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Quote:Original von CoolmanQuote:Original von Kanarienvogel
Also der Jango und der Vince Vince sind auch in meiner Geheimakte, deshalb bin ich voll für CSC. Genauso wie ich gegen die Pressefreiheit und für die Einschüchterung von Journalisten bin. Leute wie Woodward und Bernstein gehören in den Knast!!!!! Nix Pulitzer!ich weiß zwar nicht wer diese beiden leute sind, aber …
Coolman, die haben zwar nix mit Radsport zu tun, gehören aber zum Allgemeinwissen. Die haben den entscheidenden Anstoß zur Aufdeckung der Watergateaffäre gegeben. Falls du mal in die Gelegenheit kommst, die Verfilmung mit Robert Redford und Dustin Hoffman zu sehen, unbedingt anschauen und keine Ausreden!
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von fensterscheibeQuote:Original von Veloce stanco
Nochmal was. Vinokourov. Wie oft hat der eigentlich Ullrich im Zeitfahren abgehängt?Genauso oft, wie Klöden noch die Tour gewinnen wird.
Ich erwähne es immer mal wieder, Vino hat Ullrich beim olympischen Zeitfahren sehr wohl abgehängt, 2004 wohlgemerkt. Na gut, zählt wohl nur halb, eher gar nicht als Argument.
Und dass Vino am Berg stärker ist als Ullrich, muss auch erst noch bewiesen werden. Am ersten Tag vielleicht, aber Ullrich ist doch wohl konstanter, denke ich.
Quote:Original von fensterscheibeQuote:Original von T-Moby
Also ich finde es immer noch unfassbar wie geil Ulle auf dem Zeitfahrrad aussieht.Das Ulle technisch am besten aussieht und fährt ist doch nicht mehr erwähnenswert, was mir aber bei ihm aufgefallen ist, war das Rumgezucke mit dem Oberkörper, dass ich bei ihm ab und zu gesehen habe. Ist doch sehr untypisch für ihn. Sonst sieht es doch immer so aus, dass sein Oberkörper irgendwie festgeschraubt sein muss beim EZF.
Dieses Rumgezucke führe ich eventuell auf Gegenwind zurück. Bei diesem fährt man immer etwas eckiger, also reißt die Pedalen ruckartig rum, was im Oberkörper wie Zuckeln aussieht.
Von Gegenwind auf der zweiten Hälfte war dann auch wirklich zu lesen – ebenso wie auf der zweiten Hälfte des DL-Zeitfahrens. Mal angenommen das stimmt, dann können wir einiges ableiten. Klöden hat auf dem Gegenwindstück sehr viel verloren. Ullrich hat auf dem Gegenwindstück die eigentliche Zeit gewonnen. Armstrong hat immerhin nicht gewonnen.
Ist letztlich schwer zu vergleichen, aber ich denke, dass Gegenwind im Zeitfahren Ullrich immer entgegen kommt. Sei es seine gute Position, sei es sein kraftvoll und doch runder Tritt, ich weiß es nicht. Kleinere, leichtere Fahrer verbläst es dabei jedoch erst so richtig.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Erstens Ullrich. Ich glaube nicht, dass er den Ventoux gegen solche Gegner vier Wochen vor der Tour so hochfahren könnte. Ein vierter Platz von Jan Ullrich würde messianische Berichte auslösen.
Ullrichs Chance liegt wie immer darin, bei der Tour besser als der Rest der Welt zu sein. Und die Tour ist nicht im Februar, auch nicht im April und eben auch nicht im Juni. Falls Armstrong besser ist, Pech gehabt.Zweitens Armstrong. Man bedenke, dass er in den Jahren 2000-2004 vier von fünf Mal seine Juniform noch deutlich steigern konnte. 2003 vielleicht nicht. Glück gehabt. Warum sollte es diesmal anders sein? Weil er alt ist? Ist er ja gar nicht. Weil seine Substanz aufgezehrt ist? Nicht von einem Jahr aufs andere. Weil er im Kopf schon Nichtprofi ist? Glaub ich nie im Leben.
