Joelle van Dyne

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  • als Antwort auf: Giro 2025: von Tirana nach Rom (?) #775806
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      Mads Pedersen ist diese Saison wirklich überragend. Der Sieg heute auf Ansage, immer von Vorne. Aber vor allem der Sieg auf der ersten Etappe, nicht nur von Vorne, sondern bei der 300m-Marke gestartet im Wind. Der ist nicht nur schnell, der ist einfach unglaublich ausdauernd und tempohart. Einer der ausdauerndsten Sprinter an die ich mich seit ich Radsport schaue erinnern kann.

      PS: Würde er es noch schaffen bei den großen Nordklassikern mit MvP oder Pogacar auf die Ziellinie zu kommen…. :yes:

      als Antwort auf: La Flèche Wallonne #775549
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        Noch ne Nebenbemerkung: Heute wieder Interviews nach dem Rennen mit schlotternder Kaulade. Wundert mich wirklich, dass die bei aller Professionalität nicht mal ne Jacke nach dem Rennen kriegen.

        als Antwort auf: La Flèche Wallonne #775544
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          Stärk, wie der Belgier sagt. Alle anderen total chancenlos.

          Glaube auch, dass man Amstel nicht zu viel Gewichtung im Bezug auf Pogacars Form gewähren sollte…

          Das gilt aber mindestens, wenn nicht noch mehr, umgekehrt. Es hätte mich wirklich sehr stark gewundert, wenn Pogi heute sehr viel Konkurrenz an der Rampe bekommt. Das einzige was ihn hätte ernsthaft in Bedrängnis bringen können, wäre eine völlig sinnfreie Solonummer gewesen. Aber Pogacar ist ja auch taktisch ziemlich gewieft, wie er immer wieder beweist.

          Aber ob mit 100% oder nur 95% Form, bei LBL wird er nur einen ernsthaften Konkurrenten haben, Evenepoel. Und der wird es ihm dort ganz sicher nicht so leicht machen, wie er es heute hat. Evenepoel wird er letztlich auch nur wieder an einer steilen Rampe los. Und wenn er das zu früh im Rennen macht, holt ihn Evenepoel wieder zurück. Ich erwarte dieses mal ein deutlich spannenderes LBL als in den Vorjahren.

          als Antwort auf: Tadej Pogačar #775450
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            Die Mur de Huy sehe ich auch eher bei Pogacar, selbst wenn er nicht mehr ganz so gut in Form sein sollte. Für ihn dann umso wichtig, dass ihn seine Mannschaftskammeraden ausgeruht an den Einstieg bringen.

            Hinter LBL würde ich jetzt aber auch ein Fragezeichen setzen. Remco wird von jetzt aber sicher nicht schwächer, sondern eher noch stärker.

            als Antwort auf: Amstel Gold Race #775449
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              Wenn man sich die Post-Race-Interviews anhört, muss man unweigerlich die Erkenntnis gewinnen, dass der gute Skjelmose Evenepoel ein bisschen abgekocht hat. Er, Skjelmose, habe Evenepoel immer wieder gebeten zu führen, weil er schon total platt gewesen sei. Und als er gefragt wird, woher er dann im Sprint wieder die Power genommen hat (vor allem auf der „falschen“ Seite, wo der Wind herkam), weiß er keine Antwort…

              Naja, ist natürlich alles legal und auch clever von Skjelmose. Evenepoel heute mit seinem Crash und der langen Aufholjagd danach sehr wahrscheinlich der Stärkste im Rennen. Pogacar heute sicherlich nicht mit einem Glanztag, aber könnte auch sein, dass sich seine Formkurve jetzt langsam neigt, was hinsichtlich LBL natürlich ein Problem wäre, vor allem, wenn Evenepoel, den genau umgekehrten Trend hat, wonach es zumindest stand heute sehr stark aussieht.

              als Antwort auf: 1.x Rennen 2025 #775418
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                Aber Trend hält schon irgendwie an, WvA schon irgendwie dabei, aber fehlt einfach was.

