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In wie fern Pogi ein besseres Team an der Cipressa wirklich hilft weiß ich auch nicht. Dann geht er halt nen Kilometer später, aber MvdP war einfach nicht abschütteln.
Er muss diese Art von Puncheuren nicht unbedingt abschütteln, es mag schon reichen, wenn die einmal richtig blau gehen. Selbst MvdP musste kurz vor der Kuppe gestern reißen lassen, und dass, obwohl er in Summe klar der Stärkster war gestern.
Ich vermute, UAE müsste das gezielter üben. Es müssen aus meiner Sicht noch nicht mal die absoluten Top-Co-Kapitäne seine Helfer sein. Viel wichtiger wäre, dass die drei ausgeruhten Helder, die er an der Cipressa noch braucht für die Anfahrt an die steilste Stelle, die müssen da i) ihre Topform haben und b) die Anfahrt einstudiert haben. Die müssen ja zu 3 nur etwa 4000 Meter fahren, dannach können sie vom Rad steigen. Aber die 4000 Meter müssen absolut tödlich sein. Und sowas kann man, denke ich, durchaus planen und einüben.
MvdP in der Form bei MSR kaum zu schlagen, höchstens in einem Massensprint mit den Super-Sprintern. Wahrscheinlich hatte er Bombenform und noch einen Sahnetag on top.
Ohne MvdP hätte Pogacar aber bei gleichem Verlauf auch nicht gewonnen, denn Ganna fuhr ja sogar alleine wieder zu den beiden hin, musste also insgesamt mehr leisten und war trotzdem im Sprint der Stärkere.
Pogi hat alles richtig gemacht und trotzdem wird es für ihn fast unmöglich dieses Rennen zu gewinnen. Ich sehe da aktuell nur einen Weg: sein Team arbeitet noch besser an der Cipressa.
Hier nochmal die Cipressa 2024 zur Erinnerung und Einstimmung:
Caleb Ewan hatte übrigens den Tipp für Pogacar, nicht die Cipressa so hochzuheizen, sondern piano damit sein Team zusammenbleibt und danach dann viel Druck. Muss ich zu sagen: kann ich nicht so nachvollziehen.
Jo, ich auch nicht. Letztes Jahr lief es sicherlich nicht optimal, trotzdem hatten sie das Feld oben auf etwa 50 Mann verkleinert und sind damit auch Sprinter wie Milan losgeworden. Im Prinzip müssen sie nur diesen Plan wieder rausholen und noch konsequenter umsetzen.
Ich rechne mit einem ähnlichen Verlauf wie letztes Jahr.
Bedeutet: Pogacar setzt den erwarteten Angriff und geht als Erster übern Berg. VdP am Nähesten dran und dann noch einzelne Fahrer bzw. eine kleine Gruppe dahinter.
Gibt ja auch nicht so viel, was man anders machen könnte…
Im letzten Jahr hat es UAE schon am Capo Berta mit einer deutlichen Tempoverschärfung versucht, was laut MvdP auch, zumindest bei ihm, Wirkung zeigte. Die Einfahrt kurz darauf in die Cipressa hatte UAE aber dann verpennt, jedenfalls für ihr Vorhaben da unter 9 Minuten (? erinnere ich das richtig?) hochzufahren.
Wenn ich mir also vorstellen kann, dass Pogacar/UAE dieses Jahr etwas anders/besser machen könnte, dann an der Cipresse. Nicht unbedingt, um Pogacar die Gelegenheit zu geben sich abzusetzen, sondern um der Konkurrenz die Energie aus den Beinen zu nehmen.
Pedersen jetzt für mich der Top-Favorit für MSR. Die Steigungen können ihm nichts anhaben und er fährt immer noch in Pogacars Favoriten-Windschatten. Und dann natürlich seine Endschnelligkeit.
Oh, jetzt heißt es Vingegaard habe sich vielleicht die Hand gebrochen bei dem Sturz.
Das wäre natürlich echt zum Kotzen.-
Diese Antwort wurde vor 1 Jahr, 2 Monaten von
Joelle van Dyne geändert.
Gestürzt schon, aber ohne Folgen (weder Kleidung noch Haut zeigten irgendwelche Spuren). Ich denke, eher, es ist die Kälte die ihm nicht behagt? Und die Form dürfte trotz des frühen Zeitpunkts für ihn im Jahr, trotzdem nicht da sein, vor er sie schon gerne hätte.