Deshalb.

Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Balzary
Mal was interessantes von Armi:Quote:Das war nicht gerade toll. Ich würde nicht einmal sagen, dass es gut war. Ich bin ein bisschen enttäuscht», sagte Armstrong. «Vielleicht bin ich noch ein wenig zu schwer für so einen Anstieg. Aber die schweren Tage kommen erst in einem Monat.Hört man nicht allzuoft (weil es bisjetzt noch nicht allzuoft passiert ist), das er nicht 100% zufrieden ist. Und wirklich sebstbewußt in Richtung TdF hört sich anders an…. da tönt ja Ulle mittlerweile sogar mehr… aber vom Reden hat ja auch noch keiner gewonnen

Ich behaupte, Ullrich hätte Armstrongs Leistung von heute nicht bringen können. In diesem Licht sehe ich Armstrong auch im Juli wieder unschlagbar, da er sich verbessern wird. Er weiß wie es geht. Und wenn er sagt, er weiß es nicht, dann macht er es trotzdem.
Quote:Original von fensterscheibeQuote:Original von luftpumpe
ich denke mal vino holt sich das ding muss allerdings tief in den roten bereich gehen. armi wird sehen, dass er das nicht gewinnen kann u. testet noch wasIch glaub nicht das er Hals über Kopf um einen Rundfahrtsieg kämpfen wird. Wozu das führen kan, hat er letztes Jahr bei Ulle in der Schweiz gesehen. Er ist zwar ein Kämpfer aber nicht dumm. Für mich ist er neben Zabel der intelligenteste T-Mobiler. Im Gegensatz zu früher hat er sich komplett verändert. Damals wäre er schon zu Beginn des Anstieges losgeprescht und wäre dann verreckt.
Intelligenz ist nicht gleich Radsportintelligenz bzw. Cleverness.
Ich kann mich aber erinnern, dass Rominger (als er noch bei Eurosport kommentiert hat, das muss also schon einige Jahre her sein) über Vino gesagt hat, er kenne keinen Fahrer, der so intelligent fährt wie er. Er macht nie zuviel und weiß ganz genau, wann er angreifen muss.Es bleibt die Mentalität, wer angreift, kann verlieren, aber auch gewinnen. Und Migels Statement anlässlich Vinos WM-Bronze teilen wir wohl alle uneingeschränkt: „Einfach n toller Sportler.“
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Am Tag nach dem MZF wird wohl ein glücklicher Trottel durch eine von Watterott hochgelobte Flucht das gelbe Trikot holen und bis zum 12.7. verteidigen. Diese Etappe sieht so aus:

Wem nützt der Roselend? Virenque ist nicht da, also gar niemandem. In Moutiers sind 100 Fahrer zusammen, 8 von DC, 6 von TMO, sogar 2 von Euskatel.
So. Was passiert? DC brettert rein. Logo, man könnte ja einen von den Dickwänsten abhängen, Armstrong wird schon mithalten. Und dann möchte ich mal sehen wie Klöden (ha! lächerlich) oder Vino (schwer!) eine Attacke setzen. Selbst wenn, Armstrong wird nicht wie ein Irrer nachfahren, sondern wird das Savoldelli und Popovych machen lassen, oder Hincapie, wer weiß. Selbst wenn im schlimmsten Fall Vino mit ner Minute oben ankommt, ist doch die Tour für Armstrong lange nicht verloren. Den kann er nämlich leicht angreifen, wenn erstmal die anderen weg sind vom Fenster. Und das werden sie auch sein, wenn sie in Courchevel nicht an Armstrongs Hinterrad sind.Für den Fall, dass Vino wieder eingeholt wird und Ullrich gehen (können) sollte, wird Armstrong wohl mitgehen und eins besser geben (für 5 oder 7 km). Johan Bruyneel hats aber auch einfach.
Glaubt eigentlich jemand, dass Armstrong in Courchevel (mögliche lange Ausreißer abgerechnet) nicht unter die ersten 10 kommen könnte und somit einen „Einbruch“ hat oder mal nicht so stark ist? Ich traue das jedem anderen Fahrer zu, aber nicht Armstrong.
