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Tja, es ist wie überall im Leben, es reichen ein paar asoziale Arschlöcher um eine ganze Gemeinschaft zu ruinieren. Wer jetzt noch dopt gefährdet das wirtschaftliche Überleben des Radsports.
D. Nerz jetzt BMC-Kapitän?
Quote:Original von valvpiti
Hm, bei dem Kurs wird wohl einer aus Gilbert, Sagan, Valverde, Cancellara, Gerrans usw. gewinnen.Die WM ist doch bereits so gut wie abgesagt. Zu viel Zuschauer, zu wenig Wind und der Bügermeister hat Schnupfen….
27. Mai 2013 um 12:25 Uhr als Antwort auf: Giro d’Italia – 3.Woche – Ansichten, Meinungen und messerscharfe Analysen #731227Quote:Original von Krollekopp
Also Kritik im Detail sicher berechtigt, aber deine Pauschalkritik deutlich überzogen. Wenn Du das anders siehst, bitte einen konkreten Vorschlag, was sie hätten machen sollen.Die Alternativen wurde ja in Grobskizze schon benannt (und übrigens in vergleichbaren Fällen bei Tour und Vuelta so gehandhabt). Also die Berge wie geplannt alle schön fahren, damit die Honoratioren der Start- und Zielorte nicht mosern und klagen, aber nicht hinauf bis 2700 Meter, sondern eben je nachdem was zumutbar ist bis 1600 Meter, 1400 Meter oder von mir aus auch nur 800 Meter wenn es gar nicht anders geht. Dann, an dieser Stelle den Berg wieder herunterfahren (das muss man mit etwas Geschick, am besten 4 Monate im Voraus mal anschauen und kann dann perfekt planen) und fertig ist Plan B (und wer lustig und fleißig ist auch Plan C, D und E).
Die dann sicherlich fehlenden Kilometer holt man entweder mit einer Schleife irgendwo in der Ebene nach oder etwas ambitionierter, fährt man eben einen Berg doppelt, um die Höhenmeter zu bewahren.
Natürlich geht dann die einmalige Charakteristik der Etappe verloren. Aber ich muss nicht einen Tag vor der Etappe oder gar am Etappentag völlig dilettantisch alle Welt im Ungewissen lassen, ob und wie das Ereigniss stattfindet. Das Interesse sollte ja darin bestehen Zuschauer zu binden und nicht darin, durch ein völliges Informationschaos zu vergraulen. Außerdem kann man vielleicht nicht die Charakteristik einer speziellen Etappe retten, aber man kann so schon noch eine ganze Menge an Charakteristik retten*. Mehr jedenfalls, als wenn man gar nicht plant und morgens eine ganze Etappe absagen muss (iEd.: 21. Jahrhunder, GPS, Satellittenbilder etc.). Letzteres ist das Eingeständnis völliger Planungsunfähigkeit.
* Wir reden hier auch übrigens nicht von der Komplexität irgendeines Berliner Flughafens im Köpfchen eines provinziellen Studentenhirnchens in Tübingen. In der Komplexität liegen hier zwischen visionärer Spinnerei zur reinen Belustigung in anonymen Internetforen und der sogeannten Realität irgendwo in der Richtung von 5-6 Zehnerpotenzen.
Die letzten drei Etappen liegen Martin nicht wirklich. Ein Top10 Platz wäre schon eine Sensation.
Habe ich gar nicht mitbekommen:
Paris-Roubaix Espoirs 2013 wurde aufgrund finanzieller Engpässe abgesagt.
26. Mai 2013 um 17:55 Uhr als Antwort auf: Giro d’Italia – 3.Woche – Ansichten, Meinungen und messerscharfe Analysen #731220Quote:Original von Krollekopp
Was für ein Unsinn. Natürlich sind die Mehrpässefahrten das Salz in der Suppe und das Highlight jeder GT. Habe auch nie was anderes behauptet. Aber war halt höhere Gewalt, kann man nix machen.
Meine Bemerkung bezog sich auf deine Abwertung „Katastrophengiro“ und deine in einem anderen Faden ebenso überzogen geäußerten Kritik an der Organisation.„Höhere Gewalt“? Sorry, aber das ist Unfug. Ich habe die italienische Organisation nie beschuldigt für das Wetter verantwortlich zu sein.
Mal sorum:
Erinnerst Du Dich noch an MSR dieses Jahr? Da war auch das Wetter, oder wie Du es nennst höhere Gewalt, im Spiel. Tatsächlich hat sich das Wetter aber über Wochen gar nicht geändert. Es war völlig klar wie die Pässe aussehen – jedem. Trotzdem beginnt die Organisation am Tag des Monuments damit hektisch herumzuplanen, bis sie auf die großartige Idee kommen eine Autoüberführung mitteinrein in ein Monument zu planen. Wie lächerlich ist das, vor allem wie unfassbar unfähig?Aber hat man nun was aus dem Frühjahr gelernt? Das Wetter hat sich immer noch nicht geändert und die Pässe sind auch beim Giro genau so, wie sie schon seit Wochen sind. Das Problem war ja weniger der Schnee, den kann man wegräumen. Das Problem waren die anhaltend tiefen Temperaturen, vor allem in der Abfahrt. Aber was machen die Helden von der Giro-Organisation? Gar nichts!
Man muss sich auch mal klar machen, dass der Giro ein Milliarden Euro schweres Geschäftsspektakel ist und in fast allen Ländern der Welt übertragen wird. Die Italiener handeln aber ihre Monumente und ihren Giro ab, als wären es Kirmesrennen.
