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Sportlich gesehen sieht es so aus als hat er die 2024er Form wieder gefunden, aber eben auch kein Schritt noch oben drauf.
Ich sehe schon eine kleine Steigerung aber viel wichtiger wird sein, ob er 3 Wochen durchhält ohne einen Blackout an einem Tag, der ihn dann wieder die ganze Tour kostet.
Zu Remcos Interview fällt mir echt nicht viel ein. Keine Ahnung wer da im Recht ist, Fakt ist, er hat am Schlussberg gut gezogen, am Tourmalet war Lipowitz aber klar der bessere, wofür er ein Leadout gebraucht hätte weiß ich nicht, wäre er dann nur um 10m statt 20m von Delle Torrero abgesprintet worden? Sowieso egal, bei der ersten Gelegenheit öffentlich verbal über den Teamkollegen herzufallen, ist bodenlos, und dabei auf Helfersdienste im März zu verweisen, bei der Catalunya wo er eh auch gleich zuvor geschlagen wurde, mein Gott, was eine Heulsuse.
Jup, da kann ich jeden Satz unterschreiben. Vor allem, dass er seine Kritik sofort öffentlich äußert und dann auch noch in einer Form die schwer heilbar ist, ist einfach sackdumm.
Aber Lipowitz muss taktisch auch noch einiges lernen. Was sollte sein völlig unsinniger Angriff über die Kuppe vom Tourmalet? Evenepoel ist 15 sec. hinter seiner Gruppe und ist die beste Verstärkung die er kriegen kann. Da redet man eher kurz mit Seixas, dass man seine Kräfte besser vereint. Dann läuft auch die Gruppe nachher wieder besser.
Ja, ist wirklich krass. Er macht heute den Gesamtsieg schon fast klar und hat jetzt taktisch alle Vorteile. Im Prinzip kann er jetzt schon mit einem Auge auf die Vuelta fahren. Vingegaard hat am Berg lange sehr gut dagegen gehalten. Aber diese Klassiker-Ausdauer wie sie Pogacar hat, hat er halt nicht und kriegt dann nochmal 2.10 min auf 40 km. Pogacar solo ist einfach nochmal eine viel größere Macht, als er sie ohnehin schon am Berg ist.
Evenepoel alleine hätte wohl Jonas heute noch geholt, aus denselben Gründen, weshalb Jonas auf Pogacar noch so viel verliert. Der Kampf um Platz 3 wird sehr spannend, aber auch Platz 2 ist aus meiner Sicht noch nicht so sicher, weil Visma da auf sehr viele Fahrer achten muss.
Ihr habt fast alle Pogacar als Sieger heute im Tipp….hmmm….
Wie glaubt ihr, wird die Etappe dann ablaufen?
Ich würde mich wundern, wenn UAE den Tourmalet für eine harte Selektion nutzt, als Vorbereitung für einen Pogacar-Sieg. Es wären dann noch 40 km ins Ziel und UAE müsste dann immer noch Kräfte zurückhalten, um die zu erwartenden Attacken zu kontern. Aber wer wäre dann überhaupt noch übrig, der eine harte Selektion am Tourmalet überseht? Del Torro, ja, und dann? Und del Torro alleine wird man da nicht opfern, das würde überhaupt keinen Sinn machen.
Pogacar könnte noch alleine gehen und ein 40 km Solo versuchen. Das würde vermutlich sogar funktionieren. Aber wozu? Dann hätte er bei der enormen Hitze jede Menge Energie verballert, für vielleicht am Ende 30 Sekunden Vorsprung? Denn Visma, Red Bull würden ja voll nachfahren. Wenns doof läuft, haben sie dann auch wieder das Gelbe zurück und dürfen morgen gleich weiter ackern.Also, obwohl ich mir auch die Action wünsche, ich glaube nicht dass da heute viel passiert. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass UAE heute überhaupt nicht in die Führung geht und seine Kräfte spart. Gibt schließlich deutlich bessere Etappen für ein großes Investment.
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Diese Antwort wurde vor 3 Wochen, 6 Tagen von
Joelle van Dyne geändert.
Mein bisheriges Miniresume lautet: Pogacar hat das Tour-Vuelta Double im Sinn.
