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Ich denke, man kann meinen Post sowohl als Kritik an Klöden verstehen als auch als Kritik an der Teamleitung.
Ich befürchte nur, ein Fahrer muss schon sehr schlecht in Form sein, dass es Mario Kummer allein erkennt. Wenn er sich auf das Wort seiner Fahrer verlassen muss, können natürlich Fehlentscheidungen dabei sein.
Offensichtlich wissen aber auch die (Top-)Fahrer stets erst nach der ersten Bergetappe, wie die Form wirklich ist, weil trotz aller Vorbereitungsrennen der Vergleich im Maximum fehlt. Es ist eine Lotterie, und ich sagte es schon mal, ich bin froh, dass ich kein Entscheidungsträger bin, sondern gemütlich von zu Hause aus rummeckern kann.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
28. Mai 2005 um 7:49 Uhr als Antwort auf: 19. Etappe: May 28: Savigliano-Sestriere (Le Valli Olimpiche), 190km Tippschluss: 10 Uhr #588350** Simoni
* Basso, Rujano
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:„Wenn ich merke, dass ich zu schwach bin, gebe ich meinen Platz frei. Die Besten sollen fahren, schließlich geht es darum, Lance Armstrong zu schlagen. „Da staunt man aber. Stellt sich denn der Klöden selber auf? Macht denn die Teamleitung gar nichts?
Wenn zu mir (als potentiellem Teamchef natürlich) der Fahrer kommt, der letztes Jahr schärfster Konkurrent von Lance Armstrong war (so würde ich das natürlich sehen) und mir sagt, dass er irgendwie nicht so in Form gekommen ist und die anderen sollen Armstrong bitteschön alleine schlagen, dann würde ich diesem Fahrer kräftig den Arsch versohlen.
Da gibts gar keine Diskussion, er muss einfach fahren, weil er sich in Form bringen muss. Sonst kann er auch gleich woanders fahren.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von T-Moby
Mann ich will auch was sagen, besonders zu dem Bianchi Team. Auch zu dem Zerreisen der Fahrer für den Kapitän, mann mann. Na ja könnt ihr ja weiter machen. Ich muss zugeben das der Post nicht viel Sinn macht, aber ich will nur meine Verzweiflung äußern ;( .Mann, jetzt lass doch mal dieses Rumgejammer! Keiner hier zwingt dich, nichts über T-Mobile zu sagen. Das hast du dir selbst auferlegt. Also trag es oder lass es.
Entweder du hast was zu sagen (zum Beispiel Casero ist eine Wurst) oder du lässt es bleiben (dann ist Becke eine Wurst, aber eine gewaltige).kann mich noch gut erinnern, wie Becke und Liese – von Eurosport beobachtet (Bianchi inside) – bei Ulles Zeitfahrsieg gebannt vor dem Fernseher saßen und Angst hatten, dass ir Kapitän sie aus der Karenzzeit fährt.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Stahlross
1 Ullrich2 Aldag
…
5 Klöden
…Da fällt mir ein, es wird doch schon mal ganz interessant, welche Nummern die Fahrer bekommen. Ob Klöden wohl die 11 bekommt oder doch nur die 15? Oder Klöden die 11 und Ullrich die 12, so wie es Lampre hier beim Giro anstellt?
Und welche Reihenfolge wählt man im Prolog? Als letzte drei Fahrer Basso, Klöden, Armstrong, zuvor die Spezialisten (Cancellara) und Kapitäne (bis hin zu Brochard) und Ullrich startet als Dreiundzwanzigletzter?
Okay, nicht so weltbewegend. :rolleyes:
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
25. Mai 2005 um 8:42 Uhr als Antwort auf: 18. Etappe Friday, May 27: Chieri-Torino ITT, 34km Tippschluss: 10 Uhr #588297** Gonchar
* Basso, Zabriskie
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
25. Mai 2005 um 8:42 Uhr als Antwort auf: 17. Etappe: May 26: Varazze-Limone Piemonte (Colle di Tenda), 194km (Tippschluss: 26. Mai 10 Uhr) #588270** Simoni
* Di Luca, Sella
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Veloce stanco
Grimmig dreinschauender Typ mit Hörnern auf dem Kopf inclusiv einem Putzutensil .Lösungswort aus Radsport!!
