Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
Arredondo hatte ich jetzt nicht unbedingt auf dem Zettel. Die größere Überraschung für mich aber Stetina, der bislang ja doch eher so ein Langweiler für Platz 20-30 war.
Ansonsten vor allem die Kolumbianer hier schon sehr motiviert am Werk. Andere Stars lassen es verständlicherweise ruhiger angehen. Enttäuscht bin ich aber von Serpa!
Hmm, könnte das ein Problem werden den Gaimon noch einzuholen? Abstände gestern sehr gering, aber dass der selbst gleich 15. wird? Als Garminist könnte der eventuell sogar Zeitfahren. Mal nachschauen, nee eher nicht. 23. der Ami-Zeitfahrmeisterschaften, da würde wohl Rodriguez noch besser abschneiden.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
Was ein Teilnehmerfeld. Juckt anscheinend bei einigen schon wieder.
***** Quintana
**** D.Moreno; Serpa
*** Jo.Rodriguez; D.Diaz; Nibali
** Betancur; Duarte; Acevedo; Intxausti
* Pozzovivo; Peraud; Atapuma; D.Caruso; Scarponi
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
Letztes Jahr war der Giro OK, da fiel er ja auch den ganzen Frühling verletzt aus. Die Jahre davor war der Giro immer schwach.
Durasek als Tre Valli-Sieger darf auch noch erwähnt werden. War ja auch sonst bei Emilia und Lombardia gut dabei. Halt die Frage ob er das bestätigen kann oder auch ein Ginanni wird. Wackermann als Talent habe ich auch noch ein bisschen im Auge in Richtung Herbst.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
Bin beeindruckt, Serpa gelobt und Oliveira richtig eingeordnet. Obwohl ich bei Serpa nicht den Eindruck hatte, dass er immer besser wird. Ging ja eher zurück, dann halt diese beeindruckende Tour. Mal sehen was er dieses Jahr für ein Programm fährt. Fährt San Luis, was natürlich gut ist. Ist ja DER Januar/Februar-Fahrer. Dann würde halt Sinn machen nach der Settimana einen Cut zu machen und nicht zum Giro zu gehen. Das hat die Jahre davor auch nicht geklappt. Besser Neuaufbau zur Tour.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
Garmin:
Viele Veränderungen, aber alle mehr oder weniger im Füllmaterial.
Hunter, Vandevelde und Zabriskie hören auf, haben alle zuletzt keine großen Akzente mehr setzen können. Vandevelde wohl stets noch als guter Helfer eingeplant, aber auch vom Pech verfolgt.
Michel Kreder als Sprinter auch kein wirklich sicherer Wert gewesen.
Maaskant; Da war ich ja mal ein heimlicher Fan von und dachte irgendwann bringt er mir die große Verdoppelung und gewinnt in Roubaix. Aber davon ist er seit seinem 4.Platz ja mittlerweile Lichtjahre entfernt…
Rasmussen: So ein halber Sprinter, hat aber auch nichts gebracht zuletzt.
Rosseler: War mal ein passabler Prologer, aber die letzten beiden Jahre kaum Resultate.
Rathe: Junger Quoten-Ami, hat aber nicht gereicht.
Stetina: Einziger Abgang der in der WT bleibt, aber hat sich auch nicht mehr richtig weiterentwickelt.Also im Prinzip hat man den Kader gut bereinigt und sich von Enttäuschungen getrennt.
In:
Janier Acevedo: Jg. 85, aber 2013 extrem heiß gelaufen in den USA. 3.California, 3.Utah, 4.USA Pro Challenge. Ein Senkrechtstarter mit 28. Mal sehen ob er sich auch in Europa so stark zeigen kann. Ich bin erst mal skeptisch.
Brown: Scheint nicht ganz unbegabt, Jg. 91, Tour de Beauce gewonnen, bei der U23-WM gut dabei, 2. beim U23 L-B-L. So ein Klassiker-Typ? Auf jeden Fall ein besserer Quoten-Ami als Rathe. Vielleicht ja auch mal mehr?
A.Cardoso: Hat es jetzt in die WT geschafft, die Frage halt wie sein Programm nun aussehen wird. Bei Caja Rural halt viele Freiheiten, könnte hier anders sein. Aber bietet natürlich auch Chancen. Gute Verpflichtung für Garmin in jedem Fall.
Gaimon: Der halt für die Quote.
Hansen: Begabter Zeitfahrer und Bahner. Mal sehen ob er auch eine gute Karriere auf der Straße haben kann. Bei Garmin als Zeitfahrer grundsätzlich nicht so schlecht aufgehoben.
King: Ergänzungshelfer
Langeveld: Verstärkung für den Norden.
Slagter: Sehr guter Griff, denke der hat noch viel Potential. Klassiker?! Oder doch auch mal ein GT-Fahrer? Garmin bringt ja gerne mal so Leute raus.
Van Baarle: Jg. 92, mit 188 Punkten im letzten Jahr. Sehr erfolgreich bei U23-Rennen. Hügel/Klassiker scheint sein Terrain zu sein. Mal sehen.Klar verstärkt damit, praktisch nichts verloren. Dann mit Slagter, Langeveld und Cardoso Fahrer, die wohl relativ sichere Verstärkungen sind. Dazu interessante Talente und Acevedo als Joker.
GT’s:
Hesjedal, Martin, Talansky in der ersten Reihe. Martin will es am Giro versuchen, was zunächst einmal eine sehr gute Idee ist. Seine letzten Versuche beim Giro liegen schon etwas zurück. Für ganz vorne wird es nicht reichen, dafür fehlt ihm die Konstanz (oder die Allergie verhindert das?!). Aber auf einzelnen Etappen kann er sicher was ausrichten. Talansky geht zur Tour, da wohl einfach ein konstanter Wert in der hinteren Top-10. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Hesjedal dann auch zum Giro, bei ihm einfach wichtig mal wieder eine GT von A bis Z durchzufahren. Dann ist theoretisch ja alles möglich, praktisch wäre eine Platzierung zwischen 4 und 7 auch ein Erfolg.
Dahinter dann mit Cardoso jetzt eine gute Verstärkung. Nehme an man wird ihn irgendwo als Helfer einsetzen. Vielleicht Giro und dann Freiheiten bei der Vuelta? Danielson auch ein potentieller Top-15-Fahrer, der aber eher helfen wird. Acevedo ein Neuling in Europa, damit zunächst auch ein großes ?. Slagter sicher eher für die Klassiker, aber vielleicht probiert er es ja auch mal wieder bei einer GT.
Sprint:
Farrar noch immer ein guter Sprinter, aber doch ein ganzes Stück hinter der Weltspitze. Seriensiege sind nicht zu erwarten, eine GT-Etappe bleibt aber dennoch im Bereich des Möglichen. Ist aber hier als Sprinter ziemlich alleine. R.Kreder und Van Hoff so Gelegenheitssprinter. Fernandez ein Ex-Sprinter. Vielleicht übersehe ich ja einen der Amis oder Australier, die einen hier eh immer verwirren, aber eine Sprintermacht ist Garmin sicher nicht.