Mich wunderte gestern lange Zeit auch, dass Pogacar nicht endlich attackiert. Wurde dann klar, dass der Plan halt war, del Toro gewinnen zu lassen.
Das bezweifle ich stark. So einen Sieg wie gestern kannst Du unmöglich planen. Dass Pogacar nicht vorher schon attackiert hat, muss andere Gründe haben. Es lag jedenfalls sicherlich nicht daran, dass er nicht gekonnt hätte. Ich bin ziemlich sicher, hätte er bei der vorletzten Auffahrt bereits angegriffen, wäre er jetzt bereits im Gelben Trikot. Ich sehe niemanden der ihm hätte folgen können.
Hmmm del Toro besser als Vingegaard, schon mal kein gutes Vorzeichen für die Spannung in der Tour.und wenn Pogacar gewollt hätte, hätte der noch mal deutlich eins drübergeben können.
In der Tat, das war schon ziemlich krass. Vingegaard hat noch 2x alles aus sich rausgequetscht, während Pogacar ganz entspannt auf den letzten Metern nur noch kontrollierte, dass keiner mehr von hinten kommt. Wenn sich das Bild von heute bewahrheitet, wird die Spannung um den Gesamtsieg nicht lange währen. Interessant auch, dass Remco am Schluß noch auf Platz 3 kam. Vielleicht wird er mit seinen 4 Kilo weniger wirklich noch zu einem ernsthaften konkurrenten: also um Platz 2, natürlich.
Also der Bengsch wird immer unerträglicher…spricht gefühlt mehr als die Hälfte der Zeit, der Großteil ist entbehrlich, zumal er sich immer wiederholt.
Ja, der Kerl ist ständig am missionieren. Heute wollte er z.B. unbedingt jeden davon überzeugen, dass das Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team niemals hätte führen dürfen und alle gegen UAE hätten fahren müssen. Es reicht dann auch nicht aus, dass er es 5 oder 6 mal wiederholt, es muss auch noch ein 7. und 8. mal sein, nur um dann im anschließenden Velo-Club gleich wieder damit anzufangen. Es ist mir unerklärlich warum ihn Migels da nicht mal einbremst. Ich hoffe er wird baldmöglichst gegen Voigt getauscht, denn die Kombo Aldag, Voigt, Migels macht das aus meiner Sicht sehr gut, da ertrage ich auch gerne die schlechte Bildqualität auf Eurosport.
Bei der Bergwertung ging es nicht um inoffiziell gestoppte Zeiten am letzten Kilometer oder auf den letzten 800 Metern, wo man hier und da einige Listen sehen konnte (Pogi auf 1), sondern um die letzten 3,7 km, also die letzten beiden Hügel zusammen.
Ja, Danke für den Hinweis, habe ich jetzt auch gesehen. Hier die Top 10:
1 Tadej Pogacar 4:48″25
2 Jonas Vingegaard+0:02
3 Remco Evenepoel +0:02
4 Filippo Ganna +0:03
5 Romain Gregoire +0:06
6 Ilan van Wilder +0:09
7 Tom Pidcock +0:11
8 Paul Seixas +0:11
9 Juan Ayuso +0:11
10 Mathieu vd Poel +0:13Der letzte km wäre natürlich noch interessanter.
Vingegaard hatte an der 1000-Metermarke noch +1:40 min auf Ganna, denn er im Ziel um 8 Sekunden überholt. Pogacar hatte auf Vingegaard bei der 1000-Metermarke 1:16 auf Vigegaard und lag am Ende 12 Sec. zurück. Also muss er den Berg am Ende 4 Sekunden schneller hochgefahren sein als Vingegaard. Habe leider noch keine offiziellen Daten zum Schlußanstieg gefunden.
Evenepoel sah extrem stark aus. Fuhr nach Fernsehbildern beurteilt sehr viel von Vorne und war dann auch noch im Finale sehr stark. Bin gespannt, ob es noch eine Grafik gibt, wer den letzten km am schnellsten gefahren ist. UAE und Pogacar werden morgen sehr motiviert sein, davon kann man ausgehen.
Das bestätigt mein Eindruck: Viele Fahrer overpacen, anstatt früh ihr eigenes Ding zu machen. Letztendlich geht es doch darum einfach den Berg so schnell wie möglich hoch zu kommen und da ist ein gleichmäßiges Tempo doch am sinnvollsten.