26. Mai 2013 um 14:27 Uhr als Antwort auf: Giro d’Italia – 3.Woche – Ansichten, Meinungen und messerscharfe Analysen #731205Quote:Original von Ciclismo
Aber gut, war nur so eine Idee von mir.Die Idee ist gar nicht so schlecht. Eine andere Alterantive wäre, man verschiebt den Rennkalender etwas mehr nach hinten. Dann wäre auch die Saisonpause nicht so groß:
Grio: Start Mitte Juni
Tour: Start Mitte August
Vuelta: Start Mitte OktoberWer zwei GT nacheinander fahren will, hat dann 2 Monate zum Erholen.
Aber das wird schon alleine am französischen Nationalfeiertag scheitern.26. Mai 2013 um 14:22 Uhr als Antwort auf: Giro d’Italia – 3.Woche – Ansichten, Meinungen und messerscharfe Analysen #731203Quote:Original von Krollekopp
Man fragt sich wirklich, ob Du das ernst meinst oder einfachen trollen willst.Nein, das war jetzt zur Abwechslung mal durchaus ernst gemeint. Eine GT ohne Mehrpässe-Bergetappe ist für meinen Geschmack vollkommen wertlos. Kannst Du ja gerne anders sehen.
Wenn man sieht wie sich Martin in solch einem Rennen schlägt, wundere ich mich immer mehr, warum er die großen Hügelklassiker im Frühjahr konsequent meidet. Eigenlich müsste er auch auf dem Pavé eine gute Figur abgeben.
Nur noch Gilbert und Martin in der Führung.
Ja, Sanchez jetzt auf der letzten Rille. Trotzdem eine phantastische Attacke. Ich glaube niemand hätte gedacht, dass er durchkommen könne.Von hinten kommt nichts mehr.
Ja, 10 Sekunden, wenn ich mich nicht irre. Ganz enge Kiste im Moment. Ich weiß micht, wie gute Martin informiert ist.
Sanchez Gil hattw 1:16 Rückstand. Bald hat ers aufgeholt. Fährt da vorne wie ein Teufel.
Martin bockstark, kontert die Gilbert Attacke alleine und fährt die Lücke wieder zu. Mal sehen wie die andern paar Hansel sich jetzt verhalten.
Die letzte Redoute-Passage gleich entscheidet wohl die ganze Tour. Bin gespannt, ob Martin dran bleiben kann.
Harter Kampf
http://sports-livez.com/channel/ch-2.php
Endlich wieder Radsport.
26. Mai 2013 um 12:06 Uhr als Antwort auf: Giro d’Italia – 3.Woche – Ansichten, Meinungen und messerscharfe Analysen #731195Katastrophengiro:
1. Viele Favoriten früh raus, inkl. Vorjahressieger (Podium)
2. Keine einzige Mehrpässefahrt (Das Salz in der Suppe einer GT, deshalb auch das Bergtrikot fruh vergeben und wertlos)Jetzt wird sicher wieder der Ruf laut den Giro zu verlegen.
PS: Der einzig positive Aspekt am Katastrophengiro 2013: Nibali hätte das Ding gewonnen, völlig egal wie die Streckenführung gewählt worden wäre.
24. Mai 2013 um 15:43 Uhr als Antwort auf: Giro d’Italia – 3.Woche – Ansichten, Meinungen und messerscharfe Analysen #731298Hatten ich schon erwähnt, wie sehr mir dieser italienische Dilettantismus auf den Sack geht?
Wer wirklich meint, solche unfassbaren Ausfälle seien irgendwie auch nur ansatzweise zu rechtfertigen, soll das bitte mal schildern hier, wie das geht.
Tourismus ist zwar prinzipiell unheldenhaft aber zur Vorbereitung manchmal nachvollziehbar. Aber ein Zeitfahren über 15 lausige Kilometer muss jemand mit der Vita von Cancellara immer auf Sieg fahren, egal wie, wann und wo. Ansonsten kann ich überhaupt keinen Sinn darin erkennen nicht besser zuhause zu bleiben und ordentlich zu trainieren, bis er wieder diesen Minimalstand hat. Früher hätte er das, Tourismus hin oder her, wenigstens noch mit Anstand über die Runden gebracht. Heute nimmt ihm selbst Tom Boonen eine Minute ab. Was soll das? Selbsthass?
„Oppermachtige Martin degradeert de tegenstand“
http://www.sporza.be/cm/sporza/matchcenter/mc_wielrennen/Comp_Ronde_van_Belgie/1.1628299
Cancellara schenkt er auf 15 km 2 Minuten ein, also 8 Sekunden pro Kilometer, oder der Unterschied zwischen Welt- und Kreisklasse. Langsam sollte sich Cancellara mal fragen, ob er sich solche Demütigungen noch antun will.
22. Mai 2013 um 16:47 Uhr als Antwort auf: Plappermaul Bühne für nervenstarke Experten ( L I V E ) 2013 #734650Platten? Aber dann wird er doch nicht mit 0:19 Sekunden gewertet, oder? Die 3-Kilometerregel gilt doch nur bei Sturz?
Achso, ein Trick. Cooler Trick.
22. Mai 2013 um 16:41 Uhr als Antwort auf: Giro d’Italia – 3.Woche – Ansichten, Meinungen und messerscharfe Analysen #731354Sieht ja jetzt nach den letzten Meldungen richtig Scheiße aus mit den Bergetappen. 2013 scheint Giro light all arrabbiata zu werden.
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