                Ja, die Ausdauer und das Durchhaltevermögen hat er wieder, aber es fehlt ihm der gewohnte Punch. Keine Ahnung, ob das nach und nach wieder kommt, oder ob er da wirklich etwas grundsätzlich eingebüßt hat inzwischen.

                Evenepoel natürlich mit einem doch überraschend starken Comeback, hätte ich so nicht erwartet. Vielleicht wird LBL doch wenigstens etwas spannender als bis vor kurzem noch zu erwarten war.

                als Antwort auf: Paris-Roubaix #775392
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                  Gemäß den Post-Race-Interviews schien allen glasklar, dass es dieses mal im Sektor Haveluy à Wallers losgeht. Es war übrigens Mats Pedersen der als erster den Fehdehandschuh warf:

                  Mads Pedersen (Lidl – Trek) spannt sich auf den Steinen nun selbst vors Feld. Damit ist er der erste der Favoriten, der selbst in die Offensive geht. Und Pogacar gibt eins besser. Van der Poel hängt sich an dieses Duo. Das Tempo geht dann direkt hoch, der Vorsprung der Ausreißer schmilzt auf 35 Sekunden.

                  als Antwort auf: Paris-Roubaix #775382
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                    Bestes Interview im Ziel:

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                      Bis zu seinem Fahrfehler ist er jedenfalls sehr geschickt gefahren. Immer vorne, immer mit Auge.
                      Gewonnen hätte er das aber trotzdem nicht, nicht gegen MvdP an diesem Tag. Denn wenn er heute diese Stärke gehabt hätte, hätte er die 20 sec auf MvdP noch zumachen können.

                      So schön dieses Spektakel für uns Zuschauer ist, ich bin nicht wirklich überzeugt davon, dass das für Pogacar der richtige Weg ist. Er ist bei 3 Monumenten Topfavorit. Wie viele Monumente hatte Eddy? 17? Also die kann Pogacar auch noch mit Ronde, LBL und Lombardia holen. Und MSR kann er natürlich immer mitfahren, das ist ja quasi so nebenher für ihn. Und wenn er sich dafür entscheidet weiter PR zu fahren, dann bitte das nächste mal ohne Uhr und bloß nicht anfangen etwas an seiner Statur zu ändern. Seine Stärken sollten seine Stärken bleiben.

                      Pedersen echt schade. Ich hätte ein MvdP-Pedersen Duell noch deutlich spannender gefunden. Dann hätte der gute Mathieu vermutlich auch nochmal richtig angreifen müssen. Denn den Pedersen schlägt nach 260 km in einem Monument aktuell niemand.

                      MvdP nun mit Dreien in der Reihe. Jetzt schon im Wachsfigurenkabinett der Super-Nordmänner. Bin gespannt, wie lang er diese Form noch halten kann. Hatte ja auch mal schlimme Rückenprobleme eine Zeit lang. Aber 2025 kann man eigentlich nur sagen: je oller, je doller.

                      als Antwort auf: Paris-Roubaix #775327
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                        Okay, ihr habt gute Argumente. Und nur damit mich keiner falsch versteht: ich würde es ihm absolut gönnen!

                        Zu Punkt 1, Erfahrung. Ja, Colbrelli ist in der Tat der lebende Gegenbeweis.
                        Zu Punkt 2, Gewicht. Das, denke ich, ist schon ein evidenter Punkt. Mehr Gewicht bedeutet ja bei diesen Athleten nahezu 1:1 mehr Muskelmasse. Und mehr Muskelmasse ist eben im Flachen ein gewisser Vorteil im Radsport (ganz anders als z.B. beim Marathon). Außerdem hat man auf dem Hinterrad einfach mehr Traktion, das haben auch mehrmals Cancellara, Boonen oder Sagan bestätigt. Natürlich hat KV auch hier einen guten Punkt: wer weiß schon wirklich wie viel wer wann wiegt im Radsport. Weiß ich natürlich auch nicht.

                        Ich bin jedenfalls schon heiß drauf wie das ausgeht. Mein Bauchgefühl sagt Pedersen im Moment.