Ist der Windschatten so viel wert, dass man absichtlich in den roten Bereich geht, anstatt kontrolliert quasi ein eigenes Zeitfahren zu fahren oder wie kommt das?
Es geht, bzw. ging, dabei sehr häufig nicht nur um den Windschatten. In Zeiten, in denen nicht so ein Überfahrer wie Pogacar der Angreifer war, war es durchaus ein probates Mittel erstmal irgendwie dranzubleiben, weil man so dem Angreifer signalisierte, Du musst selbst über das Limit gehen, um wegzukommen und Du weißt nicht, ob ich vielleicht doch noch dranbleiben kann und Du dann die ganze Arbeit machen musst. Das reichte taktisch dann sehr oft aus, dass Angriffe wieder abgebrochen wurden und erstmal ein moderateres Tempo angeschlagen wurde. Oftmals ließen sich so Angriffe ersticken. Mit Pogacar, aber auch mit Vingegaard funktioniert das halt nicht mehr, weil die jeweils so viel besser sind als die Verfolger – und das auch wissen! – dass sie einfach weiter durchziehen, bis hinten alle weggeplatzt sind.
Für jemanden wie Jegat ist das aber ohnehin nicht vergleichbar. Er hat ja realistisch betrachtet überhaupt keinen Grund sich etwas davon zu versprechen an Leuten wie Pogacar oder Vingegaard dranzubleiben. Für Fahrer wie Lipowitz oder Seixas ist das schon viel schwieriger zu entscheiden. Und es ist und bleibt für diese Fahrer auch eine schwierige Entscheidung. Seixas z.B. hat ja vom Dranbleiben an Pogacar dieses Jahr auch schon sehr profitiert.
Pogacar durch den TdS-Gesamtsieg in der PCS-Ewigbesten-Rangliste vorbei an Bernard Hinault auf Platz 4. Gut möglich, dass er am Ende der Saison schon auf Platz 2 steht.
Dass MvP gut Zeitfahren kann, wenn er unbedingt will, hat er ja schon mehrfach bewiesen, allerdings meist bei kürzeren Zeitfahren. Dass er hier fast gewinnt, ist schon überraschend und natürlich ein Nachweis, dass er aktuell in Topform zu sein scheint (das war ja auch schon anders zu dieser Jahreszeit).
Pogacar meinte vor der Etappe, dass man beim Frauen-Rennen gesehen hätte, dass die Etappe deutlich schwerer sei, als das Profil es vermuten ließe. Aber dass er sofort ein Massaker 72 km vor dem Ziel anrichtet, hätte wohl keiner gedacht. Ich denke, der ist einfach so gut, so überlegen, der kann sich gar nicht immer künstlich zurückhalten. Und wenn er halt einmal richtig Gas gibt, wars das bereits für die anderen. Also wenn der so in die Tour geht, können sich die anderen ganz, ganz, warm anziehen….
Jou, er ist auch raus. Er ist ja in der Abfahrt ausgestiegen, vielleicht wollte er auch das Risiko nicht mehr nehmen?
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Diese Antwort wurde vor 1 Monat, 3 Wochen von
Joelle van Dyne geändert.
Warum wurde die TdS eigentlich so drastisch gekürzt? War ja immer 9 Tage, wenn ich nicht irre. Und glaubt ihr, dass Remco im Hochgebirge wieder besser sein wird? Er scheint ja fast nur am Berg zu trainieren und ist seit April kein Rennen gefahren
Es waren ja zuletzt nur noch 8 Tage. Die Cycling Limited AG die die TdS veranstaltet hat für die weitere Kürzung vor allem finanzielle Probleme angegeben. Man hoff ja jetzt auch darauf, dass man sowohl Kosten einsparen kann, als auch an Attraktivität gewinnt, indem man die Frauen und Männer auf (nahezu) denselben Strecken fahren läßt. Und ein Frauenrennen über mehr als 5 Tage hätte man parallel auch nicht hinbekommen.
Wenn der Radsport sich so weiterentwickelt, wird die TdS aber weiterhin das Problem haben, dass „klassische“ Vorbereitungsrennen für die Tour immer mehr an Bedeutung verlieren. Die TdS galt ja mal als die vierte große Rundfahrt im Radsport, bevor sie zu einem Vorbereitungsrennen hinabsank. Ich vermute, die TdS bräuchte einen anderen Ort im Rennkalender, um wieder zu reüssieren.