Ergo. Wer keine Zeit auf Armstrong verliert, ist nicht raus. Das ist der Kummersche Schlüssel und nur das kann die Telekomtaktik sein wie immer.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von fensterscheibeQuote:Original von cbeinecke
Ich habe gelegentlich von Radprofis den Ausdruck Motor(rad)-Training gehört. Was ist damit gemeint und was bezweckt man damit ?Gruß
Carsten
Dabei fährt der Radfahrer hinter dem Motorrad, um im Windschatten eine höhere Geschwindigkeit zu simulieren. Also praktisch Training unter erleichterten Bedingungen um die Schnellkraft zu verbessern (das letzte hab ich aus dem Sport LK). Hilft dir das weiter?
Ich kenne Carsten aus einem anderen Forum (bin Kohlsocke KBS) und weiß, dass ihm eine Info dazu noch weiterhelfen wird.
Motortraining nützt selbstverständlich erst dann etwas, wenn man genügend Grundlagenausdauer aufgebaut hat, worauf dann die Geschwindigkeit draufgesetzt wird. (Erst Anzahl Einheiten ausdehnen, dann Länge, dann Geschwindigkeit.) Etwa zur selben Zeit (ab 2 Monate vor dem Trainingsziel) kann man auch Intervalle fahren, die aber auch ohne Motorrad oder Fahrzeug vor sich mit demselben Effekt.Bei den Profis gab es tendenziell die Entwicklung in den letzten paar Jahren, mehr auf Spritzigkeit zu setzen denn auf Wahnsinnsausdauer (und Kraft = Gewicht). Wie ein Indurain alles von vorn kaputt fahren bis alle vom Hinterrad wegbrechen gibt es nicht mehr. Heute gewinnt man nur durch Angriffe.
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Quote:Original von Ventil
der tag X ist noch nicht hier. das gilt für alle.
am tag X in form sein wollen alle, sind sie auch dann mehr oder weniger. aber wichtiger als der tag X sind dann die drei wochen die noch kommen werden.Tag X dürfte der 12. Juli sein. Bis dahin sind es noch 34 Tage. Das ist in der Tat noch ein ganzes Weilchen hin. Da kann noch mancher in Form kommen oder seine jetzige verlieren.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
8. Juni 2005 um 16:31 Uhr als Antwort auf: Tour de Suisse (11.06.-19.06) Tippschl. 11.06. um 10 Uhr #592912***** Jeker
**** Simoni, Valjavec
*** Guerini, Valverde, Evans
** Ullrich, Julich, Piepoli, Zampieri
* Garzelli, Schleck, Totschnig, Wegmann, SinkewitzIch hätte auch 2 Tipps abgeben können, so schlecht ist das Rennen gar nicht besetzt. Ob Evans, Totschnig nun fahren – Risiko.
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Quote:Original von T-Moby
Vino verliert sonst deutlich mehr auf die super zeitfahrer, und das Zeitfahren war ja noch relativ flach. Also damit kann man durchaus zufrieden sein.Vinokourov ist immerhin Olympiavierter (Hamilton zählt nicht) und WM-Dritter im Zeitfahren. Gegen die Spezialisten hat er vielleicht keine Chance, aber wenn es um eine Rundfahrt geht, kann er durchaus mit den 5 besten mithalten, genauso wie es auch ein Basso kann, wenns mal drauf ankommt.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Die 300 km Länge bleiben auch, damit die Radsportexperten des Forums und der ganzen Welt auch weiterhin steif und fest behaupten können, dieser oder jener könne nach so einer Distanz unmöglich einen Sprint gewinnen.

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Quote:Original von KlausAngermann
UNd auch die TV zeiten sind komisch..die 231 km etappe wird ganz gezeigt,Das ist ein Entgegenkommen an die Organisatoren in Pforzheim. Der Start soll dieser Stadt noch mehr Publicity geben und dann natürlich auch die Streckenführung auf dem deutschen Teil. Die ARD würde das ganz gern im Ganzen übertragen, sie brauchen dazu aber die Franzosen (Hubschrauber, Motorräder, Techniker). Die Verhandlungen darum laufen noch – in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in Baden-Württemberg.
