendet? Ja, Wout van Aert hat es letztes Jahr verwendet, aber ich glaube nicht jeder von Visma. War damals die Rede von einer Zweiklassengesellschaft innerhalb des Teams.
Was die Insolvenz des Herstellers betrifft: ja, offensichtlich war die Nachfrage zu gering, sowohl aus dem Profibereich, als auch aus dem Amateurbereich. Wobei ich glaube, dass es genügend Leute gibt, die auch die 3000-4000 € auszugeben bereit sind, Hauptsache sie haben den heißesten Scheiß unter ihrem Hintern. Es könnte auch einfach sein, dass das Marketing nicht funktioniert hat, denn viele Leute scheinen gar nicht zu wissen, dass es sowas gibt.
Für den Profibereich ist natürlich die große Frage, was es bringt. Ich hatte 25 in einem Artikel gelesen, dass das 30-60 Sekunden pro 10 km bringen kann. Und da dachte ich mir, dass das so enorm viel ist, dass das eigentlich alle Teams nutzen müssten. War aber dann scheinbar nicht so….?10. April 2026 um 15:16 Uhr #77947730s auf 10km wäre 47,8 statt 46km/h also 4% schneller oder 8% mehr Luftwiderstand, d.h. die Leistung für den Rollwiderstand müsste 0 werden um den Leistungsanstieg durch den Luftwiderstand auszugleichen, wäre also wahrscheinlich ehr ein unrealistischer Ansatz.
Und dann ist auch die Frage, wo ist der Vorteil, auf dem Pave, auf der Straße oder wenn man mit einem Kompromissdruck dazwischen fäht überall die Hälfte? Macht es für einen Topfahrer einen Unterschied ob er mit 300 oder 330 Watt die ersten 100 km im Feld mitrollt? Wobei der Unterschied ob ich mit dem „Pave“ Luftdruck oder optimalen glatten Asphalt Luftdruck auf Asphalt fahre eher keine 10W ausmacht. Der Vorteil wird viel kleiner sein.
Klar gibt es viele, die viel Geld für das beste ausgeben, was zu haben ist. Aber sein 10.000€ bike 900g schwerer machen? Und wer fährt schon Kopfsteinpflaster. In meiner Rennradgruppe wird schon bei 500m Brandenburger Kopfsteinpflaster gejammert oder auf den Bürgersteig ausgewichen….
Aber genug off topic
11. April 2026 um 9:42 Uhr #779480Morgen Roubaix, ich hab Bock!
Topfavorit ist van der Poel. Zusammen mit Pogacar wird er sicherlich ein hartes Rennen anstreben, um die Konkurrenten frühzeitig unter Druck zu setzen. Beide haben mit Philipsen bzw. Vermeersch selber absolute Top 5 Kandidaten in ihren Reihen. Ich gehe nicht davon aus, dass die irgendwann nach vorne geschickt werden. Dafür fahren vdP und Pogi selbst zu offensiv und sind zu selbstbewusst.
Wie lange bleiben Pedersen, Ganna und van Aert an den zwei dran? Die abzuhängen wird gar nicht so leicht, aber entscheidend sein. Daher gehe ich davon aus, dass vdP und Pogacar wieder gut zusammenarbeiten werden, um die anderen loszuwerden und dann den Sieg unter sich auszumachen.
Meine Prediction:
Die zwei Topfavoriten fahren zusammen ins Velodrom und sprinten um den Sieg. Ich hoffe auf einen legendären Pogacar Sieg, aber ein Quadruple Erfolg von MvdP wäre ebenso einzigartig.
Ich sehe aber absolut eine Welt, wo einer der anderen Kontrahenten irgendwie am Hinterrad bleibt und dann im Sprint das Ding holt. Also ein reines entweder – oder ist es nicht. Dafür ist P-R auch einfach zu unberechenbar, was Pleiten, Pech und Pannen angeht.Es wird ein Fest und ich sehe eine recht große Isolierung der Top 7-10 Fahrer schon ab dem Wald von Arenberg. Dann wird das ein richtig geiler Radsportnachmittag.
11. April 2026 um 11:39 Uhr #779481Für mich ist morgen Ganna einer derjenigen die gewinnen können. Ganna auf die 1. Danach Van der Poel und Pogacar
11. April 2026 um 14:57 Uhr #779482Ich kann mir keinen anderen Sieger als Matthieu van der Poel vorstellen. Alle Anderen, inklusive Pogacar, spielen mindestens eine Liga unter ihm.
11. April 2026 um 16:29 Uhr #779483Ich kann mir keinen anderen Sieger als Matthieu van der Poel vorstellen. Alle Anderen, inklusive Pogacar, spielen mindestens eine Liga unter ihm.
Glaubst du das MvdP auf jeden Fall alleine ins Velodrom kommt? Wäre das letztes Jahr ohne Pogacars Fahrfehler auch so gekommen?
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit im 1 vs 1 im Velodrom bei MvdP vs Pogacar? Natürlich ist der Niederländer der an sich bessere Sprinter, aber nach der Distanz, nach den Strapazen ist Pogi sicher nicht chancenlos
11. April 2026 um 17:15 Uhr #779485Der KV hofft auf einen Pogacarsieg, aber im Sprint gegen Mathieu, Velodrome noch dazu, sieht der KV nicht. Wenn Pogacar gewinnt, dann solo, oder halt gegen einen anderen der nicht Van der Poel heisst.