Vorneweg: ich habe vom TTT nichts gesehen, nur das blanke Ergebnis. Sieht für mich nach einer ziemlich heftigen und ungewohnten Klatsche für UAE aus? Weiß jemand mehr?
Siehst so aus, als wäre es Mauro Gianetti der auf der Bremse steht, was ein Roubaix-Debüt von Pogi betrifft:
https://www.cyclingnews.com/news/a-bad-crash-could-jeopardize-the-tour-de-france-uae-team-emirates-want-tadej-pogacar-to-skip-paris-roubaix-after-strade-bianche-crash/Die Argumentation ist nicht ganz ehrlich, finde ich. Ich schätze, seine Priorität ist einfach die TdF, auch wegen der öffentlichen Wahrnehmung. Denn stürzen kann Pogacar überall. Wer so denkt, dürfte seine Fahrer nur noch zur TdF mitnehmen. Dann wären sie dort aber chancenlos
Ich habe mich heute wieder gewundert, dass das Rennen auch bei den Fahrern so beliebt ist. Die müssen doch danach eine Staublunge haben. Oder sehen die Fernsehbilder dramatischer aus als es wirklich ist?
Danke, für die Antwort, KV.
Pogi bei Roubaix wäre natürlich super interessant zu sehen.Es sind jetzt auch nochmal 9,3 km Gravel dazu gekommen – Abschnitt 7:
https://www.radsport-news.com/files/fotos/1741262050_2_max.jpgIst zwar noch weit vor dem Ziel, aber einfacher dürfte es dadurch nicht werden.
Ist die Form wie letztes Jahr? Der KV denkt, vermutet, spekuliert er könnte etwas schwächer sein. 24 war alles für Hügel und Berge, dieses Jahr ist Flandern wieder drin. Und Roubaix kommt noch später offiziell rein (denkt der KV), also vielleicht etwas anders vorbereitet, etwas schwerer, aber sollte irgendwie doch reichen. Aber etwas schwächer…
Ja Pogi auch etwas schlechter hier ziemlich sicher, den müsste es schon schmeissen.
Wieso glaubt ihr, Pogacar sei dieses Jahr schlechter in Form? Wegen der etwas anderen Auswahl an Rennen (und evtl (!) Vorbereitung)? Kann ich mir nur schwer vorstellen. Es wäre etwas anderes, wenn er Roubaix fahren würde. Aber wenn er daraufhin trainiert hätte, wäre das garantiert öffentlich geworden.
Paul Magnier kommt aber auch beeindruckend auf. 2. Omloop, 2. Samyn, kann man als 20jähriger mal so machen…
6 Renntage bisher, 5mal Podium.
Ja, in der Tat, sehr bemerkenswert.
MvdP gewinnt Le Samyn souverän im Sprint von Vorne. Arnaud de Lie hat es vermutlich im letzten KSP-Sektor den Stecker gezogen. Er wollte noch nach Vorne, hatte aber die Power nicht mehr.
Kurz: MvdP scheint bereit für den großen Kampf in Flandern.
Waerenskjold hatte ich als Zeitfahrer abgespeichert. Dass er jetzt hier den Uphill-Sprint mit der dafür notwendigen Explosivität gewinnt, finde ich schon sehr überraschend. Gerade unter Berücksichtigung der Sprint-Konkurrenz und Klassik-Experten. War sein erstes gewonnenes Klassikerrennen, wenn ich mich nicht verguckt habe. Aber er ist ja erst 24, vielleicht ist er ein unkonventioneller Sprinter, der seine Explosivität erst im Alter entwickelt…
Die 19jährige Sara Piffer aus Italien bei einer Trainingsausfahrt vor den Augen ihre Bruders von einem Auto beim Überholmanöver totgefahren.
Ich frage mich, wie lange man da noch zusehen will…
MvP: 4x angetreten, 4x gewonnen. In Hoogerheide wieder mit 1.42 min Vorsprung alle anderen deklassiert.
WvA: 2x angetreten, 1x gewonnen, 1x Dritter.
Haben sich MvP und WvA eigentlich abgesprochen, dass sie jeweils nicht antreten, wenn der andere antritt? Kann ja sonst kaum Zufall sein.
MvdP jetzt mit seinem dritten Weltcup-Sieg in Folge (Zonhoven, Gavere, Besançon). Jetzt schon Siebter im Gesamtklassement.
Ist ja logisch. Die allerbesten Radler landen alle irgendwann auf der Straße, nur da kann man ja auch Geld verdienen.