Klassiker:
Norden: Nuyens und Vansummeren theoretisch als ehemalige Sieger. Aber auch so Fahrer, die man gut auf die Abschiebeliste hätte stecken können. Unklar ob sie 2014 hier wirklich vorne dabei sein können. Vansummeren schon eher, der war einfach immer ein Roubaix-Spezialist, der auch in schwachen Jahren irgendwie dabei war. Der Sieg bleibt natürlich die einmalige Ausnahme, da hatte er halt das Quäntchen Glück. Langeveld ist für gute Klassiker zu gebrauchen, gewinnen wird er aber wohl auch kein Monument. Also Außenseiter-Rolle im Norden.
Ardennen: Martin jetzt endgültig in der ersten Reihe bei diesen Rennen. Hesjedal in Form kann das auch. Und natürlich Slagter! Wegmann mittlerweile nur mehr für die 3.Reihe.
Zeitfahrer/Etappenjäger/Sonstiges:
Interessant wie sich Dennis entwickelt. 8.Dauphiné war ja schon ein merkwürdiges Ergebnis. Bei ihm die Frage wie sich das mit den Bergfähigkeiten entwickelt. Hansen, Millar und Navardauskas dann auch noch für diese Kategorie. Navardauskas auch ein guter Etappenjäger.
Fazit: Wenig Veränderungen in der Spitze, dafür gut in der Breite verstärkt. Fokus liegt weiter bei den GT’s. Sonst hat man halt überall ein paar Außenseiterchancen.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
Ich geh einfach mal die Etappen durch ohne hier schon gelesen zu haben:
1) MZF, kürzer als letztes Jahr. 12km eine gute Distanz.
2) Sprint
3) Hügel-Ankunft, halt die Frage wie schwer. Sieht eher so mittelschwer aus.
4) Wohl auch ein Sprint, Kat.2-Berg 25km vor dem Ziel. Aber moderne Sprinter kommen da schon drüber.
5) Kann auch ein Sprint werden, Zielgerade offenbar ansteigend.
6) Erste Bergankunft, kurz aber nach erster Überschlagsrechnung recht steil.
7) Überflüssige Flucht-Etappe wohl, längerer flacher Anstieg zum Ziel. Finde sowas immer blöd, an dieser Stelle sowieso.
Sprint
9) Zweite Bergankunft, sieht aber leichter aus als die erste.Also bis zum ersten Ruhetag 4 Sprints, zwei Bergsprints für kleine Abstände, eine Flucht. Noch alles OK bis hierher.
10) 34,5km Zeitfahren, recht anspruchsvoll. Geht gleich mal 350 Höhenmeter gemächlich bergauf, dann 26 abschüssige Kilometer.
11) Bergsprint Nr.3, scheint der bislang schwerste zu sein, ca. 10km mit 7,5%, aber eben auch vorher nichts.
12) Sprint, die ganze Etappe besteht offenbar aus einem Rundkurs. 8 Runden um Logrono. Wozu macht man das jetzt mitten in der Vuelta? Recht sinnfrei auf den ersten Blick.
13) Hügelig, in der Endphase flacher. Sprint nicht auszuschließen, alternativ eine Flucht.
14) Nächster Bergsprint, scheint kurz und knackig zu sein.
15) Lagos de Covadonga, gewohnt nackt.
16) Oh, eine Bergetappe! Immerhin mal 5 Kat.1-Berge. Da der letzte aber der längste ist, dürfte sich trotzdem alles auf den konzentrieren.
17) Sprint
18) Klassiker-Finale.
19) Sowas gefällt mir durchaus. Kat.1-Berg, dann noch 20km mit Abfahrt und kurzem Flachstück. Wer was riskieren möchte, hat hier die Chance ein zweiter Vino zu werden.
20) Puerto de Ancares, wie in den letzten Jahren baut man bei der Vuelta auf eine harte Bergankunft am vorletzten Tag.
21) Ein Abschlusszeitfahren?! 10km, kurz. Zu kurz? Wenn die Abstände wie 2013 sind, wäre das schon noch ein schönes Spektakel. Normalerweise steht aber der Sieger am Samstag fest. Für echte Spannung müsstens dann schon 30km sein.Fazit: 6 nackte Bergsprints, das ist halt einfach sehr eintönig. 6-7 Sprints auch wenig, man opfert halt Madrid für ein Abschlusszeitfahren. Wenn es dann wirklich 7 Sprints werden passt es noch, aber sind ja auch tendenzielle Flucht-Etappen dabei. Keine wirklich überzeugende Vuelta.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
Samstag ist offizielle Präsentation, da warte ich einfach noch zwei Tage, vielleicht gibts dann gleich alle Profile, dann kann man am besten analysieren.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
BMC:
Out:
Blythe: Hat doch sehr stark stagniert, schien vor zwei, drei Jahren ja ein hoffnungsvoller Sprinter. Nach 2013 kein wirklicher Verlust mehr. Geht zu einem britischen Conti-Team…
Frank: Solange er keine GT’s fährt ist er ein wirklich passabler Rundfahrer geworden. Insofern schon ein Verlust. In der Schweiz immer für Topresultate gut, zuletzt auch in den USA.
Pinotti: Hört auf, bis auf passable Zeitfahren kam auch nicht mehr viel.
Santaromita: Der größte Verlust, gute Klassikerresultate, Italienmeister, lässt auch am Berg immer mal wieder aufhorchen. Kann mir vorstellen, dass er das auch noch steigern kann. Aber eben nicht bei BMC…In:
Atapuma: Könnte eine gute Verstärkung sein, aber Südamerikaner immer auch ein Risiko. Fühlt er sich in einem Team als einziger Südamerikaner wohl? 2013 auch schon ein relativ breites Europa-Programm gefahren. Von daher meine Prognose: Er wird sich durchsetzen. Dann sollte ein guter Giro (Top-15) auch möglich sein.
Dillier: War schon als Stagiaire hier, Jg. 90. Endschneller Hügel-Fahrer mit ganz guten Resultaten. Hier aber ein Jahr zum Lernen erstmal.
Hermans: Für ihn ein guter Schritt. Bei Radioshack kam er nicht über eine Helferrolle hinaus. Dass ein Bakelants sich aber dann da durchsetzt und ein Hermans nicht, bleibt trotzdem eine Überraschung. Aber auch Hermans ja sporadisch mit guten Resultaten. Hier kriegt er mehr Freiheiten.
Stetina: Berghelfer, der auch schon bessere Jahre als 13 hatte. Hier wohl einfach Helfer und Quoten-Amerikaner mit Freiheiten bei Utah und so Zeugs.
P.Velits: Ist ein recht langweiliger Fahrer geworden. 25.Plätze bei der Tour scheinen ihm wichtig zu sein. Ich sehe seine Stärken eher bei den Klassikern. Hat natürlich mal ein Vuelta-Podium erreicht, aber nun seit drei Jahren nur durchschnittliche Tour-Resultate. Sollte vielleicht mal was anderes fahren. Ein schlechter Rennfahrer ist er ja nicht.
