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Wer gewinnt nun eigentlich die Vuelta, wenn Pogi nicht kommt? Geht ja auch schon in 4 Wochen los.
Gall, Roglic, Almeida? Lipo, wenn er 5 Wochen nach Bruch und OP dazu genötigt wird?
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Geile Etappe und megaspannend. Die zweite Runde hat auch nochmal großen Einfluss genommen, denke ich, als sie dann mit Remco und Mads zusammen waren, aber nicht voll durchgezogen sind. Das hat trotzdem Kraft gekostet, die Pogacar auf der dritten Runde dann gefehlt hat. Pogi konnte ja nichtmal mehr richtig attackieren, dann kam aber eher der Roubaix-MvdP durch, obwohl der Berg ja eher Flandernterrain ist.
Ich denke trotzdem, es gibt genug solche Rennen im Jahr und die letzte Etappe der Tour sollte den Sprintern allein gehören. Aber mit dieser Stimmung und dieser Spannung, das wird man nie wieder einfangen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
In den unteren Kehren, keine Ahnung. Selbst beim Start war es zwar voll im Ort, aber nicht übervoll. Wir kamen noch gut an die Stände ran, wo Kaffee, Danette, M&Ms und Kekse verteilt wurden.
Den Sarenne-Anstieg haben wir uns dann geschenkt und lieber im Häuschen den Fernseher angemacht, weil auch zu befürchten war, dass wir dort nicht mehr mit dem Auto wegkommen. Und zu Fuß hoch nach Alpe d‘Huez, das hätte ich höchstens allein durchziehen können, aber nicht zu viert. So war es auch okay für uns und wohl für viele andere auch. Viele Touris, die das einmal im Leben sehen wollen und dann eben auch nur die „richtige“ Alpe-d‘Huez-Etappe.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Midas, lob mal nicht den Tag vor dem Abend. Heute gibts noch eine Etappe und wenn Jasper da gewinnt, wird er auch ziemlich glücklich sein. Okay, die Chance ist nicht soo toll, aber kann man nicht ausschließen. Aber ja, Mads hat für viele Geschichten gesorgt und er gewinnt verdient die Punktewertung. Nächstes Jahr kann er gleich noch den Jalabert machen und die Bergwertung auch holen.
Jegat, ich muss gestehen, ich hätte ihm zwar die gleiche Leistung wie 2025 zugetraut, hab aber nicht geglaubt, dass es nochmal für Top 10 damit reicht. Damit hab ich doch ein paar Punkte in der Wette weggeworfen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Ja, Sarenne wurde in beide Richtungen einige Kilometer voll gesperrt. Aber auch in Alpe d‘Huez waren dann nicht so viele Zuschauer wie gestern, obwohl die Leute doch immer noch in der Gegend sein müssen? Haben sich dann wohl auch für die anderen Berge entschieden und das ist ja auch nachvollziehbar.
Cool wäre es mit nur einem Sturz von Kuss gewesen, Carapaz wär dann rangekommen und dann wär’s wohl auf einen Sprint rausgelaufen und dann ist es nicht klar, ob Carapaz nicht blau gewesen wäre.
So bleibt eine Etappe wie so oft bei so ganz schweren Kloppern. Nach 20 km sind schon nur noch 15 Mann zusammen und dann hast du 4 Stunden mehr oder weniger die gleiche Situation.
Pogi … komische Tour. Gewinnt 5 Etappen und hätte noch drei mehr haben können, ärgert sich aber über das verlorene Zeitfahren. Komisch, vielleicht schlägt er aber morgen nochmal zu. Ist auch eigentlich besser so, als wenn er 9 Etappen gewinnt.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Pogi alles von vorne. Der trainiert schon wieder Zone 2 für die Vuelta.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
@Lappi: weißt du schon, wo du stehen wirst? man erkennt dich an Deutschland-Fahne. Schreibst du „ULLE“ auf die Straße? Jan mit Telekom-Trikot? Tom als Belgischer Meister? Basso mit gelbem Hundetrikot?