Kann mich da im Grunde nur Midas anschließen. Cross ist auch von der Belastung her schon was ganz Besonderes, was man nicht 1:1 mit der Straße vergleichen kann. Oft wurden und werden ja Rennen binnen 10-20 Minuten entschieden. Das ist ja auch eine der großen Stärken (und manchmal auch Schwäche) von MvdP: der kann sich 20 Minuten lang so unglaublich verausgaben, wie kaum jemand sonst. 20 Minuten hält der auch auf fast allen Strecken mit Pogacar mit. Aber halt keine Stunde!
Und dann spielt die Technik und Radbeherrschung beim Cross einfach nochmal eine ganz explizite Rolle. Welcher Straßenradfahrer ist denn z.B. überragend auf Sand?
Dass MvdP also sowohl Monumente gewinnen kann und trotz einem eklatanten Mangel an gleichwertiger Vorbereitung gerade die Cyclo-Cross Saison dominiert, ist durchaus erstaunlich. Alleine mit seiner generellen Klasse ist das noch nicht erklärt.
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Diese Antwort wurde vor 1 Jahr, 4 Monaten von
Joelle van Dyne geändert.
MvDP bei seinem ersten Weltcup dieses Jahr in Zonhoven völlig überlegen von der ersten Runde weg. Schon irgendwie irre, dass der trotz seines Focus auf die Straße die Cyclo Cross Szene beherrscht.
https://cyclocross24.com/de/race/17146/#videoDanke für die Infos!
Das mit dem Wegfall der Bonussekunden hatte ich auch nocht nicht mitbekommen.Ich habe immer gerne die Grafiken dazu, um mir die Profile wirklich vorstellen zu können. Bin da ein ziemlich optisches Wesen. So wie Du es jetzt vorab erst einmal beschrieben hast, fallen mir dazu spontan 3 Dinge ein:
1. Es wird wohl mindestens bis zur 10. Etappe dauern bis sich das Klassement as erste mal deutlicher formiert. Das mag einerseits spannend sein, birgt aber halt leider erfahrungsgemäß auch die Gefahr von vielen Stürzen, weil so lange eben viele noch voll reinhalten. Ich hoffe, ich irre mich.
2. Die 18. und 19. Etappe ist schon ein ziemlich krasser Doppelschlag in der 3. Woche. Ich vermute mal, würde man nur diese beiden Etappen fahren, hätte man fast dasselbe Ergebnisse, dass man nach den 3 Wochen in Summe erhalten wird.
3. Der Kurs bevorzugt eindeutig die Stärken von Vingegaard, denke ich. Ob man sich da auch ein bisschen an der Dominanz von Pogacar abarbeiten wollte, kann ich nicht einschätzen.
Hm, die Vorstellung von Vingegaard hat schon beeidruckt dieses Jahr an der Tour, mit dem Sturz davor. Hätte gedacht der wird vielleicht 5ter wenn er sich fit genug fühlt zu starten, aber dennoch engster Herausforderer, da ist schon ein enges Duell mit Pogi mit unklarem Ausgang drin.
Gerade dieses Thema scheint gerade viele Radsportfans in Vorfreude auf die nächste Saison zu interessieren. Es gab jedenfalls einige (kontroverse) Artikel dazu. Ich glaube jedoch, dass, falls Pogacar seine Form von diesem Jahr nächstes Jahr wieder erreicht, Vingegaard fast kaum noch eine realistische Chance auf den Gesamtsieg haben wird. Aber ist natürlich reine Spekulation.
Längere Zeitfahren… Die Tour war jetzt schon oft eigentlich unter dem Minimum in letzter Zeit. Aber für die richtig langen Dinger, also 50+, müsste man dann aber halt doch kompensieren. Das heisst entweder enorm viele Bergetappen, oder dann aber längere und härtere. Also die 250 km mit 6000 Höhenmeter auch wieder drin.
Jup, sehe ich auch so. Und bei so einem 250 km; 6000-Höhenmeter-Ding, bezweifle ich stark, dass die Etappe „episch“ würde. Wir haben ja schon zu oft in der Vergangenheit erlebt, dass selbst auf den geilsten Mehrpässeetappen, doch wieder alles nur im Schlußanstieg entschieden wird. So Teams wie UAE oder Visma sind in der Regel einfach auch zu stark, um den leichten Bergfahrern hier wirklich eine Kompensationschance durch eine frühe Attacke zu ermöglichen.
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Diese Antwort wurde vor 1 Jahr, 2 Monaten von
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