Zabel: Wie der Vater so der Sohn. Sprinter. Jg.93, hat also noch Zeit. Mal sehen wie er sich in der WT so macht.Fazit: Doch klar verstärkt, Santaromita tut etwas weh, aber dafür kriegt man Hermans und Velits, die das zusammen schon ausbügeln können. Mit Atapuma wird’s dann zu einer Verstärkung. Auch zwei Fahrer mehr jetzt, was auch gut ist.
GT’s:
Evans geht zum Giro, eine kluge Entscheidung. Bei der Tour reichts kaum noch für die Top-5. Das sollte beim Giro kann er das noch schaffen. Podium eher nicht mehr. Atapuma nehme ich mal an wird auch zum Giro gehen. Helfer mit Freiheiten dann.
Van Garderen dann zur Tour, denke dieses Mal dann auch in passabler Form. Ein solches Desaster wird ihm nicht nochmal passieren.
Dann in der zweiten und dritten Reihe noch: Velits, Morabito, Nerz, Stetina und Hermans. Werden sich wohl auf Giro und Tour irgendwie verteilen (Velits zur Tour scheint mir recht sicher).
Vuelta wie so oft unklar, vielleicht wieder für Nerz zum Austoben, oder Atapuma mit Giro+Vuelta? Oder irgendwer der vorher enttäuscht hat oder hingefallen ist.
Schon ein gutes GK-Team mit zwei Kapitänen. Einer halt alt und auf dem absteigenden Ast, TJ nach 13 ein kleines Rätsel, aber prinzipiell ja auch noch Plosionsluft nach oben.
Norden:
Starkes Team mit Ballan, Van Avermaet, Oss, Hushovd und Phinney. Ob man aber was gewinnen wird doch unklar. Ballan muss richtig fit werden und darf keine weiteren Dopingprobleme kriegen. Hushovd kriegt sein vorhandenes Roubaix-Talent seit Jahren nicht auf die Reihe. Irgendwie bin ich aber nie bereit den so richtig abzuschreiben. Van Avermaet eine Konstante, die aber praktisch nie gewinnt. Glaube Phinney könnte ein richtig guter Roubaix-Fahrer werden, ob schon in diesem Jahr wird sich zeigen. Also viel Ungewissheit.Ardennen:
Gilbert, der aber seit zwei Jahren (bis auf die WM 12) nicht wirklich überzeugt hat. Mittlerweile eben nur ein Topfahrer von vielen für diese Rennen. Aber nicht DER Favorit. Kann aber natürlich jederzeit gewinnen. Van Avermaet ist auch bei schwereren Rennen zu beachten, aber wie schon oben genannt, kein Siegfahrer. Hermans würd ich für so Zeugs wie Brabant oder auch andere Hügelklassiker durchaus zu gebrauchen.Sprint:
Nicht vorhanden eigentlich. Zabel gleich der Sprint-Leader? Da kann man nicht viel verlangen. Ein Oss sprintet zwar irgendwo auch mal mit, aber ein Sprinter ist er ja auch nicht.Sonstiges:
Bookwalter: Hatte 2013 über 400 Punkte?! Ist ja fast unverschämt. 2.Qatar, 2.Alberta, 2.US-Meisterschaften. Er weiß sich halt zu platzieren, soll er dann auch 2014 machen.
Morabito: Wird hier auch noch erwähnt. Hab ihm ja immer Unkonstanz vorgeworfen. Hat sich doch klar gebessert. Mittlerweile ein recht konstanter Fahrer, der viel fährt und auch die Rundfahrten um Platz 30 beendet. Dafür keine Topresultate in der Schweiz mehr.
Nerz: Kam oben auch etwas kurz, man wird ihn vermutlich bei Giro oder Tour als Helfer einsetzen, aber bei der einen oder anderen Rundfahrt sollten auch Freiheiten und gute Resultate drin sein.
Phinney: Neben dem Norden eben vor allem das Ass für die Zeitfahren!
Schär: Ehren-Kategorie für Jean-Claude Leclercq.Fazit: Vieles bleibt wie 2013. Gute Rundfahrer, starkes Klassiker-Team, keine Sprinter. Auch wenn es wie jedes Jahr ein klein wenig besser wird, es fehlt noch immer die große Breite. 28 Fahrer jetzt, aber auch einiges an Füllmaterial, bei denen doch die WT-Qualität angeweifelt werden darf.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
Weil es das dritttbeste Conti-Team war mach ich noch:
Team Gourmetfein:
Platz 38 – 16 Siege (16-14-6 die Podeste)
Nr.1 Zoidl: Hat das Team im Wesentlichen mit 11 Siegen und der Hälfte der Gesamtpunkte getragen. Hat den Durchbruch in dieser Saison geschafft. Großer Sieg mit Österreich, dann noch drei 2.2-Rundfahrten gewonnen. Auch mit namhafter Konkurrenz konnte er mithalten (5.Coppi/Bartali). Logische Konsequenz: Ein WT-Vertrag.
Rest:
Eibegger: 2.Oberösterreich, dafür bei der Ö-Tour dann nichts mehr (evtl. gute Helferdienste geleistet?). In Rumänien noch ne Etappe gewonnen, aber etwas mehr sollte er schon können.
Kvasina: Gutes Jahr für ihn, 10. in Österreich, 2. in Rumänien, in Tschechien mal was gewonnen. Über 200 Punkte geholt.
Pöstlberger: Jg.92, hat den GP Kranj gewonnen. Besser find ich noch 20.Coppi/Bartali. Dazu ein paar gute Rundfahrten. Wurd hier auch schon öfters von unseren Österreichern erwähnt. Nicht ganz uninteressant in jedem Fall.
Fazit: Zoidl macht das hier im Alleingang zu einer überragenden Saison. Ohne ihn wird man sich wieder ein paar Plätze weiter hinten einreihen.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
Zwei, drei Conti-Teams werd ich noch machen. Zunächst mein heimlicher Lieblingsdrittligist:
La Pomme Marseille:
9 Siege (9-13-9 die Podeste) – Platz 32; bestes Conti-Team! Hatte ja in der Teams-Kanalyse durchaus ein gewisses Potential gesehen, aber eine solche Saison niemals. Vor allem auch Kwalitäts-Siege (nur 2 der 9 sind 2.2-Rennen).
Nr.1 Yannick Martinez: Sprinter auf dem Weg zum Durchbruch? Naja, ein Coquard ist jünger und besser. Und mit der zweiten Saisonhälfte hat er sich die guten Prognosen auch wieder ein bisschen zerstört. Aber zunächst mal mit Dünkirchen- und Route du Sud-Etappe die zwei hochwertigsten Siege geholt. Dann im Herbst in China hätte er aber auch mal gewinnen können. Da aber meist nur zwischen 4 und 8. Aber egal, gute Saison, Topform halt von Mai bis August. Und für den Sprung zu Europcar hat es ja auch gereicht…
Nr.2 Giroud: Sprintet auch, 4 Siege, aber eben in Taiwan und China geholt. Aber auch noch 2. und 3.Plätze in Frankreich. Musste sich da wohl etwas mit Martinez streiten. Eher hat wohl in der Hierarchie knapp hinter Martinez. Immerhin bleibt er dem Team erhalten, kann er ja nächstes Jahr auch wichtigere Rennen gewinnen.
