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Jupp, das große Argument ist halt, dass man mit Abwarten Wiggins wohl nicht schlagen wird, außer er bricht mal ein. Aber auch die Wahrscheinlichkeit für einen Einbruch steigt ja, wenn man Druck ausübt. Wenn man gewinnen will, gehts wohl nur über Attacke.
Braucht halt ne Motivation der Art „ob 2. oder 10. ist mir egal, ich will gewinnen“.
Ja, ist heute eine der Etappe wo frühe Angriffe möglich – wenn auch sehr schwierig – sind. Die letzte noch besser geeignet, sonst gibts eigentlich nichts.
Apropro 2006 Toussiere Etappe. Hätte nichts dagegen, wenn Wiggins heute den Landis macht.

Majka
Interresant, dass Du diesen Vergleich bringst. Die Attacke von ASchleck letztes Jahr war ja definitv eine Kamikaze-Attacke, die nur deshalb funktionieren konnte, weil keiner ein starkes Team hatte (außer Voeckler, aber Rolland ja auch nicht gefahren). Ein Team alla Sky hätte Schleck auf dem langen Flachstück und den niedrigen Steigungsprozenten mal richtig versägt.
Im Vergleich dazu die heutige Etappe aber deutlich geeigneter. Allerdings bei weitem nicht so toll wie immer geschwärmt wird. Toussiere einfach zu lang und zu wenig steil. Damit einfach die Gefahr eingeholt und ggf. noch versägt zu werden. 2006 ist ja auf der quasi gleichen Etappe auch gar nichts passiert, obwohl Landis ähnlich souverän führte wie Wiggins heute.
Prinzipiell werden die Chancen des Attackierens von vielen zu hoch eingeschätzt. Fakt ist nunmal dass man durch das höhere Tempo um sich zu lösen und das alleine (oder in kleinen Gruppen) im Wind fahren mehr Energie verbraucht als die Verfolger mit ggf. Helfern (und Wiggins wird mindestens Froome als Helfer haben!), die ein gleichmäßiges Tempo fahren. Ist ja nicht ohne Grund, dass so wenig attackiert wird. Und allen einfach Feigheit oder sonstwas vorzuwerfen macht auch keinen Sinn. Im Schnitt lohnt sich frühes attackieren einfach meist nicht. Ausnahmen am ehesten die folgenden Szenarien:
1. Man ist deutlich stärker als die anderen (siehe z.B. Contador, Schleck 2010 oder Sastre 2008 ). Aber solche Unterschiede sehe ich hier nicht. ODER
2. Die Strecke drängt es wirklich auf. Ist hier nur eingeschränkt der Fall. Am ehesten bei dieser Tour noch die letzte Bergetappe. ODER
3. Schwache Teams und Uneinigkeit bei den Verfolgern (z.B. auch Sastre 2008 ). Aber hier ist Sky zu stark. Im Zweifel könnte auch Froome alleine den Unterschied machen.
(4. Gibt natürlich immer die Möglichkeit des Lucky Punch, aber das geht halt 99 mal schief bevors einmal klappt.)Hoffe natürlich das trotzdem was passiert. Die Strecke ist ja nicht völlig ungeeignet. Nur eben bei weitem nicht so toll wie oft postuliert.
(Betrifft natürlich nicht die zweite Reihe Jungs aus RSH und co. die sollten wirklich aus vollen Rohren attackieren. Haben wenig zu verlieren, und die lässt man ggf. sogar weg.)
Weiss jemand wie der Abstand zu Sagan war als die Nibali Attacke losging?
Eigentlich hätte es doch viel mehr Sinn gemacht wenn sich Sagan erst auf der Kuppe des Kat 3 Bergs hätte einholen lassen (für den Fall das Nibali soweit kommt). Dann hätte er für die Schlussphase zur Verfügung gestanden. So konnte er doch nicht viel helfen. Abfahren kann Nibali alleine und Berg hoch ist ja nach einer Flucht auch meist nicht mehr viel drin, zumal Nibali eh der deutlich bessere Bergfahrer ist. Nach dem Kat 3 Berg kann er aber eher eine Hilfe sein.Führt zur Frage, ob das Feld einfach schon so nahe dran war, dass er die Kuppe nicht mehr geschafft hätte. Sonst wärs komisch.
Ja Rennfahrer machen das Rennen schwer interessant usw. Aber das ist halt nur die eine Seite. Die Etappe muss es auch her geben. Gehört beides dazu.
Und die heutige war definitiv keine „perfekte Voraussetzung“. Sie bot gewisse Möglichkeiten, aber wirklich Zeit rausfahren war doch schwer. Colombier nicht sooo schwer und danach eben neben den Abfahrten noch ein leichter Berg, Flachstück und der Schlusshügel. Alles Gift für attackierende Fahrer, gegenüber einer Gruppe. Klar nicht umöglich durchzukommen aber schwierig. Ist ja auch nicht ohne Grund das normalerweise bei so Etappen gar nichts passiert. Weils halt eben deutlich öfter in die Hose geht als das es was bringt.
Von daher eher mehr passiert als erwartet.Ventil: Vielleicht hast Du recht und man hätte so oder so nichts riskiert. Kann aber auch sein, dass alle dachten, hier geht eh nichts. Strecke vom Berg bis zum Ziel zu weit,
kleines Flachstück mit nem Hügel zum Schluss auch nicht schön. Wenn aber der Berg hammer ist, und das ist der Colombier von der schwersten Seite, sieht die Rechnung schon was anders aus.Die Frage ist halt einfach. Warum nicht; kann nur besser werden dadurch.
Schmoerekater:
Sehe ich genauso. Wenn der Vorsprung nicht zu groß ist kriegen sie einen auf dem Flachen eh. Und Sky hatten ja noch Froome wenn es eng geworden wäre. War nicht viel zu machen, und da hat ers halt irgendwann gelassen.
Etwas ärgerlich die Etappengestaltung. Wenn die ASO nach eigener Aussage eine Tour will, bei der dauernd attackiert wird, dann soll sie auch die Voraussetzungen schaffen. Heute einfach mal die schwerste Seite des Colombier genommen und vielleicht wäre mehr passiert. Vielleicht auch nicht, aber man hätte eine rellere Chance gehabt, dass der Angriff erfolgreich ist.
Genauso die Foix Etappe am Sonntag. Machen se ne extra Schleife zum Schluss rein, damit es vom Berg noch weiter bis ins Ziel wird, damit ja keiner angreift. Sonst wären es nach Profil ca. 26km gewesen, so 39. 26 ist ja auch schon ne Herausforderung. Mit 39 passiert aber sicher nichts.Schon klar, dass diese Änderungen die Tour nicht auf den Kopf gestellt. So große Abstände würde es wahrscheinlich auch mit den Änderungen geben. Aber gerade deshalb unverständlich warum man es nicht einfach macht. Kann ja nur besser werden dadurch.
Nicht so ganz nachvollziehbar.
11. Juli 2012 um 18:23 Uhr als Antwort auf: Tour de France 2012, 11. Etappe (Tippschluss 12.7.12, 10 Uhr) #720615** F. Schleck
* Froome, Van den BroeckAber war doch ne nette Etappe; fast mehr passiert als man erwarten konnte. Leider halt kein großer Schlag gegen Sky geglückt. Aber auch das konnte man ja eher nicht erwarten.
RSH wirklich Arschlöcher. Was müssen die denn Tempo machen.
Naja, bei der bsiherigen Leistung bremsen Sie vielleicht eher.