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Quote:Original von fensterscheibeQuote:Cunegos natürliche Werte liegen bei 52% und der gilt daher als besonders geeignet für solche Ausdauerleistungen.Heißt das, dass man auch mit einem Wert 60 fahren darf, wenn der angemeldet ist bzw. als natürlich eingestuft wird.
So ist es. Allerdings ist 60 schon sehr hoch angesetzt. Der Fahrer müsste halt nachweisen, dass er mit seinem Hämatokrit dauerhaft über 50, meistens über 55 liegt.
Andererseits, ein Fahrer, der vielleicht natürlicherweise durchschnittlich 39% hat, kann sich ja doppelte Epopackungen reinziehen und ist mit 49% noch nicht auffällig genug, um einen Epotest machen zu müssen.Und dass sich dieser Wert innerhalb von zwei Tagen um sechs Prozentpunkte ändern kann, das glaub ich blind. Hämatokrit 50 ist imo sehr willkürlich.
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Quote:Original von T-Moby
Ich würde mich auch mal eher auf so ein Rennen in Form bringen als für die Tour. … ich bin der Meinung das es doch sinnvoller wäre mal Dauphiné zu gewinnen als die Tour unter die besten 10. Die Leistung bei der Tour wäre natürlich höher einzuschätzen, aber wer kann sich in ein paar Jahren noch an den 10. der Tour erinnern?? an einen Dauphiégewinner viel eher jemand.Udo Bölts ist zwar ein klassischer Helfer und als solcher in Erinnerung (Die Bölts geht nie kaputt; Quäl dich, du Sau), war aber Zehnter bei der Tour und Sieger im Dauphiné. (Nachgeguckt. Der Heppner war ja Zehnter, Bölts sogar Neunter.)
Außerdem 1x San Sebastian gewonnen, eine Wahnsinnsetappe im Giro und 3x Deutscher Meister.Was zählt ihm wohl am meisten?
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Zu Ullrich: Ich kann mich erinnern, dass er letztes Jahr beklagt hat, er käme überhaupt nicht in den roten Bereich rein. Er kommt am Berg selbst bei Vollauslastung nicht in die allerhöchsten Pulsbereiche (bei ihm > 190) wie sonst.
Klar, die Form war schuld. Strenggenommen hat er letztes Jahr aber ohne seinen roten Bereich gewonnen und trotzdem alles gegeben. Das ist pure Logik.
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Und ich verstehe das Ventil diesmal ganz ausgezeichnet. Ich glaube auch, dass man im Führungstrikot oder knapp dahinter noch etwas mehr aus sich rausholt, als eigentlich drin ist. Und das ist der entscheidende Substanzverlust gegenüber Fahrern, die nicht über das absolute Maximum herausgehen.
Man hat für diese „Tatsache“ auch den Namen, dass ein Trikot „beflügelt“. Platz 2 und 3 bei GTs zählen auch dazu, wenns eng zugeht.
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***** Armstrong
**** Vinokourov, Menchov
*** Mancebo, Heras, Sastre
** Phonak-Gutierrez, IBB-Gutierrez, Contador, Leipheimer
* I. Cuesta, S. Chavanel, Arvesen, Botero, Popovych
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***** Ullrich
**** Totschnig (trotzdem), Elmiger
*** Zampieri, Celestino, Wesemann
** Konyshev, van Petegem, van Bon, McGee
* Brown, Napolitano, Mori, McEwen, Moos
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Lieber Falke, klick doch einfach auf diesen Link. Dann sollte sich der Artikel für dich in einem neuen Fenster öffnen.
Heile Welt in Magenta
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Quote:Original von Bremsklotz
Er dürfte doch eh nicht bei einem Pro-Tour-Rennen mitfahren, solange ein anderes Pro-Tour-Rennen läuft, aus dem er ausgestiegen ist, oder?Du hast Recht.