Nr.3 Jules: Frühstarter, GP la Marseillaise gleich gewonnen, dann seine besten Resultate alle bis Ende März geholt. Sprinter, der aber wohl auch ein bisschen mehr kann.
Rest:
Antomarchi: Eher schwache Saison, in Südafrika mal ein Rennen gewonnen, aber von ihm hätte ich auch mal ein paar gute Resultate in Frankreich erwartet. 17.Dünkirchen ja noch OK, aber davon eben mehr!
Goncalves: Polynormande gewonnen, 13.Dünkirchen, 3.China I. Ganz ordentlich also. Hätte ihn (und auch einige andere) gerne wieder bei der Volta gesehen.
Paillot: Jg.91, Zeitfahrer der über die Berge kommt? Zeitfahren auf jeden Fall. 2.U23-WM, Gold bei den Mittelmeerspielen. Wie schwer ist die Tour du Jura? Wenn S.Hinault 9. wird vermutlich nicht zu schwer? Paillot wurde 4. dort.
Fazit: Sehr erfolgreiche Saison, mit Sprintern im Team natürlich immer leichter auch Punkte zu machen, aber die haben halt auch alle Rennen gewonnen. Team bleibt im Kern zusammen. Martinez geht halt, dafür kommt ein weiterer Portugiese und Remy di Gregorio will es auch noch mal versuchen…
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
Gut, ich geh mal an die Belgier ran.
Topsport Vlaanderen
Platz 25 – 8 Siege (8-11-11 die Podiumsbilanz); auf den ersten Blick deutlich besser als erwartet. Fällt gleich auf, dass 14 Fahrer mehr als 100 Punkte erreicht haben. Also das gute Ergebnis auch Resultat einer vernünftigen Breite. Schauen wir mal ins Detail:
Nr. 1 Van Staeyen: Sprinter mit 530 Punkten, gewinnt aber zu selten irgendwie. Bessèges-Etappe am Anfang, dann kein Sieg mehr. Dafür aber Resultate, Resultate, Resultate. Meist in Belgien, aber auch bei Paris-Tours und der Tour de Vendée mit 5.Plätzen ganz ansprechend dabei. Entwickelt sich recht kontinuierlich weiter. Die ganz große Plosion scheint aber nicht zu kommen. Wird dann eben so ein besserer Van Dijk? (blöder Vergleich, ein besserer fällt mir aber nicht ein).
Nr.2 Jacobs: 286 Punkte, zweitbeste Saison seiner Karriere, zwei Siege, Schaal Sels immerhin 1.1. Scheint sonst einfach ein typischer Belgier mit Faible für Klassiker zu sein. Darf auch etwas schwerer sein, bei Tre Valli immerhin auch 21.
Nr.3 Van Asbroeck: Jg. 90, auch ein Sprinter. Scheint gerne in Norwegen zu fahren. Tour of Norway, Arctic Race of Norway und Tour des Fjords. Da war er immer dabei. Zig gute Platzierungen dort auch erreicht. Hat bloß nie gewonnen. Auch mal 2. in der Wallonie und in Westflandern. Ob er mal besser als Van Staeyen wird? Zumindest sollte das in die gleiche Richtung gehen.
Rest:
Cornu: Was macht er hier? Seit er bei Topsport fährt, fast nur noch DNF’s. Der war mal U23-Weltmeister im Zeitfahren… Oder hat er mittlerweile ein anderes Hobby (so Crosszeugs oder was die Belgier immer machen?)
De Vreese: OK-Fahrer, der aber nichts wirklich richtig gut kann. Bei den ganzen Rundfahrten meist gut platziert, mit der Eichhörnchen-Taktik ergibt das immerhin 213 Punkte.
Lampaert: Ein Sieg, ein paar Platzierungen und schon hat man 160 Punkte. Jg. 91, kann ein bisschen Zeitfahren und ist nicht ganz langsam auf der Zielgeraden.
Van Hecke: Hier mit 31 der Opa im Team (bei United Healthcare wäre er ja Jungspund…). Hat aber eine gute Saison gehabt. 2 Siege (GP de la Somme und Antwerpse Havenpijl).
Van Hoecke: Jg. 91, bei den Hügel-Rundfahrten meist im Vorderfeld dabei ohne groß aufzufallen.
Vandousselaere: Sprintet auch mal mit wenn die teaminterne Konkurrenz ihn lässt. Platz 3 beim Omloop sticht aber deutlich heraus bei seinen Ergebnissen und brachte auch den Großteil der Punkte.
Waeytens: Platz 7 beim GP Wallonie ist mal ein Resultat das mir gefällt. Dazu Platz 3 bei der Fjords-Rundfahrt (hinter Chernetskiy und Nordhaug, aber vor Kristoff und Vanmarcke). Also wohl ein ganz interessantes Klassiker-Talent. Jg. 91.
Fazit: Anstrengend, weil doch die meisten unbekannt. Aber wirklich eine respektable Saison für so eine Nachwuchsmannschaft. Viele konnten sich mal irgendwo in Szene setzen. Was einfach fehlt ist so ein richtiger Kracher, bei dem man sagt, das wird auf jeden Fall mal einer. Deswegen bleibt der große Aderlass auch aus. Armee hats als einziger in die WorldTour geschafft (aber auch eher als Helfer).
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
Team NetApp Endura:
Platz 27 – 10 Siege
Die beste Saison der Teamgeschichte, ist aber auch nicht wirklich verwunderlich. Highlight die Vuelta-Teilnahme, die noch dazu auch noch sehr erfolgreich war.
Nr. 1 Barta: Schon ein ganz guter Fahrer in den letzten Jahren, punktemäßig 2013 sogar sein bestes Jahr. Spezialist für mittelschwere einwöchige Rundfahrten mit Zeitfahren. 3.Bayern, 2.Sarthe und eine 2.1-Rundfahrt in Polen gewonnen. Dazu beide Tschechen-Titel. Vuelta dann nicht so auffällig, aber passt schon.
Nr.2 König: Superstar hier! 9.Vuelta mit Etappensieg deutlich mehr als man erwarten konnte. Vorher noch Tschechien gewonnen und eine California-Etappe. Mit der Vuelta hat er aber einen Quantensprung geschafft.
Nr.3 Huzarski: Hat bessere Jahre gehabt, aber schon noch OK. Vuelta ordentlich, 35. am Ende, einmal Etappendritter. In Polen hätte ich mehr von ihm erwartet. 24. Lombardia am Ende auch noch respektabel. Eben ein grundsolider Fahrer.