@Remco
Ja, zumindest wird das jetzt der ultimative Test seiner GT-Ambitionen. Er hat sich nun so gezielt auf die Berge vorbereitet, wenn er das wieder nicht abrufen kann, bzw. wieder nicht über 3 Wochen halbwegs konstant hinbekommt, dann müsste er sich eigentlich eher auf die Klassiker und das Zeitfahren konzentrieren in Zukunft. Mich würde es schon ziemlich (positiv) überraschen, wenn er dieses mal unter die Top 5 fährt. Aber er will das ja sogar in naher Zukunft gewinnen….-
Diese Antwort wurde vor 1 Monat, 3 Wochen von
Joelle van Dyne geändert.
…und Tuckwell hat heute 1 Minute zu viel verloren, sonst hätte er die ganze große Sensation vielleicht noch schaffen können, jedenfalls mit der Form, die er noch bei der Romandie hatte.
Heute sind allerdings auch 16 Fahrer ganz raus, darunter Healy, Onley, Almeida. Wenn man überlegt, dass die Vorbereitungsrennen in den letzten Jahren klar an Bedeutung verloren haben und nun fast eher eine Gefahr für die Teilnahme an großen Rundfahrten besteht, wenn man sich jedenfalls die Stürze von Onley und Seixas vergegenwärtigt. Wahrscheinlich liegt Evenepoel sogar goldrichtig, wenn er gar kein Rennen mehr vor der Tour fährt….
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Diese Antwort wurde vor 1 Monat, 3 Wochen von
Joelle van Dyne geändert.
Schade, dass man nicht weiß, wie das ohne Seixas Sturz ausgegangen wäre.
Morgen, zum Abschluß, mit dem Col du Pré gleich am Anfang, könnte es nochmal ziemlich wild werden, was Außreißer betrifft. Da könnte auch im Klassement nochmal unerwartetes passieren.Tuckwell und Seixas fahren aber wohl ihr Tempo. Sehr spannend immernoch.
Seixas wurde wieder rangefahren. Ich hoffe, er ist durch den Sturz nicht beeinträchtigt.
Ich denke, Tuckwell kann das halten, sehe das irgendwo bei 50:50.
Seixas wie erwartet stark, aber nicht so dominant wie im Baskenland oder Lüttich.
Jup, sehe ich genauso. War aber auch sicherlich nicht sein Lieblingsfinale, er brauchts steiler. Trotzdem hatte ich ihn auch bei dieser Ankunft besser erwartet. Hat dem Tuckwell gerade mal 1 min am Berg abgenommen. Und ab morgen muss Tuckwell das auch nicht mehr alleine fahren, sondern wird von seinen Mannschaftskameraden unterstützt. Für Sexas und Decathlon wird wiederum auch eine Rolle spielen, wie tief sie hier im Hinblick auf die Tour gehen wollen. Heute wirkte Seixas am Ende schon ziemlich müde.
Dafür ist er jetzt aber direkt ausgestiegen: „Wie sein Team in den Sozialen Medien bekanntgab, leidet der Belgier nach wie vor an starken Beschwerden im Ellbogen, eine Folge des Trainingssturzes vor einer Woche“ (RSN).
Aber so richtig nachvollziehbar ist das doch nicht, oder? Beim Zeitfahren ließ er sich schon nach 8 km zurückfallen, obwohl er da einer der wichtigsten Bausteine im Zug gewesen wäre. Gestern hält er dann aber die ganze Etappe durch, kann sogar im Sprint vollreinhalten, obwohl da sein Ellenbogen mit Abstand am stärksten belastet wird…tja, und heute steigt er dann aus!? Egal….
Heute 55 Mann in der Ausreißergruppe. Decathlon hat das offensichtlich komplett verpennt. Zuerst konnten sie den Abstand noch halbwegs in Grenzen halten, aber jetzt sind wir schon bei 4 Minuten. Im Moment sieht es so aus, als wäre der Gesamtsieg weg.
Hallo Shlomo.
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Diese Antwort wurde vor 3 Wochen, 6 Tagen von
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