Meine Herren, das kann doch nur der Teufelslappen sein, in manchen beliebten Teilen Europas auch als flamme rouge bekannt.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von chinaboyQuote:Original von Stahlross
Vielleicht mache ich auch mal ne Liste. Aber Guerini würde ich zu Hause lassen. Er war letztes Jahr als Berghelfer nicht zu gebrauchen, hatte viele schlechte Tage.wie Bitte?????
ohne ihn an der Seite von Ullrich wäre Klöden nie 2.
und T-Mobile hätte auch nie Mannschaftswertung gewonnen.Da muss das Stahlross wirklich was verwechselt haben. Guerini war auf 3 der 4 Bergetappen (Zeitfahren hier ausgenommen) ein guter Helfer für die beiden Kapitäne und 2004 endlich mal wieder richtig stark.
@Ventil: Auf Steffen Wesemann bei der Tour wirst du wohl für immer verzichten müssen, die tut er sich nicht mehr an. Etwas schade, aber kann man auch verstehen, er will halt noch 1-2 Jahre Klassikersiege anpeilen.Also das T-Mobile-Team:
1. Ullrich
2. Vinokourov
3. Klöden
4. Zabel
5. Sevilla
6. Guerini
7. Lara
8. Aldag (Schaffrath/Steinhauser)
9. IvanovFalls Aldag es nicht packt, muss halt Schaffrath ran, oder auch Steini. Kessler sollte sich eine Pause gönnen, so wertvoll ist der eh nicht.
Ivanov finde ich als Helfer ziemlich passabel. Lieber einen mehr, der mal ein Loch zufahren kann, als irgendeinen Nichtskönner. Und Wind wegnehmen auf Flachetappen, das kann er nun mal sehr gut.
Nardello ist vorbei, Wesemann will nicht. Tja, und das wars dann auch schon.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Veloce stanco
@LapebieIch vermute ja, die werden das Ding so hinwalzen und präparien, das die Strecke gut zu befahren ist.
Dein „Roger“ ist ja wohl öfters solche Strecken gefahren. Die alte Garde wird wahrscheinlich von oben herabsehen und sich krummlachen. Die wären früher froh gewesen hätten sie bessere Strassen gehabt, heute hat man gute Strassen und weicht auf die Schotterstrecken aus.
Ich hab da trotzdem meine Zweifel. Selbst wenn da einige Experten „ausgerechnet“ haben, dass eine gewalzte Straße reguläre Bedingungen schafft, muss das unter Rennbedingungen ja noch nicht stimmen.
Dass die „echten Männer“ der früheren schwarzweißen Jahrzehnte herablassend auf die heutige kindlich verwöhnte Millionärssportgesellschaft blickt (nicht nur bei den Radprofis), ist natürlich ihr gutes Recht.
Ich denke aber, wir sind im Profiradsport an einem Punkt angekommen, wo anachronistische Bedingungen nicht in die Rundfahrten gehören, sondern in die Eintagesrennen. Lang lebe der Sieger in Roubaix! Aber bitte lasst die Rundfahrten im 21. Jahrhundert.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von fensterscheibe
Hier interessante Bilder und ein Bericht zum Finestre
(Bericht auf Englisch):Wirklich ein toller Bericht!
An sich scheint der Weg ja passabel zu sein, aber der schmelzende Schnee (oder wohl auch ein möglicher Regen) macht die Wege zu einem fürchterlichen Schlammpfad.