Leitplanke
11. April 2026 um 17:54 Uhr #779488Glaubst du das MvdP auf jeden Fall alleine ins Velodrom kommt? Wäre das letztes Jahr ohne Pogacars Fahrfehler auch so gekommen?
Ich halte die Wahrscheinlichkeit für hoch, dass MvP auch letztes Jahr alleine ins Velodrom gekommen wäre. Pogacar hatte nach seinem kurzen Umfaller in der Kurve nie eine Chance am MvP wieder heranzukommen, selbst dann nicht, als MvP noch einen Platten hatte. Im Ziel waren es dann 1:18 min Vorsprung. Und einen Sprint im Velodrom gewinnt Pogacar vielleicht in 5 von 100 Fällen gegen MvP. Die einzige Möglichkeit für Pogi MvP zu schlagen, bestünde für mich wirklich darin, dass er ihn durch andauernde Angriffe zermürbt, nur müsste er seine Angriffe dann überwiegend auf der Straße ansetzen, weil MvP auf Kopfsteinpflaster einfach nochmal effizienter fährt als Pogacar.
Mir ist auch noch die Krise in Erinnerung, die Pogacar letztes Jahr nach dem Wald von Ahrenberg hatte, da brauchte er plötzlich dringend das Teamauto, weil er seine Nutrition aufgebraucht hatte. Wenn in diesem Moment ein Angriff gekommen wäre oder das Teamauto noch nicht hätte vorfahren können, wäre er auch weg gewesen. Außerdem hat mich noch irritiert, wie sich Pogacar dann uf dem Podium verhalten hat. Er war offensichtlich so fertig, dass er ständig mit den Tränen kämpfen musste. So habe ich ihn nie vorher und nie später je gesehen. Ganz merkwürdig, kann ich mir bis heute ekienen rechten Reim drauf machen. Knnst Du Dir auf Youtube nochmal anschauen.
Es gibt vielleicht noch eine weitere Option, die Pogi in einem taktischen Kleinkrieg „irgendwie“ nutzen könnte, wenn MvP nicht mitführen würde und weitere Fahrer spät im Rennen wieder von hinten rankommen. Aber auch da ist es schwer eine Konstellation zu finden, aus der Pogacar einen echten Vorteil ziehen könnte. Deshalb sehe ich auch eher noch Siegchancen für Mads Pedersen, als für Pogacar. Aber es ist nicht so, dass ich es ihm nicht gönnen würde, oder besser gesagt, dass nicht auch ich Zeuge werden wollte, wie jemand vielleicht wirklich alle 5 Monumente in einem Jahr gewinnt. Das wäre schon eine Sternstunde des Radsports.
11. April 2026 um 18:48 Uhr #779489Also der KV hat gehört Van der Poel sei dieses Jahr schlechter drauf! Also klar, Pogacar solo. Ab zum Tippthread!
PS, losgeworden wäre Van der Poel Pogacar letztes Jahr nicht mehr. Aber den Sprint gewonnen.
Leitplanke
11. April 2026 um 18:50 Uhr #779490Denke auch, dass vdP hier Favorit ist, aber es ist halt Pogacar. Würde mich auch nicht überraschen, wenn er es doch irgendwie schafft vdP abzuhängen. Und vdP kann ja auch einfach mal einen nicht ganz so guten Tag haben wie in Sanremo oder technisches Problem oder irgendwas. Denke das ist so eng zwischen den beiden, dass schon ne Kleinigkeit reichen würde und dann hat es Pogacar.
11. April 2026 um 22:49 Uhr #779497Bin auch heiß auf das Rennen. Ich hoffe, die Kinder lassen mich ein bisschen was schauen.
Bin natürlich für Pogacar, aber keinesfalls gegen vdP. Kopf sagt, dass vdP Favorit sein muss, aber es fühlt es sich auch falsch an, Pogi nicht als Topfavoriten zu sehen. Denke, die beiden kommen alleine im Velodrome an. Dann halte ich die Sache aber für knapper als viele. Vllt so 60/40 für vdP. Ich habe dabei den Sprint der RVV gegen wen nochmal? im Kopf. Vielleicht kann Philipsen ein gutes Rennen fahren und ein Faktor für vdP werden. Wird jedenfalls bestimmt spannend. Und bestimmt muss ich dann morgen window color machen oder so was…
12. April 2026 um 11:01 Uhr #779505Flecha tippt 1. Pogacar 2. F. Vermeersch 3. Morgado
der war wohl ein besserer Fahrer als Experte
Nooit eerder heb ik zo’n koude voeten gehad
12. April 2026 um 12:53 Uhr #779509Keine Ausreisser erstmal. Jetzt gerade voller Fight für den ersten Sektor
12. April 2026 um 13:26 Uhr #779510UAE macht schon mächtig Betrieb. Halbes Fahrerfeld ist weg.
12. April 2026 um 13:33 Uhr #779511Pogi noch nie weiter hinten als Position 3 gewesen.
12. April 2026 um 13:36 Uhr #779512Jetzt die Teamautos aber noch alle hinter der zweiten Gruppe. Also wenn jetzt was passiert…
12. April 2026 um 13:48 Uhr #779513Pogi mit Defekt, oh no…
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