Ich wusste im Vorfeld gar nichts. Unser Ferienhaus liegt 15 km östlich von Bourg d‘Oisans (BO) (in Venosc), also waren wir aufs Auto angewiesen. Wir haben uns überall Tipps eingeholt, aber jeder hat was anderes erzählt, also haben wir uns auf unsere Intuition verlassen. Die Variante, nach Auris zu fahren und dann die Gondel zum Ziel zu nehmen, hatte zu viel Risiko, dass wir nach der Etappe nicht wieder runterkommen. Also haben wir am Tag davor mitbekommen, dass auf der Straße aus BO raus das Parkverbot nicht eingehalten wird.
Also sind wir am Morgen um halb 8 los und haben einen Parkplatz auf dieser Straße gesucht und gefunden, 1,8 km vor dem berühmten Kreisverkehr. Also war dann der Plan, ein bisschen in den Berg reinzulaufen und dann einen Platz zu suchen. Am liebsten wäre ich bis Kurve 8/10/12 hochgelaufen, aber ich bin nicht allein auf der Welt und muss Rücksicht auf die anderen drei nehmen, die mit Radsport nicht viel am Hut haben.
Wir waren dann bis zur 4. Kurve gelaufen und sind dann schlussendlich an einer Stelle mit schöner Aussicht zwischen Kurve 2 und 3 gelandet, also ca. 12 km vor dem Ziel. Da war den ganzen Tag Oktoberfestmusikbeschallung von Kurve 2 das Unterhaltungsprogramm, aber bis um 12 war die Hauptunterhaltung der nicht endende Zug an Radfahrern und auch Fußgängern auf dem Weg nach oben. Wir haben pro Minute 70-80 Radfahrer gezählt, also sind da wohl so ungefähr 10-20000 Radfahrer an dem Tag hoch (eigene Hochrechnung). Das klingt nicht viel, war aber megabeeindruckend. Insgesamt war der Tag einer der verrücktesten in meinem Leben, absolut krass von Anfang bis Ende. Bis ca. 13 Uhr hatten wir auf der anderen Straßenseite Schatten, danach der Kampf gegen Sonne und aufkommende Langeweile. Um 12 Uhr wird nämlich die Straße komplett gesperrt für Fahrräder, es kommen dann also weit weniger Leute vorbei.
Wir hatten mittlerweile jeder ein gepunktetes T-Shirt abgestaubt, später bei der Werbekarawane (15:30 – 16:00 Uhr) noch Mützen und anderen Schnickschnack, echt lohnenswert und das bringt richtig die Stimmung nach oben.Als die Fahrer kamen, trug ich also ein Bergtrikot und ne Deutschlandfahne und ne neue rote Mütze, meine Frau auch Erbsen und auf der Mauer stehend, Jan hatte mein altes Illes-Balears-Trikot (passt mir nicht mehr so gut) an und trug ne alte Skodamütze, die ein Radler vor uns verloren hatte, Tom war komplett in Erbsen unterwegs, dazu ne französische Fahne (neu) um den Hals. Basso ist seit zwei Jahren nicht mehr unter uns, der hatte nach 16 Jahren sein glückliches Hundeleben beendet. Die Familie ist jetzt übrigens bereit für einen neuen Hund (kommt nach dem Urlaub), wir werden ihn übrigens Pogi nennen. So bleibe ich mir selbst treu. ;) Remco hab ich nicht durchsetzen können.
Ich hab jeden angeschrien, einfach alles, was drin war. Gerade bei uns war es noch ziemlich eng, oft nur einen halben Meter zwischen den Fans links und rechts. Sonst gab’s am Berg ja öfter auch mal Stellen, wo es sogar Lücken bei den Zuschauern gab. Aber ein geiles Spektakel, kann man mal gemacht haben.