Dass man bei T-Mobile nicht gemerkt hat, dass sich TdS und MZF überschneiden, ist Unsinn. Sogar Ullrich hat das auf seiner Homepage genannt.

Terminprobleme:
Seit Rominger bei der TdS was zu sagen hat, ist das Rennen einen vernünftigen Kompromiss aus schwerem eigenständigem Rennen und behutsamer Tourvorbereitung eingegangen. Im letzten Jahr kam dann noch hinzu, dass die TdS unbedingt über zwei Wochenenden gehen muss, dafür wurde sogar eine Etappe (ein Renntag) gekürzt. Wenn man in der Schweiz lieber die beiden Wochenenden beibehält und somit allen Fahrern, die un-un-unbedingt am MZF teilnehmen wollen, die Teilnahme an der TdS verleidet, dann werden sie schon auch ihre guten Gründe haben oder aus diesem Jahr etwas lernen.Jeker gegen Totschnig will nämlich keiner sehen, wenn zuvor Armstrong, Vino und Mayo sich ein Feuerwerk abverlangt haben.
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Quote:Original von T-Moby
70 Millionen MarkNein, 70 Mark.
Wenn also jeder vor 14 Jahren von Telekom 70 Mark bekommen hätte oder Jahr für Jahr 5 Mark (das war früher mal ne Schachtel Kippen) spendiert hätte, wäre der Öffentlichkeitsnutzen so groß wie 14 Jahre Radsportsponsoring.Vertraue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.
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Hab mal ne Frage zu Cunegos Leistung.
Sagen wir mal, ein Guerini hätte seinen Kapitän (Ullrich oder wer auch immer, Ullrich denkt sich aber wohl am leichtesten, oder vielleicht doch Vino? Na ja.) so unterstützt, wie Cunego es bei Simoni gemacht hat.
Nicht existent ist ja übertrieben, aber eine große Hilfe war der doch echt nicht. Nur ein mittelprächtiger Helfer. Oder doch besser?
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Quote:Original von Coolman
was ich mal fragen wollte. als ulle damals 97 in andorra antrat, hatte er da schon den gleichen stil drauf wie heute oder ging er da öfter aus dem sattel und hielt den lenker auch mal oben. sieht nämlich so aus auf den siegerfotos von damals.Quote:Original von ADLOAL
Bei der Andorra Etappe 97 ist Ulle fast den ganzen Schlussanstieg auf dem Sattel und ging wie heute
kaum aus dem Sattel .
In meiner Erinnerung glaube ich aber das er eine
höhere Kadenz gefahren ist , heute hat man bei
ihm oft das Gefühl das er einen zu hohen Gang tritt .Es sah mehr so aus wie bei Armstrong heute, nur
noch besser .Nun, Ullrich sah keineswegs so aus wie Armstrong heutzutage (bzw. 99-04) , abgesehen davon, dass er die anderen alt aussehen ließ.
Ullrich fuhr, das ist richtig, auch damals schon fast alles im Sattel. Bei seinem Antritt hatte er den Lenker unten gepackt (!) und ging in einer der vielen Serpentinen (also Kurven) aus dem Sattel, um keinen Schwung zu verlieren. Da verließen Virenque und Pantani, die schon ein paar Minuten klemmen mussten, alle guten Geister und sie ließen ihn eben fahren.
Lenker unten gefasst, die stärksten Bergfahrer seiner Zeit traumhaft stehen gelassen, er war wahrlich der Patron. (Bevor ich jetzt ins Schwärmen gerate und von den 7 Toursiegen erzähle, die Indurain gleich prophezeit hatte, was ja gar nicht so unrealistisch wäre, wenn Armstrong 1998 das Rad an den Nagel gehängt hätte —) Das ist eigentlich nur wieder mit dem Ullrich von 2003 zu vergleichen, als er den Punch hatte, Armstrong am Berg stehen zu lassen. Da hätte er nur viel mehr angreifen müssen.