                        als Antwort auf: Paris-Roubaix #775320
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                          Ich bin ehrlich gesagt überrascht, wie viele Leute Pogacar den Sieg zutrauen. Ich halte einen Pogacar-Sieg eigentlich für unmöglich. Nicht nur weil es seine erste Teilnahme ist und von vielen Super-PR-Fahrern in den letzten Jahren immer wieder gesagt wurde, dass man sich hier erst mal mit sehr vielen Dingen vertraut machen muss. Ich sehe gar keinen Weg, wie er hier gewinnen könnte. Er ist 10 kg zu leicht und kann auf dem Pavé nicht kurzzeitig die Wattzahlen treten, wie ein MvdP. Das einzige, was Pogacar vielleicht einen gewissen Vorteil versschafft, ist sein enormes Ausdauervermögen. Aber das ist hier nur eine kleine Waffe, mit der er sich nicht vom Feld lösen kann. Und im Velodrom sind seine Chancen auf einen Sprintsieg doch eher überschaubar.

                          als Antwort auf: Ronde van Vlaanderen #775268
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                            Außerdem ist eben MvdP auch absolut nicht der Charakter, der sich ins Ziel fahren läßt. Pogacar ja auch nicht und deswegen können die beiden auch miteinander so gut und hatten bei aller Rivalität auch so viele gemeinsame Erfolge. Hätte MvdP MSR gewonnen, wenn Pogacar zuvor nicht alle Sprintkonkurrenten aus den Schuhen fährt? Die beiden machen das zusammen also schon ziemlich richtig und ziemlich erfolgreich, wenn sie wieder und wieder bedingungslos miteinander fahren und keiner plötzlich anfängt Pokern zu wollen.

                            als Antwort auf: Ronde van Vlaanderen #775267
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                              VdP wollte seine Vierte Ronde gewinnen. Würde er sich weigern mit Pogacar mitzuführen, würde Pogacar auch nicht mehr viel machen. Dann kämen zum einen von hinten wieder alle ran und es würde zum Zweiten sofort noch Attacken geben. In so einer Konstellation gewinnt MvdP ganz sicher auch nicht. Also ist es wirklich das Beste was er machen kann, bei Pogacar am Rad zu bleiben. Bei MSR hats ja geklappt. Heute mit Wind von Vorne vielleicht auch bei ihm die Hoffnung, dass das Pogacar dann evtl. 4-5% mehr kostet von Vorne wegfahren zu wollen….

                              Ich denke aber auch, wie schon geschrieben, MvdP hatte heute nicht mehr ganz die Überform von MSR und davor.

                              als Antwort auf: Ronde van Vlaanderen #775265
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                                Nächste Woche ist natürlich wieder trotzdem ganz klar MvdP Topfavorit.

                                als Antwort auf: Ronde van Vlaanderen #775263
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                                  Ich hatte eigentlich erst am Paterberg mit der absolut tödlichen Attacke gerechnet, aber vdP musste heute auch schon früh mitfahren und vielleicht hat er auch nicht mehr ganz die Form von vor 2 Wochen bei MSR. Trotzdem hat sich wieder bestätigt: es gibt niemanden auf der Welt im Moment, der Pogacar bei diesen Rampen auf Kopfsteinpflaster am Ende eines so langen und harten Rennens noch Paroli bieten könnte, auch ein MvdP in Bestform nicht. Für Mattieu natürlich doof. Er ist 30 und muss und will in den nächsten Jahren sicherlich Rekordsieger der Ronde werden.

                                  als Antwort auf: Ronde van Vlaanderen #775233
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                                    Ich halte das UAE-Team für stärker als das von Alpecin. Als UAE-Stratege müsste man also versuchen irgendetwas aus dieser Überlegenheit zu machen. Pogacar und VdP einfach bis zur 3 Oude Kwaremont-Passage zu pilotieren, hieße eigentlich eine Chnace etwas aus der Teamüberlegenheit zu machen schmählich abzuschenken. Trotzdem glaube ich auch nicht, dass sie nicht den Mut haben eine chancen-risikoreichere Taktik zu wählen. Und so läuft es wahrscheinlich wirklich ganz kontrolliert auf das Finale Pogacar-VdP hinaus.