Rest:
De la Cruz: Hinter den Erwartungen geblieben. Wenig Resultate, Vuelta fing halbwegs OK an, dann aber raus. Insgesamt ein verkorkstes Jahr, aber Potential hat er trotdem!
Jarc: GP Stad Zottegem gewonnen, versucht sich sonst auch mal als Sprinter. Aber eher erfolglos.
Mendes: Nimmt hier eine sehr gute Entwicklung. Gute Rundfahrten über die ganze Saison hinweg (23.Tirreno, 15.Coppi/Bartali, 12.Türkei, 23.Burgos, 22.Vuelta). Bei der Vuelta dann auch mal offensiv. Derartige Leistungen konnte man von ihm nicht erwarten. Mittlerweile ja fast besser als Machado…
Voss: Gute Saison, vor allem ganz schön bergfest gewonnen. Überall im Vorderfeld dabei, fehlen nur ein paar Topergebnisse.
Wetterhall: Ronde van Drenthe gewonnen, sonst weiß ich auch nicht was er so kann.
Fazit: Erfolgreiche Saison, vor allem natürlich durch die Vuelta. Ein Kapitän der sticht, kann dann auch die etwas dünne Breite überdecken. Insgesamt die stetige Entwicklung des Teams sehr positiv.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
RusVelo:
Platz 43 – 9 Siege; zum Glück gibt es Champion Systems (*edit* Champion Systems hat auch Glück, gibt ja noch die Diabetiker…), sonst wäre man das schwächste Prof.-Team. Von den Siegen und Podestplätzen her ja sogar noch alles im grünen Bereich, aber im Gegensatz zu 2012 eben null Qualität.
Nr.1 Firsanov: Ist gleich das Problem. 2012 über 500 Punkte, jetzt nur 139. Herbst ist ganz OK gewesen mit Platzierungen in Italien (5.Settimana Lombarda, 10.Tre Valli, 19.Milano-Torino), aber vorher eben nichts. Keine guten Rundfahrten, selbst bei so Rennen in Estland eben nicht im Vorderfeld. Letztes Jahr hätte er sowas wohl gewonnen. Hätte in meinen Augen trotzdem in Portugal an den Start gehen müssen. Trotz bis dato enttäuschender Saison.
Nr.2 Krasnov: Sprinter, eine Estland-Etappe gewonnen. Sonst aber auch relativ wenige Ergebnisse. Auch schwächer als 2012.
Rest alphabetisch, weil unter 100 Punkten:
Klimov: Ehemaliger Tinkoff-Sprinter. Gewinnt immerhin ein Rennen bei den Ringen von Moskau.
Kochetkov: Im letzten Jahr intern von Itera zu RusVelo aufgestiegen. Konnte das aber nicht so richtig bestätigen.
Manakov: 92er Sprinter, bei der L’Avenir ganz OK.
Pomoshnikov: Auch so ein Aufsteiger. Ganz ordentliche Saison, aber eben seeeeeehr unauffällig. 7. beim GP Beghelli sein bestes Resultat. Dafür aber auch zwei ganze Hände voller OK-Resultate hauptsächlich im ital. Herbst, aber auch bei der Volta.
Rybakov: Ein ähnlicher Fall wie Pomoshnikov. Immerhin ein Rennen in Russland gewonnen. Sonst 10.Slowenien und ein paar ital. Herbstresultate.
Serov: Der andere alte Tinkoffler. Eine Volta-Etappe im Sprint gewonnen! Dann gleich in Costa Rika auch noch zugeschlagen. Gute Saison damit. Überlege gerade wer der dritte der damaligen Tinkoff-Sprinter war. Ahh, Trussov. Der fährt aber zufällig nicht auch noch hier…
Zakarin: Enttäuschend, da hätte ich doch einen Schritt nach vorne erwartet. Stattdessen geht er eher zwei Schritte zurück. Russischer Zeitfahrmeister, dann noch ein Zeitfahren in Russland gewonnen, aber sonst kaum Resultate. Bei der Volta früh raus.
Fazit: Schwache Saison, die jungen fast alle enttäuschend, der Star schwächelt, niemand kann in die Bresche springen.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
Caja Rural:
Platz 30 – 7 Siege
Siegarmut schon immer ein Problem hier, wird noch schlimmer wenn man sich die 2.und 3.Plätze anschaut (4 und 7). Also insgesamt nur 18 Podiumsplätze. Aber das ist sogar Teamrekord, die letzten Jahren waren da noch magerer. Haben halt zu viele „langweilige“ Fahrer.
Nr.1 Txurruka: Der chronisch erfolglose Dauerflüchtling wird hier zum Star?! Aber wirklich eine gute Saison gefahren, sogar mal was gewonnen. Asturien-Etappe und auch die Gesamtwertung. Dazu Baskenland-Bergkönig und offensiver 25. bei der Vuelta. Passt!
Nr.2 Andre Cardoso: Setzt seine stetige Entwicklung fort. In dem Tempo hat er dann mit 42 auch die Vuelta gewonnen… Aber im ernst, bin da wirklich zufrieden mit ihm. Ein Portugiese der mal bei der Volta stark war und sich dann bei Vuelta gut zeigt. Sowas gelingt vielen eben nicht. Dieses Jahr sogar mal mit Offensivaktionen, irgendwie scheint er aber nicht der geborene Bergflüchtling zu sein. Lässt sich da regelmäßig von vermeintlich schwächeren Bergfahrern bügeln. Eben eher ein „Typ Bruseghin“. Sonst auch gute Ergebnisse. 5.Burgos, 13.Trentino, 4.Asturien.
Nr.3 Arroyo: Hier als Kapitän geholt, hat die Erwartungen knapp erfüllt. Etwas mehr dürfte man sich aber schon erhofft haben. 13.Vuelta OK, hat da auch Probleme gehabt am Anfang. 2.Burgos auch noch ein gutes Resultat, dafür hat er bis August doch ziemlich enttäuscht. Naja…
Nr.4: Lasca: Sprinter, ein Sieg bei der Rioja. Im Frühling auch noch viele 2. und 3.Plätze bei Castilla y Leon und Ruta del Sol. Danach kam nicht mehr so viel. Noch mal 3. in Burgos. Bei der Vuelta mal 6. OK-Saison, viel besser ist er halt nicht. Wenn er bei spanischem Zeugs mal gewinnt, ist alles gut. Kann sich ja noch etwas verbessern als Jg.88er.
Nr.5 Danail Petrov: Halt auch alt mittlerweile, 9. in der Türkei, Bulgaren-Meister. Bei der Volta aber enttäuschend, da hätte ich schon die Top-15 von ihm erwartet bei dieser Besetzung.
Rest:
Manuel Cardoso: Kriegt kaum noch was auf die Reihe. Eine Volta-Etappe gewonnen, sonst sogar da von dubiosen Sprintern besiegt. Der Kerl hatte mal Starpotential…
Ruben Fernandez: L’Avenir-Sieger! Ziemlich aus dem Nichts. Vorher bei der Volta nichts gezeigt, aber wohl dann zum Einrollen genutzt. Jg.91, mal weiter beobachten.