Später dann auf dem Rückweg ein Gefühl wie nach nem Fußballspiel. Und die armen Autofahrer standen bestimmt noch 2-3 Stunden an gesperrten Straßen. Wir hatten ja zum Glück an der Straße raus geparkt und kamen ganz gut weg – aber bis zum Schluss alles voll Radfahrer, auch noch auf dem Weg weg.
Ich hatte für die Planung drauf bestanden, sehr viel Wasser mitzunehmen, das waren so 10-11 Liter (hielten mich alle für bekloppt), es hat aber grad so gereicht, zurück am Auto war alles leergetrunken. Die große Tasche mit Essen hatte immerhin noch ein paar Reserven.
Danach haben wir den Schlussanstieg noch angeschaut. Multiview gibts ja leider nur live, nicht im Relive, also nur das TV-Bild gecheckt. Als die Spitze kam, war Gruppe gelb im Bild. Als Pogi kam, wurde in dem Moment weggeschaltet, als der Kölnfan, der 10 Meter vor mir stand, im Bild war. Danach in der Heliperspektive haben wir uns zwar gefunden, weil wir wussten, dass wir das sein müssen. Aber wirklich zu erkennen waren wir nicht.
Aber ist ja auch egal. Ich hab während der 20 Minuten, als die Fahrer kamen, mein Handy in der Tasche gelassen und einfach nur gebrüllt und den Moment genossen. Meine Frau hat dann auch ein paar peinliche Videos und Fotos von mir gemacht. Aber hey, das erlebt man nicht so oft im Leben.
Also wie gesagt, ein absoluter Ausnahmetag und mit Sicherheit einer, den wir noch den Enkeln erzählen werden.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Ja, es scheint doch jetzt alles entschieden zu sein, außer Platz, der noch von zwei Leuten umkämpft wird. Und die komischen Typen, die auf den Spuren von Guillaume Martin wandeln, bekommen noch zwei Plätze in den Top 10 geschenkt. Wenn man will, kann man daraus noch Spannung beziehen, aber die Leute sind ja bei den Bergetappen nicht mal im Bild, also wird das auch nicht viel geben. Schön für so Leute wie Jegat, Voisard, Van Wilder, Piganzoli, dass sie da drum kämpfen können. Na mal sehen, vielleicht gibt das ja wirklich was her.
Ich frag mich nur, welchen Deutschen soll ich am Freitag in Huez nun eigentlich anfeuern? Hab ja extra die Fahne eingepackt.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
** Evenepoel
* Pogacar, Ganna
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Und noch ein Wort in eigener Sache. Nachdem ich grade erst eine fünftägige Radtour mit meinen Jungs gemacht hab (2500 Höhenmeter an der Saale lang), geht es nächsten Freitag/Samstag mit Frau und Kindern nach Alpe d‘Huez und zum Col de Sarenne. Dann wird das wohl ein für alle mal von der Bucketlist abgehakt, nachdem meine Selbstbefahrung von Alpe d‘Huez nun auch schon wieder 15 Jahre her ist, die ganz Älteren werden sich vielleicht noch erinnern.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Evenepoel sensationell Etappensieger, das muss man schon sagen. Der war sicher nicht bei den 10 Favoriten für den Tagessieg dabei, eher der aus den Top 6, der zuerst und am klarsten abgehängt wird.
Für mich – ich hab die Interviews nach der Etappe noch nicht gehört – war das ein geschenkter Sieg und eine Folge des nur halb aufgegangenen Plans von UAE. Was der Pogi da die ganze Zeit funkt? Soll er sich doch einfach entscheiden. Entweder konsequent für del Toro fahren, den im GK an Seixas vorbeiziehen, dann aber im Zweifel auf die Etappe verzichten. Oder eben 1,5 km vorm Ziel mit einer Attacke den Etappensieg für die Mannschaft absichern. Okay, die brauchen nicht unbedingt noch mehr Siege, ist ja klar. Aber er vielleicht schon. Ich denke, die 35 reizen ihn schon. Aber was wissen wir schon. Sieht jedenfalls so aus, dass er locker auch schon zwei Siege mehr haben könnte.
