Tour de France 2022

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  • #754303
    Bündner
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    Morgen ja schon Präsentation. Start in Dänemark schon seit längerem klar. Bin kein Fan von diesen Starts im Ausland mit anschliessendem langen Transfer aber immerhin in einem Land in dem der Radsport regelrecht am boomen ist. Dazu soll es wieder Kopfsteinpflaster, eine Ankunft auf der Alpe d‘Huez und die Rückkehr des Col de Granon geben. Hört sich schon mal gut an aber warten wir mal bis morgen ab wie dann die Strecke wirklich ist.

    #754304
    El pistolero97
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    Soll laut Bericht in 4 Ländern stattfinden über 3 Wochen aber Dänemark ist noch ok da fand ich Israel beim giro doch deutlich lächerlicher :negative:

    #754307
    Bündner
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    Strecke nun raus! Zeit das Ganze ein wenig zu analysieren.

    1. 13 km Zeitfahren zum Auftakt. War jetzt schon länger keines mehr am Start. Gut
    2. Sprint. Eventuell Wind?
    3. Sprint
    4. Wohl Welliges Terrain aber sollte hier ebenfalls einen Sprint geben.
    5. 20 km Pave über 11 Sektoren! Das letzte mal im Jahre 2018. Finde das so all 3-4 Jahre schon cool.
    6. Uphill-Finish mit einem Vorhügel kurz davor. Ohne Profil halt schwer zu erahnen wie hügelig es bereits zuvor ist. Aber passt hier gut rein.
    7. Erste Bergankunft und schon wieder Planche des Belles Filles :wacko: So toll ist dieser Aufstieg auch nicht, dass man ihn fast jedes Jahr bringen muss. Dazu wieder diesee Zusatzrampe am Ende mit Schotter welche das Rennen bis dorthin nur blockiert. Warum nicht mal eine Bergankunft auf dem Ballon d‘Alsace oder Grand Ballon.
    8. In die Schweiz nach Lausanne. Ähnliches Finish wie auf der 6ten. Aufgrund der Platzierung hier gut eine Flucht möglich.
    9. Erste Alpenetappe zu 95% auf Schweizer Boden aber mit Ziel in Chatel. Doch einige Höhenmeter hier. Die Schlusskombo mit Pas de Morgins und dem Schlusshügel zu Ziel durchaus interessant. Pas de Morgins selbst nicht so der Hammer aber vor dem Ruhetag platziert kann es durchaus ein Spektakel geben.

    Eigentlich eine ausgewogene erste Woche. Am Anfang etwas Sprintlastig, dafür nachher keiner mehr. Mit Pave, 2 Uphillfinishes und 2 Bergetappen eine schöne Mischung. Wieder PdBF nervt aber.

    10. Schlechtestes Design einer Touretappe allerzeiten. Erst wellig durch das Chablais und nachher ein 20 km Schlussanstieg mit 4% nach Megeve. Gehts noch?
    11. Der Schrott vum Vortag wird dafür mit einer Superetappe entschädigt. Erst Telegraphe-Galibier und nachher noch eine Bergankunft auf dem Granon :yahoo: Könnte durch die Höhenluft eine perfekte Etappe für Bernal oder Carapaz sein. Mit 149 km aber etwas kurz für meinen Geschmack. Trotzdem super Etappe.
    12. Klassische Königsetappe mit Bergankunft auf der Alpe d‘Huez und Galibier und Croix-de-Fer davor. Konzentriert sich wohl wie immer auf die Alpe aber diese ist natürlich immer ein Highlight. Zwei mal Galibier in einer Tour gab es zuletzt 2011.
    13. Saint-Etienne theoretisch hügelig aber wohl Sprint. Passt.
    14. Zentralmassiv mit Ankunft in Mende. Da weiss man halt was man kriegt. Wieso bringt man eigentlich nicht mal wieder tolle Etappe wo Van Avermaet mal gewonnen hat mit Pas de Peyrol und all den Hügeln danach?
    15. Sprint

    Die beiden grossen Alpenetappen gut. Zwei Sprints und Mende passen auch. Abgesehen von der Katastrophenetappe am Anfang eigentlich auch hier ganz gut.

    16. Erste einfachere Pyrenäenetappe mit Lers und Peguere. Peguere eigentlich immer nett mit folgender Abfahrt nach Foix. Aufgrund der folgenden Etappen besteht natürlich die Gefahr das hier auch nichts passiert und einfach nur eine Flucht durchkommt.
    17. Peyragudes mal anderst. Diesmal kommt man von der anderen Seite. Erst Aspin und Horquette d’Ancizan zur Einstimmung. Dann Val Louron d‘Azet könnte durchaus schon zu Angriffe animieren. Dazwischen auch kaum Flachstücke. Aber warum wieder so kurz? :unsure:
    18. Wieder kurz :wacko: Dafür eine top Dreierkombo mit Aubisque-Spandelles-Hautacam! Dieser Spandelles neu drin. Scheint ganz schön schwer zu sein. Auch hier Angriffe von weitem möglich aber der schwere Anstieg nach Hautacam kann natürlich vor einer Attacke von weitem abschrecken.
    19. Sprint für nichts. Lieber am Anfang der Woche.
    20. Leicht welliges Zeitfahren über 40 km passt. Aber wäre mal wieder schön am vorletzten Tage eine Bergetappe zu haben.
    21. Sprint-Royale Paris

    Letzte Woche ist etwas unglücklich geraten. Die lange Pyrenäenetappe fehlt. Dazu hätte ich die Positionierung des Zeitfahren gegen Anfang der Woche verlegt um mal wieder eine Entscheidung in den Bergen zu sehen.

    Fazit: Insgesamt eine solide Strecke und meiner Meinung nach besser als in den letzten Jahren. Viele Bergetappen, weniger Sprints und Pave. Dazu viele klassische aber auch neue bzw. selten befahrene Anstiege der Tour dabei. Was mir fehlt ist halt wie immer in letzter eine lange schwere Mehrpässefahrt sowie eine schöne Mittelgebirgetappe. Gerade letztere waren 2019 und 2020 häufig sehr spektakulär.

    #754320
    midas
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    • ★★★★★★★★★

    Gibts eigentlich irgendwo schon mehr Profile als diese Fragmente von den 5 Schlüsseletappen. Bei der letour.fr habens zu jeder Etappe so ein bescheueres Video drin, aber kein Profil :scratch:

    Insgesamt siehts ja gut aus. Schön das man selten gefahrene Berge wie den Granon oder auch Splandelle drin hat. Belle Filles nervt langsam. Zahlen die da so gut?? Langes ZF gegen Ende mal wieder ca. 40 km auch nicht schlecht. Pave, nun ja alle paar Jahre schon ein Spektakel, 19km wohl auch gerade noch vertretbar in der GT, wobei man die Stücke gar nicht so kennt. Ggf vielleicht sogar besser beisammen als bei PR?

    Insgesamt denke ich, ist es schon ein Pogacar/Roglic-Kurs, Bernal hingegen weniger. Wobei ich bei Roglic mir vorstellen könnte dass er am Pave Probleme kriegt. Nicht von der eigentlichen Stärke her, aber dass was schiefgeht. Sturz, mal unglücklich positioniert/gesteuert etc. Pogacar fährt da problemlos drüber.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 11 Stunden, 27 Minuten von midas.
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