Fraile: Hätte da gerade in Portugal mehr erwartet, da war aber das ganze Team komplett neben der Spur.
Marcos Garcia: Keine so schlechte Saison, hat halt dann bei der Vuelta enttäuscht. Dafür zuvor 11.Trentino, 10.Asturien, 21.Burgos. Wird wohl nie der große Star, aber kann mal so ein Txurruka werden.
Piedra: Dieses Jahr ohne Sieg, sonst ja eine Bank was Fluchten angeht….
Fazit: OK-Saison, die meisten sind im Rahmen ihrer Erwartungen geblieben. Keine Ausreißer nach oben, ein paar kleine nach unten. Was dem Team einfach fehlt sind Siegfahrer. Irgendwie fast alle gleich. Mittelmäßig begabte Bergfahrer, die bei kleinen Rundfahrten mal 10. werden können. Dazu dann 3 Leute, die auch bei der Vuelta mithalten können. 3 Fahrer in den Top-25 ist für Caja ein gutes Resultat. Nimmt aber verständlicherweise keiner so recht wahr.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
Zumindest wird man ihn ja wohl gefragt haben. Jeder der irgendwie bei Verstand ist, hätte das dann abgelehnt.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
Es ist erstaunlich, aber sein Dachschaden wird tatsächlich von Jahr zu Jahr noch größer…
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
Ein knapper 8:7-Erfolg für Nibali!
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
Oh, hier hab ich auch noch nicht abgestimmt. Als Spielleiter darf man auch mal einen Tag zu spät sein…
1.Nibali
2.Froome
3.Cancellara
4.Valverde
5.Jo.RodriguezIch zähle die Punkte dann in den nächsten Tagen mal zusammen. Wer bis dahin noch mitmachen will, kann das gerne tun.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
Androni:
Platz 23 – 13 Siege
Fehlen die großen Siege, sonst hatte man eigentlich immer mindestens eine Giro-Etappe dabei, jetzt nominell die Österreich-Etappe von Bertazzo der größte Erfolg. Immerhin haben sie noch eine halbwegs vernünftige Anzahl an Siegen erreicht. An den Vorjahren kann man das Team nicht messen. Da musste man schon personell einen Aderlass hinnehmen.
Nr.1 Pellizotti: Gute Saison! Eigentlich sogar sehr gute Saison, von März bis Oktober überall gut dabei. Fehlen halt die Siege. 11. Giro ist eben das was er noch kann. Etwas unauffällig gefahren, da wäre doch etwas mehr Offensive wünschenswert. Kann ja sowas. Dann 2.Route du Sud und jede Menge Top-Platzierungen im ital. Herbst. Aber wer immer zwischen Platz 4 und 6 ankommt, wird eben auch schnell wieder vergessen.
Nr.2 Rubiano: OK-Saison, aber eben nicht so erfolgreich wie 2012. Gutes Frühjahr bei San Luis und Coppi & Bartali. Beim Giro kann ich mich jetzt nicht so sehr an ihn erinnern. Im Herbst noch 2. beim GP Prato. Hat da aber schon bessere Herbste gehabt.
Nr.3 Felline: 2 Siege für ihn (Coppi & Bartali-Etappe und Slowenien-Etappe). Sonst aber nicht die große Weiterentwicklung. Beim Giro starker Zweiter auf der Battaglin-Etappe, sonst aber auch eher untergetaucht. Danach nur noch wenig Resultate. Hoffe der wird nicht zu bergfest und verliert damit seine Spritzigkeit. Wird beim Giro 43., ja kommt mittlerweile da wirklich gut mit, aber bringt ihm halt nicht viel. Seine Stärke sollten Klassiker sein. Jg. 90, hat noch alle Zeit der Welt, da muss man ihm ein Jahr Stagnation zugestehen.
Nr.4 M.Gavazzi: Hat mit 3 Siegen sein Soll erfüllt. San Luis-Etappe, Giro della Toscana und irgendwas in Rumänien. Beim Giro keine Chance, weil er an jeder Autobahnbrücke abgehängt wird (am Ende auch disqualifziert wegen Festhalten am Auto). Immerhin einen Sprint hat er mal erreicht, da 5. geworden. Aber OK, Giro-Etappen waren von ihm nicht zu erwarten, ein Sprinter für Shitraces, da hat er gewonnen, also passt alles.
Nr.5 Zilioli: Sehr guter Stagiaire, den GP Prato gewonnen, bei Emilia gleich 11., bei der Piccolo Lombardia 3. Interessanter Mann!
Rest:
Bertazzo: Sprinter für die 4.Reihe geworden, der in Österreich sogar mal gewonnen hat. Sonst recht viele gute Platzierungen in Venezuela und Rumänien. Ganz gute Entwicklung, ist mir sonst eigentlich noch nie als Sprinter aufgefallen.
Chiarini: Wenig Punkte, die Resultate jetzt nicht unterirdisch, aber eben schon deutlich schwächer als in den Jahren zuvor. Er kann mehr.
Facchini: Kann ganz gut mithalten. Wird gerne 16.
(in Österreich, Slowenien, bei Tre Valli, bei Prato und im ital. Zeitfahren). Mal sehen ob er sich noch steigern kann, war sein erstes Jahr bei den Profis.Frapporti: Route du Sud-Etappe, sonst halt ein Helfertyp.
Gil: Doch ein recht peinlicher Giro, frag mich ja sowieso schon länger warum man den im Team hat (ja Punkte hat der vor zwei Jahren wohl gehabt). Aber den dann auch noch in den Giro-Kader zu nehmen…
Malaguti: Hat recht viele Punkte, hauptsächlich durch den Sieg bei der mir unbekannten Route Adélie de Vitré. Sonst aber nicht so interessant wohl.
Ochoa: Venezuela gewonnen. Für sowas ist er im Team, damit seine Aufgabe erfüllt, wenn auch nicht besonders glanzvoll.
Reda: Ohh, sogar 4 Punkte mehr als Zilioli, also die eigentliche Nr.5. Trotzdem keine gute Saison für ihn. Ging sehr gut los (3.Mittelmeer, 2.Laigueglia). Dann kam aber fast nichts mehr.
Jackson Rodriguez: 2 Venezuala-Etappen, in Europa kann er zwar mithalten, hat aber nicht die Entwicklung genommen, die man vor ein paar Jahren erwarten konnte. Jetzt halt ein vernünftiger Giro-Helfer und in Südamerika darf er dann auf eigene Kappe fahren.
Rosa: Sicherlich die größte Rundfahrer-Hoffnung im Team. Gleich mal 23. beim Giro. Trotz zwischenzeitlicher Probleme hat er sich da gut durchgekämpft. Da ist noch viel Potential. 5.Route du Sud noch. Gut!