Voigt wieder dran wie geil.
Wird aber wohl kaum noch für nen Sieg reichen. Schon gar nicht bei der Konkurrenz und der Schlusshügel.
Die 2. Reihe der GK Fahrer insb. Radioshack wirklich merkwürdig. Einfach mal rískieren, was solls denn.
Majka: Ja klar, schrieb ich doch auch schon.
Ich meinte das bezogen auf den Kat 3 Berg, den sie gerade fahren, dass man leider nicht von ausgehen kann, dass Nibali da weiter Zeit gutmacht. Un d muss er dann im Zweifel ja gegen Froome/Wiggins fahren, aber wie man sieht hat ja auch Porte gereicht.
Ok, wenn sie aufholen, beantwortet das die Frage. Sch…
Komisch, dass Porte noch fährt, müsste nicht langsam Froome ran?
Ja, aber ist halt nur ne Hoffnung.
Hopp Nibali.
Ich würds ihm ja wünschen…
Wieso sollte Nibali im Anstieg unbedingt was rausholen? Froome/Wiggins am Berg wohl nicht schwächer und so der Hammeranstieg ist ja wohl auch nicht. Denke kann froh sein wenn er im Berg nichts verliert.
Schade ist halt wirklich, dass Liquigas nicht die Leute hat um Sky schon im Colombier aus den Schuhen zu fahren, damit Porte und Rogers weg sind und Froome selbst in den Wind muss.
Ok, das ist wie gesagt wirklich merkwürdig.
Naja, vielleicht schonen Sie sich einfach für morgen. Nach dem Motto heute wirds eh nichts, alle Kräfte für morgen sparen.
Mal realistisch gesehen, hatte man diese Etappe vor der Tour eh nicht als GK relevant betrachtet. Und normalerweise passiert bei sowas ja im Normalfall gar nichts. Die Erwartungen wurden ja nur durch den Vorsprung von Wiggins und die daraus folgenden „jetzt muss angegriffen werden wos nur geht Philosophie“ hochgeschraubt. Aber da sowas auch nach hinten losgehen kann, wartet man halt bis morgen.
Wäre jetzt nicht wirklich überraschend.
Quote:Original von Kanarienvogel
Jetzt wollen die EBH bis oben fahren lassen…Warum nicht? Solange sie keiner zwingt schneller zu fahren als EBH das kann, machst doch Sinn.
Attacken der Hauptkonkurrenten machen jetzt auch nur bedingt Sinn. Sinnvoll wäre erst mit z.B. Vanendert versuchen Sky auseinander zufahren und erst dann die Attacke, so dass Froome selbst nachfahren muss.
Gut die zweite Reihe könnte schon was mehr machen. Einfach mal testen, ob man weg gelassen wird.
***** KREUZIGER
**** URAN, BALLAN
*** HUZARSKI, POZZOVIVO, VISCONTI
** HENAO, MACHADO, TIRALONGO, ANTON
* GERDEMANN, DEGENKOLB, TALANSKY, MAJKA, NIEMICIch halte eigentlich zwar wenig von folgender Argumentation, aber hier isses mal wirklich angebracht:
Gähn
Selber Muschi.

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