                                    VdP ist offensichtlich in den Form seines Lebens, trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, dass er diesmal mit der MSR-Taktik durchkommt. Einen gesunden Pogacar in Normalform kann er an den finalen Rampen normaler Weise nicht mehr halten. Dann hätten wir es plötzlich mir einem ganz neuen VdP zu tun. Aber es ist ja ein langes Rennen und es kann vorher sehr viel passieren….

                                    als Antwort auf: 1.x Rennen 2025 #775212
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                                      @Pepe
                                      Ich habe nur die letzten km als Video gesehen, da führt Powless wirklich keinen Meter mehr. Hier ab 3,1 km zu sehen:

                                      Hast Du das Rennen davor gesehen und hat Powless da noch mitgeführt.

                                      Aber egal wie man es nimmt, ich kann mich ad hoc an kein Rennen erinnern, in der sich ein Team mehr blamiert hat als Visma hier.

                                      als Antwort auf: 1.x Rennen 2025 #775200
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                                        Uiuiui, das war heftig. WvA ohne Chance. Krämpfe, okay, muss er aber auch mit Krämpfen gewinnen.

                                        als Antwort auf: Volta a Catalunya #775163
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                                          In der Tat bemerkenswert. Der Abstand zwischen Roglic und dem Restfeld ging ja immer wieder hoch unter runter, einmal bis auf 6 Sekunden. Aber UAE konnte Ayuso nicht mehr heranführen und Ayuso selbst ging total unter und war noch nicht mal in der Lage ganz zum Schluß wenigstens ein bisschen gegenzuhalten.

                                          Also dass dürfte auch Team-Intern ziemlich zu denken gegeben haben, falls es nicht eine besondere Erklärung für dieses Leistungsloch von Ayuso gibt.

                                          als Antwort auf: E3-Preis / Gent-Wevelgem #775142
                                          Avatar-FotoJoelle van Dyne
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                                            Bin gespannt, ob MvdP diese Form bis PR halten kann. Um WvA mach ich mir inzwischen schon etwas Sorgen. Selbst wenn man jetzt das Höhentrainingslager einbezieht, ist die Leistung etwas arg dürftig für seine Verhältnisse und seine Fähigkeiten.

                                            als Antwort auf: Paris-Roubaix #775139
                                            Avatar-FotoJoelle van Dyne
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                                              Ich denke, dass gerade der Museeuw-Sturz und die schlimmen Bilder dazu wesentlich das Bild eines hochgefährlichen PR mitbegründet hat, obwohl nur anekdotische Relevanz besteht.

                                              Ich habe jetzt auch nochmal nach der Quelle gesucht (leider vergeblich), die ich etwa vor einem halben Jahr gelesen habe. Da stand, dass das mit großem Abstand das gefährlichste am Profiradsport, die Trainingsfahrten auf öffentlichen Straßen im Alltag darstellt. Wer also wirklich etwas gegen verletzungsbedingte Ausfälle tun wollte, müsste so etwas wie reine Trainingsstrecken einfordern.

                                              als Antwort auf: Milano – Sanremo #775070
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                                                Ja, die Gegenwind-Hypothese von mir dürfte auch gewagt sein. Ich vermute einfach, wenn das Team seinen Angriff an der 9%-Stelle optimal vorbereitet (wo der Gegenwind kurz mal keine so große Rolle spielt), dass es dann noch schwieriger wird die Lücke wieder zu zu machen und das hinten dann auch sehr viele überlegen, ob sie sich darauf überhaupt einlassen wollen und man sich vielleicht die 2-3 Sekunden zu lange anschaut, die Pogi dann genügen. Aber, wie gesagt, es ist nur ein Gefühl…

                                                als Antwort auf: Milano – Sanremo #775068
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                                                  • Wasserträger
                                                  • ★★★★★

                                                  Übrigens zum Thema „Vergleiche mit früheren Austragungen“,
                                                  Cycling up to date schreibt, dass es der schnellste Cipressa-Aufstieg war, der je gemessen wurde. 20 Sekunden schneller als….? Na?, hätte es jemand gewusst?….