Sella: Nicht viel in diesem Jahr. Völlig enttäuschender Giro. Ziemlich peinlich dann auch noch von Hansen am Berg abhängen lassen. Im Herbst auch nicht mehr als ein paar solide Platzierungen.
Zordan: Auch ein guter Stagiaire. 6.Sabatini und 8. beim Memorial Pantani sind ganz ordentlich zum Einstand. Jg.92. Hat sich damit einen Vertrag für 2014 gesichert.
Fazit: Ordentliche Saison, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Bis auf Sella keine Totalausfälle, aber eben auch nicht die großen Siege, die man sich sicherlich von den Top-3 erhofft hatte. Dafür hat die Breite dann ein paar Siege geholt.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
Will hier jetzt auch mal wieder mitmachen, reserviere schon mal Androni und Caja Rural. Androni kommt vielleicht noch heute.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
Ich hatte bei Vacansoleil immer das Gefühl, das wäre ein Teil der Strategie. Viele Rennen, viele Shitraces = viele Punkte. Ist eigentlich auch immer ganz gut aufgegangen. Man hat sich damit die WT-Lizenz gesichert und diese dann souverän halten können. 2011 sogar Platz 6 bei CQ, was trotz aller guten Resultate deutlich über der eigentlichen Stärke war. Man kann also sagen, sie haben das System der UCI verstanden….
2013 waren sie dann einfach im Kollektiv schlecht.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
Radioshack
Platz 7 – 24 Siege; ganz ordentliche Saison auf den ersten Blick, auch wenn man weniger Punkte als 2012 hat (dafür mehr Siege). Ein Star top, einer flop, dazu ein Überraschungs-Joker.
Nr.1 Cancellara: Sehr gute Saison wieder für ihn, eindrucksvoll im Norden mit seinen gefürchteten Solos bei E3 und Flandern. Roubaix dann fast überraschend knapp geworden, aber er steht in der Siegerliste, passt also alles. Danach Fokussierung auf dem WM (Straßenrennen), hat da nicht ganz geklappt, dafür aber eine Zeitfahr-Medaille und eine starke Vuelta mit Prestige-Erfolg über Tony Martin. Eine runde Saison, auch wenn nicht alles perfekt gelaufen ist.
Nr.2 Horner: Unauffällige Saison bis Ende August… Aber dann ging es eben los, sensationeller Erfolg bei der Vuelta. Am Berg die klare Nr.1, am Ende ein knapper, aber verdienter Sieg.
Nr.3 Bakelants: Hier die Nr.3 mit über 900 Punkten! Hat einigen namhaften Teamkollegen die Show gestohlen und sich selbst eine höhere Kategorie gehievt. Sehr starke Tour (18.) mit Etappensieg, Herbst dann auch gut, Kanada-Resultate und Wallonie-Sieg. Hat bewiesen, dass er mehr als erfolglose Bergfluchten kann.
Nr.4 Gallopin: Eigentlich vom Gefühl her eher Stagnation. Auf den zweiten Blick aber schon viel besser. Letztes Jahr hat ihn halt die Tour ins Rampenlicht gebracht. Die war dieses Jahr nichts, dafür seine eigentliche Stärke die Klassiker ganz OK. Ardennen vernünftig durchgefahren, da kann er drauf aufbauen, 3. der Franzosen-Meisterschaft und dann eben der Sieg in San Sebastian, der schon etwas aus dem Nichts kam. Keine berauschende Saison, aber gerade mit dem Sieg schon ordentlich.
Nr.5 Nizzolo: Meine Jungsprinter kommen alle nicht so recht vom Fleck, auch Nizzolo stagniert, entwickelt sich nach Punkten sogar zurück. 2 Luxemburg-Etappen sind als Siege mager, einmal 2., 3x 4. beim Giro sind passabel aber auch keine Steigerung. Sonst halt so naja.
Rest:
GK:
Busche: Gute Saison, auch mal außerhalb des üblichen US-Zeugs. 7.Österreich, 19.Dauphiné sind ganz ansprechend. Bei der Vuelta dann wenig gezeigt, aber würde nicht ausschließen dass er auch mal bei einer GT in die Top-20 fahren kann.
Kiserlovski: OK-Saison, vor allem weil er mal viele Rennen durchfahren konnte. 15.Giro passt, 17.Vuelta am Ende mit guten Helferdiensten. Sonst auch die Konstanz in Person. P-N, Catalunya, Romandie, Österreic und Polen seine weiteren Rundfahrten. Alle zwischen Platz 11 und 23 beendet.
Klöden: In seiner letzten Saison nicht mehr konkurrenzfähig, Frühjahr noch gut mit Platzierungen P-N und dem CI. Bei der Tour chancenlos, aber immerhin kämpferisch in der letzten Woche. 2 gute Fluchten, fast noch eine Etappe dadurch geholt.
Machado: Kein Rundfahrer mehr, baut am Berg ab und kann auch nicht mehr Zeitfahren. Vielleicht tut der Wechsel zu NetApp ganz gut.
Monfort: Macht das was er immer macht, ein sicherer Wert. 14.Tour.
A.Schleck: Katastrophal im Prinzip, nie seine Form gefunden, obwohl Krankheiten und Verletzungen dieses Mal keine Ausrede sein können. 20. der Tour dann, obwohl man auch hier nicht das Gefühl hatte er würde seine Form langsam finden. Großes ? auch für 2014.
Zubeldia: Auch überm Zenit, dieses Mal nicht der überraschende GK-Kapitän. Dauphiné noch gut, Tour-Auftakt auch, dann aber nicht mehr viel. Ganz abschreiben würde ich ihn aber noch nicht. So einen 15.Platz kann er denk ich mal schon noch schaffen. Dieses Jahr aber halt nicht.Klassiker/Sonstiges:
Bennett: Hmm, eher sogar GK-Fahrer. Beim US-Zeug gut, Österreich auch OK. Jg. 90. Weiß ich nicht so recht.
Devolder: Belgischer Meister, sonst praktisch nicht in Erscheinung getreten.
Hermans: Ein paar OK-Resultate, viel für kaufen kann er sich davon aber nicht. Beendet die Klassiker alle im Vorderfeld, 14. Lombardia der Höhepunkt.
Jungels: Sehr interessanter Fahrer, Jg.92. Gewinnt gleich mal den GP Nobili. Dann in Luxemburg ne Etappe, beide Meistertitel geholt. Ein Fahrer der offenbar gewinnen kann. Gut.
Oliveira: Wird als Portugiese einfach erwähnt. Solide Helferdienste. Platz 15 bei der Zeitfahr-WM find ich nach wie vor ein gutes Resultat.
Rast: TdS-Etappe. Sonst nicht so viel. Im Norden hat sein Kapitän alles abgeräumt, passt damit auch.
Rohregger: Kaum Resultate, häufig DNF. Verletzung? Krankheit?