Als er aber am vorletzten Berg (Tourmalet) um genau 15:35 Uhr Armstrong nochmals distanzieren konnte, blieb mir fast das Herz stehen. Am vorletzten Berg! Ullrich hängt sie alle ab! Das war wirklich unglaublich und zu schön, um wahr zu sein. Aber Armstrong hat bewiesen, dass er auch knietschen kann und 3 Minuten später war er wieder dran, obwohl Heppe ja noch gelästert hatte: „der kriegt das Loch einfach nicht zu, er bekommt einen Moralischen“
. Heppner ist auch so ne Marke.Jedenfalls, die Trittfrequenz war nicht sonderlich hoch. Wenn Ullrich am Berg flüssig aussieht, dann hat er Topform und fährt etwas schneller als normal, aber in demselbem Gang, so einfach ist das.
Nun bin ich also doch noch ins Schwärmen geraten. Hach, er hatte aber auch ein paar große Momente, der Jan.
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Ich finde, Hondo hat nur eine Chance, wenn er nachweisen kann, dass es dieses Mittel gar nicht gibt, dass es unmöglich für ihn war, daran zu kommen. Dieser Nachweis ist sicher schwierig, aber noch schwieriger wird es sein zu beweisen, dass sein Körper das Carphedon selbst produziert hat.
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Quote:Original von T-Moby
Nee aber Ulle hat sich geäußert, und das (der
) wiegt mehr als die Teamleitung. Außerdem hat doch Ludwig glaube ich nach Henninger gesagt das Zabel dabei ist.Ludwig oder Kummer, weiß ich nicht mehr genau. Gesagt hat derjenige, dass Zabel bei den Fahrern dabei ist, die für die Tour vorgesehen sind.
Das sind, glaube ich, 12 Fahrer. Ich erinnere mich, dass Schaffrath vor nicht allzulanger Zeit gesagt hat, dass er bei diesen 12 dabei ist. Da werden dann wohl 2 aussortiert und einer muss Ersatzmann werden.
Wenn man Aldag nicht mitnehmen kann und Zabel nicht mitnehmen wollte, blieben ja aus Kessler und Schaffrath schon nur noch einer, den man nicht verheizen kann. Zabel ist also unbestritten wieder dabei, so richtig gut ist das natürlich nicht, weil er wohl doch wieder allein auf Massensprints setzen wird, der sture Bock.
@ T-Moby: Was du über Ullrichs Aussage bezüglich Zabel in Erinnerung hast, habe ich auch so, genau so.
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Zu diesem Thema gab es am 12. April in der FAZ einen langen Artikel, der bei uns in der Uni sehr gelobt wurde. Journalistisch ist das auch eine Augenweide (als Radsportfan habe ich einige Bedenken), der Autor konnte sich relativ lange Zeit lassen, hat insgesamt 5 Leute daran mitarbeiten lassen und sogar noch die Zeit gefunden, dass ein Anwalt den Text vor Abdruck gegenliest und vor Gegendarstellungen etc sichert.
Ich weiß vom Autor, dass er kaum Reaktionen von Funktionären oder von Leuten bei T-Mobile bekommen hat, was erfahrungsgemäß, so sagt er, dafür spricht, dass er wohl nicht weit weg von der Wahrheit war.Der Artikel ist zweiter (oder dritter) Text einer Reihe über Doping und Ähnliches, die alle 14 Tage oder so fortgesetzt wird. Und er heißt: Heile Welt in Magenta.
Mit Doping in Verbindung gebracht werden u. a. Walter Godefroot, Urs Freuler, Carsten Wolf, Andreas Kappes, Uwe Ampler, Alberto Elli, Roberto Sgambelluri, Dirk Müller.
Nicht uninteressant, aber auch nicht überzubewerten.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
***** Herrero
**** A. Gonzales, Gil
*** Tonkov, Luis Perez, I. Cuesta
** Jeker, D. Extebarria, Arreitunandia, E. Jimenez
* Azanza, Cardenas, Rinero, Casero, Garcia QuesadaHatte sogar noch 5 Leute mehr auf dem Zettel, trotzdem ein Kackrennen. Da fehlen ganz klar Sevilla und Lara, dann sind sie alle unter sich.
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