Auch interessant der Gedanke, dass da ja noch ne Menge Fahrzeuge drüberfahren – und die Fahrer danach werden garantiert keinen vernünftigen Weg mehr vorfinden.Ich kann noch immer nicht glauben, dass die Giro-Organisatoren so ein Risiko eingehen und hier ein Glücksspiel veranstalten.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Ugrumov
Zum Thema Teamwechsel ist nur zu sagen, dass die Auswahl für ihn nicht so gross war. Entweder Edelhelfer von Armstrong werden oder …Ach ja? Dann hätte aber Hagen Boßdorf nie wieder ein gutes Wort über den Klödi verloren.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Basso ist heue möglicherweise wirklich schlagbar, der sieht nicht so richtig gut aus. Da Cunego und Simoni aber auch nicht richtig wegkommen, könnte das heute die Gelegenheit für Savoldelli sein. – Mir graut es.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Kanarienvogel
Schon verdammt viele Aufgaben heute! Bertagnolli etc.Beloki jetzt auch.
@hannes: CSC ist laut Ticker schon lange in der Führung, arbeitet aber moderat. Caucchioli dürfte aber nicht die große Bedrohung sein.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Garzelli ist raus, das stimmt.
Eurosport.com meldet diese 20 Ausreißer:
TIRALONGO (24), I. PARRA (41), J. RUJANO GUILLEN (43), F. BELLOTTI (51), P. CAUCCHIOLI (52), W. BELLI (82), GONZALEZ JIMENEZ (92), S. KRAUSS (127), J. HORRACH RIPPOLL (134), J. HORRACH RIPPOLL (134), G. CARUSO (144), A. NOE‘ (158), T. VALJAVEC (168), P. BETTINI (171), J. GARRIDO LIMA (175), M. RASMUSSEN (185), J. GARATE (191), J. RODRIGUEZ OLIVER (196), M. BLAUDZUN (206), M. KESSLER (212), J. SCHAFFRATH (216)
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
So hundertprozentigen Einblick in einen Trainingsaufbau hab ich natürlich nicht. Ich meine aber, dass ein Rennfahrer in einem Zeitfahren über 40 Minuten ruhig mal 100% geben kann, um sich zu testen. Mit 90% testet man sich nicht!
Ich finds richtig schwach von Ullrich, dass er es nicht wenigstens probiert. Wenn er alles gibt und im Mai noch 3 Minuten Rückstand hat, ist das doch kein Beinbruch. Aber wofür ist er denn bitteschön Rennfahrer? Er soll ja nicht diese Katalonienrundfahrt gewinnen, aber sich einmal für ne gute halbe Stunde vol reinhängen, das kann einfach nicht schaden.Schade.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
20. Mai 2005 um 17:34 Uhr als Antwort auf: 13.Etappe Giro MEZZOCORONA – ORTISEI / ST.ULRICH (Tippschluss 21.05.05 um 10 Uhr) #588180** Simoni
* Basso, Savoldelli
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Ventil
im nachhinein irgendwie komisch, petacchi gewann letztes jahr 9. etappen, knapp die hälfte aller giroetappen, das ist doch rein sportlich gesehen nicht nur langweilig sondern auch fast unvorstellbar. gabs das schon mal bei einer GT ?Schwierig zu sagen, welchen Zeitraum lässt du denn zu? Seit Indurain, seit Merckx, seit Coppi, seit 1903?
Dann hat nämlich Maurice Garin gute Karten, der hat ja bekanntlich bei der ersten Tour 3 der 6 Etappen gewonnen. (Oder waren das sogar vier?)
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
@Stefu: Das widerspricht allem, wofür der Profiradsport steht. Wenn man nun – mit dieser neuen Situation – Cunego für die Tour fithalten will und ihn ab sofort schont, dann kann man das ja noch verstehen, muss man aber auch nicht.
Dass man aber einen möglichen GT-Sieg so mir nichts dir nichts wegwirft, das ist schlicht Unsinn. Das Team, das solches entscheidet, gehört aufgelöst.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Polarnacht? ?(
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Das war nicht !!! Simonis Schuld. Der hat nämlich rausgenommen, als Cunego nicht mehr folgen konnte. Cunego heute mit einer großen Schwäche, schade, schade.
Basso ist bärenstark! Er fährt alle Mann von vorne kaputt. Mittlerweile kann nur Simoni folgen und der klemmt, liebe Leute, der klemmt!