Voigt: Fährt und fährt und fährt… California-Etappe sogar noch gewonnen.Fazit: Das Fazit von oben passt denke ich mal, ordentliche Saison. Cancellara und Horner haben Highlights gesetzt, Bakelants hat auch überzeugt, dann ein paar die einfach das gebracht haben was sie können. Da kann man Schleck sogar verschmerzen.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
Das mit den wenigen Punkten liegt nicht an den fehlenden GK-Fahrern. Die bringen sowieso kaum Punkte (siehe Omega). Einfach nicht so hohe Qualität der Siege. Aber Platz 16 spiegelt auch einfach die Stärke des Teams wider. Kein Superstar, ein paar OK-Fahrer und relativ wenig Breite. Woher sollen dann Punkte kommen? 33 Siege schon erstaunlich viel.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
Omega:
55 Siege – Platz 1 bei CQ! Wirklich das beste Team der Welt? Das wird im Verlauf des Rückblicks hier zu klären sein. Man hat natürlich mit Cavendish eine Sieg-Garantie verpflichtet, aber 55 ist schon verdammt viel. Schnell mal kontrollieren ob das in den letzten Jahren schon mal erreicht wurde. Tatsächlich, HTC hatte zweimal über 60 sogar. Für Omega sind 55 aber Rekord.
Nr.1 Cavendish: Nach Punkten die zweitbeste Saison seiner Karriere, Nr.6 der Welt. Gefühlt aber eher nur eine Standard-Saison für ihn. 19 Siege aber doch ein paar mehr als in den letzten Jahren. Beim Giro unschlagbar (5 Siege), bei der Tour dafür verwundbar. 2 Siege und 4 Niederlagen eine eher schlechte Cav-Bilanz. Dann halt noch viele Siege bei Britain, Qatar, Tirreno, De Panne und Dänemark. Gut natürlich, fehlt aber so ein großer Sieg außerhalb von GT’s.
Nr.2 Sylvain Chavanel: Jo, das haut mich grad auch ein wenig vom Hocker. 1379 Punkte! Hab da jetzt nicht so viele Heldentaten spontan auf dem Schirm, mal sehen. Dafür hat er aber sehr konstant gepunktet. De Panne gewonnen, 5. bei P-N, 4.MSR, das gibt schon viele Punkte. Zeitfahrmeister, sehr gutes Frühjahr, solider Herbst, eher unglückliche Tour. Passt schon, 1379 Punkte aber doch übertrieben!
Nr.3 Tony Martin: Hat alle wichtigen Zeitfahren gewonnen. Einzige Niederlage in einem langen ZF bei der Vuelta gegen Cancellara. Sonst meist in gewohnter Dominanz. Sehr gute Saison also.
Nr.4 Kwiatkowski: Vom Zeitfahr- und Hügeltalent zum GK-Fahrer. Hat einen sehr großen Schritt gemacht! Schon früh bei San Luis und Tirreno seine neuen Bergqualitäten angedeutet, dann bei der Tour beeindruckend fortgesetzt. In der zweiten Hälfte etwas abgebaut, da ist also noch Luft nach oben. Platz 11 für den Anfang aber natürlich super. Ardennen auch top (4.AGR, 5.Flèche). Im Herbst war die Luft dann raus, aber natürlich eine Top-Saison.
Nr.5 Terpstra: 821 Punkte sind wie bei Chavanel so 300 mehr als ich geschätzt hätte. Kein Sieg, Highlight Platz 3 in Roubaix, womit er sich damit in die Reihe der Geheimfavoriten vorschiebt. Sonst sehr viele Punkte durch vordere Platzierungen bei fast allen belgischen Rundfahrten geholt. OK-Saison sicher, aber eben kein Sieg.
Rest:
GK:
Brambilla: Floppt komplett. Beim Giro weit hinten, danach in Österreich 17. Das schon das Highlight der Saison. Kriegt noch eine weitere Chance sich hier im nächsten Jahr zu beweisen.
De Weert: Kein GK-Fahrer mehr, wohl nur kurzzeitig mal ein Top-15-Fahrer?
Devenyns: Nehm ich mal hier rein, der scheint auf dem Weg zu einem GK-Fahrer für Arme. 5.Österreich und 10.L’Ain sind zumindest ganz ansprechend. Keine GT gefahren, kurzfristig aus dem Vuelta-Aufgebot gekickt. Hätte den da gerne mal gesehen.
P.Velits: Wenig gezeigt. Frühjahr mit P-N und Pais Vasco ganz OK. Bei der Tour dann unauffälliger 25. Hat da in den letzten Jahren mehr gezeigt.Sprint:
Fenn: Stagniert, im Frühjahr ein paar ordentliche Platzierungen. Sonst aber wohl einfach nur für die 4.Reihe.
Meersman: Gute Saison mit hochwertigen Siegen (2x Catalunya, 2x Romandie). Etwas enttäuschend und auch überraschend, dass er bei der Vuelta bei diesem Feld leer ausging. Aber hat sich als gefährlicher, bergfester Sprinter etabliert.
Petacchi: Der Abgang bei Lampre war ja schon merkwürdig, die Rückkehr fast schon skurril. Macht offenbar auch noch weiter. Verstehe das nicht so ganz.Klassiker:
Boonen: Völlig verkorkstes Frühjahr mit viel Pech und Verletzungen. Einziger Saisonsieg eine Wallonie-Etappe. Aber wenn jemand wieder stark zurückkommt, dann er.
Maes: Gute Saison, diese komische Hafen-Rundfahrt gewonnen, im Frühjahr bei Dwaars und Brabant gut dabei. Passt.
Stybar: Auch ein großer Gewinner der Saison, 6.Roubaix und dann vor allem im Herbst aufgetrumpft. Eneco mit Sieg an der Muur gewonnen und Vuelta-Etappe gegen Gilbert geholt. Ihn sollte man im nächsten Frühjahr auf dem Zettel haben.Sonstiges:
Trentin: Tour-Etappe clever aus ner Flucht geholt. Scheint aber ansonsten als Sprinter eher nix zu werden.
Serry: 7.Lombardia irgendwie noch immer ein Rätsel wie er das gemacht hat.Fazit: Sehr erfolgreiche Saison ohne Zweifel. Man stelle sich vor Boonen wäre auch noch top gewesen…. Problem bei Omega halt immer die GK-Fahrer. Praktisch nicht vorhanden, jetzt haben sit mit Kwiatkowski zumindest mal einen Top-10-Fahrer.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
Valverde ist halt um einiges unscheinbarer als früher. In seiner Anfangszeit war er ja ein kleiner Kannibale und gewann vom Massensprint bis zur Bergankunft fast alles. Dann wurde er immer bergfester, was sich auch schon vor seiner Sperre negativ auf die Zahl seiner Siege ausgewirkt hat. Dass er jetzt fast ohne Sieg durch eine Saison geht und trotzdem 2400 Punkte hat, ist umso erstaunlicher. Wirklich eine herausragende Saison, aber man ist eben einen siegenden Valverde gewöhnt (geht mir zumindest so), da nimmt man so eine Saison nicht so gut wahr wie sie eigentlich ist.
Omega kommt denke ich mal morgen.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
-
AutorBeiträge