Dass Pogacar nicht schneller konnte, glaube ich nie im Leben. Der hat doch nun wahrlich klargestellt, dass er machen kann, was er will.
(Oder er war müde wegen der nächtlichen Dopingkontrolle. Okay, das war im Post vorher schon Quatsch.)
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Del Toro gefällt heute nicht, an diesem steilen Hacker
Sogar ein Midas lässt sich mal einlullen von der Toro-Schauspielerei. Der sieht oft schlecht aus und bleibt dann doch dran und kann sogar attackieren. Dem traue ich nicht übern Weg.
Sehr schade. Wenigstens aus eigener Verantwortung und nicht von irgendjemand anderem abgeräumt.
Tja, das war natürlich ein Schocker. Ich starte jetzt mal folgende Verschwörungstheorie: Vinge hat im Interview vor der Etappe gesagt, dass er müde ist wegen der Dopingkontrolle in der Nacht. Vielleicht hat ihn das die nötige Konzentration gekostet.
(Okay, bevor es einer von euch sagen muss, ist natürlich Quatsch. ;) )
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
** Pogacar
* V. Paret-Peintre, Tejada
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Pogi hin oder her, den anderen gelingt es nicht, vernünftig gegeneinander zu fahren. Remco kann wieder früh nicht mithalten, verliert aber am Ende nur 4 Sekunden auf Vingegaard. Bislang hat ihn immer gerettet, dass oben nicht Schluss war, das wird dann heute anderes aussehen. Aber auch die anderen fahren meist eher defensiv. Ist wohl auch richtig so, gestern haben sie Skjelmose mal abgehängt, vor ein paar Tagen del Toro und heute wird wohl der nächste mal dran sein. Remco mit dem größten Bewerbungsschreiben dafür. Wenn er aber innerhalb von 30 Sekunden zu den anderen bleibt, ist es auch wieder noch nicht entschieden.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
** Pogacar
* Evenpoel, Del Toro
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Allein sowas wie heute, das kommt mir total verrückt vor. Am Anfang wollen ziemlich viele in die Gruppe, dann lässt man Held Veistroffer allein fahren. An der Sprintwertung wird wieder wild attackiert, dann kommen letztlich nur drei Mann weg, die fahren vor zu Veistroffer und werden nach und nach von dem wieder abgehängt. Was?!
Und dann gehen die Attacken zwischen 30 und 20 so dermaßen wild weiter, dass ich nicht mehr vorspulen mochte. Und am Ende wird es doch einfach ein Sprint von allen Sprintern. Völlig verrückte Etappe.Der Sturz selbst – tut weh schon beim Hingucken, wie so oft bei Massensprints. Aber Midas hat recht, wenigstens halten sich die GK-Jungs raus, das ist die beste Neuerung seit Langem.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Ich finde die Sprints alle komisch, chaotisch, schwer durchschaubar und nicht vorhersagbar.
Ich stamme noch aus der Zeit, als der Zug erfunden wurde. Die Positionskämpfe fanden hinter dem Zug statt, man wollte das Hinterrad des Topsprinters haben. Heute fährt halt jeder mit einem Helfer auf Position 2 und wird dann wieder nach hinten gerückt.
Allein dieses Abwarten gestern bis 2 km vorm Ziel mit breit fahren und bummeln und dann mit einem Schlag alle Mann von vorne. Klappt doch sowieso nicht.
Und diese Chancenlosigkeit der Ausreißer finde ich auch gewöhnungsbedürftig. Jedem Flüchtling wird nur ne ganz kurze Leine gelassen, aus den blödesten Gründen (Platz 11 im GK, Teamwertung, Punktetrikot, seine Katze sieht doof aus …). Eine Ausnahme bisher und die wurden vielleicht auch nur mit dem Gedanken weggelassen, das gelbe Trikot abzugeben.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Das war doch ziemlich beeindruckend von Evenepoel, dass er sich da festgebissen hat und dann nochmal zurückkam. Einbruch demnächst nicht unwahrscheinlich, aber bisher ist er noch nicht aus der Verlosung um Platz 2.