Wahnsinn, Basso könnte am Schlussanstieg zum ganz großen Schlag ausholen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von MaxiHaberl
… Wenn allerdings die ersten paar Bergetappen vorbei sind, wird es Zabel viell. doch noch mal wieter nach vorne schaffen…Zugegeben, die Sprinter haben noch dreieinhalb Chancen nach der ersten Hochgebirgsetappe. Dennoch glaube ich nicht so richtig an die Legende, die sich seit vielen Jahren hartnäckig hält, dass Zabel nach den Bergen besser sprinten könne als andere. Nicht umsonst hat er noch nie auf den Champs-Elysées gewonnen und ich muss – was die Tour angeht – auch gar nicht in den Geschichtsbüchern nachgucken. Die meisten seiner 12 Etappensiege hat er ja wohl vor den Bergen geholt. Wie das bei der Vuelta war, weiß ich nicht mehr so recht, da sind aber auch oft gegen Ende alle Sprinter weggewesen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von fensterscheibe
Wäre Zabel gestern eigentlich zweiter geworden, wenn er galvez nicht berührt hätte?
Ich meine gesehen zu haben, dass Zabel nach der Berührung Tempo verloren hat.
Gut, für den Sieg hätte es sowieso nicht gereicht, aber immerhin für Platz 2.Abgesehen vom Sieger Petacchi war das gestern auch kein 08/15-Massensprint. Aber da der Sprintpatron gewonnen hat, wird das nicht so heiß diskutiert. McEwen kam wieder mal von sehr weit hinten sehr weit vor, dann ging ihm am Ende wohl die Puste aus. Dass Bettini da an fast allen vorbeirauschen kann, muss doch schon hellhörig machen.
Der Fassazug rollte, aber meines Erachtens nur, weil die anderen Teams diesmal einfach nicht vorbeigefahren sind. Kann sein, dass langsam die Kraft fehlt, kann aber auch sein, dass die meisten genug von dem Gedrängel hatten. Es rollt also der Fassazug und da gibts nur eine perfekte Ausgangsposition und das ist Petacchis Hinterrad. Und ich weiß nicht, wie er es immer macht, ich weiß nicht, warum sich O’Grady, Kirsipuu, Cooke usw. (eigentlich alle, auch McEwen meistens) von Erik Zabel verdrängen lassen, aber der Ete schafft es immer wieder. Eingangs der Via Roma bei MSR war Zabel ja auch am Hinterrad Petacchis und da war Zabel alles andere als topfit.
Nun sprintet also Zabel hinter Petacchi drauflos als der letzte Anfahrer weggeht. Und so gut war der Fassazug nicht, dass nicht einer hätte vorbei fahren können. Zabe ging ja auch einmal kurz raus aus Petacchis Wind, sah aber schnell ein, dass es nix nützt. Schade. Wirklich schade, aber er bringt es wohl nicht mehr. Dass Zabel nach der Berührung mit Galvez diesen nicht umrempelt, sondern vorbei lässt und dann die Beine hochnimmt (wohl auch aus Schwäche, weil der Sprint doch relativ lang war), ist nicht nur Zeichen von Fairness, sondern auch ein Zeichen von Resignation.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
16. Mai 2005 um 8:53 Uhr als Antwort auf: 11. Etappe – MAROSTICA-ZOLDO ALTO (Dolomiti Stars) 19.05.05 um 10 Uhr #588017** Cunego
* Simoni, Rasmussen
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Ich hatte zwar einen Stern auf Basso getippt, freue mich aber sehr über Zabriskies Sieg.
Seit er mir mal einen langweiligen Septembernachmittag mit dieser Wahnsinnssoloflucht aufgehellt hat, mag ich den Burschen. Fünfter im WM-Zeitfahren wird auch nicht jeder Heini.
Also ein toller Sieg für Zabriskie, der ein echtes Zeitfahrtalent (26 Jahre alt) darstellt und hier wieder einen großen Sieg erreicht, viel besser als ein Zeitfahren beim Criterium Int. oder Baskenlandrundfahrt oder so was.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
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