                                                  Back in 1996, the duo Gabriele Colombo and Alexander Gontchenkov attacked away from peloton on the Cipressa, bridged to the breakaway that was still up on the road and ultimately fought it out for the victory.

                                                  Aber ich messe dem nicht sonderlich viel Gewicht bei. Früher wurde die Cipressa wahrscheinlich auch nur sehr selten für einen Großangriff genutzt. Wenn man sich den Aufstieg bei youtube anschaut, was ich inzwischen 2x getan habe, sieht man, dass da durchaus noch Luft nach oben ist. 20, vielleicht sogar 30 Sekunden könnten da noch drin sein und dann sieht das Ergebnis schon ganz anders aus, vermute ich.

                                                  als Antwort auf: Milano – Sanremo #775065
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                                                    @Midas
                                                    Bei Ganna bin ich mir nicht so sicher, der ist ja auch alleine gegen MvdP und Pogi wieder zurück gekommen. Der war schon auch bärenstark. Ein Selbstläufer wäre das für Pogi jedenfalls nicht geworden.

                                                    Trotzdem ist natürlich die grundsätzliche Taktik von UAE, nämlich die Cipressa zum Großangriff zu nutzen, genau die richtige und ja auch durchaus aufgegangen. Denn alle Sprinter und auch so Leute wie Pidcock waren dann weg. Also das war schon sehr erfolgreich. Es fehlt halt noch das letzte Quentchen.

                                                    Ich weiß natürlich nicht, was man mit del Toro abgesprochen hat, aber für mein Verständnis ist er schon etwas über die Rolle eines reinen Helfers hinaus und kann und wird sich auch nie (mehr) so bedingungslos in den Dienst seines Kapitäns stellen, wie es notwendig wäre. Ich würde den einstweilen zu dem Rennen gar nicht mitnehmen. Nicht aus „Gemeinheit“, sondern weil er einfach (noch) nichts beitragen kann. Er spielt da gar keine Rolle, wenns um die Wurst geht.

                                                    Also nicht unbedingt ein „stärkeres“ Team, was die reinen Namen angeht. Da macht man sich durch die Prominenz oft was vor. Es fehlen nur 1-2% mehr an Effizienz und Koordination. Gut wäre natürlich auch, wenn es Gegenwind gäbe.

                                                    Aber in der Analyse von taktischen Chancen und Risiken, muss das UAE-Team auch weiterhin sein Augenmerk auf die Cipressa legen. Dort hat Pogi die größten Vorteile gegenüber seinen Gegnern und fast nur dort kann er ihnen richtig mit dem Team wehtun. Das soll natürlich nicht heißen, dass er das Rennen, bei günstigen Umständen nicht auch tatsächlich im Sprint aus einer größeren Gruppe oder als erfolgreicher Poggio-Flüchtling gewinnen könnte, aber rein nach der Wahrscheinlichkeit sind seine Chancen durch einen Großangriff an der Cipressa am größten. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass das UAE-Team inzwischen auch zu keinem anderen Schluß gekommen ist. Sie setzen es halt nur noch nicht 100% perfekt um, was natürlich auch leichter gesagt als getan ist.

                                                    als Antwort auf: Milano – Sanremo #775063
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                                                      Sehe ich komplett anders, aber macht ja nichts. Ich bin überzeugt davon, dass ein Helfer, der quasi nur 1000-1500 Meter voll fahren muss und danach vom Rad steigen kann, ein riesigen Schaden selbst bei den Top-Leuten anrichten kann. Sehen wir doch regelmäßig auch bei der TdF, wenn jemand wie Politt am Berg das Feld auf 30 Fahrer reduziert. Das geht auch nur, weil er selbst danach komplett rausgehen kann.

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