UAE mit einer gigantischen Prozession, da kannst du dir die Attacken wirklich sparen.
Und erstaunlich, dass die Leute von 2 bis 8 (oder auch 9) so konstant sind und sich bislang noch nicht viel gegeben und genommen haben. Sind wohl alle zumindest soweit auf einem Level, dass sie sich wenigstens nicht gegenseitig abhängen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
** Pogacar
* Vacek, Vauquelin
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Ich versteh die Taktik von UAE heute überhaupt nicht, bin aber begeistert von dem Ablauf. Das kann noch wild werden. 60 km vorm Ziel sind 8 Mann vorne raus und nur noch 39 in der Gruppe Pogacar. Red Bull mal wieder mit einer peinlichen Vorstellung. Sogar Seixas hat noch zwei Helfer.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Mir ist das auch unklar, warum so eine Gruppe nicht gut läuft. Und selbst wenn nicht, dann fahren halt Remco und Lipo alleine, das sollte die doch auch nicht jucken, wenn Skjelmose dann angreift. Wenn sie Vingegaard geholt hätten, was auf jeden Fall möglich war, dann wäre bestimmt auch noch Kuss eingestiegen. Na ja, so ist es halt, um Platz 1 wird’s eh nicht spannend.
Mein neuer Held ist übrigens Baptiste Veistroffer. Cooler Typ, coole Interviews und keine Scheu vor langen Tagen im Wind.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Warum Del Toro? Der war in der Lage, alle bis auf Pogacar abzuhängen. Der wird es wieder tun. Und im Zweifel wird ihm Pogi auch mal helfen und dann gute Nacht für die anderen.
Gerade Remco war recht schnell weg von den Top 6, auch am Montag hat er die Lücke zuerst aufgehen lassen. Dazu die schon lang anhaltende Hochgebirgsschwäche, da ist am ehesten ein Einbruch zu erwarten.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Vingegaard hat sich aber trotzdem noch stark gehalten, der wird wohl auch dieses Jahr wieder klar der Zweitbeste sein.
Am Berg sah Lipowitz wirklich nicht schlecht aus, aber ich denke, Del Toro ist hier der Favorit auf den dritten Platz. Die anderen überzeugen irgendwie nicht so unbedingt. Die Spannung von Platz 3 bis 7 muss man aber auch suchen, eigentlich ist das ja völlig wurscht. Auch Seixas macht ein ziemlich anonymes Rennen da in diesem Bereich. Seine Zeit wird wohl erst kommen, ist ja nicht schlimm.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Okay, hab nochmal nachgeguckt, 2024 ist Remco auch schon Tourmalet (Westseite) gefahren, kam da mit dem Hauptfeld drüber und wurde anschließend Dritter der Etappe und im GK.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Remco hat schon zweimal eine Katastrophe am Tourmalet erlebt.
2023 wurde er auf der 13. Etappe der Vuelta 60. mit 27 Minuten Rückstand (Platz 1-3 Jumbo: Vinge, Kuss, Roglic). Danach kam er immerhin noch auf 2 Etappensiege aus 5 Fluchten und Platz 12 im GK.2025 stieg er auf der 14. Etappe der Tour aus, nachdem er drei schlechte Tage hintereinander hatte und erklärte, dass er wohl zu wenig trainiert hatte im Winter. Bis dahin lag er noch auf Platz 3 im GK.
Das ist für ihn doch eigentlich genug, um einen mentalen Schaden mit diesem Berg zu haben. Okay, zuvor war es jeweils die Westseite, also die Lappiseite, die ich auch 2009 gefahren bin. Vielleicht ist das mental besser, wenn er diesmal von Osten kommt.
Ich hoffe jedenfalls, dass es kein langweiliges Schlafwagengefahre wird, wo McNulty 15 Mann über den Tourmalet führt und am Ende der Abfahrt wieder 40 Mann zusammen sind.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
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